Welcher Besitzer von Tintendruckern, ob schwarz/weiß, ob bunt, kennt das nicht? Der Drucker ist saugünstig, der Preis beim Kauf einer neuen Druckerpatrone ein Schlag ins Gesicht. Aus diesem Grunde haben sich Drittanbieter darauf spezialisiert hier Abhilfe zu schaffen. Einer davon ist Geha.
WAS MACHEN DIE?
===============
Geha sammelt alte Hewlett Packard (, und auf die konzentrier ich mich, weil ich nur davon reden kann) Tintenpatronen. Hierzu gibt es ein eigenes Bonussystem, bei dem Sammler für gesammelte Patronen belohnt werden (www.greendots.de). Zu diesem System kann ich jedoch nicht viel sagen, da ich dies noch nicht gemacht habe.
Was Geha mit diesen Patronen macht, liegt auf der Hand. Sie werden gesäubert, ordentlich auf Funktionsfähigkeit geprüft und dann neu abgefüllt. Hierdurch kann Geha natürlich deutlich günstiger verkaufen. Zentrales Prüfkriterium hierbei ist, dass der Druckkopf, der bei HP-Patronen ja enthalten ist, nicht beschädigt ist.
WAS SAGEN TESTBESRICHTE?
=======================
Hierzu will ich nur kurz was sagen, soll ja schließlich nen Erfahrungsbericht sein. Wer will, kann hierzu auch mehr auf www.geha-hardcopy.de nachlesen. Auf jeden Fall schneiden die Patronen eigentlich rundherum gut ab. Teilweise haben sie sogar bessere Ergebnisse erzielt. Als die Originalpatronen.
PREISE
========
Ich selbst habe einen HP deskjet 940 C, verfüge somit über die Erfahrung zweier Patronen, nämlich einmal die passende Farbpatrone und die zugehörige schwarze Patrone.
Zunächst interessiert nun sicherlich ein Blick auf den Preis. Hierbei beziehe ich mich auf die Preise bei Atelco, weil ich dort kaufe. Hier kostet die Geha-Patrone/schwarz (Nr. 052004) 23,99 € gegenüber 29,99 € der vergleichbaren HP-Patrone. Bei den Farbpatronen fällt die Differenz ein wenig geringer aus, hier ist die Geha-Patrone (Nr. 052424) mit 29,99 € knappe 2 € billiger als das Original. Das ist ja schon immerhin mal etwas.
ERFAHRUNGEN IN DER PRAXIS
======================
Nachdem das Preisliche geklärt ist, geht es also dann zum Praxiseinsatz. Der Einbau ist simpel. Ist ja auch verständlich, da es sich ja um ehemalige HP-Patronen handelt.
Beim Druck lassen sich keinerlei Unterschiede erkennen. Ok, schwarz ist schwarz. Da dürfte wohl kaum ein Unterschied auszumachen sein. Und ist es auch nicht, denn die Farbqualität ist absolut ok. Hinsichtlich des Druckbilds lassen sich bei der schwarzen Patrone auch keine Unterschiede feststellen. Der Druckkopf ist demnach einwandfrei, so dass weder Fehler beim Auftragen noch sonstige Mängel auszumachen sind. Da ich inzwischen die zweite Geha-Patrone eingesetzt habe, ist auch die Haltbarkeit bei der Patrone gegeben und auch die zweite Patrone macht bislang keinen Ärger.
Ähnlich positiv wie die Erfahrungen hinsichtlich des Druckbilds sind die Erfahrungen hinsichtlich der Haltbarkeit der Patrone. Dissertationsbedingt hab ich in den letzten Wochen viel drucken müssen. Nun tu ich mich ein wenig schwer damit, exakte Zahlen anzugeben. Jedoch war die Zahl der Ausdrucke mit der Geha-Patrone ohne Frage vergleichbar mit der Zahl, die ich zuvor mit der Originalpatrone von HP geschafft habe.
Ähnliche Erfahrungen habe ich mit der Farbpatrone gemacht. Zwar kann ich noch keine exakten Angaben zur Haltbarkeit machen, da die erste Patrone noch in Betrieb ist, jedoch bin ich mit der bisherigen Haltbarkeit ohne Frage zufrieden. Das Druckbild ist klar, die Konturen sind sehr exakt. Auch die Farbechtheit kann aus meiner Sicht in keinster
Weise bemängelt werden. Somit gibt es schlicht nix auszusetzen.
FAZIT
=====
Ich kann die Geha-Patronen nur wärmstens empfehlen. Sie sind ohne Frage eine echte Alternative zu den Original HP-Patronen und bieten den großen Vorteil, dass man mit ihnen einiges an Geld sparen kann. Und Nachteile konnte ich bei der ganzen Geschichte nicht ausmachen.
...