Guatemala
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Guatemala Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

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astrosoft

Tikal - beeindruckende Maya-Ruinen im Dschungel...

ein Testbericht von 2002-02-12 18:12:12 vom 12.02.2002
Empfehlung: ja
'There's nothing like Tikal', so umschreibt der (sehr gute) Reiseführer 'La Ruta Maya' (Lonely Planet) die große Ruinenstätte im Urwald von Guatemala.

Wir waren im November 1997 dort und es war ein beeindruckender Höhepunkt unserer 8-wöchigen Rucksacktour auf den Spuren der Mayas in Mexiko, Belize, Guatemala und Honduras.
Es ist sehr zu empfehlen sehr früh in den Nationalpark aufzubrechen. Wir waren ca. 5.30 Uhr dort und konnten mit als erste rein. Es ist ein irrsinniges Erlebnis in der Morgendämmerung und bei Brüllaffen- und Vögelgeschrei die mystischen Maya-Tempel aus dem Nebel aufsteigen zu sehen und mit etwas Glück einen Sonnenaufgang auf einer der Pyramiden zu geniessen!!!

Was uns jedoch fast genau so fasziniert hat wie die Maya-Bauwerke war die vielfältige Natur, die hier frei zu sehen ist. So haben wir hier z.B. in freier Wildbahn mehrere Tukane (tw. aus weniger als 10m!) gesehen sowie Papageien, Spider und Howler Mokeys, Weißrüsselnasenbären, einen Fuchs, Geier, tausende toller Schmetterlinge und natürlich den vielfältigen Urwald. Der Tikal-Nationalpark ist gleichzeitig UNESCO Welterbe für Kultur und Natur und das als einziger überhaupt!

Das Gelände ist mit knapp 15 qkm ziemlich groß, so daß man einige Stunden Marsch einkalkulieren sollte, um alles zu sehen. Wer schwindelfrei ist, sollte auch unbedingt auf einige der Pyramiden hochsteigen, z.B. Tempel II, Tempel IV oder El Mundo Perdido. Es bietet sich immer ein überwältigender Ausblick auf die Ruinen und den dichten Urwald.

Bei den Ruinen gibt es einige (eher teuere) Hotels. Die Mehrzahl der Besucher läßt sich jedoch in Flores nieder, einem schön an einem See gelegenen Städchen ca. 60 km südlich. Wer mehr von Land und Leuten sehen möchte sollte dies auch tun. Von hier fahren von früh morgens bis zum Mittag ständig Kleinbusse in der Nationalpark. Eine vernünftige Übernachtung im Doppelzimmer bekommt man dort so. ab DM 20.-- bis 30 .--. Eintritt und Fahrt in den Park kommen ca. auf US$18.

Ein Tag im schönen Flores / Stanta Elena kann man übrigens gleich einplanen. Zu empfehlen sind eine Bootstour auf dem Lago de Petén Itzá und der Markt in Santa Elena.

Nach Flores kommt man übrigens sehr gut und billig mit dem Flugzeug von Guatemala Stadt. Einfach in einem Reisebüro in der Stadt oder gleich am Flughafen fragen... Die Busfahrt vom Süden Guatemalas ist nicht zu empfehlen, da sie lang und beschwerlich ist. Außerdem wurden schon mehrmals Überfälle gemeldet.

Wer mit dem Rucksack unterwegs ist kann von Flores aus Richtung San Ignacio (Belize), Guatemala Stadt oder auch Palenque (weitere schöne Ruinenstätte in Chiapas, Mexiko) weiterziehen...

Weitere Tips und den ganzen Reisebericht über 8 Wochen auf den Spuren der Maya gibts bei:

http://www.astrosoft.de
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Kommentare
Nanie
Nanie, 12.02.2002
Ja, ich glaube das waumlre auch einmal eine Reise wert! Schau doch mal bei mir vorbei! Liebe Gruumlszlige, Nanie
Papa_Santano
Papa_Santano, 12.02.2002
Ich befuumlrchte mal dass ich dann doch eklatante Probleme mit dem Klima haumltte. Das ganze ist mir eine Nummer zu warm um mich dort richjtig wohlfuumlhlen zu koumlnnen. Gruszlig, Sascha.
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EverBaby

