Gartenpflege & Naturschutz im Garten
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Platz 5 in der Kategorie "Garten Tipps & Tricks". Themenbereich: sonstiges / ...mehr
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Gartenpflege & Naturschutz im Garten Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,60 / 5,00 (4.5 von 5)
von 96% aller Autoren empfohlen (23/24).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • es klappt fast immer
  • Einiges
  • Sehr schöne und Tier-/Umweltfreundliche Anlage, die einen angenehmen Blickfang in der Nachbarschaft bietet. Lebensraum für Tiere, Lern-/Beobachtungsraum für Kinder (unter Aufsicht!)
  • wenig Chemie, wenig Kosten
  • Für Vögel ein gedeckter Tisch sowie eine Farbenpracht im Herbst
Nachteile/Kritik
  • man muß Geduld haben
  • Manchmal klappts auch nicht
  • Bei unsachgemäßer Behandlung gibt es Probleme mit dem Wasser, was meist nur durch zukaufen eines Filters oder Wasserwechsel korrigiert werden kann.
  • viel Arbeit
  • siehe Bricht
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pep08

Der Bonsai

ein Testbericht von 2004-01-23 18:59:01 vom 23.01.2004
Empfehlung: ja
Ich habe mich entschieden einbericht über denn Bonsai zu schreiben ich selber habe keinen Bonsai aber meine Freundin hat einen. Der Bonsai brauch viel pflege und muss regelmäßig beschnitten werden damit er seine Form behält.

Der Bonsai
Eine Besonderheit reizvolle Art sich mit Pflanzen zubeschäftigen ist die Pflege oder Aufzucht von Bonsai besonders für Menschen die wenig Platz haben für Pflanzen.
Das Wort Bonsai bedeutet Baum im Topf. Obwohl die Chinesen als erste den Zwergform von Bäumen entdeckten waren es die Japaner die die Bonsaikunst zu höchsten Vollkommenheit entwickelten.
Freilandbonsai stehen im Sommer draußen, an einem luftigen, halbschattigen Platz. Im Winter können sie an sich nicht allzu kalten Tagen an eine geschützte stelle auch hinaus gestellt werden.
Da der Bonsai nur sehr wenig Erde braucht sollte ihn man in Sommer 2mal pro. Tag gießen sonst täglich einmal.
Damit der Bonsai seine Form und Proportionen behält, muß er regelmäßig beschnitten werden. Der Neuaustrieb wird immer wieder bis auf 1-2 nodien(sind huckel am Stängel) zurück geschnitten.
Als Substrat eignet sich nährstoffarme Variante der Einheitserde.

Pflegetipps: da der Bonsai in einer flachen Schale mit wenig Substrat steht trocknet die Erde schnell aus als in einen normalen Topf.Vor dem gießen sollte man die Erde satt besprühen .Das Wasser kann sonst nicht eindringen, läuft ungenützt den Erdhügel hinunter und spült das ausgewölbte Substrat weg.
düngen sie lieber oft und ganz schwach. Am besten mit Extra Bonsaidünger gibt es in jeden Fachhandel.Düngen Grundsätzlich nicht vor der Blüte, wenn nach denn Umtopfen und wenn er krank aussieht.

Bonsai pflege:
Medieterane Gehölze: sind von ihre Heimat am Mittelmeer, in Südwestaustralien und Südafrika. Geprägt. Er liebt die Sommerfrische im Freien sollte aber in den ersten Herbstfroste ins Haus gebracht werden und hell und kühl durchschnittlich 10 grad Überwintert werdenden.
Subtropische Gehölzer:stammen aus Gegenden mit feuchtheißen Sommern und milden Winter sie Übersommer immer im Freien, werden im September reingeholt und Überwintern bei 15 grad.
Tropische Gehölze: sind ganzjährlich warme und feuchte Luft gewohnt. Einige kommen mit wenig Licht zu Recht man kultiviert sie ganzjährlich im Haus, warm und so hell wie möglich, aber nie direkte Sonne für Hohe Luftfeuchte sorgen.
Gehölze der Trockensteppe:sind am Trockenperioden gewöhnt und es macht nicht wenn man es mal vergießt Sie zu gießen Sie stehen am besten sonnig und im Winter nicht zu warm.

Palmen sind eigentlich nicht geeignet für die Bonsai-Kunst.


Geeignete Pflanzen für die Bonsai Gestaltung:
Mediterrane Gehölzer:Zimmerzypresse
Brautmyrte
Subtropische Gehölzer:Kamelie
Zimmerwein
Zimmerazalee Sageritte
Tropische Gehölze: Birkenfeige
Kletterfeige
Scheffera
Ming-Aralie
Gehölze Trockensteppe: Wüstenrose,dickblatt,flaschenbaum

Wahrscheinlic h ist der MOYOGI Stil der in der Bonsaigestaltung am häufigsten eingesetzte Stil. In der Natur wachsen die meisten Bäume frei aufrecht.
Allgemein:
Die Spitze sollte sich möglichst direkt über der Wurzelansatzmitte befinden oder nur unmerklich seitlich (max. 15° Neigung, der Übergang zu einer geneigt aufrechten Form = SHAKAN-MOYOGI ist fließend).
Die Biegungen des Stammes sind harmonisch.
Tipps:
Fast alle Bäume können frei aufrecht gestaltet werden. Oft zu sehen sind Eichen, Ulmen, Kiefern, Ahorn, Wacholder.
Herabgebogene Äste können starke Biegungen ausgleichen und unterstreichen Alter, Stärke und Standfestigkeit.
Biegungen auf den Betrachter zu sind unschön.

Unkomplizierte und einfache Bonsai Grundform. Für Anfänger gut geeignet.
Allgemein:
Bäume mit dieser Grundform sind häufig in Nadelwäldern (Monokulturen mit Lichtmangel) und an geschützten, lichten Stellen zu finden.
Gute Bedingungen (gleichmäßiges Licht, keine starken Winde) sind die Grundlage für ein derartiges Wuchsbild in der Natur.
Der Stamm ist gerade.
Die Spitze befindet sich direkt über dem Wurzelansatz.
Tipps:
In der Natur streng aufrecht wachsende Bäume wie Lärchen, Mammutbaum, Kiefern, Fichten, Douglasien sind gut geeignet.
Der Hauptast sollte am besten zwischen dem 1. und 2. Ast nach hinten zeigen.
Dicke Stämme mit Windbruchstellen, Aushöhlungen und Jin-Partien unterstreichen das Alter eines Baumes.
Herabgebogene Äste heben die Stärke des Stammes hervor

Diese Form stellt den Kampf eines Baumes mit den Naturgewalten (Wind) dar. Derartige Bäume sind besonders an Meeresküsten zu finden, an denen der Wind stets aus einer Richtung weht. FUKINAGASHI ist eine sehr dynamische und lebendige Stilart und gehört zu den geneigten Stilarten.
Allgemein:
Der Stamm ist stark in eine Richtung gebogen (“vom Wind weg”).
Alle lebenden Äste zeigen in die gleiche Richtung.
Auf der Windzugewandten Seite sollten die Wurzel (Zugwurzeln) stärker ausgeprägt sein als auf der Windabgewandten (Stützwurzeln).
Auf der Windseite sind entweder keine Äste vorhanden oder nur abgestorbene (Äste sterben unter der Windlast ab und bleichen in der Sonne aus).
Die Blattpolster sind flach, asymmetrisch dreieckig und setzen unter dem ständig wehenden Wind den Stamm- und Astfluss fort.
Die Krone ist meist sehr licht.
Tipps:
Wacholder und Kiefern eignen sich sehr gut für diesen Stil.
Auf der Windseite vorhandene und störende Äste können als JIN gestaltet werden.
Ausgeprägte SHARI-Partien unterstreichen die Wirkung eines FUKINAGASHI.
Flache, rechteckige Schalen eignen sich sehr gut für diesen Stil.
Der Bonsai sollte in der Schale weit außerhalb der Mitte in Richtung des Windes positioniert werden.
Eine längliche Schale unterstützt den Baum optisch (Schwerpunkt des Bonsais sollte noch deutlich über der Schale liegen.
Felspflanzungen als FUKINAGASHI gestaltet wirken noch beeindruckender


