Gigabyte GA-K8NF-9
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 Motherboard
Platz 723 in der Kategorie "Motherboards". Prozessor-Sockel: Socket 939 / Formfaktor: ATX / Motherboard Socket939 NVIDIA nForce4 PX/5P SATA RAID GLAN ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 (5.0 von 5)

Gigabyte GA-K8NF-9 Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

schorschl

Preis-/Leistungstipp, nicht nur meinerseits!

ein Testbericht von 2007-05-07 10:28:02 vom 07.05.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: stabil, ausreichend schnell, sehr gutes Preis - /Leistungsverhältnis...
Nachteile/Kritik: kein SLI, bedingt nur für Gamer, nur S-ATA1
0. Einleitung
1. Einbau und Features
2. Betrieb
3. Fazit

**********

0. Einleitung

In Zuge meines Rechnerupdates Ende letzten Jahres habe ich als Kernstück das Board GA-K8NF-9 von Gigabyte gewählt. Hauptargumente waren dafür:

- Die Empfehlung seitens der Zeitschrift PC-Hardware als Preis-/Leistungstipp
- In Erfahrungs- und Testberichten wurde das Board als stabil bezeichnet
- Die Möglichkeit meinen vorhandenen Arbeitsspeicher weiter zu nutzen

Zum Zeitpunkt des Kaufes war das Board schon nicht mehr ganz aktuell, sodass man bereits die neue Variante in Form der Kennung RH dazu erhalten hat. Hinter diesem Kürzel steht eine Produktzertifizierungen names RoHS. RoHS steht für ,Restriction of Hazardous Substances' und stellt eine europäische Richtlinie dar, nach welcher bestimmte Substanzen bei der Herstellung des elektronischen Bauteiles nicht verwendet werden dürfen. Da mir mit dem Kauf das alte, also ohne RoHS deutlich günstiger angeboten wurde, habe ich mich für das K8NF-9 entschieden, bei 35€ wohl für jeden nachvollziehbar, auch wenn im Karton das ATX-Blech noch gefehlt hat.


1. Einbau und Features

Wer schon mal ein Motherboard eingebaut hat, wird auch mit diesem keine Probleme haben. Beim Layout des Boards sind mir keine nachteilig positionierten Anschlüsse aufgefallen. Wenn man nicht gerade ein kleines, enges Gehäuse sein Eigen nennt, dann wird man alle Komponenten problemlos auf dem blauen Gigabytebrett anschließen können. Sehr zentral der Sockel für die CPU, hier können 64-bit AMD CPUs der achten Generation mit 939 Pins angebracht werden. Ich habe mich zunächst für einen herkömmlichen ein-Kern-Rechner entschlossen, habe aber die Option hier auf eine zwei-Prozessor-CPU upzugraden, maximal auf eine 62x2 Toledo 4800+ bei einem Front-Side-Bus von 2.000 MHz. Meine verbaute CPU ist eine 3000+ Venice, diese reicht auch vollkommen für meine Zwecke.

Man sollte außerdem noch bedenken, dass die Hauptplatinen mit 939-Sockel nicht mehr der allerneueste Schrei sind. Wer weniger auf den Preis schaut wird sich wohl auf ein Board mit AM2-Sockel stürzen. Dies führt allerdings auch in eine neue entsprechend passende CPU.

Auch die passiv gekühlte Northbridge war für mich eine Kaufkriterium, die damit vermiedene Geräuschentwicklung eines Lüfters wird aber mit zusätzlichen Temperaturen erkauft. Mutige fassen den Kühlkörper im Betrieb schon mal an.

Für den Anschluss der Gehäuse-Pins sind die Steckanschlüsse farbig unterlegt, dies vereinfacht einem deutlich die Suche nach dem richtigen Anschluss.

Weitere Argumente waren für mich als Kauf entscheidend, dass das Board über einen on-Board-LAN-Anschluss, Firewire und eine großzügige Anzahl von USB-Anschlüssen hat (insgesamt deren 10). Beim Netzwerk handelt es sich schon fast üblicherweise um einen 1GB-Anschluß.

Als Upgrade zählt für mich nicht nur die leistungsfähigere CPU, sondern auch die gegenüber dem alten AGB-Slot nun jetzt verfügbare PCI-E Grafikschnittstelle, zwar nicht als SLI, wie von manch Gamer gefordert, aber trotzdem als Grundlage deutlich schneller und auch zukunftssicherer, da inzwischen kaum noch AGP-Karten zu haben sind.