^Guatemala - Land der Träume? ^

ein Testbericht von 2003-03-24 15:28:06 vom 24.03.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: -...
Nachteile/Kritik: -
Guatemala, ein Traumland? Man könnte sagen: ja klar, angenehmes Klima, schöne Strände und ideales Urlaubsziel. Eine solche Betrachtung zeugt jedoch von Oberflächlichkeit.
Guatemala - ein Land mit vielen Gesichtern. Dies würde schon eher zutreffen. Denn Armut und Wohlstand sind oft nur wenige Kilometer voneinander entfernt, wie das Beispiel Guatemala City deutlich zeigt. Auf der einen Seite findet man das Zentrum von Guatemala City mit seinen prachtvollen Villenvierteln, Nobelkarossen und Menschen die es sich leisten können, Gucci, Kelvin Klein und andere Designermode zu tragen. Nur ein paar Meter weiter, am Rande von Guatemala City, sieht man Menschen die im Müll leben und Arbeiten, um so ihre "Existenz" weit unterhalb der Armutsgrenze zu sichern. Ihr Tag besteht darin den großen Müllplatz nach brauchbaren Gegenständen welche den Ansprüchen der Oberschicht nicht mehr genügen, und halbwegs genießbaren Nahrungsmitteln zu durchsuchen, und diese dann vielleicht auf dem "Marktplatz" verkaufen zu können . Sie leben praktisch vom Abfall der High Society.
Dies ist nur ein Beispiel für die vielen Disparitäten die das Bild von Guatemala prägen.
Um ihren Wohlstand zu sichern , hemmen die Großgrundbesitzer die Entwicklung der Kleinbauern, in dem sie ihre Ländereien zu Preisen verpachten, die ihren Reichtum weiter ansteigen lassen, oder sie besitzen große Plantagen , deren Erträge sie billiger verkaufen als die Kleinbauern es sich leisten können, und somit den Kleinbauern daran hindern seine Erträge komplett verkaufen zu können. Wenn die Großgrundbesitzer ihre Pachtpreise niedriger gestalten würden- ohne dadurch in die Verlustzone abzurutschen-, würden sie den Bauern so die Möglichkeit geben ihren sozialen Standart zu verbessern. Dies ist jedoch nicht der Fall, deswegen lebt der Großteil der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze, ohne eine Chance auf sozialen Aufstieg.
In einem vom Krieg zerstörten Land in dem die Wirtschaft am Boden ist, ist die Oberschicht in der Lage sich ihre Wünsche zu erfüllen und die schönen Seiten des Landes auszukosten, während für den Rest der Bevölkerung die Vorstellung von einer gesicherten und rosigen Zukunft nur ein Wunschtraum ist. Der Großteil der Bevölkerung ist in der Landwirtschaft tätig und auf Grund der geringen landwirtschaftlichen Erträge der Kleinbauern, und ihrer Armut haben sie eine große Anzahl Kinder ( auf jede Frau kommen im Schnitt 4,46 Kinder ) um so irgendwie ihre Zukunft im Alter zu sichern, denn wegen dieser Armut müssen die Kinder ebenfalls arbeiten, um die Erträge zu sichern, dabei haben sie keinerlei Möglichkeiten eine Ausbildung in irgendeiner Form von Bildung zu genießen. Und selbst wenn zwischen der harten Arbeit noch etwas Zeit bliebe, gäbe es so gut wie keine schulischen Einrichtungen in den ländlichen Gebieten. Aus eben dieser Situation, resultiert die wahnsinnig hohe Analphabetenquote von 44.4 % ( 1995 ). Da diese Kinder keine Bildung erhalten ist ihre Zukunft eigentlich vorprogrammiert, da sie ohne Bildung kaum eine Chance haben diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Ihre Alternative zur Armut auf dem Land besteht darin , in die Stadt zu gehen , mit der Hoffnung auf Arbeit, um dann wie die meisten anderen vom Land gekommenen Menschen im Müll zu landen, und vom Abfall und dessen Verkauf, sowie vom betteln zu leben. Was haben diese Menschen da noch von den tollen Landschaften und den Traumstränden, sie können es sich nicht leisten ihre "Arbeit" ruhen zu lassen um diese Vorzüge des Landes zu genießen.

