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![]() *** Hamburg, meine Stadt Teil 2 ***ein Testbericht von Tigerente11062006-01-15 19:43:32 vom 15.01.2006 Empfehlung: ja Vorteile: ************...Nachteile/Kritik: ************Da mein 1. Teil ja ganz gut angekommen ist, möchte ich nun auch zum 2. Teil kommen. Heute will ich einen Spaziergang durch die Hamburger City machen und deren Geschichte berichten! Nun, viel Spaß beim lesen Meine persönliche Meinung -------------------------------------- Ich habe diesen Stadtgang am Rathausmarkt angefangen, den man mit allen U-Bahnen auch erreichen kann! Vom Hauptbahnhof sind es nur 2 Stationen! Auf dem Rathausmarkt finden auch viele Feste statt, wie z.B. „Stuttgarter Weinfest“ bis zum traditionellen „Weihnachtsmarkt“, der sich sogar bis zum Gänsemarkt erweitert. Sämtliche Stände laden zum heißen Glühwein ein, andere sogar zu Handarbeiten zum verschenken und natürlich auch schöne Weihnachtsbäckereien, die auch musikalisch das weihnachtliche Flair ausdrücken. Ich brauch da nicht extra zum bekannten Weihnachtsmarkt nach Lübeck zu fahren, wenn ich hier auch alles sehen und bekommen kann. Das heißt aber nicht, das ich nicht gern dahin fahre *g*! Im August findet in Hamburg rund um die Binnenalster und am Rathausmarkt das jährliche Alstervergnügen statt, welches auch für viel Spaß und Trubel sorgt. Ich bin an den Tagen sogar Abends hingegangen, weil dann Feuerwerke präsentiert werden! *Ich liebe Feuerwerk*!! Nun aber zurück zum Rathaus, denn wenn ich da lang spaziere schaue ich sehr gerne auf die Alsterarkaden und diese historischen Häusern. Von da sieht man den Fleet, der Alster und Elbe verbindet. Im Sommer kann man überhaupt hier überall draußen sitzen, Kaffee trinken und einfach mal die Aussichten geniessen! Wer einmal herkommt, sollte sich zumindest mal beim Alsterpavillon auf der Terrasse einen Kaffee gönnen, denn der Blick auf die schöne Binnenalster und seiner Schifffahrt ist idyllisch schön! Leider muss da aber der Geldbeutel dran glauben. Bei schlechtem Wetter ist die Stadt natürlich auch ideal passierbar. Seine zahlreichen Passagen laden wirklich zum schönen Schaufensterbummel ein Nun will ich aber über die Geschichte dieser Themen berichten, diesmal aufgeteilt in: - Rathausmarkt - Das Rathaus - Börse (Rückseite des Rathauses) - Alsterarkaden - Alsterpavillon - N euer Jungfernstieg - Gänsemarkt - Passagen - Ei nkaufsstrassen Der Rathausmarkt -------------------------- Die Anlage des heutigen Rathausmarktes geht auf die Zeit nach dem großen Stadtbrand 1842 zurück. Gottfried Semper und Alexis de Chateauneuf konzipierten dieses Zentrum der Hansestadt nach dem Vorbild des Marktplatzes in Venedig. Mit den Alsterarkaden, der Wassertreppe und der Kleinen Alster kann sich die Anlage durchaus gegenüber ihrem Vorbild behaupten. Die Zeitgeschichte hat sich in den verschiedenen baulichen Veränderungen des Platzes niedergeschlagen. Zwischen 1903 und 1930 schmückte ein Denkmal Kaiser Wilhelm I. den Platz. Man beachte die Feinheiten: Der Kaiser ritt auf das Hamburger Rathaus zu, war also damals Gast in der Stadt. Heute erinnern nur noch die beiden Flaggenmasten an diese Anlage. Wer das Denkmal besichtigen möchte, muss zum Sievekingsplatz gehen, wo es nun an weniger prominenter Stelle steht. In den 30er Jahren wurde an der Wassertreppe ein Denkmal errichtet, welches durch das Relief der „Trauernden Mauer“ von Ernst Barlach an die Gefallenen des 1. Weltkrieges erinnert. Zwei weitere Denkmäler auf dem Rathausmarkt erinnern an berühmte Künstler, die zeitweise in Hamburg lebten: Ein Standbild Heinrich Heines findet man an der Südostseite des Platzes. Und eine vor dem Rathaus eingelassene Gedenkplatte hält das Gedächtnis an den aus Magdeburg stammenden Komponisten Georg Philipp Telemann (1681-1767) und an den Standort des Klosters St. Johannis, in dem er als Kantor tätig war, wach. Das Rathaus ------------------- Zwischen 1886 und 1897 wurde dieser eindrucksvolle Bau als sechster Hamburger Rathaus im Stil der Neorenaissance errichtet. Die Architekturgemeinschaft schuf unter der Leitung Martin Hallers einen der bedeutendsten Bauten des Historismus in Deutschland. Der Neubau, der durch die Zerstörung des alten Rathauses an der Trostbrücke (Stadtbrand 1842) notwendig geworden war, markiert einen wichtigen Einschnitt in der Baugeschichte der Hansestadt. Mit der Errichtung, des neuen Rathauses verschob sich das Zentrum der Stadt, von der Elbe an die Binnenalster. Heute ist das Rathaus Sitz des Hamburger Senats (Landesregierung). Das Zimmer des Ersten regierenden Bürgermeisters (heute: Ole von Beust) befindet sich in der Nordecke des Gebäudes. Besonders beeindruckend ist das strahlend-grüne Kupferdach. Der ganz in Granit und Sandstein gearbeitete Bau ist mit seiner 111 m breiten Fassade und einem 112 m hohen Mittelturm symmetrisch angelegt. Interessant ist an der Rathausfassade vor allem die Anordnung des Figurenschmucks: Darstellungen der 20 deutsche Kaiser finden sich in den Nischen zwischen den Fenstern am Hauptgeschoss der Rathausmarktseite. Über den Monarchen aber thronen am Turm Darstellungen der bürgerlichen Tugenden wie Weisheit, Eintracht, Tapferkeit und Frömmigkeit. Deutlicher könnte es nicht sein: Hamburg ist keine Kaiser-, sondern eine Hansestadt. Die Räumlichkeiten des Rathauses wie Festsaal, Diele, Treppenhäuser oder Repräsentationssäle sind zwar aufwendig gestaltet, doch