Fach Geschichte
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Platz 3 in der Kategorie "Schulfächer".
Bewertung: Kundenbewertung 4,10 / 5,00 (4.1 von 5)

Fach Geschichte Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,10 / 5,00 (4.1 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (9/9).
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Arbeitsaufwand:  extrem hoch
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Vorteile
  • Wer Interesse an Geschichte hat, gerne diskutiert, über das richtige Vorwissen verfügt etc. ist hier richtig
Nachteile/Kritik
  • Wer Diskussionen hasst, nicht bereit sich viel selber anzueignen, etc. ist hier falsch
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Tinitus

Ureinwohner Nordamerikas

ein Testbericht von 2003-10-24 16:31:09 vom 24.10.2003
Empfehlung: ja
Heute möchte ich euch etwas über die Ureinwohner Nordamerikas berichten: (1.Die Besiedlung des Amerikanischen Doppelkontinents, 2. Die Indianerstämme Nordamerikas, 3. Die Lebensgewohnheiten der Indianer, 4. Die Behausung der Indianer, 5. Das Gesellschaftliche Zusammenleben, 6. Der Glaube der Indianer, 7.Der Medizinman, 8. Die Namensgebung bei den Indianern, 9. Die Zeichensprache der Indianer, 10. Das Zusammenleben der Stämme und Völker) !!!

Die Ureinwohner Nordamerikas:

Christoph Kolumbus suchte einen Seeweg nach Indien und entdeckte dabei 1492 Amerika; daher nannte man die Ureinwohner Nordamerikas Indianer.
Es gab auf dem Doppelkontinent 1500-2000 verschiedene Indianersprachen. Von Alaska bis hinunter nach Feuerland war Amerika von den unterschiedlichsten Völkern und Stämmen besiedelt.

1. Die Besiedlung des amerikanischen Doppelkontinents:

Nach allem, was die Forscher bis heute wissen, kamen die Vorfahren der Indianer vo etwa 20 000 bis 40 000 Jahren von Asien nach Alaska. Von dort auf verteilten sie sich über den gesamten amerikanischen Doppelkontinent. Nicht die Weißen haben also die neue Welt entdeckt, sondern die Indianer. Auf der Jagd nach Mammuts und anderen Tieren zogen sie über die Beringstraße, wo damals noch eine Landbrücke zwischen Asien und Nordamerika bestand. Sie kamen aus einem Gebiet im Nordosten Asiens.

Über die Jahrtausende entwickelten sich die Urindianer auf dem Amerikanischen Kontinent in so viele Richtungen, dass heute ihre Unterschiede fast größer sind als ihre Ähnlichkeiten.

2. Die Indianerstämme Nordamerikas:

Beispielhaft werden einige Indianerstämme aus dem mittleren Westen genauer beschrieben. Zu ihnen gehörten die Apachen, Kiowa, Shoshonen und Cheyenne.
Sie waren spezialisiert auf Bisonjagd. Das war nicht einfach, da sie zu Fuß jagen mussten, denn sie kannten noch keine Pferde, diese wurden erst durch die Europäer eingeführt.
Um ohne Pferde die Bisons erlegen zu können, trieben sie ganze Herden über Felsabhänge, wo sich die Tiere zu Tode stürzten. Sie waren nicht sehr mobil und mussten alle Lasten selbst tragen, da sie das Rad noch nicht kannten.

3. Die Lebensgewohnheiten der Indianer:

Von rund 8000 Jahren gab es bei den Indianern schon den Ackerbau. Die Archäologen fanden heraus, dass früher schon Gemüse wie Mais, Bohnen, Chili, Tomaten, Kürbisse und Kartoffeln als wichtige Nutzpflanzen der Indianer dienten. Doch es gab bei den Indianern auch schon frühzeitig das Tausch- und Handelsgeschäft. So tauschten sie z.b. Wolldecken gegen Tonwaren oder Büffelfleisch gegen Felle.

Die Arbeit auf dem Acker erledigten meist die Frauen und älteren Kinder. Die Männer waren Krieger und Jäger; die Hausarbeit lag unter ihrer Würde.

Büffelfleisch war die Hauptspeise der Indianer. Ganze Büffelherden wurden erlegt. Der Büffel lieferte den Indianern nicht nur Fleisch, sondern auch Leder für ihre Kleidung und Behausungen, oder auch Sehnen, Knochen und Horn, für Werkzeuge und Waffen. Ehe die Weißen in die Prärie kamen, gab es etwa sechzig (60) Millionen Büffel (Bisons).

nicht alle Ureinwohner Amerikas ernährten sich von der Jagd auf Büffel. Die Stämme, an der Pazifikküste trieben Fischfang (Lachse). Der Lachs war aber nicht die größte Beute der Indianer aus dem Wasser. Forscher fanden Beweise dafür, dass schon vor 3500 Jahren mit der Harpune Jagd auf Wale gemacht wurde.

Jeder Indianerstamm hatte seine eigenen Fischfangmethoden:

- Ein Indianerstamm baute z.B. einen Staudamm und legte einen künstlichen Teich an. Dann trieben sie die Fische zusammen und
fingen sie mit Netzen.
- Ein anderer Stamm fing die Fische mit der Hand, andere Stämme wiederum, befestigten einen Wurm am Angelhacken, warfen die
Schnur mit dem Köter ins Wasser und warteten bis ein Fisch anbiß.

4. Die Behausung:

Die Behausung der Indianer waren meist Zelte und Hütten. Sie wurden aus Tierfellen gemacht. Anfangs waren es Hütten, die sie aus Fellen, Baumrinde, Ästen, Stämmen und anderen Gegenständen, die sie in ihrer Gegend entdeckt hatten, herstellten. Später wurden dann diese Hütten zu Zelten und Wohnungen ausgebaut.
Jeder Stamm hatte meist eine andere Behausung wie z.B.:

- Tipi, bei den Prärieindianern,
- Wigwams bei den Algonkinstämmen,
- Langhäuser bei den Irokesen,
- Pfahlbauten bei den Seminolen,
- Hogan bei den Navaho- Indianern.


5. Das Gesellschaftliche Zusammenleben:

Die Indianer lebten in Großfamilien die "Clan" genannt wurden. Jeder Clan hatte ein besonderes Zeichen, meistens ein Tier. Im Clan wohnten, die Großeltern, ihre Töchter, deren Männer und die Enkelkinder zusammen.
Das Zusammenleben erfolgte nach festgelegten Regeln. Jeder Stamm hatte einen Häuptling und alle Stammesmitglieder hatten bestimmte Aufgaben. So gab es z.B. Jäger, Sammler und den Medizinmann.

Aus diesen dörflichen Gemeinschaften entwickelte sich eine hierarchisch (Rangordnung) aufgebaute Gesellschaft, mit verschiedenen sozialen Gruppen:
z.B. Arbieter, Landbesitzer, Krieger, Häuptlinge und Medizinmännern. Der König hatte Gouverneure (Landsfürsten), die bestimmte Distrikte (Gebiete) verwalteten. Zu jdem Distrikt gehörten viele geschlossene Doftgemeinschaften. Es gab hunderte davon, denen jeweils ein Häuptling vorstand.