Der HOKIDACHI Stil (auch HOKI-ZUKURI) erinnert, wie der Name schon sagt, an einen umgekehrten Reisigbesen und ist ein sehr idealisierter Bonsai-Stil. In der Natur wachsen verschiedene Laubbaumarten (Ahorn, Ulmen) bei Freistand und viel Licht von allen Seiten so.
Allgemein:
Gerader Stamm, der sich auf einen sehr kurzen Stammabschnitt in viele, gleichmäßig starke und nach allen Seiten wachsende Äste und Zweige aufspaltet.
Dieser Stil ist gekennzeichnet durch eine harmonisch-ausgewogene, kuppelartige Krone und durch eine gleichmäßige Anordnung kräftiger Wurzeln.
Tipps:
Bonsai im HOKIDACHI-Stil wird leicht außerhalb der Schalenmitte angeordnet.
Die Schalen sollten flach sein, von runder oder leicht ovaler Form.
Ein kerzengerader Stamm ist Vorraussetzung für die Gestaltung dieses Stiles.
Manche Baumarten sind besonders gut hierfür geeignet. Besonders zu erwähnen wären z.B. Zelkova serrata - Japanische Ulme oder Acer palmatum Kiyohime - ein sehr fein verzweigender Japanischer Fächerahorn.
Immergrüne oder Nadelbäume sind nicht oder schlecht geeignet.
Ist keine leicht zu gestaltende Bonsaistylart, die aber, wenn sie gelungen ist, besonders in der Blattlosen Winterszeit wirkt.

Diese Form stellt einen Baum dar, der aus einer Felsspalte oder Klippe herauswächst.
Der nach unten geneigte Stamm symbolisiert auch Trauer. Die Gestaltung kann im Allgemeinen unkonventioneller sein als sonst.
Allgemein:
Der Stamm verläuft in gleichmäßigen Windungen sich verjüngend bis unter den Schalenboden.
Der Baum wird mittig in die Schale gepflanzt und neigt sich (seitlich) über den Rand.
Die Äste folgen in Ihrer Bewegung dem Stammverlauf.
Das Laub bildet waagerechte oder von der Schale Weggeneigte Etagen.
Ganz klassisch gestaltet sollte die Spitze senkrecht unter dem Wurzelansatz enden.
Tipps:
Geeignet sind besonders die Bodendeckenden Sorten von z.B. Kiefern, Wacholder, Weide oder Cotoneaster.
Nicht zu empfehlen ist dieser Stil für Pflanzen mit geringem Saftfluss wie etwa Azaleen, da die Spitze nicht versorgt werden kann.
Bei Neugestaltung wird empfohlen die Jungpflanze einige Zeit als stark gebogene frei aufrechte Form zu kultivieren, da dann der Zuwachs stärker ist.
Die Schale sollte höher als breit sein um dem Baum sowohl optisch als auch tatsächlich als Gegengewicht zu dienen.
Zur Präsentation gehört der Baum auf einen schmalen hohen Tisch


Die mäßig geneigte Bonsaistil Form (CHU SHAKAN) gehört zur Gruppe der geneigten Formen (SHAKAN). Viele verschiedene Baumarten lassen sich als CHU SHAKAN gestalten.
Allgemein:
Bäume mit dieser Grundform sind in der Natur häufig zu finden.
Starker Wind mit teilweiser Entwurzelung oder Schatten kann einen Baum derart formen.
Der Stamm kann gerade oder gebogen sein.
Die Spitze befindet sich nicht direkt über dem Wurzelansatz (im Gegensatz zum MOYOGI - Frei aufrecht oder CHOKKAN - Streng aufrecht).
Tipps:
Für eine harmonische Gestaltung ist ein Gegengewicht zur Neigung notwendig (der Baum würde sonst einen schwachen Eindruck erwecken - als ob er bald umkippt).
Dieser Ausgleich kann erreicht werden durch:
Neigung der Spitze in die Gegenrichtung (s. Zeichnung)
Der 1. Ast setzt an der Gegenseite der Neigung an.
Äste auf der Gegenseite neigen sich stärker nach unten und sind stärker als die Äste unter der Neigung.
Ein starker und deutlich zu sehender Wurzelansatz verdeutlicht das Vermögen des Baumes, den Umständen zu trotzen.

Ein Baum der über einen Abgrund wächst vom Wind gebogen oder anderen Pflanzen auf der Suche nach Licht ausweichend.
Allgemein:
Der Stamm verläuft in gleichmäßigen Windungen sich verjüngend bis unter den Schalenrand und endet oberhalb des Schalenbodens.
Der Baum wird mittig in die Schale gepflanzt und neigt sich (seitlich) über den Rand.
Nach der ersten Biegung bildet ein erster Ast eventuell eine kleine frei aufrechte Krone.
Das Laub bildet waagerechte oder von der Schale Weggeneigte Etagen.
Ganz klassisch gestaltet sollte die Spitze senkrecht unter dem Wurzelansatz enden.
Tipps:
Geeignet sind besonders die Bodendeckenden Sorten von z.B. Kiefern, Wacholder, Weide oder Cotoneaster.
Bei Neugestaltung wird empfohlen die Jungpflanze einige Zeit als stark gebogene frei aufrechte Form zu kultivieren, da dann der Zuwachs stärker ist.
Die Schale sollte mindestens so tief wie breit sein, um den Baum optisch und physikalisch im Gleichgewicht zu halten.

Die Felsenform symbolisiert ähnlich wie die Windgepeitschte Form den Überlebenswillen und die Überlebenskraft eines Baumes unter unwirtlichen Bedingungen. Die Wurzeln in den Fels gekrallt strahlt er Stärke aus. Diese Form ist oft im Gebirge oder an Steilküsten zu finden.
Allgemein:
Bonsai in einer Felsformation können prinzipiell in und über einem Felsen wachsend gestaltet werden. In einem Felsen wachsend berühren die Wurzeln nicht den Boden (Baum wächst in einer Erdgefüllten Felsvertiefung).
Die Wurzeln sind mit dem umgebenden Gestein verwachsen und ein sehr wichtiges Gestaltungselement. Die sichtbaren Wurzeln sollten nicht gekreuzt sein.
Flache rechteckig oder ovale Schalen sind gut geeignet.
Fels und Baum sollten eine harmonische Einheit bilden (bezogen auf die Größe beider Elemente, Steinform und Stammverlauf, Neigung von Fels und Baum, Farbe des Gesteins und der Wurzeln).
Tipps:
Die meisten Stilrichtungen können mit ISHIT-SUKI Gestaltungen kombiniert werden. Besonders gut geeignet sind Kaskaden, Windgepeitschte und geneigte Formen.
Die Größe des Felsens und des Bonsai müssen aufeinander abgestimmt sein. Unschön sehen große Bäume auf winzigen Felsen aus. Ein dominanter Felsbrocken mit einem kleineren Baum kombiniert kann ein ganzes Gebirgsmassiv darstellen. Dies wirkt als Landschaftgestaltung sehr gut, ein schöner Bonsai geht dabei oft etwas unter.
Sowohl Nadel- als auch Laubbäume sind gut geeignet. Der Dreispitzahorn (Acer buergerianum) kann häufig als Felsform gestaltet bewundert werden, da er massive Wurzel ausbildet.
Die Stamm- und Astgestaltung werden von der gewählten Stylart bestimmt. Diese sollte auf den Felsen abgestimmt sein.
Kaskaden werden im mittleren bis oberen Bereich eines größeren Steines gepflanzt

Das Düngen der Bonsai ist eine wichtige Pflegemaßnahme. Bis auf wenige Ausnahmen entspricht diese Düngung den normalen Ansprüchen des Baumes. Zu beachten ist hierbei, ob es sich um einen Indoor oder Outdoor handelt. Auch die Substratmischung spielt hierbei eine große Rolle. Düngen Sie Ihren Bonsai bitte nur, wenn die Bonsaierde feucht ist. Sonst könnten die Wurzeln geschädigt werden.