keineswegs prunkvoll. Der 47 m lange, 18 m breite und 15 m hohe Festsaal, zwischen Bürgerschaft und Ratsstube gelegen, ist mit 5 großen Wandbildern (1903-1909) des Malers Hugo Vogel geschmückt. Die Gemälde zeigen die Hamburger Geschichte in den Stationen Urlandschaft, Besiedlung, Christianisierung, Mittelalter und Neuzeit. Am 24. Februar jeden Jahres lädt der Bürgermeister traditionell 300 Ehrengäste zu „Matthiae-Mahlzeit“ in den Festsaal. Der Eingang zum gutbürgerlichen Ratsweinkeller findet sich auf der Seite zur Großen Johannisstraße. Börse (Rückseite des Rathauses) -------------------------------------- --------- Noch heute dient die Hamburger Börse als Ort des Handels. Sie ist die älteste Einrichtung dieser Art (1558 gegründet) in Nordeuropa. Ein brunnengeschmückter Innenhof verbindet das Rathaus und Börse, eine Einheit, nicht ganz ohne symbolischen Charakter. Wie das Rathaus stand die Börse zunächst an der Trostbrücke. Anders aber als beim Rathaus dauerte es nur bis 1859, dass mit dem Neubau im spätklassischen Stil begonnen wurde. Der Mittelteil der Börse mit seiner klassizistischen Fassade geht auf diese erste Bauphase zurück. Erweiterungen gab es zwischen 1882 und 1884. Der neue Ortsteil mit Uhrturm kam 1909-1912 dazu. Heute hat hier die Hanseatische Wertpapierbörse ihren Sitz. Vom hektischen Börsenalltag bekommt man als Besucher aber kaum etwas zu sehen, da alle Transaktionen mittlerweile elektronisch verarbeitet werden. Alsterarkaden ------------------- Man nennt es ein Stück Venedigs. Erst durch die Alsterarkaden gewinnt der Rathausmarkt seinen ganz eigenen Charme. Wie auf eine Perlenkette reihen sich die schlichten weißen Häuser mit den historischen Putzfassaden und den vorgesetzten Bogengängen entlang der kleinen Alster. Alexis de Chateauneuf entwarf 1842-1843 dieses Ensemble als vornehme Ladenpassage. Am Warenangebot hat sich seit dieser Zeit nicht viel geändert. Hier kauft man Schmuck und vornehme Mode, erlesenes Porzellan und köstliche Schokolade. 1949-1950 hatte man die Arkaden in ihrer ursprünglichen Form wieder hergestellt, nach dem der Bogengang Ende des 19. Jahrhunderts stark verändert und im 2. Weltkrieg teilweise zerstört worden war. Zum Jahreswechsel 1988/89 machten die Alsterarkaden Schlagzeilen in der Hamburger Presse. Im Haus Nr. 11a war ein Feuer ausgebrochen und hatte mehrere Häuser der Anlage schwer beschädigt. Ein verschuldeter Kaufmann hatte das Gebäude in Brand gesteckt, um die Versicherungssumme zu kassieren. Die Gebäudezeile, darunter die aus dem Jahr 1846 stammenden Häuser 9 bis 13 und die historische Mellin-Passage mit ihren hübschen Wandzeichnungen, wurde darauf aufwendig restauriert. Jungfernstieg ------------------- Wenn man vom Rathaus durch die Alsterarkaden geht, kommt man zum Jungfernstieg an die Binnenalster. Der Jungfernstieg ist eines der ersten Adressen in Hamburg. Heute dominieren Kontorhäuser aus der Gründerzeit und Stadthäuser, die nach dem 2. Weltkrieg gebaut wurden, das Straßenbild. Juweliere, exklusive Modehäuser und Schuhgeschäfte bieten hier ihre Waren an. In den Jahren 1911/12 wurde das Warenhaus „Alsterhaus“ vom Architekturbüro Cremer & Wolfenstein errichtet. Schon 1896-1899 entstand das jetzige Gebäude der Dresdner Bank, das einst als Luxushotel geplant und im Neorenaissancestil erbaut wurde. Das Haus daneben wurde 1842 mit in diesen Gebäudekomplex eingebunden. Im Vorgängerbau dieses Hauses lebte bis 1815 der Dichter Matthias Claudius. Unmittelbar gegenüber steht der rote Sandsteinbau „Hamburger Hof“, dass 1881-1883 als Hotel errichtet und in den Jahren 1976-1979 erweitert wurde. In dem Gebäude befindet sich die gleichnamige Passage mit zahlreichen Luxusgeschäften, mehreren Restaurants und Cafès. Eine Passage gab es hier bereits Mitte des 19. Jahrhunderts. Alsterpavillon ------------------- An den Terrassen und Treppenanlagen der Binnenalster am Jungfernstieg legen die Alsterschiffe zu ihrer Fahrt durch die Fleete und die Kanäle ab. Südländisches Flair vermittelt im Sommer der Alsterpavillon, der sich zwischen Palmen und Blumenkästen in unmittelbarer Nähe des Anlegers befindet. Von der Terrasse aus hat man einen wunderschönen Blick auf die Alster und die Alsterfontäne. Der heutige ist bereits der sechste Bau in der Reihe der Pavillons, die hier seit 1799 errichtet wurden! In den vergangenen Jahrhunderten waren die Pavillons Anziehungspunkte für die Hamburger Gesellschaft. Neuer Jungfernstieg ---------------------------- Der Neue Jungfernstieg ist die Westseite der Binnenalster. Hier steht das beste Hotel Hamburgs, das „Raffles Vier Jahreszeiten“! 