Hilton Hotel Köln
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Hilton Hotel Köln

Platz 78 in der Kategorie "Köln". Typ: Hotel / Eröffnet 01.03.02 - direkt im Herzen Kölns, nur wenige Meter entfernt vom Dom und in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof, zur Kölner Altstadt und ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 4,50 / 5,00 (4.5 von 5)

Hilton Hotel Köln Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,50 / 5,00 (4.5 von 5)
von 67% aller Autoren empfohlen (2/3).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Das Frühstücksbuffet! Personal ist freundlich und zuvorkommend, den Zimmern mangelt es nicht an "Schnickschnack", alles ist sehr sauber, keine nächtlichen Ruhestörungen, Hotel ist gut vom Bahnhof zu erreichen
  • Lage und Einrichtung
  • Lage, Ausstattung, Service, Zimmer
Nachteile/Kritik
  • die Preise sind doch recht gesalzen, Hotel ist eher modern und steril als gemütlich und "hübsch" eingerichtet
  • Service, Aufmerksamkeit und Personal
  • Eigentlich nichts
linnie

Urlaub im Paradies

ein Testbericht von 2005-07-09 15:31:43 vom 09.07.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Das Frühstücksbuffet! Personal ist freundlich und zuvorkommend, den Zimmern mangelt es nicht an "Schnickschnack", alles ist sehr sauber, keine nächtlichen Ruhestörungen, Hotel ist gut vom Bahnhof zu erreichen...
Nachteile/Kritik: die Preise sind doch recht gesalzen, Hotel ist eher modern und steril als gemütlich und "hübsch" eingerichtet
Dank eines interessanten Angebotes von Tchibo konnte ich am ersten Maiwochenende zum ersten Mal zwei Nächte in einem Fünf-Sternehotel verbringen, nämlich dem Hilton Hotel in Köln. Da ich vom Hotel recht angetan war und auch noch bin, möchte ich nun eine Lanze dafür brechen mit meinem Bericht.

** Das Hiltonhotel
Das Hotel liegt nur 200m vom Bahnhof entfernt in der Marzellenstrasse 13-17 in 50668 Köln, eine kleine Anreisebeschreibung findet sich auf folgender Homepage: http://www.hotels-in-koeln.de/hilton/lage.htm. Bei der Anreise mit der Bahn kann das Hotel eigentlich nicht verfehlt werden, denn wenn man den Hauptbahnhof in Köln in Richtung Dom verlässt, so weist ein Schild des Hiltonhotels in die richtige Richtung. Falls man es übersieht, sollte man sich vor den Türen des Hauptbahnhofes in Richtung Maredo (rechts) halten und nicht auf den Dom zugehen, das würde einen kleinen Umweg bedeuten.

Das Hiltonhotel ist ein Hotel der Kategorie 5 Sterne, sodass meine Erwartungen an Ausstattung, Personal und Frühstück dementsprechend hoch waren. Unter www.hotelsterne.de sind die Kriterien für die Sternevergabe ersichtlich, berücksichtigt werden dabei unter anderem Gebäude/Raumangebot, Einrichtung/Ausstattung, Service, Freizeit, Angebotsgestaltung und der hauseigene Tagungsbereich. Für den "normalen
Übernachtungsgast" sind einige dieser Kategorien wie z.B. der Tagungsbereich allerdings völlig unerheblich.

Das Hiltonhotel bietet insgesamt 296 Gästezimmer auf sieben Etagen, wobei das Hotel über 65 Business Zimmer und 229 Deluxe Zimmer verfügt. Die Preise pro Übernachtung inklusive Frühstück sind im Internet mit 139 Euro am Wochenende (mit Frühstück) angegeben und mit 200 Euro wochentags (ohne Frühstück), bei Tchibo sind die Übernachtungen allerdings auch günstiger zu erhalten. Suiten sind natürlich dementsprechend teurer, im Hotelzimmer habe ich eine Liste mit Preisen gesehen, auf der die Übernachtungspreise bis fast 500 Euro gingen.

Einchecken ist ab 15 Uhr am Anreisetag möglich, verlassen muss man sein Zimmer bis 12 Uhr mittags. Allerdings ist es kein Problem, Gepäck im Hotel unterzustellen, falls man noch länger in der Stadt bleiben möchte. Falls man keine Kreditkarte besitzt, sollte man reichlich Bargeld einstecken, denn pro Übernachtung werden 50 Euro Kaution fällig für möglichen Verbrauch bei Minibar und Zimmerservice. Wir konnten nur mit Mühe und Not die erforderlichen 100 Euro zusammenklauben, da wir nicht vorgewarnt waren...

