Hamburger Dom
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Platz 36 in der Kategorie "Reiseziele Hamburg". Typ: Bauwerk / ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 4,60 / 5,00 (4.6 von 5)

Hamburger Dom Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,60 / 5,00 (4.6 von 5)
von 86% aller Autoren empfohlen (6/7).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Attraktionen, Spaßfaktor
  • große Vielfalt an Fahrgeschäften für die kleinen, große Vielfalt an gesellschaftlichen Möglichkeiten für die Großen
Nachteile/Kritik
  • Aua, mein Geldbeutel!
  • wenig Motivierendes für "junge Erwachsene", SEHR hohe Kosten
Sortiert nach 
michay

Schön für jeden aber auch teuer!

ein Testbericht von 2004-08-07 23:32:19 vom 07.08.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Attraktionen, Spaßfaktor...
Nachteile/Kritik: Aua, mein Geldbeutel!
Nun, ein paar Tage nach meinem Kurzurlaub in der schönsten Stadt Deutschlands möchte ich meine Reihe über meine Erlebnisse starten und euch Orte und Sehenswürdigkeiten der Hansestadt vorstellen.
Beginnen wir mit einer naja, Sehenswürdigkeit wo jeder als erstes wohl an eine Kirche denkt. Aber weit gefehlt, der Hamburger Dom ist die Attraktion schlechthin für die wilden und auch die etwas ruhigeren.
Vergleichbar mit einem Vergnügungspark – nur mehr Burger und Wurstbuden
Vergleichbar mit einem Jahrmarkt oder einem Volksfest – nur eben größer.

Etwas vergleichbares habe ich bis jetzt wirklich nur auf dem Volksfest in Nürnberg erlebt.

Der Dom ist nun also ein Volksfest, mit vielen Ständen und Attraktionen für klein und vor allem groß.
Es ist das größte Volksfest im Norden und findet 3 mal im Jahr statt. Einmal der Frühjahrsdom, der Sommerdom und der Winterdom.

Der Dom findet auf dem Heiligengeistfeld statt. Gut zu erreichen direkt neben dem St. Pauli Stadion. Entweder man steigt die U Bahn Reeperbahn aus und geht Richtung Norden, etwa 5 Minuten Fußmarsch über die Reeperbahn und zur Linken sieht man dann schon die Attraktionen, oder man steigt St Pauli aus und steht direkt davor. Auch Parkplätze stehen zur Verfügung. Über Millerntordamm und Budapester Straße findet man den Dom ganz leicht.

Übrigens hat der Hamburger Dom seinen Ursprung schon im 11. Jahrhundert.



~Beginnen wir mit den Öffnungszeiten.

Der Dom hat in der Woche jeden Tag von 15 Uhr bis 23 Uhr geöffnet, Sonntags beginnt er schon 14 Uhr bis 23 Uhr und an Freitagen und Samstagen von 15 Uhr bis 00:30 Uhr.
Immer Freitags ist Feuerwerk.

Der Sommerdom dieses Jahr, welcher zur Zeit gerade ist geht noch bis zum 22. August und ist in jedem Fall noch für jedermann empfehlenswert.
Der Winterdom beginnt anschließend am 5. November und geht bis zum 5. Dezember.



~Die Attraktionen

Schon von weitem sieht man das höchste Transportable Riesenrad, welches nicht nur die großen anzieht.

Vom Riesenrad aus hat man einen sehr schönen Blick über die ganze Stadt.
Weiter hinten befindet sich die:

Wildwasserbahn, die Garantie zur Erfrischung an warmen Tagen wie im Moment.

Natürlich ist auch der Klassiker schlecht hin vertreten, den man wirklich auf jedem Fest findet, Break dancer. Hier wird man ganz schön durchgeschüttelt. Meist Kult bei den jüngeren bzw. Teenies.
Rasant auch die Alpina Bahn, die im Bayrischen Stil einen durch die Gegend fährt. Leider keinen Looping, sondern nur eine Achterbahn.

Für die kleineren gibt es die Münchner Rutschen, hier Rutscht man große Rutschen hinunter. Sie war auch schon auf dem Oktoberfest in München.

Autoscouter, Flieger für Kinder und Kinderkarussels dürfen natürlich nicht fehlen.

Der Grund ist bei vielen gleich. Viele Fahrgeschäfte knüpfen an das gute alte Break dancer an. Es gibt ein Fahrgeschäft wo man sich noch überschlägt, eines wo es etwas wilder zu geht wie beim Break dancer, aber wie gesagt nicht wirklich viel neues.

Für das Ruhige Gruseln gibt es Geiserbahnen und Geisterhäuser.

Und das Geld? Nun ja, das ist in jedem Fall nach einer Runde Dom ganz schön knapper geworden, denn die Betreiber lassen sich den Spaß natürlich ganz schön was kosten. Die meisten Fahrgeschäfte egal ob für Kinder oder die großen, liegen so zwischen 2,50 und 3,50 Euro.
Und wenn man alles fahren möchte ist das schon ganz schön viel.

Auf dem Dom gibt es natürlich aber auch Familientage, dies ist der Mittwoch, wo man günstigere Preise überall bekommt.


