|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Angebot/Beschreibung | Preis | endet in | Gebote | Shoplink | |
| 2 Tage in Hamburg im A+O Hotel Hamburg Hauptbahnhof |
1,00 € | 4T 7Std. | 0 | ||
| Alle Angebote für Hauptbahnhof Hamburg | |||||
Bewertung
|
![]() Nur Sozialgesindelein Testbericht von Calauer2002-02-14 18:21:17 vom 14.02.2002 Empfehlung: neinAls ich am Montag Mittag dort ankam, empfand ich den Bahnhof eigentlich wie jeden anderen. Kann natürlich auch daran gelegen haben, dass ich einfach nur das Gleis wechseln musste und auf die S – Bahn wartete. Vorteilhaft war an dieser Stelle, dass das S – Bahn – Gleis auch gleich in den Gleisen des gesamten Bahnhofes integriert ist. So muß man nicht wie in Frankfurt erst noch 5 Rolltreppen fahren, wo man sich auf dem Weg zur S – Bahn fünfmal verirrt. Trotzdem hatte ich schon hier ein paar Eindrücke und der Bahnhof kam mir im gesamten sehr dunkel vor. Auch war es ganz schön schwierig mit vollbeladenen Koffern die Treppen wieder runter zu laufen zum Gleis. Hoch zu fuhr ja eine Rolltreppe aber runter zu musste ich dann meine Koffer in die Hand nehmen. Gerade für alte Menschen kann ich mir das als sehr schwierig vorstellen. Als ich dann das zweite Mal auf dem Bahnhof war, kam ich mit dem Taxi an. Vor der Bahnhofshalle ist ein großer Platz mit einem großen Taxistand und auch einem Busbahnhof. Hier standen wirklich viele Leute und ich war auch überrascht, was auf dem Bahnhofsvorplatz los war. Aber so lief ich dann auch direkt auf den Eingang zu und war regelrecht schockiert, wie viele Penner hier in Gruppen herumsaßen und gemütlich ihr Bier tranken. Der Höhepunkt war dann noch, dass ich insgesamt auf dem Weg zu meinem Zug wirklich dreimal wegen Geld oder einer kleinen Spende angesprochen wurde. Gut, es gab dort auch wirkliche Sozialfälle... Menschen denen beide Beine amputiert waren oder sonstiges. Andere wiederum, bei denen war ich mir sicher, wenn ich denen jetzt eine Mark gebe tauschen die das gleich in Bier um. Dafür ist mir mein Geld zu schade. Ebenso war ich überrascht, wie viele von diesen Leuten sich im gesamten Bahnhofsinnenbereich aufhalten konnten. Die lagen da so einfach am hellen Tage in den Hallen rum und keine sagte etwas, obwohl ich genug Polizei und BGS sah. Ich bin es ja vom Frankfurter Hauptbahnhof gewohnt, dass diese Leute dann immer vor den Bahnhof begleitet werden, damit sie keine Gäste belästigen können. Aber hier lagen die wirklich überall rum und konnte sogar auf den Gleisen entlang die Passanten wegen Geld ansprechen. Einige Leute waren deshalb auch schon sichtlich genervt. Das alles empfand ich dann als sehr negativ an diesem Bahnhof. Da ich auch noch ein wenig Hunger hatte, holte ich mir ein belegtes Brötchen für das ich sagenhafte 4,90 DM hinlegen musste. Selbst für Bahnhofspreise hielt ich das für überteuert. Leider war im Vorfeld der Preis auch nicht ausgeschildert gewesen, sonst wäre ich sicherlich zu einem der vielen anderen Stände gegangen. Ein Unterangebot an Essen konnte ich in diesem Bahnhof nicht feststellen. Genauso wenig mangelte es an kleinen Geschäften und ich holte mir dann auch irgendwann noch einen Tageszeitung in einem Presse – Shop. Irgendwie vermisste ich aber auch einen Mc – Donalds oder ich hab ihn vielleicht nur nicht gefunden. Als ich dann auf dem Gleis war, erkannte ich dann auch, dass man auch