Indoor stehen in der Regel in einem Humusreichen Substrat. Hier können alle gängigen Bonsai-Düngemittel verwendet werden. Da es sich fast immer um tropische Pflanzenarten handelt, die das ganze Jahr Weiterwachsen, ist es wichtig kontinuierlich zu düngen. Die Wachstumsleistung der Indoorbonsai ist in unseren Breitengraden aufgrund verschiedener Tageslängen unterschiedlich. Ab März, April bis in den Oktober hinein benötigt der Bonsai eine normale Düngergabe. In den Wintermonaten sollten Sie die Düngung auf die Hälfte reduzieren, denn der Bonsai wächst kaum noch. Wenn jedoch genügend zusätzliche Beleuchtung gegeben wird und der Bonsai auch gut wächst, sollte man die gleichen Düngermengen verwenden, wie im Sommer. Bei normalem Standort auf der Fensterbank düngen Sie möglichst von September - Oktober mit einem Kalireichen Dünger (spezieller Bonsaidünger für den Abschluss oder auch Kakteendünger). Sie erreichen dadurch eine höhere Widerstandskraft der Bonsai und weniger Probleme bei der Überwinterung.


Bei Outdoor muss man ein wenig differenzierter düngen. Bonsai die in einer Erdmischung aus hauptsächlich Akadama und Kies gepflegt werden müssen mit organischen Feststoffdüngern gedüngt werden. Der Baum braucht die dabei entstehenden Huminstoffe, die sonst nicht zur Verfügung stehen würden. Wenn Sie in Humusreichen Substraten einen Bonsai pflegen, hier hauptsächlich Laubgehölze, können Sie auch flüssigen Dünger einsetzen. Outdoor unterliegen bekanntlich dem normalen Wachstumsrythmus. Deshalb wird erst nach Beginn des Austriebes gedüngt. Beachten Sie hierzu die Pflegetips der jeweiligen Bonsaiarten auf unseren Internetseiten und die Gebrauchsanleitung des Düngerherstellers. Ende August erfolgt eine so genannte Abschlussdüngung. Diese dient der Festigung des Baumgewebes und der Ausbildung guter Knospen. Hierdurch wird auch der Blütenansatz gefördert. Wir empfehlen einen Phosphor-Kalibetonten Volldünger. Leider sind diese speziellen Dünger oft nur in sehr großen Abpackungen erhältlich. Als Alternative bietet sich Kakteen Flüssigdünger an

Woran erkenne ich die Nährstoffzusammenstellung bei einem Dünger?

Auf jeder Packung muss der Hersteller den Gehalt und die Kombination der einzelnen Nährstoffverhältnisse (Makronährstoffe) enthalten sind. Für die Bonsaipflege eignen sich alle Dünger die im Verhältnis N = Stickstoff 6; P = Phosphat 6; K = Kalium 6 stehen.


Gebräuchliche Düngerarten
Flüssigdünger:
Wuxal
Sehr guter Dünger für Indoor und Outdoor

Kakteendünger
Spezialdünger mit hohem Kalianteil. Guter Abschlussdünger bei Outdoor.

Feststoffdünger, organisch

Düngerkugeln aus Japan
Traditioneller Dünger der aus Fischmehl, Rapsschrot und Potasche angefertigt wird. Düngerkugeln werden oft von Maden befallen (schadet aber nicht). Wirkungsdauer ca. 6 Wochen, dann neu auflegen.

Bio Gold
Hervorragender Dünger aus Japan. Leider sehr teuer. Wirkungsdauer 6 Wochen, dann erneut auflegen.

Manna spezial
Organisch-Mineralischer Volldünger. Eignet sich nach unseren Erfahrungen hervorragend. Wirkt stärker als die Düngerkugeln. Wirkungsdauer ca. 6 Wochen. Hier müssen Sie ein wenig probieren um die richtige Menge heraus zu finden. Als Anhaltspunkt: 15 cm Schalenlänge ca. 6-8 g.

Mineralische Dauerdünger
Osmocote in verschiedenen Formulierungen und Plantocote.

Diese Dünger werden zwar gerne genommen, aber auf Grund der langen Wirkungsdauer bis 8 Monate, sind diese nur bedingt zu gebrauchen. Für Indoorbonsai ist diese Art des Düngens jedoch relativ einfach.


Wichtig: Achten Sie bitte darauf, dass bei jeder Düngergabe der Erdballen feucht ist, es könnte sonst zu “Verbrennungen” (Schaden an dem Bonsai) kommen
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Andreas68

Gartenpflege in Mietwohnanlagen - weniger wäre mehr!

ein Testbericht von 2004-04-08 17:02:43 vom 08.04.2004
Empfehlung: ja
Werte Leser,
jedes Frühjahr wiederholt sich ein trauriges Schauerstück: Der Winter ist vorbei, die Zeit der Kahlheit, des Schlamms u. Drecks in den Städten weicht der Zeit, in der sich alles wieder begrünt, das Leben wieder erwacht, kecke grüne Spitzen durch das geschundene Erdreich brechen. Die Menschen freuen sich an dem bei warmem Regen überall üppig wucherndem Grün, vergessen scheint das Grau in Grau von Herbst und Winter - bis die Kolonnen kommen: Schwärme unterbezahlter "Fachkräfte", ironischerweise oft aus Ländern, in denen die Vegetation schon vor 2000 Jahren der Überweidung u. dem römischen Flottenbau weichen musste, dringen in die Vorgärten u. Höfe der Wohnhäuser ein wie in die öffentlichen Grünanlagen, kratzen aus und schneiden alles kaputt. Schöner sieht es danach bestimmt nicht aus, es seie denn, man ist arg morbid u. nekrophil veranlagt.

Wir Mieter müssen diese Art der Pflege, die genau das erreicht, was jeder professionelle Gärtner vermeiden möchte, nämlich, dass es "gemacht" aussieht, auch noch als Mietnebenkosten bezahlen. Daher biete ich jedem an, den nachfolgenden Aufsatz, den ich unter dem Eindruck aktuellen Erlebens schrieb, auszudrucken u. zum Gegenstand seiner Beschwerde bei seiner Hausverwaltung zu machen. Er darf gerne, der jeweiligen Situation angepasst, verändert werden.

