Golden Arthur: Die Geisha
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Golden Arthur: Die Geisha

 (gebundene Ausgabe)
Platz 803 in der Kategorie "Belletristik Romane & Erzählungen - Die". Memoires of a Geisha. ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 4,30 / 5,00 (4.2 von 5)

Golden Arthur: Die Geisha gebraucht & neu

Golden Arthur: Die Geisha Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,30 / 5,00 (4.2 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (6/6).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • einfach wunderschön, sehr gefühlvoll, man erfährt viel über die japansiche Kultur und räumt mit seinen Vorurteilen gründlich auf
  • alles
  • sehr einfühlsame Geschichte - fremde Kultur
  • Schreibstil, Charaktere, bewegende Geschichte
Nachteile/Kritik
  • Gut und Böse sind etwas arg herauskristallisiert
  • nichts
  • ich hätte mir das Ende ein wenig anders gewünscht
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Nicky1803

Die faszinierende Lebensgeschichte einer Geisha

ein Testbericht von 2005-05-16 11:39:47 vom 16.05.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: einfach wunderschön, sehr gefühlvoll, man erfährt viel über die japansiche Kultur und räumt mit seinen Vorurteilen gründlich auf...
Nachteile/Kritik: Gut und Böse sind etwas arg herauskristallisiert
Es ist schon eine halbe Ewigkeit her, als mir meine Kosmetikerin, die genau so eine Leseratte ist wie ich von ihrem Lieblingsbuch vorschwärmte, welches sie bestimmt schon fünf mal gelesen hätte.

Da sie ungefähr die selbe Bücherrichtung wie ich bevorzugt, war also der Titel des Romans im Hinterköpfchen abgespeichert, und irgendwann schlug ich dann bei Ebay zu.
Allerdings mußte dann noch einmal ca. ein halbes Jahr vergehen, bis ich mich endlich einmal über diesen Tip meiner Kosmetikerin hermachte.
Ich weiß auch nicht...irgendwie dachte ich immer, das dieses Buch sicherlich keine leichte Lektüre wäre, und die ganzen japanischen Namen schreckten mich auch ein bißchen vor dem Lesen ab.

Aber irgendwann dachte ich mir: Wird mehr als Zeit und kramte das Buch aus den Tiefen meines Bücherregals heraus.
Nun...was soll ich sagen, das Lesevergnügen hielt nur 5 Tage durch, dann war ich auch schon fertig mit dem Buch, das mich mehr als begeistert hat.

Damit ihr aber endlich mal wißt worum es hier geht...

Die Handlung
* * * * * * * *
Wir befinden uns mitten in Japan zu Beginn der 30er Jahre. Hauptperson des Romans ist die neunjährige Chiyo, die in einem kleinen Fischerdörfchen lebt.
Obwohl die Familie sehr arm ist, hat sie eine glückliche Kindheit und wächst mit ihrer älteren Schwester Satsu in dem kleinen „beschwipsten“ Haus auf. Doch schließlich überschattet die schwere Krankheit Chiyos Mutter die kleine Familienidylle, und schon bald geben die Ärzte ihrer Mutter keine Hoffnung mehr.

Zu diesem Zeitpunkt kommt Herr Tanaka ins Haus, und Chiyo ist total begeistert von diesem Herrn, der meint, es bestehe die Möglichkeit sie und Satsu zu adoptieren. Chiyo fiebert dieser Adoption entgegen, denn Herr Tanaka ist ziemlich reich und hat ein wunderschönes Haus, und so malt sich Chiyo ihr zukünftiges Leben einfach wunderbar aus.
Herr Tanaka allerdings hat ganz anderes im Sinn...ihm scheint lediglich die Schönheit von Chiyo ins Auge gestochen zu sein. Chiyo hat nämlich geradezu eisgraue Augen, was bei Japanern wohl eher eine Seltenheit ist.

Als es eines Tages soweit ist und Herr Tanaka die beiden Schwestern abholt, sieht die Wirklichkeit allerdings ganz anders aus als Chiyos Träumereien. Die beiden wurden von ihrem Vater verkauft, und so gelangen sie beide in die alte Kaiserstadt Kyoto. Bei der Ankunft in der Stadt, die Chiyo einfach riesig vorkommt werden die beiden Mädchen getrennt. Chiyo kommt in ein Okiya in Gion (ein Okiya ist ein Geisha-Haus), allerdings weiß Chiyo erst einmal nicht, wohin ihre Schwester gebracht wird.

In der Okiya muß Chiyo erst einmal viele neue Eindrücke und neue Lebensumstände akzeptieren.
Sie ist anfangs sozusagen Mädchen für alles, die Dienerin der Geisha Hatsumomo die in dieser Okiya lebt, zugleich Dienerin von Großmutter und Mutter (die Besitzerinnen der Okiya), und einziger Trost ist ihre baldige Freundschaft zu dem Mädchen „Kürbisköpfchen“, das ebenfalls in der Okiya lebt.
Der einzige Mensch, der es anscheinend etwas gut mit ihr meint ist das „Tantchen“, die ebenfalls eine Dienerin der Geisha und von Mutter ist.

So begeistert und fasziniert Chiyo auch ist, als sie das erste mal die überaus bildhübsche Geisha Hatsumomo sieht...denn vorher hat Chiyo noch nie eine Geisha gesehen. Noch nie so einen schönen Kimono an einer Frau, so eine schöne Frisur, und die ganze Ausstrahlung die Hatsumomo hat, sie ist regelrecht hin und weg.
Allerdings teilt Hatsumomo die Begeisterung nicht mit Chiyo, im Gegenteil, die Geisha, die ja als einzige Geisha, und somit alleinige Einnahmequelle der Okiya ist, trampelt regelrecht auf Chiyos Gefühlen herum und macht Chiyo mit kleinen Intrigen das Leben zur Hölle wo es nur geht. Sie bezeichnet sie als Dummchen und noch viele andere Schimpfwörter, dabei spricht hier wohl eher der Neid auf dieses kleine Mädchen, das gerade durch ihre grauen Augen, sicherlich etwas außergewöhnliches ist.

Chiyo erfährt bald von Tantchen, das sie, nach längerer Zeit als Dienerin auch eine Ausbildung zur Geisha beginnen soll. Und schon bald muß sie schließlich auch die Geisha Schule besuchen, aber Chiyo hat anderes im Sinn.
Sie hat erfahren wo ihre Schwester Satsu abgeblieben ist. In einem anderen Viertel in Kiyoto wurde sie als Prostituierte verkauft, und schon bald sucht sie ihre Schwester auf und plant mit dieser die Flucht.
Allerdings läuft alles anders als Chiyo das geplant hat, sie wird beim Fluchtversuch nämlich erwischt, und ihr wird somit sehr schnell klargemacht, das sie sich alle Chancen darauf, die Ausbildung zur Geisha erhalten kann abschminken kann. Sie wird als lebenslange Dienerin wie Tantchen enden, was natürlich Hatsumomo mehr als freut, und die sich plötzlich vermehrt um Kürbisköpfchen kümmert, um Chiyo immer wieder vor Augen zu halten was sie haben hätte können.

