Geburt mit Vater
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Geburt mit Vater

Platz 12 in der Kategorie "Zum Thema Entbindung".
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Geburt mit Vater Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,90 / 5,00 (4.8 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (7/7).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Männer gehören an die seite ihrer Frauen und Kinder. Dann entsteht eine tiefe familliäre Bindung!
  • Unterstützung der Frau
Nachteile/Kritik
  • Nur wenn ein Mann partout nicht will, sollte man ihn meiner Meinung nach nicht zwingen!
  • keine
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aj444

Geburt im Auto - Papa war fast Hebamme!

ein Testbericht von 2003-07-06 23:00:43 vom 06.07.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Männer gehören an die seite ihrer Frauen und Kinder. Dann entsteht eine tiefe familliäre Bindung!...
Nachteile/Kritik: Nur wenn ein Mann partout nicht will, sollte man ihn meiner Meinung nach nicht zwingen!
Mein Sohn Mika ist am 23. Mai 03 geboren.Er ist mein zweiter Sohn. Das es etwas schneller als beim ersten ginge (damals 9h), hatte ich gehofft... Das es dann so kam hätte ich nicht gedacht...:

Um 24h gingen meine Wehen los. da ich schon Tage vorher immermalwieder wehen hatte, nahm ich das nicht so ernst.

Recht schnell kamen die Wehen regelmäßig alle 5 Min.
Ich ließ meinen Mann Ralf schlafen und dachte immer" Es wird schon nicht..."

Als meine Schmerzen dann doch ziemlich doll waren und man mich wohl schon hörte, wachte er auf und beschloß, daß wir unsere voher gewählte Beleghebamme mal lieber anrufen und uns auf den Weg ins Krankenhaus machen sollten.

Die Hebamme teilte uns dann leider mit, daß sie ausgerechnet heute kein Auto hätte um ins Krankenhaus zu gelangen. Wir sollten einen kleinen Umweg machen um sie abzuholen.
Da ich immernoch nicht glaubte, daß meine Geburt tatsächlich losginge, hatte ich keine Bedenken einen solchen Umweg in kauf zu nehmen.

Meine wehen kamen alle 2-3 Min.

Unser Babysitter für mein 1. Kind benötigte dann auch noch eine viertelstunde um bei uns zu sein.
Und dann könnten wir endlich los.

Meine Schmerzen waren im Auto fast nicht mehr erträglich und ich brüllte meinem Mann ziemlich doll in die Ohren.

Der ließ sich per Handy den Weg zur Hebamme lotsen.

Kurz vor dem Ziel platzte dann meine Fruchtblase und es begann sofort mit Presswehen und ich spürte den Kopf meines Sohnes schon.

Da brach der Handykontakt seitens der Hebamme ab.

Ich sagte zu meinem Mann das er nun anhalten müsse, weil das Baby kommt.

Mein armer Mann wollte es mir einfach nicht glauben.
er hielt kurz an und befahl mir sofort wieder einzusteigen...

In dem Moment fuktionierte das Handy der Hebamme wieder und wir haben sie dann doch noch gefunden.

Aber mein Baby wollte raus. Und so riß mir mein Mann nur noch die Hose runter, klappte den Liegesitz herunter zog mich nach hinten und die Hebamme hatte mein Baby nach 2 Wehen in der Hand. In unserem Auto nabelte mein Mann unser Baby ab und wickelte es in Tücher.

Später im Krankenhaus wusch er es und zog es an.

Ohne meinen Mann, der auch laut Hebamme, sehr beherzt eingegriffen hat, weiß ich nicht was geworden wäre.

Es war für uns eine superschöne Geburt- mitten in einem ruhigen Wohnviertel in unserem Auto!

Mein Sohn Mika ist kerngesund wog 3635g und war 51 cm lang und für mich das süßeste Baby neben meinem ersten Sohn!

Ich finde Männer gehören zur Geburt einfach dazu. es ist auch ihr Kind und festigt die Bindung zum Kind ungemein.

Das weiß ich auch noch vom ersten Kind, wo mein Mann auch bei der Geburt bei war und mich tatkräftig motivirt und unterstützt hat!
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Ini308

Vater des Kindes sollte auf jeden Fall dabei sein

ein Testbericht von 2005-09-03 18:48:05 vom 03.09.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Unterstützung der Frau...
Nachteile/Kritik: keine
Da mir das Ereignis der Geburt meines ersten Kindes in circa vier Wochen bevorsteht, kann ich nur sagen, dass ich unbedingt meinen Mann, also den Vater des Kindes, mit dabei haben möchte. Zum einen weil er mir in dieser Situation schon durch seine Anwesenheit gut tut. Zum anderen ist es schön dieses wunderbare Ereignis gemeinsam zu erleben. Da wir auch den Geburtsvorbereitungskurs gemeinsam besucht haben und dort verschiedene Atmungs- und Entspannungstechniken erlernt haben, denke ich kann er mich auch in diesen Sachen unterstützen. Außerdem finde ich es auch für den werdenden Vater eine gute Sache sein Kind in den ersten Lebensmomenten zu erleben.
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Kommentare
Sky112
Sky112, 01.02.2006
Hört sich ganz nett an, aber aufgrund mangelnder Praxis zu knapp und nicht gerade hilfreich da dieser Bericht nichts aussagt.
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awassa

Wenn mein Mann nicht zu Hause wäre...oder Eleni hatte es eilig

ein Testbericht von 2002-09-17 22:12:32 vom 17.09.2002
Empfehlung: ja
Hier ein Bericht über die Geburt unser Tochter Eleni, stattgefunden gerade mal vor 8 Tagen *freu*, am 12.4.02
Ich denke, sowas ist lesenswert, da es auch mal schneller gehen kann als man glaubt *g*

