Wie ich zu diesem Fiebertermometer kam:
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Meine mittlere Tochter hatte leider schon zwei Fieberkrämpfe, aus diesem Grund ist bei ihr regelmäßiges Fiebermessen angesagt, denn die Sorge und Angst vor einem weiterem Fieberkrampf ist doch extrem. Seit dem ersten Fieberkrampf sind inzwischen fast zwei Jahre vergangen. Inzwischen war mir unser eines Fiebertermomter mehrmals runtergefallen und die anderen beiden, die ich für die zwei Wickeltaschen gekauft habe, sind inzwischen verschwunden.
Also wurde es Zeit, neue Fiebertermometer zu kaufen, und der Hygene wegen habe ich nun für jede meiner Töchter ein eigenes gekauft, auf daß diese nicht wieder so schnell verschwunden sind.
Wie sieht das Termometer aus:
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Das Termomter ist in einer festen Kunstoffhülle verpackt, die aber entgegen meiner Gewohnheit auf der Rückseite offen ist. So war ich schon etwas irritiert, es ich es zum ersten Mal zur Hand nahm. Doch ich war positiv irritiert, denn so bekommt man das Termometer leichter aus der Schutzhülle, wie meine alten, die komplett darin untergebracht sind.
Das Termometer verläuft an Ende recht breit und ist mit einem sehr gut lesbaren Display ausgestattet, daß man auch als Kurzsichtiger ohne Brille erkennen kann.
In der Spitze des Termometers befindet sich der Mess Sensor, der immer gut geschützt werden sollte.
Ein großer blauer Knopf ist zum Ein- und Ausschalten gedacht. Vergißt man das Termometer nach dem Messen abzuschalten, so pipt es nach ca. 20 Sekunden, sofern die Raumtemperatur unter 35 Grad liegt. Wird es dann immer noch nicht abgeschaltet, dann schaltet es sich nach 10 Minuten von alleine ab, so wird die Batterie nicht so schnell lehr.
Ansonsten gibt es noch das Batteriefach, welches sind hinter dem Knopf befindet.
Wie funktioniert das Termometer:
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Eine Messung mit dem Termometer ist recht einfach, man nimmt es aus der Schutzhülle und drückt auf den Knopf. Nun zeigt es kurz 88.88 an, was eine Kontrolle für die Funktion des Termometers ist. Dann ändert sich die Anzeige auf C, was ein Zeichen dafür ist, daß das Termometer nun betriebsbereit ist.
Zur Messung hat man mehrere Möglichkeiten:
1. Die rektale Messung:
Zur rektalen Messund, die immer noch die genaueste ist, führt man das Termometer für 2 cm in den Po ein. Während der Messung kann man laufend die Temperatur angezeigt sehen, so kann man schon beim Messen abschätzen, ob ein Kind Fieber hat, oder nicht. Bei Fieber steigt die Anzeige nämlich sehr schnell an, steigt sie langsam, dann kann man schon hoffen, daß alles in Ordnung ist. Nach ca. 60 Sekunden kann man dann das Ergebnis ablesen. Das Termometer piept wenn 16 Sekunden lang kein Temperaturanstieg zu verzeichnen ist, dennoch kann es sein, daß die Temperatur noch minimal höher liegt, man kann also nach dem Piepton das Termometer weiterhin im Po lassen. Doch meistens ist dies nicht notwendig, da es um die geringe Abweichung nicht ankommt.
2. Messen unter den Achseln:
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So wurde bei mir immer Fieber gemessen, als ich noch ein Kind war, da gab es noch das gute alte Quecksilbertermometer, eines für die gesamte Familie und somit immer die
Messung unter dem Arm. Hierbei muß man drauf achten, daß das Termometer richtig in die Achseln liegt und man vorher nicht im Kalten war, denn wenn die Achseln ausgekühlt sind, weil z.B. von draußen rein kommt, und leicht bekleidet war, dann bekommt man ein falsches Ergebnis. Mit einem Digitalen Termometer dauert das Messen unter den Achseln bis zu 90 Sekunden, immerhin schon schneller, als früher, wo ich 5 Minuten das Termometer drunter geklemmt halten mußte. Bei dieser Art zu messen gibt es jedoch eine Abweichung von bis zu 1,5 Grad. Bei Kleinkindern und Säuglingen jedoch, bekommt man hier eine sehr genaue Temperatur, doch das Messen im Po finde ich einfacher bei Kindern.