~ Spielbuden

Vor 3 Jahren als ich mit meinem Bruder das erste Mal auf dem Dom war, hatte ich nachher ganz schön zu schleppen. Ihr kennt sicher alle die kleinen Automaten, wo man sich mit einem Greifarm Plüschtiere oder so angeln kann. Darin war mein Bruder Meister und aus fast jedem Automaten hat er etwas herausgeholt. Auch auf der diesjährigen Dom findet man wieder massig solche Automatenhallen.

Ach ja, natürlich darf ich die Schießbuden und die Losbuden nicht vergessen, wo man schöne große Plüschtiere gewinnen kann, aber ich denke ja immer noch das man da auch nur drauf zahlt oder schon eine ganz gehörige Portion Glück benötigt.


~ Stände

Für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt.
Man bekommt so gut wie alles. Bratwurst, Pommes, Fischbrötchen, Currywurst…
Sogar ein richtiges Restaurant habe ich gesehen ist da aufgebaut.

Natürlich hat auch alles seinen Preis, wie auch die Fahrgeschäfte, aber Hunger bekommt man sicherlich. Das ist schon einkalkuliert bei den Machern, vor allem wenn es wieder so gut riecht.

Auch die Süßwarenstände und die Zuckerwatte und Eisstände dürfen nicht fehlen.

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht mehr was ich für eine Portion Pommes gezahlt habe, denn mein Bruder hat dies gemacht, aber unter 2 Euro war es sicherlich nicht.


Fazit:

Dom ist wirklich empfehlenswert, auch wenn ich mir immer sehr verkneifen muss zu viel Geld auszugeben. Für solche Automaten wo man Teddys heraus bekommt okay, wenn man weiß wie es geht und der Automat auch dementsprechend eingestellt ist das man überhaupt etwas heraus bekommt.
Ich liebe Fahrgeschäfte und kann sehr schwer an einem vorbei gehen, aber diesmal habe ich es sogar geschafft nichts weiter zu fahren. Das Geld ist mir dann doch zu schade, auch wenn das Kribbeln natürlich da ist, aber ich habe mir eh einen Besuch im Heidepark vorgenommen im nächsten Jahr, da kann ich für mein Geld so viel fahren wie ich möchte.

Ja, und die Preise für Essen und Trinken? Sind natürlich überall auf jedem Markt so hoch, aber irgendwie: man geht ja hier her entweder um nur zu schauen – da spart man eh weil man nichts kauft und nichts fährt, oder man geht hier her um sich zu Vergnügen.
So eine Art Hobby, man gönnt sich ja sonst nichts!

Dom empfehle ich in jedem Fall jedem Besucher und Einheimischen, wer nichts fahren will schaut halt nur, aber es ist immer ein Erlebnis!

Im Übrigen sollte man für einen Besuch auf dem Dom viel Zeit mitbringen, denn er ist wirklich sehr groß und wenn viel los ist brauch man schon eine bis zwei Stunden um alles zu sehen.


Für Ciao und Yopi im August 04
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
skloiber13
skloiber13, 08.08.2004
Klasse Bericht!!! Ich habe gerade eben einen neuen Bericht herausgebracht, ziemlich Interessant dieser marylin Manson.... na ja uumlberzeugt euch selber... wenn ihr wollt.. mfg skloiber13
Sayenna
Sayenna, 06.05.2006
Sh.....LG Ela
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Hamburger DOM - Ein geschichtsträchtiges Volksfest des Nordens...

ein Testbericht von 2004-11-02 18:54:26 vom 02.11.2004
Empfehlung: ja
Der Hamburger DOM ist eines der größten deutschen Volksfeste und sicher das Größte des Nordens.
Es findet dreimal im Jahr je einen Monat lang statt und zwar zum Frühling als
Frühjahrsdom: Mitte / Ende März bis Mitte / Ende April, im Sommer als
Sommerdom: Ende Juli bis Ende August und zur Mitte des Herbstes als
Winterdom: Anfang November bis Anfang Dezember
(dieses Jahr vom 05.11. – 05.12.) statt.

Auf dem Heiligengeistfeldes nahe der Reeperbahn findet man auf einer Fläche von 160.000qm zu diesen Terminen dieses Volksfest der ganz besonderen Art.

An die 300 Schausteller präsentieren Fress- und Naschbuden, Getränkestände, Fahrgeschäfte diverser(!) Variationen wie Achterbahnen, Geisterbahnen, im Sommer eine Wildwasserbahn, Kettenkarussells, Riesenräder, nostalgische Karussells und Autoskooter.
Außerdem gibt es Attraktionen wie „Hau den Lukas“, Spiegelkabinette, Losbuden, Shows, Schießbuden, Spiel- und Automatengeschäfte, Bauchläden, einem Mittelaltermarkt, Festzelte und so vieles mehr das man es hier kaum aufzählen kann.
Das Ganze ist in einer Art "DOM - Straße" aufgebaut die man gemütlich entlanglaufen kann und dabei links und rechts dem Getümmel beiwohnen. Insgesamt hat diese, sich auf dem Heiligengeistfeld schlängelnde „Straße“, eine Länge von etwa 3,5km.
In den 3 x 30 Tagen eines Jahres finden je rund 3 Millionen Besucher ihren Weg zu diesem Spektakel und dabei handelt es sich nicht nur um Hamburger.