Aaaalso: Den ganzen Donnerstag hatte ich so ein Gefühl im Bauch als ob ich mal muß, kam aber nix raus.
Abends war ich so frustriert und im Bauch wars total unangenehm, da dachte ich, wo ich schon mal Rizinusöl zu Hause hab (wollte mir zur Not einen Cocktail mixen, falls die Kleine zu lange auf sich warten läßt), mache ich mir einen abgeschwächten Drink *g*
Soll ja helfen den Darm zu entleeren...
Den trank ich so gegen 24h und ging dann baden, dann wieder ins Internet, bin ja oft bei 9monate.de und hab da mit 2 anderen gechattet (sind etwa soweit wie ich und wir haben uns gegenseitig Wehen eingeredet *ggg*)
Um 2h ging ich raus aus dem Interent, hatte aber noch PC an, Jerry (mein Mann) wollte grad schlafen gehen...dann bekam ich meinen 1.Krampf im Bauch, dachte ...oh, jetzt setzt die Wirkung des Cocktails ein, na das wird ja toll, mitten in der Nacht aufm Klo zu verbringen... aber der Schmerz ging wieder weg-kam aber nach nur 4 Minuten wieder, habe mich gewundert, denn der Darm ist ja hinten, mir tat es aber direkt im Schambein weh, dachte aber immer nicht an Wehen denn die kommen ja nrmalerweise aus Bauch...
Ich schickte Jerry also ins Bett und ging wieder vor den PC, um etwas Karten zu spielen und diese Krämpfe weiter zu beobachten.
Sie kamen alle 4-5 Minuten, kam imir irgendwie alles ziemlich seltsam vor, dachte aber immer noch nicht an echte Wehen, denn echte sollen ja mind. 60-90sekunden anhalten, meine dauerten aber nur höchstens 30sek.
Da es aber immer so weiter ging, rief ich um 3h im KH an, beschrieb diese Wehen, und fragte was ich jetzt tun soll, ich will ja nicht unnötig mitten in der Nacht ins KH, voallem weil Josh (unser Sohn, 20 Monate alt) ja schief :-)
Die Hebamme meinte ich solls erstmal mit Baden probieren, denn die Wehen sidn ja wirklich etwas kurz (eben nur ne halbe Minute lang). Also ging ich zu Jerry, sagte ihm ich geh jetzt baden, und das ch schon im KH angerufen hab...er fragte ob er lieber mit ins Bad soll, zum Glück hab ich dann doch ja gesagt, wollte ihn erst schlafen lassen.
Jedenfalls nahm er noch den Wecker mit ins Bad damit wir die Wehenabstände verfolgen können und ich war dann um 3:17h in der Wanne...
Dort erzählte ich ihm noch von einer anderen Mama die erst vor 2 Tagen auch ne schnell Geburt hinter sich hatte (kenne ich auch von 9monate), denn ich hab schon geahnt, diese Geburt geht ganz fix.
Wir riefen dann noch meine Mutter an um zu besprechen was mit Josh ist, wir einigten uns darauf daß wir ihn mit Taxi bringen, und von ihr aus ins KH fahren.
Er meinte dann noch zu mir: Karo, bist du sicher daß es richtige Wehen sind? So wie du hier locker erzählst?
Nicht mal ne Minute später kam wieder ne Wehe und plötzlich bekam ich sie alle 2 Minuten...und ich hatte auch auf einmal so einen Druck nach unten, als ob die Kleine gleich kommt, also bin ich fluchtartig raus aus der Wanne.
Da war es 3:28h
Dann wußte ich schon, es dauert nicht mehr lange und wir riefen wieder meine Mutter an. Jetzt hieß es von beiden, daß Jerry Josh vorbeibringt und ins KH nachkommt und für mich den Storchenwagen ruft, ich meinte noch: Nein, du schaffst es auf keinen Fall rechtzeitig... er war aber immer noch überzeugt, daß uns viel Zeit bleibt :-)

Ich war gerade dabei mein Kleid anzuziehen, was mir aber nicht gelang,da die Wehen jetzt schon ohne Abstände kamen, kaum ließ eine nach, schon setzte eine noch heftigere ein, ich dachte,mein Schambein explodiert gleich, das tat echt höllisch weh und ich kannte diese Schmerzen von der 1. Geburt gar nicht...
Als er grad auflegen wollte, platzte meine Fruchtblase und ich wurde schon nervös, er teilte die noch meiner Mutter mit, legte schnell auf und ief den Storchenwagen, da wars 3:40h...sie sagte, sie seien gleich da.
Er legte auf und sollte mir helfen mein Kleid anzuziehen, ich war nicht mehr imstande dazu, denn sobald ich mich bewegte, wurde ich von heftigsten Wehen überrollt.
Plötzlich sprang ich wie auf Befehl auf unser Bett, schrie, er solle mir den Bademantel zwischen die Beine packen und Handtücher bringen (wir hielten uns gerade im Schlafzimmer auf, und ich nahm auf dem Bett den Vierfüßlerstand ein *g*).
Er fragte: wozu denn?
Und ich: Unser Baby kommt jetzt, den Krankenwagen kannste vergessen ich presse jetzt, schnell Handtücher!
Er schrie: Nein Karo, hör auf (haha), was ist, wenn was passiert? (Josh kam ja als Sterngucker und ich durfte anfangs nicht pressen, weil sein Kopf nicht in den Geburtskanal reinwollte, daß hat ihn jetzt deswegen so in Schock versetzt weil ihm die Erinnerung hochkam)
Dann sah er auch schon den Krankenwagen vor der Tür und wollte losrennen, da fing ich an zu pressen...
Er schrie nur noch: NEIN KARO WARTE!!! und rannte los...in dem Moment merkte ich schon daß das Köpfchen kam und nahm schnell meine Hand zwischen die Beine weil ich angst hatte, daß Baby landet auf dem Boden wenn ich doller presse. Dann kam wieder eine Preßwehe und ich preßte wieder mit, ich merkte richtig wie die Schultern kamen, in dem Moment kamen auch schon die Sanitäter mit meinem Mann rein...
Ich hörte nur noch *Oh mein Gott* von denen, und einer rannte los, um die Utensilien zu holen (mein Mann erzählte mir später im KH, daß die ihm nicht glauben wollten daß das Baby kommt, die meinten: Wie, das Baby kommt? Sie haben doch erst vor 5 min angerufen.
Mein Mann: Keine Zeit zu reden, das Köpfchen ist schon da...*g*)
Na jedenfalls kam dann die dritte Preßwehe und Eleni war da :-)
Es war 3:44h