3. Messen im Mund:
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Die dritte und letzte Möglichkeit ist die, im Mund Fieber zu messen. Dies wird bei Erwachsenen überwiegend gehandhabt, so zumindest in Krankhäuser. Da meine Kinder die Termometer, die zwar nach jedem Messen desinfiziert werden, alles schon im Po hatte, stecke ich mir davon bestimmt keines in den Mund. Wer jedoch diese Methode bevorzugt und dafür eigens ein Termometer hat, der sollte darauf achten, daß er direkt vor dem Messen nicht gerade heißen Tee oder Kaffee getrunken hat, denn das könnte die Temperatur verfälschen und ist somit auch gerne mal für Kinder eine Möglichkeit, Fieber vorzugeben, wenn sie nicht in die Schule wollen.
Ich persönlich ziehe somit die Möglichkeit des Messens im Po derzeit vor, bei meinen beiden Wickelkindern ist das am leichtesten und auch bei meiner großen Tochter messe ich dort, weil mir diese Methode einfach als genauer vorkommt. Zwar müssen besonders die ganz kleinen ruhig gehalten werden, damit man auch wirklich vernünftig messen kann, doch wenn man sie mit der Hülle oder etwas anderem spielen läßt, dann sollte dies kein Problem sein.
Meine Erfahrungen mit dem Termomter:
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Sehr lange habe ich diese Termometer noch nicht, einen knappen Monat, somit kann ich über die langzeit Funktion noch nicht viel sagen. Da ich aber meine vorherigen Termometer ebenfalls von der gleichen Firma hatte, nur eine anderes Modell, erwarte ich dort einfach mal die gleiche Haltbarkeit. Innerhalb dieser zwei Jahre brauchte ich keine Batterie auszutauschen, obwohl das Termometer min. einmal täglich in Gebrauch ist, da meine eine Tochter ein Krampfkind ist. Auch habe ich schon öfter vergessen, das Termometer abzuschalten, was ebenfalls der Batterie nicht viel anhaben konnte. Der Stromverbrauch ist also somit sehr gering.
Zum Vergleich habe ich bei meiner Tochter einmal mit dem alten und einmal mit dem neuen gemessen und ich bekam fast das gleiche Ergbnis heraus, lediglich 0,1 Grad Abweichungen waren zu sehen, was aber auch bei einer Messung mit den selber Termometer hätte passieren können. Also gehe ich nun mal davon aus, daß alle beide Termometer sehr gut messen und das alte wandert in die Wickeltasche, für unterwegs.
Immerhin hat dieser Vergleich gezeigt, daß das alte Thermometer trotz einiger Stürtze immer noch richtig mißt, obwohl in der Gebrauchsanweisung darauf hingewiesen wird, daß dies dem Gerät schadet.
Die Spitze zum Messen ist recht dünn, so kann sie im Po nicht viel Schaden anrichten, was ich beruhigend finde, da ich ja bei der mittleren Tochter sehr häufig messen muß, und bei sicherlich in zwei/drei Jahren auf die Messung im Mund umschalten werden, dann wieder mit einem neuen Termometer.
Was mir missfällt ist, die Tatsache, daß ich in der Gebrauchsanweisung keine Hinweise finde, in welcher Spanne die gemessenen Werte sich befinden sollte. Immerhin kenne ich die von der rektalen Messung und die im Mund liegen, so weit ich weiß, im ählichen Rahmen, nämlich zwischen 36,5 und 37,5 Grad.
Der Messbereich des Thermomerster liegt zwischen 32 und 42 Grad, andere Themperaturen sollte man auch besser nicht haben, wenn doch sofort nachmessen und einen Arzt alamieren, unter 36 Grad liegt eine Unterkühlung vor und über 42 Grad wird es ebenfalls lebensgefährlich, doch zu hoch ging es bei uns bisher zum Glück noch nicht, denn ab 39,5 Grad gibt es ein Fieberzäpfchen.