Chiyos Leben scheint ausweglos, doch eines Tages, als sie Besorgungen für die Okiya machen soll und heftigst in Tränen ausbricht, begegnet sie einem Mann. Einem Direktor, der mit anderen Geishas im Viertel unterwegs ist. Dieser gutaussehende Mann geht nicht an der kleinen Chiyo vorüber, im Gegenteil, er gibt ihr noch ein paar Geldstücke um sich ein Eis zu kaufen.

Chiyo schwört sich in diesem Moment...sie wird Geisha werden. Egal wie, sie muß es schaffen, um diesen Direktor wiederzusehen. Denn vom ersten Moment ist sie bis über beide Ohren verliebt in ihn.

Schließlich meint es das Schicksal mehr als gut mit ihr. Die größte Geisha-Rivalin Mameha wird auf Chiyo aufmerksam, und macht der Okiya das Angebot sie als „kleine Schwester“ zu unterrichten. Kleine Schwestern bekannter Geishas erhalten somit die Einführung in das Leben der Teehäuser und sind einfach unverzichtbar um erst einmal bekannt zu werden. Da Mameha ziemlich die erfolgreichste und schönste Geisha von ganz Gion ist, willigt Mutter schließlich in den Vorschlag ein, unter der Voraussetzung, das Chiyo alle ihre Schulden bis zu ihrem 20. Lebensjahr zurückzahlt. (Kleine Erklärung: Die Geishas müssen in den Jahren in denen sie arbeiten zu allererst ihre Schulden in der Okiya abarbeiten und zurückzahlen. Diese Schulden entstanden einmal durch den Kauf der Mädchen, durch den Unterricht, Schminkutensilien, Kimonos, und alle Verpflegung an Essen und Getränken die sie in den Jahren in der Okiya erhalten. Die Schulden sind meist so hoch, das viele Geishas jahrelang die Schulden nicht zurückzahlen können.)

Und dann erleben wir mit, was es heißt die Ausbildung einer Geisha zu absolvieren, was für Chiyo sicherlich nicht leicht wird. Auch die Anerkennung als Geisha wird ihr immer wieder durch Hatsumomo vereitelt, die es sich wohl zur Lebensaufgabe gemacht hat Chiyo wo es nur geht zu schaden.
Doch Chiyo hält weiterhin durch, und mit der Hilfe von Mameha schafft sie es auch und wird schließlich eine wirklich begehrte und berühmte Geisha in Gion. Und so wird aus Chiyo schließlich Sayuri, denn mit Bestehen der Geishaprüfung erhält die Geisha auch einen neuen Namen.

Einen Traum aber hat Chiyo immer noch...auch nach Jahren geht ihr der Direktor von damals nicht mehr aus ihrem Kopf. Ist er doch das eigentliche Ziel von Chiyo, nur um den Direktor wiederzusehen setzt sie alles daran eine gute Geisha zu werden.
Ob ihr dieses Glück gegönnt wird, verrate ich euch natürlich nicht...selberlesen heißt das Zauberwort.

Doch es folgen noch mehr Schicksalsschläge für Chiyo. Ein großes wichtiges Kapitel ist für sie der herannahende Krieg, in welchem schließlich alle Geishaviertel geschlossen werden, und sie sich plötzlich auf ganz andere Art und Weise durchs Leben schlagen muß.

Was ist eigentlich eine japanische Geisha?
* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

Bevor es zu meiner eigenen Meinung zu dem Buch kommt, möchte ich, solltet ihr genauso unwissend sein wie ich, noch ein paar Informationen zu den Geishas geben.
Sicherlich denken einige, wie auch ich zuvor wie ich gestehen muß, das es sich bei Geishas lediglich um eine japanische Prostituierte handelt. Das ist aber sicherlich im allgemeinen das westliche „Wissen“.

Doch die Bedeutung des Begriffs Geisha ist eine ganz andere: Geisha heißt Person die von einer Kunst lebt.
Und mit dem Begriff Kunst wird nicht die Kunst des Liebesspiels gemeint, sondern bezieht sich auf die traditionellen Künste, insbesondere Tanz und das Spiel des Shamisen (ein Saiten-Instrument). Gerade japanischer Tanz wird schon von ganz jungen Mädchen gelernt. Aber eine Geisha muß noch mehr können als Shamisen spielen, zu tanzen und das Wissen der Teezeremonien zu haben.
Geishas widmen sich während ihrer „Arrangements“ völlig dem Wohlbefinden der Gäste. Sofort wird das halbvolle Glas aufgefüllt und der Gast mit Konversation und Gesang unterhalten. Die Geisha selber ißt oder trinkt nichts dabei. Schließlich ist sie nicht zu ihrem Vergnügen anwesend.

Ihren Anfang nahmen die Geishas im 17. Jahrhundert. Zahlreiche Vergnügungsviertel boomten in den japanischen Großstädten, wo man für Geld alles bekommen konnte: Unterhaltung, Speisen und Sex. Für den letzten Punkt waren Prostituierte (Shogi) zur Stelle. Dazu gab es männliche Unterhalter, die mit Tänzen und Musik die Gäste mit ihren Gespielinnen einstimmen sollten. Diese Unterhalter waren Geishas.

Als vereinzelt auch Frauen begannen, diesen Beruf des Geisha auszuüben, waren die Kurtisanen anfangs sehr verärgert, befürchteten sie durch diese Frauen doch eine starke Konkurrenz. Um die Einkünfte der Prostituierten nicht zu gefährden, wurden den Geishas auffällige Kleidung und Haarschmuck untersagt. Die Geishas hielten sich an diese Regeln, entwickelten aber eine ganz eigene erotische Ausstrahlung. Heute noch zeigt ein kunstvoll gemaltes Muster auf dem Nacken der Geishas, das die Schamlippen einer Frau symbolisieren soll.

Für die Besucher der Vergnügungsviertel war und ist es eine besondere Herausforderung eine Geisha zu Geliebten zu haben. Im Gegensatz zu Prostituierten konnte man Geishas nicht für Geld alleine bekommen. Da sie zahlreiche Verehrer hatten, konnten Geishas sich in der Regel frei aussuchen, wem sie ihre Gunst gewährten, ihre Verehrer mußten Stil und Esprit haben.

Seltsamerweise bleibt das Vorurteil Geisha = Prostituierte hartnäckig in den Köpfen vieler Westler verankert. Obwohl unser Verständnis dieses Teils der japanschischen Kultur durch so viele Mißverständnisse geprägt ist, sind gerade die Geishas eine Art personifiziertes Japan, typischer noch als Sushi oder Kirschblüten. Das liegt vorallem daran, daß die Geishas sich bewußt nicht verändert haben und sich nicht der zunehmenden westlichen Prägung durch den Westen unterworfen haben. Auch heute noch tragen sie die traditionellen Kimonos, die sonst nur zu besonderen Anlässen, wie etwa dem Jahreswechsel oder Hochzeiten getragen werden. Auch die weiße Schminke mit den rubinroten Lippen ist unverändert geblieben. Obwohl sie für dieses Festhalten an den alten Traditionen im eigenen Land oft kritisiert wurden, ist vermutlich gerade dies der Grund dafür, das es Geishas auch heute noch gibt - wenn auch in weitaus geringerer Zahl.
(Quelle: Japan Link)

So...jetzt sind wir aber endlich da wo wir hin wollen...zu

Meine Meinung
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Wie schon erwähnt, ich hatte ein bißchen „Berührungsängste“ wenn man es so nennen darf, mit dem Buch. Obwohl es mir so wärmstens empfohlen wurde, mich schreckten schon mal all die abenteuerlich hörenden japanischen Namen im Buch mehr als ab. Auch interessierte ich mich bisher nie sonderlich für Japan oder etwas in dieser Richtung.