auf der gegenüberliegenden Seite die Treppen hochlaufen kann und der Bahnhof in meiner Vermutung also auch zwei geteilt ist. Dort sah ich dann auch schon die Geschäfte. Als nachteilhaft sah ich es weiterhin an, dass die gelben Fahrpläne der Deutschen Bahn immer in den unmöglichsten Ecken angebracht waren. Entweder in einem Durchgang wo man kaum stehen bleiben konnte, weil der Durchgangsverkehr an Leuten auch durch wollte oder dort wo wirklich niemand einen Fahrplan vermutete. Zum Glück wusste ich ja, dass unten auf den Gleisen auch immer Fahrpläne sind. Trotzdem musste ich so einmal wieder hoch und runter mit meinen Koffern über die Treppen, weil ich auf einem falschen Gleis stand. Insgesamt hat Hamburg aber gute Zugverbindungen. So gab es einen Interregio der bis Frankfurt fuhr und auch zahlreiche ICE – Verbindung bis nach München, Frankfurt oder Dresden. Die Anschlussvarianten sind daher als positiv hervorzuheben, wobei ich natürlich vorher prüfen würde, ob man nicht auch in Altona einsteigen kann. Als Fazit bleibt mir aber nur zu sagen, dass ich mich auf diesem Bahnhof keineswegs wohl gefühlt habe und auch ständig meine Koffer festgehalten hab. Und das soll schon was heißen... daher auch die eher negative Bewertung. Danke fürs Lesen... Calauer! ... |
bse-burger, 14.02.2002
...?
Maeuschen21, 15.02.2002
...dem...
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
Diese Artikel könnten Ihnen auch gefallen
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
|
||||||||||||||||||||||||||||
|
Das Mitglied ist nicht mehr auf Yopi.de aktiv. Der Hamburger Hauptbahnhofein Testbericht von Asmodina2004-10-04 21:06:23 vom 04.10.2004 Empfehlung: jaHier befand sich auch ein Friedhof (an der Kirchenallee) der für die Baumaßnahmen extra geräumt wurde. Am 06. Dezember 1906, zu Nikolaus, wurde der Hauptbahnhof eröffnet. Gebaut weil die damals kleinen in dieser Region verteilten Bahnhöfe (Berliner Bahnhof oder Klostertorbahnhof) dem wachsenden Schienenverkehr nicht mehr Herr wurden. Diese kleinen Bahnhöfe wurden aufgelöst und durch den Hauptbahnhof ersetzt. Zu seiner Eröffnungsfreier ist der Bahnhof interessanter weise noch gar nicht fertig gestellt (wie ich z.B. Quellen der Hamburger Chronik entnehmen konnte). Erst während der Feierlichkeiten wurden die Stellwerke für die Fernzüge Kiel, Flensburg, Lübeck und Berlin von denn Technikern umgestellt. Auch Nahverkehrsanbindungen wie Eidelstedt – Langenfelde und Altona waren noch im Bau. Der Alte Hauptbahnhof wurde gebaut in „alter Hamburger traditioneller Architektur“. Ursprünglich war ein Bau im Jugendstil vorgesehen, doch Kaiser Wilhelm II fand dies „einfach scheußlich“ und „viel zu modern“ *grins*. So bekamen der Bahnhof und die ehemalige Wandelhalle ein zurückhaltendes Äußeres aus Naturstein. Der Bau kostete damals 9,25 Mio. Mark und wurde zum Großteil von der Stadt Preußen finanziert. Heute sind der Dammtorbahnhof und der Altonaer Bahnhof neben dem Hauptbahnhof die größten in Hamburg und tragen den Hauptteil des nationalen und internationalen Bahnfernverkehrs, sowie den S- und U-Bahn Nahverkehr der Stadt Hamburg. Im Zweiten Weltkrieg erlitt der Hauptbahnhof einen beträchtlichen Schaden, wurde aber schnell wieder aufgebaut. Die sechs Gleispaare und 5 Bahnsteige wurden in den einstigen Stadtgraben eingesenkt. Über den Hauptteil des Bahnhofes spannt sich eine 35m