Die Preise sind im Allgemeinen meiner Meinung nach ein bisschen happig.
Grade wenn man mit kleinen Kindern einen Bummel wagt kann ein Besuch sehr schnell „ins Geld gehen“.
Mein Tipp: Einfach nur so viel Geld mitnehmen wie man maximal ausgeben will :o)

Erreichbarkeit mit Öffentlichen Verkehrsmitteln / Parkplätze:

U-Bahn U3 bis Feldstraße oder St. Pauli,
U-Bahn U2 bis Messehallen.

Der HVV (Hamburger Verkehrs Verband) bietet in diesen Tagen spezielle Tages- und Gruppenkarten an um den DOM zu erreichen.
Die Besonderheit dieser HVV Karte liegt dabei das pro Fahrkarte zweimal nur eine Person an einem Fahrgeschäft bezahlt und eine zweite Person umsonst mitfährt. Sprich 2 Freifahrten auf eine HVV Familien- oder Gruppenkarte.

Eine Anfahrt mit dem Auto ist zwar möglich doch muss man sich bei der Parkplatzsuche auf sein Glück verlassen oder einen der kostenpflichtigen Parkplätze aufsuchen.
(Die Preise liegen hier bei 5 bis 8 Euro für unbegrenzte Zeit innerhalb der Öffnungszeiten des Hamburger DOMs).
Der größte Parkplatz ist der in der Glacischaussee. Diese ist während der DOMzeit komplett gesperrt und zu einem Parkplatz umfunktioniert.
Aber auch viele weitere kleine kostenpflichtige Parkplätze finden sich rund um das Heiligengeistfeld.

DOMordnung“:
Auf dem DOM nicht erlaubt sind, laut DOMordnung, Hunde und Fahrräder.
Daran wird sich aber meist nicht gehalten. Allerdings wird auch niemand dem Platz verwiesen wenn er sein Rad schiebt und den Hund an der Leine hält!

Ein Aufgebot an Polizei und Sanitätern des DRK sorgen dafür dass es auf dem DOM geregelt und sicher zugeht.
Anlaufstellen dieser sind gut sichtlich ausgeschildert.

Öffnungszeiten:
Montag - Donnerstag 15:00 – 23:00 Uhr,
Freitag und Samstag 15:00 – 0:30 Uhr,
Sonntag 14:00 – 23:00 Uhr

Jeden Freitag, während der DOMzeit, findet um 22:30 Uhr ein großes Feuerwerk statt. Dieses ist jedes Mal so laut und groß das man es weit über Hamburg hören und sehen kann.

Mittwoch ist Familientag, was bedeutet das alle Fahrgeschäfte und zum Teil auch die Los- und „Fressbuden“ vergünstigte Preise anbieten.

Bis 1947 gab es nur den Winterdom, bis man sich entschloss ab diesem Jahre auch den Sommerdom abzuhalten.
Dieses fand so regen Anklang dass ein Jahr später auch noch der Frühlingsdom hinzukam.

Heiligengeistfeld:
Hierbei handelt es sich um eine riesige Freifläche westlich der „Großen Wallanlagen“ (> Planten un Blomen) gelegen.
Am Anfang des 18. Jahrhunderts befand sich hier ein Hospital, das Heiligengeisthospital.
1894 – 1899 wurde es als Festplatz eingerichtet auf dem dreimal im Jahr der DOM aufgebaut wird.
Den Rest des Jahres finden hier große Zirkusse und verschiedene sonstige Veranstaltungen Platz für ihre Vorstellungen.
Seit dem 2. Weltkrieg steht am Nordrand des Heiligengeistfeldes ein ehemaliger Luftschutzbunker. Kurz nach dem Krieg trug er den Namen „Hochhaus 1“ in anlehnen an das, so bezeichnete, Gegenstück am Südwestrand des Heiligengeistfeldes das „Hochhaus 2“.
Dieses beherbergte nach dem Krieg das erste Nachkriegsstudio des Deutschen Fernsehens. Später wurde es abgerissen und an dessen Stelle das heutige Fernsprechamt der Deutschen Telekom erbaut.
Das „Hochhaus 1“ steht nach wie vor und wird heute als „Creativ – Bunker“ bezeichnet da sich in ihm Fotostudios, Fotogalerien als auch Fotografenateliers und Ateliers sonstiger Künstler befinden.
Ein sehr eindruckvolles Gebäude wenn man sich die meterdicken Wände so betrachtet und der Hamburger Geschichte des 2. Weltkriegs ein bisschen mächtig ist.
Des Weiteren befindet sich gleich neben dem Heiligengeistfeld auch das Sportgelände des Fußballvereins FC St. Pauli von 1910, das Wilhelm-Koch-Stadion.