6. Der Glaube der Indianer:

die einzelnen Stämme vererten bestimmte Geister, die die Menschen beeinflussen und nannten diese z.B.
- Apachen - Manitu
- Krähenindianer - Maxpe
- Hidatsa - Xupa
- Dakota - Wakan

Die Indianer waren Polytheisten, sie glaubten an viel Götter.

Die wichtigste religiöse Zeremonie (förmliche Handlung) bei den Sioux- Indianern war und ist der Sonnentanz, wenn er auch heute nicht mehr in seiner ursprünglichen grausamen Form ausgeübt werden darf. Aufgehängt an einem Pfahl erleidet der oberste kultische Tänzer - der sich übrings freiwillig gemeldet hat - unvorstellbare Schmerzen. Dadurch verfällt er in eine Art Trance (Dämmerzustand) und kann so den Kontakt zum großen Geist herstellen.

7. Der Medizinmann:

Der Medizinmann unterscheidet sich schon durch seine Kleidung und seinem Schmuck von seinen Stammesbrüdern. Er trägt ein besonders auffallendes Kostüm:
Die Haube (der Kopf) besteht meist aus einem Tierkopf. zu siner Ausrüstung gehören neben dem Zauberstab auch ausgestopfte Tiere, Bärentatzen, Trommeln, Rasseln, Flöten und andere Zaubermittel.
Der Medizinmann hat den Stamm vor Schaden zu bewahren und muss als Wettermacher und Wahrsager auftreten. Nach Meinungen der Prärieindianer besitzt er eine besondere Zauberkraft.

8. Die Namensgebung bei den Indianern in Nordamerika:

In den meisten Indianerstämmen haben die Indianer 2 Namen:
Einen, den sie bei ihrer Geburt erhalten, und einen, den sie als Erwachsener erworben haben.

Kinder erhielten ihren Namen von ihren Eltern oder von einem Paten, der das Kind mit einem ehrenvollen Namen aus seiner eigenen Vergangenheit auszeichenen wollte. Auch wurde manchmal mit dem namen ein besonderes körperliches Merkmal des Kindes ausgedrückt.

Erwachsene nannten sich nach einer besonderen Tat oder einem besonderen Ereignis in ihrem Leben. Auch Charaktereigenschaften führten zur Namensgebung. z.B. Adler-Gänger bedeutet: er geht so leise, wie ein Adler fliegt.

9. Die Zeichensprache der Indianer:

Die Indianer besaßen verschiedene Sprachen. Jeder Stamm sprache eine andere Sprache. Deshalb konnten die Indianer sich auch nur durch Zeichensprache verständigen.
Diese Zeichensprache kann als hochentwickelte Sprach in der ganzen Welt angesehen werden. Durch die Zeichensprache war es möglich, dass sich die Indianer perfekt miteinander unterhalten konnten. Sie bestand aus Gesten (Verhalten, Benehmen), die man fast ausschließlich mit Finger, - Händen - und Armstellung darstellte.

10. Das Zusammenleben der Stämme und Völker:

Völker und Stämme blickten mißtrauisch über die Grenzen ihres Gebietes und sobald ein Nachbar die geringsten Anzeichen von Schwächen erkennen ließ, fielen sie über ihn her. Somit hat sich ein verklärtes Bild der Indianer eingeprägt:
Der Indianer als Mensch ohne private Gebietsanspräche, überall zu hause; ein Mensch, der seine Welt mit allen anderen teilt.

Die Wirklichkeit sah anders aus.
Nachbarstämme lagen die meiste Zeit im Streit über Jagdgründe und Anbauflächen und wann, wer, wohin ziehen durfte. Gebietsansprüche wurden in dem riesigen, dünnbesiedelten Land geradezu kleinlich behandelt und verteidigt. in Ontario z.B. wurden Missionare im frühen 18. Jahrhundert Zeuge, wie Gebeitsverletzungen auf grausame Weise verfolgt wurden. ein Irokese fischte im Ontaro-See in einem Gebiet, dass die benachbarten Huronen für sich reklamiert (in Anspruch genommen) hatten.
Der Wilderer wurde gefangen, ins nächste Huronenlager geschleppt und dort von der ganzen Doftgemeinschaft in 24 Stunden grausam zu Tode gemartert. Selbst die Kinder ließ man daran teilnehmen, un ihnen vorzuführen, was ihnen von den Nachbarn drohte, wenn sie selbst erwischt würden.


Danke für Lesung und evlt. Bewertung meines verfassten Berichtes
liebe grüße
Tini(tus)
...
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togri

School's out 2-Merken sie was?Wir zeichnen Panzer

ein Testbericht von 2004-05-14 20:15:48 vom 14.05.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Wer Interesse an Geschichte hat, gerne diskutiert, über das richtige Vorwissen verfügt etc. ist hier richtig...
Nachteile/Kritik: Wer Diskussionen hasst, nicht bereit sich viel selber anzueignen, etc. ist hier falsch
Weiter geht’s mit meinen Abifächern! :)
Ich wohne in NRW, deshalb kann ich nur für die Düsseldorfer Richtlinien und das Gutdünken meines Lehrers sprechen, aber das ist eigentlich klar, oder?



~°~ Wer sollte Geschichte als LK wählen? ~°~
Erst mal sollte man natürlich ein gewisses Interesse an Geschichte haben. Wen es nicht interessiert, wie die Leute früher gelebt haben, wie früher Verfassungen aussahen, welche Gründe z.B. die Französische Revolution u.ä. der ist hier auf jeden Fall total falsch.
Zudem sollte man über ein recht großes Allgemeinwissen verfügen, war zumindest bei uns so.
Und man sollte bereit sein viiiiiiiiele Texte zu lesen und nebenbei auch Bücher, die der Lehrer empfohlen hat oder die zum Thema einfach passen. Man muss sein Wissen ziemlich eigenständig erweitern, denn im Unterricht wird viel diskutiert und die Diskussionen weiten sich schnell aus, so dass man schon mal Ereignisse mit einbezieht, die früher oder später waren.
Man muss Spaß an Diskussionen haben, denn 80% des Unterrichts waren bei uns Diskussionen.



~°~ Welche Themen werden im Geschichte LK behandelt? ~°~
* Französische Revolution (12.1)
Worum es genau ging wurde vorausgesetzt, dazu wurden schnell Parallelen gezogen (z.B. zum Mauerfall).
Dann lernten wir endlich was „Mentalitätsgeschichte“ ist, bevor wir noch andere Beispiele für das „ancien régime“ gesucht haben und uns die drei Stände in Frankreich zur Zeit der Revolution angeguckt haben. Dann haben wir die Begriffe „Nation“ und „volonté générale“ definiert. Vor der Klausur haben wir uns die Französische Verfassung der Zeit angeguckt und in der Klausur hatten wir einen Text von Robespierre. Danach sind wir etwas abgedriftet, haben uns grob die gesamteuropäische Lage der Zeit angeguckt und haben dann kurz die

* Deutsche Revolution 1848 (12.1)
diskutiert.

* 1. Weltkrieg (12.2)
Nachdem wir uns die Vorgeschichte des 1.WK angeguckt haben, haben wir über Parallelen des Attentats von Sarajevo zum Anschlag auf das World Trade Center nachgedacht.

* Bismarck (12.2)
Da wir dann eine Refendarin bekommen haben, haben wir den 1. WK ad acta gelegt und über das „Sozialistengesetz“ diskutiert.

