Aus den Promi-Nachrichten, konnten wir entnehmen, daß die ungeschlagene Baywatch-Nixe Pamela Anderson angeblich an Hepatitis C erkrankt ist. Sie sagt, sie hätte sich bereits vor Jahren mit einer Tätowiernadel von ihrem Ex-Ehemann infiziert. Damit man auch weiß wovon die Rede ist, und man beurteilen kann, ob das Alles so stimmt was die Medien da von sich geben, versuche ich Euch einen kurzen Überblick über den Erreger und die Erkrankung zu geben:
Erreger
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Bei dem Erreger der Hepatitis C handelt es sich um das gleichnamige Hepatitis-C-Virus aus der Familie der Flavivieren.
Übertragung
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Die Übertragung erfolg primär über Bluttransfusionen. Es kann allerdings auch durch verunreinugte Nadeln (wie bei unserer Pam), sexuell oder auch im Mutterleib auf das Kind übertragen werden.
Inkubationszeit
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Der Zeitraum zwischen dem Zeitpunkt der Infektion und dem Ausbruch der Krankheit beträgt ca. 30-150 Tage.
Krankheitsverlauf & Symptomatik
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Die Symptome einer akuten Hepatitis-C sind wesentlich milder als z.B. bei Hepatitis A oder B. Was dazu führen kann, dass man jahrelang beschwerdefrei ist, und die Erkrankung anfangs gar nicht bemerkt. Bei vielen Leberentzündungen bekommt man einen sog. Ikterus, d.h. die Haut färbt sich leicht gelblich, welches daran liegt, dass die Leber normalerweise den Farbstoff der roten Blutkörperchen abbaut. Wenn sie in ihrer Funktion gestört ist, wird dieser nur unvollständig zu einem gelben Farbstoff abgebaut, welcher dann im Blut bleibt und auch die Haut und die Augen gelb färbt. Bei der Hepatitis-C ist das allerdings nur selten der Fall. Aus diesen Gründen ist es auch sehr wahrscheinlich, dass man Pamela Anderson die Erkrankung nicht angesehen hat.
Allerdings erkranken etwa 70% der Infizierten an einer chronischen Leberentzündung (=Hepatitis), welches unbehandelt zu einer fortschreitenden Leberzerstörung führt. Da die Leber unteranderem viele Entgiftungsfunktionen (auch von Medikamenten und Drogen) übernimmt, vergiftet sich der Körper nach und nach selbst.
Eine zusätzliche schwerwiegende Folge ist, dass das Risiko für ein Leberkarzinom stark erhöht wird, da die Leberzellen durch das Einnisten der Viren ausser Kontrolle geraten und entarten können.
Therapie § Prophylaxe
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Eine Impfung gegen Hepatitis-C existiert zur Zeit leider noch nicht. Bisher wurde die Erkrankung rein symptomatisch behandelt, d.h. nur die Symptome, nicht die Virus-Infektion selbst werden behandelt. Seit einiger Zeit wird die Hepatitis C mit künstlichen Interferonen behandelt, welche unteranderem die Virusvermehrung vermindert. Leider sprechen bis heute allerdings nur etwa 50% der Therapierten positiv auf diese Behandlung an.
Vorkommen
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Da seit mehreren Jahren alle Blutkonserven auf das Hepatitis-C-Virus untersucht werden, ist die Prävalenz, d.h. die Anzahl der bereits Erkrankten, in der Normalbevölkerung sehr gering. Allerdings sind in den Risikogruppen (i.v.-Drogenabhängige) bis zu 80% infiziert.
Fazit
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Da die Hepatitis C sehr schwere Folgen hat, und dennoch schleichend beginnt, wird sie oft erst sehr spät erkannt und kann demnach auch erst spät therapiert werden. Wenn man allerdings die allgemeinen Schutzmaßnahmen beherzigt, welche auch für das HIV gelten, ist die Wahrscheinlichkeit sich zu infizieren sehr gering.