Am 1. Mai bemerkte ich, dass die Grünanlagen rings um das Mietshaus einer Bekannten wieder einmal in unsachgemäßer Weise "gepflegt" wurden. In den Vorgärten waren bodenbedeckende Stauden, u.a. Storchschnabel u. Immergrün, angepflanzt. Diese sollen sich, wie die Bezeichnung schon sagt, bodendeckend ausbreiten. Es wurden aber die unbewachsenen Stellen zwischen ihnen aufgekratzt u. umgewühlt. Die Stauden können sich daher nicht ausbreiten, weil sowohl ihre Wurzeltriebe und -schößlinge wie ggf. ihre Keimlinge durch das Aufreißen der Erde zerstört werden. Obendrein trocknet derartig aufgerissene Erde aus. Das Bodenleben, das Ernährungsgrundlage der Stauden ist, wird durch das vermutlich mit Gartenkralle vorgenommene Ausscharren beeinträchtigt - kein ausgewachsener Regenwurm überlebt eine solche Behandlung, die kleineren Lebewesen vertrocknen. In der Folge breiten die Stauden sich nicht aus, sondern mickern weiter vor sich hin, werden immer kleiner u. dürften in wenigen Jahren ganz eingegangen sein. Dann werden teure Neuanpflanzungen erforderlich. Obendrein haben Mieter Blumensamen in die Lücken zwischen den Stauden gesät, um die nackte Erde bis zur Ausbreitung der Stauden zu bedecken. Die Keimlinge dieser Blumen waren erkennbar u. wurden bei der Aufkratzerei totgepflügt.

Als Mieter hat man kein Interesse, über Nebenkosten eine derartig unfachmännische u. obendrein umwelt- und naturschädigende Gartenpflege zu bezahlen!
Ein Garten ist ein von Menschen umhegtes Stück Erde, auf dem üppiges Wachsen, Grünen u. Blühen herrschen soll. Die hergestellten Flächen nackter Erde entsprechen nicht den Ansprüchen an einen Garten, sondern sind typisch für Abraumhalden o. Wüste. Wo mit weniger Aufwand u. Kosten kleine Paradiese sein könnten, lassen Hausverwaltungen teuer gestalten, was häßlich aussieht - aber "gemacht"!

Seit Jahren beobachte ich mit Missbehagen die verfehlte Pflege der meisten Grünanlagen. So werden z.B. Sträucher viel zu häufig beschnitten u. das Laub zwischen ihnen wird ausgefegt, womit sie ihrer Lebensgrundlage beraubt u. eigentlich künstlich gedüngt werden müssten. Obendrein leben im Laub die meisten Nützlinge, z.B. Blattlausfresser. Viele Mieter teilen meine Auffassung u. regen sich über die Zerstörungen u. die dadurch entstehenden Kosten auf. Hausverwalter könnten sich selbst davon überzeugen, dass ihre Grünanlagen in Folge dieser verfehlten Behandlung immer steriler u. kärglicher werden, die begrünten Stellen spärlicher u. die Flächen nackter Erde immer größer.
Wenn sie ihren und meinen Beobachtungen dann nicht trauen, würde ihnen jeder Gärtner, Botaniker, Landschaft- u. Gartenbauingenieur bestätigen, dass Aufkratzen bzw. Umgraben zwischen Sträuchern u. Stauden sowie das Laubfegen keine Maßnahmen zur Pflege von Anpflanzungen sind, sondern schädlich für den Bewuchs. Im Fernsehen wird das in den Gartensendungen immer wieder erwähnt. Darüber hinaus würde jeder Naturschutzverein die Schädlichkeit solcher Eingriffe bestätigen.

Sparen ließe sich auch an der Rasenpflege. Durch zu häufiges Mähen, sich daraus ergebender Bodenverdichtung u. Abtransport des nährstoffbindenden Mahdgutes sind die Rasen oft völlig ausgemergelt u. stellen einen traurigen Anblick dar. Hier wäre entweder Düngung mit Naturdünger erforderlich u. höchstens monatliches Mähen o. die Umwandlung in eine Wildblumenwiese, die nur noch im frühen Sommer u. einmal im späten Herbst mit hoher Messereinstellung gemäht wird.

Unsere Mieten könnten sich senken, wir würden in einer schöneren u. lebendigeren Umgebung leben, für viele Tiere, Schmetterlinge, Vögel, Maikäfer u. Igel z.B. wäre wieder Lebensraum vorhanden. Unsere belebte Umgebung käme uns viel weniger langweilig vor, alltäglich gäbe es etwas zu entdecken. Menschen würden innehalten u. sich die Pracht ansehen; an den totgepflegten Vorgärten läuft jeder möglichst schnell vorbei. Sein Auge wäre ja nur beleidigt.

Mieter sollten ihre Verwaltungen dazu auffordern, wenigstens die angesprochenen, die Grünanlagen schädigenden Maßnahmen, also das Aufkratzen, Umgraben u. das Beseitigen des Rohkompostes zwischen den Sträuchern, einzustellen.
Es wäre sogar besser, gar nichts zu tun, dann könnten die Pflanzen wieder wachsen u. sich in den nächsten Jahren erholen.

Ich schrieb hier zwar selbst Erlebtes, doch nicht selbst Ausgedachtes. Die beanstandeten Kardinalfehler der Gartenpflege sind in Gartenbüchern nachlesbar u. z.B. in der Broschüre "Städtische Vorgärten naturnah gestalten", die der BUND herausgegeben hat.

Es sei mir erlaubt, abschließend auf eine Naturschutzinitiative hinzuweisen, die ich als Yahoo-Gruppe gegründet habe u. die sich u.a. die oben genannten Themen zum Schwerpunkt gesetzt hat. Ich wäre für neue Mitglieder dankbar, da eine höhere Mitgliederzahl für öffentlichkeitswirksame Aktionen und Meinungsäußerungen wichtig ist. Die Mitgliedschaft ist pflichtenfrei; die Anlage eines persönlichen Profils bei Yahoo ist erforderlich. Kosten entstehen dadurch nicht.
http://de.groups.yahoo.com/group/ANAD
...
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Kommentare
Alusru
Alusru, 24.05.2002
Ja genauso ist es, die machen alles kahl und wir duumlrfen noch die Kosten bezahlen, eine Sauerei ist das.Ganz lieben gruszlig Uschi.
diewicca
diewicca, 30.08.2002
Ich habe neben meinen eigentlichen garten, noch ein kleines Beet vor meinem Haus. Da es niemanden Nachbarn, Doppelhaus interessierte, kuumlmmerte ich micht darum. Hab ich doch Spaszlig im Umgang mit Natur. Allerdings, hab ich eine Art Wildgarten dara
SusanneRehbein
SusanneRehbein, 25.05.2002
Ein Thema woruumlber ich mir noch nie Gedanken gemacht habe, aber Du scheinst recht zu haben. Bei uns in der Gegend kuumlmmern sich die Mieter um die Gaumlrten und Vorgaumlrten, wobei dies oftmals auch nicht besser ist als das Werk bezahlter Ahnung
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musca

mein Recht bei Nachbarschaftskrieg!

ein Testbericht von 2004-03-31 11:33:17 vom 31.03.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: siehe bericht...
Nachteile/Kritik: siehe Bricht
Hallo ihr lieben.

Die ersten Sonnenstrahlen komen und wir gehen in den Garten um ihn Sommerklar zu machen. Da ist das treffen auf den "bösen und manchmal nervenden" Nachbarn vorprogrammiert. Doch was für Rechte habe ich eigentlich, wenn es Ärger mit dem Nachbarn gibt. Ich habe deshalb einwenig in Zeitungen und Internt recherchiert und folgendes zusammen gestellt.

Hier nun einige Streitpunkte und mein Recht:
Die Nachbarn über mich haben sich zum Beispiel einen neuen Bodenbelag gelegt und nun höre ich jeden einzelnen Schritt. ich habe das Recht, das Abhilfe geschafft wird, zum Beispiel durch einen Trittlärmschutz! Die Nachbarn sind nämlich dazu verpflichtet, für eine genügende Dämmung zu sorgen.