Die Homepage des Kölner Hilton-Hotels:
http://www.hotels-in-koeln.de/hilton/hotel.htm

** Die Zimmer
Als Tchibogast übernachtet man sicherlich in den preisgünstigsten Zimmern im Hotel, die man auf der hoteleigenen Homepage nicht auf Fotos abgebildet sieht. Geräumig war unser Doppelzimmer nicht, allerdings war die Einrichtung schon okay, auch wenn man sich unter einem Fünfsternezimmer vielleicht etwas anderes vorgestellt hätte. Die Zimmer sind eingerichtet mit einem 2*2m großen Bett und zwei zugehörigen Nachtschränken, die eigentlich nur eine kleine Ablage an den Bettseiten darstellen. Sehr praktisch fand ich die Nachttischlampen, die schwenkbar waren und immer dorthin gelenkt werden konnten, wo man sie gerade benötigt hat. Für unruhige Schläfer sei angemerkt, dass das Bett nur über eine durchgehende Matratze verfügt und auch nur über eine einzige große Zudecke. Vor der Fensterfront stehen zwei bequeme Sessel und ein kleiner Tisch, außerdem finden sich im Zimmer ein Schreibtisch mit Stuhl und Fernseher. Mit dem Fernseher sind insgesamt 42 verschiedene Fernsehprogramme zu empfangen, sowie 26 Pay-TV-Sender. Des weiteren kann man sich Filme bestellen, pro Film sind allerdings 11,50 Euro fällig. Im Fernseher integriert ist auch das Internet, so befindet sich hinter dem Fernseher die zugehörige Tastatur.

Im Zimmerflur gibt es einen großen Holzeinbauschrank mit Safe und ausreichend Bügeln, außerdem ist in einer Schrankhälfte ein Bügelbrett untergebracht. Als kleine Extras liegen im Schrank neben dem Bügeleisen noch zwei Bademäntel und zwei Frotteebadeschlappen und angeblich auch Saunatücher, die ich aber nicht gefunden habe. Wenn man den Schrank öffnet, so geht automatisch Licht im Schrank an, sodass man nicht im Dunkeln seine Sachen suchen muss. Integriert im Schrank ist außerdem eine kleine Ablagefläche, auf der ein Wasserkocher steht, mit dem man sich frischen Tee zubereiten kann. Tee und Becher stehen ebenfalls im Schrank. Zunächst habe ich das Teefach nicht entdeckt, da die Schranktüren nur schwer auszumachen sind. Im Zimmer versteckt befinden sich so einige Extras, die man erst einmal finden muss. Selbstverständlich sind die Zimmer auch mit Klimaanlage ausgestattet, die man nachts eventuell abstellen sollte, da sie recht laut ist. Wir hatten ein Zimmer zum Hinterhof, sodass wir keine Probleme mit Lärmbelästigung hatten, auch wenn die Aussicht aus dem Fenster nicht sonderlich hübsch war. Aber darauf verzichte ich gerne, wenn ich dafür nachts meine Ruhe habe.

Unser Badezimmer war ausgestattet mit einer Badewanne, die zum Duschen recht eng war. Dafür konnte am Wasserhahn die Wassertemperatur über eine Temperaturanzeige bestens geregelt werden und damit man sich im übermüdeten Zustand morgens nicht verbrüht, ist eine Sicherung eingebaut, ohne die die Temperatur nicht über 40 Grad hinaus eingestellt werden kann. Das Waschbecken ist recht klein gewesen, dafür war die Ablagefläche umso größer. Im Badezimmer liegen für jeden Gast ein kleines und ein großes Handtuch bereit, außerdem eine Duschmatte, Kleenextücher, Haarshampoo, Conditioner und Duschgel. Natürlich sind die Badezimmer auch mit Fön, großem Spiegel, Kosmetikspiegel und Steckdose ausgestattet und die Handtücher können an der Sprossenwand vorgewärmt werden, was allerdings Anfang Mai nicht notwenig war.

Telefon gibt es ebenfalls auf dem Zimmer, dort kann man sich direkt anrufen lassen und natürlich auch selbst telefonieren, das kostet allerdings 0,47 Euro pro Einheit.

Über die Sauberkeit im gesamten Hotel kann man sich nicht beschweren, unser Zimmer inklusive Badezimmer waren an beiden Tagen ordentlich geputzt und als wir nach der ersten Übernachtung vom Frühstück kamen, hatte die Putzfrau bereits alles aufgeräumt und in Ordnung gebracht.

** Zimmerservice
Über den Zimmerservice können verschiedene Leistungen geordert werden wie zum Beispiel Essen und Getränke. Pro Bestellung werden 3 Euro Gebühr fällig, außerdem sind die Preise nicht ganz ohne. So ist das Frühstück im Saal im Übernachtungspreis inbegriffen (bei der Tchibobestellung und am Wochenende), das Frühstück auf dem Zimmer kostet dagegen zwischen 16 und 22 Euro pro Person. Heiße Getränke (Tee, Kaffee, Cappuccino etc.) aufs Zimmer kosten 5 Euro, eine 1-Literflasche Evian sogar 11 Euro. Man sollte sich also gut überlegen, ob man sich das Mineralwasser nicht lieber mit einer Tasche ins Hotelzimmer "schmuggelt".