AnetteBauer, 01.04.2002
Toller Beitrag, kann natuumlrlich nicht beurteilen ob er medizinisch richtig ist, aber es houmlrt sich auf jeden Fall gut und verstaumlndlich an! Boumlse Krankheit!
DerMolf, 01.04.2002
Wuumlrde zwar gerne wissen woher Du das alles so genau weiszligt, aber ich glaub Dir einfach mal. :- Gruszlig, Molf
Nanie, 01.04.2002
Man freut sich immer uumlber neues Wissen, vor allem wenn es sich uumlber so ernste Themen wie toumldlich endende Krankeiten handelt. Liebe Gruumlszlige, Nanie
Emu Virus-Wahn: Schweinegrippe, Vogelgrippe (H5N1), SARS, BSE, Hepatitis C, AIDS, Polio. Wie die Medizin-Industrie ständig Seuchen erfindet und auf Kosten der Allgemeinheit Milliarden-Profite macht
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Ein bisschen wie sterben!
ein Testbericht von pinki19592010-02-22 06:44:03vom 22.02.2010Empfehlung: nein
Vorteile: Man kann sich behandeln lassen....Nachteile/Kritik: Gegen Hepatitis C gibt es keinen Impfstoff
Ich möchte euch heute eine Geschichte erzählen die mein ganzes Leben auf den Kopf gestellt hat.
Im vergangenen Jahr wurde ich an der Halswirbelsäule operiert, die Operation verlief sehr gut und in diesem Punkt geht es mir heute auch wieder sehr gut. Der Tag meiner Entlassung kam und ich erhielt von meinen Stationsarzt den vorläufigen Entlassungsbericht. Das Gesicht des Arztes verriet mir, dass er mir etwas sagen musste, sein Blick war sehr ernst und fragend. Dann begann er zu erzählen, vorerst noch belanglose Dinge, die ich bereits wusste.
Doch dann sagte er mir etwas was mich im ersten Moment aus den Puschen gehoben hat, mir den Boden unter den Füßen weg riss. Frau P. wir haben bei ihnen Hepatitis C festgestellt. Ich stand völlig unter Schock, das sollte erst einmal verdaut werden.
Im Grunde kann ich von Glück reden, das in der Klinik diese Test vor einer OP immer durchgeführt werden sonst wüsste ich es wahrscheinlich in 5 Jahren noch nicht einmal. Für mich ging im ersten Moment wirklich die Welt unter, immer wieder stellte ich mir die Frage wo ich das her haben sollte.
Ich habe nie Drogen genommen, trinke keinen Alkohol, habe keine Bluttransfusion bekommen und würde gern wissen wie so etwas passieren kann. Menno warum gerade ich????
Ich bin von Beruf Altenpflegerin, lange Zeit habe ich ambulant gearbeitet, Patienten mit HIV und Hepatitis C gehörten zu meinem Patientenkreis. Habe ich mich vielleicht dort angesteckt? Mehrfach habe ich bei Unfällen erste Hilfe geleistet, keine Handschuh getragen weil keine im Verbandskasten waren. Hatte da ein Unfallopfer Hepatitis C? Jetzt könnte ich mir das Leben sehr schwer machen und immer wieder eine Antwort auf meine Frage suchen „Wo habe ich das her“
Eine Antwort werde ich ganz bestimmt nicht finden. Der Schock sitzt auch heute noch tief, meine Persönlichkeit hat sich verändert und ich fühle sehr oft als Außenseiter. Hepatitis C ist meldepflichtig und wenn man bei einem Arzt behandelt wird, wo dieser womöglich mit meinem Blut in Kontakt kommen könnte, bin ich verpflichtet es ihm zu sagen. Man sollte es kaum glauben, aber ich bin auch schon fort geschickt worden, die Behandlung wurde abgebrochen. Ich fühlte mich diskriminiert und allein gelassen.
Was ist Hepatitis C eigentlich?