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Laute Wortgefechte, gröllender Lärm und geschreie, bei dem man nicht schalfen kann. Geschieht das regelmäßig, darf ich als Mieter die Miete um fünf Prozent mindern.
AG Bergisch Gladbach, Az. 64C125/00

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Streitpunkt Tabakqualm, der Nachbar raucht auf dem Balkon und der Rauch bzw der Qualm zieht in meine Wohnung, vor Gericht habe ich hier leider überhaupt keine Chance. Denn der blaue Dunst ist hinzunehmen.
AG Wennigsen, Az 9C 156/01

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Streitthema überhängende Zweige.Ragen die Äste eines Baumes so weit aufs Nachbargrundstück, dass sie dort etwa das Pflanzenwachstum beeinträchtigen, muss der Besitzer sie abschneiden. Macht er es nicht, kann der Nachbar das auf Kosten des Baumbesitzers machen lassen!!

Setzt sich ein Hausbesitzer Tannen als Sichtschutz an seiner Grundstücksgrenze, kann der Nachbar nicht verlangen, sie zu beseitigen. Außer die Tannen verhindern den Sonneneinfall.
LG Gießen, Az 1S 36/00

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Nun, das waren nur kleine Beispiele. Aber wie lößt man denn am besten Nachbarschafts-Streitigkeiten?

Indem man sie versucht sie zu vermeiden!?
Leicht gesagt, hier aber meine Tipps:

- Kündigt eure Feier vorher an, denn dann kann sich jeder auf die Lautstärke einrichten.

- bei konflikten immer ruhig bleiben.
Agressivität ist hier nicht richtig!

- wenn alles nichts hilft, einen Schiedsmann holen. infos unter: www.schiedsamt.de oder unter 0234/ 588970



Also, dies waren tipps, damit der Sommer ohne Ärger verlaufen kann.


Bis dann euer Sascha





Quelle: Internet/Schiedsamt.de und Funkuhr

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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
ursand

Heimische Sträucher bedeuten reiche Kost für Vögel

ein Testbericht von 2003-10-26 22:41:02 vom 26.10.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Für Vögel ein gedeckter Tisch sowie eine Farbenpracht im Herbst...
Nachteile/Kritik: Sind keine bekannt…
Wir besitzen einen fast 1.800 qm Garten, einen naturnahen Garten, d.h. im Laufe der Jahre haben wir versucht verschiedene Biotope zu schaffen, um die heimische Natur sowie deren Tier- und Pflanzenwelt zu fördern. Zu 99% haben wir einheimische Gewächse gepflanzt.

Die „Exoten“ unter den Gewächsen bieten vielleicht so manchem Auge etwas, stellen aber für unsere Vögel und Insekten keine Nahrungsquelle dar. Viele unserer Vögel, die über den Winter hier bei uns bleiben, sind im Winter auf die Baum- und Strauchfrüchte angewiesen, u.a. Drossel, Amsel, Grasmückenarten, Trauerschnäpper und viele mehr.

Unseren Garten haben wir mit einheimischen Sträuchern „eingezäunt“ und auch verschiedene Bereiche im Garten durch Strauchhecken unterteilt. Die können entweder frei wachsen oder auch – wenn es denn gefällt – gerade, sozusagen nach Schnur, geschnitten werden. Unsere dürfen, da wir ausreichend Platz haben, frei wachsen.

Im Sommer bieten die einheimischen Sträucher reichlich Nahrung für Insekten und den Vögeln sehr viel Nisthilfen. Im Herbst verwöhnen sie unser Auge durch ihre farbenprächtigen Beeren und zum Teil mit einer wunderschönen Laubfärbung. Den Vögeln wird nicht nur im Herbst, sondern sogar bei Eis und Schnee im Winter noch ein reichlich gedeckter Tisch mit vielen Beeren geboten.

Im folgenden möchte ich einmal einige vorstellen, die hierfür besonders gut geeignet sind, da sie zur Blütezeit durchweg von Insekten bestäubt werden und mit ihren Beeren die Vögel (Wie viele Vogelarten steht in Klammern dahinter!) regelrecht anlocken:


Holunder (62)
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Im Frühjahr lässt sich aus den Blüten der Holunderblütensaft herstellen, der wunderbar bei Erkältungen hilft.

Die dunkelblauen schwarzen Beeren, die in Dolden an den Büschen hängen, locken im Herbst Finken und Grauschnäpper besonders an.


Pfaffenhütchen (24)
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Das Pfaffenhütchen ist für mich ein besonderes Schmuckstück unter den Beeren tragenden Sträuchern. Die Blüten sind gelblichweiß, die Beeren sind rosa bis rot, 1,5 – 2,5 cm lang gestielt und hängen in 2 – 9 blättrigen Trugdolden an dem Strauch. Diese ziehen viele Vögel an. Hinzu kommt, dass das Pfaffenhütchen eine wunderschöne Herbstfärbung vorzeigen kann.


Eberesche (63)
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Die Blüten der Eberesche sind eher etwas unscheinbar, aber in großen Dolden hängen die Beeren der Ebereschen im Herbst an den Büschen. Viele Vögel fressen sich hieran so regelrecht satt.


Schlehe (Schwarzdorn) (20)
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Die Schlehe ist ein spariger, dicht verzweigter, sehr dorniger Strauch. Der Laubaustrieb erfolgt erst nach der Blüte. Die dunkelblauen Beeren sind kugelig bis 1 cm groß, nach dem ersten Frost ist der Vitamingehalt besonders hoch. Sie sind eine besonders willkommene Winternahrung. Kreuzschnäbel bevorzugen die Kerne dieser Beeren.


Wacholder (43)
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Die Beeren des Wacholder sind auch dunkelblau. Rund 40 Vogelarten mögen und genießen seine würzigen Früchte. Mit von der Partie ist der Zeisig.


Zwergmispel (da konnte ich keine Zahl finden)
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Dieser immergrüne Strauch bietet mit seinen Blüten im Sommer vielen Insekten Nahrung, und die Vögel mögen seine dunkelroten Beeren, die in Dolden an den Büschen hängen.


Stechpalme (hier leider auch nicht)
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Diese immergrüne Strauch mit seinen äußerst stacheligen Blättern, bietet mit seinen roten Beeren Nahrung für viele Vögel. Im Sommer finden die Vögel durch das dichte Laub eine ideale Nistgelegenheit und im Herbst und Winter Schutz vor Regen und Wind.


Hundsrose (Hagebutten) (8)
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Die Blüten der Hagebutten sind schon eine Augenweide und die Insekten sind dort immer zu beobachten. Die im Herbst erscheinenden roten Hagebutten bleiben bis zum Ende des Winters schön saftig. Dadurch sind sie außer bei Vögeln auch noch bei einigen anderen Säugetieren beliebt!


Schneeball (22)
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Der Schneeball hat wunderschöne Blüten, eine schöne Herbstfärbung und knallig rote Beeren, die bei den Vögeln im Spätwinter sehr beliebt sind.

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Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und sie soll als Anregung gelten, vielleicht doch einmal mehr auf heimische „Wild“sträucher zurückzugreifen und auf Koniferen bzw. immergrüne Sträucher nicht ganz, aber doch weitgehend zu verzichten.

Eine Azalee zum Beispiel blüht etwa 10 Tage und sieht das ganze Jahr hindurch ansonsten gleich aus, meines Erachtens langweilig! Die heimischen Sträucher jedoch verändern ihr Gesicht mit den Jahreszeiten und bieten eben nicht nur den Insekten und Vögeln Nahrung, sondern auch unseren Augen sehr viel Abwechslung.

Ich hoffe, mein Bericht hat keinen gelangweilt und danke allen fürs Lesen, Bewerten und freue mich über Kommentare.