Fazit:
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Mit den Digitalen Fiebertermometern der Firma Hartmann habe ich bisher immer sehr gute Erfahrungen gemacht, aus diesem Grunde würde ich immer wieder ein Termometer dieser Firma kaufen. Auch mit der neuen Ausgabe, dem Thermomval Classic bin ich sehr zufreiden. Den Preis von 4,50 Euro halte ich für angemessen, so viel zahlt man bei einem Juveliert für den Wechsel einer Batterie, und in einem Fiebertermometer ist schließlich die gleiche Batterie enthalten. Aus diesem Grunde müssen die Termometer auch immer außerhalt der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden, damit diese damit nicht einfach spielen können.
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ein Testbericht von cs592010-01-24 09:30:28vom 24.01.2010Empfehlung: ja
Vorteile: misst genau laut Stiftung Ökotest, kostet nicht viel, Batterie hält sehr lange...Nachteile/Kritik: bisher nichts
Wir haben gleich mehrere Möglichkeiten Fieber zu messen. Das finde ich ganz wichtig, denn jede Methode hat so ihre Vor- und Nachteile. Wir haben von Braun ein Ohrthermometer. Das misst nicht immer ganz genau, hat aber den Vorteil, dass es schnell geht, also auch super bei Kleinkindern und man kann es auch nachts im Schlaf benutzen, ohne erst noch die Kinder ausziehen zu müssen. Tagsüber und insbesondere bei uns Erwachsenen bevorzugen wir aber ein digitales Thermometer. Wir haben das Hartmann Digital Classic, was jetzt unter dem Namen Thermoval Classic vertrieben wird.
Produkt: Digital Classic
Hersteller: Hartmann
Preis: ca. 3 Euro
Beschreibung:
Bei diesem Thermometer handelt es sich um ein Digitalthermometer. Folglich hat es eine digitale Anzeige. Es zeigt zwei Stellen hinter dem Komma an. Es hat einen kleinen Knopf zum An- und Ausschalten. Ansonsten ist es weiß und trägt die Aufschrift des Herstellers. Laut der Aufschrift ist es wasserfest. Ob das nun stimmt, habe ich nicht getestet.
Das sagt Stiftung Ökotest:
2002 wurden von der Stiftung Ökotest Fieberthermometer getestet. Insgesamt bekamen zwei das Testurteil sehr gut, 19 das Testurteil gut, eins das Testurteil befriedigend und 2 waren mangelhaft.
Das Hartmann Digital Classic Jumbo Display (unseres hat kein großes sondern ein normales Display) hat in der Praxisprüfung mit sehr gut abgeschnitten. Das Material bekam ein befriedigend. Das macht insgesamt ein Gesamturteil von gut. Die Messgenauigkeit wurde eingehalten. Im Test waren
Eigene Erfahrungen und Einschätzung:
Das Digitalthermometer haben wir schon einige Jahre. Mittlerweile wird es als Thermoval Classic vertrieben.
Es kostet nicht viel. Es misst genau und auch recht schnell. Nach etwa einer knappen Minute hat man das Ergebnis. Man schaltet es ein. Dann zeigt es erst einmal 42,00 °C an. Dann zeigt es _ _ _ _ an und ist bereit. Wir messen immer unter dem Arm. Laut Stiftung Ökotest soll man 1 °C dazu rechnen, da die Temperatur sich um 1 °C von der rektalen unterscheidet. Unser Kinderarzt sagt mal, dass man bei der rektalen etwa 0,5 °C abziehen muss, da die Temperatur etwas zu hoch wäre. Was nun genau stimmt, weiß ich nicht. Auf jeden Fall lasse ich das Fieber nicht über 40 °C steigen. Das bringt dem Körper meist nicht viel, da er durch das Fieber so geschwächt ist, dass er die Erreger auch nicht mehr richtig bekämpfen kann. Wobei ich bei den Kindern die Gabe von Fiebermitteln von der körperlichen Verfassung abhängig mache. Kinder, die noch vergnügt spielen, brauchen erst einmal kein Mittel. Sind sie aber völlig geschafft und sind unleidlich, dann bekommen sie auch bei einer nicht so hohen Temperatur Fiebersaft bzw. ein Zäpfchen. Wenn die Messung fertig ist, piepst es mehrmals. Der Ton ist so laut, dass man ihn gut hört, ist aber auch nicht zu laut, dass er bei hohem Fieber nicht nervt. Danach bleibt die Anzeige bis man es ausschaltet.