* Weimarer Republik (12.2.)
Nach der „Weimarer Demokratie“ haben wir die beiden Ausrufungen der Republik 1918 besprochen. Nachdem wir uns noch ein wenig über die „Novemberrevolution“ unterhalten haben, haben wir uns die „Weimarer Verfassung“ angeschaut. Danach haben wir über die Parteien in der Weimarer Republik gesprochen und uns dann den „Versailler Vertrag“ noch mal genauer angeschaut. Nach der „Definition des Revolutionsbegriffs“ haben wir überlegt ob 1918 und 1989 Revolution oder Reform waren.

* Wilhelm II. (12.2)
Unter diesem Thema haben wir uns die Biografie Wilhelms angeguckt und versucht seine Charakterzüge zu verstehen.

* Imperialismus (12.2)
Mit hunderten von Blättern haben wir uns den Imperialismus der europäischen Länder und Imperialismustheorien angeguckt. In der Klausur haben wir dann einen Text von Sallust (röm. Schriftsteller) bekommen und mussten erörtern, ob die Römer auch Imperialismus betrieben haben.

* Nationalsozialismus (13.1)
Mit mehreren aktuelleren Reden haben wir die These „Nationalismus – Vergangenheit die nicht vergeht?“ diskutiert. Dann haben wir „Totalitarismus“ und „Faschismus“ diskutiert und mit Referaten über die „Ideologie des Nationalsozialismus“ informiert. Anschließend haben wir und die „Charakteristika der NS-Propaganda“ angeguckt und diskutiert ob Hitlers Machtantritt „Machtergreifung oder Machtübernahme“ war.
In der Klausur hatten wir zwei Biografien Hitlers, die wir vergleichen mussten.
Durch ein Referat haben wir dann abschließend Infos zu „Hitlers Frauenbild“ bekommen

* 13.2
Ein richtiges Oberthema hatten wir hier nicht mehr. Wir haben uns „Staatstheorien“ angeguckt und „Verfassungen“ verglichen und Augenmerk auf die Nachkriegszeit, insbesondere auf „Adenauer“, gelegt.

Von der Branne weiß ich, dass sie auch noch das Mittelalter besprochen haben. Das hatten wir in der 11 nochmal kurz angeschnitten, aber hierauf, genau wie auf die Antike, keinen Wert mehr gelegt. Es wurde einfach vorausgesetzt das noch aus der Sek.1 zu wissen.



~°~ Wie war der Unterricht? ~°~
Wir haben ziemlich oft sehr viele Blätter bekommen, die wir dann innerhalb einer Woche gelesen haben mussten und auf der Grundlage und mit unserem Vorwissen haben wir dann diskutiert.
Wenn wir eine Frage hatten oder eine Definition gesucht haben, dann hat unser Lehrer meistens eine Anekdote erzählt, deren Sinn und Zusammenhang höchstens zwei Leute verstanden haben, so dass wir zu Hause doch noch nachschlagen mussten.
Unser Lehrer stellte sein Wissen immer total in den Vordergrund, prahlte wahrlich damit, und wusste zu jeder Frage eine Anekdote zu erzählen. Wenn ihm mal keine einfiel, dann kriegte er immer den Dreh und fing an irgendwelche Panzer anzuzeichnen und wollte uns damit dann die Antwort geben. Fragt nicht wie viele Panzertypen wir in den zwei Jahren kennengelert haben. :)
Wenn wir nicht diskutiert haben und keine komischen Antworten bekommen haben, dann schimpfte unser Lehrer auf viele Politiker oder andere berühmte Persönlichkeiten und hob immer wieder hervor, dass er uns ja nicht sagen dürfe, dass er CDU-Wähler wäre...



~°~ Was ist mit Hausaufgaben? ~°~
Hausaufgaben haben eigentlich nie aufbekommen, jedenfalls nicht direkt. Wenn unser Lehrer uns mal „richtige“ Hausaufgaben aufgegeben hat, dann mussten wir eine Definition heraussuchen, aber in keinem Fall aus dem Internet oder Encarta...
Unausgesprochene Hausaufgaben war natürlich das Lesen der Texte, das Nachbereiten der Stunde und das eigenständige Vergrößern des Wissens durch Bücher.



~°~ Und die Klausuren? ~°~
Bis auf die Imperialismus-Klausur haben wir immer Texte oder Reden o.ä. bekommen, die sich sichtbar auf’s Thema bezogen. Aufgaben standen nie drunter bzw. nur „Erörtern sie den Text vor dem Hintergrund ihres historischen Wissens“. Drei klare Aufgaben wie in anderen Fächern oder im GK gab es nie. Oft kam dann in der Klausur noch der Hinweis, dass man das ganze gut in 2 maximal 4 Spalten abhandeln könnte. Ja super! Meistens haben wir geschrieben wie die Weltmeister und sind über ne 3 nicht hinausgekommen...



~°~ Und die Abiklausur? ~°~
Wir wussten schon vorher welche Themen er eingereicht hatte, aber wirklich gebracht hat uns das nichts:
Thema 1: Die Gefallenenrede von Thukydides bzw. Perikles, die Düsseldorf aber abgelehnt hat (und die wir damit auch nicht auswählen konnten).
Thema 2: Zwei Zitate aus Reden, einmal von J.G. Fichte, einmal von Roman Herzog. Die Reden bezogen sich auf die Deutsche Liebe zum Vaterland, in den Zitaten war das allerdings nicht ersichtlich und wir durften ja auch nicht schreiben, dass wir die Reden kannten. Die Aufgabe hierzu war etwa „ Diskutieren sie wie die beiden Autoren die Deutsche Frage sehen!“.
Thema 3: Eine Rede von Wilhelm II. zum Schulsystem bzw. zu den Abiturienten seiner Zeit. Hier natürlich die bekannte Aufgabe: „Erörtern sie die Rede vor dem Hintergrund ihres historischen Wissens.“ Diese Aufgabe haben 18 von 20 Schülern gewählt. Warum? Nur zwei Leute konnten was mit der Deutschen Frage anfangen! *gg*



~°~ Fazit ~°~
Ich weiß, dass ich nie wieder Geschichte als 2.LK nehmen würde. Ich habe zwar ein relativ großes Allgemeinwissen, aber das ist wirkliches Allgemeinwissen und nicht auf Geschichtliches spezialisiert. Außerdem hasse ich es 80% der Zeit zu diskutieren, ich mag den althergebrachten Frontalunterricht lieber.
Empfehlen kann ich einen Geschichte LK nur denjenigen, die bereit sind sehr viel Zeit zum selbstständigen Aneignen von Wissen zu opfern und die gerne diskutieren.
Die Themen waren eigentlich ok, ich hätte es zwar interessanter gefunden wenn man die Nachkriegszeit ausführlicher diskutiert hätte, aber nein, zum hundersten Mal musste es Nationalsozialismus sein.
Ich vergebe nur 3 Sterne, weil man das Fach wirklich mögen muss und sehr viel Zeit opfern muss, soviel Zeit habe ich für alle anderen Fächer zusammen geopfert.
Übrigens: Im GK mussten die für’s Abi über 100 Daten wissen. Außer dem, was man eh weiß (9.11.1918; 1.9.1939; ...) mussten wir keine genauen Daten wissen. Wir mussten die Geschehnisse nur grob einordnen können, d.h. wissen, ob es zu Anfang, in der Mitte oder zum Ende eines Jahrhunderts war.
...
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Schwierigkeitsgrad der Ausbildung:Schwierigkeitsgrad der Ausbildung von Fach Geschichte : 4,0 hoch
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Kommentare
Pfiesteria
Pfiesteria, 14.05.2004
Hehe ich hatte Geschichte nur als Grundkurs und das ganze dann noch auf Englisch:- Hab039 es dann als 4.Abifach gewaumlhlt und mein Leher hat eigentlich kaum diskutiert, sondern nur Frontunterricht gemacht, zum einschlafen! Bin ich froh, dass das vor
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Mathi15