Ich kann nur sagen: Zum Glück habe ich mich trotzdem daran gemacht dieses Buch zu lesen. Denn ich hätte eine wunderschöne Geschichte verpaßt.

Das Buch ist komplett aus der Sicht der anfangs noch kleinen Chiyon geschrieben, und der Autor hat es einfach vortrefflich gemeistert, die Eindrücke die hier auf dieses kleine Mädchen hereinprasseln wiederzugeben.
Obwohl es doch so eine ganz andere Welt als die unsere ist, hat man sich sehr schnell in das Buch reingelesen, und ist auch sehr schnell mit den japanischen Sitten und Gebräuchen vertraut. Also auch für Laien durchaus verständlich.

Denn ganz klar handelt es sich hier um Unterhaltungsliteratur.
Hatte ich etwas Angst einen etwas hochtrabenden Roman in den Händen zu halten, schon angesichts des Themas, war dem ganz und gar nicht so.
Ein wunderbarer Roman, der rein zur Unterhaltung dient, bei dem man aber noch so einiges aus der japanischen Kultur und deren Leben lernen kann.
Man taucht während des Lesens wirklich in eine komplett andere Welt ein.

Der Schreibstil ist daher auch recht einfach gehalten. Man kann sich einfach hinsetzen und beim Lesen entspannen...gleichzeitig aber Zeuge einer wunderbaren Lebensgeschichte zu werden.
Man leidet mit Chiyo mit, man möchte am liebsten mit ihr weinen, verzweifelt mit ihr, und freut sich mit ihr.

Die Charaktere sind klar ausgearbeitet, was in einer Hinsicht eigentlich auch ein bißchen ein Schwachpunkt des Romans ist.
Zu sehr sind hier die Gute (Chiyo bzw. Sayuri), die Böse Hatsumomo, die treusorgende Freundin usw. herauskristallisiert. Von dieser Seite gibt es schon bald keine Überraschungen mehr, und ist vielleicht ein klein bißchen zu klischeehaft.
Aber egal...deswegen macht das Buch trotzdem Spaß!

Vorallem aber ist das Buch unheimlich gefühlvoll. Wirklich mal so richtig was fürs Herz, und das obwohl es hier keine klassische Liebesgeschichte gibt!

Wir erfahren in dem Buch nicht nur, was es hieß, oder heißt eine Geisha zu sein, erfahren nicht nur viel von der japanischen Kultur und der zuweilen wirklich harten Ausbildung der Geishas.
Interessant war auch zu erfahren, was der Krieg damals auf Japan für Auswirkungen hatte. Ich hab schon einige Bücher zu diesem Thema gelesen, aber meist waren es europäische Kriegsschauplätze. Was die Japaner in diesen Jahren für Entbehrungen auf sich nehmen mußten, und wie sich das ganze auf das Land der aufgehenden Sonne (so wird doch Japan genannt, oder täusch ich mich) auswirkte.

Was wirklich hervorzuheben ist, ist das Fachwissen des Autors. Arthur Golden studierte einmal japanische Geschichte und verbrachte auch mehrere Jahre in Japan. Unterstützung erhielt er aber von einer von Gions Spitzengeishas der sechziger und siebziger Jahren, namens Mineko Iwasaki.
Sie beantwortete ihm alle Fragen, auch die intimsten Einzelheiten über die Rituale der Geishas.
Wenn das kein Wissen aus erster Hand ist, was dann?

Ich kann mich den Empfehlungen auf der Buchrückseite nur anschließen, in denen es heißt: „Es ist ein wunderbares Buch, eines der ganz seltenen Bücher, mit denen man die Nacht zum Tag macht, weil die Faszination der Geschichte jede Müdigkeit vertreibt“ (Deutsche Welle)


Ein paar Infos zum Autor
* * * * * * * * * * * * * *

Arthur Golden, geboren 1957 in Tennessee, studierte japanische Geschichte und verbrachte mehrere Jahre in Japan. Der Roman „Die Geisha“ ist sein erstes Buch, zu dem ihn eine alte Geisha inspirierte, eine gute Freundin seiner Großmutter. Das Buch stand in zahlreichen Ländern monatelang auf der Bestsellerliste. Der Autor lebt heute mit seiner Frau und zwei Kindern in Brookline, Massachusetts.


Fazit
* * *

Wären wir bei den berühmten Schlußworten angelangt.
„Die Geisha“ ist ein Roman den ich ohne Einschränkungen empfehlen kann. Ich will hier keine Vorurteile herauskehren, aber ich kann mir vorstellen,das vorallem der weibliche Teil der Schöpfung von diesem Buch begeistert sein wird (Sorry an alle Männer, ich will hier nicht behaupten, das Euch das Buch nicht gefallen kann!)

Zu all der tragischen Lebensgeschichte dieses kleinen Mädchens, welches schließlich heranwächst und eine der berühmtesten Geishas in Gion wird, erfahren wir noch allerhand über die japanische Kultur, was wirklich sehr interessant ist, vorallem für jemanden wie mich, der sich noch nie mit sowas beschäftigt hat.

Auf keiner Seite langatmig oder langweilig gibt's hier eine absolute volle Empfehlung von mir!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Jack100

Klasse Roman

ein Testbericht von 2010-05-06 19:15:39 vom 06.05.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: Schreibstil, Charaktere, bewegende Geschichte...
Nachteile/Kritik: -
Es ist schon etwas her, aber früher gab es im Fernsehen noch NBC Europe, ein Sender wo amerikanische Sendungen liefen wie Jay Leno oder Conan O Brien, die ich gerne geguckt habe. Eine andere Sendung war die Morning Show. In einer dieser Sendungen wurde ein Buch vorgestellt, "Memoirs of a Geisha" von Arthur Golden. Da ich damals auf der Suche nach Romanen war, die in Asien spielten, war dieser Bericht doch interessant. Und das Buch ist es wert.


Das Buch:

Es handelt sich um eine gebundene Ausgabe in schwarz gehalten von Buchgemeinschafts bzw. Bertelsmann. Vorne ist das Gesicht einer geschminkten Frau abgebildet, die eine Geisha darstellt. Die ISBN lautet 045401 (andere habe ich nicht gefunden) und es hat 573 Seiten, inklusive Anmerkung des Übersetzers und Danksagung.


Der Autor:

Arthur Golden wurde 1957 Tennessee geboren und studierte Kunstgeschichte in Harvard. Er hat eine Frau und zwei Kinder. Die Geisha ist sein erstes Buch.