Das Thermometer misst gut und auch recht schnell. Wenn man die Anzeige beobachtet, kann man auch die letzten Sekunden weg lassen. Es misst auf zwei Stellen nach dem Komma genau. Anfangs steigt die
Temperatur schnell an, es werden Zahlen übersprungen. Später werden nur die Ziffern zwei Stellen nach dem Komma übersprungen bis sie dann letztlich alle angezeigt werden und es immer langsamer werdend hoch zählt. Die zweite Stelle nach dem Komma benötigt man nicht unbedingt. Wandert also nur noch alle paar Sekunden wieder eine Ziffer hoch, kann man es auch ausschalten, wenn die Temperatur im nicht kritischen Bereich liegt.
Das eine oder andere Mal ist es uns bereits herunter gefallen. Es ist bisher nicht kaputt gegangen. Man sollte aber trotzdem vorsichtig damit umgehen.
Geeignet für die Messung unter der Achsel, im Po und auch im Mund. Wobei ich letzteres nur empfehlen würde, wenn man beide andere Messmethoden nicht verwendet bzw. ein extra Thermometer für den Mund hat. Wir verwenden es nicht im Mund und auch nicht im Po.
Die Batterie hält sehr lange. Welche genau darin ist, weiß ich nicht, da wir sie noch nicht gewechselt haben. Ich wollte gerade mal nachschauen, welche Batterie denn drin ist, aber ich bekomme es nicht auf. Ich hab es schon probiert, aber es will nicht. Ich habe leider auch keine Gebrauchsanweisung mehr. Dennoch hält die Batterie sehr lange. Wir haben es schon öfters benutzt.
Fazit:
Wir sind mit diesem Thermometer sehr zufrieden. Der Test von Stiftung Ökotest hat gezeigt, dass es im Vergleich zu den anderen digitalen Thermometern nicht schlechter aber auch nicht besser ist.
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ein Testbericht von dreamweb2002-10-27 20:44:05vom 27.10.2002Empfehlung: ja
Fieberthermometer sind nützliche Geräte, die ich eigentlich ungerne anwende. Denn meistens geht es mir dann schon nicht mehr gut, wenn ich diese Helferchen benötige. Ohne dass ich das Gefühl habe, fiebrig zu sein, messe ich normalerweise nicht meine Temperatur. Momentan ist es leider aber wieder angesagt. Vor einiger Zeit habe ich mir in der Apotheke daher auch das Thromoval Fieberthermometer von Hartmann gekauft. Hier meine Meinung dazu
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WARUM?
Fieberthermometer gibt es sehr viele. Zuhause habe ich sogar schon zwei von der Sorte gehabt. Das normale, also ältere und nicht digitale Themometer dauert
mir normalerweise zu lange. Denn ich bin da durch die Digitalthermometer doch etwas verwöhnt, da man bei diesen nicht so lange messen muss, um gute Ergebnisse zu erzielen.
Das Hartmann Fieberthermometer ist mit in der Apotheke nicht nur wegen der Reklame dort und wegen des nicht gerade günstigen Preises aufgefallen, sondern wegen des etwas vom Standard abweichenden Aussehens. So kann man bei diesem Fieberthermometer sehr gut schon erkennen, dass das Display größer als Normal ist. Die Apothekerin versicherte mir zudem, dass es sich bei Hartmann um eine der besten Marken handelt, was Fieberthermometer angeht und so kam ich in den Beisitz des Hartmann Thermoval Fieberthermometers mit dem Jumbo-Display.
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BESONDERHEITEN
Nach meinem Kauf habe ich mir dann das Fieberthermometer etwas genauer angesehen. Ich war total erstaunt, dass es hier eine sehr umfangreiche Bedienungsanleitung dabei gibt. Dabei werden nicht nur alle Tasten und das Display genau geschrieben, Hartmann gibt auch Tipps dazu, wie man am sichersten die Temperatur misst.