** Wellness - Living Well
Das Hiltonhotel verfügt über einen eigenen Wellnessbereich, der teilweise kostenfrei von den Hotelgästen benutzt werden kann. So ist der Eintritt in Sauna und Sanarium frei, der Fitnessbereich muss allerdings bezahlt werden. Das Personal Fitnesstraining kostet dabei 1 Euro pro Minute. Folgende Angebote stehen dem Hotelgast zur Verfügung:

Sauna & Sanarium: kostenlos

Rückenmassage, 20 Minuten: 25 Euro
Teilkörpermassage, 30 Minuten: 35 Euro
Ganzkörpermassage, 50 Minuten: 50 Euro
Alle Massagen mit Aroma-Öl: plus 2 Euro
Room-Service, Massage auf dem Zimmer: plus 10 Euro

Back Relax, 30 Minuten: 40 Euro
Back Relax, 50 Minuten: 50 Euro

Thai Wellness, 60 Minuten: 70 Euro
Thai Wellness, 90 Minuten: 90 Euro
Thai Wellness, 120 Minuten: 110 Euro

Personal Fitnesstraining, 50 Minuten: 50 Euro
Start-up, 10 Minunten: 10 Euro
Warm-up, 20 Minuten: 20 Euro

Solarium: Minimum 4 Minuten, pro Minute 0,50 Euro

Der Living Well-Bereich ist wochentags von 6:30 Uhr bis 10 Uhr und von 16 bis 23 Uhr geöffnet, am Wochenende von 8 bis 20 Uhr. Leider konnte ich meinen Freund nicht von einem Saunabesuch überzeugen, sodass ich darüber nicht berichten kann. Die restlichen Wellnessleistungen waren mir eindeutig zu teuer. Schwerpunkt der Wellnessleistungen des
Hiltonhotel liegt hier auf der Massage. Ein Hallenbad ist leider nicht vorhanden.

Damit die Hiltongäste ruhig schlafen können, werden verschiedene Kissen in unterschiedlichen Formen und mit unterschiedlichen Füllungen angeboten. So dürften auch Allergiker keine Probleme bei der Übernachtung haben. Auf dem Zimmer lagen zwei rechteckige Kissen mit mir unbekannter Füllung, angeboten wird unter anderem Kautschukfüllung, an der Rezeption können kostenlos andere Kissen oder auch eine Augen-Gel-Maske abgeholt werden.

** Frühstück
Am allerbesten gefallen hat mir bei meinem Aufenthalt im Hilton das fantastische Frühstücksbuffet, das mich an beiden Tagen zu jeweils eineinhalb Stunden Frühstück verleitet hat. Frühstück gibt es wochentags zwischen 6:30 und 10:30 Uhr, am Wochenende von 6:30 bis 11 Uhr. Für uns war das Frühstück im Preis inbegriffen, in der Hotelbroschüre stand ansonsten etwas von 20 Euro pro Person, die zu bezahlen gewesen wären. Zunächst wird man am Eingang nach seiner Zimmernummer gefragt und dann zu einem Tisch wahlweise im Raucher- bzw. Nichtraucherbereich geführt. Dort wird man sofort nach Getränkewünschen befragt und sehr zügig kommt dann schon eine Bedienung und schenkt Orangensaft und Kaffee ein. Saft kann man sich zwar selbst am Buffet einschenken, aber auch das Personal schenkt immer wieder nach und bringt neben Kaffee natürlich auch andere Getränke zum Tisch.

Das Buffet ist mehr als reichhaltig und umfasst ein großes Sortiment an Brot, Baguette und Brötchen, des weiteren Croissants, Blätterteigtaschen mit Apfel- oder Kirschfüllung, Schokocroissants und anderen süßen Teilchen. Außerdem stehen acht Sorten an Marmelade und Honig in Töpfen bereit, aus denen man wählen kann. Nutella und Butter gibt es in kleinen
Plastiktöpfchen fertig abgepackt. Es gibt Schinken, Salami, Lachs und Graved-Lachs, Schnittkäse und verschiedene Sorten Camenbert, zahlreiche Sorten Müsli und Cornflakes, Joghurt, Säfte, Obstsalat, frisches Obst, Oliven, Schafskäse und Mozzarella am Buffet. Darüber hinaus bereitet ein Koch des Hiltonhotels frische Leckereien auf Wunsch der Gäste zu, hier kann man sich ein Omelett mit Wunschfüllung (Champignons, Käse, Schinken...) brutzeln lassen, außerdem Spiegelei und frische Waffeln. Bereits fertig zubereitet stehen weiterhin gegrillte Champignons, Rührei, gekochtes Ei, Baked Beans, kleine Würstchen, gegrillte Tomate und Speck bereit.