Story:

Die kleine Chiyo lebt mit ihrer Schwester, ihrem Vater und ihrer kranken Mutter in einem kleinen Fischerdorf. Eines Tages verletzt sich Chiyo und bekommt Hilfe von Herrn Tanaka, einem angesehenen Geschäftsmann, der den Arzt rufen lässt. Herr Tanaka sieht keine Zukunft für Chiyo und ihre Schwester, da die Familie nicht vermögend ist und die Krankheit der Mutter dem Vater sehr zu schaffen macht. So führt er eine Unterhaltung mit dem Vater, und dieser willigt ein, die Mädchen in die Obhut von Herrn Tanaka zu geben.

Herr Tanaka schickt die Mädchen nach Kyoto, wo sie voneinander getrennt werden. Chiyo wird zu drei Frauen geschickt, die nur Großmutter, Mutter und Tantchen genannt werden und aus Chiyo eine Geisha machen sollen, eine Frau, die für die Unterhaltung von Leuten, die ihre Gesellschaft wünschen, zuständig ist. In dem gleichen Haus lebt auch Kürbisköpfchen und Hatsumomo. Hatsumomo ist eine angesehene Geisha, und Chiyo wird von ihr dauernd schikaniert. Chiyo bekommt von ihr die Information, wo ihre Schwester, die eine Prostituierte ist, lebt und will mit ihr fliehen, doch Chiyos Fluchtversuch scheitert und wird hart bestraft. Nur ein Treffen mit einem Mann, der von allen Direktor genannt wird, gibt ihr Hoffnung, und sie vergißt ihn nie mehr, obwohl sie ihn nur kurz getroffen hat.

Jahre später trifft sie auf Mameha, die möchte, daß Chiyo zur Geisha ausgebildet wird. Mameha ist eine Kontrahentin von Hatsumomo, beide können sich nicht leiden. Sie wird Chiyos große Schwester und hilft ihr, eine perfekte Geisha zu sein. Zumal Chiyo auch noch hell leuchtende Augen hat, die jeden faszinieren, insbesondere die Männer.

Eines Tages geht sie mit Mameha zu einem Sumokampf und trifft dort auf Nobu, einen mürrischen Mann, der einen Arm im Krieg verlor und Narben besitzt. Außerdem trifft sie den Direktor wieder, den sie nicht vergessen hat. Sie entschließt sich seine Gunst zu gewinnen, doch der Konkurrenzkampf mit Hatsumomo hindert sie daran, denn Mameha möchte, daß Chiyo die Gunst von Nobu gewinnt.

Chiyo schafft es, eine Geisha zu werden, doch Hatsumomo hat einen neuen Plan, ihr das Leben schwerzumachen. Aber wird sie je mit dem Direktor zusammenkommen?



Meinung:

Es ist schon etwas her, daß ich den Film gesehen habe, aber dieser ist glaube ich eine 1:1 Verfilmung des Buches. Aber wer den Film kennt, sollte sich das Buch trotzdem durchlesen, denn es lohnt sich. Arthur Golden hat einen tollen und bewegenden Roman geschaffen. Der Schreibstil ist dabei einfach gehalten, Golden verzichtet auf schwierige Umschreibungen und drückt vieles sehr bildlich aus, was jeder verstehen kann. Japanische Begriffe werden gleich erklärt, so daß man nicht irgendwie am Ende des Buches blättern müßte oder im Internet nachschauen muss, weil es im Buch keine Erklärung gibt. Positiv ist auch zu erwähnen, daß das Buch in mehrere Kapitel eingeteilt ist, die genau die richtige Länge haben, so daß man, wenn man nicht vorhat, es in einem Stück zu lesen, gute Pausen zwischendurch einlegen kann. Auch der Schluss bietet eine kleine Überraschung, mit der man während des Lesens der Geschichte nicht gerechnet hat.

Die Charaktere sind auch gut beschrieben. So fühlt man mit Chiyo, aus deren Sicht das Buch geschrieben ist, die wirklich ein hartes Leben in den 20er und 30er Jahren führt und von fast allen schlecht behandelt wird. Insbesondere die Geisha Hatsumomo, eine Trinkerin, die einen Liebhaber hält, obwohl sie dies nicht darf, setzt ihr sehr zu, so daß man als Leser einen großen Hass auf diese Figur bekommt. Auch andere Charaktere wie Großmutter und Mutter sind nicht sonderlich sympathisch, während Tantchen auch streng mit Chiyo ist, aber ab und zu doch ihr zur Seite steht. Mameha hingegen ist eine liebevolle große Schwester für Chiyo, die alles daran setzt, eine Geisha aus ihr zu machen, wobei es aber auch so rüberkommt, daß es ihr nur darum geht, Hatsumomo eine Niederlage beizubringen, was Chiyo freuen würde. Nobu ist mehr ein Mittelmaß. Mal ist er sympathisch doch meist ärgert man sich darüber, wie er Chiyo behandelt, was man aber auch darauf zurückfahren kann, daß ihn seine Wunden und der fehlende Arm ihm doch arg psychisch zusetzen und er deshalb immer mürrisch und wütend ist. Er ist kein schlechter Mensch, aber das Leben hat ihm doch arg mitgespielt. Der Direktor ist der Fels in der Brandung für Chiyo, der Mann, der ihr Hoffnung gibt, daß es auch Glück im Leben gibt. Mit diesem Mann möchte sie zusammen sein, doch erweist sich dies als schwierig.

"Die Geisha" ist auf keiner Seite langweilig, und man will wissen, wie es weitergeht. Es ist ein bewegender Roman und gibt wieder, wie das Leben einer Geisha wohl damals gewesen sein mag. Ich kann das Buch nur empfehlen.
...
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Kommentare
mrwong
mrwong, 08.05.2010
hey super geschrieben . . . LG Felix -
morla
morla, 06.05.2010
lg. petra
misscindy
misscindy, 06.05.2010
Ein sehr schöner Bericht, lg Sylvia
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Cicila

Die Geisha bezaubert die Leserin.

ein Testbericht von 2007-05-13 21:22:08 vom 13.05.2007
Empfehlung: ja
Liebe Leser und Leserinnen,
viel Vergnügen bei diesem Testbericht. Nicht nur beim Lesen, sondern auch beim Bewerten und (sinnvollem) Kommentieren.


Einleitung
Europa hat wirklich sehr schöne Länder und Städte. Manche Städte strahlen eine ganz besondere Mentalität aus, die ganz anders ist, als die in Deutschland. Das ist ja nicht schlimm, im Gegenteil, es wäre ja langweilig, wenn alle Länder und Städte gleich wären. Kultur ist gut. Das soll auch so bleiben, denn wer will schon Einheitsmenschen? Japan und China bewundere ich sehr, denn die Mentalität da ist eine völlig andere. Dieses Mal habe ich durch ein Buch ein Stück Japan kennen gelernt, beziehungsweise auch ein bisschen fremde Kultur. Wie man sieht, kann Literatur durchaus auch bilden. Die Lektüre, die Japan näher bringen kann: „Die Geisha“ von Arthur Golden.

Wege zum Buch
Von dem Film „Die Geisha“ habe ich zwangsläufig schon einige Male etwas gehört. Einem Menschen bleibt ja auch gar nichts anderes über, wenn er auch nur ab und an in die Medien schauen sollte. Das Buch dazu hat mich aber noch nicht interessiert. Eigentlich hatte ich erst vor den Film zu sehen. Ein Büchereibesuch hat mich dann aber frühzeitig umstimmen können, denn wenn die Lektüre schon einmal da ist, dann kann ich sie ja auch nutzen. Wieso also noch lange warten? Gesagt, getan, die Lektüre war meins. Zumindest solange die Bücherei sie mir entbehren konnte und das ist in der Regel bei Büchern vier Wochen.