Sie kam in unserer Wohnung auf dem Ehebett, diese Erinnerung bleibt echt ewig *grins*
Als Eleni ihren ersten Schrei tat, wachte Josh davon auf, und kam aus seinem Zimmer.
Er rieb sich die Augen, schaute verwirrt umher, da ja mindestens 3 Männer um mich rumstanden und sah dann die Kleine...er lächelte total niedlich und brachte nur noch BABY raus...und das ohne Pause *smile*

Sie wurde dann abgenabelt und kurz bevor meine Plazenta nachkam, war auch der Storchenwagen eingetroffen.
Die Hebamme hat auch nicht schlecht geguckt *g*

Eleni und ich wurden dann samt Plazenta in den Storchenwagen befördert und Jerry wurde mit dem Chaos allein gelassen :-)
Er zog Joshi an, brachte ihn zu meiner Mama und kam dann mit Taxi ins KH nach.
...
Die Nachwehen waren die Hölle denn die ersten 2 Tage nach der Geburt hatte ich oft das Gefühl, daß die da noch ein Baby vergessen haben, es tat echt weh wie Geburtswehen, ziemlich heftig also...es heißt ja aber, beim 2.Kind sind diese schlimmer, und auch wenn die Geburt kürzer als 4 Stunden dauert...und meine dauerte ja nur 1,5 Stunden, von denen ich nur die letzte halbe Stunde ernstnahm *lach*

So, daß war meine Geburt :-)
...
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Kommentare
aj444
aj444, 06.07.2003
super, so aumlhnlich wie bei mir!
Alusru
Alusru, 13.05.2002
Hab ich auch erlebt war aber toll, alles Liebe und herzlichen Gluumlckwunsch zu deiner Eleni.Toll das dein Mann so standhaft war, meiner ist damals ohnmaumlchtig geworden, war wohl zuviel fuumlr ihn, Gruszlig Uschi.
Babajaga7
Babajaga7, 21.04.2002
Ich kann also gratulieren! Ich wuumlnsche Dir ganz viel Spaszlig mit Deinem Toumlchterchen und alles, alles Liebe. Viele Gruumlszlige auch an den frischgebackenen Papa! Christine
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Mischka27

Papa war dabei oder das schönste Erlebnis

ein Testbericht von 2002-03-28 10:36:17 vom 28.03.2002
Empfehlung: ja
Heute möchte ich eine Bericht über das ergreifenste Erlebnis in meinen bisherigen Leben schreiben, die Geburt meiner Tochter Laura.

Als ich am 12.Januar 2000 von der Arbeit nach Hause kam, war gerade die Fruchtblase meiner Frau geplatzt, und wir fuhren sofort in das nächste Krankenhaus, eigentlich hatten wir uns schon ein anderes ausgesucht, aber durch eine längere Fahrzeit wollten wir kein Risiko eingehen, da es unser erste Kind war.
Für uns stand schon lange fest, Papa hilft der Mama sogut er kann bei der Entbindung.
Nachdem sich meine Freundin 3 Stunden gequält hatte, hat Sie mir so leid getan , das ich einen Arzt rief der eine Rückenmarknakose gesetzt hat, ich glaube das meine Freundin das auch so geschafft hätte und ohne mich diese nicht genommen hätte, aber ich kann Sie ebend nicht leiden sehen.

Nach weiteren 3 Stunden 0:02 Uhr erblickte unsere Tochter das Licht der Welt, nie werde ich den ersten Anblick vergessen, ich dachte das soll meine Laura sein, so klein und zerbrechlich, ob ich Sie anfassen kann.
Dann schnitt ich die Nabelschnur durch.Ich war ja so stolz.

Nachdem die junge Mutter unsere Tochter kurz im Arm hatte, ging ich mit meiner Tochter zu ersten baden, ganz vorsichtig.
Dort wurde sie gewogen und gemessen, und das Blut aus der Nabelschnur untersucht, da die Nachutersuchungen bei meiner Freundin mehr als 1 Stunde dauerte, verbrachte unsere Tochter die erste Stunde mit ihrem Papa.
Sie lag so friedlich da und hielt Papas Finger fest gedrückt.
Ich würde es immer wieder tun, da meine Freundin gesagt hatte, das sie sich sicher fühlte, wenn Sie wußte das ich da war.
Also werdende Papas, geht ruhig mit, aber man muß schon nervlich belastbar sein, da die werdende Mutter große Schmerzen ertragen muß, und man kann nichts tun.

PS: Ich habe große Respekt vor alle Müttern, die so ein wunder vollbringen und neues leben gebären.

Ich möchte nicht tauschen.

Euer Mischka
:o)
...
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Kommentare
25188
25188, 03.07.2002
schon was Tolles. ich war zweimal dabei, beim Dritten kam ich acht Minuten zu spaumlt, da ich 500 km fahren musste!
dani___
dani___, 15.05.2002
Wow
DirkWG
DirkWG, 08.04.2002
Mmh, tja ... ich weiszlig nur nicht, ob ich es wohl koumlnnte ...
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Daniela29

Geboren habe ich sie, aber er hat mir sehr geholfen !!!

ein Testbericht von 2002-03-27 07:22:35 vom 27.03.2002
Empfehlung: ja
Im Juni 2001 wusste ich das ich mein 4tes Kind bekommen würde. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch gar nicht solange mit meinem Lebensgefährten zusammen und ich fragte mich doch öfter ob er wohl zur Geburt mitgehen würde. Die Schwangerschaft machte ihn ganz schön nervös und das nahm mit fortschreitendem Stadium auch immer mehr zu. Sicher fragte ich mich da ob er es da nervlich auf die Reihe bekommen würde dann wirklich ruhig bei der Geburt zu bleiben.