Als Festplatten hatte ich zunächst eine Samsung SP1614N per IDE angeschlossen, wollte aber natürlich die vorhandenen S-ATA Option nutzen. Nach Kauf einer zusätzlichen HD160JJ, ebenfalls von Samsung, hatte ich zunächst keinerlei Problem im Betrieb dieser beiden Festplatten mit unterschiedlichem Anschluss (einmal per IDE, und einmal per S-ATA). Nach ca. zwei Wochen bootete dann aber immer wieder die alte IDE hoch (mit noch vorhandenen Booteigenschaften, welche aber auf das alte Board referenzierte). Hatte dann in verschiedenen Foren gelesen, dass man die nicht genutzten Anschlüsse gezielt deaktieren sollte um eben dieses Verhalten zu beseitigen. Hatte dann aber kurzerhand die IDE-Platte angehängt. Leider stellt das K8NF-9 nur eine S-ATA-Schnittstelle nach dem ersten Standard bereit, also mit einem max. Durchsatz von bis zu 150 MB/Sek., die Samsung HD160JJ unterstützt dagegen bereits S-ATA2, also theoretisch max. bis zu 300 MB/Sek.. Bei der Samsung kann man aber auf der Rückseite die Geschwindigkeit per Jumper drosseln. Also fährt die Samsung derzeit mit angezogener Handbremse, gut zu wissen.

Eingangs erwähnt ich noch, dass ein Kaufargument für das GA-K8NF-9 der Arbeitsspeicher sei. Meine vorhandenen Infineon-Riegel (2x 512 MB) konnte ich von alten MSI-Board problemlos weiternutzen. Unterstützt wird hierbei Memory mit Dual Channel DDR im folgender Taktung: 400/333/266/200. Die Slots für die RAM-Riegel sind auf der Hauptplatine auch dementsprechend farblich gekennzeichnet.


2. Betrieb

Wer sich ein Board kauft, der will u.U. auch die letzten Leistungsreserven aus dem Board und den daran angebundenen Komponenten herausholen, dies nennt man Overclocking oder im Deutschen einfach nur Übertakten, grundsätzlich sei hier gesagt, dass das GA-K8NF-9 dafür nicht die beste Wahl ist. Man kann allerdings im BIOS befindlich per Tastaturkombination Strg+F1 zusätzliche Übertaktungseinstellungen Freischalten. Eigentlich seltsam, dass man diese separat freischalten muss, da stellt sich die Frage für was? Schützt man den Rookie am PC vor sich selbst oder ist dies ein Schutz für das Produkt?

Auf jeden Fall werden die Hardcore-Overclocker dieses Board nicht in Betracht ziehen, da diese Art von Computeruser wohl nicht nur Overclocking im Sinn haben, sondern auch noch wesentlich umfangreichere Features am Board suchen werden, wie z.B. SLI etc…

Dieses Board ist damit also eher für bodenständige, sicherheitsbewusste User gedacht. Und diese User erwarten auch ein stabiles und unkomplizierte Board, genau dies erhalten sie auch. Hatte bis auf die Sache mit der fehlerhaften Bootsequenz der IDE-Festplatte keinerlei Probleme.


3. Fazit

Dieses Board hat mich nicht enttäuscht, ein gutes und stabiles BIOS, macht grundsätzlich keinen Ärger mit SATA (nur in Verbindung mit IDE) und das Ganze noch für ein hervorragendes Preis-/Leistungsverhältnis. Wer das Board noch neu erhält, sollte dafür max. 60 Euro zahlen, gebraucht natürlich günstiger. Die Ausstattung ist für den Preis o.k., aber nicht berauschend

Wer eine gute, stabile und preisgünstige Hauptplatine für einen preiswerten Rechnerupgrade sucht, der kann beruhigt zum Gigabyte GA-K8NF-9 greifen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
MasterT86
MasterT86, 07.05.2007
Solider Bericht. Lg Tobias
Music-King
Music-King, 15.05.2007
LG, Roland
Volker111
Volker111, 29.05.2007
recht überzeugend geschrieben
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Produktbeschreibung Gigabyte GA-K8NF-9

Technische Daten und Produkteigenschaften
Motherboard Socket939 NVIDIA nForce4 PX/5P SATA RAID GLAN
Allgemeine Informationen Gigabyte GA-K8NF-9
EAN: 4719331848101
gelistet seit: 17.04.2005
Hersteller: Hersteller: GigabyteGigabyte, www.gigabyte.de
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