Gebühreneinzugszentrale GEZ
Abbildung vergrößern: Gebühreneinzugszentrale GEZ
Gebühreneinzugszentrale GEZ
Gebühreneinzugszentrale GEZ
Gebühreneinzugszentrale GEZ

Gebühreneinzugszentrale GEZ

Platz 40 in der Kategorie "Mehr zum Thema Medien & Unterhaltung". Themenbereich: TV / ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 0,60 / 5,00 (0.5 von 5)

Gebühreneinzugszentrale GEZ Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 0,60 / 5,00 (0.5 von 5)
von 35% aller Autoren empfohlen (11/31).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • alles
  • Man spart bares Geld
  • An und für sich ist das das alles gut gedacht . . . .
  • nichts in meinen Augen
  • Gar nichts
Nachteile/Kritik
  • zu teuer und langsam aber sicher fehl am Platz
  • Der Aufwand
  • Headhunter, die Drückern ähneln, Unterstellung, dass Kunden zu doof sind, das richtige Formular auszuwählen etc .
  • keine Wahlmöglichkeit
  • Kein Empfang, auch kein Geld
Sortiert nach 
kulosa

Legal GEZ-Gebühren sparen

ein Testbericht von 2002-10-17 18:10:28 vom 17.10.2002
Empfehlung: nein
Da ich kürzlich einen Bericht gelesen habe, in dem illegalen Methoden die GEZ zu umgehen, beschrieben wurden, möchte ich heute in meinem Bericht einige legale Sachen beschreiben, wodurch man möglicherweise einiges an Gebühren sparen kann.


An- und Abmeldung

Da die Zahlungsweise gewöhnlich vierteljährig ist, kann auch nur in diesen Zeiträumen eine An- bzw Abmeldung gemacht werden. Im Klartext heißt das, daß bei einer Anmeldung im Februar, rückwirkend ab 1 Januar bezahlt werden muß. Oder bei einer Kündigung im April, muß noch bis 30 Juni bezahlt werden.
Deshalb sollte man eine Anmeldung immer am Anfang eines Quartals vornehmen und demzufolge eine Kündigung gegen Ende eines Quartals, falls möglich.
Beispiel: Wenn man eine eigene Wohnung im März bekommt, ist es ratsam die GEZ erst im April anzumelden, da man die Geräte erst im April in die Wohnung geschafft hat! So spart man sich die Bezahlung rückwirkend zum 1 Januar.


Lebensgemeinschaft

Normalerweise muß jeder, in einem Haushalt lebende mit eigenem Einkommen, Gebühren bezahlen. Ausgenommen hiervon sind nur Ehepaare. Nun ist es ja etwas blöd zu Heiraten, um die Gebühren zu sparen. Es geht aber auch einfacher. Man legt einfach fest, daß alle Rundfunk- und Fernsehempfänger in einem Haushalt nur einem der Lebenspartner gehören. Falls einer im Haushalt eine Gebührenbefreiung hat, sollte dieser natürlich benannt werden. Hier reicht es, wenn man sich mündlich untereinander darüber einig ist. Natürlich gehört auch das Autoradio dazu, womit wir schon beim nächten Thema wären.


Autoradio

Im privaten Auto gillt das Radio als Zweitgerät und ist in der Gebühren des Haushalts enthalten, sofern das Auto nicht gewerblich genuzt wird. Sollte lezteres der Fall sein, gibt es einige Möglichkeiten die GEZ dafür zu sparen. Entweder man hat ein Autordio, welches man mittels einer sogenannten Quick-Out-Halterung, bei Dienstfahrten nicht im auto hat. Oder man hat nur ein "Kofferradio" dabei, welches als transportabel nicht ständig im Auto ist, und somit ebenfalls zum Haushalt gehört.
Bei Dienstwagen, welches dem Arbeitgeber gehört, und in dem sich, mit Einverständnis des Chefs, ein privates Autoradio befindet, ist prinzipiell Gebührenpflichtig. Entweder man verzichtet auf ein festeingebautes Radio und behilft sich ebenfalls mit einem "Kofferradio", oder man versucht mit dem Arbeitgeber eine Lösung dahingehend zu finden, daß die Geräte in den Dienstwagen vom Chef gestellt werden, da dieser ja nur für alle Autoradios einmal Gebühren zahlen muß.


Zweitwohnung und Wochenendhaus

Auch hier müssen alle Geräte gesondert angemeldet werden. Sofern diese nicht transportabel sind. Und damit sind wir schon bei der Sparmöglichkeit. Wenn man dort nur solche verwendet, die von der Bauart her nicht ständig vor Ort sind, gehören diese ebenfalls zum Haupthaushalt und sind im Wochenendhaus gebührenfrei. Bei Fernsehgeräten ist da das Vorhandensein eines Tragegriffes ausreichend. Dasselbe gillt auch für eine Satanlage, sofern vorhanden. Beim Computer ist deshalb auch nur ein Laptop gebührenfrei.


Computer

Neuredings sind auch Computer Gebührenpflichtig, sofern sie über eine TV-Karte oder Internetanschluß verfügen, da ja auch im Internet Rundfunk- und Fersehprogramme empfangbar sind. Auch hier sind Geräte ausgenommen, die transportabel sind oder dem Haushaltsangehörigen gehören, der sowieso GEZ bezahlt.


Arbeitsplatz

Im Büro oder der Werkstatt müssen Geräte ebenfalls gesondert angemeldet werden. Aber auch kann man das umgehen, wenn sie transportabel sind oder dem Arbeitgeber gehören. Hier gillt das gleiche wie bei Autoradios in Dienstwagen. Nur bei Publikumsverkehr ist Vorsicht geboten, da das dann die GEMA auf den Plan rufen könnte, die Gebühren wegen öffentlicher Aufführung haben möchte.


Nichtgeeignete Sparmöglichkeiten

-Auch Geräte, die nur Privatsender empfangen können, sind gebührenpflichtig.
-Deffekte Rundfunkempfänger müssen ebenfalls angemeldet werden, sofern sie reparabel sind.
-Auch in Gegenden, wo terrestrischer oder Kabelampfang nicht möglich ist, müssen Gebühren bezahlt werden, da es ja zumutbar ist sich eine Satanlage zu kaufen.


Meine Meinung zur GEZ

Ich empfinde die Rundfunkgebühren als ein notwendiges Übel, wie Beispielsweise die Miete. Schon lange finanzieren sich die Öffentlichen Anstalten nicht mehr nur durch die Gebühren, sondern immer mehr durch Werbung. Das Argument der Grundversorgung und Information der Bevölkerung zieht schon lange nicht mehr. Mittlerweile gibt es mehr als ausreichend Medien, die dem gerecht werden. Ich hoffe nur, daß in einigen Jahrzehnten das Kapitel der GEZ der Vergangenheit angehört, wenn endlich mal ein Kläger gegen die GEZ gewinnt und ein entsprechnedes Grundsatzurteil gefällt wird.


Fazit

Bei Beachtung obiger Angaben kann man fast immer die Gebühren auf eimal je Haushalt reduzieren. Ich habe die Informationen zwar nach bestem Wissen und Gewissen zusammengetragen, kann aber für die Richtigkeit keine Haftung übernehmen. Bei Fragen wendet Euch doch bitte an die Verbraucherzentrale oder die GEZ selbst.


Viel Spaß beim Sehen und Hören der öffentichen Anstalten ;-) wünscht Jan


PS: Die Bewertung bezieht sich auf die GEZ an sich
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 0,00 / 5,00 0
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
Aprikose
Aprikose, 07.11.2002
Zwei Einwaumlnde zur An-Abmeldung: - 1. - Auch bei vierteljaumlhrlicher Abbuchung sind laut GEZ nicht zwangslaumlufig ganze Quartale zu zahlen. Wer also im Maumlrz anmeldet, zahlt nur ein Drittel des erstens Quartals. - 2. - Die Argumentation quo
bachelor
bachelor, 17.05.2002
Sehr informativ! Meine Meinung uumlber die GEZ: Ich finde es unverschaumlmt mir Gebuumlhren aufs Auge zu druumlcken, fuumlr quotDienstequot, die ich groumlszligtenteils gar nicht nutze und zum anderen wird ja auch gar nicht gefragt, ob ic
diewicca
diewicca, 18.10.2002
nett, danke
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
gay2gay24340

Mensch ohne Fernseher oder Radio? Gibt es lt. GEZ nicht!

ein Testbericht von 2009-01-11 19:39:19 vom 11.01.2009
Empfehlung: ja
Vorteile: Gar nichts...
Nachteile/Kritik: Kein Empfang, auch kein Geld
Hallo!