Um 7 Uhr am 9. März verlor ich Fruchtwasser, es war also klar das es nun losgehen würde. Als ich es ihm sagte, war er schwupps aus dem Bett und rannte in der Wohnung umher, eigentlich genauso wie ich mir das bei ihm vorgestellt hatte. Ich muss dazu sagen das es sein 1stes Kind ist. Bei mir stellte sich natürlich auch leichte Nervosität ein, denn man weiss ja nun sicher das man sein Baby bald haben wird, aber mein weiss nicht wielange das dauern wird und wie viele Schmerzen auszuhalten sind. Als er da so in der Wohnung rumrannte, sagte ich erst einmal zu ihm er soll jetzt ruhig bleiben, ich trinke eh erst mal noch einen Kaffee. Um 8 Uhr ging es dann ins Krankenhaus, und ab diesem Zeitpunkt war er die Ruhe selbst. Ich wurde ans CTG ( Herz Wehen Schreiber ) angeschlossen und musste hier erst einmal eine Stunde verharren. Immer war er an meiner Seite was mich zu diesem Zeitpunkt schon sehr beruhigte, denn ich hatte nun zwar kein Fruchtwasser mehr, aber auch absolut keine Wehe. Dazu kam das unsere Tochter mit dem Kopf nicht ganz unten lag, so das es ein Nabelschnurvorfall hätte geben können, was gefährlich hätte werden können. Auch nach dieser Nachricht strahlte er genau die Ruhe aus die ich sehr nötig hatte. Nach 2 Std. waren noch immer keine Wehen zu spüren, so das dann eingeleitet wurde. Danach musste ich liegen bleiben und zwar solange bis sich das Kind gesenkt hat, was zum Glück auch recht schnell geschah.

Nun war es die ganze Schwangerschaft mein Wunsch in den Wehen umhergehen zu können, denn ich bin der Meinung das die Entbindung dann schneller geht. ALso ist er mit mir durch das Krankenhaus getiegert. An jedem Fensterbrett blieben wir stehen, denn ich musste meine Wehen ja überatmen. War gerade keine Haltemöglichkeit vorhanden, wurde er als Wehenüberatmerhaltestange benutzt. Nach 3 Std. Krankenhausgang gingen wir in den Kreissaal zurück und ich lag auf dem Kreissaalbett. Er massierte mir den Rücken, schaute auf dem Wehenschreiben wie stark die Wehen sind, brachte mir trinken und tat alles um mir die Geburt zu erleichtern. Etwas nervös wurde er erst dann wieder als die Geburt wirklich bevor stand. Er fragte dann doch einmal die Hebamme ob es nun wirklich losgehen würde. ALs sie ihm das bestätigte wechselte er die Seite um genau neben mir zu stehen, massierte mir aber weiterhin den Rücken, was mir sehr gut tat. Als unsere Kleine dann geboren war, durfte er sie abnabeln, was ich sehr schön finde wenn der Papa das machen darf und auch machen mag. Natürlich bekam ich noch ein paar nette Worte von ihm zu hören, was nach der enormen Anstrengung wirklich gut tat.Alles in allem hat er mir sehr geholfen und ich bin sehr glücklich das er bei der Geburt dabei war. Er kann jetzt auch nicht mehr verstehen wie manche Männer bei der Entbindung ohnmächtig werden können, er fand dieses Erlebniss einfach atemberaubend.

Ich kann mir sehr gut vorstellen das sich die werdenden Papas oft fragen was sie denn wirklich helfen können.Die Frau hat die Schmerzen, wogegen der Partner auch nichts machen kann. Sicher ist aber das es einfach gut tut den Mann den man liebt und von dem man ein Kind bekommt, an seiner Seite zu haben. Bei so ziemlich jeder Entbindung kommt die Frau an einen Punkt wo sie nicht mehr kann. Da tut es gut wenn der Mann sie aufmuntert, ihr sagt das sie es toll macht und das sie es schaffen wird. Wichtig ist in dieser Situation das der Mann wirklich auf die Frau eingeht. Auch wenn sie mal schimpft darf man das als Mann nicht so ernst nehmen, denn die Frau befindet sich in einem Ausnahmezustand und benimmt sich teilweise auch so.

Ich kann nur jeden werdenden ELtern empfehlen ihr Baby gemeinsam auf die Welt zu bringen, denn das schweisst die Beziehung zusammen, wie vielleicht nichts anderes.

@ Daniela29
...
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Kommentare
Frosch4711
Frosch4711, 15.10.2002
Toller Bericht und ein schoumlnes Lob an die Papas. Ich meine, ich hab meine Frau auch gut unterstuumlzt - und es ist eine Erfahrung, die kein Mann in seinem Leben missen sollte.
hpmaier
hpmaier, 27.03.2002
Wir sind noch Kinderlos....aber das kann man ja aumlndern.... - gruesse hpmaier
maier1
maier1, 12.11.2002
Sehr schoumln beschrieben. Trifft auch meine Erfahrung .
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Jakini

Geht nun los?

ein Testbericht von 2002-03-18 08:45:22 vom 18.03.2002
Empfehlung: ja
Wie oft habe ich diese Frage von meinen Mann gehört, wenn ich nachts nur auf Klo gegangen bin, oder ihn unterwegs angerufen habe, um ihn zu bitten, noch etwas mitzubringen.
Die Warterei am Ende der Schwangerschaft kann aber auch nervig sein, ich selber habe es vier Mal am eigenen Laib erfahren. Besonders blöde ist, es wenn der Mann, wie in meinem Falle, nicht immer zu erreichen ist, da oft in Krankenhäusern zu tun hat, und somit nicht immer zu erreichen ist.

