Gigabyte GA7-VRXP Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung (4.0 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Verarbeitung:
gut
Installation:
einfach
Schnelligkeit:
schnell
Vorteile
sehr gut ausgestatettes Mainboard, viel Zubehör, gutes Preis-/Leistungsverhältnis, mehrfach ausgezeichnet
Nachteile/Kritik
unterstützt trotz VIA KT333 Chipsatz keine CPUs mit 166 MHz FSB!
ein gigantisches Gigabyte?
ein Testbericht von Terminator-II2005-06-20 21:02:35vom 20.06.2005Empfehlung: ja
Vorteile: sehr gut ausgestatettes Mainboard, viel Zubehör, gutes Preis-/Leistungsverhältnis, mehrfach ausgezeichnet...Nachteile/Kritik: unterstützt trotz VIA KT333 Chipsatz keine CPUs mit 166 MHz FSB!
Ich weiß noch ganz genau, als ich mein erstes Mainboard bekam - ich hatte etwas Mühe, es aus der Verpackung zu befreien, aber dann... ich werde nie diesen ersten Benchmark vergessen, so stabil und leistungsstark (Ähnlichkeiten zu einem Sahnebonbon sind rein zufällig)!
Ja, mein allererstes Mainboard war auch von Gigabyte, noch mit einer K6-2 450 CPU drauf - das waren noch Zeiten! *seufz* Mit meinem ersten Gigabyte bin ich lange gut gefahren, es lief stets zuverlässig und im höchsten Maße stabil. Seitdem hatte ich Gigabyte eigentlich immer in guter Erinnerung. Und nun, nach Jahren der Untreue und des "Fremdgehens" bei Abit kam ich in Sachen "Mainboard" wieder "back to the Roots" - mein neuestes Gigabyte Board, das GA7-VRXP war da - und das gleich in zweifacher Ausführung!
Der folgende Abschnitt ist etwas "Off-Topic" - dennoch halte ich ihn für wichtig und erwähnenswert, denn die Geschichte des Hardwarekaufes ist eine Geschichte voller Mißverständnisse! ;o) Gerade Hardware-Laien glauben gerne alles, was einem der Verkäufer an den Kopf wirft. Also nehmt euch doch die Zeit, ihn auch zu lesen!
■ HARDWARE-KAUF: WAS ICH EUCH GENERELL ANS HERZ LEGE
Es war mal wieder soweit - Ich tuckerte mit meinen beiden PCs der Computer-Evolution mehr oder weniger hoffnungslos hinterher! Sowohl mein Netzwerk-PC als auch mein Arbeits-PC, einst modern und hochwertig, waren zu bestenfalls durchschnittlichen Oldies verkommen... wie schnell das doch immer wieder geht! Tja, der Fall war klar wie Klosbrühe, neues Equipment mußte her!
Aber was kaufen? Hersteller gibt es viele, von deren Mainboards umso mehr. Normalerweise recherchiere ich bei sowas ausführlich und lange, doch diesmal wußte ich im großen und ganzen, was ich wollte und wurde deshalb irgendwie sehr schnell fündig. Es war ja beileibe auch nicht mein erster Mainboardkauf. Im schnelllebigen und undurchsichtigen Hardware-Jungel vertrete ich die Ansicht, das man weder billigste No-Name-Hardware, noch das neueste "Flaggschiff" eines renomierten Herstellers kaufen sollte.
In beiden Fällen kostet euch das etwas - bei ersterem No-Name-Anbieter meist viel Geduld und zuweilen auch den letzten Nerv, wenn die Billig-Hardware dann im Betrieb "Mucken" macht. Bei zweiterem "Flaggschiff" dagegen kostet euch der Name und die zweifelhafte Ehre, die momentan modernste Hardware auf dem Markt zu besitzen, viele Extra-Euros - nur um dann nach drei Monaten zu bemerken, daß euere moderne Neuanschaffung von einer noch moderneren schon wieder übertrumpft wird...!