Vor über zwei Jahren habe ich mich von meinem Fernseher und Radio für immer verabschiedet, da ich 1. keinen Kabelanschluß besitze (und das auch nicht möchte) und 2. trotz dem überschwenglich gelobten "Überallfernsehen" (sog. DVB-TV) keinen Empfang habe. Also warum soll ich für etwas bezahlen, was ich nicht empfangen kann??

Die Abmeldung war schon der Hammer, denn statt mir einfach eine Bestätigung zukommen zu lassen, tanzte bei mir ein Herr, mittleren Alters, mit "Herbert-Tasche" unter dem Arm an, um zu überprüfen, ob ich "tatsächlich" weder TV noch Radio besitze.

Ich habe den Onkel bereitwillig hinein gelassen, damit er sich überzeugen kann, das ich nun wirklich keines dieser Geräte besitze. Trotz intensiver Suche fand er Opa natürlich nichts, doch statt sich damit zufrieden zu geben, packte er mich sehr unsanft am Oberarm und brüllte mich an, ich solle ihm jetzt sofort sagen, wo ich die Empfangsgeräte versteckt halte. Außerdem müsse jeder Bürger sich mit TV und Radio auf dem Laufenden halten, dazu sei er verpflichtet.

Dem Griff habe ich mich entzogen und dem Penner geraten, er möge sofort mein Haus verlassen und das ich garantiert zu nichts "verpflichtet" sei, außer Salzstreuen im Winter. Und eine "Informationspflicht" gibt es in unserem Land nicht. Zumal es Tageszeitungen gibt.

Erst nach dem ich verbalter Gewalt den Kerl zum Abzug zwang, verließ er mein Haus. Und: ich hatte tatsächlich fast zwei Jahre Ruhe vor der GEZ. Von meinem Konto wurde nichts mehr abgebucht. Freude! Ähm, ne. Zu früh gefreut: seit Juni 2008 bekomme ich wieder Post von der GEZ. Ich soll meinen Beitrag für TV und Radio leisten, da ich mich angeblich wieder angemeldet habe. Was ich aber nicht hab. Also kann die GEZ mich mal sehr gern haben, inklusive Hilfe von meinem Rechtsanwalt (der auch keinen Fernseher hat).

Ich kann wirklich nur jeder und jedem Raten, sich bei Unklarheiten mit der GEZ, an einen Rechtsanwalt zu wenden. Und wenn dafür das Geld nicht reicht: zum zuständigen Amtsgericht gehen und hier zur Rechtsberatung. Hier erhaltet Ihr einen Beratungsschein, damit bezahlt Ihr dann den Anwalt.

Bloß nicht klein beigeben.
Produktbewertung:Kundenbewertung 0,00 / 5,00 0
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
MatthiasHuehr
MatthiasHuehr, 11.01.2009
ciao Matthias
sindimindi
sindimindi, 11.01.2009
Meines Wissens ist man nicht gezwungen Weglagerer und Haussierer reinzulassen...fg
LG, Roland
morla
morla, 11.01.2009
ich wünsche dir einen schönen abend lg. petra
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
BelgiumKing

GEZ - EIN KÄFIG VOLLER NARREN ?????????????

ein Testbericht von 2006-05-03 19:27:28 vom 03.05.2006
Empfehlung: nein
Es gibt sie, die totalitären Kontrolleure, die sich zwar keinen Eintritt verschaffen dürfen, aber recht kess an der Haustüre klingeln. Wortlaut: Sie haben einen Fernseher und der ist nicht angemeldet!.

Anwort: Ich habe keinen Fernseher, weil meine Religion das verbietet !!!

Dummes Gesicht, Grübeln, Irritation und Good-Bye. Nun, ich höre keiner Glaubensgemeinschaft an, war aber schlagfertig, als eine Madame vor meiner Türe stand und Gebühren kassieren wollte, obwohl ich längst schon Zwangskunde der Gebühreneinzugszentrale war.

Mein Tipp: einfach diese Leute verarschen und wegschicken. Mögen sie doch ihre Datenbank mal richtig durchforsten...

Aber, so frage ich mich, woher kriegen die Leute vom GEZ ihre Daten? Jedenfalls nicht vom Einwohnermeldeamt.

Andere Situation:Ich habe noch ein Postfach in dem ehemaligen Ort G. In dem ich bis vor fünf Jahren wohnte. Post erhalte ich dort kaum noch, habe das Postfach aber nie aufgegeben, da es nichts kostet.

Ich leere es daher nur alle 3-4 Monate, da mich bestenfalls Werbung unter der alten Anschrift erwartet. Weit gefehlt !!! Drei Briefe lagen dort von der GEZ, nicht adressiert an Jean-Louis G sondern an Jan G.

Nun, ich heiße nicht Jan, sondern Jean oder exakt Jean-Louis und will auch nicht Jan heißen.

Um das Mißverständnis aufzuklären, müsste ich dort anrufen. Kostenlose Service-Nummer? Weit gefehlt, aber ich bin wohl kaum bereit, als nicht existenter Jan 12 Cent pro Minute zu bezahlen, um die Sache zu klären.

Also: Kurzschließen mit dem Postangestellten. Die Briefe gehen zurück mit dem Vermerk Adressat unbekannt. Ich bin ja nicht der Jan und wohne auch nicht in dem Ort G.

Und nun bin ich mal gespannt, mit welchen Aktionen nach einem nicht existenten Jan womöglich gesucht wird.

Es hat den Anschein von Irrsinn und schlechtem Witz, doch wer keine Auskunft gibt, wird dazu juristisch ermuntert. Das Fernmeldegesetz will es so. Die GEZ hat also eine Menge Handhabe und kann eine Ordnungswidrigkeit bis zu 1000 Euro durchsetzen. Da ich aber nicht Jan sonder Jean bin, kann ich nichts über Jan sagen...

Lassen wir das Gesetz und den Sinn oder Unsinn der GEZ mal außen vor. So stellt sich aber doch die berechtigte Frage, woher die ihre Adressen beziehen. Ich kann mich nur erinnern, dass ich versehentlich beim ADAC als Jan und nicht als Jean bzw. Jean-Louis gelistet war. Daraus muss ich wohl schließen, dass Adressen willkürlich verkauft oder der GEZ Köln zur Verfügung gestellt werden. Und dann kommen böse Briefe, obwohl MINDESTENS durch den Nachnamen schlüssig sein sollte, dass es sich unter der Adresse um ein und dieselbe Person handelt, selbst wenn diese irgendwann umgezogen und eine Info hinterlassen hat.

Weit gefehlt... ich bin also laut der Datenbank der GEZ eine multiple Persönlichkeit: einmal ein Jan in G und einmal ein Jean in S. trotz vorliegender Adressenänderung.

Was mich doch sehr schockt, ist dieses Daten-Wirrwarr. Da werden Adressen in die Datei aufgenommen, die keiner Grundlage – außer suspekter Quellen – entsprechen. Da kann ich nur sagen: ab zur Post, blöd stellen und den Brief mit Adresse unbekannt zurückgehen lassen.

Ich bin mit BAUCHWEH bereit, dem Gesetz zu entsprechen und meine Gebühren zu bezahlen, auch wenn die sogenannten öffentlich-rechtlichen TV- und Rundfunkanstalten mittlerweile in der Versenkung verschwinden und eine Gesetzesnovelle weit überfällig ist. Aber ich habe wahrlich keine Lust auf Drohbriefe, wenn ich eh schon Zwangszahler bin und dieser Haufen sich anscheinend eines Adress-Pools bedient, der willkürlich und fern von dem ist, was jedes Einwohnermeldeamt korrekt führt.