Die erste Geburt:
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Mein erstes Kind habe ich vor gut sechs Jahren bekommen, das erste käme immer etwas später, so hieß es damals, also hoffte ich noch nicht allzu früh auf die Geburt. Gut 14 Tage vor dem errechneten Termin meine mein Frauenarzt jedoch, es würde reichen, das Kind ist groß genug und da gerade eine Hitzewelle ausgebrochen war, stach der den Muttermund auf, was sehr, sehr schmerzhaft war. Als ich wenige Tage später wieder vor ihm stand zur CTG Kontrolle, war mein Arzt doch sehr erstaunt. Doch dies war dann der letzte Termin beim ihm, zwei Tage später ging es dann wirklich los.

Die erste Geburt fing bei mir durch einen leichten Abgang von Fruchtwasser an. Wir waren an dem Tag mit meiner Schwiegermutter und meiner Schwägerin verabredet, zum Grillen, was ich noch einmal ausgiebig genießen wollte. Kaum bei meiner Schwiegermutter angekommen, die damals im dritten Stock wohnte, bemerkte ich, daß ich eine nasse Hose hatte. Als ich das erzählte, meinte meine Schwiegermutter: "So lange kein Blut dabei ist, ist es auch nicht schlimm." Ich genoß also noch das Grillen. Zu der Zeit kam kein weiteres Fruchtwasser mehr, zum Glück, denn meine Schwigermutter hatte offensichtlich keine Ahnung!!! Wenn man Fruchtwasser verliert sollte man sofort in die Klinik, leider war ich bei der Erklärung in der Geburtsvorbereitung wohl nicht da und vertraute meiner Schwiegermutter. Verliert man Fruchtwasser können zum einen Bakterien in die Gebärmutter zum Kind aufsteigen, weil ja logischer Weise ein Loch oder Riss in der Fruchtblase ist, zum anderen kann, wenn das Fruchtwasser schwallartig abgeht, die Nabelschnur rausfallen und dann vom Baby bei der Geburt abgeklemmt werden, wenn das Kind mit dem Kopf nicht schon im fest im Beckenausgang liegt. Diese Geschichte kannte ich noch nicht, allerdings habe in den letzten Jahren festgestellt, daß ich mich auf meine innere Stimme verlassen kann und somit fuhr ich erst 12 Stunden später in die Klinik, als meine innere Stimme mir sagt,ich sollte nun los fahren. Wehen hatte ich zu dem Zeitpunkt noch immer keine.

Im Krankenhaus behielt man mich dort, weil es offensichtlich der Beginn der Geburt ist. Zwischenzeitlich hatte sich der Schleimpropf, der den Muttermund verschließt, gelöst. Erkennen kann man dies daran, daß ein bisschen Schleim mit leichten Blutungen abgeht.
Da es sich eindeutig um Fruchtwasser handelte, was ich dort verlor, bekam ich ein Zäfpchen, damit die Wehen endlich anfangen, außerdem sollte ich viel laufen, weil dies die Wehentätigkeit anregt. Nützen tut das Laufen aber nur etwas, wenn der Muttermund schon geöffnet ist, das war bei mir der Fall der Arzt hatte hier ja nachgeholfen.

Zwei Stunden dauerte es, bis ich Wehen hatte, die kamen dann aber sofort recht heftig. Wehenschmerzen kann man mit Blähungen vergleichen, so können sich dann Männer auch vorstellen, was es für Schmerzen sind. Doch im Vergleich zu Wehen sind Blähungen sehr harmlos, obwohl ich diese, besonders den Babys die darunter zu leiden haben, nicht abwerten möchte.

Die Wehen sind dazu da, daß der Muttermund sich öffnet. Dieses Öffnen ist natürlich schmerzlich, denn es ist ein Muskel, der die Gebärmutter verschließt und somit dafür sorgt, daß das Kind bis zur Geburt im Mutterlaib bleibt.
Doch die Wehen haben noch einen weiteren Sinn, die Gebärmutter zieht sich zusammen, drückt somit das Kind aus der Gebärmutter in den Geburtskanal, auch das ist natürlich schmerzhaft. Sicher nicht nur für die Mutter sondern auch für das Kind.

Nach drei Stunden Wehen dachte ich, ich sterbe und kann nicht mehr. Mir war so übel, daß ich mich übergeben, mußte, denn ich hatte gerade kurz vorher noch Abendbrot bekommen, weil die Hebamme meinte, es würde sicher noch eine Zeit dauern, bis das Kind kommt, vorallem wenn es das erste Kind ist.
Auf einmal hatte ich einen wahnsinnigen Druck, dachte ich muß noch mal, doch die Hebamme meinte, es geht nun los.
Für die dritte Phase, die Austreibunsphase habe ich jedoch eine Stunde gebraucht, denn meine Große, damals 52 cm lang und 3.700 g schwer, rutschte immer wieder zurück. Doch nach insgesamt 12 Stunden im Kreissaal, davon nur 4 Stunden Wehen hatte ich es geschafft und konnte meine Tochter endlich sehen und sie auf meinem Bauch spüren, all die Schmerzen waren vergessen.

Besonders schmerzhaft war jedoch der Austritt durch den Damm, der auch ganz heftig gerissen war. Dieses Reißen hat ein Brennen verursacht, an das ich mich noch heute sehr gut erinnern kann.
Nervig war es dann, daß ich nach der Geburt eine knappe Stunde lang genäht werden mußte, weil ich so viele Rissen hatte.

Mein Mann war die ganze Zeit bei mir, hat mir was zu trinken gegeben, meine Hand gehalten und sich um die Kleine gekümmert, als ich nach der Geburt untersucht wurde. Es ist sehr schön, wenn man als Mutter das Kind im Arm hat, doch ein bisschen Pause nach der Geburt hat auch etwas.