Das beste, was ihr bei einer Neuanschaffung in Sachen "Hardware" tun könnt, ist recht einfach: laßt die Finger von den Top-Modellen, von welcher Hardwaregruppe auch immer - die imensen Mehrkosten rechtfertigen eigentlich nie das bisschen mehr an Leistung. Schwimmt stattdessen im Mittelfeld oder im oberem Drittel mit. Ihr erhaltet auf dieser Ebene immer noch Leistung im Überfluß, spart aber garantiert einige bis jede Menge Euros! Dies soll jetzt keine Moralpredigt sein, lediglich ein gut gemeinter Rat und ein kleiner Appell an die Vernunft.
■ LIEFERUMFANG
So, da lagen sie nun, meine beiden Gigabytes. Unblaublich, die Kartonverpackungen sahen im großen und ganzen immer noch so aus wie vor Jahren die meines ersten Gigabyte-Boards! Verpackt waren sie materialgerecht und sehr sicher. Nichtleitende Schaumstoffpolster oben und unten, das Board nochmals extra eingepackt in Antistatik-Folie. Besser geht es nicht.
Was mir
sehr gut gefiel, war der Lieferumfang. Gigabyte war hier schon immer etwas großzügiger, und Zusatzausstattung ist bei weitem nicht bei allen Mainboardherstellern selbstverständlich - nicht selten läßt sich das Zubehör der Konkurrenz als "spärlich" oder "nicht existent" bezeichnen! Also, was war drin in der Box? Neben dem eigentlichen Mainboard erhält man noch folgendes:
• drei UDMA-IDE-Kabel 80-polig, für IDE-Festplatten /CD-ROMs
• Floppykabel für das PC-Diskettenlaufwerk
• drei Slotbleche mit USB-Anschlüssen (insgesamt 4x USB 1.1, 4x USB 2.0)
• ATX-Blende für die Rückseite seines Towers
• A6-Aufkleber für die Tower-Innenseite, enthält das Schema des Boards
• CD-ROM mit Treibern und OEM-Software (Norton Firewall + Antivirus!)
• ein englischsprachiges Handbuch
• ein Quickinstallations-Poster mit Schritt-für-Schritt Einbauanleitung
• diverse, zum Einbau notwendige Schrauben und Abstandhalter
Na, das kann sich doch wirklich sehen lassen, oder? Von Seiten des Mainbardes her findet man auf jeden Fall alles vor, um ohne Hürden, Umwege oder Extrakosten sofort mit dem Zusammenbau seines neuen Traum-PCs beginnen zu können! Und die beiliegende, hochwertige Norton-Software verdient höchstes Extralob, so eine Beilage ist bei einem Mainboard nun wirklich alles andere als selbstverständlich! "Top" kann ich da nur sagen!
■ DIE FEATURES
Auch die Grundausstattung ist in meinen Augen ein echtes Highlight. Mit dem GA-7VRXP erhält man einige fest auf dem Board integrierte Onboard-Komponenten mitgeliefert. Diese sind alles in allem hochwertig und ersparen den zusätzlichen Kauf dieser Hardware. Ich persönlich hielt bisher eher weniger von solchen Onboard-Komponenten, wird hierbei doch eher billige, zweitklassige Hardware verbaut - doch mit dem Gigabyte bin ich diesbezüglich bekehrt worden.
Die bei den Komponenten verwendete Hardware ist durchwegs hochwertig und brauchbar, also keinesfalls Billigschrott. Wer dennoch lieber seine eigenen Hardwareerweiterungen vornehmen will, kann die entsprechenden Onboard-Gegenstücke im BIOS deaktivieren. So, kommen wir zur relevanten Ausstattung des Mainboards im einzelnen.
• der VIA KT333 Chipsatz
die "Steuerzentrale" eines jeden Boards. Er ist für das Zusammenspiel aller Komponenten im PC verantwortlich. Unterstützt werden momentan alle AMD Duron-, Thunderbird- und Athlon XP CPUs bis 2600+
• UDMA/133 IDE-Controller
vier Anschlüsse für insgesamt bis zu acht typischen IDE-Laufwerken wie Festplatten, CD-ROM/Brenner u.ä. "133" steht für die (theoretisch) erreichbare Übertragungskapazität des Controllers von max. 133 MB/sek.