Obwohl es am Sonntagvormittag sehr voll beim Frühstück war, stand man nie vor leerem Buffet, da pausenlos sämtliche Speisen nachgelegt wurden, sodass auch Leckereien wie Lachs niemals fehlten. Da sich das Buffet insgesamt über drei Theken erstreckt, kam es nicht zu Wartezeiten, lediglich beim Waffelbacken standen teilweise drei oder vier Leute gleichzeitig an. Am Montag war nahezu der gesamte Frühstückssaal leer, hier wurde nicht ganz so häufig nachgefüllt, sodass zwischendurch der Lachs aus war, als ich mir gerade welchen holen wollte. Ansonsten unterschied sich das Frühstück von Angebot und Qualität her allerdings
nicht vom Wochenendfrühstück.

Zwischendurch räumt das Personal zügig gebrauchtes Geschirr weg, hier sollte man auf das Besteck acht geben, denn das muss man sich geben lassen, wenn man neues haben will, es wird nicht unaufgefordert ein sauberes Besteck gebracht.

** Das Personal
Schon am Eingang zum Hiltonhotel wird man von einem Bediensteten begrüßt, der bereitsteht, um eventuelles Gepäck zu tragen. An der Rezeption stehen mindestens zwei Mitarbeiterinnen bereit, um Fragen zu beantworten und Check in und Check out durchzuführen. Obwohl wir offensichtlich Studenten mit kleinem Portemonnaie sind, wurden wir stets überaus freundlich behandelt, alle unsere Fragen wurden nett und zuvorkommend beantwortet, sodass wir am Ende mit insgesamt drei Stadtplänen nach Hause gefahren sind, in denen die Mitarbeiterinnen der Rezeption uns Sehenswürdigkeiten und andere Dinge markiert hatten. Eine der Angestellten hatte morgens mitbekommen, dass wir in den Zoo wollten, am nächsten Morgen wurden wir von ihr sofort gefragt, wie es uns dort gefallen hat.

Auch beim Frühstück waren alle sehr freundlich, selbst bei großem Andrang an der Omelette- und Waffeltheke blieb der Koch stets nett und erfüllte einem alle möglichen Sonderwünsche. Als es am Montag leer war beim Frühstück, brachte der Koch fertig zubereitete Speisen persönlich an den Tisch. Immer wenn ein Hiltonangestellter einem im Hotel entgegenkam, wurde man freundlich gegrüßt und als wir mit Trolly auschecken wollten, kam sofort ein Angestellter herbeigeeilt, um den Trolly die sechs oder sieben Treppenstufen herunterzuheben. Im Bereich des Kundenservice und der Freundlichkeit sollten sich viele Mitarbeiter von z.B. Post und deutscher Bahn ein Scheibchen abschneiden...

** Ambiente
Von außen ist das Hilton keine Pracht und kann auf keinen Fall mit dem wunderschönen Dom-Hotel in Köln mithalten, aber schon im Foyer ist das Hotel schlicht und modern eingerichtet, außerdem ist dort alles sehr weiträumig, das hat mir sehr gut gefallen. Besonders schick fand ich den Frühstücksraum, der mit dunkelbraunem Parkettboden ausgelegt ist. Auch Tische und Stühle sind in dunklem Holz gehalten, die Wände dagegen sind dunkelrot, was einen edlen Kontrast gibt und sehr elegant wirkt. Wenn ich in Köln wohnen würde und das Geld hätte, würde ich sicherlich am Wochenende dort mal frühstücken gehen, denn Bar und Restaurant sind auch für Gäste offen, die nicht im Hotel übernachten. Die Flure zu den Zimmern sind mit dicken türkisfarbenen Teppichböden ausgelegt, die ein wenig kitschig aussahen, aber durchaus recht flauschig schienen. Man merkt dem Hiltonhotel schon an, dass es ein Tagungshotel und kein Urlaubshotel ist, denn das Hotel an sich ist eher modern als gemütlich eingerichtet. Alles wirkt ein wenig steril und nicht immer einladend. Zimmer hatte ich in Urlaubshotels schon schönere und vor allem geräumigere, aber mit dem Frühstücksbuffet hat bisher noch kein anderes von mir besuchtes Hotel mithalten können.

Alle Mitarbeiter tragen einheitliche Anzüge und selbst das Personal im Restaurant bedient im schicken Nadelstreifenanzug, was dem Ganzen doch eine elegante Note verpasst.

** Tagungsräume
Das Hilton verfügt über zahlreiche Tagungs- und Ballräume, die angemietet werden können. Da ich dort allerdings nicht zur Tagung war und auch keinen der Tagungsräume von innen gesehen habe, kann ich über diesen Punkt nichts berichten. Die Liste der zur Verfügung stehenden Tagungsräume war allerdings lang und lässt vermuten, dass das Hiltonhotel unter anderem dank der großzügigen Kongressmöglichkeiten zu seinen Sternen gekommen ist. Bis zu 450 Personen können im Kölner Hilton tagen.