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Ich schreibe auch für ciao
ursand©26.10.2003
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jorka1965

Herbstwind komm und puste.... Tipps zur Laubverwertung im Garten

ein Testbericht von 2003-10-13 15:15:40 vom 13.10.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: -...
Nachteile/Kritik: viel Arbeit
Im Sommer auf unseren Bäumen als Schattenspender willkommen, im Herbst verflucht und mit viel Arbeit verbunden, so sieht die Liebe zum Laub aus.
Nun ist sie ja wieder da die Zeit wo die Kraft des Laubes nachläßt, dieses sich zur Freude der Kinder verfärbt und der Wind mit dicken Backen in die Bäume fährt.
Ja und dann liegt der ganze Mist im Garten rum.
Prima, habe ja sonst nichts zu tun.
Was kann ich also mit dem Laub machen. Diese Frage stellt sich jedes Jahr aufs neue.
Hier meine 10 Tips dazu, einige bitte nicht ernst nehmen, andere bitte anwenden. *gg*

1. Liegen lassen .......
Wie mir schon in der Kindheit meine Oma einbleute, was unten liegt tritt sich fest.
Laßt es liegen, beachtet es nicht. Ihr werdet schon sehen was ihr davon habt.....

2. Laub muß schnellsten vom Rasen runter....
dazu gibt es die Möglichkeit zu harken, oder man nimmt seinen Rasenmäher stellt diesen auf die höchste oder mittlere Höhe ein und schrab-schrab ist das Laub gleich geheckselt.
Vornehme Leute arbeiten auch mit dem Laubsauger.

3. Trocknen.....
hier könnt ihr euren Kindern eine Freude machen wenn sie das schöne bunte Laub trocknen können.
Ob dies allerdings reicht, wage ich zu bezweifeln.

4. Verbrennen........
ist eine Möglichkeit großen Mengen gerecht zu werden, oder zu empfehlen wenn der Baum Krankheiten hatte. Allerdings bitte nicht Wochen lang den Laubhaufen stehen lassen und dann anzünden, denn da sind dann schon viele kleine Tiere drin z.B. Igel

5. Ab auf dem Kompost........
dort hat es den Winter Zeit zu verrotten und schöner Humus zu werden. Aber beim Einlagern bitte immer schön mit Erde schichten, das verkürzt die Verwandlungszeit.

6. Als Wärmedämmung nutzen...........
habt ihr z.B. eine Wasseruhr so füllt Laub in einen Sack und bindet diesen als Schutz zur Wasseruhr um diese.

7. Laub auf die Beete...........
bevor ihr umgrabt gebt ruhig genügend Laub auf die Beete und grabt dieses mit um, im Frühjahr wenn es mit der Bestellung wieder losgeht ist davon nichts mehr zu sehen.

8. Laub als Schutz für die Pflanzen.......
mein Nachtbar hatte im letzten Winter viele Opfer bei seinen schönen Rosenstöcken zu beklagen, ich nicht.
Warum ? Ich nehme Laub vermische es etwas mit Erde und häufle es um schutzbedürftige Pflanzen. Spätestens beim ersten Frost wird diese Mischung hart und trotz jedem Wind.

9. Laub als Kissenfüllung.............
statt Gänsefedern einfach Laub ins Kissen und ihr könnt euch schön kuschelig in den Schlaf rascheln.
Zurück zur Natur !

10. Ohne Bäume und Sträucher kein Laub.........
also wie wäre es mit einer schönen glatten grauen Fläche aus Beton ?
Dann habt ihr keinen Ärger mehr mit dem Laub.

Also nehmt nicht alles so Bier ernst. Danke fürs Lesen euer Andrè alias jorka1965.
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Sambucus

Pflanzen selber ziehen

ein Testbericht von 2003-09-21 12:44:00 vom 21.09.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: es klappt fast immer...
Nachteile/Kritik: man muß Geduld haben
Wer Spaß an Pflanzen hat und damit mehr als „kaufen-giessen-angucken“ meint, sollte mal versuchen, Pflanzen aus Samen selbst zu ziehen. Grundsätzlich kann man nämlich alles einpflanzen was einem so in die Hände fällt. Ob die Kastanie oder Eichel, die man beim letzten Spaziergang aufgelesen hat, oder der Pfirsichkern von heute mittag. Ob der Olivenkern aus dem letzten Spanienurlaub oder die Kirschen aus Nachbars Garten. Selbst aus den Supermarkt-Datteln, die noch von Weihnachten übrig geblieben sind, kann ein Palmenwald werden.

Zuerst sollte man die Samenkerne säubern. Anhaftendes Fruchtfleisch fängt sonst an zu schimmeln. Dann werden die Samen gewässert. Ich nehme einfach eine normale Kaffeetasse, die ich randvoll mit Wasser mache. Hierin bleiben die Samen je nach Härte 2 - 10 Tage, um aufzuweichen. Besonders harte Kerne, wie z.B. Oliven, sollte man sogar vorsichtig mit einem Messer anritzen, damit sie sich besser mit Wasser vollsaugen können.

Nach dem wässern muß man die Samen weiterhin feucht (nicht nass !) halten. Profis schwören hierbei auf Kokosfasern. DieKerne mit Kokosfasern umhüllen, einmal kräftig wässern, abtropfen lassen und in einer Plastiktüte z.B. einem Gefrierbeutel verschließen. Es geht aber auch mit allen anderen Materialien, die Feuchtigkeit speichern können. Ich persönlich bevorzuge normales Küchenkrepp (Zewa wisch und weg). In einen Suppenteller oder Blumentopfuntersetzer legt man zwei, drei Lagen Küchenkrepp. Darauf kommen die Samenkerne und darüber wieder zwei, drei Lagen Küchenkrepp. Das Ganze lagert man nun bei normaler Zimmertemperatur oder wärmer und hält es immer schön feucht (regelmäßig gießen), bis die Samen anfangen zu keimen. Das kann je nach Pflanze 2 bis 8 Wochen dauern.

Wenn der Keim kräftig genug ist, d.h. 5 – 10 cm lang geworden ist, pflanzt man ihn in Blumenerde oder ein anderes Substrat. Der Keim ist die erste Wurzel und gehört daher nach unten. Der noch anhängende Kern sollte mit 1 - 2 cm Substrat bedeckt sein. Das Substrat hält man weiterhin feucht und nach wenigen Tagen erscheint das erste Blatt. Die Nährstoffe in den Kernen reichen der jungen Pflanze für mindestens sechs Wochen. Danach muß man sie wie jede andere Zimmerpflanze behandeln, dass heißt, regelmäßig düngen.

Anfangs sieht so ein Pflänzchen recht kurios aus. An einem dünnen Stängelchen, das aus dem Kern gewachsen ist, entwickeln sich große Blätter, wie bei den Verwandten draußen. Wenn man die Pflanze aber immer in einem kleinen Topf belässt und regelmäßig die Wurzeln zurückschneidet, werden die Blätter Jahr für Jahr kleiner, bis die Proportionen wieder stimmen. Durch die Wahl des Pflanzgefäßes und die regelmäßige (jährliche) Behandlung des Wurzelballens, kann man die Größe seiner Pflanzen fast nach Belieben selbst bestimmen.

Selbstgezogene Pflanzen sind übrigens auch schöne Mitbringsel und kommen als Geschenke immer gut an. Die meisten Menschen schätzen die Idee und den Zeiteinsatz nämlich höher ein als den Wert in Euro.
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Druide

Die Katzenminze (N. racemosa)

ein Testbericht von 2003-07-07 15:30:11 vom 07.07.2003
Empfehlung: ja
Hallo zusammen,

als absoluter Gartenfreund möchte ich Ihnen eine ganz besondere Pflanze ans Herz legen.