Hepatitis bedeutet „Leberentzündung. Dafür gibt es viele Ursachen, zum Beispiel Krankheitserreger, Medikamente oder Giftstoffe. In meinem Fall wird die Entzündung von einem Virus, dem Hepatitis-C-Virus, verursacht. Das Hepatitis-C-Virus wird über infiziertes Blut übertragen. Nachdem das Hepatitis-C-Virus in den Körper gelangt ist, dringt es in Leberzellen ein, vermehrt sich dort sehr schnell und beginnt die Leberzellen zu schädigen. Nun versucht unser -körpereigenes Abwehrsystem, das Virus zu bekämpfen, indem es befallene Leberzellen zerstört. In den meisten Fällen setzt sich das Virus im Körper fest und kann ohne Medikamente nicht besiegt werden. Aus der akuten Infektion wird eine chronische, wenn sechs Monate nach der Infektion das Hepatitis-C-Virus immer noch nachweisbar ist. Das ist bei drei von vier Betroffenen der Fall. Ich war hier wohl die dritte Person. Eine Impfung gegen Hepatitis C gibt es nicht, ein Schutz kann also auch nicht geschaffen werden.
Ich habe mir die Frage gestellt wie häufig Hepatitis C vor kommt, Weltweit sind 150 Millionen Menschen mit dem Hepatitis-C-Virus infiziert. In Deutschland sind schätzungsweise
500.000 Menschen betroffen und eine bin ich davon. Wenn man sich jetzt überlegt, das dreiviertel nicht einmal wissen das sie infiziert sind, macht mich alles noch nachdenklicher.
Wie wird Hepatitis C übertragen?
Die Übertragungswege des Virus sind oft unbekannt, ich weiß ja auch nicht woher ich das Virus haben könnte. Nur ganz wenige Menschen können wirklich nachvollziehen, wann und wie sie sich infiziert haben. Generell gilt, dass Hepatitis C über infiziertes Blut übertragen werden kann. Eine Infektion ist also überall möglich, wo jemand mit Blut, getrocknetem Blut oder auch mit Medikamenten, die aus Blut hergestellt wurden. In Berührung gekommen ist. Wenn die Haut oder Schleimhaut intakt ist, kann das Virus den Menschen nicht infizieren. Die Möglichkeit einer Infektion kann also nur bestehen wenn Risse auf der Haut sind oder auch Schleimhäute rissig sind. So gelangt das Virus in die Blutbahn.
Eine Übertragung durch den Geschlechtsverkehr ist sehr selten, es sei denn Erkrankungen der Geschlechtsorgane liegen vor, wie zum Beispiel Herpes oder andere Verletzungen. Weiter bestehen Ansteckungsmöglichkeiten beim Tätowieren und Piercings.
Wie verläuft die Krankheit?
Man ist nicht mehr so belastbar wie früher, den Leistungsknick habe ich im vergangenen Jahr wahrgenommen. Die Symptome treten in unterschiedlichen Schweregraden auf. Wer ständig Müde ist muss aber nicht gleich an einer Hepatitis c erkrankt sein, es gibt noch andere Gründe.
Mittlerweile habe ich Konzentrationsprobleme, in Schüben Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme. Der Schweregrad dieser Beschwerden ist von Mensch zu Mensch verschieden. Die Krankheit mit allen ihren Spätfolgen schreitet voran. Die Gefahr einer Leberzirrhose oder einen Leberkrebs zu entwickeln, sinkt mit einer Therapie.
Welche Folgen hat die chronische Hepatitis C?
Ein ganz großer Teil der Menschen hat jahrelang überhaupt keine Beschwerden. Für Menschen, die unter chronischer Hepatitis C leiden, besteht ein erhöhtes Risiko für Leberzirrhose, d.h. eine massive Schädigung der Leber. Dabei wird funktionstüchtiges Lebergewebe nach und nach durch Bindegewebe ersetzt. Ist die Leber erst geschädigt, nimmt ihre Leistung nach und nach ab. Diese Erkrankung kann zum Leberversagen und zum Tod führen. Hat sich erst eine Zirrhose entwickelt, ist auch das Risiko für Leberkrebs drastisch erhöht. Manchmal bleibt nur noch die Lebertransplantation.