** Kritik
Insgesamt habe ich eigentlich nur einen einzigen Kritikpunkt anzubringen, nämlich die Größe der Zimmer. Die Zimmer sind zwar im Detail gut ausgestattet, denn nicht jedes Hotel bietet Klimaanlage, Fön, Bügeleisen samt Brett, Tee und Bademäntel kostenlos auf dem Zimmer, doch ist das Zimmer nicht gerade weitläufig, so ist der Durchgang zwischen Schreibtisch und Bett höchstens einen knappen Meter breit, sodass man dort nicht aneinander vorbeilaufen kann. Von der Einrichtung der Zimmer hätte ich mir vielleicht mehr versprochen, aber insgesamt stimmte einfach alles was Service, Ausstattung und Frühstück betrifft, sodass
dieser kleine Kritikpunkt kaum zur Geltung kommt.

Die Preise sind natürlich mehr als gesalzen, denn für 140 Euro würde ich mir die Übernachtung nicht allzu häufig leisten können. Minibar und Zimmerservice sind für "Ottonormalverbraucher" kaum bezahlbar und auch die Wellnessleistungen kommen wohl eher für zahlungskräftigere Gäste in Frage. Auf der anderen Seite stehen natürlich kostenlose Leistungen wie die Kissen oder die Benutzung von Sauna und Sanarium samt Bademantel und Schlappen, die einem den Aufenthalt sehr angenehm machen.

** Kleiner Tipp
Unter www.tchibo.de können zwei Übernachtungen für zwei Personen in verschiedenen deutschen Hiltonhotels ab 99 Euro pro Person gebucht werden. Je nach Saison kostet das Angebot allerdings auch bis zu 135 Euro pro Person und unterscheidet sich dann kaum noch von den Original-Hiltonpreisen. Hier lohnt sich also ein Preisvergleich und das Ausweichen auf die Nebensaison.

** Fazit
Insgesamt bin ich begeistert von meinem Aufenthalt im Hiltonhotel, denn so nobel und lecker habe ich bisher noch nie gefrühstückt, obwohl ich bereits in 4 Sternehotels meinen Urlaub verbracht habe und manchmal bei Mövenpick frühstücken gehe. Doch das Hiltonfrühstück hat alle meine Erwartungen übertroffen. Auch aufgrund der netten Mitarbeiter, die alle sehr zuvorkommend waren und aufgrund der Sauberkeit und netten Ausstattung der Zimmer kann ich nur eine Empfehlung und die tatsächlich verdienten 5 Sterne aussprechen. Für einen Übernachtungspreis von 200 Euro im Doppelzimmer ohne Frühstück von montags bis freitags würde ich dort allerdings auch nicht nächtigen wollen.

Also dann: Preise vergleichen, bei Tchibo buchen und im Hilton mal so richtig entspannen!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
moddy
moddy, 16.04.2005
Mal wieder n erstklassiger Bericht , schoumln ausfuumlhrlich und toll gegliedert , ich bin begeistert :

Gruszlig Moddy
Overknees
Overknees, 16.04.2005
Deutsche Hilton Hotels habe ich bislang eher als ein wenig quotpopeligquot, bei 5 Sternen setze ich mal einwandfreies Personal schlicht voraus .

Dafuumlr habe ich in den USA, gerade in Chicago, schon hervorragende Hilton-Qualitaumlt erlebt...
tammy
tammy, 17.04.2005
im Koumllner Hilton war ich zu meiner Wrestling-Zeit auch mal. Hat mir auch gut gefallen:o ganz liebe gruumlszlige tammy
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cathana

Immer wieder gerne

ein Testbericht von 2009-05-30 16:08:46 vom 30.05.2009
Empfehlung: ja
Vorteile: Lage, Ausstattung, Service, Zimmer...
Nachteile/Kritik: Eigentlich nichts
Anfang Februar 2008 hatte ich die Gelegenheit ein Seminar in Köln zu besuchen und war für drei Nächte im Hilton untergebracht. Mein Zimmer hat ohne Verpflegung 119 Euro pro Nacht gekostet.

Lage
****
Das Hilton liegt keine 200m von Hauptbahnhof und Dom entfernt Richtung Innenstadt und ist dadurch sehr einfach mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Wenn man den Hauptbahnhof Richtung Dom verläßt, gradeaus zum Kreisel geht und dann rechts abbiegt, ist man keine 5 Minuten unterwegs.
Mit dem Auto ist es wegen der vielen Einbahnstraßen und Baustellen im Bahnhofsbereich etwas komplizierter. Vor dem Hilton gibt es einen kleinen Bereich zum vorfahren mit einigen wenigen Parkplätzen.


Das Hotel
****
Das Hotelgebäude ist schon etwas älter, aber eigentlich recht nett anzusehen.

Wenn man das Hotel betritt, liegt rechts die Rezeption, die jedes Mal, wenn ich daran vorbeikam, vollbesetzt war. Ich wurde freundlich begrüßt und meine Details schnell aufgenommen. Ich wurde darauf hingewiesen, daß ich, da das Hotel voll sei, kein Upgrade und Loungezugang bekommen könne. Als ,Ersatz' wurde mir für jeden Tag ein Getränkegutschein gegeben.
Der Empfangsbereich des Hotels ist nichts besonderes, allerdings fand während meines Aufenthalts wohl eine Afrika-Promotion statt. In der Lobby stand nämlich ein Jeep und auf der Anhöhe vor dem Restaurant (ausgestopfte?) Zebras und Antilopen. Außerdem waren Schmuck und sehr nette Gemälde von afrikanischen Künstlern in den Fluren ausgestellt.
Im Empfangsbereich gibt es auch eine Autovermietung, wobei ich mich aber nicht mehr erinnern kann, ob es Hertz oder Sixt war.