Sinn der GEZ: fragwürdig und im modernen Mediendschungel im Abseits. Auftreten der Türklinkenputzer der GEZ: dreist bis unverschämt. Datenbank der GEZ: 6- (in Schulnoten ungenügend minus) ...

MEHR gibt es nicht zu sagen...


JL ***für yopi und ciao***
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 0,00 / 5,00 0
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
giga-friend
giga-friend, 03.05.2006
Super Bericht.
jockel2001
jockel2001, 03.05.2006
Toller Bericht, vielleicht schau ich mal öfter vorbei!LG Jo
MarkusH18
MarkusH18, 03.05.2006
Toller und informativer Bericht, deshalb ein quotsehr hilfreichquot!! Weiter so!! Gruß Markus!!
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
Hoernchen123

Hurra, ich bin abgemeldet!!

ein Testbericht von 2005-08-13 10:18:51 vom 13.08.2005
Empfehlung: nein
Vorteile: An und für sich ist das das alles gut gedacht . . . ....
Nachteile/Kritik: Headhunter, die Drückern ähneln, Unterstellung, dass Kunden zu doof sind, das richtige Formular auszuwählen etc .
Ich weiß heute nicht, welcher Wahn mich vor 3 Jahren, als ich in meine erste eigene Wohnung zog, getrieben hat, dass ich mich freiwillig bei der GEZ anmeldete. Es muss wohl die beeindruckende Werbung gewesen sein, in der einem suggeriert wird, Schwarzsehen ist fast schlimmer als irgendein richtiges Verbrechen. Außerdem waren alle Leute, die ich kannte, brave Kunden der GEZ und zahlten jedes Quatal, über die hohen Preise fluchend, ihre Beiträge...und so meldete ich mich doch tatsächlich übers Internet schnell und bequem an. Um es noch bequemer zu machen, gewährte ich, genau wie meinem Vermieter oder dem Stromversorger, eine Einzugsermächtigung für mein Konto...hielt ich dies doch für genauso harmlos wie wenn ich eine solche Ermächtigung eben Vermieter, Stromversorger oder Telefonanbieter gebe...
Nun kam vor einiger Zeit der Tag, an dem ich aus meiner Wohnung wieder auszog und ich zog nicht nur aus, nein, ich löste meinen Haushalt auf, um mit meinem Freund gemeinsam einen Haushalt zu gründen. Ich machte also das, was die GEZ "Haushaltsauflösung" nennt und dies ist, neben sterben, der einzige Grund, der von der GEZ als Kündigungsgrund angesehen wird...

In dieser Kategorie, die ja den Namen "Tipps und Tricks" hat, möchte ich Euch verraten, wie ich es tatsächlich geschafft habe, sie wieder los zu werden, ja, ich habe ich es geschafft, mich wieder abzumelden und das ohne meine ganze Lebensgeschichte an die GEZ weiterzugeben und bislang auch ohne Besuch eines GEZ-Mitarbeiters...

=== Die GEZ...wer ist das eigentlich...?===

"Zahlen Sie für dieses Programm, auch wenn Sie es überhaupt nicht sehen wollen, es steht Ihnen schließlich zum Sehen zur Verfügung", unter diesem Motto treibt die GEZ Geld ein, von allen, die ein Radio, einen Fernseher und demnächst vielleicht auch von allen, die einen Internetanschluss haben. Dies tun sie an und für sich schon zu einem guten Zweck...sie wollen uns werbefreies (naja, nennen wir es lieber werbearm), qualitativ hochwertiges Fernsehprogramm liefern und das kostet eben Geld. Gut und schön. Die Qualität der öffentlich-rechtlichen Fernsehsender möchte ich auch gar nicht bestreiten, ich schaue auch schon seit geraumer Zeit wieder vermehrt diese Sender und weniger die Privaten, weil ich den ganzen Schrott, der sich auch täglich zu wiederholen schien, dort irgendwann nicht mehr ertragen habe.

Die GEZ ist KEINE Behörde, sie treibt lediglich für die öffentlichen Fernseh-und Rundfunkanstalten das Geld ein. Sie beschäftigen dafür jede Menge Leute, die auf Provisionsbasis herumlaufen und ihr bestes versuchen, neue "Kunden" zu werben.
Kunden sind automatisch alle, die ein Rundfunkgerät zum Empfang bereit halten, es ist völlig egal, ob man dieses Gerät auch nutzt und ob man damit öffentlich-rechtliches Fernsehen schaut. Selbst für einen kauptten Fernseher muss man löhnen, schließlich kann man das Gerät ja reparieren.

Gefangen ist man recht schnell von der GEZ. So holen sie sich Daten über die Meldestellen und gehen automatisch davon aus, dass jeder einen Fernseher und/oder ein Radio hat.
Außerdem schickt die GEZ ihre Headhunter herum. Typen, die immer sagen, sie kommen vom örtlichen Rundfunksender (hier in Berlin RBB, woanders halt WDR, BR, NDR, SWR etc.) und wollen einem erstmal unverbindlich Fragen stellen, Dinge wie "welche Sendung sehen Sie denn am liebsten?", antwortet man drauf, hat man schon zugegeben, dass man fernsieht und demnach einen Fernseher hat und sich seine Lieblingssendungen wohl nicht beim Nachbarn oder im Mediamarkt um die Ecke anschaut.
Diese Headhunter haben ihre Daten von potentiellen "Kunden" aber nicht nur vom Einwohnermeldeamt. Sie laufen auch herum und schauen auf Klingelschildern nach neuen Namen. So stand bei meiner Mutter bereits während eines Umzugs der GEZ-Mensch vor der Tür...keine 2 Tage nachdem sie ihr Namensschild am Briefkasten der neuen Wohnung angebracht hatte. Nachdem sie ihn bat zu gehen und das so laut, dass es auch alle Nachbarn vernommen hatten, ward von dem guten Mann nie wieder was gesehen ;-).
Schon lange überlege ich, ob ich mir den Spaß erlaube, meine Katze mit auf unser Namensschild am Briefkasten zu setzen und freue mich regelrecht auf den Tag an dem "Mietzi M." dann Post von der GEZ bekommt. Zugegeben, sie guckt manchmal Tierfilme....

Anmelden ist also bei der GEZ ganz einfach...entweder man meldet sich freiwillig an, über das Formular, das in Banken ausliegt oder per Internet (www.gez.de) oder aber es spürt einen ein Headhunter auf und man muss zahlen, sei es, weil man sich dem gegenüber verplappert hat oder weil man ihn in die Wohnung gelassen hat (was man tunlichst sein lassen sollte und sie dürfen auch nicht verlagen, in die Wohnung zu kommen, denn sie haben ja keinen Durchsuchungsbefehl und den bekommt die GEZ auch nicht!) und dann doch einen Fernseher oder Radio hat. Aber wenn einen die GEZ schon beim Fernsehen erwischt, dann solltet ihr zumindest behaupten, dass Ihr den Fernseher erst seit wenigen Tagen besitzt. Das Gegenteil kann Euch niemand beweisen und wenn man zugibt, man hat das Gerät schon länger, zahlt man nach...manchmal für viele Jahre!


===Tipps & Tricks zur Abmeldung===

Tipps, wie man sich von vornherein um die Gebühren, die ja mittlerweile mit 17,03€ pro Monat wirklich alles andere als günstig sind, entgeht, gibt es hier jede Menge. Ich habe intensiv diese Berichte hier gelesen als ich mich abmelden wollte und in keinem gefunden, wie das geht...
Nun habe ich es aber geschafft und möchte nun auch zu dieser Rubrik was beitragen...

