Die wunderhübsch geäderten, um einen Mittelachse kreuzförmig angeordneten Blätter sind allein schon prächtig anzuschauen. Sie stellen aber nur den Rahmen für einen auffallenden, an dicke breite Ähren erinnernden Blütenstand dar, an dem sich nach und nach kleine Blütchen entfalten.
Das Glanzkölbchen lohnt unsere Pflegemühe oft durch ein langes Leben. Unsere Aphelandra liebt Feucahtigkeit und Wärme über alles. Sie steht vom Februar bis November gern hell und dicht am Fenster, aber dort nur, wo sie nicht von sengenden Sonnenstraheln getroffen wird. Die Gleichmäßigkeit der Temperaturen, durchgehend etwa 20 °C, entscheidet wesentlich über ihr wohlergehen. Im Winter genügen jedoch Wärmegerade von 16-18 °C.
DerAphelandra kann man durch regelmäßige und reichliche Wassergabe in den Sommermonaten und durch oftmaliges Abspritzen der Pflanzen, so ca. alle 2 bis 3 Wochen, das Leben besonders angenehm machen.
Für eine Weiterkultur werden die Planzen nach der Blüte zurückgeschnitten und umgetopft. Das wird schon deshalb nötig, weil die Gärtner bei der Anzucht Wuchshemmstoffe verwenden; haben diese ihre Wirkung verloren, entsteht plötzlich eine halbmeterhohe Pflanze.
Die Aphelandra wächst immer gut in abgepackter Blumenerde und ist von März bis August für einen wöchentlichen Düngguß stets dankbar!
Die wunderschönaussehende Blume bekommt man in jedem Blumengeschäft!
Zum Geburtstag hab ich eine tolle Pflanze geschenkt bekommen und zwar das Glanzkölbchen.
Aussehen:
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Das Glanzkölbchen ist ca. 40 cm groß.
Die Pflanze hat schöne dunkelgrüne Blätter, mit einer silberweißen Zeichnung an den Adern. Die Blätter glänzen ein wenig, sind groß und kräftig. Sie sehen schon interessant und dekorativ aus.
Das, was ich für gelbe Blüten halte, sind eigentlich Hochblätter, so lese ich das in meinem Ordner „Zimmerpflanzen von A-Z“. Hieraus entnehme ich übrigens noch viele Informationen zu dieser außergewöhnlichen und dekorativen Pflanze.
Die wahren Blüten sind kleine Röhrchen, die dicht zusammen sitzen. Diese, so sehe ich kommen aus den gelben Hochblättern raus. Die Blütezeit liegt zwischen Juni und September.
Sie duftet ganz schwach, eigentlich gar nicht.
Jahresablauf:
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Juni – September
In dieser Zeit blüht das Glanzkölbchen wunderschön. In diesen drei Monaten braucht es ausreichend Licht, genug Wasser und Dünger. Das Glanzkölbchen sollte oft abgesprüht werden. Entkalktes und lauwarmes Wasser sollte nach Möglichkeit zum Giesen und absprühen benutzt werden.
Oktober- November
Jetzt nach der Blüte, wird das Glanzkölbchen stark zurückgeschnitten, so auf etwa 10 bis 15 cm. Nun wird sparsamer gegossen und gedüngt wird nicht mehr.
Dezember – Januar
Eine sechswöchige Ruhepause braucht jetzt die Pflanze und zwar bei etwa 12°C. Jetzt wird sehr wenig gegossen und nicht gedüngt.
Ich werde sie in den Keller stellen, ich hoffe das wird ihr gut tun.
Februar – März
Nach der Ruhepause wird das Glanzkölbchen wieder wärmer gestellt und am besten jetzt umtopfen, in einen größeren Topf mit frischer neuer Erde. Jetzt wird langsam wieder mehr gegossen.
April – Mai
Das Glanzkölbchen treibt nun wieder aus.
Sie wird buschiger, wenn der Haupttrieb gekappt wird. Jetzt wird die Pflanze wieder hell gestellt und regelmäßig gegossen.
Das düngen nicht vergessen.
Vermehrung:
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In eine Torf, Sand- Mischung werden die 10 bis 15 cm langen Kopfstecklinge gesteckt. Sie brauchen eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit und müssen bei ca. 21 °C stehen. An Stelle von Kopfstecklingen kann man auch Stamm- oder Blattstecklinge verwenden.
Fazit:
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Eine wunderschöne Pflanze, über die sich jeder freut. Sie stellt eigentlich nicht große Ansprüche und ich werde auf jeden Fall versuchen, sie nächstes Jahr wieder zum Blühen zu bringen. Denn es ist eigentlich keine Wegwerfpflanze.
Da ich sie geschenkt bekommen habe, kann ich leider keinen Preis nennen.
Bei mir steht sie auf dem Esszimmertisch, da hat sie den ganzen Tag viel Licht ,aber nicht direkte Sonneneinstrahlung und es scheint ihr gut zu gehen ,denn noch blüht sie und lässt keine Blätter fallen.