Leistungskurs Geschichte : Vor- und Nachteile

ein Testbericht von 2003-04-04 14:33:31 vom 04.04.2003
Empfehlung: ja
Nun möchte ich den Leistungskurs Geschichte, den ich seit fast 2 Jahren belehgt habe vorstellen. Auf Gymnasien gibt es ab der 11. Klasse neue Regelungen. So hat man mit Abschluss der 10. Klasse die Sekundarstufe 1 abgeschlossen und "betritt" die sogenannte Sekundarstufe 2.

In Sachsen beinhaltet diese die Kurshalbjahre 11/1, 11/2, 12/1 und 12/2, doch in einigen anderen Bundesländern gibt es ja noch 13 Jahre Schulunterricht.

Jedenfalls gehört hierzu auch die Wahl der Leistungskurse. Diese sind jeweils 2 an der Zahl und diese sind gleichzeitig 2 der insgesamt 4 Prüfungsfächern. Zu diesen zählen immer Deutsch, Mathe, Geschichte oder Geografie sowie entweder eine Naturwissenschaft, eine Fremdsprache oder Kunst oder Musik.

Jedoch kann man in Sachsen die Leistungskurse nur in bestimmter Kombination belegen. Geschichte als LK ist nur möglich in Verbindung mit den Leistungskursen Deutsch, Englisch (oder eine andere Fremdsprache), Englisch oder eine Naturwissenschaft.

Geschichte und Kunst oder Musik ist daher nicht möglich. Ich habe daher als anderen LK Deutsch gewählt. Zudem lassse ich mich in Mathe schriftlich und Kunst mümdlich prüfen.

Wie in allen Prüfungen wird auch in geschichte fast der gesamte Stoff der 11. und 12. als mögliche Prüfungsthemen angegeben. diese beinhaltet die Themengebiete
1. Aufklärung und Frz. Revoultion
2. Das Zeitalter Napoleons
3. Restauration und liberale Gegenkräfte
4. Die kleindeutsche Lösung
5. Die Industrialisierung in DTl.
6, Europäische Gleichgewichtspolitik
7. Der 1. Weltkrieg
8. Die Weimarer Republik
9. Der Nationalsozialismus
10. Der 2. Weltkrieg
11. Deutschland nach 1945
12. Die Entwicklung der BRD und der DDR
13. Die Entwicklung der deutschen Frage
14. Der Kalte Krieg
15. Europäische Union

DIE Themengebiete 1 bis 8/9 kommen in etwa in der 11. und der rest in der 12. Klasse dran. Zumeist Themen in der Prüfung sind besonders deutschland unter Bismarck und der Nationalsozialismus.

Sicher kann man sich da aber nie sein, da es riskant ist auf bestimmte Themen zu spekulieren. Mir ist jedoch weiterhin aufgehfallen, dass bisher noch nie die FRZ. revolution in der Prüfung dran kam.

Zudem schreibt man auch ein Vorabitur, dass unter normalen prüfungsbedingungen abgehalten wird. Dieses ist 5 Schulstunden lang.

Im Leistungskurs Geschichte beschäftigt man sich mit der Analyse von Karikaturen, Quellen, Sachtexten und und und. Das ist sehr vielschichtig, aber mitunter auch etwas sehr trocken und zu ausführlich.

Dennoch habe ich es nicht bereut diesen Kurs belegt zu haben. Der Schnitt in der Abiprüfung liegt in etwa bei 7 Punkten (entspricht der Note 3-)

Als gute Vorbereistungshilfen würde ich die roten Starkbücher, in denen alle Prüfungsaufgaben und Lösungen der letzten jahre abgedruckt sind, und den Pocket Teacher von Cornelsen empfehlen, der wiederum den gesamten Stoff der 11. und 12. klasse in 220 seiten gut und übersichtlich zusammenfasst.

Diese Hilfen kosten im Laden in etwa 7 bzw 10 €.
...
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dieanke

powered by Geschichte LK

ein Testbericht von 2002-12-20 10:55:40 vom 20.12.2002
Empfehlung: ja
Von meinem Geschichts-LK, in dem ich nun seit einem Jahr bin, kann ich nur positives berichten. Bevor ich meine Wahl traf, habe ich auch mit zahlreichen Leuten gesprochen, die mir nicht besonders viel Mut gemacht haben. Was mich schließlich bewog, Geschichte zu wählen, weiß ich schon gar nicht mehr, aber ich war positiv überrascht. Allerdings muss ich dazu sagen, dass das, wie fast immer sehr stark vom Lehrer abhängig ist. Ich bekam einen sehr jungen und sehr engagierten Lehrer (sein erster Leistungskurs). Anfangs war ich eigentlich ziemlich erschlagen, weil er gleich in der ersten Stunde gut 30 Kopien verteilte. Diese anfängliche „Angst“ legte sich aber relativ schnell. Ich merkte allerdings dadurch schnell, dass ich in Geschichte viel aufzuholen hatte. Ich musste vieles noch zusätzlich nebenbei lesen, um die „Lücken“ zu füllen. Das war natürlich nicht ganz einfach, das müssen aber die meisten.

Ein Hauptteil des Unterrichts besteht darin, Fragen an die Geschichte zu stellen. Es geht auf keinen Fall darum, stur Daten auswendig zu lernen... Es gibt zu einem weitaus größeren Teil kontroverse Diskussionen: Was wäre, wenn...? Hätte Hitler verhindert werden können? Usw. Und das kann ziemlich interessant werden.

Unter anderem haben wir auch eine Studienfahrt nach Berlin unternommen und haben dort Orginalschauplätze besucht und das war schon ziemlich spannend. Gerade anhand der Geschichte Berlins lässt sich so vieles greifbar machen, vor allem das 3. Reich und seine Folgen. Die Fahrt wird teilweise gesponsort, wenn man den Wahlkreisabgeordneten im Bundestag anspricht. Dann bekommt man auch einen Gesprächstermin mit ihm und eine spannende Führung durch den Bundestag umsonst. Wenn ihr in einem Geschichtsleistungskurs kommt, versucht doch, euren Lehrer dazu zu überreden... Es lohnt sich!!!