Das große Display des Thermometers ist sehr auffällig. Es erleichtert das Ablesen der Werte, auch wenn man das Thermometer nicht direkt vor die Augen hält. Natürlich verfügt das Thermometer auch über ein beleuchtetes Display. Sehr gut finde ich, dass das Hartmann Thermoval Thermometer auch Wasserdicht ist. Ebenso nützlich finde ich auch den Messwertspeicher. Das Thermometer speichert automatisch den zuletzt gemessenen Wert. Sobald man es per Knopfdruck anstellt, wird einem auch diese zuletzt gemessenen Temperatur angezeigt. Das ist sinnvoll, wenn man die Temperaturen vergleichen möchte. Natürlich verfügt das Thermometer auch über ein akustisches Signal, das hier sogar nicht nur einmalig ertönt. Sobald das Thermometer ermittelt hat, dass die Messzeit erreicht ist, ertönt dieser Pipston.
Insgesamt gefiel mir aber an diesem Thermometer auch, dass hier eine Garantie von drei Jahren gegeben ist. Daher habe ich auch den Kassenbon gut verwahrt. Denn ansonsten nutzt einem die Garantie leider gar nichts.
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ANWENDUNG
Das Themoval Classik Digitalthermometer kann man zur Messung der Temperatur im Mund, unter dem Arm oder der Messung im After nutzen. Erstaunlich für mich, war die Empfehlung die Temperatur im Afterbereich zu messen. Denn nur dort erhält man die genauesten Ergebnisse. Das ist mir persönlich aber meist zu umständlich. Zudem mag ich es nicht, so etwas in meinem Hinterteil stecken zu haben. Bei dieser Messmethode benötigt das Thermoval Classic allerdings nur 40 bis 60 Sekunden, es geht also sehr schnell.
Die zweite Methode ist das Messen der Temperatur in der Mundhöhle. Hier reicht es nicht, das Thermometer einfach in den Mund zu nehmen. Man muss darauf achten, dass das Thermometer in eine der beiden Mundtaschen links oder rechts der Zungenwurzel gesteckt wird. Wenn man mit der Zunge fühlt, bemerkt man diesse Stellen sehr leicht. Bei dieser Messung benötigt das Thermoval Thermometer mindestens 60 Sekunden. Ich selbst lasse es noch kurze Zeit länger im Mund, meistens ändern sich dann die Werte noch. Die Temperatur im Mund ist allerdings meistens 0,3 bis 0,8 Grad niedriger als die bei der genauen Aftermessung. Das sollte man beim Mesen berücksichtigen. Hartmann empfiehlt hier die Messung auf bis zu 3 Minuten zu erhöhen, damit man auf ein genaues Ergebnis kommt.
Die dritte Methode nutze ich persönlich nicht oder nur ganz selten, da ich das für die ungenaueste Methode halte. Das ist die beliebte Messung in den Achselhöhlen. Hier muss man darauf achten, dass die Messspitze des Thermometers auch genau in der Achselhöhle liegt. Hartmann empfiehlt die Verlängerung der Messzeit auf bis zu fünf Minuten. Die Abweichung von 0,5 bis 1,5 Grad Celsius kommt nur bei Erwachsenen vor, bei Kindern soll die Methode hier genau sein. Ich selbst bin darüber etwas erstaunt.
Auiffällig an dem Thermometer ist, dass es hinten breiter ist und dann nach vorne spitz zuläuft. Die Messspitze selbst ist ca, 0,5 cm lang. Sie ist abgerundet und auch nicht zu dünn, so dass man nicht befürchten muss, sich irgendwie damit zu verletzen. Sofern ich im Mund meine Temperatur messe, kann ich an dem großen Display während des Messens die Ergebnisse permanent ablesen, so gut ist hier alles zu sehen. Der Einschaltknopf ist blau und auf dem weißen Thermometer dadurch auch auffällig. Er ist angenehm groß und somit auch leicht zu drücken.