Das Hotel hat diverse Meetingräume, so daß es im Erdgeschoß durchaus mal voll werden kann, wenn grade Pause ist.
Der Fitneßcenter ist über einen Lift zu erreichen, der sich im Flur rechterhand des Restaurants befindet. Der Bereich ist vor kurzem renoviert worden. Die insgesamt etwa 15 Geräte sind alle neu. Hier befinden sich auch die beiden Saunen und einige Massageräume.


Restaurants/Bars
****
Gegenüber der Rezeption liegt die Lobby Bar, wo ich es mir am ersten Abend bequem machte und meinen ersten Getränkegutschein einlöste. Mein Cocktail war sehr lecker und hätte mich ohne Gutschein 10,50 gekostet. Nicht-alkoholische Cocktails waren für 7,90 zu haben, Cola kostete 3,30. Neben den Getränken konnte man hier auch kleine Snacks und morgens ein kleines Frühstück bestellen.

Am zweiten und dritten Abend probierte ich mit Freunden die Ice Bar aus, die man durch eine unauffällige Tür im Bereich der Lobby Bar oder durch den ,offiziellen' Eingang von außerhalb des Hotels erreichen konnte. Ihren Namen bekommt die Ice Bar von der mit Eis verkleideten Theke. Ansonsten gibt es nur noch aus Eis bestehende Shot-Gläser. Eine Getränkekarte gibt es nicht. An mehreren Bildschirmen an der Wand läuft ein kleiner Ausschnitt der verfügbaren Getränke, unter anderem eine sehr interessante Auswahl an Martinis. Alle Cocktails, die ich hier probiert habe, waren wirklich lecker. Die Preise waren ähnlich wie die in der Lobby Bar. Ein Cocktail kostete ab 9,90, Wasser war für 2,20 und die Eisshots für 3 Euro zu haben. Außerdem wurden Snacks wie Sate und Dim Sum angeboten. Es gibt jeden Tag eine Happy Hour von 6 bis 7 und dann wieder ab 11, bis die Bar geschlossen wird.
Das Restaurant des Hotels, Konrad, hat abends eine etwas edlere Speisekarte mit Gericht wie z.B. Hirsch oder Mahi Mahi mit Preisen ab 25 Euro aufwärts. Da mir das zu teuer war, habe ich außerhalb gegessen und kann nichts dazu sagen, wie es schmeckt.

Das Frühstücksbuffet wurde auch im Konrad serviert. Da es in meiner Rate inklusive war, habe ich es jeden Morgen genutzt und war sehr zufrieden. Es gab eine große Auswahl an Joghurt und Müsli, etwa je 10 Sorten, frisches Obst, eine gute Auswahl an Stückchen und Kuchen, mehrere Sorten Brot und Brötchen, viel Wurst, ein wenig Käse, diverse Marmeladensorten und Lachs. Dazu gab es Rührei, Speck, Würstchen, Hash Browns, etc. und Pancakes, Waffeln und French Toast konnten bestellt werden. An Getränken gab es neben Kaffee und Tee frischen Orangensaft, Sekt, Actimel und Kombucha. Das Buffet kostet normalerweise 24 Euro.


Das Zimmer
****
Mein Zimmer hatte eine gute Größe und war schön hell und in angenehmen Farben dekoriert. Links befand sich eine kleine Garderobe und hinter einer Wandverkleidung ein großer Kleiderschrank mit Bügeleisen, -brett und Safe, die Minibar und der Fernseher. Es gab einen Schreibtisch und vor dem großen Fenster zwei Sessel mit einem Tisch, wo man einigermaßen bequem lesen konnte. Rechts befand sich das Bett. Die Kissen waren bequem, so daß ich mir kein anderes Kissen vom Kissenmenü bestellen mußte.
Es gab eine individuell regulierbare Klimaanlage, die ich gleich hochdrehte.
Im Bad gab es neben dem Waschbecken genügend Ablagefläche für meinen Krimskram und eine recht schmale Duschwanne. Die Toilettenartikel waren von Crabtree&Evelyn. Ein Rasierset und eine Zahnbürste waren nicht vorhanden, konnten aber zum Glück bei Housekeeping bestellt werden. Fön und ein Schminkspiegel waren auch vorhanden.