Im Handel bekommen Sie die Staude unter dem Namen Katzenminze.
Der Kostenpunkt pro Topf bewegt sich um ca 2 EURO. Der Pflanzbedarf hält sich mit vier Pflanzen pro Qm in Grenzen.

Die Pflanze eignet sich hervorragend zur Unterpflanzung in Rosenbeeten. Da es von ihr zwei unterschiedlich hohe Versionen gibt, kann man diese auch wunderschön miteinander kombinieren und auch als Beeteinfassung oder Wegesaum verwenden.
Die Blüte hält unheimlich lange an und fällt zusammen mit der ersten Rosenblüte. Die Farbe reicht von Lavendelfarben bis hellblau im verblühen. Wenn man die Staude nach dem Verblühen herunterschneidet, blüht sie ein zweites mal.

Leider nichts für Gartenfreunde mit Katzen, da Katzen den Geruch lieben und sich in der Pflanze Katzenminze regelmäßig geteilt, dann kann man nach wenigen Jahren mit geringem Aufwand ganze Flächen beflanzen.

Viel Spass für die zweite Blüte ist es noch nicht
zu spät.
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delphine0077

Es geht auch ohne Chemie

ein Testbericht von 2003-07-06 11:06:53 vom 06.07.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Der Garten sieht so ganz bunt aus u die Pflanzen werden geschützt....
Nachteile/Kritik: Ist vielleicht nix für unsere akoraten Gartenfreunde,da im Beet ja zwei verschiedene Pflanzen sind.
Düfte gehören zur Überlebensstrategie der Pflanzen: Sie locken einerseits die für sie wichtigen Bestäuberinsekten an, teilen Feinden aber auch mit, daß sie hier nur etwas ziemlich Übelschmeckendes oder sogar Ungenießbares vor sich haben.
Durch seinen herben Duft wird zum Beispiel Lavendel vor Blattlausbefall geschützt.
Diese Schutzwirkung kann man sich zunutze machen, indem man Lavendel etwa zu Rosen pflanzt.
Weitere bekannte starke Partner:
Majoran und Lavendel vertreiben Ameisen, vor allem bei Rosen.
Meerrettich wirkt gegen den Kartoffelkäfer.
Auf Baumscheiben gepflanzt, lindert er die Monilia-Spitzendürre bei Kirschen sowie die Kräuselkrankheit beim Pfirsich.
Wermut hält Säulenrost von Johannisbeeren fern.
Bohnenkraut zwischen die Bohnen gesät schützt vor der Schwarzen Bohnenlaus.
Knoblauch und Zwiebeln wirken gegen die Grauschimmelkrankheit bei Erdbeeren.
Möhren und Lauch halten Schmetterlinge davon ab, ihre Eier auf Weißkohl abzulegen.
Die Zwiebel schützt Möhren vor Befall mit Möhrenfliegen und Wurzelläusen.
Die Blüten der Würzkräuter Borretsch, Thymian, Salbei und Ysop wirken abschreckend auf Schadinsekten, sind aber gleichzeitig eine gute Bienenweide.
Diese Wechselbeziehungen der Pflanzen sind noch relativ wenig erforscht.
Deshalb experimentiert doch einfach mal!
Pflanzenduft kann man auch ganz gezielt im Haus einsetzen.
Walnuß- oder Tomatenblätter in einer Vase z.B. sollen Fliegen und Stechmücken fernhalten.
Am bekanntesten sind Lavendelsäckchen im Wäscheschrank; sie riechen gut und wirken gegen Motten.
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augsburg

Tagetes der Nemathodenkiller

ein Testbericht von 2003-06-29 19:22:40 vom 29.06.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Einfaches Handling, giftfrei und wirksam...
Nachteile/Kritik: keine bekannt
SORRY AUS VERSEHEN NOCHMAL GEPOSTET; DER ARTIKEL EXISTIERT SCHON UND ALLGEMEINE TIPPS ZUR SCHÄDLINGSBEKÄMPFUNG




Über kurz oder lang leiden intensiv genutzte Gärten an winzigen
Bodenparasiten z.B. sogenannten Nemathoden oder auch Fadenwürmer genannt.

So auch mein Garten und speziell meine Erdbeerbeete.
Die Erdbeerpflanzen stockten mitten im Wachstum, teilweise verkümmerten die Pflanzen oder bekamen braune Blätter und sahen aus wie verbrannt.

Dies alles sind Anzeichen für die Anwesenheit von wandernden Älchen (nein, keine Fische, sondern Nemathoden) der Gattung Pratylenchus und Paratylenchus oder Heterodera im Boden.
Diese Bodenälchen (Nemathoden) treten meistens nesterweise auf und attackieren die Wurzeln aller Rosengewächse, zu denen nun einmal meine Erdbeeren auch gehören.
Typisch für das Auftreten der winzig kleinen Fadenwürmer ist, dass nahezu gesunde Pflanzen neben den erheblich befallenen dahinvegetieren.

Haben sich die Nemathoden einmal im Boden eingenistet wird man sie schwer wieder los, denn sie bleiben auch nach der Ernte im Boden und gehen im Frühjahr auf Wanderschaft und zapfen je nach Beetbepflanzung neue Wirtspflanzen an.
Selbst Möhren, Porree, Sellerie und Zwiebel bleiben nicht verschont und manchmal verirren sie sich sogar durch infizierte Erde aus dem Garten in Topfpflanzen und verwandeln diese zu Kandidaten für die Mülltonne.

Doch in meinem Garten habe ich den Nemathoden nun durch eine Feindpflanze mit Erfolg den Kampf angesagt.
Ich habe Single Gold als Nemathoden-Killer engagiert.
Single Gold ist eine sehr üppig wachsende Tagetes Sorte. Sie wird circa 50-60 cm hoch und entwickelt in kurzer Zeit besonders viel Grünmasse.

Nach der Erdbeerernte verteile ich den Samen locker und harke ihn mit dem Rechen ein. Der Boden sollte unkrautfrei sein und nach dem Aufbringen des Tagetes Samen feucht gehalten werden sonst bleibt der Erfolg lückenhaft.

Die Wurzeln der Tagetesblume senden dann einen Lockstoff aus, der die Nemathoden zum Anbeissen und Eindringen veranlasst.
Mein Nemathoden-Killer alias Single Gold reagiert darauf mit der Bildung von Peroxydasen wie Ozon, einer Sauerstoffart die zum Tod des eingedrungenen Fadenwurms führt.

Die Nemathodenfänger müssen drei Monate lang auf das Beet einwirken und anschliessend lasse ich sie bis in den Winter auf dem Beet als bodenschützende Gründüngung. Die Reste werden dann im Spätwinter abgerecht und kompostiert.

10 g Samen der Sorte Tagetes Single Gold kosten ca. 2,15 Euro und sind in jedem gut sortierten Gartencenter und im Versandhandel für Samen und Pflanzen erhältlich.