Warum die Bezeichnung „DOM“?
Im „Mariendom“ (dieser bestand bis 1806 innerhalb der „Bischofsburg“ in der Hamburger Altstadt) wurde in einer Seitenhalle um 11hundert regelmäßig Jahrmarkt abgehalten.
Händler, Handwerker und Gaukler suchten hier Schutz vor Wind und Wetter und hielten ihre Feste ab.
Dem Erzbischof der Kirche Burchard von Bremen wurde dies aber nach einiger Zeit zu viel und er verbannte die Feiernden 1334 aus seiner Kirche und sprach ein Verbot gegen dieses „bunte Treiben“ aus.
Das Volk rebellierte daraufhin gegen ihn so dass er drei Jahre später ein weiteres Gesetz erließ dass das Abhalten solcher Feste, allerdings nur bei schlechtem Wetter, wieder in den Seitenhallen seines Mariendomes erlaubte. Dieses blieb knapp 500 Jahre so.
Als der Mariendom 1806 abgerissen wurde war das inzwischen zum Volksfest gewordene Spektakel allseits so beliebt das man nach einem neuen Platz dafür suchte und so wurde den Schaustellern und Händler 1894 das Heiligengeistfeld als fester Platz zur Verfügung gestellt.
Der heutige DOM ist also ein Andenken an diesen damaligen Jahrmarkt als auch an Hamburgs ersten und ältesten Kirchendom, den Mariendom.

Termine für das Jahr 2005:
Frühlingsdom: 18. März bis 17. April 2005
Sommerdom: 29. Juli bis 28. August 2005
Winterdom: 4. November bis 4. Dezember 2005

Ich wünsche bei einem eventuellem Besuch viel Spaß und Vergnügen und danke fürs lesen, kommentieren und bewerten.
Gruß
Asmodina
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
tinutom

Ein teurer Spaß

ein Testbericht von 2004-05-27 17:20:12 vom 27.05.2004
Empfehlung: nein
Vorteile: große Vielfalt an Fahrgeschäften für die kleinen, große Vielfalt an gesellschaftlichen Möglichkeiten für die Großen...
Nachteile/Kritik: wenig Motivierendes für "junge Erwachsene", SEHR hohe Kosten
Es gab Zeiten, da war der DOM das Highlight schlechthin. Als ich noch jünger war, war der DOM das einzige, was man mitmachen MUSSTE. Viele tolle Karusselle, Schießstände und natürlich das legendäre Riesenrad.

Für einen romantischen Blick über die Hamburger Stadt ist das Riesenrad nach wie vor geeignet, und der DOM bietet für Kinder bis ca. 15 oder 16 Jahren viele Unterhaltungsmöglichkeiten. Für Verpflegung ist gesorgt, die Schmalzkuchen, Berliner und Liebesäpfel sind so gut wie eh und jeh.
Auch zu trinken gibt's für jung und alt: Von Kakao über Kaffee bis Glühwein bekommt man alles.

Leider wird der Dom immer weniger attraktiv, wenn man "älter" wird. Junge Erwachsene, die den Nervenkitzel einer irren Achterbahn oder dergleichen suchen tappen auf dem DOM fast ins Leere. Es gibt zwar den "Free-Fall-Tower" und auch noch eine Achterbahn oder die Wildwasserbahn, aber alles in allem ist das Angebot eher mau und nicht besonders attraktiv für einen jungen Erwachsenen.

Das Hauptproblem des DOM für junge Erwachsene, jedoch der Segen der "Alten" und Fluch aller Eltern ist das Kostenprinzip des DOMs. Man zahlt keinen Eintritt - großes Plus - und ist unter Leuten. Man kann in herrlicher Atmosphäre trinken und essen, die Schießstände sind noch etwas richtig schön "erwachsenes" und "Hau-Den-Lukas" ist der Beweis der Männlichkeit. Daher der "Sehen" für alle "Alten". Der Fluch der Eltern bleibt jedoch, dass jede Fahrtattraktion - sei das Autoscooter, Torwandschießen, Hau-den-Lukas oder die Mini-Achterbahn - pro Fahrt einen Eintrittspreis verlangt, der zumeist happig ist. Die Kinder können sich vergnügen und wollen natürlich alle Fahrgeschäfte nutzen, aber das reißt ein großes Loch in den Geldbeutel der Eltern.
Die Fahrgeschäfte für "junge Erwachsene", die ich oben erwähnt habe, kosten dann auch mal 5 Euro pro Fahrt pro Nase - absoluter Launekiller.

Lichtblick: Mittwochs ist Familientag, und alle Preise sind auf reduziert. Wie viel reduziert, legt jedes Fahrgeschäft selbst fest.

Fazit: Viel Spaß für Kleine, sehr teuer für Große, eher langweilig für alle im Führerscheinalter.

Zur Info: Ich bin inzwischen 18 und berichte aus meiner Sicht!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Gesi42

Der Winterdom geht wieder los

ein Testbericht von 2002-11-14 07:43:13 vom 14.11.2002
Empfehlung: ja
Eigentlich bin ich ja kein regelmässiger Dombesucher, aber im letzten Jahr habe ich es dann doch einmal geschafft, den Hamburger Dom zu besuchen. Ich war überwältigt, denn so groß hatte ich mir dieses Volksfest beim besten Willen nicht vorgestellt.