Zunächst versuchte ich, mich dort abzumelden, wo ich mich angemeldet hatte...im Internet. Aber das ging natürlich nicht, man kann sich dort anmelden und auch ummelden, wenn man Schabernack treiben will, kann man dort auch seinen ungeliebten Nachbarn anmelden oder aber Micky Mouse...Aber das Abmeldeformular ist einfach nicht auf der Website.
Also ging ich in die Bank meines Vertrauens, um mir dort ein Abmeldeformular zu holen. Schon als ich das orderte, wurde ich gefragt, ob ich mich nicht geirrt hätte und eine Ummeldung meinen würde. Nein, ich meinte eine Abmeldung und so füllte ich das Formular ordnungsgemäss aus, schrieb als Grund, dass ich meinen Haushalt auflöse, was ja auch stimmte und schickte das ganze als Einschreiben mit Rückschein ab(was das kostet...aber als Brief wäre es hoffnungslos gewesen und 100% "verloren gegangen").
Es kam, just an dem Tag, an dem ich auszog, eine Antwort von GEZ. Das ganz typische Schreiben, was immer kommt, wenn man sich aufgrund von Haushaltsauflösung abmeldet...Die Unterstellung, ich hätte mich höchstwahrscheinlich geirrt und würde eine Ummeldung meinen. Daher habe man meine Kündigung nicht angenommen. Falls ich meinen Haushalt doch auflöse, möge ich mitteilen, wohin ich ziehe und was mit meinen Geräten passiert (ok, ok, dass die sich nicht mit dem Haushalt automatisch auflösen, ist schon klar...). Dazu lag dem Schreiben noch ein Papierwust bei, in dem stand, in welchen Fällen man zahlen muss. Von den ganzen aufgeführten Sachen traf auf uns zu, dass wir in eine eheähnliche Gemeinschaft ziehen und dass dann immer noch beide jeweils GEZ-Gebühren zahlen müssen (genau wie bei einer WG, da muss auch jeder zahlen), es sei denn, die Geräte werden gemeinsam benutzt. Da mein alter Fernseher und meine Steroanlage ihren Weg ins gemeinsam genutzte Wohn-und Schlafzimmer gefunden haben, also gemeinsam genutzt werden, selbst wenn ich nicht beschwören kann, dass nicht auch mal einer von uns allein fernsieht, ist das also ein Fall, wo nur noch einer von uns GEZ-Gebühren zahlen muss und da mein Freund dies tut, muss ich ja nicht bezahlen.

Aber, was tun? Der GEZ nun einen ausführlichen Brief schreiben, mit meiner halben Lebensgeschichte? Ihnen mitteilen, wo ich nun hinziehe, obwohl sie das nix angeht, da ich ja dann gar nicht mehr ihr Kunde bin? Und denen schreiben, dass ich mit jemanden zusammenziehe, dass es defintiv keine WG ist (als Nachweis vielleicht noch ein Bild von mir mit damals bereits sehr kugeligen Babybauch, anbei noch eine Vaterschaftsanerkennung, so dass man nachweist, dass es sich wohl wirklich um eine eheähnliche Gemeinschaft mitsamt Familiengründung handelt, keine WG...?!)und dazu natürlich noch sämtliche Daten meines Freundes hergeben, somit also Daten Dritter weitergeben, was ja rechtlich eigentlich auch nicht korrekt ist? Dazu dann noch schreiben, wie wir nun meine alten Geräte gemeinsam nutzen werden?!
Nö...auch wenn mir mehrere Leute rieten, der GEZ das nun alles zu schreiben, weil die ja gesonderte Rechte hätten und auch ein Recht haben, dies alles zu erfahren, sah ich dies einfach nicht ein. Und antwortete ganz wortkarg auf diesen Brief. Nämlich mit folgendem Text:

"Abmeldung
Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich finde es befremdlich, wie Sie auf die Idee kommen, daß ich mich
mit meiner Abmeldung geirrt haben könnte. Hätte ich mich ummelden wollen,
hätte ich das Ummeldeformular benutzt.

Ich stelle also fest, daß ich mich bei der GEZ am 25.03.05 ordnungsgemäß
abgemeldet habe. Wie ich Ihrem Schreiben entnehme, haben Sie davon
Kenntnis genommen. Ich betrachte die Angelegenheit damit als erledigt.

Die Einzugsermächtigung wird ab sofort widerrufen.


Mit freundlichen Grüßen"

Diesen Brief schickte ich erneut per Einschreiben mit Rückschein an die GEZ in Köln. Meine neue Adresse schrieb ich absichtlich nicht drauf, sollten sie mir doch wieder zur alten Wohnung schreiben, ich hatte ja schließlich einen Nachsendeauftrag. Gleichzeitig verfügte ich bei der Post auch noch, dass sie Absendern der weitergeleiteten Post nicht meine neue Adresse mitteilen dürfen . Ich weiss, dass die GEZ übers Einwohnermeldeamt meine neue Adresse sicher auch rausbekommt, aber man muss es ihnen ja nicht ganz so leicht machen.

Es geschah für recht lange Zeit nichts. Immerhin, von meinem Konto wurde von der GEZ auch nichts mehr eingezogen.
Dann, im Juni, landete ein weitergeleiteter Brief in meinem Briefkasten. Von der GEZ. Ich ahnte böses, rechnete mit der erneuten Unterstellung, ich hätte mich geirrt oder damit, dass sie das mit dem aufgelösten Haushalt nun doch alles genauer wissen wollen.
Aber nein, ich dem Biref befand sich ein formloses Schreiben, in dem ganz schlicht und ergreifend stand "Das Teilnehmerkonto mit Nummer xxx wurde zum 1.5. gelöscht" Außerdem sollte ich, was ja auch korrekt ist, für den April das Geld überweisen, da sie für das zweite Quatal insgesamt nichts mehr eingezogen hatten.
Ein Wunder, ein Wunder....ich war wirklich am Freudentaumeln und konnte mein Glück kaum glauben, sie haben mich wirklich gehen lassen :D.


Ich kann Euch echt nur raten...lasst Euch nicht einschüchtern! Wenn Ihr Euch abmelden wollt und dafür auch einen berechtigen Grund habt, nämlich den, dass Ihr keine Gebühren mehr zahlen braucht, weil ihr entweder den Fernseher/das Radio verkauft, verschrottet oder verschenkt habt oder weil ihr nun eben Euren Haushalt auflöst, dann nehmt einfach das Abmeldeformular, füllt es aus, schickt es per Einschreiben mit Rückschein hin und lasst Euch keine weiteren Daten, als die paar harmlosen Sachen, die in dem Formular gefordert werden, aus der Nase ziehen. Die GEZ geht es schlichtweg nix an. Auch wenn die Briefe so formuliert sind, dass sie einem Angst machen.
Lediglich wenn man seine Geräte verschrottet hat, kann man ja der Einfachheit halber einen Nachweis beilegen...den Schein vom Entsorger, dass ihr bei ihm die Geräte entsorgt habt. Aber die Daten von Käufern/Beschenkten braucht man nicht rausgeben, ebensowenig die von Leuten, mit denen man zusammenzieht und auch seine Lebensgeschichte braucht man der GEZ nicht mitzuteilen.

Während meiner Recherche in Sachen Abmeldung von der GEZ habe ich allerdings einen ganz anderen Irrtum meinerseits festgestellt. Nämlich den, dass ich mich bei der ANmeldung geirrt habe...Als Student hätte ich die Möglichkeit gehabt, mich eventuell von den GEZ-Gebühren befreien zu lassen, was in meinem Fall sogar tatsächlich geklappt hätte. Aber leider stand dies nie in diesen ganzen Anschreiben der GEZ und heute ist es wohl aussichtslos wegen Irrtums die Gebühren für 3 Jahre zurückzufordern...
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 0,00 / 5,00 0
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
morla
morla, 01.12.2005
guter bericht
sonnenbaerchen
sonnenbaerchen, 11.01.2009
Liebe Grüße vom Sonnenbaerchen
vidar
vidar, 15.08.2008
Super formuliert und guter Tipp ! Leider sind halbstaatliche Unternehmen ja immun gegen Justitia : ...ansonsten müsste die GEZ bald die Pforten schließen !
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
Sascha1982wtal

Mafia Methoden der GEZ !!

ein Testbericht von 2005-08-11 11:41:16 vom 11.08.2005
Empfehlung: nein
Vorteile: -...
Nachteile/Kritik: Alles
Hallo Yopi-aner !
Nun ein weiterer Bericht diesmal über die Machenschaften der GEZ (Gebühreneinzugszentrale)
Schreibe hier über meine Bisherigen Erfahrungen mit diesem Unternehmen.