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Meine zweite Geburt:
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Die Geburt meines zweiten Kindes war irgendwie die schönste Geburt. Das Kind sollte um den 3.12.1997 geboren werden, da meine erste Tochter ein Sonntagskind ist, hätte ich auch gerne mein zweites Kind an einem Sonntag geboren. Mir paßte dabei der erste Advent sehr gut, denn vor dem 1.12. sollte das Kind schon kommen, sonst ist der Geburtstag oder eben der Adventskalender nichts besonderes mehr, dachte ich damals. Ich sponn damals im Spßa zurecht, daß ich am Samstag vor dem ersten Advent noch zu einer Weihanchtsfeier gehen würde, auf dem Weg nach Hause die Wehen einsetzen, wir unsere Tochter bei der Oma abliefern und dann in die Klinik fahren. Kurz nach Mitternacht sollte unser Sohn dann geboren werden.

Der Morgen des Samstag vor dem ersten Advent war da, die Wohnung war schon Weihnachtlich geschmückt, und meine Schwägerin war mit ihrem damals noch Freund, heute Mann zu Besuch. Wir haben gemeinsam gefrühstückt und da ich vor dem Frühstück auf Toilette war und bemerkt hatte, daß sich der Schleimpropf gelöst hat, war ich mir sicher, das Kind kommt innerhalb der nächsten 24 Stunden. Als ich die restlichen Brötchen vom Frühstück für meinen Mann schmierte, weil er bei der ersten Geburt nichts zu essen bekommen hatte, was ich ihm dieses Mal nicht antun wollte, wurde ich ausgelacht.

Der Tag verlief dann noch so, wie ich es gedacht hatte, ich konnte noch die Weihnachtsfeier genießen und auf dem Heimweg setzten die Wehen ein, die zuerst überhaupt nicht schmerzhaft waren. Ich bemerkte nur, daß sich mein Bauch aufblähte, wie ein Luftballon und das regelmäßig alle drei Minuten. Schnell wurde die Große weggebracht und wir fuhren in die Klinik. Dort glaubte mir die Hebamme auch nicht, daß das Kind wohl noch am selben Tag kommen würde, doch nachdem sie mich untersucht hatte, wurde sie schon hektisch und ich mußte in den Kreissaal. Mein Sohn wurde am 29.11.1997 um 23.59 Uhr geboren, wenige Minuten früher, als ich es im Scherz vorhergesagt hatte.

Bei der zweiten Geburt waren die Wehen zum Ende hin auch sehr schmerzhaft. Doch sie fingen ganz langsam an, sich aufzubauen, diesmal hatte ich natürliche Wehen, keine eingeleiteten, wie bei der ersten Geburt, wo ich Wehenmittel bekommen hatte, wegen dem Fruchtwasserverlust.

Doch nicht nur weil es die angenehmste Geburt war, wird diese Geburt immer etwas besonderes für sein, auch weil mein einziger Sohn 4 Monate und 4 Tage später gestorben ist..... .

Auch diesmal war mein Mann mit dabei, die Hebamme war erstaunt, als er nach der Geburt wie selbstverständlich den Kleinen nahm und wickelte.

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Meine dritte Geburt:
====================

Durch den Tod meine Sohnes war die Schwangerschaft nicht gerade einfach und mit Angst gesegnet. Und so ging ich dann locker über den Termin, obwohl mein Muttermund schon drei Wochen vorher 4 cm geöffnet war und ich eine Nacht Wehen hatte.
Ich ersuchte alltes mögliche, damit die Geburt endlich losging: Treppen steigen, warmes Bad, über Kopfsteinpflaster fahren, Rotwein trinken usw.
Irgendwann hilten meine Nerven es nicht mehr aus, und so wurde die Geburt auf meinen Wunsch 2 Tage nach dem errechneten Termin eingeleitet.

Erst einmal wurde ein CTG dazu geschrieben, um einzuschätzen, wie es dem Kind geht. Dann wurde von einem Arzt eine Braunüle gelegt, damit für einen ev. Notfall ein Zugang zu einer Vene vorhanden ist. Erst dann wurde ein Gel an den Muttermund gespritzt, das die Wehen auslösen soll. In diesem Gel ist übrigens der selbe Stoff, wie im Samen des Mannes.

Nun mußte ich zwei Stunden am CTG liegen, damit das Kind und ich streng überwacht werden, dann durfte ich etwas essen und eine Stunde laufen, damit die Wehen richtig in Schwung kommen. Nach der Stunde fingen die Wehen dann auch an und zwei Stunden später war mein drittes Kind, meine zweite Tochter geboren.
Leider kam sie nicht sofort auf meinen Bauch, sondern auf die Intensivstation, da sie die Nabelschnur um den Hals hatte und die Ärtzin auf Nummer Sicher gehen wollte, besonders in Bezug auf den Tod unseres Sohnes. Hinzu kam, daß ich einen Blutsturz hatte, und versorgt werden mußte, was ohne Baby in dem Moment einfacher ging.

Da mein Mann gesehen hatte, daß die Kleine die Nabelschnur um den Hals hatte, dachte er, sie wäre tot und lag sofort neben mir, als unsere Tochter aus dem Raum gebracht wurde. Somit mußten wir noch eine Hebamme im Raum haben, die meinen Mann wieder auf die Beine half. Eine Freundin von mir lag im Nachbarkreissaal und hat mir am nächsten Tag erzählt, was für eine Hektik wir mit der Geburt im Kreissaal verursacht haben.

Doch 10 Minuten nach der Geburt war alles in Ordnung, meine Blutung gestoppt und die Kleine in meinem Arm, gesund und munter.
Natürlich mußte ich auch diesmal genähnt werden, was aber nebenher lief und ich kaum bemerkte. Wenn ich mich recht erinnere, habe ich bei der Geburt auch kaum den Austritt bemerkt, so benebelt war ich von den Wehenschmerzen.