Was ist der Hamburger Dom?
Beim Hamburger Dom handelt es sich um das grösste Volksfest des Nordens. Der Hamburger Dom findet dreimal jährlich auf dem Heiligengeistfeld statt, das sich in unmittelbarer Nachbarschaft der Reeperbahn befindet.
Beim Hamburger Dom werden die verschiedensten Fahrgeschäfte aufgestellt und es ist hier immer ein Riesen-Besucher-Andrang, so daß ich doch meistens am Sonntag Nachmittag zum Hamburger Dom fahre, wenn noch nicht so viel Betrieb ist.


Wann ist der Hamburger Dom?
-----------------------------
Zur Zeit beginnen die Vorbereitungen für den diesjährigen Winterdom, denn am 08. November ist das Heiligengeistfeld für vier Wochen wieder der Hauptanziehungspunkt in Hamburg.
Die nächsten Hamburger Dom-Termine sind im übrigen:
- Winterdom 8.11.2002 bis 8.12.2002
- Frühlingsfest 21.03.2003 bis 21.04.2003
- Sommerdom 25.07.2003 bis 24.08.2003


Welche Attraktionen kann man hier finden?
----------------------------------------- ----
Die Attraktionen hängen natürlich auch etwas von der Jahreszeit ab, So findet man hier eigentlich fast immer das grösste transportable Riesenrad, wo man einen wunderschönen Blick auf Hamburg hat.
Eine weitere Attraktion war im letzten Jahr eine wunderschöne Wildwasserfahrt, allerdings sollte man ein trockenes Handtuch dabei haben. Dieses Fahrgeschäft ist allerdings nur im Sommer vorhanden. Im Winter gibt es dafür vorwiegend Glühweinstände, die mich anziehen.
Die weiteren grossen Attraktionen ist z.B. eine Geisterbahn, ein Superhopser oder der sogenannte Power Tower. Viele der Fahrgeschäfte halte ich aber für etwas zu herzrasend und deshalb nicht geeignet für mich. Da wird mir vom Anblick schon fast schlecht. Aber auch für die Kleinsten ist hier gesorgt und es gibt einige ungefährlichere Fahrgeschäfte, wie man sie auf fast jeden Jahrmarkt findet.
Traditionell findet jeden Freitag um 22:30 Uhr ein Riesenfeuerwerk statt. Dieses habe ich bis jetzt aber noch nie beobachten können, aber ich höre immer nur, wie wunderschön es sein soll. Vielleicht schaffe ich es ja in diesem Jahr.



Wie sind die Preise?
---------------------
Natürlich muß man für jedes Fahrgeschäft einzeln bezahlen und dies kann schon ganz schön ins Geld gehen, wenn man mit der ganzen Familie hier vorbeischaut.
Die Preise pendeln sich hier teilweise zwischen 3 bis 5 Euro ein und dies finde ich schon recht teuer. Deshalb gibt es auch einen Familientag, der immer mittwochs eingerichtet ist. Hier sind die Preise um 10 bis 30 % gesenkt und man kann hier schon einiges an Geld einsparen.


Die Anreise
-------------
Als ich einmal mit dem Auto anreisen wollte, bekam ich erst einmal einen Schock, denn für einen bewachten Parkplatz wollte man mir 8 DM abluchsen. Dies fand ich doch etwas happig, aber in der Nachbarschaft des Heiligengeistfeldes ist es sehr schwierig einen freien Parkplatz zu finden. Aus diesem Grunde rate ich allen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Dies ist auf jeden Fall nervenschonender, denn wenn man schon ein drittes Mal um den gleichen Häuserblock gefahren ist, wird man doch etwas ungeduldig oder man bezahlt einfach diese Parkplatzgebühren.


Mein Fazit
-----------------
Der Hamburger Dom wird wieder viele Besucher nach Hamburg locken und ich bin der Meinung, daß sich ein Besuch auf jeden Fall lohnt. Hier werden immer die besten Fahrgeschäfte ausgestellt, die man sonst nur in irgendwelchen Erlebnisparks findet. Aus diesem Grund versuche ich zumindest einmal im Jahr beim Hamburger Dom vorbeizuuschauen. Am besten gefällt mir aber immer noch der Sommerdom, denn hier ist es schon etwas wärmer als beim Winterdom. Die Preise sind natürlich nicht gerade billig und man sollte sich vorher vielleicht ein Budget überlegen, wieviel man investieren möchte.
Für einen Rundgang um den Hamburger Dom setze ich meistens immer 2 bis 3 Stunden an und diese braucht man auch wirklich. Denn das Gelände auf dem Heiligengeistfeld ist richtig riesig.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Jakini

Der Frühlungsdom ist fast vorbei

ein Testbericht von 2002-04-15 16:58:09 vom 15.04.2002
Empfehlung: ja
Drei Mal pro Jahr gibt es in Hamburg den Hamburger Dom, zu finden auf den Heiligengeistfeld. Angefangen mit dem Frühjahrsdom im März/April, weiter mit dem Sommerdom im Juli/August und zu guter Letzt mit dem Winterdom im November/Dezember, jedes Mal einen guten Monat.