Beim Einschalten zeigt das Thermometer mittels eines kurzen Piepstons an, dass es Betriebsbereit ist. Danach erscheint
der Messwert der vorherigen Messung. Dieser Wert geht weg, sobald eine andere Temperatur ermittelt wird. Sofern die Umgebungstemperatur unter 32 Grad Celsius ist, zeigt das Thermometer jetzt ein L und ein blinkendes C an. Das passiert bei mir nur, wenn ich das Thermometer wie jetzt für diesen Beitrag nicht direkt zum Messen verwende sondern anschalte und ablege. In beiden Fällen ist das Themometer aber jetzt betriebsbereit.
Während des Messens kann man immer zusehen, wie sich die Temperatur entwickelt. Sobald sich die Temperatur um weniger als 0,1 Grad erhöht, ertönt ein Signal (Piepen). Das C blinkt nicht mehr und das Thermometer zeigt jetzt die Höchsttemperatur an. Sofern man das Thermometer aber länger an der Messtelle stecken/liegen lässt, kann sich diese Temperatur noch erhöhen. Ich habe da ja in einem vorhigen Abschnitt schon darauf hingewiesen, dass in einigen Fällen eine längere Messung empfohlen wird.
Nach der Messung soll man das Thermometer wieder mit dem blauen Knopf abschalten. Sofern man das vergisst, erinnert das Thermoval Thermometer daran, in dem es noch einmal piept. Es ist aber auch kein großes Problem, wenn man tatsächlich vergessen hat, das Thermomether abzuschalten. Dann tritt nach 10 Minuten die Abschaltautomatik in Kraft, um die Batterien zu schonen. Bei der Batterie handelt es sich um eine handelsübliche Knopfzelle (Alkali Mangan) Typ LR 41. Diese soll ca. 3.000 Messungen ermöglichen, somit müsste die Batterie bei mir also auch eine Weile (sehr lange) halten.
Gebrauchen sollte man das Hartmann Thermometer auch nur bei Umgebungstemperaturen von 10 bis 40 Grad Celsius und bei einer Luftfeuchtigkeit von 30 bis 85 Prozent. Das dürfte im Normalfall auch vollkommen ausreichen. Bei Körpertemperaturen von über 42 Grad erscheint übrigens noch ein "H" für zu hoch. Aber die Temperatur wünsche ich niemanden.
Insgesamt gefällt mir neben der hohen Genauigkeit des Thermometers und dem großen Display auch die Handlichkeit des kleinen Gerätes und die praktische und etwas ungewöhnliche Schutzhülle. Diese kann nur von oben auf das Thermometer aufgeschoben werden. Da sie unten weit geöffnet ist, lässt sich dadurch das Thermometer auch sehr leicht entnehmen.
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SONSTIGES
Laut Hartmann hat das Thermoval-Thermometer eine sehr hohe Genauigkeit. Die Abweichung beträgt +- 0,1 Grad bei Temperaturen zwischen 35,5 und 40 Grad Celsius, sofern die Umgebungstemperatur 17 bis 28 Grad beträgt. Ich finde das schon sehr interessant, dass man das so genau angeben kann. Leider wird nicht angegeben, wie hoch die Abweichung bei Temperaturen über 28 Grad ist, denn da kann das Thermometer ja auch noch eine Messung vornehmen.
Interessant finde ich auch, dass Hartmann hier auf eine messtechnische Kontrolle nach dem Ablauf von zwei Jahren hinweist. Ich wußte gar nicht, dass es so etwas gibt. In Arztpraxen, Kliniken und Apotheken kann man so etwas machen lassen.
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DATEN
Produkt: Thermoval Classic
Art: Digitales Fieberthermometer
Typ: Maximumthermometer
Hersteller: Paul Hartmann AG, 89522 Heidenheim
Erhältlich: Apotheken
Preis: 5,70 Euro
Garantie: 3 Jahre
FAZIT
Das Hartmann Fieberthermometer ist ein äußerst genaues Gerät zur Messung der Körpertemperatur. Wenn man die Punkte in der Anleitung bzw. meines Beitrages erzielt, erhält man damit sehr genaue Messwerte. Ich bin mit dem Thermometer sehr zufrieden, auch wenn es etwas teurer war als andere digitale Thermometer.
Ich hoffe, ich habe alles Wichtige genannt. Wer noch Fragen oder Anmerkungen hat, einfach im Kommentar hinschreiben.