Hinzu kommen katastrophale hygienische Zustände, insbesondere auf dem Land: Es gibt kein sauberes Trinkwasser, keine sanitären Anlagen und Arztbesuche und Medikamente sind ein Luxus, den sich viele nicht leisten können. Oft gibt es auch keinen Arzt in der näheren Umgebung; es sind sehr lange Märsche nötig, um medizinische Versorgung zu erhalten, vorausgesetzt, man kann es bezahlen. Doch welcher kranke Mensch, der dringend ärztliche Hilfe benötigt ist schon imstande, viele Stunden zu laufen, um versorgt zu werden. Dies ist in Guatemala City kein Thema, zumindest für die Oberschicht. Man sieht, dass auch in diesem Punkt geradezu extreme Disparitäten festzustellen sind, die es zu beheben gilt.

Wie schon erwähnt bietet Guatemala eine hervorragende naturräumliche Ausstattung mit faszinierenden Landschaften, malerischen Stränden und antiken Kulturstädten, was bewirkt das der Tourismus die 2 höchste Einnahmequelle des Landes darstellt( 600.000 Besucher
jährlich bei 364 Mio. Dollar Umsatz ), jedoch kann das Land dieses Potential nicht vollends ausschöpfen. Da vor allem in den Tourismuszentren ( Antigua Guatemala, Chichcastenango, Panajachet, nördl. Quicke, Peten )die Kriminalitätsrate dermaßen hoch ist, wagen es nur wenige, ihren Urlaub in Guatemala zu verbringen.
Berichte und Warnungen von brutalen Überfällen schrecken viele Urlauber ab, da es genügend alternative Urlaubsziele gibt. Denn wer reist schon gern in ein Land in dem davor gewarnt wird sich nach Einbruch der Dunkelheit auf die zu Straße begeben und in dem es sehr riskant ist Schmuck und andere Wertgegenstände mit sich zu führen. Außerdem besteht eine erhebliche Unfallgefahr auf Grund von schlecht oder gar nicht gewarteten Verkehrsmitteln, die auch ein beliebtes Ziel von bewaffneten Banden darstellen.

Daraus folgt, das die Notwendigkeit besteht, diese Kriminalitätsprobleme zu beheben, um so die Anzahl der Touristen und damit die Umsätze zu erhöhen, was wiederum zu einem wirtschaftlichen Aufschwung und somit zur Belebung des Arbeitsmarktes führen könnte. Hier werden jedoch schwerwiegende Probleme sichtbar: Wie will man in einem Land, wo die Armut so ausgeprägt ist, dass die Menschen in ihren Augen nichts mehr zu verlieren haben, die Kriminalität bekämpfen, wenn es der Regierung nicht einmal gelingt, die Sozialstandards für die Masse auf ein Niveau des Existenzminimums zu bringen.

^Daraus lassen sich folgende Schlüsse ziehen:^
Ohne Sicherheit keine Touristen; ohne Touristen erschwerte Bedingungen für einen Aufschwung des Arbeitsmarktes und der Wirtschaft; ohne Aufschwung keine Verbesserung der sozialen Standards der Bevölkerung. Das soll jedoch nicht heißen, dass es zu einer Monostrukturierung der Wirtschaft in Guatemala in Bezug auf Tourismus kommen soll, weil dies langfristig erneut zu Problemen führen würde, wie man zum Beispiel in anderen Tourismusregionen wie der Algarve sehen kann, wo jahrelanger Massentourismus zu einer Zerstörung der Umwelt und einer immer unattraktiver werdenden Umgebung geführt hat. Dies würde daher in einigen Jahrzehnten auch auf das "Traumland" Guatemala zukommen, womit man wieder vor den selben Problemen stehen würde.
Vielmehr müßte man durch Subventionen ausländischer Hilfsorganisationen (sowie IWF) und Investitionen eine Basis für eine breitgefächerte wirtschaftliche Entwicklung sorgen, da dies langfristig gesehen ein sichereres Fundament für einen konjunkturellen Aufschwung sein würde.