Aufgebaut ist der Hamburger Dom immer sehr ähnlich, nur kleine Abweichungen kann man jedes Mal feststellen. Vertreten ist für jede Generation etwas, für die Kleinen Karussels, für die Größeren natürlich diesbezüglich etwas schnelleres, doch ich gestehe, aus dem Alter bin raus. Vor einigen Jahren war es für mich noch Satz, auf dem Dom regelmäßig die Krake zu besuchen, doch darauf kann ich nun verzichten, tut meiner Geldbörse auch gut, denn die Kinder verfahren schon genug davon. Doch es macht auch Spaß, den Kindern bei ihren Fahrten zuzusehen.
Außer den Karussels gibt es natürlich auch noch andere Belustigunsstände, wie jede Menge Losbuden, eine riesen Rutsche (eigentlich ja auch ein Karussel), Geisterbahnen, Schießbuden, Dartbuden, eine kleine Reitbahn mit Ponys (in meinen Augen jedoch Tierquälerei) wie auch jede Menge zum Verzehr. Auch hier ist die Auswahl riesengroß. Natürlich fehlen die Zuckerbäcker mit ihrem gebrannten Mandeln, Waffeln und derZuckerwatte auf keinen Fall, auch Apfeltaschen, Berliner und Schmalzgebäck bekommt man an fast jeder Ecke. Desweitern bekommt man auf dem Dom noch Eis, Würstchen, Fischbrötchen, , Girosteller, Pommes, Hot Dogs, Hamburger, Crepes und viele weitere Leckereien, wie Pfannegerichte oder Champignons mit Knoblauchsoße. Hier ist es jedoch ein bisschen Saisonbedingt, im Sommer gibt es dann auch Steaks vom Schwenkgrill, im Winter dann Kartoffelpuffer oder Grünkohl. Auf jeden Fall verhungert niemand auf dem Hamburger Dom, denn für Nahrung ist wirklich ausreichend gesorgt.

Neben dem alten Bunker auf dem Heiligeistfeld verläuft immer eine Gasse, in der viele Verkaufstände vertreten sind, hier bummeln wir immer besonders gerne während des Winterdoms vorbei, denn so manches schönes Weihnachtsgeschenk kann man hier schon finden, und ein bisschen den ersten Weihnachtsmarkt hervorholen. Außerdem wird es im November früh dunkel und wenn die Buden beleuchtet sind, dann wirkt das sehr gemütlich.

In meiner Kindheitserinnerung hat der Hamburger Dom eine besondere Bedeutung, denn meine Eltern sind im Schützenverein. Und früher hatte der Winterdom auch mit den Sportschützen zu tun. Es gab einen großen Ummarsch, ob es den heute noch gibt, weiß ich nicht, aber ich glaube, der wurde abgeschafft und das Domschießen. Das Domschießen gibt es noch immer, doch wird es nicht mehr wie früher auf dem Hamburger Winterdom in einem Zelt verantstaltet, sondern inzwischen auf einem festen Schießstand außerhalb Hamburgs, im süderelb Bereich, wo auch die meisten Hamburger Schützen zu Hause sind. Man kann und konnte jedes Jahr die Hamburger Domnadel erschießen, für die man eine bestimmte Ringzahl benötigt, wie auch die Hamburger Landesköniging in verschiedenen Alterklassen augeschossen wird. Die Proklamation findet, so weit mir bekannt ist, noch immer auf dem Dom in einem Festzelt statt. Früher hatten wir hierfür allerdings noch die Buß und Bettag zur Verfügung, heute ist dies ja kein freier Tag mehr, leider.

Jeden Mittwoch ist auf dem Hamburger Dom Familientag, dort gibt es dann alles günstiger, was sich wirklich lohnt, denn bei einem Dombesuch kann man sehr viel Geld ausgeben!!! Die Ermäßigungen gelten für alles Fahrgeschäfte, wie auch die Futterbuden, was ich recht angenehm finde, denn die Kinder sitzen in den Karussels und wir gönnen uns derweilen ein leckers Getränk. Aber natürlich wird auch gegessen auf dem Dom, das gehört einfach dazu, und mit nach Hause kommt immer eine Tüte Popcorn, eine Tüte Schokowaffeln und natürlich Afpeltaschen. Allerdings liegt so ein Dombesuch zwei Mal pro Jahr bei uns drin, der beschränkt sich dann meist auf den Sommerdom, weil wir da auf jeden Fall den Mittwoch erwischen können und den Winterdom, weil es trotz schlechten Wetters dann einfach schön ist.

Inzwischen gibt es für HEW-Kundenkartenbesitzer auch Vergünstigungen, die wir, wie schon erwähnt, bereits erhalten haben. Jeden Donnerstag gelten diese Coupons von denen jeder Kunde 24 Stück geschickt bekommt. Hiermit kann man auf alle Einzelkarten für Fahr- Schau- und Belustigunsgeschäft 50 % sparen, was sich auf jeden Fall lohnt! Wer also Hamburger ist, von der HEW seinen Strom bezieht, der sollte schnell diese Kundenkarte beantragen, Nachteile hat man damit auf jeden Fall keine, im Gegenteil, nur Vorteile.