1904 wurde das Gebäude von den Architekten Freytag & Würzbach errichtet und ist seit dem bekannten Hotel „Atlantic“ an der Außenalster die Top-Adresse für die Prominenz. Hier waren sogar Stars wie Elizabeth Taylor oder Herbert von Karajan. Gänsemarkt ------------------ G&aum l;nsemarkt ist etwas weiter westlich vom Jungfernstieg. Der heutige Gänsemarkt war eigentlich kein Marktplatz, sondern ein Verkehrsknotenpunkt, von dem aus die wichtigsten Landstraßen nach Norden führten. Um den Marktplatz rum sind Kontorhäuser, die aus der Zeit nach dem Stadtbrand von 1842 und nach der Wende zu 20. Jahrhundert stammen. Hier befinden sich zahlreiche Geschäfte und der fast neu gebaute UFA-Palast. Ein Multiplex Kino mit 8 Kinos! Damals war hier schon ein Multiplex-Kino, sogar das Größte Europas. Vom Gänsemarkt kann man durch verschiedenen Einkaufsstrassen und Passagen gehen, auf die ich in meinem nächsten Punkt eingehen werde! Auf dem Marktplatz steht das Denkmal von Dichter Gotthold Ephraim Lessing. Passagen --------------- Zwischen Jungfernstieg und Rathausmarkt bis zum Gänsemarkt sind bekannte Passagen, wie das Hanse-Viertel. Die 9400 qm große Einkaufsmeile ist eine der 13 Passagen der Stadt, die den Rathausmarkt und Gänsemarkt verbinden. Einen Bummel durch die Galerien könnte in der Gänsemarktpassage anfangen und durch gegenüberliegende Einkaufszentren Neuer Gänsemarkt und Gerhof-Passage enden. In diesen Passagen befinden sich Boutiquen und Ladenketten, die Ware in allen Preislagen anbieten. Eine der schönsten Passagen ist die 1983 eröffnete Galleria, dass in deren rund 25 kleinen Läden besonders das junge und zahlungskräftige Publikum bevorzugen. Hier ist ein grauer Granitfußboden mit Einlege- Arbeiten aus Marmor, dass eine klassisch-kühle Atmosphäre hervorruft. Die 13 Passagen sind auch in der Vorweihnachtszeit ein „Muss“!!! Lauter kleine Stände sind in den Passagen aufgebaut, und der Duft nach „Weihnachten“ lockt viele Besucher an. Die anderen Passagen heißen: Bleichenhof, Kaufmannshaus, Alten Post, Hamburger Hof, Europa-Passage, Levantenhaus und die junge Mellin-Passage. Einkaufsstrassen ----------- -------------- Die beliebten Einkaufsstrassen sind ab dem Hauptbahnhof zum Rathausmarkt die Spitalerstrasse (Fussgängerzone) und die Mönckebergstrasse, die wir auch nur „Mö“ nennen. Ab dem Rathausmarkt sind westlich die Einkaufsstrassen Neuer Wall (sieht zu Weihnachten besonders schön beleuchtet aus!) und Grosse Bleichen. Hier ist auch das berühmte „Ohnsorg-Theater“, wo Heidi Kabel ihre Auftritte hatte. Nachwort: Ich hätte ja noch so vieles berichten können, aber ich mache auch weiter!! Wie viele Teile es noch werden, weiß ich selbst nicht! Aber ich will mich so ausführlich wie möglich ausdrücken! Namen und Zahlen hab ich natürlich aus Medien! Aber selbst getextet! Ich bedanke mich für `s lesen und kommentieren, und sage „Tschüss“, bis zum „3.Teil“! LG und sage von hier aus: „Hummel Hummel!“ Stefan ... |
Annna13, 27.03.2006
sh
Chrillemaus, 15.01.2006
sh
Fernsteuerung, 01.02.2006
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![]() Ein Hamburger Wahrzeichenein Testbericht von senora2009-07-14 19:28:10 vom 14.07.2009 Empfehlung: ja Vorteile: sehr sehenswert...Nachteile/Kritik: gibt es nur in HamburgIch habe nun heute nicht die Absicht, über die Arbeit des Hamburger Senats zu berichten, sondern versuchen, das schöne Bauwerk wieder interessant zu machen. Die Erbauung °°°°°°°°°°°°°° Nachdem das alte Hamburger Rathaus an der Trostbrücke dem Großen Brand von 1842 zum Opfer gefallen war, wurde als Standort des neuen Rathauses ein Platz an der kleinen Alster, auf der Rückseite der neuen Börse ausgewählt, die als einziges Gebäude in diesem Gebiet über den Brand gerettet wurde. Die Realisierung des Baus dauerte allerdings 43 Jahre von 1854 bis zur Fertigstellung 1897.Es lagen insgesamt 171 Entwürfe vor. Verzögert wurde der Ausbau durch den wichtigen Wiederaufbau der Stadt. Aber auch die politischen Umbrüche der Revolution von 1848/49 und die Wirtschaftskrise von 1857 ließen den Bau ruhen. Gestoppt hat jedoch auch die Auseinandersetzungen der Großmächte bis zur Reichsgründung 1870/71 den Bau, denn so wirklich einig wurde man sich einfach nicht über die Gestaltung und den Standort des Rathaus. Dann folgte auch noch der Bauarbeiter-Streik von 1889 und die Choleraepidemie von 1892, ließ den Bau wieder erneut zum Stehen kommen. Die Architektur °°°°°°°°°°°°°°°° Das Hamburger Rathaus ist eines der ganz wenigen vollständig erhaltenen Beispiele des Historismus in Deutschland. Er hat drei Flügel aus Granit- und Sandstein. besitzt eine 111 m breite Fassade ist 111m und hat einen hohen Mittelturm (112m). Das Dach ist mit Kupfer gedeckt.Die norddeutschen Renaissance-Elemente, kombiniert mit italienischen Einflüssen an der Fassade erzeugen eine beeindruckende und harmonische Gesamtwirkung. Auf der Rathausseite zum Markt stehen sind zwanzig Könige und Kaiser des alten deutschen Reiches zwischen den Fensternischen . Das startet von Karl dem Großen bis Franz II.. Über den Monarchen thronen am Mittelturm die Darstellungen der bürgerlichen Tugenden; Weisheit, Eintracht, Tapferkeit und Frömmigkeit. Es ist kein Zufall, dass die bürgerlichen Tugenden über den Kaisern angeordnet sind. Diese erhobene Stellung dieser Symbole unterstrecht die Freiheit der Stadt Hamburg gegenüber der Krone, da Hamburg keine Kaiserstadt, sondern eine Hansestadt war. Über dem Haupteingang befindet sich ein Mosaik, das die hamburgische Nationalallegorie Hammonia darstellt. Der Innenhof °°°°°°°°°°°°° Auch hier ist wieder der italienische und norddeutsche Einfluss der Renaissance wunderbar harmonisch auf einander abgestimmt. Die 1841 erbaute Börse ist in diesem Gebäude vom Alten Wall und der Großen-Johannis-Straße aus zugänglich ist. Der Hygieia-Brunnen, ist mit der schönste und gelungensten Platz der Stadt. 