Eine kurze Info:

Was ist die GEZ ?

Jeder wird die GEZ kenne darum fasse ich mich kurz. GEZ steht für Gebühreneinzugszentrale damit sind die Gebühren für die öffentlich Rechtlichenrundfunk und Fernsehanstalten gemeint.
Das heißt jeder der ein Fernseher, ein Radio, ein Autoradio, Internet oder einen PC besitzt der es ihm ermöglicht Fernsehen zu schauen, muss GEZ-Gebühren zahlen.

Was ich von den Gebühren halte:

Ich finde die Gebühren könnte man genauso durch Werbung abdecken zumal wie zur Zeit in der Presse immer mehr „Schleichwerbung“ bei den öffentlichrechtlichen auftaucht. Was ich auch unfärschämt finde ist das jeder GEZ-Gebühren zahlen muss egal ob er ARD,ZDF, dritte Programme oder Radio sieht/hört.

Meine Erfahrungen mit der GEZ:

Es ist schon ca. 2 Jahre her damals bekam ich Besuch von einem Mann der sich als GEZ-Beauftragter auswies und ohne zu fragen in die Wohnung eindrang. Nach Gang durch die Wohnung wurden 1 Fernseher und ein Radio gefunden und ich wurde darauf hingewiesen das ich Rundfunkgebühren zahlen müsste und gefragt seit wann die Geräte in der Wohnung stehen. Trotz meines Hinweises das ich mit meinem Vater in der Wohnung lebe und die Geräte ihm gehören und er auch GEZ bezahlt wurde ich mit der Androhung eines Strafgeldes von damals 100.000 DM zur Unterschrift des Formulars gedrängt. Nach einigem hin und her gingen wir dann zu unserem Anwalt dieser schrieb in den vergangen 2 Jahren auch unzählige Briefe und hat der GEZ auch mitgeteilt das ich keine eigene Wohnung, Geräte besitze und mich in der Ausbildung befinde und der Verdienst sehr gering ist. Vorgestern kam es dann vor dem Gericht zum Verfahren die GEZ hat sich nur auf das von mir Unterschriebene Formular berufen. In 3 Wochen nun das Urteil bin echt mal gespannt.

Mein Fazit:

Passt bloß auf bei der GEZ. In meinen Augen sind das richtige Abzocker und Verbrecher. Es wird sich wiederrechtlich zutritt zur Wohnung verschafft und Unsinnige Strafforderungen werden gestellt ( 100.000 DM ). Der Typ der bei mir war ist wohl vom Nebenberuf Türsteher und Vorbestraft. Wenn ich mir vorstelle was passiert sollten solche Menschen bei Älteren Mitbürgern auftauchen wir mir schlecht.

Kurzurteil:
GEZ = Mafia anders kann man es nicht mehr sagen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 0,00 / 5,00 0
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
diearschmade
diearschmade, 11.08.2005
Ich haumlng mit denen auch gerade im Klinsch. Hab vor 3 Wochen gekuumlndigt, weil meine Freundin das mitzahlt. Bearbeitungszeitraum 6-8 WOCHEN?!?!? Fuumlr ein Fax. Am Telefon hat man mir ganz kurz geantwortet und mich dann aus der Leitung geschmissen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
Das Mitglied ist nicht mehr auf Yopi.de aktiv.

Befreiung von den GEZ-Gebühren: Stressig,aber möglich

ein Testbericht von 2003-11-25 15:41:32 vom 25.11.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Man spart bares Geld...
Nachteile/Kritik: Der Aufwand
Seit September 03 wohne ich nun mit meinem Freund zusammen.Da er im Gegensatz zu mir vorher bei den Eltern gelebt hat,wusste er weder dass man fürs Fernsehen Geld zahlen muss, noch wieviel,noch wo man sich anmelden muss.

Also,besorgte ich zunächst mal ein Anmeldeformular der GEZ (lag im Einwohnermeldeamt aus).Da ich noch bis Dezember 03 von der GEZ Gebühr befreit bin,lag es an ihm seine Geräte anzumelden,oder?

Aus der Infobroschüre war nicht klar ersichtlich, ob nun beide Partner ihre Geräte anmelden müssen, wenn man zusammenlebt aber nicht verheiratet ist.


Jedenfalls hat unser Vermieter uns gesteckt, dass in unserer Wohngegend doch recht oft nette MItarbeiter der GEZ auftauchen, um Leute "einen Besuch abzustatten" und daher meldete er sich sicherheitshablber- trotz der Unklarheiten- an und zahle zwei Monate darauf wuchermässige 48,50 Euro.Ganz schön happig, wenn man studiert und von 500 Euro Unterhalt lebt,oder?

Student...500 Euro Elternunterhalt...?

Da fragt man sich, ob nicht er sich auch befreien lassen kann.

Ich fragte einige Kommilitonen und die sagten mir, dass nur Bafög-Empfänger sich befreien lassen könnten.
Was für ein Unsinn,dachte ich bei mir.Er hat weniger Geld zur Verfügung als ich (und ich bekomme paradoxerweise ein wenig Bafög) und soll GEZ Gebühren zahlen?

Also marschierten wir zur Gemeindeverwaltung B....und wandten uns an die Dame,die für Sozialhilfeangelegenheiten zuständig ist.
Nichts gegen Sozialhilfe,aber warum GEZ Angelegenheiten und Sozialhilfe Angelegenheiten zusammenschmeißen.Unter einem Dach, äh in einem Büro.

Zunächst einmal konnte man uns nicht sagen, ob denn nun jeder von uns seine Geräte anmelden musste oder ob die Geräte des Partners eben kostenlos sein.

Die Sachbearbeierin:"Aäh,das kann ich Ihnen jetzt auch nicht soooo genau sagen...also,die GEZ macht da eben recht widersprüchliche Aussagen...Und, Sie wohnen zusammen,sind ein Paar und nicht verheiratet?(Ja,das gibt's!)"

Na,klasse...

Immerhin konnte sie das Gerücht beseitigen,dass nur Bafög Empfänger sich befreien lassen können.


BEFREIT WERDEN PERSONEN, DEREN EINKOMMEN NICHT HÖHER ALS 600 EURO BRUTTO MONATLICH BETRÄGT!

Mein Freund und ich zählen jedenfalls zu dem Personenkreis mit geringem Einkommen und konnten daher befreit werden.


Vorher musste man sich aber noch ans Ausfüllen machen...super viele Formulare...mit Fragen zu Einkommen und Vermögen...

Und Nachweise müssen mitgeliefert werden.

Bei Studenten sind das diese:

1.Studentenausweis
2.Mietbescheinigung (muss vom Vemieter ausgefüllt werden)
3.Bafög-Bescheid und/oder Unterhaltsbescheinigung der Eltern
4.ggf.Bescheid über Ablauf der vorhergehenden Befreiung


Auch wer nur für sich selbst eine Befreiung beanragen möchte, muss genanntes von allen mit ihm in einem Haushalt lebenden Personen vorlegen...Stöhn...

Wenn alles erledigt ist,bestätigt die GEZ schriftlich die Befreiung.Diese gilt dann für ein Jahr.Die GEZ erinnert schriftlich daran,wenn die Befreiung ausläuft (ca.3 Monate vorher)


Es lohnt sich in jedem Fall einen Antrag auf Befreiung zu stellen,denn wenn es klappt spart man schon ganz schön viel Geld (und Geld hat man als StudentIn bekanntlich nicht)

Wer übrigens schon mal befreit hat,hat gute Chancen erneut befreit zu werden.


Und:Meldet Eure Geräte an,denn es wird wirklich kontrolliert und dann müsst ihr ganz schön viel Strafe blechen!

Um Mißverständnissen vorzubeugen:Nicht die GEZ an sich hab ich mit bewertet,sondern die Befreiung!Ein Stern Abzug,wegen des bürokratischen Aufwands...