Inhaltlich geht es vor allem um die Zeit von 1789 bis 2002. Das ganze auf drei Halbjahre verteilt:

12/I 1789 bis Weimarer Republik
12/II Weimarer Republik und Nationalsozialismus
13/I Nachkriegszeit bis Gegenwart

In 13/II gibt es dann ein Wahlthema wie "die Rolle der Frau in der Geschichte" o.ä. Wir werden uns mit Migrationsbewegungen beschäftigen. Ich bin da mal gespannt. Insgesamt sind die Themen alle recht offen gefasst und vom Lehrer relativ gut gestaltbar. Meist dürfen die Schüler dann auch mitreden...

Geschichte ist ein extrem arbeitsaufwendiges Fach. Es kann gut mal vorkommen, dass man von einem auf den anderen Tag diese 30 Kopien oder mehr(meist noch in 8pt. Bedruckt) durchackern muss. Geschichte ist also nicht unbedingt ein Fach, was man wählen sollte, weil man sonst nichts anderes findet. Man sollte Spaß daran haben, geschichtliche Vorgänge von allen Seiten zu beleuchten, man sollte Spaß am diskutieren haben und sich mit Geschichte auseinandersetzen können, dann wird man im Geschichtsleistungskurs keine Probleme haben.
...
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Leben in der Nachkriegszeit ( Kurzvortrag )

ein Testbericht von 2002-10-12 12:17:24 vom 12.10.2002
Empfehlung: ja
-8.Mai 1945 endlich schwiegen die Waffen in Europa

-überall waren die Spuren der deutschen Vernichtungspolitik zu sehen

-Auch Deutschland glich einem Trümmerfeld

-Millionen Menschen irrten ohne Besitz und Bleibe umher

-In vielen Städten war über die hälfte der Wohnungen zerstört

-Es breiteten sich schnell Krankheiten aus

-Transportwesen brach zusammen

-Viele Orte waren ohne Wasser und Energie

-Zwiespältige Empfindungen bewegten die Menschen nach dem Ende des Krieges

-Trotzdem ging das Leben weiter



Eine Kindheitserinnerung schildert wie schlimm es für die Menschen in dieser Zeit war:

-Bekamen pro Person eine Scheibe Brot am Tag

-Kleidung aus Decken und Mänteln

-Oft Stromsperren und eiskalte Räume

-Das erste Weihnachten mit einem Tannenzweig und einer Kerze


Die Stunde der Frauen:

-Sie kümmerten sich um den Unterhalt der Familien, die Erziehung der Kinder und die Betreuung der Alten

-Ihre Sorge war das Beschaffen von Nahrungsmitteln, Wohnraum, Kleidung, Heizmaterial und Medikamenten
-Arbeiteten in Männerberufen

-Besondere Verdienste bei der Beseitigung der Trümmer

-Wichtigsten Werkzeuge waren Hammer, Schaufel und Eimer

-Für einen Stundenlohn von 60-70 Pfennig und eine bessere Lebensmittelkarte räumten sie die Trümmer fort

-In vielen Familien war die Frau eine Kriegswitwe ( über 2 Millionen in Deutschland)

-Fast 4 Millionen Männer waren gefallen oder vermisst

-2 Millionen kehren als Invaliden zurück

-Etwa 12 Millionen gerieten in Gefangenschaft

-Kein geordnetes Familienleben

-als die Männer 1947 in großer Zahl aus der Gefangenschaft zurückkehrten, mussten Frauen ihre Arbeit für die Männer aufgeben

-Als die Frauen mit Protesten begonnen hatten wurde eine Formulierung ins Grundgesetz aufgenommen ( „ Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ )


Ein Bericht einer Frau über den Alltag Berliner Hausfrauen 1947:

-unzählige Tauschgeschäfte

-sie tauschten eine Rolle Nähgarn oder ein Paar alte Schuhsolen, Nägel und andere Sachen die Benötigt wurden



Kindheit zwischen Trümmern:


-Millionen Kinder in Europa haben ihre Eltern verloren

-Fast 300000 Kleinkinder waren in Deutschland ohne Eltern

-Keiner Kannte diese Kinder
...
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LangneseBär

Quellen en Masse

ein Testbericht von 2002-09-25 16:57:30 vom 25.09.2002
Empfehlung: ja
Ich bin 18 Jahre und Schüler des Joseph Albers Gymnasiums in Bottrop und beende im Moment die Stufe 12. Nach einem Jahr LK kann ich doch schon einiges über diesen berichten.

Zunächst einmal zu den Themen des LK in der Stufe 12:

Es gibt verschiedene Themenschwerpunkte, die sich meistens mit Revolutionen beschäftigen und meistens mit der Vergangenheit, die kaum an die Gegenwart angrenzt.

Angefangen haben wir mit den Bauernkriegen in Deutschland. Wie sind diese abgelaufen und was ging aus ihnen hervor? Was haben diese für eine Wirkung gehabt? Wie war die zeitliche Eingrenzung? Dies waren hauptsächlich die Fragen, mit denen wir uns beschäftigt haben. Abschließend die Frage, war es eine Revolution oder nicht. Wenig Diskussionen gab es bei diesem Thema, eher mehr lernen von Daten.

Dann kam das zweite Thema. Der amerikanische Unabhängigkeitskrieg. Sicherlich eines der leichteren Themen. Auch wieder recht viele Daten und Fakten, aber keinerlei Verständnisprobleme.

Der erste große Abschnitt war die französische Revolution. Hier haben wir uns sehr lange mit beschäftigt, sowohl viele Ereignisse besprochen, als auch Daten lernen müssen. Oft haben wir diskutiert und die französische Revolution auf die heutige Zeit übertragen. Direkt im Anschluß an diese haben wir kurz die Russische Revolution besprochen, allerdings so kurz, dass ich kaum noch etwas davon behalten habe. Insgesamt im Gegensatz zur französischen Revolution war dieses Thema eher nebensächlich.

Der letzte Abschnitt war ebenfalls sehr langwierig. Es ging um das Leben im Mittelalter, den Konflikt zwischen Muslimen und Christen und schließlich um die Kreuzzüge. Dieses Thema fand ich als einziges relativ schwer, denn die Quellen die wir zu diesen Themen behandelt haben, waren recht schwer zu verstehen und daraus resultierend natürlich nicht einfach zu interpretieren.

Des weiteren wurden immer wieder aktuelle Ereignisse mit in den Unterricht eingebunden z.B. der 11. September, Leben in Afghanistan oder auch Erfurt, denn all das hat Geschichte gemacht.

Wie sieht es mit meinen eigenen Erfahrungen aus?
Ich bin in diesem Kurs recht gut klar gekommen und hatte nicht unbedingt Probleme. Die einzelnen Themen, über die wir gesprochen haben, waren allesamt bis auf die Kreuzzüge gut verständlich. Die fünf Stunden in der Woche sind aber dennoch oft sehr lang, denn Geschichte kann ja so eintönig sein, was aber auch eindeutig an meiner Lehrerin liegt, aber wohl auch bei vielen anderen so ist. Jede Stunde kommt sie rein, teilt 3 oder 4 Quellen aus und erwartet, dass man sie liest, versteht und schließlich darüber reden kann. Die Quelle wird zusammengefasst und interpretiert und wenn genug Quellen gelesen wurden, kann man dann Klausur schreiben.