6 eindrucksvolle Nischenfiguren säumen den großen Platz und den Brunnen ein. Die Figuren stellen Bischöfe dar, die für die Stadt Hamburg einst von großer Bedeutung waren. Hier im Innenhof finden im Sommer am Brunnen klassische Konzerte statt. Aber auch tagsüber können sich die Besucher hier bei Kaffe und Kuchen entspannen und das ganze besondere Flair genießen. Bis 23°° Uhr ist der Innenhof hell erleuchtet und für Besichtigungen geöffnet. Das Rathaus °°°°°°°°°°°°° Mit seinen 647 Zimmern ist das Hamburger Rathaus größer als der Buckingham Palace. Leider, aber verständlich, sind die Besichtigungen vieler Räume nur im Rahmen einer Führung möglich. Natürlich kann ich nicht alle Räume beschreiben. Das wäre ja fast ein Lebenswerk, aber ein wenig möchte ich hier schon erwähnen. Der große Festsaal wurde erst 1909 vollendet. Geschmückt wird er durch eindrucksvolle Bilder des Künstlers Hugo Vogel. Ich finde die riesigen Kronleuchter beeindruckend. Leider konnte ich bis heute nicht herausfinden, was einer wiegt. Schätzen kann ich es aber auch nicht. An der großen Brand 1842 der Hamburg nahezu völlig zerstörte erinnert der Phönix-Saal. Knapp101 Jahre später wurde Hamburg erneut durch alliierte Bombenangriffe vernichtet. Das Bild der Schutzpatronin Hammoniaim Saal macht aber gleichzeitig deutlich, dass sich Hamburg immer wieder aus der Asche und den Trümmern erhoben hat Einmal im Monat (Freitags, 09.15 bis 12.15 Uhr) finden vier Eheschließungen in dem besonders repräsentativen Rahmen hierstatt, den man über die imposante Senatstreppe erreichen. Jedes Jahr findet im Saal der Republiken/Turmsaal der öffentliche Neujahrsempfang des Ersten Bürgermeisters statt. Er liegt exakt in der Mitte des Hamburger Rathauses und verlängert den Rathausturm in das Gebäude hinein. Acht Onyx-Säulen und die Gemälde der vier Stadtrepubliken Athen, Rom, Venedig und Amsterdam in der Kuppel sind wirklich beeindruckend. Obwohl Hamburg eine Hansestadt ist, gibt es im Rathaus einen Kaisersaal. Da 1895 der heutige Nord-Ostsee-Kanal, damals noch Kaiser-Wilhelm-Kanal, von seinem Enkel Kaiser Wilhelm II. eingeweiht wurde und die Einweihung im Hamburger Rathaus stattfinden sollte, wurde ein Saal so benannt. Alle anderen Räume waren noch gar nicht fertig. So wurde nur der Kaisersaal fertig gestellt, die übrigen Räume waren noch Baustellen, die "malerisch" mit Tüchern drapiert, also versteckt wurden. Die Rathausführungen °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Auf Deutsch (halbstündlich) ---------------------------------- --------------- --- Monatg bis Donnerstag: 10 - 15 Uhr Freitag: 10 - 13 Uhr Samstag: 10 - 17 Uhr Sonnatg: 10 bis 16 Uhr Auf Englisch oder Französisch (stündlich) -------------------------------------- ----------- --- Montag bis Donnerstag: 10.15 - 15.15 Uhr Freitag: 10.15 - 13.15 Uhr Samstag: 10.15 - 17.15 Uhr Sonntag: 10.15 - 16.15 Uhr Die Broschüre "Kleiner Rathausführer" ist für 50 Cent an der Diele erhältlich. Meine Empfehlung °°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Das Hamburger Rathaus ist schon atemberaubend. Ich weiß nicht wie häufig ich schon da war, aber es beeindruckt mich immer wieder. Häufig besuche ich nur den Rathausplatz und genieße bei einem Eis oder Kaffee die Anblick der wunderschönen Fassade. In Verbindung mit einem Hafenbesuch, beende ich den Ausflug gern im Innenhof. Alle meine Freunde, die von außerhalb kommen. Können da aus dem Staunen gar nicht herauskommen. Das Rathaus hat so viel zu bieten und erzählt eine Menge über die Geschichte von Hamburg, dem Tor zur Welt, wie die Stadt immer noch liebevoll genannt wird. Hamburg war zwar nie Residenz eines Herzogs oder gar eines Königs, deshalb gibt es auch kein Schloss oder Paläste, aber unser Rathaus macht auch einen fürstlichen Eindruck. Es ist eigentlich auch kein ganz altes Gebäude, es wurde erst 1897 dem damaligen Senat übergeben, aber für uns Hamburger ist unser Rathaus schon immer Symbol unserer Demokratie geworden. Ich wünsche ganz viel Spaß beim Besuch. Lasst euch von dem Charme entführen und genießt die Ruhe im Innenhof. ... |
Gozo-Bernie, 15.07.2009
wieder mal ein Gruss aus Catania, der
Heimat von telestrada.it
Marlene, 14.07.2009
einen schönen abend wünscht die marnie
Sanedou, 20.07.2009
sehr schöner bericht
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![]() Eines der schönsten Rathäuser Deutschlandsein Testbericht von Comenter2006-03-21 17:56:34 vom 21.03.2006 Empfehlung: ja Vorteile: schöne Innenräume schöne Aussenfront günstige Führung...Nachteile/Kritik: nichtsVor dem Rathaus gibt es den Rathausplatz. Dieser wurde in Anlehnung an den Markusplatz in Venedig gestaltet. Seine Öffnung ist auch Richtung Nordwesten zum Wasser hin. IN Hamburg ist dies die kleine Alster. Wenn man an deren gegenüberliegenden Ufer steht, hat man einen wunderschönen Blick über das Wasser zum Rathaus. Der Platz ist für Autos gesperrt. Es gibt ein Denkmal für Heinrich Heine, einen deutschen Dichter. Am Ufer der kleinen Alster steht ein Ehrenmal für dei Gefallenen des Ersten Weltkrieges. Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Rathaus in Stil der nordischen Renaissance erbaut. Beeindruckend fand ich die Anzahl an Räumen, die es im Rathaus gibt; insgesamt 647 Räume. Im Rathaus ist der Senat und die Hamburger Bürgerschaft untergebracht. Fraktionsräume der Parteien und die Räume des Ersten Bürgermeisters befinden sich ebenfalls in dem Bau. Natürlich dient das Rathaus auch für Empfänge und ähnliches und hat dafür eine Anzahl an Repräsentationsräumen. Der lang gestreckte Bau hat insgesamt eine Länge von 111 Meter und eine Breite von 70 Metern. Der Turm hat eine Höhe von 112 Metern. An den Seiten gibt es zahlreiche Erker und kleine Türmchen. Ebenfalls prunkvoll verziert sind die Dachfenster im 4. Stockwerk. Auf der Seite des Rathausmarktes zieren zahlreiche Figuren das Gebäude unter anderem findet man dort 20 Bronzestatuen deutscher Kaiser. Über dem Rathaus befindet sich in goldener Schrift folgendes: Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas Dies bedeutet soviel wie Die Freiheit, welche die Vorfahren erworben haben, möge die Nachwelt zu erhalten trachten. Weiter gibt es Verbindungsbauten zur Hamburger Börse. Führungen ins Rathausinnere werden alle 30 Minuten angeboten, in der Zeit von Montag bis Donnerstag von 10 bis 15 Uhr und von Freitag bis Sonntag von 10 bis 13 Uhr. Die Führung empfehle ich sehr. Sie geht etwa 30 Minuten. Die Erklärungen sind sehr gut. Nicht zu ausführlich, sonder so, dass man auch etwas mitnimmt. Die Räume sind zum Zeit sehr prunkvoll ausgestattet. Einfach sehenswert. Kosten: 2 Euro pro Person, Ermäßigt 1 Euro Anreise: ******** Man nimmt am besten die U-Bahn-Linie 3 und steigt am Rathaus aus, oder nimmt die Linie 1 oder 2 und steigt an der Haltestelle Jungfernstieg aus. Von dort aus ist man auch gleich am Rathaus. FAZIT: ******* Für mich gehört dieses Haus zu den Top-Ten an Sehenswürdigkeiten, die die Stadt zu bieten hat und muss auch bei einem Tagesbesuch unbedingt besucht werden. Eine Führung bietet sich an, da die Räume im Innern recht prunkvoll sind. Umgebung: *********** Direkt in der Nähe befindet sich der Jungfernstieg, der ja auch einen Zwangsbesuch fordert. Ebenfalls schön ist ein Spaziergang am Ufer der Binnenalster. Weiter gibt es zahlreiche Einkaufspassagen im Norden des Rathauses. Im Süden befindet sich die Börse. Im Osten die St. Petri-Kirche. ... |
atrachte, 21.03.2006
sh
ChiChi, 21.03.2006
sh:
gensinrw, 21.03.2006
Lieben Gruß, Gensinrw
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Das Mitglied ist nicht mehr auf Yopi.de aktiv. Das Hamburger Rathausein Testbericht von Asmodina2004-10-02 17:21:46 vom 02.10.2004 Empfehlung: jaSieben Architekten bauten daran unter der Führung von Martin Haller. An der prächtigen Fassade und an der reichhaltigen Ausstattung im Inneren waren Künstler aus ganz Deutschland beteiligt. Es ist ein Repräsentationsbau des Traditionsbewusstseins der Freien und Hansestadt Hamburg. Das Rathaus ist der Sitz des Senates (der Landesregierung) und der Bürgerschaft (des Landesparlaments), außerdem befinden sich in ihm die Arbeitsräume des ersten Bürgermeisters, die Fraktionsräume der Parteien und eine Reihe Repräsentationsräume. Insgesamt hat das Rathaus 647 Räume, das sind 3 mehr als der Buckingham Palace besitzt! Man lernt doch nie aus :o) Das heutige Rathaus ist das Sechste in Hamburg erbaute. +++ Die Vorgeschichte +++ 1tes Rathaus: Als damals die „Neustadt“ am Alsterhafen bei St. Nikolai erbaut wurde (1189), errichtete man auch das erste Hamburger Rathaus. Es war ein bescheidener Steinbau auf dem heutigen Hopfenmarkt. 2tes Rathaus: Danach baute man das Zweite gleich hinterher und zwar in der erzbischöflichen „Altstadt“, am Nordrand des Alten Fischmarktes. Hierzu sei erwähnt das Hamburg damals aus zwei Teilen bestand, eben der Altstadt und der Neustadt. 1201 überfielen die Dänen, unter Waldemar II., Hamburg und besetzen die Stadt und das Umland. Hamburg wird einem dänischen Statthalter unterstellt. 3tes Rathaus: Unter der Dänenherrschaft schließen sich Alt- und Neustadt 1216 zusammen und man errichtete das dritte Rathaus von Hamburg und zwar an der Ecke Dornbusch und Kleine Johannisstraße. Dieses war nur eine kleine schmale Halle die man durch einen Laubenausbau erreichen konnte (es fiel 1284 einem Stadtbrand zum Opfer). 4tes Rathaus: An der Ecke am Neß und an der Trostbrücke (heute steht dort das Gebäude der Patriotischen Gesellschaft) errichtete man dann das Vierte Rathaus, dieses Mal dann ein bisschen größer (26x18m) und wieder wurde es ein Saalbau mit Laube. Dieser Bau wurde dann auch das eigentliche historische Rathaus, denn es erfüllte mehr als fünf Jahrhunderte seinen Zweck. Es wurde immer wieder verändert in Form und Größe. Beim großen Brand von Hamburg und zwar in der Nacht vom 5. auf den 6. Mai 1842 (der Brand hatte da schon 24 Stunden gewütet) beschloss der Rat das Rathaus zu sprengen, da das Gebäude eh schon baufällig war und man dem Feuer nicht noch weiteres Futter geben wollte. 5tes Rathaus: Einen Tag später hatte man auch schon einen Ort für das fünfte Rathaus der Stadt gefunden und zwar im Waisenhaus in der Admiralitätsstraße. Dort quartierte der Senat sich notdürftig ein und blieb dort 55 Jahre! Die Bürgerschaft tagte in der Kirche des Waisenhauses und dann ab 1859 im neuen Gebäude der Patriotischen Gesellschaft, das man ja anstelle des alten Rathauses erbaut hatte. 