Was muss ich jetzt beachten?
Familienmitglieder, Freunde und Arbeitskollegen haben oft Angst, sich bei einem Hepatitis-C-Infizierten anzustecken. Völlig zu Unrecht! Bei normalen Kontakten i Familienleben, wie zum Beispiel, in den Arm nehmen, kuscheln und küssen oder beim gemeinsamen Trinken aus einem Glas und der gemeinsamen Nutzung von Besteck und Geschirr, kann das Virus nicht übertragen werden. Rasierapparate, Nagelscheren und Zahnbürsten sollten nicht gemeinsam benutzt werden. N diesen Gegenständen können sich Blutspuren mit dem Virus befinden, die man z.B. über kleinere Verletzungen übertragen werden können. Die Reinigung dieser Gegenstände mit Wasser und Seife reicht nicht aus, sie müssen desinfiziert werden. Der Virus selbst stirbt erst bei einer Temperatur von 140 Grad Celsius ab. Bei uns hat jeder seine eigenen Sachen, wir achten peinlichst darauf, dass niemand meine Nagelschere oder meinen Rasierer benutzt.
Wie wird die Hepatitis C behandelt?
Bei Menschen mit chronischer Hepatitis C ist sehr wahrscheinlich die körpereigene Interferon-Produktion nicht ausreichend, um das Virus erfolgreich abzuwehren. Eine Interferon-Therapie unterstützt daher das Immunsystem bei der Bekämpfung des Hepatitis-C-Virus. Interferon alfa ist eine natürlich vorkommende Eiweiß-Zucker-Verbindung, ein sogenannter Glykoprotein. Es wird vom menschlichen Körper zur Abwehr von Fremdstoffen gebildet und unterstützt das Immunsystem bei der Bekämpfung von Viren. Interferon alfa spielt als Botenstoff eine entscheidende Rolle zur Bekämpfung de Hepatitis-C-Viren.
Ich gehöre zu den Infizierten mit dem Genotyp 1, die Therapie wird 48 Wochen dauern, eine Therapieverkürzung ist nur möglich wenn sich die Virus last in den ersten Wochen deutlich senkt. So habe ich eine Chance die Hepatitis C vielleicht doch zu besiegen.
Es wird eine sehr harte Zeit auf mich zukommen.
Die Behandlung mit Interferon alfa wird mir durch Nebenwirkungen den ganz normalen Alltag erschweren. Auftreten können Grippe-artige Beschwerden, Fieber, Stimmungsschwankungen, Knochenschmerzen, Appetitlosigkeit du Gewichtsverlust, Haarausfall, Trockene Haut, Blutbildungsstörungen. Grundsätzlich sollte man sich sofort mit seinem Arzt in Verbindung setzen. Jeder Mensch reagiert auf die Therapie anders. Die einen sind gar nicht oder nur in geringem Maße von den Nebenwirkungen betroffen, andere stärker. Ganz gleich, ob und welche Nebenwirkungen ich persönlich erleben werde, es gibt immer einen Weg Nebenwirkungen zu mildern.
Grundsätzlich gilt:
Alkohol und Zigaretten belasten die Leber und sind deshalb während der Therapie und auch danach Tabu. An dieses Gebot sollten sich alle unbedingt halten, wenn man den Behandlungserfolg nicht leichtfertig aufs Spiel setzten will.
Ich möchte ein Leben ohne Hepatitis C
Hepatitis C ist eine Erkrankung, die oft einen schleichenden Verlauf mit kaum spürbaren Beschwerden zeigt. Viele Menschen wissen nicht dass sie krank sind, so wie ich es auch nicht gewusst habe. Wer sich nicht sicher ist, sich fragt, könnte ich auch betroffen sein, der sollte zum Arzt gehen und sich testen lassen. Ich hatte Glück, so bezeichne ich es heute. Hätte ich mich nicht an der Wirbelsäule operieren lassen, wüsste ich immer noch nicht wie krank ich bin.