Freitags findet gegen 23.00 Uhr ein schönes Feuerwerk statt, das wir aber wegen der Kinder schon lange nicht mehr besucht haben. Doch früher haben wir uns das oft nicht entgehen lassen, denn es ist wirklich sehr schön gemacht.

An manchen Feiertagen bleibt der Dom jedoch geschlossen, so wie es dieses Jahr am K-Freitag der Fall. Am Volkstrauertag und Ewigkeitssonntag ist der Dom meistens geöffnet, doch die Musik der Fahrgeschäfte bleibt still.

Der Dom selber ist verdammt groß, wenn man einmal herum kommen möchte, dann sollte man schon gut 2- 3 Stunden einplanen, je nachdem, wie viel man machen möchte. Spaß hat man auf jeden Fall eine ganze Menge, dafür ist gesorgt. Unfälle gab es zum Glück bisher nur sehr wenige und die sind schon recht lange her. Der Schlimmste Unfall, dan den ich mich erinnern kann, der fand ich meiner Kindheit statt und da ist ein Kran der schon ein Fahrgeschäft abgebaut hatte, in einer Loopingbahn hängengeblieben und hat die Wagen runtergerissen. Auch ist schon einmal die kleine Achterbahn mit dem Namen: "Der Blaue Enzian" auf dem Hamburger Dom entgleist, doch auch dies ist schon sehr lange her, und ich denke, aus diesen beiden schweren Unfällen hat man gelernt und die Sicherheitsvorkehrungen verschärft.

Aber auch ansonsten ist für Sicherheit gesorgt, eine kleine Polizei Wache ist vor Ort, wie auch eine Station vom DRK, die mit freiwilligen Helfern besetzt wird. Die Buden sind mit dieser Station verbunden und können in einem Notfall nach Hilfe rufen. Häufig kommen kleine Notfälle, wie Kreislaufkollapse etc. auf dem Dom vor, denn wo Spaß ist, da wird leider auch mal übertrieben.... .

Für Parkmöglichkeiten ist gesorgt, doch die sind nicht ganz günstig, inzwischen liegt die Parkgebühr bei 3 Euro. Am Wochenende wird hierfür extra eine Straße, die sich dierekt neben dem Heiligengeistfeld befindet, gesperrt. Aber mit Öffentlichen Verkehrsmitteln kann man den Dom sehr gut erreichen. Zum einen hält direkt vor der Tür die U-Bahn, oder man kommt mit der S-Bahn, wo man dann ein kleines Stück laufen. Natürlich sind die Züge zur Domzeit immer recht voll, und man kann schon erkennen, wer vom Dom kommt, die meisten Kinder halten einen Luftballon oder Zuckerwatte in der Hand, doch das gehört nun einmal zu einem Dombesuch dazu.

Wer in Hamburg wohnt, oder zu Besuch ist, der sollte sich einen Bummel über den Dom nicht entgehen lassen, es ist immer einen Besuch wert. Allerdings sollte man gut auf sein Geld achten, denn das wird man sehr schnell los.
...
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Kommentare
chrisipfen
chrisipfen, 15.04.2002
Aha
Colonel
Colonel, 31.08.2002
? ist das wirklich ein Dom ?
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red.muh

Dreimal im Jahr ist eigentlich zu wenig...

ein Testbericht von 2002-04-05 18:57:01 vom 05.04.2002
Empfehlung: ja
Der Hamburger Dom, das größte Volksfest des Nordens, ist für mich jedes Mal ein Muß. Sobald ich nur in der Nähe des Heiligengeistfeldes bin, meine ich, den Duft von gebrannten Mandeln und Apfeltaschen riechen zu können.

Die größte Attraktion sind eigentlich die Karussells, fast immer gibt es eine neue Attraktion nach dem Motto: Schneller, gemeiner und teurer. Zwar fahre ich gerne mal mit, aber bei den Preisen muß man sich ganz schön zusammenreißen. Im Durchschnitt kosten ein paar Minuten Spaß 2,50 - 4 Euro. Deshalb kommt man am besten Mittwochs, dann ist nämlich Familientag, und es gibt eine Menge Vergünstigungen. Sparen kann man auch, wenn man einen HVV-Einzelfahrschein hat, damit gibt es bei manchen Karussells auch Rabatt.

Die andere Hälfte des Doms besteht aus Buden mit mehr oder weniger delikaten Leckereien. Mein Favorit sind die gebackenen Champignons mit Knoblauchsoße. Aber auch hierfür muß man tief in die Tasche greifen. Empfehlenswert ist der Stand mit den holländischen Lakritzen – Lakritzstangen und mehr mit erheblichem Suchtfaktor!

Zu erwähnen wäre noch das bayerische Bierzelt mit Livemusik, Kellnerinnen im Dirndl und Oktoberfestatmosphäre. Hier kann man gut und gerne ein Maß trinken (ein Toilettenwagen ist in der Nähe...).