• Promise IDE RAID-Controller (onboard, deaktivierbar)
Durch ihn kann man zwei (möglichst identische) Festplatten bündeln. Diese werden dann vom System als eine einzelne HD angesehen. Dadurch erreicht man eine beträchtlich höhere Datentransferrate. Unterstützt Raid-Standard 0 und 1.
• DDR-RAM Speichersockel
Für 184-polige DDR-RAM-Module stehen drei RAM-Sockel zur Verfügung. Die wichtigen DDR-Spezifikation PC1600 (200 Mhz Takt), PC2100 (266 MHz Takt) und PC2700 (333 MHz Takt) werden unterstützt. Maximaler RAM-Speicherausbau ist 3 GB.
• AGP- und PCI-Slots
Der für Grafikkarten vorhandene AGP-Slot unterstützt Grafikkarten mit AGP 2x (132 MHz) / AGP 4x (264 MHz)-Standard und ist AGP 2.0 kompatibel. Sonstige Erweiterungskarten können in einen der fünf PCI-Slots installiert werden.
• VIA VT6202 USB 2.0-Controller (onboard, deaktivierbar)
insgesamt sind acht USB-Geräte anschließbar. USB 2.0 ist die Weiterentwicklung von USB 1.1 und bietet erheblich größere Datentransferraten. Er ist abwärtskompatibel, auch ältere USB-Geräte werden somit noch unterstützt.
• Raeltek 8100BL LAN-Controller (onboard, deaktivierbar)
Eine vollwertige, integrierte Netzwerkkarte, die 10 MBit-/100 MBit- und Full-Duplex-Übertragung unterstützt. Der Betrieb eines DSL-Modems ist mit dieser Karte ebenfalls problemlos möglich.
• Creative CT5880 Soundkarte (onboard, deaktivierbar)
diese Stereo-Soundkarte ist auch besser bekannt als "Soundblaster 128 PCI" und stammt von Creative Labs. Es sind Anschlüsse für Lautsprecher, Mikrophon, Kopfhörer und einem Spielgerät (Joystick, Gamepad, ...) vorhanden.
• Gigabyte Dual-BIOS®
Exclusiv bei Gigabyte: das Board enthält zwei BIOS-Bausteine! Sollte ein BIOS-Update fehlschlagen, kann man beim GA7-VRXP den Inhalt des Backup-Chips in den eigentlichen BIOS-Chip zurückgeschrieben und alles läuft wieder!
• Memorystick- und Smart Card Reader-Connector
es sind noch zwei speziellere Anschlüsse für einen Memory Stick / Security Digital (MMC) / Smart Card Reader zu finden, die aber für den "Normaluser" unwichtig sind, da sie im Alltag nicht von Bedeutung sind.
• Sonstiges
zuletzt wären noch die ganz regulären Anschlüsse eine kurze Erwähnung wert: 1x Diskettenlaufwerk, 2x PS2 für Maus und Tastatur, 2x seriell für ein Modem o.ä. sowie 1x parallel für einen Drucker o.ä. Das Board unterstützt weiterhin alle aktuellen Stromspar- und "Wake-on-LAN"-Funktionen.
Soooo (puuuuuuhhhhhh!), das wäre die excellente Ausstattung des Boards! Dank dieser erspart man sich einen zusätzlichen RAID- und USB 2.0-Controller, eine Netzwerk- und eine Soundkarte oder anders gesagt, viele Extra-Anschaffungen und Euros! Ohne Zweifel bekommt somit auch die Ausstattung meine vollste Punktzahl!