Inhalt
Japan, in den dreißiger Jahren. Chiyo ist ein kleines, neunjähriges Mädchen, aus einem Fischerdorf. Ihr Leben ist mit ihren neun Jahren nicht ganz so einfach, wie für andere Kinder. Obwohl bis dahin ihre Kindheit glücklich verlaufen ist, treten nun Schwierigkeiten auf. Ihre Mutter ist an Krebs erkrankt und liegt im Sterben. Der Vater, deutlich älter als die Mutter und Fischer, kommt mit der Gesamtsituation nicht klar und kann sich nicht um Chiyo und die ältere Schwester Satsu kümmern. Doch die Kinder sind nicht verloren, denn es scheint einen Retter zu geben, Herrn Tanaka, ein wohlhabender Herr, der anscheinend Interesse an beiden Mädchen hat. Chiyo gefällt der Gedanke und hofft, dass sie und ihre Schwester adoptiert und von Zuhause weggeholt werden. Und tatsächlich ist es Herr Tanaka, der die beiden Mädchen von Zuhause wegholt. Allerdings anders, als sich Chiyo das vorgestellt hat. Herr Tanaka ist sofort die Schönheit Chiyos und besonders ihre Augen aufgefallen und bringt die beiden Mädchen nach Kyoto, denn die beiden Mädchen wurden von ihrem Vater, der sich ohnehin nicht mehr um sie kümmern konnte, verkauft. Chiyo ist von dem vielen neuen in der Stadt überwältigt und verkraftet es nur sehr schwer, getrennt von ihrer Schwester zu sein und sie nie wieder zu sehen. Chiyo soll eine Geisha werden, doch muss sie sich dazu vorher erst einmal als Dienerin des Hauses bewähren. Doch so leicht wird Chiyos Werdegang nicht, im Gegenteil, viele Steine legen sich ihr in den Weg...

Fakten
Preis: 12,00 Euro
Erschienen: Oktober 2003
Seiten: 572
Autor: Arthur Golden
Verlag: btb Verlag
ISBN: 3-442-72632-8

Meine Meinung
Der Sprung von Buchstaben in ein Herz ist nicht so einfach, auch wenn wir Leser immer meinen, ein gutes Buch müsse das schaffen, uns in den Bann zu ziehen und uns so verrückt danach zu machen, als sei es das beste Buch, das wir je gelesen haben. Manche Bücher gehen sogar so weit, dass sie uns was lehren können ohne ein Schulbuch zu sein, dass sie uns auf eine Reise durch Zeit und Raum schicken. „Die Geisha“ tut das, in dem die Geschichte der kleinen Chiyo und später der Geisha Sayuri erzählt wird. Mit Tücken und auch Lebenslücken. Ihre Lebensgeschichte, die das Buch schildert, ist interessanter, als ich es vorher angenommen hatte. Und es nicht nur die eine Lebensgeschichte, sondern auch die Geschichte eines Landes, Japan, in den Dreißiger Jahren.

Als kleines Mädchen wird Chiyo als ein sehr entschlossenes Mädchen geschildert, das trotz ihrer Entschlossenheit noch eine gehörige Portion Naivität behält und glaubt, sie könne ihrem Schicksal entrinnen. Erst rückblickend kann sie einsehen, dass sie ihrem Schicksal niemals entrinnen hätte können, so sehr sie es gewollt hätte. Das Buch erzählt Chiyo selbst als Ich-Erzählerin, doch besteht außer vielleicht fünf Seiten zu Beginn des Romans, so wie am Ende, das ganze Buch aus einer Erinnerung an ihren Werdegang von Chiyo dem Mädchen zu Sayuri, der Geisha. Wider Willen zu erst. Von ihrem Vater verkauft und ihrer Schwester getrennt, sieht Chiyo ihrer neuen Zukunft nicht mit Freude entgegen, sie will keine Geisha werden. Sie will wieder zurück zu ihrem alten Leben, zur Familie und zu all dem, was ihr bekannt ist. Doch das geht nicht. Und spätestens, als sie den Direktor trifft, will sie es aus vollem Herzen nicht, denn die erste Begegnung mit dem Direktor ist ein Schlüsselmoment, in dem sich Chiyos Leben verändert.

Der Direktor schenkt der kleinen, aus Verzweiflung weinenden Chiyo die Beachtung, die sie seit Wochen nicht bekommen hat. In ihrer neuen Heimat ausgenutzt und schikaniert von der Geisha, die in der gleichen Bleibe lebt, empfindet sie ihr Leben als grausam. Doch als sich der Direktor ihr zuwendet, empfindet sie das erste Mal wieder für jemanden wahre, tiefe Zuneigung und so passiert es, dass sich das junge Mädchen anscheinend in den so viel älteren Mann verliebt und aus Liebe zu ihm Geisha werden will. Weil sie weiß, dass Männer wie er die Gesellschaft von Geishas bevorzugen. Das Taschentuch, welches er ihr schenkt, behält sie, als Zeichen dafür, dass es jemanden gibt, der ihr was bedeutet. Um seine Beachtung will sie kämpfen. Das mag wahnsinnig romantisch klingen, aber diese Liebe scheint eine Liebe zu sein, die nicht sein darf, als ob es vorbestimm wäre. Es sieht ja erst einmal sehr schlecht aus, dass Chiyo wirklich die Chance bekommt Geisha zu werden. Sie muss hart dafür kämpfen und letzten Endes ist sie auf die Hilfe einer Geisha namens Mameha angewiesen, die sie immer unterstützt und die größte Konkurrentin von Hatsumomo ist, die Geisha, die in dem selben Haus wie Chiyo lebt und das Sagen hat.

Die Wandlung des kleinen Mädchens zur wunderschönen Frau erinnert zum Glück nicht an das hässliche Entlein, sondern eher an eine Geschichte, die einer schönen Blüte die Chance gibt zu blühen. Es ist eine interessante Wandlung, denn auch wenn der Leser damit rechnen mag, so blickt er nicht wirklich die ganze Zeit durch. Es ist im nicht klar, wieso Mameha wirklich so handelt, wie sie es tut und auch andere Handlungsgründe bleiben ihm unergründet. Es ist nicht so, als ob sie dem Leser als Geheimnis erscheinen, sondern erst zu Ende, als es eine Auflösung gibt, merkt der Leser erst, dass es ganz andere Zusammenhänge zwischen den einzelnen Charakteren gibt, als er zuerst angenommen hatte. Diesen Aspekt fand ich nicht nur sehr interessant, sondern auch sehr schön gemacht, denn da der Leser nicht damit gerechnet hatte, war es eine Überraschung und gleichzeitig auch eine Erleichterung, wie sich auch für Sayuri eine sein musste.