Das Publikum ist relativ gemischt – Am Familientag wagen es einige Eltern tatsächlich, mit ihren Kindern zum Dom zu gehen. Also wenn ich Kinder hätte, würde ich mit ihnen niemals dorthin gehen, ist wirklich viel zu teuer. Ansonsten begegnet man vor allem in den Abendstunden vielen Jugendlichen und Prolls. In der Hinsicht ist der Dom eben auch nicht viel besser als ein Dorf-Jahrmarkt.

Jeder Hamburg-Besucher, der ein bißchen für Jahrmarkt und kulinarische Genüsse übrig hat, ist der Dom ein Muß!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
corpus-delicti

Der Hamburger DOM - ein Highlight

ein Testbericht von 2002-03-17 18:08:08 vom 17.03.2002
Empfehlung: ja
Hallo liebe Leserinnen und Leser!


Heute möchte ich euch von einer der größte Sehenswürdigkeiten und Massenveranstaltungen meiner Heimatstadt Hamburg erzählen, dem Hamburger DOM.

Im Prinzip ist der Hamburger Dom so was wie ein riesengroßer Jahrmarkt. Aber riesengroß kann man hier ruhig wörtlich nehmen, denn ich kenne nur eine Veranstaltung in Deutschland, die noch größer an Fläche ist und die noch mehr Besucher anlockt, nämlich das Münchener Oktoberfest. darüber schreibe ich aber ein anderes Mal...;-))

Zahlreiche Buden, Bahnen und Karussells säumen, das „Heilige Geist Feld“, den Ort, an dem 2 Mal im Jahr der Hamburger Dom stattfindet. Neben den üblichen Jahrmarktbuden, wie z.B. Schießbuden, Losbuden, Kinderkarussell und Geisterbahn, findet man auf dem Hamburger Dom zahlreiche Kuriositäten, die einem schon beim bloßen Anblick einen Schauer über den Rücken laufen lassen.

Das heißeste Gerät, was ich auf dem DOM je gesehen habe, war wohl ein riesiges Karussell. Allerdings wurden die Menschen in diesem Mordinstrument zuerst auf den Kopf gedreht und dann in 20 Meter Höhe rotiert, Zu allem Überfluss begann das Karussell dann auch noch, die Menschen, wie auf dem Zeiger einer Uhr immer wieder zum Boden und in einer Kreisbahn wieder zurück zu schleudern.

Es gibt Dreimal im Jahr einen DOM, immer im Frühling, im Herbst und im Winter, die genauen Termine variieren aber immer ein bisschen.

Besonders hervorheben möchte ich auch die zahlreichen „Fressbuden“, die es leicht machen mehrere Stunden auf dem Hamburger DOM zu überleben..;-)) Hier kann man so ziemlich alles bekommen was das Herz begeht. Ob man sich eine Tüte Mutzen (Schmalzgebäck), Zuckerwatte, Schokolade, Crepés oder gebrannte Mandeln kaufen möchte – alles ist erhältlich. Aber man kann durchaus auch handfeste Nahrung, wie beispielsweise Pizza, Schweinenacken, Würstchen, Kotelett, oder eine leckere Pilz- oder Nudelpfanne bekommen. Es gibt eigentlich nichts, was es nicht gibt. Wenn man mit Freunden unterwegs ist, empfiehlt es sich auch, einen Zwischenstopp im bayrischen Zelt einzulegen und bei einem netten Weißbier und Weißwurst die Domatmosphäre zu genießen.

Ein bisschen Aufpassen muss man auf dem DOM, wie eigentlich auf jeder Massenveranstaltung, natürlich auch. So ist es für die Damen durchaus ratsam, Ihre Handtasche noch ein bisschen fester als sonst üblich zu halten und auch die Herren sollten Ihr Portemonnaie nicht unbedingt in der Hintertasche der Jeans verstauen. Ich habe es einmal erlebt, wie ein Taschendieb sich ans Werk gemacht hat:
Ein Gehilfe hat ein Ehepaar angerempelt und die Dieb selber hat dem Mann sein Portemonnaie entwendet. Das ging dermaßen schnell und es geschah zudem in einem Moment, wo der Fluchtweg ziemlich offen stand, dass keiner zu reagieren in der Lage war. Bevor die Umstehenden registrierten, was gerade geschehen war, war der Dieb schon über alle Berge.
Natürlich patrouilliert auch die Polizei regelmäßig über dem DOM, aber erstens sind es ja viel zu viele Menschen für viel zu wenig Beamten und zweitens ist es auch für die Polizei zeitweise nicht so leicht durch das Gedränge hinduchzukommen.

Wenn Ihr euch über den DOM informieren wollt, zum Beispiel um die nächsten Termine zu erfahren, ruft am besten bei der Hamburger Touristeninformation an, denn die Internetseite www.hamburger-dom.de ist eher ein Witz, als eine ernst zu nehmende Informationsquelle. So wird auf der Internetseite immer noch lang und breit die Eröffnung des DOMs 2000 angekündigt. Die Aktualität lässt also sehr zu wünschen übrig.....

Bis denni
Corpus - Delicti
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Informationen zu Hamburger Dom

 
Allgemeine Informationen Hamburger Dom
gelistet seit: 17.09.2003
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Allgemeine Informationen
Typ: Bauwerk 
Kategorie: Sehenswürdigkeit 
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