Ich will gesund werden, meine Chancen stehen 60%, dass es mir gelingen wird. Nicht gerade viel, aber ich glaube an mich, meine Kraft, meinen Willen. Ich glaube ganz fest daran dass ich nach dieser Therapie, die im April beginnen wird, wieder ein gesunder Mensch sein werde.
Ich bedanke mich bei allen Lesern und verabschiede mich für heute.
Beste Grüße
Eure pinky/i1959
Dieser Bericht wird auch auf anderen Plattformen erscheinen. Ciao und PV
...
christianpirker, 24.02.2010
Eine ganz schlimme Sache! Alles Gute!
Fernsteuerung, 26.02.2010
Eigentlich schade, daß Hep.C noch immer nicht so richtig erforscht ist, vorallem weil es von dieser Hepatitis noch so viele Untergruppen gibt ... Hep. B. ist in Österreich als BerufskrankheitRisiko anerkann und die Impfung wird von der AUVA bezahlt.
Ich bin gegen Hep.A und Hep.B geimpft ... und ich gehöre zu den Glücklichen, die KEIN Hep.C haben ...
Ein toller Bericht von Dir,
lieben Gruß,
Susanna.
lara03, 22.02.2010
Ich drück Dir ganz feste die Daumen, dass Du die Krankheit besiegen kannst! LG lara
ein Testbericht von Leo_22006-05-18 17:20:26vom 18.05.2006Empfehlung: ja
Hallöchen,
ich möchte mich heute mal über das Thema Hepatitis auslassen, denn ich habe zurzeit beruflich damit zu tun. So habe ich mir zum Auffrischen meines Wissens das Lehrbuch geschnappt, und dann dachte ich mir, vielleicht interessiert es ja die/den eine/einen oder andere/anderen von euch.
Die HEPATITIS, auch Leberentzündung gibt es in fünf Varianten:
* Hepatitis A
* Hepatitis B
* Hepatitis C
* Hepatitis D, und
* Hepatitis E.
~~~~~HEPATITIS A~~~~~
Hepatitis A ist die am wenigsten gefährliche Form der Leberentzündungen. Das Hep. - A - Virus wird vorwiegend durch verunreinigte Lebensmittel, wie zum Beispiel Muscheln oder
Salat, verunreinigtes Trinkwasser oder Schmierinfektion übertragen. Die/Der Betroffene nimmt mit der Nahrung oder aus Versehen kleinste Kotpartikelchen eines bereits infizierten Menschen über den Mund auf. Das Hep. A Virus wird nur in den seltensten Fällen durch Sex oder Blutkontakt übertragen.
In Ländern mit niedrigem Hygienestandard sind große Teile der Bevölkerung mit dem Virus infiziert.
Die Erkrankung bricht besonders in Notzeiten aus, wenn die einfachsten hygienischen Maßnahmen nicht mehr eingehalten werden.
GEFÄHRDET sind Reisende, die in bestimmten Teilen Südeuropas, Süd - oder Mittelamerikas, Afrikas oder in den unterentwickelten Ländern Asiens rohen Salat oder halb gare Meerestiere essen oder Wasser unbekannter Herkunft trinken.
ZU EMPFEHLEN ist von daher, sich gegen diesen Virus impfen zu lassen, bevor man in gefährdete Gebiete reisen möchte.
(Beschwerden siehe nachfolgender Bericht)
Die Hep. A heilt meist folgenlos aus, und führt nicht zu einer chronischen (immer andauernden) Leberentzündung.
Die Erkrankung dauert etwa sechs Wochen, und kann Schwäche, Unverträglichkeit von Zigarettenrauch und Alkohol sowie ausgeprägten Appetitmangel hervorrufen. Die erkrankte Leber kann anschwellen und druckempfindlich werden. (rechter Oberbauch).
~~~~~HEPATITIS B~~~~~
Die Hep. B gehört in Europa zu den wichtigsten Virusinfektionen des Menschen.
Sie wird durch Blut und durch Blutprodukte übertragen, Missbrauch intravenöser (= in die Vene führend, oder in der (Vene = Blutader, die das Blut zum Herzen zurückführt)) Drogen (Fixer) weist ein sehr hohes Infektionsrisiko auf.