Jetzt sind wir auch hier bei der Bewertung angekommen. Zunächst mal zu den Quellen, es nervt wirklich, diese staubtrockene Arbeit zu machen, denn man kann den Unterricht auch spannender gestalten. Vom Arbeitsaufwand her, geht es so, denn wir machen das meiste im Unterricht, aber es ist dennoch vor Klausuren immer viel Arbeit, die ganzen Daten und Fakten zu pauken.
Die Themen an sich sind interessant und sind auch einfach zu verstehen.
Wer ernsthaft mit dem Gedanken spielt, einen Geschichts LK zu wählen, der sollte gerne lesen und interpretieren, ein fundiertes Grundwissen haben, diskutierfreudig sein und nicht all zu faul, denn Geschichte ist nicht ohne.

Insgesamt gebe ich dem LK die Note 3 , denn er ist recht einfach, aber es ist viel Arbeit und oft auch recht öde!
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
julian.k

Gegen das Vergessen

ein Testbericht von 2002-08-01 12:52:02 vom 01.08.2002
Empfehlung: ja
„Ein Volk, das seine Geschichte vergisst, ist verdammt, sie zu wiederholen“ – Dieser Spruch sollte klarmachen, welche Bedeutung die Geschichte auch heute noch hat. Selbst wenn Historiker (und somit auch Schüler eines Geschichte-LKs, über die bzw. über deren Kurs ich mich im Folgenden auslassen möchte) leicht als rückwärts gewandt eingestuft werden, weil sie, anstatt sich mit den „Zukunftswissenschaften“ wie Informatik und Biotechnologie zu beschäftigen, lieber die Äußerungen von Julius Cäsar und Adolf Hitler analysieren, habe ich mich doch für eben diesen LK entschieden. Die Begründung liegt auf der Hand: Wer sich mit der Politik von heute beschäftigt, wird es schwer haben, ohne ein gewisses Verständnis von historischen Zusammenhängen die Handlungen moderner Staaten zu verstehen. Egal ob es um die Frage geht, warum Russland in internationalen Konflikten auf der Seite Serbiens steht, obwohl die gesamte NATO gegen Herrn Milosevic kämpft, oder darum, was Edmund Stoiber auf einem Treffen von Senioren aus deutsch-tschechischen Grenzgebieten zu suchen hat und warum um Himmels Willen das Ganze noch in der Tagesschau kommt – ohne die Politik von gestern und vorgestern macht die Politik von heute keinen Sinn.

Hiermit wären die Inhalte eines Geschichte-Leistungskurses auf einem Gymnasium auch schon hinreichend charakterisiert: Im Prinzip geht es bei Geschichte immer um die Taten und Worte von Politikern vergangener Zeiten. So sollte man sich keine Illusionen machen, dass der Geschichtsunterricht in der Form, wie er oft in der Unterstufe praktiziert wird, in einem Leistungskurs fortgeführt wird. In der Unterstufe besteht der Unterricht mehr oder weniger aus Geschichten. Der Lehrer erzählt „wie das damals alles so war“, der Schüler machte einen interessierten Eindruck, sagt ab und zu mal, was er zu dem aktuellen Thema so alles gehört hat, und am Ende der Stunde soll ein gewisses historisches Grundwissen vermittelt worden sein – letztendlich bleibt von den Fakten, die dem Schüler so im Laufe der Zeit aufgetischt wurden, nur wenig bis gar nichts hängen. Geschichte gilt so als langweiliges Fach, in dem der Schüler nur passiv bleiben kann.

In der Oberstufe, speziell in einem Leistungskurs, wird von den Schülern erwartet, dass die reinen Fakten bekannt sind und auf ihnen aufgebaut werden kann. Dies ist selbstverständlich eine Illusion, bei weitem nicht jeder bereitet sich ausführlich auf die Themen des Unterrichts vor, so dass das Resumieren von Fakten auch im Unterricht der Oberstufe nicht völlig wegfallen kann. Es ist jedoch bei Weitem nicht mehr Hauptbestandteil es Unterrichts, den größten Teil nimmt die Analyse dieser Fakten ein. „Analyse“ bedeutet hierbei, dass man bestimmte Handlungen, Äußerungen oder Sachverhalte genau untersucht und nachvollziehbar werden lässt. Meistens geht es darum, eine Situation aus Sicht der verschiedenen beteiligten Personen, Länder, Parteien, Interessensgruppen usw. zu sehen, die Intentionen der Beteiligten zu verstehen, ihre Handlungsspielräume und –alternativen aufzuzeigen und so zu einem eigenständigen Urteil zu kommen, ob die getroffenen Entscheidungen logisch nachvollziehbar sind oder ob die Absichten anders besser zu erreichen gewesen wären. Selbstverständlich kann dies nur aus der historischen Situation der Beteiligten geschehen, so macht es zum Beispiel keinen Sinn, den aufständischen Matrosen des Novembers 1918 vorzuwerfen, ihre kommunistischen Bestrebungen wären dumm gewesen, da man ja am Ende des 20. Jahrhunderts gesehen habe, dass der Kommunismus scheiterte. Ein gewisses Einfühlungsvermögen ist also in Geschichte unabdingbar ;-)

Die Klausuren, die in einem Geschichts-LK geschrieben werden, bestehen aus genau solchen Analysen. Als Grundlage dient ein beliebiger historisch bedeutsamer Text, meistens eine zeitgenössische Quelle, also zum Beispiel ein von einem revolutionären Dorfpfarrer verfasstes Flugblatt von 1789 oder eine 1933 gehaltene Rede Adolf Hitlers vorm Reichstag. Es kann allerdings auch sein, dass der Schüler mit den Äußerungen eines Historikers zu einem Thema konfrontiert wird, er also einen Sekundärtext analysieren muss. Wie auch immer, Aufgabe ist nun, die Haltung des Autors aus dem Text herauszuarbeiten, seine Argumentation nachzuvollziehen und sichtbar zu machen und sie anschließend zu bewerten – also letztendlich nichts anderes als auch im Unterricht getan wird, nur auf Basis eines konkreten Textes. Auch in den Klausuren besteht Geschichte nicht mehr aus Geschichten, es ist nicht erforderlich, dass man irgendwelche Zahlen und Daten auswändig gelernt hat, um diese dann seinem Lehrer zu präsentieren. Im Fall meines LKs ist es sogar ausgesprochen dumm, für Klausuren massenhaft Jahreszahlen im Kopf zu behalten, da der „dtv-Atlas Weltgeschichte“ als Hilfsmittel zugelassen ist, so dass sich der historische Kontext eines Textes zumindest im Groben schnell nachschlagen lässt. Niemand wird also daran scheitern, dass er nicht mehr genau weiss, ob der Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich nun am 12. oder am 13. März 1938 erfolgt ist – allerdings lassen sich mit diesem Wissen dann auch keine Punkte mehr verdienen. Der entscheidende Teil jeder Klausur und auch des gesamten Unterrichts ist die Analyse, die jedoch im Unterschied zur Textanalyse des Deutschunterrichts weniger abgehoben sondern eher auf Fakten basierend verläuft. Es geht nicht um die Fantasie von Dichtern sondern um die Erwägungen von Personen mit politischem Gewicht. Zur Notengebung ist zu sagen, dass es in Geschichte nur schwer bis gar nicht möglich ist, einmal die volle Punktzahl zu erhalten. Während man in Mathe oder Physik nur Aufgaben korrekt lösen muss ist eine Geschichtsklausur viel komplexer, sie kann eigentlich nicht perfekt sein. Es gibt immer Aspekte, die man in den 4 zur Verfügung stehenden Stunden nicht genannt hat, so dass dem Lehrer immer Grund zur Kritik bleiben muss.