■ DAS BIOS
Erwartungsgemäß liefen beide PCs nach dem Einbau des Boards problemlos und sofort an. Als erstes ging es dann ins BIOS, das "Herz" des PCs. Hier werden grundlegende Einstellungen vorgenommen, und diese sind auch notwendig, um die maximale Performance aus dem Board zu holen. Leider war und ist das Kapitel "BIOS" immer noch nicht das einfachste an einem PC, gerade Laien tun sich mit dessen Einstellungen schon relativ schwer. Allen Unwissenden stehen aber wenigstens zwei Optionen zur Verfügung, um das Board halbwegs gut in den Griff zu bekommen:
"Load optimized Defaults" bietet eine Gigabyte-eigene, durchaus brauchbare Vorgabe-Konfiguration an. Diese wählen, speichern und gut ist´s! Mit der Option "Load fail-save Defaults" setzt man dagegen das Board in dessen Grundkonfiguartion zurück, ein "Rettungsanker", wenn bei einem "Bios-einstell-Experiment" mal etwas daneben ging! Diese Grundkonfiguration erhält man übrigens auch über einen sog. Jumper zurück, das ist eine extra für diesen "Supergau" installierte Steckbrücke auf dem Mainboard. Geht also absolut gar nichts mehr, den PC vom Netz trennen, den Jumper 5 Sekunden aufstecken, zurückstecken und voilla, alles ist, als ob nichts gewesen wäre!
Das englischsprachige BIOS stammt von Award und bietet alles, um das maximale aus dem Board zu holen. Auch Overclocker werden sich freuen, man kann da z.B. den Frontsidebus MHz-weise "hochschrauben", die Volt-Spannungen erhöhen und auch die Ram-Timings vielfältig verschärfen. Zudem befindet sich auf der CD-ROM die von Gigabyte extra für Overclocker entwickelte Software "EasyTune-III" - mit dieser kann man auch über Windows komfortabel an der Tuningschraube drehen! Für mich ist das alles zwar nichts, aber ich will das hier mal nicht unerwähnt lassen!
BIOS-Updates verlieren dank Gigabyte endlich ihren Schrecken: hängte sich der PC bisher bei einem BIOS-Update auf oder wurde er beim schreiben der neuen BIOS-Daten in den Chip sonstwie unterbrochen, war das meist der vorläufige Exodus, der "Gehirntod" des PCs- ohne oder mit beschädigtem BIOS läuft kein PC mehr an. Man mußte dann für gewöhnlich das BIOS andersweitig neu in den Chip speichern lassen oder, hatte man diese Möglichkeit nicht, gar das Board dem Hersteller kostenplichtig einsenden.
Gigabyte hat hier mit seinem DualBIOS schon länger einen großen Schritt nach vorne gemacht. Fällt hier das BIOS-Update fehl, wird einfach ein in einem Backup-Chip gespeichertes Ersatz-BIOS zurück in den eigentlichen Hauptchip geschrieben - aus, amen. Das Board läuft dann wieder normal an, so als ob nichts gewesen wäre! Auch dieses kleine Feature erspart einem im Notfall viel Zeit, Ärger und Geld!
■ WICHTIGER HINWEIS FÜR KAUFINTERESSENTEN
Mein Test bezieht sich auf die aktuelle Revision 2.0 des Mainboards. Neben dieser existieren weiter auch die Vorgänger-Revisionen 1.0 und 1.1 davon. Diese Revisionen arbeiten ebenfalls stabil, haben aber Kompatibilitätsprobleme mit diversen GeForce 4 MX- und einigen GeForce 4 TI-Grafikkarten. Dieser Mißstand wurde mit Revision 2.0 aber zu 100% behoben. Wenn Ihr also auf der Suche nach diesem Board seid und eine der eben genannten Grafikkarte verwenden wollt, fragt den Verkäufer, ob es sich bei dem angebotenen Mainboard um die Revision 2.0 handelt. Dies sei hier noch als kleiner Kauftip erwähnt.
■ BETRIEB UND FAZIT
Alle zur Installation notwendigen Treiber sind auf der beiliegenden CD-ROM gespeichert. Nichtsdestotrotz sollte man sich die Treiber immer von der Seite des Herstellers herunterladen. Meist ist die Software auf solchen Treiber-CDs schon einige Monate alt und wurde durch aktuellere Versionen ersetzt.
Die Boards sind nun gut drei Monate im Einsatz und geben in keinster Weise Anlaß zur Klage - beide laufen schnell, höchst stabil und zuverlässig. Typisch Gigabyte, hätte ich schon fast gesagt! Ich hatte schon fast vergessen, wie flott man mit so einem modernen PC doch arbeiten kann!