Der Service
****
Am Zimmerservice gab es nichts zu bemängeln. Auch das ein- und auschecken war schnell und freundlich.
In den Bars war der Service sehr aufmerksam und freundlich. Lediglich beim Frühstück war ich an einigen Tagen nicht ganz zufrieden. So waren z.B. die Tische nicht immer ordentlich gesäubert und eingedeckt und ich wurde nicht immer gefragt, was ich trinken wollte, und mir statt dessen einfach Kaffee hingestellt (welchen ich nicht trinke).
...
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Kommentare
Puppekaa
Puppekaa, 31.05.2009
klasse berichtet - LG
schesa1983
schesa1983, 30.05.2009
O Lieben Gruß Sabrina
rob1980
rob1980, 30.05.2009
toller bericht, freue mich auf gegenlesungen...lg rob1980
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Joebln

Eine herbe Enttäuschung

ein Testbericht von 2004-01-30 08:36:17 vom 30.01.2004
Empfehlung: nein
Vorteile: Lage und Einrichtung...
Nachteile/Kritik: Service, Aufmerksamkeit und Personal
Das "Bett & Bahn" Angebot der DB brachte uns auf die Idee, doch endlich mal unseren Wunsch auf ein Wochenende in Köln zu erfüllen.
Für damals noch 119EUR ohne Bahncard pro Person fuhren wir im ICE erster Klasse nach Köln und zurück und genossen eine Nacht im 5 Sterne Hotel "Hilton Cologne".
Es braucht jetzt aber keiner hektisch werden. Für den gleichen Preis kann man jetzt nur noch zweiter Klasse fahren und in 3 oder 4 Sterne Hotels übernachten.
Ich glaube, das rechnet sich nicht mehr.

Die Lage
Das Hotel befindet sich etwas versteckt in Bahnhofs- und Domnähe. Man verlässt den Bahnhof Richtung Dom und lässt diesen dann links liegen. Rechter Hand geht man in die erste Querstraße bis zum Kreisverkehr und dort wieder rechts rein. 200 Meter weiter öffnet sich ganz unscheinbar die Lobby des Hauses

Außen
Das Hotel ist in - sich zur Straße öffnender - U-Form gebaut. Die Lobby ist verglast und befindet sich in der Mitte des Us. Drum herum sind die 296 Zimmer auf 7 Etagen verteilt.
Das Ganzen wirkt sehr nüchtern und sachlich. Es gibt zwar auch einen Doorman, aber keine standesgemäße Auffahrt. Im besten Falle kann man in der schmalen Straße seine Mitfahrer rauswerfen, um dann schnell im Parkhaus zu verschwinden.

Innen
Die Lobby des erst im März 2002 wirkt sachlich nüchtern, aber auch aufgeräumt, hell und freundlich. Chrom und Glas kontrastieren mit dem kräftigem Rot und Schwarz der Rezeption sowie dem hellen Holz des angrenzenden Cafés. Weitere Akzente setzt der Boden aus Granit und die Oberlichter. Verschönt wurde die Halle noch durch einen riesigen, herrliche geschmückten Weihnachtsbaum.
Das macht deutlich, dass sich Hilton durch neue Sachlichkeit verbunden mit nüchterner und doch warmer Eleganz von der Konkurrenz abheben möchte.
Trotzdem wir schon vor 11 Uhr im Hotel einchecken wollen, werden wir freundlichst empfangen und auch unser Zimmer ist schon bereit.
Für die eine Nacht haben wir nur Handgepäck, aber sonst wird das Gepäck natürlich gebracht.

Zimmer
Wir waren in der 3. Etage mit Blick auf einen Hof untergebracht. Die Stores waren glücklicherweise so dicht, dass man davon nicht viel sah.
Schon der Weg zum Zimmer hat mich begeistert. Dicker, bunter Teppich dämpft unsere Schritte. Die helle und freundliche Maserung des Furniers an den Türen läuft quer und vermittelt ein Gefühl, etwas neues zu erleben.
Das setzt sich dann beim Öffnen des Zimmers fort. Denn auch hier ist die Maserung aller Holzeinrichtungen querlaufend – unterbrochen durch Chrom und grünliches Milchglas. Die Wände sind schlicht weiß. Aber von denen sieht man eh nicht allzu viel, das Zimmer ist nämlich winzig.
Im kleinen Vorraum, von dem auch das Bad abgeht, befindet sich der Einbauschrank, der Hauslatschen und Bademäntel enthält. Im folgenden, eigentlichen Zimmer ist gerade so Platz für ein Doppelbett und Schreibtisch mit Minibar. Trotzdem wurde noch ein kleiner Tisch mit Sessel reingequetscht. Auf den schmalen Wegen zwischen Bett und Tisch oder Bett und Wand, dürfen sich aber keine zwei Leute ins Gehege kommen.
Trotz dieser offensichtlichen Enge habe ich wirklich gestaunt, denn das Zimmer wirkte nicht beengend, sondern irgendwie leicht und aufgeräumt. Wir hatten nicht das Gefühl, eingesperrt zu sein.
Vermutlich liegt das an dem asiatisch angehauchten Einrichtungsstil.