Dadurch ergäben sich für viele Menschen die Möglichkeiten, einen Arbeitsplatz mit einer angemessenen Bezahlung zu bekommen, was wiederum ihre Lebenslage erheblich verbessern würde. Grundlage hierfür ist jedoch ein staatliches Schul- und Bildungssystem, was jedem Kind die Möglichkeit bietet, eine ordentliche Bildung zu erhalten. Jedoch müsste es für die Familien, die ihre Kinder eigentlich zur Arbeit auf dem Land benötigen einen finanziellen Ausgleich geben, da es für sie sonst keine Möglichkeit gibt, auf die Leistung ihrer Kinder zu verzichten und diese somit keine Schule besuchen könnte, weil ihnen die Zeit fehlt.. Dies ist jedoch nur mit einer breitgefächerten Entwicklungshilfe der Industriestaaten zu ermöglichen; insbesondere muss dafür gesorgt werden, dass in den ländlichen Gebieten schulische Einrichtungen vorhanden sind, was bis jetzt nur vereinzelt der Fall ist. Ebenso müssen sich Lehrkräfte finden, die bereit sind, in irgendeinem Dorf auf dem Land zu arbeiten; der Job muss ihnen also dem entsprechend "schmackhaft" gemacht werden. Dafür fehlen allerdings auch wieder die Mittel womit abermals deutlich wird, wie wichtig ausländische Subventionen sind.

^Fazit:^
Die Disparitäten zwischen Stadt und Land müssen unbedingt vermindert werden, z.B. indem man außerhalb von Guatemala City zentrale Wirtschaftspole ansiedelt die sich auf die gesamte Umgebung positiv auswirken würden und Arbeitsplätze schaffen.
Wenn es dem Staat gelingt, ein multiples Wirtschaftssystem aufzubauen, d.h., viele verschiedene Wirtschaftszweige zu etablieren, hat das Land die Möglichkeit aus dem konjunkturellen Tief herauszukommen und langfristig in den oberen Ligen der Weltwirtschaft mitzuspielen um somit den Lebensstandard langsam zu steigern, ohne Subventionen von Außen ist dieses Ziel jedoch kaum erreichbar.
Zu guter letzt kann man sagen, dass Guatemala ein Traumland für die Wenigen ist, die genügend Geld zur Verfügung haben, dass ihnen Tür und Tor zu einem luxuriösem Leben geöffnet werden womit es ihnen möglich ist, ihr Leben in vollen Zügen zu genießen, während der Großteil der Bevölkerung sich zwar nicht in einem nicht endenden Alptraum, sehrwohl aber in einem Traum von einer besseren Zukunft befinden.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Anuminas

Livingston - Ein bisschen Jamaika in Guatemala

ein Testbericht von 2002-04-08 18:14:10 vom 08.04.2002
Empfehlung: ja
Guatemala ist wohl eines der spannendesten Länder Zentralamerikas. Mit seinen ca. 100.000 qkm und ca. 14.000.000 Einwohnern ist Guatemala das nach El Salvador am dichtesten besiedelt Land der Region. Dei Bevölkerung setzt sich, anders als in den Nachbarländern, etwa zur Hälft aus Mestizen (Ladinos) und Indígenas (die 21 unterschiedlichen Mayavölkern mit eigenen Sprachen und Traditionen angehören) zusammen. Dies ist auch der Grund dafür, das man im ganzen Land auf das Erbe der Maya-Zivilisation trifft.
Seit 1996 die Guerrilla ein Friedensabkommen mit der Regierung geschlossen hat, ist Guatemala wieder ein relativ sicheres Reiseland. Es kommt zwar immer noch zu brutalen Überfällen in den abgelegenen Bergregionen, von denen sowohl Einheimische, als auch Touristen betroffen sind, wer sich jedoch vor allem in diesen abgelegenen Gegenden einem Führer anvertraut hat eigentlich nichts zu befürchten.

ANREISE
Es gibt von Deutschland aus keine Direktflüge nach Guatemala-Stadt.
DELTA Airlines: fliegt mehrmals täglich von Frankfurt nach Atlanta und von dort aus einmal am Tag weiter nach Guatemala (Studentenermäßigung bis 30 Jahre)
IBERIA: fliegt über Madrid (seltener auch über Barcelona) nach Guatemala (Studentenermäßigung bis 26 Jahre)
UNITED AIRLINES: fliegt über Los Angeles
MEXICANA: fliegt von Frankfurt über Mexiko-Stadt
LUFTHANSA: fliegt nach Miami (von dort geht es dann allerdings nur mit IBERIA weiter)

GUATEMALA-STADT
...macht auf den ersten Einblick einen sehr unattraktiven Eindruck und daher halten sich die meisten Touris nur sehr kurz hier auf, wie ich. Deshalb kann ich hier auch eigentlich nicht viel schreiben. Ein guter Tip zum Übernachten ist das Hotel Primavera (oder auch als Hotel Spring bekannt). Es liegt direkt im Stadtzentrum, dass man vom Flughafen mit dem Taxi für ca. 50 Quetzales (etwa € 8,-) erreicht. Das Hotel ist recht bekannt bei Taxifahrern.
Samstag ist Tamales-Tag in der Hauptstadt. Tamales sind Maisteigtaschen die mit Fleisch und Gemüse gefüllt sind. Viele Frauen verkaufen sie direkt an der Haustür. Zu erkennen sind diese Häuser an einer roten Laterne vor der Haustür (nicht mit dem Rotlichtviertel verwechseln!!!)