Wieder mal habe ich den Kauf nicht bereut und wenn jemand gerade auf der Suche nach einem neuen Mainboard ist, sollte er sich das GA-7VRXP ruhig mal genauer ansehen. Viel mehr geht nicht in seiner Preisklasse. Es ist durch seine aktuelle bis brandaktuelle Ausstattung für PC-Verhältnisse relativ zukunftssicher und unterstützt mit dem neuesten BIOS bereits den Athlon XP 2600+. Allerdings keine noch schnelleren CPUs mit 166 MHz oder einem noch höheren Frontsidebus - obwohl die Voraussetzungen dafür mit dem VIA KT333-Chipsatz ja gegeben wären, ist das GA7VRXP offiziell nicht in der Lage, mit solchen CPUs umzugehen.
Das Board ist aktuell ab ca. 120.- Euro erhältlich. Meiner Meinung nach ist das ein sehr faier Preis. Das GA7-VRXP stellt in meinen Augen momentan das Optimum in Sachen Ausstattung und Preis-Leistung dar. Noch neuere "Errungenschaften" wie VIA KT400-Chipsatz (noch unausgereift und noch keine sehr gute Performance), AGP 8x (Marketing-Gag, braucht eigentlich kein Mensch) oder Serial-ATA (steht in den Startlöchern, aber noch nicht Standard und somit sehr teuer) sind momentan unnötig und gehen damit nur unverhältnismäßig ins Geld.
Das Board erhielt darüberhinaus weltweit mittlerweile elf Auszeichnungen und wurde von der renomierten Hardware-Testschmiede "Toms Hardwareguide" zum Board des Jahres 2002 gewählt! Ihr seht, nicht nur ich bin mehr als zufrieden damit! Hier hat Gigabyte in jeder Hinsicht ein tolles Produkt auf den Markt gebracht.
Gibt es auch was negatives zu berichten? Najaaaa, eigentlich nur Peanuts. Da wäre evtl. das nur englischsprachige Handbuch, das ist aber bei sehr vielen Mainboard-Herstellern so. Und der nur passiv, also nur durch Kühlkörper, nicht durch aktiven Lüfter gekühlte Chipsatz. Aber das sind für mich nur Kleinigkeiten und tut der Funktionalität und meinem Gesamteindruck nichts weiter ab.
So, wie Ihr seht, stecke ich viel Zeit und Einsatz in meine Berichte, deshalb fände ich es schön, wenn diese in Ruhe gelesen und -dann- bewertet würden. Das wichtigste dazu wären mir aber Kommentare und eigene Kritik, welche ruhig mal etwas länger als, "super, weiter so" lauten dürfen! Das wäre für mich die angemessene Anerkennung, die ich mir für meine Mühe hier bei Ciao wünsche! Danke!
Das GA7-VRXP ist wohl das beste Sockel 7 Board mit einem VIA-Chipsatz,ich hatte vergleich mit den Chipsätzen VIA KT266a und KT400.DAS Board ist gut verarbeitet und läuft super stabil.Die Ausstattung läst ausser Firewire keine denkbaren Wünsche offen.Vor allem der Promise Raid-Controller mit UDMA 133 ist spitze.Wer einmal im Performancemodus gearbeitet hat,wird alle Rechner ohne Raid eischläfernd finden.Auch der Onboard LAN ist verdammt schnell und auch Wake on LAN-Funktionen funktioert prima.
So toll das Board ist so mies ist der Support.Anfragen per eMail werden gar nicht beantwortet und wenn man es mit telefon geschafft hat durchzukommen trifft man auf einen völlig unwissenden Menschen.Zum beispiel konnte nicht mit sicherheit sagen welcher CPU im Board läuft und welcher nicht.Die Bedienungsanleitung gibts nur auf English und ist voller Lücken.Fazit:Für erfahrene User ist eines der besten Boards auf dem Markt.Für Leute mit weniger Erfahrung ist ein MSI-Board(mit deutscher Anleitung) oder ein SOYO-Board(excellenter Support) bestimmt die bessere Wahl.