Das Hep. B Virus kommt nicht nur im Blut, sondern auch in Speichel, Sperma und Muttermilch vor, damit wird es auch beim Sex übertragen.
Die Möglichkeit einer Impfung besteht, die vor allem Personen zu empfehlen ist, die häufig mit dem Blut anderer Menschen umgehen, zum Beispiel das Klinikpersonal.
Hep. B heilt in der Regel aus, oder verläuft chronisch, das heißt, es heilt, kommt wieder, heilt, kommt wieder...
Die Beschwerden sind wie bei der Hep. A, nur das hier auf jeden Fall eine Druckempfindlichkeit und eine Anschwellung der Leber auftritt.
~~~~~HEPATITIS C~~~~~
Das Hep. C Virus ist seit 1991 bekannt. Bevor es erkannt wurde ist es häufig mit Blut und Blutprodukten übertragen wurden. Heute kann man es zum Glück in Blutkonserven sicher nachweisen.
Das enge Zusammenleben oder der Sex mit einer betroffenen Person kann nicht ohne weiteres zu einer Ansteckung führen.
Die Hep. C führt in etwa einem Drittel der Fälle zu einer Leberzirrhose, das heißt, einer Leberschrumpfung wie es auch bei schwerem Alkoholmissbrauch der Fall ist.
Allerdings kann zwischen der Infektion und der schweren Leberschädigung ein Zeitraum von Jahrzehnten liegen.
Im schweren Stadium der Erkrankung kann meist nur noch eine Lebertransplantation helfen, welche aber leider nicht erfolgreich endet, da die Infektion trotzdem weiter im Körper besteht, und somit wieder das neue Organ anfällt.
Eine Impfung gibt es leider nicht dafür.
~~~~~HEPATITIS D~~~~~
Die vierte Variante, die Hep. D tritt nur in der Verbindung oder nach einer HDV - Infektion auf, und ist entsprechend ansteckend und gefährlich.
Im mittleren Osten, Mittelmeerraum und im Amazonasbeckenkommen HDV - Infektionen häufiger vor.
Eine Impfung ist möglich.
~~~~~HEPATITIS E~~~~~
Die Verbreitung, der Übertragungsweg und die Gefährlichkeit der Hep. E ähneln der der Hep. A
Hervorgerufen wird sie aber durch ein RNA - Virus. Als RNA-Viren bezeichnet man Viren, deren Erbmaterial aus RNA (Ribonukleinsäure; engl.: ribo nucleic acid) besteht.
(Die RNA ist eine Nukleinsäure, die in lebenden Zellen gelegentlich anstelle der DNA als Träger des Erbguts dient. In der Mehrzahl der Lebewesen spielt die RNA als Informationsträger dennoch Händlerseite eine der DNA untergeordnete Rolle: Die DNA ist hier das permanente Speichermedium für die genetische Information, die RNA dient als Zwischenspeicher. Nur einige RNA-Viren, wie etwa HIV, das AIDS auslösende Virus, nutzen RNA als permanentes Speichermedium).
In einem Lehrbuch steht noch, das man nun auch Hep. F und Hep. G unterscheiden kann, aber dazu habe ich leider keine weiteren Informationen.
Feststellung einer der Hepatitisarten erfolgt durch Blutabnahme und dessen Zusammensetzung.
Ich hoffe, euch en bisschen was näher gebracht zu haben, auch wenn das sicherlich nur ein kleiner Auszug meines Wissens ist, und vielleicht auch den einen oder anderen Schreib -bzw. Inhaltsfehler haben kann, aber ich bin schließlich kein Doktor. Habe aber versucht es einigermaßen verständlich wiedergegeben zu haben.
Liebe Grüsse, Leo_2
P.S. Bei der Bewertung gibt es von mir **, denn die die Diagnostik und auch Heilungs- bzw. Therapiemöglichkeiten sind fortgeschritten, und auch immer in der Forschung aktuell.
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