Die Liebe zwischen ihr und dem Direktor, oder zumindest die Liebe Sayuris zum Direktor scheint nie zu erlöschen. Es ist das, was sie antreibt, was sie motiviert, was sie zu Handlungen bringt, die ich selbst für sehr komisch hielt, doch letztendlich muss ich sagen, dass es für sie die eine Liebe in ihrem Leben gegeben hat und die ist durch eine ganz andere Art geschildert worden und doch empfinde ich ihre Liebe zum Direktor als ein kostbares Geschenk, so wie es auch Sayuri gefühlt haben muss. Ihre Liebe ist ganz anders geschildert, als man das aus europäischen Büchern kennt, genau das macht meiner Meinung nach einen ganz besonderen Zauber aus.

Insgesamt kenne ich kein Buch, das mir eine andere Kultur so wirkungsvoll aufgezeigt hat und vor der ich während des Lesens immer mehr Bewunderung aufbringen konnte. Mein Vorurteil, eine Geisha sei eine Art Prostituierte, konnte ich mit Erleichterung revidieren und das Gegenteil für mich lernen: Geishas mussten in Japan wahrlich bewundernswerte Frauen gewesen sein. Japan erscheint in diesem Buch nicht als perfekte Kultur, schon gar nicht, da auch der Krieg thematisiert wird und falsche Verhaltensweisen und doch finde ich, dass ich für mich eine große Bewunderung an das Land wiedergefunden habe. Die Geishas, die eine solche Würde ausstrahlen, sind mehr als Gesellschaftsdamen, sie sind ein nicht unwichtiger Teil der Gesellschaft. Japan wird toll skizziert, so dass man sich als Leser wünscht, das Land zu sehen, in dem Sayuri aufgewachsen ist und auch die Zeit wurde wirklich toll geschildert, so dass man sich gut in die Lage jeder einzelnen Figur hineinversetzen kann ohne zu hinken.

„Die Geisha“ ist in einem sehr verständlichen Sprachstil geschrieben, trotzdem gibt es zu Anfang viele Geheimnisse, die man ergründen muss, außer man kennt sich vielleicht mir der japanischen Kultur der zwanziger Jahre gut aus und hat Vorwissen. Es ist nicht so, dass es schwer ist, sich das Wissen beim Lesen an zu eigenen, aber man muss es tun, sonst versteht man das ganze Buch wohl oder über nicht. Die Taktik aus Erinnerungen zu erzählen, ist ebenfalls eine, die mir bei diesem Buch sehr gut gefällt, da es einfach passt. Sayuri nimmt nichts vorweg, aber die Übergänge sind so flüssig, dass ich keinen nachteiligen Grund für diese Erzählweise nennen kann, ebenso wenig dafür, dass ein Ich-Erzähler erzählt.

Insgesamt muss ich zugestehen, dass ich verstehe, wieso dieses Buch verfilmt worden ist. Es strahlt eine wirklich tolle Atmosphäre aus, die im ganzen Buch spürbar wird und den Leser durch Japan der zwanziger Jahre und darüber hinaus trägt und Grausamkeit, aber auch Liebe und Freundschaft zeigt. Eine Geschichte, die vielleicht anregt über Schicksal nachzudenken, aber gleichzeitig auch anregt sich nicht dem Schicksal hinzugeben. Man soll für seine Ziele, seine Träume kämpfen, so schwer es auch erscheinen mag, es wird doch einen Sinn ergeben für das eigene Leben. Und auch wenn man es nicht schafft, man darf sich einfach nicht unterkriegen lassen. Diese Botschaft habe ich ebenso für mich mitgenommen. Trotzdem kann man ja an eine Liebe glauben, die vielleicht das Schicksal bestimmt hat. Definitiv ist „Die Geisha“ eine Geschichte, die es wert ist, erzählt und gelesen zu werden.

Fazit
Kulturschock wird man hier sicher nicht erfahren, im Gegenteil, eintauchen in Japans Welt und die Augen erst wieder öffnen, wenn es sein muss.


Liebe Grüße, Cicila
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Die Geisha-nur zu empfehlen

ein Testbericht von 2006-05-09 18:28:44 vom 09.05.2006
Empfehlung: ja
Arthur Golden Die Geisha 576 Seiten - Btb Erscheinungsdatum: Januar 2006

Das achtjährige Fischermädchen Chiyo wird von ihrem Vater zu beginn der 30ger Jahre in eine "Okiya", einem Geisha-Haus, verkauft. um als Geisha ausgebildet zu werden. Ihre Schwester jedoch, die nicht mit einer solchen Schönheit gesegnet ist, wird kurzerhand in ein Bordell weitergegeben. Die versuchte Flucht der beiden Geschwister scheitert kläglich, und Chiyo wird ihre Schwester nie mehr wiedersehen.

Die Boshaftigekeit der Okiya-Besitzerin und die Intrigen eifersüchtiger Geishas machen ihr das Leben zur Hölle, und die Ausbildung ist qualvoll. Doch sie lässt sich nicht unterkriegen und steigt auf. Zur begehrtesten Geisha in ganz Japan. Doch sie ist nicht glücklich, und wird es in absehbarer Zeit auch nicht sein, denn ihre wahre Liebe gilt einem besonderen Mann. Den Mann, den sie geliebt hat, seit sie ihn das erste Mal gesehen hat. Und diese Liebe kann sich nur erfüllen, wenn die Geisha Kultur untergegangen ist...

Das kürzlich verfilmte Buch liest sich wie grüner Tee mit Zucker: Bittersüß mit herbem Nachgeschmack. Man trauert um die kleine Chiyo, man hat Mitleid mit ihr, man wünscht ihr das Beste und erlebt, fast genauso hart wie sie, einen Rückschlag. Doch das altbewährte Konzept der Sonnestrahlen nach einem Regen gibt uns wieder Hoffnung.

Irgendwie wird Chiyo, auch wenn sie später als Geisha Sayuri heißt, immer das kleine Mädchen bleiben, das verkauft und gequält wurde, auch wenn sie immer mächtiger wird, und später die Okiya erbt, und sich somit ihr Leben absichern kann.

Die brennende und heimliche Liebe rührt zu Tränen.


Dieses Buch bringt uns eine vergangene Zeit nahe, auf eine zauberhafte Weise, und facettenreich wie das schillernde Japan dieser Zeit.

Der Film konnte nicht viel falschmachen, denn das Buch ist so lebendig beschrieben, als würde der Film in unseren Köpfen ablaufen, mit einem Unterschied: Im Buch hat die Phantasie einen festen Platz...
...
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Kommentare
jockel2001
jockel2001, 15.05.2006
Einfach toller Bericht Jo
Rym2210
Rym2210, 12.05.2006
sh
Mogry1987
Mogry1987, 09.05.2006
Sehr hilfreich
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Prisca

Einführung in die japanische Kultur

ein Testbericht von 2006-03-17 15:59:31 vom 17.03.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: sehr einfühlsame Geschichte - fremde Kultur...
Nachteile/Kritik: ich hätte mir das Ende ein wenig anders gewünscht
Und weiter geht´s mit einem Buchbericht. Ich erinnere mich, das ich schon mal vor Jahren mit dem Buch begonnen hatte - aber es nie beendet habe. Irgendwie konnte ich mich mit der japanischen Kultur und dem Schreibstil nicht so recht anfreunden. Nun habe ich allerdings wiederholt die Vorschau von dem Kinofilm gesehen, der nach dem Buch gedreht wurde - und der hat mich neugierig gemacht.