6tes Rathaus: Lange wurde nun diskutiert wo man das neue Rathaus bauen wollte und nachdem man schon zwei internationale Wettbewerbe veranstalten hatte für die Gestaltung des Baus, legte man am 6. Mai 1886 feierlich des Grundstein des sechsten Rathauses von Hamburg – dem heutigen Bau. Der Architekt Martin Haller gründete nun den Rathausmeisterbund zu dem außer ihm selbst noch die Architekten Johannes Grotjan, Bernhard Hanssen, Wilhelm Hauers, Emil Meerwein, Hugo Stammann und Gustav Zinnow gehörten. Die Architekten waren so fleißig das schon am 6. Mai 1892 das Richtfest gefeiert werden konnte. Und am 26. Oktober 1897 wurde dann das heutige Rathaus unter großer Anteilnahme der Bevölkerung eingeweiht. Die Gesamtbaukosten beliefen sich dann am Ende auf 11 Mio. Goldmark. Das Rathaus wurde wie durch ein Wunder im Zweiten Weltkrieg von den verheerenden Luftbombardements verschont und überstand diesen Krieg ohne weitere Schäden. +++ Zum Bau des heutigen Rathauses +++ Wegen des morastigen Untergrunds der Alstermarsch ist der Rathausbau auf 4000 in den Boden gerammte Holzpfähle gebaut worden. Der viergeschossige Breitbau mit seinem kupfernen Satteldach ist 111 x 70m. Der Mittelturm hat eine Höhe von 112m. Die Vorderseite des Rathauses (Richtung Rathausmarkt und Alsterarkaden) ist mit reichen Bronzefiguren etlicher deutscher Kaiser ausgestattet. Über dem Rathausportal ist eine Inschrift die da lautet: „Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas“ (dtsch. Freiheit, welche die Vorfahren erworben haben, möge die Nachwelt zu Erhalten trachten). Auf der Rückseite des Baues stellen zwei Flügeltrakte eine Verbindung zu dem dahinter liegendem Gebäude her, der Hamburger Börse. Im Innenhof des Rathauses, dem so genannten Ehrenhof (hier werden auch hin und wieder Rathauskonzerte abgehalten) steht ein großer Schalenbrunnen. Er zeigt die Figur der „Hygieia“, einer schönen Frau, die die Reinheit des Wassers und die Gesundheit allegorisiert (versinnbildlicht). Der Brunnen wurde aufgestellt im Gedenken an die Opfer der 1892 vorgefallenen Cholera-Epidemie. Sie forderte 8605 Todesopfer in nur 71 Tagen. Durch ein großes Schmiedeeisernes Tor tritt man in die große Rathausdiele ein. Hier sind oft Ausstellungen zu sehen und von hier beginnt auch die Rathausführung, welche ich jedem nur empfehlen kann! Das Sternengewölbe der Rathausdiele wird von 16 schweren Sandsäulen gehalten welche die Medaillonporträts 68 verdienten Hamburgern tragen. Rechts kann man durch ein schmiedeeisernes Tor mit zierlicher ornamentaler Umrahmung zwischen zwei Wappenlöwen in den Senatsflügel gelangen. Links führen Treppen zum Ratsweinkeller und zum Bürgerschaftsflügel. Das Treppenhaus ist aus sardinischem Marmor und elf Wandgemälde zeigen den Lebensweg der Bürger. Im Foyer das daran anschließt sieht man Bilder des Hafens und der Patriotischen Gesellschaft. Dahinter folgt der Sitzungssaal der Bürgerschaft mit 120 Plätzen, den Sitzen des Präsidiums und des Senats, sowie Logen für die Gäste und die Presse. Man kann hier an den Versammlungen teilnehmen. Sie finden alle zwei Wochen mittwochs um 16h statt und man muss sich dann jeweils 3 Tage vorher in der Rathausdiele anmelden. Im Inneren des Gebäudes an der Rathausplatzseite liegen dann die gediegenen Repräsentationsräume. - Der Bürgersaal, ist ein Empfangssaal des Präsidenten der Bürgerschaft (über dem Kamin in diesem Raum findet man das Gemälde „Binnenhafen mit Baumhaus“ v. Ruths). - Der Kaisersaal, dient für Empfänge und Sitzungen (hier kann man das Deckengemälde „Triumph der deutschen Flagge“ von Arthur Fitger sehen, daneben die beiden Sinnbilder „Astronomie“ und „Geographie“ und die Sinnbilder deutscher Seestädte. Sowie reich verzierte Türen. - Der Turmsaal oder auch „Saal der Republiken“ genannt, ist ein Kuppelsaal hinter dem Turmbalkon. Hier finden die Neujahrsempfänge des Bürgermeisters statt. Hier hängen vier wunderschöne Wandgemälde welche die vier ältesten Stadtrepubliken Athen, Rom, Venedig und Amsterdam zeigen. Auch steht hier die Büste des deutschen Reichspräsidenten Friedrich Ebert, geschaffen von Georg Kolbe. - Der „Bürgermeistersaal“ mit schwarzen italienischen Marmor, Mahagonimöbeln und Ledertapeten. Er dient als Empfangsaal des Senates. Auf dem Kamin in diesem Zimmer sieht man die Bronzebüste „Klio“ mit dem Buch der Geschäfte, sowie sechs weiter Marmorbüsten verschiedener Bürgermeister und ein großes Gruppenbild von Hugo Vogel „Einzug des Senats in das Rathaus 1897“. - Das „Waisenzimmer“ das von 80 Hamburger Waisenkindern in fünfjähriger Arbeit mit Kerbholzornamentik beschnitzt wurde (!?) Ebenso hängen hier 15 Wandgemälde mit Motiven aus dem Hamburger Landgebiet. - Der „Phönixsaal“ ist benannt nach dem hier über dem Kamin zu sehenden Phönix. Er soll den raschen Aufstieg Hamburgs nach dem großen Brand von 1842 symbolisieren. In diesem Saal kann man einen kleinen Stadtplan aus Holzintarsien sehen der den damaligen Umfang der Stadt zeigt, sowie Bilder verschwundener Bauten. Ein Gemälde das „Die Stadtgöttin Hammonia 1842“ v. A. Fitger zeigt, sowie ein Gemälde „Die Hamburger Ratsstube um 1860“ v. Chr. Magnussen. Sowie letzlich ein Bild vom Brand der Katherinenkirche 1943. - Das kleine Konferenzzimmer, in ihm sieht man Bildnisse von Bürgermeistern und Senatoren aus dem 17. und 18. Jahrhundert. - Das Bürgermeistervorzimmer, in ihm hängen Gemälde von Bürgermeistern nach 1900 (u.a. Carl Petersen und Max Liebermann). - Das Bürgermeisterzimmer, hier liegt für offizielle Besuche das „Goldene Buch“ der Stadt (die erste Eintragung durch Otto v. Bismarck 1897). Auch hier zu bestaunen der Kamin mit einer Bronzebüste des Bürgermeisters C.F. Petersen sowie eine Bronzetafel mit Wappen und Namen aller Bürgermeister von Hamburg von 1264 bis 1912. An der Rathausseite zum Alten Wall befindet sich die „Ratsstube“ in der der Senat jeden Dienstag in geheimer Sitzung tagt. Hier sind schöne geschnitzte Täfelungen, Ledertapeten, ein eichener Baldachin und reich bestickte Wandteppiche, sowie der Bürgermeistersessel zu sehen. Das „Senatsgehege“ wird durch bronzene Gittertürme vom Treppenhaus geteilt. Am Eingang stehen zwei Marmorstatuen („Gnade“ und „Gerechtigkeit“). Der große Festsaal ist reich mit Marmor und Bronze ausgestattet. Er ist 15m hoch, 47m lang und 18m breit. Fünf Kolossalgemälde stellen die Stadtentwicklung dar: Urlandschaften, die ersten Siedler, Heidenbekehrung, Handel und Schifffahrt im Mittelalter und der Hafen in neuerer Zeit. In der Mitte unter den Gemälden findet man ein wunderschönes Marmorportal mit Bronzestatuen der Bürgertugenden. Alljährlich am 24. Februar findet in diesem Saal die traditionelle „Matthiae-Mahlzeit“ statt für die immer 300 geladene Gäste kommen. Das hier beschriebene ist in etwa die Führung die man im Rathaus zu sehen bekommt – und das nur für 4 Euro. Es lohnt sich wirklich das Mal gesehen zu haben und ich wünsche allen die durch das Lesen hier dazu Lust bekommen haben viel Spaß dabei! Gruß Asmodina ... |
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Das Mitglied ist nicht mehr auf Yopi.de aktiv. Das Hamburger Rathaus und seine Geschichteein Testbericht von RatteHamburg2002-03-06 14:36:34 vom 06.03.2002 Empfehlung: jaSieben Architekten bauten daran unter der Führung von Martin Haller. An der prächtigen Fassade und an der reichhaltigen Ausstattung im Inneren waren Künstler aus ganz Deutschland beteiligt. Es ist ein Repräsentationsbau des Traditionsbewusstseins der Freien und Hansestadt Hamburg. Das Rathaus ist der Sitz des Senates (der Landesregierung) und der Bürgerschaft (des Landesparlaments), außerdem befinden sich in ihm die Arbeitsräume des ersten Bürgermeisters, die Fraktionsräume der Parteien und eine Reihe Repräsentationsräume. Insgesamt hat das Rathaus 647 Räume, das sind 3 mehr als der Buckingham Palace besitzt :o). Das heutige Rathaus ist das Sechste in Hamburg, vom Ersten und Zweiten ist bekannt das es sie gleichzeitig gab. Als damals die Neustadt am Alsterhafen bei St. Nikolai erbaut wurde (1189), errichtete man auch das erste Hamburger Rathaus. Es war ein bescheidener Steinbau auf dem heutigen Hopfenmarkt. Danach baute man das Zweite gleich hinterher und zwar in der erzbischhöflichen Altstadt, am Nordrand des Alten Fischmarktes. 1216 taten sich die beiden „Städte“ zusammen und man errichtete das dritte Rathaus von Hamburg und zwar an der Ecke Dornbusch und Kleine Johannisstraße. Dieses war nur eine kleine schmale Halle die man durch einen Laubenausbau erreichen konnte (es fiel 1284 einem Stadtbrand zum Opfer). An der Ecke am Neß und an der Trostbrücke (heute steht dort das Gebäude der Patriotischen Gesellschaft) errichtete man dann das Vierte Rathaus, dieses Mal dann ein bisschen größer (26x18m) und wieder wurde es ein Saalbau mit Laube. Dieser Bau wurde dann auch das eigentliche historische Rathaus, denn es erfüllte mehr als fünf Jahrhunderte seinen Zweck. Es wurde immer wieder verändert in Form und Größe. Beim großen Brand von Hamburg und zwar in der Nacht vom 5. auf den 6. Mai 1842 (der Brand hatte nun schon 24 Stunden gewütet) beschloss der Rat das Rathaus zu sprengen, da das Gebäude eh schon baufällig war und man dem Feuer nicht noch weiteres Futter geben wollte. Einen Tag später hatte man auch schon einen Ort für das fünfte Rathaus der Stadt gefunden und zwar im Waisenhaus in der Admiralitätsstraße. Dort quartierte der Senat sich notdürftig ein und blieb dort 55 Jahre! Die Bürgerschaft tagte in der Kirche des Waisenhauses und dann ab 1859 im neuen Gebäude der Patriotischen Gesellschaft, das man ja anstelle des alten Rathauses erbaut hatte. Lange wurde nun diskutiert wo man das neue Rathaus bauen wollte und nachdem man schon zwei internationale Wettbewerbe veranstalten hatte für die Gestaltung des Baus, legte man am 6. Mai 1886 feierlich des Grundstein des sechsten Rathauses von Hamburg – dem heutigen Bau. Der Architekt Martin Haller gründete nun den Rathausmeisterbund zu dem außer ihm selbst noch die Architekten Johannes Grotjan, Bernhard Hanssen, Wilhelm Hauers, Emil Meerwein, Hugo Stammann und Gustav Zinnow. Die Architekten waren so fleißig das schon am 6. Mai 1892 das Richtfest gefeiert werden konnte. Und am 26. Oktober 1897 wurde dann das heutige Rathaus unter großer Anteilnahme der Bevölkerung eingeweiht. Die Gesamtbaukosten beliefen sich dann am Ende auf 11 Mio. Goldmark. Das Rathaus wurde wie durch ein Wunder im Zweiten Weltkrieg von den verheerenden Luftbombardements verschont und überstand diesen Krieg ohne weitere Schäden. Vielen Dank fürs lesen Gruß die Ratte aus Hamburg :o) ----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2002-03-06 14:36:34 mit dem Titel Das heutige Hamburger Rathaus - Eine Führung :o) Wegen des morastigen Untergrund der Alstermarsch ist der Rathausbau auf 4000 in den Boden gerammte Holzpfähle gebaut worden. Der viergeschossige Breitbau mit seinem kupfernen Satteldach ist 111 x 70m. Der Mittelturm hat eine Höhe von 112m. Die Vorderseite des Rathauses (Richtung Rathausmarkt und Alsterarkaden) ist mit reichen Bronzefiguren etlicher deutscher Kaiser ausgestattet. Über dem Rathausportal ist eine Inschrift die da lautet: „Libertatem quam peperere maiores digne studeat servare posteritas“ (dtsch. Freiheit, welche die Vorfahren erworben haben, möge die Nachwelt zu Erhalten trachten). Auf der Rückseite des Baues stellen zwei Flügeltrakte eine Verbindung zu dem dahinter liegendem Gebäude her, der Börse. Im Innenhof des Rathauses, dem sogenannten Ehrenhof (hier werden auch hin und wieder Rathauskonzerte abgehalten) steht ein großer Schalenbrunnen. Er