Bleibt nun die Frage, für wen ein Geschichts-LK sinnvoll bzw. wer für ihn geeignet ist. Ich denke, dass man die Entscheidung für diesen Leistungskurs stark vom allgemeinen politischen Interesse des Einzelnen abhängig machen muss. Wer gerne Geschichten erzählt bekommt, für den ist Geschichte in der Oberstufe nicht mehr unbedingt das Richtige, denn er wird nicht darum herumkommen, die Geschichten zu hinterfragen und zu kritisieren. Auch wird es nicht mehr um das harte Leben der Steinzeitmenschen und um deren Abenteuer gehen, sondern der Unterricht wird in der Jahrgangsstufe 12 mit der französischen Revolution beginnen. Das war zumindest in meinem Fall so, vermutlich lässt es sich nicht verallgemeinern, man kann jedoch sagen dass eher die Politik als das Privatleben der Menschen im Vordergrund stehen wird. Auch die Fähigkeit, sich gut Zahlen merken zu können, ist für einen Geschichts-LK, wie bereits gesagt, völlig nebensächlich und sollte nicht zur Entscheidung beitragen. Ich denke, dass die wichtigsten Eigenschaften, die ein Geschichts-LKler in sich vereinen sollte, das grundsätzlichen Interesse an der Materie und die Bereitschaft, sich mit Texten auseinanderzusetzen, die zunächst einmal langweilig wirken mögen (Verfassungen, Gesetze, Verträge etc.), die jedoch entscheidende Bedeutung in der Politik haben, sind. Neben einem gewissen sprachlichen Ausdrucksvermögen, welches beim Verfassen von Klausuren mit einem Umfang von 10 Spalten und mehr unabdingbar ist, darf in Geschichte außerdem ein relativ hohes Maß an Allgemeinwissen nicht fehlen, denn irgendwie hängt eigentlich alles mit allem zusammen, wenn auch nicht auf den ersten Blick. Wen jedoch gerade diese Zusammenhänge interessieren und wer nicht mit der Einstellung, „die da oben machen sowieso was sie wollen und mir ist es auch eigentlich egal“ durchs Leben geht, der dürfte von einem Leistungskurs Geschichte nicht enttäuscht werden.


Danke fürs Lesen
Julian
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McBommels

Geschichte - Vielleicht das wichtigste Fach überhaupt!

ein Testbericht von 2002-05-05 16:51:15 vom 05.05.2002
Empfehlung: ja
Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Ich denke, dass das Unterrichtsfach Geschichte neben Mathematik und Deutsch mit den höchsten Stellenwert hat. Durch dieses Fach lernen die Schüler (die sich ja logischerweise noch im Wachstum befinden) Richtlinien und Normen kennen. Sie werden über schreckliche Fehler, Unterdrückungen, Diktaturen... und deren Auswirkungen aufgeklärt. Dadurch bildet sich jeder Mensch eine Meinung.
So lernen die Schüler, was in der Weltgeschichte passiert ist - und was nie wieder passieren sollte. Durch solche Aufklärungen wird es zunehmends vermieden, das solch grobe geschichtliche - menschliche Fehler in einem solchen Rahmen wieder auftreten (z.B. 2.WK).
- doch warscheinlich ist "vermeiden" auch falsch formuliert. Denn ausschließen kann man soetwas nicht. Aber zumindest wird vorgebeugt.
Und auf dieses Vorbeugung kommt es besonders an.

Weiterhin ist es die Geschichte der menschlichen Zivilisation, die den Schülern vermittelt wird. Die Lehrpläne folgen dabei einem konkreten Muster:

5. - Beginn im Steinzeitalter; die ersten Menschen
6. - Erste Hochkulturen; Griechenland; und Anfang Rom
7. - Ende römisches Reich bis Anfang Mittelalter
8. - Anfang Mittelalter bis Imperialismus
9. - Schwerpunkt I. und II. Weltkrieg
10. - Deutsche Geschichte; Anfang Wdh. Griechenlands

Im Mittelpunkt einer jeden zeitlichen Einordnung wird spéziell auf eine, meist dominante, Macht verwiesen. Diese wird in ihrer politschen und Gesellschaftlichen Form näher betrachtet. Jeder Schüler kann sich so ein Bild der Macht und der häufigen Machtbestrebungen mach. Denn nahezu jeder antiken, wie auch "modernerer" Macht lassen sich imperialistische Eigenschaften aufzeigen. Der Lauf der Geschichte ist also den Klassenstufen schematisch zugeordnet.

Ich denke, das neben dem Erlernen von Rechen, Schreiben, Interpretieren auch Geschichte sehr wichtig ist. Es werden Vorstellungwerte aufgebaut. Der Sinn für Gerechtigkeit wird ausgeprägt.
Zudem ist es im Vergleich zu anderen Fächern interessanter. Und:

"Geschichte wiederholt sich nicht. Aber sie kehrt immer wieder"

Geschichtliche Ereignisse werden nie wieder in derselben Form, mit dem gleichen Umfeld wieder auftreten. Aber die Prägnanz der Geschíchte hören besonders die Deutschen sehr oft: Durch den 2.WK!

Aber an dieser Stelle möchte ich noch einmal ein Paar kritische Anmerkuungen sagen: Einige bedeutende Themengebiete werden nicht einmal im Unterricht erwähnt. Das sind z.B. der Golfkrieg oder der Vietnam Krieg. Das finde ich auch nicht richtig. Denn auch in diesen Kriegen starben sehr viele unschuldige Menschen. Und weiterhin möchte ich bemängeln,dass alle Lehrpläne immer so stur abgearbeitet werden. Es sollte den Lehrern mal etwas meht "Freiraum" gegeben werden!
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Kommentare
babsi2380
babsi2380, 16.10.2002
Geschichte ist nicht nur wichtig sondern auch interessant. Interessanter als Mathe und Deutsch finde ich
Bittner@01
Bittner@01, 16.05.2002
hmmm, is ein schoumlnes fach, aber die politische entwicklung athens is dermaszligen langweilig....
MatrixZion
MatrixZion, 12.07.2002
ich finde ich geschichte auch sehr wichtig und eigentlich gaz interessant, aber es kommt immer auf den lehrer an, wie in jedem fach...
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shark1986

TaKe It EaSy

ein Testbericht von 2002-03-09 23:14:07 vom 09.03.2002
Empfehlung: ja
Ich will jetzt mal meine Erfahrungen mit den mündlichen Überprüfungen in der Klasse 10
(Gymnasium) weitergeben und hoffe, dass ich somit dem ein oder anderen helfen kann der
solch eine Prüfung noch vor sich hat.

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# Thema meiner Prüfung #
##########################

Als Überprüfungsfach habe ich Geschichte gewählt. Die Thematik der Überprüfung war unter
anderen Hitlers Machtergreifung (Ermächtigungsgesetz + Reichstagsbrandverordnung),
Ideologie der Nationalsozialisten, Weltwirtschaftskrise und der Versailler Vertrag.