;-)
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
pitufino

schon GEZahlt????

ein Testbericht von 2003-10-27 18:45:55 vom 27.10.2003
Empfehlung: nein
Vorteile: alles...
Nachteile/Kritik: zu teuer und langsam aber sicher fehl am Platz
Die GEZ, von vielen gefürchtet, von den meisten gehasst.
Warum eigentlich? Dass in Deutschland eine Rundfunkgebühr die öffentl. rechtl. Sender gezahlt werden muss, ist ja nun schon seit ewigen Zeiten bekannt. Viele sind immer noch im Glauben, es gäbe reichlich illegale Methoden, die GEZ zu sparen.

Eigentlich gibt es nur eine, nämlich die zum Empfang bereitgehaltenen Rundfunkgeräte NICHT anzumelden.

-- Was sind denn eigentlich Rundfunkgeräte?
Rundfunkgeräte sind Radios, jeglicher Art, Fernsehgeräte, Autoradios, Videorecorder, TV-Karte für den PC, evtl. Lautsprecher (Gewerblicher Bereich). Also grundsätzlich alles, was einem ermöglicht, öffentl. rechtl. Sender zu empfangen.

-- Was heißt zum Empfang bereit gehalten?
Grundsätzlich, wenn sich das Gerät in der Wohnung, im Keller, auf dem Dachboden oder sonst wo in Räumen befindet, die zur Wohnung gehören, oder wenn es im Auto eingebaut ist. Dies ist auch unabhängig davon, ob die Geräte genutzt werden, man diese Sender hört/sieht, oder das Gerät kaputt ist.
Denn: Alleine die Möglichkeit, dass er man könnte, muss hier bezahlt werden. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen von der Regel:

-- Was ist zu zahlen?
Die Gebühren für ein Fernsehgerät/Video belaufen sich im Monat auf 16,15 EUR. In dieser Gebühr ist eine Grundgebühr in Höhe von 5,32 EUR enthalten, die verrechnet wird, wenn man zusätzlich auch ein Radio zum Empfang bereithält. NUR ein Radio zu besitzen, kostet demnach 5,32 EUR pro Monat.

Zu zahlen sind die Beiträge allerdings für einen Zeitraum von 3 Monate, mit einer gesetzlichen Zahlungsweise. Dies besagt in der Mitte eine Dreimonatszeitraumes.
Also wenn man sich im Januar anmeldet, zahlt man zum 15.02. für Januar, Februar und März.

Die ist normalerweise die einzige Wiese zu zahlen, kulanterweise gibt es jedoch die Möglichkeit, die Gebühren im Voraus zu zahlen und zwar Vierteljährlich, Halbjährlich oder Jährlich. Es gibt allerdings keine Möglichkeit auf Rabatt, wie zB bei einer Versicherung.

Warum nicht? Weil die Gebühren im so genannten Rundfunkgebührenstaatsvertrag verankert sind und immer für die Laufzeit dessen festgelegt werden.

-- Wer muss zahlen?
Grundsätzlicher jeder, der Rundfunkgerät zum Empfang bereithält. Also alle Personen, die über 18 Jahre sind, und/oder über ein eigenes Einkommen verfügen, dass ÜBER dem einfach Sozialhilferegelsatz liegt (dazu später mehr)

In einer Ehe oder einer eheähnlichen Gemeinschaft allerdings, reicht es aus, dass einer für die gemeinschaftlich genutzten Geräte im Haushalt zahlt. Anzumelden ist jeweils nur ein Radio und ein Fernsehgerät, alle weiteren Geräte sind in diesem Falle gebührenfreie Zweitgeräte.

Ausnahme: in der eheähnlichen Gemeinschaft bleibt für den Partner das Autoradio, gebührenpflichtig. D.h. man sollte die die Gebühren auf den anmelden, der das Autoradio hat. Haben beide ein Auto, entsteht eine weitere Gebührenpflicht.

Allerdings ist das Autoradio für den Partner nur dann gebührenpflichtig, wenn das Auto auf seinen Namen zugelassen ist. Wenn jemand also mit Papas oder Mamas Auto fährt, muss er nicht zahlen!

-- Was ist der einfache Sozialhilferegelsatz?
Dieser Satz ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich und kann bei der jeweiligen Gemeinde oder beim Sozialamt erfragt werden.
Wenn das Einkommen unter diesem liegt, spricht das Sozialamt eine Befreiung aus und man braucht für eine gewisse Zeit keine Gebühren zu zahlen. Befreit werden können zB Studenten, Schüler, wenn sie nicht mehr zu Hause wohnen, Arbeitslose, Sozi-Empfänger etc, aber auch ab einem gewissen Grad der Behinderung kann eine Befreiung ausgesprochen werden.

Aber Vorsicht: Viele denken nun, wenn sie zu jemanden ziehen, dem eine Befreiung von den Rundfunkgebühren vorliegen, damit wäre alles geregelt. In gewissen Sendegebieten wird eine Mitteilung an das Sozialamt oder auch an den Sender gemacht, dass sich die Voraussetzungen nun evtl. geändert haben können. Denn Befreiungen sind PERSONEN bezogen und gelten nicht automatisch für den Partner mit.


-- Wie kann ich mich anmelden?
Mit einem Formular, diese liegen bei den Banken und Sparkassen aus. Für den privaten oder gewerblichen Nutzer.
Formlos in einem Schreiben, welches man an die GEZ, 50656 Köln sendet,
per Mail: info@gez.de
oder über die Homepage: www.gez.de. Die Seite ist zwar nicht die schönste, aber man arbeitet dran und dort findet man auch noch mal einen Auszug aus dem Rundfunkgebührenstaatsvertrag.
Oder man ruft ganz einfach die Hotline an: 0180 500 66 67, es kann aber länger dauern, da immer ein sehr hohes Telefonaufkommen herrscht. Zur Not kann man aber auch einen Termin vereinbaren, an welchem die GEZ einen dann zurückruft.

-- Was ist, wenn ich mich nicht anmelde?
Dann macht man sich strafbar. Die Nutzung von Rundfunkgeräten, welche länger als 6 Monate nicht der GEZ gemeldet werden ist eine Ordnungswidrigkeit und kann mit einem Ordnungsgeld bis zu 1.500,-- EUR belegt werden.

Es sind auch immer Leute von den LANDESRUNDFUNANSTALTEN unterwegs, NICHT von der GEZ, wie immer gedacht wird, die eine Überprüfung der Haushalte vornehmen. Wenn jemand gefunden wurde, der nicht angemeldet ist, kann der Ermittler eine RÜCKWIRKENDE Anmeldung vornehmen und benötigt noch nicht einmal eine Unterschrift dazu, denn der Staatsvertrag sieht eine Anmeldepflicht ja vor.

Manch einer wird nun mit der Verjährungsfrist um sich werfen, dass nach 4 Jahren keine Gebühren mehr gefordert werden können. Dies ist FALSCH, auch wenn die meisten, die dann noch einen Anwalt konsultieren eine andere Auskunft bekommen und erst, wenn der Anwalt den Staatsvertrag gelesen hat, klein bei gibt.

Die Verjährungsfrist würde nur dann greifen, wenn mal eine Rechnung im Jahre 1997 gestellt hätte und dann nie wieder und dies würde dann im Jahre 2002 auffallen, dann hätte die GEZ Pech. Aber das passiert nicht, da die GEZ ein automatische Rechnungsverfahren und Mahnverfahren hat.

-- Noch ein Nachtrag zum Autoradio.
Die so genannte Quick-Out-Halterung schützt nicht vor der Gebührenpflicht!
Hat jemand einen Firmenwagen, mit Radio, zahlt im allgemeinen die Firma, es sei denn, in diesem befindet sich kein Fahrzeug und man darf sich aber eins einbauen.

-- Was ist, wenn ich 2 Wohnungen habe oder eine Ferienwohnung?
Hier gilt, dass für Zweit- oder Ferienwohnungen ebenfalls Gebührenpflicht besteht, wenn sich die Geräte ständig dort aufhalten.
Nutze ich diese Wohnung zB nur am Wochenende und nehme mein Gerät dann am Sonntag abend wieder mit entfällt die Gebührenpflicht.
Für Ferienwohnungen, die zB jedes Jahr in den Monaten Juni ? August genutzt werden besteht allerdings die Möglichkeit diese wiederkehrend befristet anzumelden, allerdings muss der Zeitraum jedes Jahr gleich sein.