Na dann Petri Heil !
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Baffy

Blöde Schnecken!

ein Testbericht von 2003-06-17 22:16:04 vom 17.06.2003
Empfehlung: nein
Vorteile: Wirklich nichts...
Nachteile/Kritik: Meist hilft nur Gifteinsatz, viele kahle Pflanzen
Seit letztem Frühjahr haben auch wir im Garten ein riesengroßes Problem, ok, eher ein kleines Problem mit dem Namen Schnecken! Natürlich will man einen schönen Garten, mit schönen Pflanzen und schönen Blume, doch die Schnecken können einem ganz schnell einen Strich durch die Rechnung machen und ehe man sich versieht, sind ratz fatz alle Pflanzen abgefressen. Sogar die, die Schnecken angeblich nicht mögen sollen.
Nunja, was bleibt einem anderes übrig, als die Schnecken zu bekämpfen. Dazu möchte ich mal meine Erfahrungen preisgeben.
Um Schnecken zu bekämpfen muss man natürlich einiges über Schnecken wissen. Schnecken sind also nachtaktive Tiere, d.h. sie kommen in der Abenddämmerung raus und sind bis zu den frühen Morgenstunden unterwegs. Obwohl Schnecken laut dem Volksmund nicht besonders schnell sein sollen, können sie während der kurzen Nacht doch beachtliche Wege zurücklegen und was noch schlimmer ist, beachtliche Mengen verspeisen! Der ideale Lebensraum von Schnecken besteht in feuchten, schattigen Plätzen und genau darin besteht auch mein Problem. Meine Nachbarn, die ich eh schon nicht leiden kann, schmeißen ihren gesamten Grünschnitt einen kleinen Abhang am Gartenende hinunter. Eigentlich nichts schlechtes, nur wenn man Rasenschnitt, Gehölzer usw. alles auf einen Haufen schmeißt, kann man sich vorstellen, das Insekten und auch Schädlinge dort einen idealen Lebensraum vorfinden. Die Schnecken kamen also von meinen Nachbarn immer schön zu mir und den anderen Nachbarn rüber gewandert. Aber was tun gegen Schnecken? Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten, die ich schon ausprobiert habe.

Salz
Diese Möglichkeit gegen Schnecken anzukämpfen kannte man schon in Omas Zeiten.
Entweder streut man rund um die Pflanzen einen Ring aus Salz auf die Erde oder aber man bestreut jede einzelne Schnecke selber mit Salz, was natürlich viel zeitaufwendiger ist. Durch dieses Salz, auf den Körper der Schnecken kommt, vertrocknen die Tiere einfach, da ihnen das Salz das Wasser aus den Körpern zieht.
Eigentlich ist diese Methode ziemlich "biologisch", da sie ohne chemische Mittel einher geht, doch leider bewirkt das Salz, dass der Boden sauer wird und das ist wiederum schädlich für die meisten Pflanzen. Also nicht die ideale Methode.

Sammeln der Schnecken o.ä.
Letzes Jahr hatte meine Mutter sich noch die Mühe gemacht jede einzelne Schnecke aufzusammeln und in einen Behälter mit Salz zu tun und die Tiere dann zu entsorgen. Leider ist diese Variante der Bekämpfung der Schneckenplage auch mit sehr viel Arbeit verbunden, da man jeden Tag in der Dämmerung in den Garten muss um so viele Tiere wie möglich zu finden. Leider ist diese Methode nicht wirklich effektiv, also auch nicht wirklich gut.
Meine Mutter hatte übrigens bald die Nase voll von der Absammlerei der Schnecken. Da der Müll bei uns gewogen wird, kann man sich auch denken, dass die Schnecken auf Dauer auch einige mehr Kosten verursachen. Aus diesem Grund nahm meine Mutter später nur noch eine Schere, machte Schnipp-Schnapp und die Schnecken wurden geteilt. Ich finde das total ekelig, aber wenn man die Schnecken mit Salz bestreut und sie dann vertrocknen lässt, sieht das auch nicht besser aus.

Fallen
Eine weitere Art der Schneckenplage Herr zu werden ist eine Falle aufzustellen. Dabei ist mir nur die allseits bekannte Bierfalle ein Begriff. Man gibt also etwas Bier in eine Schale, wodurch viele Schnecken angelockt werden. Aus irgendeinem Grund sterben Schnecken, wenn sie mit dem Bier in Berührung kommen. Vielleicht haben sie anschließend eine Alkohol Vergiftung oder so, keine Ahnung ;). Ein sehr großer Nachteil ist aber, dass die gesamten Schnecken im Umkreis von 10 km angelockt werden, wie es mir erscheint und man dadurch nur noch mehr Schnecken im Garten hat. Ausserdem finde ich die Schnapsleichen auch nicht gerade appetitlich.

Zäune, Kanten8/u]
In vielen Gartencentern werden spezielle Gartenzäunchen gegen Schnecken angeboten. Die einen Zäune haben oben nur eine spezielle Kante über welche die Schnecken nicht rüber kommen und die anderen Zäune sind mit Strom ausgestattet. Wenn die Schnecken versuchen über den Stromzaun zu kommen, kriegen sie jedes Mal einen Stromschlag verpasst. Für mich kommen diese Kanten und Zäune nicht so in Frage, da sie meiner Meinung nach nicht in so ein Gartenbild passen. Vor allem sind sie wirklich sehr teuer.

Igel
Ein sehr guter Schneckenbekämpfer ist ein Igel. Doch leider hat nicht jeder einen Igel im Garten. Wir hatten Glück, dass bis vor etwa einem Jahr noch ein Igel regelmäßig unseren Garten besuchte und da sicherlich auch die ein oder andere Schnecke vertilgte. Leider kam er eines Tages einfach nicht mher wieder. Vielleicht wurde er ja überfahren oder es wurden ihm einfach zu viele Schnecken :). Aber ein Igel ist natürlich die natürlichste Art gegen SChnecken vorzugehen und man sollte diesen Tierchen daher einen Lebensraum im Garten zur Verfügung stellen. Ein Laubhaufen, oder eine "schmutzige" Ecke im Garten reicht schon vollkommen aus.

Schneckenkorn
Dieses Korn ist wohl das effektivste Mittel gegen Schnecken. Letztes Jahr wollten wir es nicht benutzen, da eben Herr Igel noch unseren Garten aufsuchte, doch falls es dieses Jahr wieder zu einer Schneckenplage kommen sollte, überlegen wir mittlerweile ernsthaft, ob wir nicht zumindest an unseren Grundstücksgrenzen Schneckenkorn auslegen. Wobei wir aber noch am Überlegen sind. Schneckenkorn bewirkt wie Salz, dass die Schnecken von innen austrocknen und so sterben. Deswegen hat man auch beim Korn wieder viele Leichen im Garten, aber dafür schöne Pflanzen. Der Preis von 1 kg Schneckenkorn liegt bei etwa 10 €.
Angeblich sind die meisten Produkte ungefährlich und schaden wirklich nur den Schnecken. Trotzdem würde ich meine Kinder und Haustiere nicht gerade in die Nähe von diesen Mitteln lassen, man weiß ja nie....


Ich finde man sollte jeweils für den eigenen Garten entscheiden, was am Besten ist. Bei wirklich sher vielen Schnecken empfiehlt sich sicherlich die Anwendung von Schneckenkorn. Bei mittlerem bis wenig Befall würde ich jedoch die Varianten Absammeln oder Schutzzaun empfehlen. Oder noch besser, besorgt euch ein paar Igel und baut ihnen in eurem Garten eine Wohnfläche, dann habt ihr bestimmt bald keine Schnecken mehr.

Ich hoffe, dass es dieses Jahr keine Schneckenplage mehr geben wird, denn meine kleinen Pflanzen sollen auch mal überleben dürfen. Ausserdem will ich nicht mehr in der Dämmerung über die Wiese laufen wollen und dabei gleich 20 Schnecken an meinen Schuhen kleben haben *g*.

Grüße
Nora
P.S. Die Berwertungen haben keine Bedeutung, aber man muss eine Bewertung abgeben!

Ich veröffentliche meine Berichte bei ciao.de und yopi.de unter dem gleichen Mitgliedsnamen!!!
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Produktbeschreibung Gartenpflege & Naturschutz im Garten

 
Allgemeine Informationen Gartenpflege & Naturschutz im Garten
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Gartenpflege & Naturschutz im Garten im Vergleich
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