zeigt die Figur der „Hygieia“, einer schönen Frau, die die Reinheit des Wassers und die Gesundheit versinnbildlicht (allegoriesiert). Der Brunnen wurde aufgestellt im Gedenken an die Opfer der 1892 vorgefallenden Cholera-Epidemie. Sie forderte 8605 Todesopfer in nur 71 Tagen. Durch ein großes Schmiedeeisernes Tor tritt man in die große Rathausdiele ein. Hier sind oft Ausstellungen zu sehen und von hier beginnt auch die Rathausführung :o) Das Sternengewölbe der Rathausdiele wird von 16 schweren Sandsäulen gehalten welche die Medaillonporträts 68 verdienter Hamburgern tragen. Rechts kann man durch ein schmiedeeisernes Tor mit zierlicher ornamentaler Umrahmung zwischen zwei Wappenlöwen in den Senatsflügel gelangen. Links führen Treppen zum Ratsweinkeller und zum Bürgerschaftsflügel. Das Treppenhaus ist aus sardinischem Marmor und elf Wandgemälde zeigen den Lebensweg der Bürger. Im Foyer das daran anschließt sieht man Bilder des Hafens und der Patriotischen Gesellschaft. Dahinter folgt der Sitzungssaal der Bürgerschaft mit 120 Plätzen, den Sitzen des Präsidiums und des Senats, sowie Logen für die Gäste und die Presse. Man kann hier an den Versammlungen teilnehmen. Sie finden alle zwei Wochen mittwochs um 16h statt und man muss sich dann jeweils 3 Tage vorher in der Rathausdiele anmelden. Im Inneren des Gebäudes an der Rathausplatzseite liegen dann die gediegenen Repräsentationsräume. - Der Bürgersaal, ist ein Empfangssaal des Präsidenten der Bürgerschaft (über dem Kamin in diesem Raum findet man das Gemälde „Binnenhafen mit Baumhaus“ v. Ruths). - Der Kaisersaal, dient für Empfänge und Sitzungen (hier kann man das Deckengemälde „Triumph der deutschen Flagge“ von Arthur Fitger sehen, daneben die beiden Sinnbilder „Astronomie“ und „Geographie“ und die Sinnbilder deutscher Seestädte. Sowie reich verzierte Türen). - Der Turmsaal oder auch „Saal der Republiken“ genannt, ist ein Kuppelsaal hinter dem Turmbalkon. Hier finden die Neujahrsempfänge des Bürgermeisters statt. Hier hängen vier wunderschöne Wandgemälde welche die vier ältesten Stadtrepubliken Athen, Rom, Venedig und Amsterdam zeigen. Auch steht hier die Büste des deutschen Reichspräsidenten Friedrich Ebert, geschaffen von Georg Kolbe. - Der „Bürgermeistersaal“ mit schwarzen italienischen Marmor, Mahagoniemöbeln und Ledertapeten. Er dient als Empfangsaal des Senates. Auf dem Kamin in diesem Zimmer sieht man die Bronzebüste „Klio“ mit dem Buch der Geschäfte, sowie sechs weiter Marmorbüsten verschiedener Bürgermeister und ein großes Gruppenbild von Hugo Vogel „Einzug des Senats in das Rathaus 1897“. - Das „Waisenzimmer“ das von 80 Hamburger Waisenkindern in fünfjähriger Arbeit mit Kerbholzornamentik beschnitzt wurde. Ebenso hängen hier 15 Wandgemälde mit Motiven aus dem Hamburger Landgebiet. - Der „Phönixsaal“ ist benannt nach dem hier über dem Kamin zu sehenden Phönix. Er soll den raschen Aufstieg Hamburgs nach dem großen Brand von 1842 symbolisieren. In diesem Saal kann man einen kleinen Stadtplan aus Holzintarsien sehen der den damaligen Umfang der Stadt zeigt, sowie Bilder verschwundener Bauten. Ein Gemälde das „Die Stadtgöttin Hammonia 1842“ v. A. Fitger zeigt, sowie ein Gemälde „Die Hamburger Ratsstube um 1860“ v. Chr. Magnussen. Sowie letzlich ein Bild vom Brand der Katherinenkirche 1943. - Das kleine Konferenzzimmer, in ihm sieht man Bildnisse von Bürgermeistern und Senatoren aus dem 17. und 18. Jahrhundert. - Das Bürgermeistervorzimmer, in ihm hängen Gemälde von Bürgermeistern nach 1900 (u.a. Carl Petersen und Max Liebermann). - Das Bürgermeisterzimmer, hier liegt für offizielle Besuche das „Goldene Buch“ der Stadt (die erste Eintragung durch Otto v. Bismarck 1897). Auch hier zu bestaunen der Kamin mit einer Bronzebüste des Bürgermeisters C.F. Petersen sowie eine Bronzetafel mit Wappen und Namen aller Bürgermeister von Hamburg von 1264 bis 1912. An der Rathausseite zum Alten Wall befindet sich die „Ratsstube“ in der der Senat jeden Dienstag in geheimer Sitzung tagt. Hier sind schöne geschnitzte Täfelungen, Ledertapeten, ein eichener Baldachin und reich bestickte Wandteppiche, sowie der Bürgermeistersessel zu sehen. Das „Senatsgehege“ *lach* wird durch bronzene Gittertürme vom Treppenhaus geteilt. Am Eingang stehen zwei Marmorstatuen („Gnade“ und „Gerechtigkeit“). Der große Festsaal ist reich mit Marmor und Bronze ausgestattet. Er ist 15m hoch, 47m lang und 18m breit. Fünf Kollossalgemälde stellen die Stadtentwicklung dar: Urlandschaften, die ersten Siedler, Heidenbekehrung, Handel und Schifffahrt im Mittelalter und der Hafen in neuerer Zeit. In der Mitte unter den Gemälden findet man ein wunderschönes Marmorportal mit Bronzestatuen der Bürgertugenden. Alljährlich am 24. Februar findet in diesem Saal die traditionelle „Matthiae-Mahlzeit“ statt für die immer 300 geladene Gäste kommen. Das hier beschriebene ist in etwa die Führung die man im Rathaus zu sehen bekommt – und das nur für 2,-DM. Es lohnt sich wirklich das mal gesehen zu haben und ich wünsche allen die durch das Lesen hier dazu einmal Lust bekommen haben viel Spaß dabei :o) Einen lieben Gruß die Ratte aus Hamburg :o) ... |
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Allgemeine Informationen Hamburger Rathaus
gelistet seit: 17.09.2003
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| Allgemeine Informationen Kategorie: Sehenswürdigkeit Typ: Bauwerk |






