-- Ich schaue über meinen Computer fern, und jetzt?
Computer sind (NOCH) nicht gebührenpflichtig. Allgemein wird dies immer wieder gerne behauptet. Die Gebührenpflicht besteht nur dann, wenn eine Radio- oder TV-Karte eingebaut und damit ein Empfang öffentl. rechtl. Sender möglich ist. Sollte im Haushalt allerdings schon ein TV angemeldet sein, ist dies ein gebührenfreies Zweitgerät.

-- Und mein Radio am Arbeitsplatz
Gebührenpflichtig, da es nicht zum Haushalt gehört. Sollte das Gerät dem Arbeitgeber gehören ist dieser natürlich auch für die Gebühr zuständig.

-- Was kann ich tun, wenn ich der Meinung bin, zu Unrecht angemeldet zu sein?
Sollte jemand von einem Ermittler angemeldet worden sein, und der angemeldete ist mit den Daten (Anmeldedatum, Geräteanzahl) nicht einverstanden, hat er die Möglichkeit schriftlich WIDERSPRUCH einzulegen, diesen sendet er an die GEZ, welche diesen dann an die für ihn zuständige LRA (Landesrundfunkanstalt) weiterleitet.

Wie kann ich mich abmelden?
Das ist im allgemeinen etwas schwierig, da es die GEZ einem nicht einfach macht.
Grundsätzlich, wenn man keinerlei Rundfunkgeräte mehr zum Empfang bereithält. Dies geht allerdigns nur schriftlich, formlos oder Formular.
Ein Umzug alleine ist kein Abmeldegrund, da man normalerweise die Geräte mitnimmt.
Zieht man allerdings in einen Haushalt wo schon gezahlt wird, zB zum Freund/Freundin, dann sollte man die Telnehmernummer dessen angeben und auch direkt vermerken, ob man noch ein Autoradio hat.
Auch Kinde die in den elterlichen Haushalt zurückziehen, sollten die Teilnehmernummer ihrer Eltern nennen und ob sie noch eigene Geräte haben.
Wenn die GEZ alles weiß und die Abmeldung vorgenommen wurde, erhält man eine ABMELDEBESTÄTIGUNG. Sollte diese nach ca. 4-6 Wochen nachdem man die Kündigung geschrieben hat noch nicht eingetroffen sein, lohnt allerdings ein Anruf.

ABER: Abmeldungern immer unverzüglich schreiben, wenn die Veränderung eintritt, denn eine RÜCKWIRKENDE Abmeldung gibt es nicht. Ausnahme Eheschliessung und Sterbefall.


Meine Meinung zur GEZ
Notwendiges Übel, man kann sich nicht ewig davor drücken. Schon lange finanzieren sich die Öffentlichen Anstalten nicht mehr nur durch die Gebühren, sondern immer mehr durch Werbung. Das Argument der Grundversorgung und Information der Bevölkerung zieht schon lange nicht mehr und sollte mal überdacht werden

Viel Spaß beim Sehen und Hören der öffentichen Anstalten
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 1,00 / 5,00 1
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Magickatrin

Kein Fernsehgerät? – schon verdächtigt als Schwarzseher...

ein Testbericht von 2003-04-21 17:44:16 vom 21.04.2003
Empfehlung: nein
Vorteile: nichts in meinen Augen...
Nachteile/Kritik: keine Wahlmöglichkeit
Die Gebühreneinzugszentrale, kurz GEZ genannt, für viele sicherlich ein Reizthema. Auch will mich nun an dieser Stelle einmal darüber auslassen und meine Meinung darüber äußern.

--------------------------------------- ----------
Wann muss gezahlt werden?
----------------------------------------- --------

Fällig werden diese Gebühren sobald ein Gerät zum Empfang bereit steht, also Radio oder Fernsehgerät bzw. beides zusammen. Verfügt man nur über ein Radio sind die Gebühren geringer. Hat man aber ein Fernsehgerät dann ist es nicht maßgebend für die Höhe der Gebühren ob man auch ein Radio besitzt, denn unterschieden wird nur nach Rundfunkgerät oder Fernsehgerät bei der Gebühr, wobei die Fernsehgebühr gleichzeitig auch Rundfunk beinhaltet.

48,45 Euro zahle ich im vierteljährlichen Rhythmus für Rundfunk- und Fernsehgebühren, das sind monatlich also mehr als 15,- Euro. Hat man nur ein Rundfunkgerät angemeldet halbiert sich dieser Preis etwa.

----------------------------------------- ---
Warum muss ich zahlen?
----------------------------------------- ---

Und das ist das große Ärgernis bei der Sache, in meinen Augen regelrecht abzocke. Wie schon gesagt, sobald ich eines dieser Geräte in funktionstüchtigem Zustand stehen habe sieht die GEZ die technischen Vorraussetzungen für gegeben an und bittet den Kunden zur Kasse. Für etwas was man rege nutzt sicher auch gerechtfertigt. Doch viele nutzen es eben nicht, wollen es nicht und wären bereit auf Programme wie ARD und ZDF zu verzichten.

Aber da macht die GEZ nicht mit, ob man will oder nicht, man wird als Besitzer eines Fernsehgerätes automatisch Kunde, gegen seinen Willen! Und damit muss man zahlen. Selbst wenn ich ein Fernsehgerät nur nutze um mir DVD- oder Videofilme anzuschauen werde ich also zur Kasse gebeten, auch wenn ich keinen Vertrag mit einem Kabelanbieter habe und auch keine Sat-Schüssel für den Empfang von Fernsehrprogrammen, ich muss in jedem Fall zahlen, denn eine einfache Antenne ist ja meist vorhanden.

Begründet werden diese Gebühren unter anderem auch damit das die Sender sich nicht wie die privaten durch Werbung finanzieren. Was aber meiner Meinung nach so auch nicht stimmen kann, denn auch auf ARD und ZDF läuft Werbung, nur etwas anders als es bei privaten Sendeanstalten der Fall ist. Wenn ich angenommen um 20.15 Uhr einen Film auf RTL anschaue, dann wird dieser Film mindestens 4 mal durch Werbung unterbrochen, bei ARD und ZDF ist das nicht der Fall, hier gibt es so was wie festgelegte Zeiten.

Ich schaue noch nicht einmal jeden Monat ARD und ZDF, die wenigen Male im ganzen Jahr kann man bei eigentlich an einer Hand abzählen, denn es kommt wirklich extrem selten vor das auf ARD oder ZDF mal ein Film läuft der mich interessiert. Hätte ich die Wahlmöglichkeit würde ich liebend gern auf diese Programme verzichten und die Gebühren einsparen.

------------------------------------ -------------------
Meine persönlichen Erfahrungen:
------------------------------------ -------------------

Nun soll es ja Leute geben die einfach nicht zahlen wollen, ob sie nun diese Programme anschauen oder nicht, das sei mal dahingestellt. Aber für die GEZ sind es einfach Schwarzseher. Und diesen versucht man auf die Schliche zu kommen, und das kann dann richtig teuer werden.

Als ich vor ca.3 ½ Jahren umgezogen bin hatte ich zunächst kein Fernsehgerät, bei meinem Auszug in der alten Wohnung hatte ich es abgemeldet und für die neue Wohnung wurde dann nur ein Radio angemeldet, ganz so wie es den tatsächlichen Vorraussetzungen entsprach.

Aber scheinbar zweifeltet die GEZ wohl daran das ich nur ein Radio aber kein Fernsehgerät mehr besaß (Ob das wohl daran lag das ich nur die halbe Gebühr dafür zahlen musste?), denn kurze Zeit nach meinem Einzug in die neue Wohnung bekam ich Post von der GEZ und man wollte es nochmals genau wissen, ob ich denn inzwischen nicht doch ein Fernsehgerät besitze. Ich hatte keines damals und schickte den korrekt ausgefüllten Fragebogen zurück. Wenige Wochen später klingelte es an meiner Tür. Ein Mitarbeiter der GEZ! Der gute Mann wollte es dann wohl nochmals mündlich von mir hören, dass ich zu diesem Zeitpunkt keinen Fernseher besaß. Damit musste er sich dann wohl zwangsläufig zufrieden geben, denn in meine Wohnung hatte ich ihn nicht gelassen. Aber ich wurde nochmals darauf hingewiesen das ich, sobald ich doch wieder ein Fernsehgerät hätte, es sofort anmelden muss.