Ich habe dieses Fach zum einen gewählt, da die Thematik sehr interessant ist und man auch
außerhalb des Unterrichts viele Möglichkeiten hat Materialien zu bekommen und man auch sehr
viele Fragen mit dem wohl schon vorhanden Allgemeinwissen beantworten kann ;-). Zum
Anderen hat dieses Fach auch Vorteile darin, dass man keine Verständnisfragen, oder
Transferaufgaben zu befürchten haben muß, wie zum Beispiel in den Naturwissenschaften.

##########################
# Vorbereitung #
##########################

Ich habe 5 Tage vor der Prüfung mit den intensiveren Vorbereitungen begonnen. Dazu habe ich mir ca. 2
DinA 4 Seiten mit den wichtigsten Stichpunkten aufgeschrieben und habe diese 2 Seiten
"stumpf" auswendig gelernt. Ich weiß das dies nicht jedermanns Sache ist, aber diese
Methode ist wirklich sehr effektiv und besonders für diejenigen geeignet die nicht sehr
gut frei reden/ sich ausdrücken können, oder einzelne Sachen oder Daten öfters
durcheinander bringen. Hierzu werde ich später aber noch einmal etwas sagen.

Nach drei Tagen hatte ich dann den ganzen Stoff soweit drauf und konnte mich etwas
interessanteren Dingen widmen. Hierzu habe ich mir einige Dokumentationen auf Video
ausgeliehen die dem Thema entsprachen und habe sie angeguckt. Das hatte den positiven
Effekt, dass ich das vorher auswendig gelernte noch einmal gefestigt habe und es mir so
auch bildlich vorstellen konnte, was zur Folge hatte, dass ich einzelne Ereignisse nicht
mehr so oft vertausche oder vergeße. Des Weiterem gewinnt man durch gut ausgewählte Filme
ein weiteres Hintergrund wissen, was ich zum Beispiel auch erfolgreich in meiner
Überprüfung einbringen konnte.

Die restlichen Tage habe ich mir ein bißchen mehr Pause gegönnt und den Stoff immer wieder
wiederholt und mich von verschiedenen Personen abfragen lassen. Am Tag vor der Prüfung
habe ich noch einmal lange geschlafen und bin am Überprüfungstag rechtzeitig zur Schule
gegangen.;-)

###########################
# Ablauf der Prüfung #
###########################

20 Minuten vor Prüfungsbegin wurde ich in einen sogenannten Vorbereitungsraum begleitet, in dem
ich dann das Aufgabenblatt bekam und ich mich dann unter Aufsicht eines Lehrers auf die Prüfung
vorbereiten konnte. Ich habe versucht die Zeit so gut wie möglich zu nutzen und mir sehr viele
Stichwörter und "Gedächtnisstüzen" aufgeschrieben, für den Fall, dass ich einen Black Out während
der Prüfung bekommen sollte.

Ich kann es aber sehr empfehlen die letzten paar Minuten der Vorbereitungszeit dafür zu nutzen
um noch einmal alle Stichwörter durchzusehen und im Gedanken schon die Art des Vortragens und
der Wortwahl durchzugehen, da dann besonders die ersten Minuten der Prüfung lockerer ablaufen und
man nicht so ins stottern kommt.

Wenn die Vorbereitungszeit abgelaufen ist wird man von dem Prüfer in den Prüfungsraum begleitet.
In meinem Fall habe ich Zuschauer zugelassen, da ich diese Möglichkeit in der neunten Klasse auch
genutzt habe und anderen auch diese Chance bieten wollte. Des Weiteren schaut noch eine Lehrkraft zu
die der Aufgabe des Protokollanten nachgeht, aber nicht in die Prüfung eingreift. Zu Begin der Prüfung
wird erstmal nach eurem Befinden gefragt und ihr habt dann die Möglichkeit Fragen zu den Aufgaben
zu stellen.

Die ersten 10Minuten sollten eigentlich dazu sein, dass ihr ohne Unterbrechung zu den Aufgaben Stellung
nehmen könnt und sie so gut wie möglich beantworten könnt. Falls man zu sehr vom Thema abweicht, oder
ihr nur etwas vergeßen habt, versucht der Prüfer aber noch euch wieder auf die richtige Bahn zu lenken,
oder auch noch gewiße Dinge aus euch raus zu kitzeln. Wenn ihr mit dem Aufgabenblatt durch seid, stellt
der Prüfer euch noch einige Fragen um zu testen wieviel Hintergrundwissen ihr noch über die Thematik habt,
oder er versucht noch ein paar Sachen aus euch rauszubekommen, die ihr in eurem Vortrag vergeßen habt.
Vorrausgesetzt er macht es nicht schon während eures Vortrags.

Danach wird in den letzten Minuten noch ein ganz anderes Thema angesprochen, was gar nichts mit dem
Aufgabenblatt zu tun hat und danach ist die Prüfung schon wieder ziehmlich schnell vorbei. Die 15Minuten
Prüfungszeit kommen einem dabei viel, viel kürzer vor, als man sich das vorher vorstellt.

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# Fazit #
############################

Meine Lehrnmethode ist bei dieser Prüfung voll und ganz aufgegangen und ich hatte das große Glück, das ich
1 1/2 Seiten von meinen Übungszetteln fast auswendig aufsagen konnte und so keinerlei Probleme hatte, dass
ich etwas vertausche, oder ins stottern komme, da ich den ganzen Stoff sicher drauf hatte und ich nach der
Frage wußte, das ich jetzt nichts mehr falsch machen konnte. Obwohl ich meine Lernmethode früher auch nicht
sehr gut fande, hat sie sich doch voll bewährt und mir zu einer zwei in Geschichte verholfen die immerhin ein
Drittel der gesammten mündlichen Note ausmacht.

Der große Aufstand und die Nervosität die man vor der Prüfung hat, ist echt übertrieben und man muß sich
keinerlei sorgen machen das etwas schief laufen kann. Selbst wenn man eine schlechte Note bekommt, kann man
sie immer noch mit einer guten mündlichen Leistung in dem Fach ausbessern, so dass sie keinen großen Einfluß
auf die Endzensur hat. Des Weiteren läuft die Prüfung ganz easy und locker ab und ich hatte zu keiner Zeit das
Gefühl das ich unter Druck stehen würde, oder das ich schlecht gelernt habe. Bereitet euch einfach gut auf
die Prüfung vor und geht so locker wie möglich in die Prüfung rein. Falls ihr Probleme mit freien Vorträgen
haben solltet, oder so etwas, dann macht es wie ich und lernt so viel auswendig wie möglich und übt es schon
vorher wie ihr das gelernte rüberbringen wollt und lasst euch von so viel Leuten wie möglich abfragen.

Meinetwegen könnt ihr auch das gelernte mit einem Headset aufnehmen und euch dann anhören, was ihr verbessern
könntet in eurem Vortrag.

Ich halte die mündlichen Prüfungen in Klasse 10, aber für sehr sinnvoll und sie sind eine sehr gute Vorbereitung
auf die Abiturprüfungen, da man so schon mit einigen Erfahrungen in die Prüfung reingehen kann.

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Für Fragen, oder Diskussion stehe ich gerne offen. Also, bitte schreibt mir ins Gästebuch, oder in die Bewertung
oder schickt mir ganz einfach eine E-Mail.
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