Während ich die zwei Stunden am CTG lag, nach dem die Geburt eingeleitet wurde, haben mein Mann und ich Karten gespielt, da hätte ich zum Schluß meinen Mann am liebsten sonst wo hingeschossen.... .
Als meine Wehen dann anfingen, hat er gedrängt, wir müssen noch unbedingt dieses Kartenspiel zu Ende bekommen. Dazu fällt mir nur eines ein: MÄNNER !!!

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Meine vierte Geburt:
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Der Wunsch nach einem Sohn war sehr groß und so entschlossen wir uns, noch ein Kind zu bekommen. Überraschender Weise wurde ich sehr schnell schwanger und vor knapp fünf Monaten kam unsere dritte Tochter auf die Welt, vielleicht ist es gut so, daß wir keinen weiteren Sohn bekommen haben.

Da unsere zweite Tochter recht groß und schwer war, man damals bei der Geburt befürchtet hatte, daß sie mit der Schulter hängen bleiben würde, riet mein Arzt dazu, die Geburt vorzeitig einzuleiten. Hinzu kam eine Schwangerschaftsdiabeits bei mir, die ein Übertragen nach dem Termin nicht möglich machte. Ich war über diese Nachricht richtig froh, denn wieder dieses Warten am Ende, das hätte ich nicht ausgehalten.

Wieder war ich einmal mit Fehlalarm im Krankenhaus, denn ich hatte Wehen, die im Krankenhaus aufgehört haben. Wieder ein geöffneter Muttermund, eine begonnene Geburt, die nicht weiter gehen wollte. Also leitete man 9 Tage vor dem Termin die Geburt ein. Mein Mann war bei jedem Termin im Krankenhaus mit dabei.
Den Ablauf kannte ich schon, CTG, Braunüle, Gel, 2 Std. CTG. Doch diesmal wirkte das Gel sofort und ich hatte ganz heftige Wehen, ohne Pause dazwischen. Nach den zwei Stunden wieder etwas zu essen und spazieren gehen. Doch das hielt ich diesmal nicht aus, ich konnte mich kaum rühren. Als ich nach dem kurzen Spaziergang untersucht wurde, die niederschmetternde Diagnose, der Muttermund hatte sich nicht weiter geöffnet. Da die anderen drei Geburten so schnell gingen, ich immer nur so um die zwei Stunden richtig heftige Wehen hatte, bis die Preßphase einsetzte war ich schon schockiert.

Immerhin kam ich diesmal in die Wanne, die man mir sonst immer versprochen hatte, ich aber nie mehr schafft. Eine halbe Stunde lag ich darin und es tat mir sehr gut, die Wehen waren besser zu ertragen, doch ich frohr ganz heftig!!! Immer wieder mußte mein Mann heißes Wasser nachlaufen lassen. Dann wollte ich auf einmal raus aus der Wanne, kaum war ich draußen mußte ich mich übergeben... . Mein Mann freute sich, denn bei der ersten Entbindung war unsere Tochter eine später geboren. Ohne meinen Mann hätte ich gerade diese vierte Geburt, wo ich mich vor Wehen kaum rühren konnte, nicht überstanden.

Dennoch klärten wir ab, wie lange unsere Mittlere beim Großvater bleiben konnte, die Große war zum Glück verreist und somit gut untergebracht. Nur unsere Mittlere, die am Vormittag bein einer sehr guten Freundin untergebracht war (die Ärmste), und dann später beim Großvater, machte mir Sorgen, da sie leider nicht so einfach ist und viel Unsinn im Kopf hat. Doch an dem Tag ging es hoffensichtlich und mein Schwiegervater sagte, sie könnte notfalls über Nacht bleiben und seine Frau würde am nächsten Tag frei nehmen.
Als dies geklärt war, untersuchte mich die Hebamme und ich mußte sofort rüber in den Kreissaal, ich hatte meine alte Form wieder und der Muttermund war offen. Der Kopf aber noch nicht im Becken und um beim ev. Platzen der Fruchblase einen Nabelschnurvorfall zu verhindern, mußte ich liegen.

Dann ging alles sehr, sehr schnell und unsere jüngste Tochter wurde geboren, leider wieder mit Rissen. Da es die vierte Geburt war, dachte die Hebamme, es muß nicht geschnitten werden, wäre für mich aber besser gewesen, denn der Austritt des Köpfchens tat wieder sehr, sehr weh. Doch dann bekam ich meine Kleine ganz schnell auf den Bauch und wieder war alles vergessen und ich, eben noch schlapp und müde, wach und fit.

Das Nähen hat mich diesmal wieder mehr gestört, aber es war schnell überstanden und ich konnte meine Kleine anlegen. Nach zwei Stunden im Kreissaal, wo unsere Mittlere uns mit dem Großvater besuchen durfte, kam ich auf mein Zimmer.

Die Nacht war nicht so schön. Bei den anderen Kinder konnte ich nachts nicht schlafen, das war mir schon klar, ich war so aufgewühlt nach jeder Geburt. Doch diesmal kamen heftige Nachwehen hinzu, ich hatte das Gefühl, da kommt noch ein weiteres Kind. Die Nachtschwester hatte damit schon gerechnet und eine Schmerztablette hierfür in der Tasche, als ich nach ihr geklingelt habe.

Fazit:
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Mein Mann war bei allen Geburten dabei, was ich besonders wichtig fand, denn so schön eine Geburt auch ist, man geht einfach durch die Hölle. Irgendwer muß da ein bisschen ablenken, ev. den Rücken massieren, oder eben in der Wanne helfen. Dort konnte ich mich kaum noch rühren, uns war ich nicht selber in der Lage, mich nach dem Bad anzuziehen, da mußte mein Mann mir helfen. Ich kam mir vor, wie ein hilfloses kleine Kind ist.
Eine Geburt kann man einfach nicht alleine überstehen. Wenn der Mann jedoch nicht dabei sein möchte, dann sollte man ihn nicht zwingen, vielleicht geht die Mutter oder eine gute Freudin ja mit.... .
...
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Babba

Für den Vater ein Erlebnis

ein Testbericht von 2002-03-06 19:07:59 vom 06.03.2002
Empfehlung: ja
Also ich war bei allen meinen vier Kindern bei der Geburt dabei, und das fand ich total wichtig.