Also habe ich das Buch wieder ausgegraben und einen zweiten Versuch gewagt.


*** DIE GEISHA von ARTHUR GOLDEN ***


Ob es sich gelohnt hat oder ob ich das Buch wieder nach 100 Seiten an die Seite gelegt habe, könnt ihr erfahren, wenn ihr diesen bericht lest. Wie üblich möchte ich mit einer kurzen


*** INHALTSANGABE ***


beginnen, damit ihr euch erst mal ein Bild von der Geschichte machen könnt.

Chiyo ist ein kleines Mädchen aus einem armen Fischerdorf. Als ihre Mutter an Krebs erkrankt und nach jahrelangem Leiden im Sterben liegt, werden sie und ihre etwas ältere Schwester immer mehr sich selbst überlassen. Ihr Vater findet nicht die Kraft, sich um seine Kinder zu kümmern.

"Rettung" naht, als Herr Tanaka, ein wohlhabender Japaner aus der nächstgrößeren Stadt sich der Mädchen annimmt. Er kauft sie ihren Vater förmlich ab. Ehe die Mädchen wissen, wie ihnen geschieht, befinden sie sich im Zug nach Kyoto und werden dort getrennt.

Chiyo kommt in eine Okiya - ein Geishahaus, denn sie besitzt sehr außergewöhnliche Augen. Ihre Schwester wird fortgebracht - ohne den Mädchen wenigstens die Möglichkeit zu geben, sich zu verabschieden.

Für Chiyo beginnt jetzt eine schwere Zeit. Sie begreift schnell, das von ihr harte Arbeit und bedingungsloser Gehorsam gefordert wird - sonst muss sie mit harten Strafen und sogar Prügel rechnen. Zudem trifft sie in der Okiya auf Hatsumomo - die Geisha des Hauses.

Hatsumomo erscheint Chiyo überirdisch schön - aber auch abgrundtief gemein. Sie tyrannisiert Chiyo wo sie nur kann.

Chiyo fügt sich nur scheinbar in ihr Los, plant aber im Stillen, ihre Schwester zu suchen und gemeinsam mit ihr zu fliehen. Das Leben in der großen Stadt erscheint ihr unerträglich - die Aussicht, irgendwann vielleicht einmal eine Geisha zu werden, kann sie nicht locken.

Der Plan gelingt scheinbar zunächst - sie findet ihre Schwester tatsächlich wieder, die als Prostituierte arbeiten muss. Die geplante Flucht scheitert dann allerdings - Chiyo stürzt dabei vom Dach, verletzt sich schwer. Sie wird geprügelt bis aufs Blut - ihre Zukunft scheint zerstört. Niemand wird Geld in die Ausbildung einer Geisha investieren, wenn die Gefahr besteht, das sie wieder zu fliehen versucht. Also bleibt ihr das Los einer Dienerin, einer Sklavin fast.

Aber dann kommt doch alles anders als geplant - einige Jahre später erscheint Mameha, eine große Geisha in Kyoto und bietet sich als Chiyos "ältere Schwester" an = sie möchte sie auf ihren Weg zu einer Geisha begleiten ....

So, mehr möchte ich jetzt aber zum Inhalt nicht mehr verraten, ich denke, ich habe heute sowieso schon recht viel geschrieben ... obwohl es nur ein kleiner Teil des Buches ist! Trotzdem möchte ich natürlich mit euch noch ein paar


*** GEDANKEN ***


über das Buch teilen. Und es sind einige, die mich beim Lesen beschäftigt haben.

Zunächst einmal möchte ich eines feststellen: der Einstieg war für mich wieder etwas gewöhnungsbedürftig. Die japanische Kultur ist nun mal für uns eine recht fremde. Die Namen sind ungewöhnlich zu lesen. Der Schreibstil ist sehr ruhig und bildhaft. Alles ein wenig anders als die Bücher, die ich sonst lese. Allerdings habe ich dieses mal den Einstieg dann doch recht schnell geschafft. Die ersten 50 Seiten haben sich ein wenig gezogen - letztlich hat aber doch die Geschichte um Chiyo gesiegt.

Diese Geschichte ist wirklich sehr interessant. Als Leserin habe ich immer wieder fassungslos den Kopf schütteln müssen, wenn ich mir vorgestellt habe, was ein kleines Mädchen im Alter von neun Jahren schon alles erleiden musste. Unvorstellbar aus unserer Sicht - allerdings muss man sich schon klarmachen, das dieses Buch eben in Japan 1930 / 1940 spielt - eine ganz andere Kultur, eine ganz andere Zeit.

Trotzdem wird man von dem Schicksal Chiyos ziemlich schnell gefangen genommen. Das ganze Buch über hat man mit ihr gelitten und auch den einen oder anderen Triumph erlebt. Allerdings würde ich das Buch nicht als spannend bezeichnend - es ist fesselnd, mehr aber auch nicht (was jetzt keinesfalls negativ sein soll !!!).

Vor allem nicht nur wegen der Geschichte um Chiyo, sondern auch, weil das Buch einem mitnimmt in das damalige Japan. Man lernt die Geisha Kultur kennen und erfährt so einiges, was man sonst nie erwartet hätte.

Für mich räumt das Buch z.B. mit dem Vorurteil auf, das Geishas nichts anderes sind als Prostituierte - obwohl ich den Übergang zwischen Unterhalterin und Prostitution als ein wenig fließend empfunden habe. Gerade als es um die Versteigerung der Jungfräulichkeit geht, konnte ich nur entsetzt den Kopf schütteln und wieder musste ich mich daran erinnern, das in Japan eben alles ein wenig anders rüber kommt als bei uns.

Ich glaube, dieser Zwiespalt zwischen zwei so gegensätzlichen Kulturen war es auch, der mich besonders fasziniert hat. Es öffnet ein wenig die Augen dafür, das nicht immer alles so ist, wie es scheint - sondern das es viel mehr auf die Sichtweise der betroffenen Personen ankommt.

Dieser Zwiespalt der Kulturen macht sich auch in den Personen des Romans bemerkbar. Chiyo war mir sehr sympathisch - allein schon wenn man ihr Schicksal und ihr ganzes Leben betrachtet. Hatsumomo war mir unsympathisch, obwohl ich denke, das auch sie nur ein Mensch ihrer Kultur war. Sie war ehrgeizig, wollte die Beste sein und bleiben. Von Beginn hat hat sie in Chiyo eine Konkurrentin erkannt - selbst als sie noch ein kleines, ungebildetes Mädchen war hatte Chiyo das Potential zu einer großen Geisha in sich. Wer konnte das besser erkennen als Hatsumomo? Aus ihrer Sicht war ihre Reaktion auf Chiyo logisch - sie wollte die Gefahr beseitigen - sie vernichten - demütigen ... das sie dabei zu Mitteln gegriffen hat, die sie dem Leser unsympathisch machen, lag einfach in ihrer Art.