hohe und 140 x 120m weite Bahnsteighalle in freitragender Stahl-Glas-Bauweise – die Wandelhalle. Das gesamte Areal des Bahnhofes ist etwa 450m lang. Die Bahnsteige des Fernverkehrs haben mitunter eine Länge von bis zu 367m. Ein weiterer unterirdischer Bahnsteig entstand an der Ostseite der Anlage. Unter dem Nord-, und Südende des Bahnhofes befinden sich übrigens die diversen U-Bahnstationen. Täglich herrscht ein Bahnverkehrsaufkommen von etwa 820 Fernzügen und etwa 1200 S-Bahnzügen. Dazu kommen diverse Busse und U-Bahnen die täglich in Hamburg pendeln. Das Empfangsgebäude (mit quadratischen Flankentürmen) wurde nördlich quer vor die Bahnsteighalle gesetzt. Die so genannte „Wandelhalle“ ist erst vor ein paar Jahren (1984) gänzlich erneuert worden, sowohl in der Konstruktion als das auch eine komplette Neugestaltung (1991) erfolgte. Früher gab es anstelle der Wandelhalle lediglich einen alten überdimensionalen Holzsteg um vom einen Ende des Bahnhofes zum anderen zu gelangen. Der Name bestand so aber schon immer! Damals eben im Sinne des „wandeln“, sprich gehen um vom einen Ende des Bahnhofes zum anderen zu gelangen. Mehrere Jahre dauerten die neuen Baumaßnahmen, bis sie zur Neueröffnung im Sommer 1991. Dieses geschah sowohl aus Gründen des damals aufkommenden ICE Verkehrs und dem damit verbundenen Tourismus, als auch um ein bis dahin einzigartiges modernes Einkaufszentrum zu erschaffen das über direktem Anschluss zum Nah- und Fernverkehr verfügt. Am 30. Mai 1991 um 13 Uhr wurde das, damals 80 Mio. DM teure, Projekt eröffnet. Inzwischen sind es auf den 7681 nutzbaren Quadratmetern 36 Geschäfte welche auf zwei Etagen die Wandelhalle nicht nur in ihrer Funktion als Bahnhofszugang sondern auch stark kommerziell nutzten. Öffnungszeiten 6 bis 23 Uhr. Hier gibt es z.B.(!) diverse Geschenkeshops, einen HiFi Laden, Imbisse und kleine Restaurants (von Chinesisch bis McDonalds), Friseure, Schlüsseldienst, Schmuckläden, Bücher, Bekleidung … und das Reisezentrum der Deutschen Bahn. In der unmittelbaren Nachbarschaft des Hauptbahnhofs findet man drei wichtige Kulturstätten: - die Kunsthalle am Glockengießerwall - das Deutsche Schauspielhaus an der Kirchenallee und - das Museum für Kunst und Gewerbe am Steintorplatz. Jedes der Genannten ist binnen weniger Minuten vom Bahnhof aus zu erreichen. Vom Hauptbahnhof aus starten nebenbei auch die Stadtrundfahrten in den hübschen und interessanten Doppeldeckerbussen. Nicht weit entfernt erschließt sich auch die Hamburger Innenstadt, in der man wunderbar bummeln und shoppen gehen kann. Bereits 1951 baute man südöstlich vom Bahnhof den so genannten „ZOB“ (Zentral-Omnibus-Bahnhof) für Regional- und Fernautobusverkehr. Täglich pendeln hier unzählige Busse durch die Stadt und auch in nahe gelegene andere Städte, sowie auch zu weiter entfernten Zielen als Bustouren. Wer einmal in Hamburg ist sollte einen Abstecher wagen und sich den Bahnhof einmal ansehen. Vermutlich, ist man mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs, führt der Weg aber eh hier vorbei. :o) Gruß Asmodina ... |
|
||||||||||||||||||||||||||||
| 1-2 von 2 Reiseziele Hamburg | |||||||||||||||||||||||||||||
Allgemeine Informationen Hauptbahnhof Hamburg
gelistet seit: 19.09.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
| Allgemeine Informationen Kategorie: Verkehr Typ: Bahnhof |






