Meine erste Tochter wurde vor sieben Jahren geboren, wir waren zwar brav in einem Geburtsvorbereitungskurs, aber es kommt dann doch alles anders, als man denkt. Meine Frau verlor Fruchtwasser, als sie das bemerkte hat sie aber lieber noch mal Frühstück gemacht, mich dann ganz ruhige geweckt. Nach einen noch mal gemütlichen Frühstück zu zweit sind wir dann zur Klinik und es die Geburt sollte dann eingeleitet werden, weil wirklich Fruchtwasser abging. Wir rannten noch einige Stunden durch die Klinik, bis endlich die ersten Wehen kamen. Mir hing vor Hunger der Magen in den Kniekehlen, meine Frau wurde mit Essen versorgt, für mich gab es in der Klinik leider nichts. Gehen mochte ich auch nicht, obwohl meine Frau mir das immer anbot. Meine Mutter wollte mir zwar was bringen, aber die mußte erst mal Mittagsschlaf machen. So teilte meine Frau dann ihr Essen mit mir, ihr schmeckte es unter den inzwischen eingesetzten Wehen eh nicht.
Nach 12 Stunden Auffenthalt im Krankenhaus, also für das erste Kind dann doch sehr schnell, war ich endlich stolzer Vater einer kleinen Tochter. Ich merkte nichts mehr davon, daß ich einen anstrengenden Tag hinter mir hatte, wo ich meine Frau stützen mußte oder auf einem unbequemen Stuhl sitzen.

Als die erste Untersuchung gemacht wurde, war ich mit dabei, das fand ich schön, dann lies man uns, nachdem meine Frau dann eine gute halbe Stunde genäht werden mußte, alleine. Wir waren nun eine kleine Familie, das hatte was, ich war total stolz.

Unser zweites Kind kam dann knapp zwei ein halb Jahre später, es wurde ein Junge, und diesmal waren wir schlauer. Meine Frau nahm für mich Essen und Trinken mit, doch dazu kam ich nicht, so schnell war der kleine Mann auf der Welt. Leider ging er auch fast ebenso schnell, nach vier Monaten starb er.

So wünschten wir uns ein drittes Kind, und das kam dann zwei Jahre später auf die Welt. Wieder eine Tochter. Doch diesmal war die Geburt nicht so schön, hatten wir doch durch den Tod unseres Sohnes sehr viel Angst. Die Kleine hatte dann auch noch die Nabelschnur um den Hals, wurde gleich auf die Itensivstation gebracht. Tja, da fiel ich dann, wie es doch so schön von den Männern immer erzählt wird, um. Mein Kreislauf sackte weg, die Angst, noch einmal ein Kind zu verlieren war einfach zu groß. Doch es war alles zur Vorsorge, da meine Frau einen Blutsturz hatte, ich dann auch noch umfiel, hatte niemand Zeit uns zu sagen, daß alles mit der Kleinen in Ordnung war, sie wirklich nur auf Grund der Vorgeschichte vorsorglich zum Kinderarzt kam. Nach wenigen Minuten kam sie dann wieder und wir konnte die Kleine, die ganze 57 cm lang war und stolze 4.440 g auf die Waage brachte, endlich in den Arm schließen. Es war diesmal ein noch schöneres Erlebnis, weil wir es noch mehr zu schätzen wußten. In vier Tagen feiert die Kleine ihren ersten Geburtstag und ich denke gerne an den Tag ihrer Geburt, auch wenn nicht alles so reibungslos abgelaufen ist.

Inzwischen haben wir eine dritte Tochter bekommen, auch hier war ich bei der Geburt dabei und es war wieder ein unbeschreibliches Erlebnis, den kleinen Wurm sofort nach der Entbindung zu sehen. Diesmal war es besonders wichtig, daß ich bei der Entbindung dabei war, denn die Geburt wurde eingeleitet, und damit die Wehen etwas bewirken, mußte meine Frau in die Wanne. Durch die Wehen konnte sie sich aber kaum noch bewegen und ich mußte ihr beim Anziehen nach dem Bad helfen, kurz vor der Entbindung sogar auf die Toilette, da brauchte sie mich zum festhalten.

Doch eines soll man als Mann bedenken, die Frau nur anfassen, wenn sie es erlaubt. Glaubt man, mit einer Massage helfen zu können, dann kann es gut sein, daß die gerade nicht erwünscht ist. Auch sol man sich darauf einstellen, daß die Frauen uns Männer für ihre Schmerzen verantwortlich machen, mit Schimpfworten wird arg aufgefahren. Meine Frau brachte anfangs ihrem Humor in den Vordergrund, doch lachen durfte ich darüber nicht, denn zum Lachen war ihr nicht zu Mute.
Manche Frauen sind unter der Geburt wirklich merkwürdig, aber ich denke, das stehe ihnen auch zu bei dem was sie durchmachen müssen.

Da die Hebamme meistens nicht im Raum bleibt, nur ab und zu nachschaut, wie es geht, und in einem Auffenthaltsraum das CTG überwacht, sollte der Mann wirklich bei der Frau bleiben, und wenn es nur dazu ist, die Hand zu halten, wichtig ist, daß die Frau nicht alleine da durch muß.
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Kommentare
ReginaKuehn
ReginaKuehn, 07.03.2002
Ich glaube, daszlig es ein schoumlnes Erlebnis ist. Leider gab es daszlig vor 21 und 23 Jahren noch nicht. VG, Regina.
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