Inzwischen habe ich längst wieder ein Fernsehgerät, schaue zwar nach wie vor kaum ARD und ZDF und zahle brav meine Gebühren. Die GEZ ist zufrieden, belästigt mich weder mit Fragebögen noch durch den Besuch ihrer Mitarbeiter, denn sie kann ja nun wieder 4 Mal im Jahr jeweils 48,45 Euro von meinem Konto abbuchen...

------------------
Fazit:
------- -----------

Ich finde diese Gebühren mehr als ärgerlich, da ich für etwas zahlen muss was ich nicht nutze und noch nicht einmal die Wahl habe darauf zu verzichten. Sicher geht es vielen so wie mir, aber ich würde in keinem Fall dazu raten im Sinne von der GEZ zum Schwarzseher zu werden, denn so was kann am Ende teuerer werden als die monatlichen Gebühren. Denn wie ich selbst erlebt habe ist man wohl sehr eifrig bei der Sache wenn es darum geht die schwarzen Schafe ausfindig zu machen, die versuchen sich vor dieser Gebühr zu drücken. Bleibt wohl nur die Hoffnung das sich alles eines Tages mal ändert...
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 0,00 / 5,00 0
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Miss_Nettie

Zwangsbeglückung durch ARD und ZDF

ein Testbericht von 2003-04-14 21:13:35 vom 14.04.2003
Empfehlung: nein
Heute möchte ich mich einmal über die Rundfunkgebühren der GEZ auslassen. Meiner Meinung nach sind diese Rundfunkgebühren einfach ein Witz!

Zwangsbeglückung mit ARD und ZDF:
================================
Vor allem für Personen wie die meinige, die mit ARD, ZDF und Rundfunk nichts anfangen können, sind die GEZ-Gebühren eine Zumutung. Man wird quasi gezwungen, für Dinge zu zahlen, die man gar nicht nutzt, was meiner Meinung nach eine Unverschämtheit ist. Und dies alles nur mit dem Hintergedanken, daß man sie ja theoretisch nutzen könnte.

Es gibt kein Entrinnen:
========================
Wenn es eine Möglichkeit gäbe, ARD und ZDF und dem Rundfunk in meinen vier Wänden den Saft abzudrehen und dadurch die Gebühren zu sparen, würde ich sie nutzen, was für mich keinen Unterschied machen würde, da ich so gut wie nie Radio höre, außer an meinem Arbeitsplatz, und privat nur Webradio höre. Außerdem sehe ich so gut wie nie ARD und ZDF, ich könnte auf die beiden Sender gut und gerne verzichten. Aber nein, man soll für etwas zahlen, was man noch nicht einmal nutzt. Ich finde, wenn man schon den Bürgern Gebühren aufbürdet, dann sollte es doch zumindest eine Möglichkeit geben, sich gegen die staatlichen Sender /Radio zu entscheiden. Beim Kabelfernsehen kann ich mir ja auch die Buchse abklemmen lassen. Es mag ja sein, dass es technisch keine Möglichkeit gibt, sich von ARD, ZDF und Rundfunkprogrammen zu trennen. Dann aber sollten die Gebühren zumindest äußerst niedrig sein. Statt dessen zahle ich über 15 Euro monatlich.

Fazit:
=======
Dieses staatliche Privileg in Form von Gebühren ist meiner Ansicht nach veraltet. Nun wird hier vermutlich von Seiten der GEZ argumentiert, daß ARD und ZDF ja kaum Werbeeinnahmen haben, was meiner Meinung nach ziemlicher Unsinn ist, denn auch die Öffentlich-Rechtlichen haben Werbeeinnahmen, die Werbung nimmt dort im Vergleich zu früher sogar kontinuierlich zu. Die Privatsender jedoch bekommen keinerlei Unterstützung in der Form von Gebühren. Klar, diese profitieren noch etwas mehr von der Werbung, aber dafür muß ich wenigstens nicht mein hart erarbeitetes Geld hinblättern. Ich weiss, dass sich bei der GEZ die Geister scheiden, aber selbst wenn ich einsehe, dass es wohl kaum möglich ist, die GEZ von heute auf morgen abzuschaffen, so sollte man zumindest die Gebühren senken. Anscheinend verdient nämlich die GEZ mit den Gebühren nämlich nicht schlecht, sie kann sich sogar längere Werbespots leisten (Spot: "Du hast nicht gezahlt").
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 0,00 / 5,00 0
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
stimpy

Warum regen sich alle so auf?

ein Testbericht von 2003-03-23 22:08:19 vom 23.03.2003
Empfehlung: ja
Ich frage mich wirklich warum sich ständig Leute darüber aufregen, das sie ein paar Euro andie GEZ bezahlen müssen, okay keiner zahlt gerne Geld und auch ich natürlich nicht, aber man muss auch immer die guten Seiten dabei sehen, dafür brauche ich nicht so viel Werbung zu ertragen, z.B. bei Fussballspielen oder anderen Sportereignissen, in der Halbzeitpause, wie bei den Privaten. Wenn ich mir vorstelle das ich einen Boxkampf wie früher auf RTL gucken müsste und dann tatsächlich nach jeder Runde eine Werbung kommt, dann kann ich gar nicht mehr fassen das ich das früher mir angetan habe oder man muss sich doch nur mal die Formel 1 betrachten, bei den öffentlichen würde da keiner Werbung laufen. Ich würde sogar noch mehr bezahlen, wenn dann gar keine Werbung mehr laufen würde.

Ausserdem sind die Gebühren doch auch nicht so hoch wie viele immer sagen, für ein radio bezahlt man 5,32 € und für einen Fernseher 16,15 €, wenn man beides zusammen bezahlen will dann kostet es auch nur 16,15 € und die meisten geben doch eh nur an das sie jeweils eines der beiden Geräte haben und diese paar Euro kann man sich doch locker leisten. Was ich allerdings nicht so toll finde ist das die Gebühren immer mal wieder erhöht werden und das die Sender entscheiden wann das geschieht, weil ich nicht einsehe immer mehr zu bezahlen, das stimmt schon. Wenn die Gebühren auf dem heutigen Stand bleiben wäre das meiner Ansicht nach völlig in Ordnung, mehr sollte es nicht werden, weil sie dann nicht mehr im Einklang zu den Leistungen stehen die man bekommt, man muss ja auch mal sehen das das Programm nicht besser wird wenn die Gebühren steigen, das man sich darüber aufregen kann stimmt schon.

Trotzdem finde ich das D#die GEZ gut ist, den dadurch können wir viele live Sportereignisse ohne Werbung sehen, es gibt Sender die sonst nicht bestehen könnte wie der Kinderkanal, Arte, 3Sat oder die vielen 3. Programme, ich denke mal das die meisten darauf nicht verzichten möchten und so ist es auch bei mir. Zwar zahle ich diese Gebühren wirklich nicht gerne, aber wenn ich sonst auf alle diese Vorteile verzichten müsste, dann ist das schon gut so. Also man sollte sich nicht so viel darüber aufregen, man kann da doch sowieso nichts machen und ausserdem muss sie jeder zahlen, man sollte das einfach so sehen wie Steuern, die findet auch keiner gut und doch muss sie jeder zahlen!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
1-10 von 31  Mehr zum Thema Medien & Unterhaltung  Seite 1 [2] [3] [4]  Vorwärts
Top Webtipps
Amazon.de
Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR

Produktbeschreibung Gebühreneinzugszentrale GEZ

 
Allgemeine Informationen Gebühreneinzugszentrale GEZ
gelistet seit: 15.09.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 0,60 / 5,00
Allgemeine Informationen
Themenbereich: TV 
Gebühreneinzugszentrale GEZ im Vergleich
Home > Medien & Unterhaltung > Mehr zum Thema Medien & Unterhaltung > Gebühreneinzugszentrale GEZ > Überblick