CHICHICASTENANGO
Das bekanntest Aushängeschild von Chichi ist sein farbenfroher Markt. Da dies natürlich jedem Reisenden gut bekannt ist, ist es mittlerweile schwer günstige Souvenirs zu erstehen, aber wer ein wenig Geschick beim Handeln hat, dem mag dies trotzdem gelingen.
Am interessantesten fand ich den Friedhof der Stadt mit seinen liebevoll gestalteten Mausoleen. Selbst das kleinste Grab ist in Beton gegossen (was wie man mir erzählte, daran liegt, das ansonsten die streunenden Hunde die Leichen wieder ausgraben würden; ob´s stimmt?).
Wer eine günstige Unterkunft sucht lässt sich am besten von einem der vielen Kinder, von denen man sofort wenn man den Bus verlässt angesprochen wird, führen. Wenn das Hotel zu dem man geführt wird wirklich nicht den persönlichen Vorstellungen entspricht, sollte man sich nicht scheuen zu verlangen zu einem anderen gebracht zu werden

ANTIGUA
In Antigua, der alten Hauptstadt des Landes, ist das Erbe der spanischen Kolonialherrschaft überall gegenwärtig (wenn auch teilweise von Erdbeben schwer in Mitleidenschaft gezogen).
Gegründet wurde die Stadt im 16. Jahrhundert und war der Sitz zahlreicher katholischer Orden.
36 km von der Stadt entfernt liegt der Volcan del Agua.
Antigua ist die am besten touristische erschlossene Stadt des Landes, was sich auch in den Preisen ausschlägt.
In der Hauptsaison (Sommer/Trockenzeit) kann es sehr schwierig sein noch ein freies Zimmer zu ergattern. Daher habe ich auf dem Busbahnhof übernachtet, was aber nicht unbedingt zu empfehlen ist.

LIVINGSTON
Livingston ist wohl der ungewöhnlichste Ort Guatemalas. Hier leben die Garífuna, Nachfahren afrikanischer Sklaven, die einst eine unabhängige Republik auf den Antillen ihr Eigen nennen konnten. Sie wurden Ende des 18. Jahrhunderts von den Briten an die Zentralamerikanische Karibikküste deportiert. Und leben sie bis heute. Ihre Sprache ist eine Mischung aus afrikanischen Sprachen und dem längst ausgestorbenen Karibe mit starken Einflüssen aus dem Englischen und Spanischen. Die meisten Bewohner Livingstons sprechen besser Englisch (im Jamaika-Stil) als Spanisch.
Es gibt keine Strasse, die hierher führt. Man muss entweder mit dem Boot aus Puerto Barrios oder vom Río Dulce hierher schippern.
Zu sehen gibt es in Livingston eigentlich nichts besonderes. Das spannende ist einfach, dass dieser Ort so total un-guatemaltekisch ist. Direkt im Ort kann man nur sehr schlecht baden gehen (auch wenn das bei der unerträglichen Hitze schon sehr nett wäre), da das Meer hier sehr flach ist und man sehr weit laufen muss, um auch nur bis zu den Knie im Wasser zu stehen.
Was manchmal recht anstrengend ist, sind die Einheimischen, die ihren Alkoholkonsum fast ausschließlich dadurch finanzieren, dass sie sich aktiv bei Touristen einladen. Dies ist aber eigentlich auch recht verständlich, da es in Livingston keine echt Arbeitsmöglichkeit gibt. Aber man findet sehr schnell „Anschluss“ und „Freunde“.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
aldobar
aldobar, 09.04.2002
Wunderbarer Reisebericht aldobar
Dialya
Dialya, 13.04.2002
Du weckst in mir richtig das Reisefieber...
Nanie
Nanie, 08.04.2002
Houmlrt sich sehr interessant an. Werde ich bei meinen naumlchsten Reiseplaumlnen in die engere Auswahl nehmen! Liebe Gruumlszlige, Nanie
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