Schwieriger einzuordnen sind die meisten anderen Figuren im Roman. Oft verwischt sich "gut" und "böse" ein wenig - denn was in unseren (europäischen) Augen nur negativ sein kann, erscheint in den "japanischen Augen" notwendig, normal. Deswegen möchte ich sagen, es gibt in diesem Roman eigentlich nur wenige Personen, die man wirklich ins Herz schließt aber es gibt andererseits auch nur wenigst, die am abgrundtief verachtet. Interessant ist die Darstellung aller Personen allemal!

Wie ist der Schreibstil des Buches denn sonst? Nun, ich habe das Buch recht schnell durch gelesen, nachdem ich erst mal den Einstieg gefunden hatte. Wie schon gesagt, die Sprache ist sehr bildreich, aber sonst nicht schwierig. Das Buch ist unterhaltsam - ich würde ihm aber trotzdem ein Menge Anspruch unterstellen, einfach weil es dem Leser eine völlig fremde Kultur vorführt.

Was mich an dem Buch etwas enttäuscht ist das Ende. Ich möchte jetzt hier nicht zu viel verraten - aber ich finde es einfach ein wenig unpassend für den Rest des Buches. Viele werden sich damit zufrieden sein - mir persönlich kommt es einfach ein wenig unecht vor - so als wollte man unbedingt ein positives Ende erzwingen. Schade eigentlich - obwohl das Ende allein das Buch nicht (viel) schlechter werden lässt.

Jetzt möchte ich aber noch ein paar Worte zu


*** ARTHUR GOLDEN ***


loswerden.

Viel gibt es von ihm gar nicht zu sagen. Er wurde 1957 in Tennesee geboren. Inzwischen lebt er mit Frau und zwei Kindern in Massachusetts.

Japan ist Goldens Passion - nicht nur, das er Kunstgeschichte mit Schwerpunkt japanische Kultur studierte - anschließend verbrachte er auch einige Jahre in Japan. An seinem Buch "Die Geisha" hat er über zehn Jahre gearbeitet, bis er bereit war, es veröffentlichen zu lassen.

Nun noch ein paar nackte


*** FAKTEN ***


rund um das Buch.

Die Geisha von Arthur Golden
Hardcover
Bertelsmann Verlag
ISBN: 3442731909
572 Seiten
12,00 Euro

Taschenbuch
btb Verlag
ISBN: 3442726328
572 Seiten
10,00 Euro


*** MEIN FAZIT ***


Ein Buch in das man erst mal einsteigen muss, weil einem die japanische Kultur fremd vorkommt und die Sprache ungewöhnlich bildhaft ist. Aber bereits nach kurzer zeit wird man von diesem Buch gefesselt sein.

Die Geschichte um die Geisha Chiyo ist so lebendig geschrieben, das man sich kaum vorstellen kann, die sie "nur" ausgedacht ist.


@ Prisca - Februar 2006 - ich schreibe für Ciao und Yopi
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HiRD1
HiRD1, 17.03.2006
SH. Gruß, Ralf
Madrianda
Madrianda, 18.03.2006
SH! VG Beate 9830
waltraud.d
waltraud.d, 17.03.2006
sehr hilfreich
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snoopy_held

geishas-ein missverständnis

ein Testbericht von 2006-01-09 16:30:17 vom 09.01.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: alles...
Nachteile/Kritik: nichts
Japan - Ein Land der Gegesätze wie kein zweites. Zart duftende Kirschblüten duellieren sich mit kampfesmutigen ninjakriegern. Verwunschene Tempel sind versteckt in den Hinterländern der großen Städte. Eine aufstrebende Industrienation im Spagat zwischen Machtzuwachs und dem Erhalt alter Tradition. Große, verehrte Sumo-Ringer neben zarten, filigranen Damen.Die Hochepoche der "Geishas", Sinnbild für Japans Geshichte ist längst vergangen. Was bleibt ist eine sanfte Erinnerung und eines der wohl großartigsten Bücher, das ich je gelesen habe. ein irrtum unserer westeuropäischen kultur liegt darin, dass wir allzu häufig die bezeichnung "geisha" mit den konkubinen des japans vor dem zweiten weltkrieg gleichsetzen. golden führt uns vor, wie irrtümlich diese darstellung ist. aus intensiven hintergründigen recherchen zaubert er ein buch voller anmut. die "Geishas", wobei die Vorsilbe "gei" vom japanischen Wort für Künstler abgeleitet ist, beherrschten eine vielzahl an kunstfertigkeiten. verschiedene instrumente spielen, tanzen können, eine intelektuelle unterhalterin sein. all das verkörperten die berühmten geishas jener zeit. fein und intensiv zeichnet der roman die charaktere des jungen mädchen yuri, die aus ihrem fischerdorf in eine welt der kunst und der tradition der reichen und schönen tritt. in ein exotisch anmutendes GOLDENes Japan. Das schimmert und auf eine subtile Art zum Weiterlesen zwingt. "Die Geisha" verbindet Geschichte mit anrührigen Momenten, liebenswerten Charakteren und einer fesselnden Handlung. Kaum zu glauben, wie natürlich die Sprache ist, mit der dieser mann erzählt. so dass man glaubt, er selbst müsste eine Geisha sein. Ein erotisches und zugleich nüchternes Buch. Gehört meiner Meinung nach zu einer herrlich duftenden Tasse Grüntee an einem kalten verregneten Januarabend. Wunderschön und eine Zierde im Bücherschrank und im Herzen. Denn wer dieses Buch gelesen hat, dem verbleibt ein Teil der Erinnerung im Herzen. Jedem, der noch unschlüssig ist, ob dieses Buch gelesen werden sollte ist nicht zu raten. Aber es ist zu versprechen, dass es aus der Sicht eines Menschen, der es gelesen hat, ein Verlust wäre, es nicht gelesen zu haben. Ich glaube ich werde es mal wieder lesen, vielleicht nächste woche, abends, wenn der kalte januarwind durch die straßen zieht, bei einer duftenden tasse heißem grünem Tee.
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Prisca
Prisca, 09.01.2006
kleiner Tipp am Rande: ein paar Absätze würden das lesen doch sehr erleichtern P.
kati13
kati13, 09.01.2006
ein paar Absätze wären schön...
Lidlefood
Lidlefood, 09.01.2006
sehr hilfreich
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Produktbeschreibung Golden Arthur: Die Geisha (gebundene Ausgabe)

Technische Daten und Produkteigenschaften
Memoires of a Geisha.
Allgemeine Informationen Golden Arthur: Die Geisha
EAN: 9783442731909
ISBN: 3442731909
gelistet seit: 10.06.2004
Hersteller: Golden Arthur
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Produktbewertung: Kundenbewertung 4,30 / 5,00
Details
Seitenzahl: 572 
Hersteller / Verlag: Btb 
Maße (L x B x H): 190 x 126 x 45 
Gattung: Belletristik 
Ausgabeformate: Hardcover 
Erscheinungsjahr: Oktober 2003 
Übersetzer: Aus d. Englischen v.: Stege, Gisela 
Unverbindliche Preisempfehlung: 12.00 
Kurztitel: Golden, A: Geisha 
Schlagworte: Amerikanische Belletristik / Roman, Erzählung;Geisha;Japan / Landeskunde, Kultur; 
Golden Arthur: Die Geisha (gebundene Ausgabe) im Vergleich
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