Das Bad ist im Verhältnis erstaunlich groß und durch eine Klinkerwand mit Glasbausteinen vom Bett getrennt. Das ist sicherlich gewöhnungsbedürftig, aber passt zur restlichen Einrichtung – alles aus grünlichem Milchglas. Als Akzent steht auf dem Waschtisch eine Orchidee. Statt einer Wanne gibt es eine großzügige Duschkabine. Das finde ich sehr angenehm, ich bade nicht gerne in Hotels und zum Duschen ist so ein Kabine schöner als Wanne mit Vorhang.

Enttäuscht war ich dann schon etwas über den Zustand der Einrichtung. Über dem Bett sind Strahler angebracht, ein hübsches Detail. Leider funktionierte nur einer. Der Schnapper der Badtür blieb immer stecken und musste zum Schließen der Tür von uns wieder rausgepult werden. Der Bewegungsmelder für die Strahler in der Duschkabine funktionierte auch nicht so richtig. Dafür konnte man mit dem Handtuchwärmer immerhin ruckzuck das Bad mollig warm aufheizen.
Ich muß sagen, dass sich Hotels im 5 Sterne Bereich kaum noch in der Ausstattung unterscheiden, so dass solche Faux Pas, die ja jeder Zeit durch die Zimmermädchen gemeldet und danach repariert werden könnten, besonders peinlich ins Auge stechen und natürlich auch besonders ärgerlich sind.

Als Annehmlichkeiten stehen Fernseher mit Internetzugang, Klimaanlage, Fön, Safe, Minibar, Hauslatschen, Bademäntel und ein Wasserkocher mit Tee und löslichem Kaffee zur Verfügung

Das Personal
Schien mir auch in diesem Hotel nicht unbedingt dem erwarteten Standard zu entsprechen. Oder hatte ich nur zu hohe Erwartungen? Als Beispiel möchte ich den Nachtportier erwähnen. Wir waren etwas entsetzt als wir in der Hotelmappe lasen, dass es Frühstück nur bis 10 Uhr gäbe. Da wir erst sehr "früh" von unserem Kneipenbummel zurück kamen, fragten wir vorsichtshalber noch mal beim Portier an, ob das stimme. Darauf hin wurde ich angeblafft, dass in der Mappe doch stände bis 11 – nach dem Motto, warum hast Du Blödmann das denn nicht gelesen. Auf meinen Hinweis, dass in unserer Mappe eine andere Angabe stände, bestand der Gute auf seiner Aussage und suchte nun krampfhaft nach einer Mappe, wo das drin steht. Wir sind dann gegangen. Morgens um 5 hat man keine Lust auf solche Diskussionen.
Ein anderes Beispiel ist, dass an betreffendem Wochenende in Köln die lange Nacht der Bars stattfand, wo auch die Eisbar (im Tresen ist eine Schicht Eis eingelassen) des Hilton dran teilnahm. Leider wurden wir weder am Empfang noch im Zimmer darauf hingewiesen noch wurden uns Karten angeboten.

Am nächsten Morgen
Traf uns der Schlag! Als wir gegen 10:15 unausgeschlafen zum Essen im Restaurant erscheinen, hat sich dort eine lange Schlage gebildet. Wir stehen in einem 5 Sterne Hotel sage und schreibe 20 Minuten an, um zu Frühstücken!!
Das Personal ist völlig überfordert. Die Kolleginnen, die eigentlich platzieren sollen, haben keinen Überblick. Die Bedienung kommt weder mit Kaffee noch mit dem Abräumen hinterher. Der gesamte Raum ist unglaublich laut. Aber die eigentliche Krönung ist das geplünderte Buffet. Die kleine Stellfläche verheißt schon nicht viel Auswahl. Wir sehen jedoch noch ein Brötchen, leere Wurst oder Käseplatten, zwei Joghurts, zwei leere Saftkaraffen und Reste vom Obst.
Ein Koch versucht der Schlange nach Spiegeleiern Herr zu werden. Das Waffeln-Machen hat er ganz aufgegeben. Auf dem Servierteller sieht man noch eine angekohlte liegen.
Wir geben resigniert auf und nehmen zwei von den nachgelegten Brötchen, einige Actimel Drinks und Joghurts sowie Marmelade und Saft. Die Reste werden pünktlich um 11 Uhr abgeräumt. Der Tag ist gelaufen!

Als ich mich bei Auschecken an der Rezeption nach einem Kundenservice erkundige, wird die Kollegin hektisch, bedauert das "kleine Problem" und will mich mit 100g Pralinen abspeisen (haben übrigens nicht mal geschmeckt).
Zu Hause hatte ich mir dann eine Email Adresse über die Homepage rausgesucht und mich über diese Erfahrung beschwert. Man bedauerte einige Tage später das "kleine Problem" mit fast identischen Worten wie an der Rezeption und bot mir beim nächsten Besuch ein Upgrade an.
Aber ich denke mal, es wird kein nächstes Mal geben. Dazu hat Köln zu viele andere schöne First Class Häuser.

Den Wellness Bereich konnten wir aus Zeitmangel nicht erkunden. Und im Hotel haben wir auch weder das Café noch Restaurant oder Bar besucht.

Fazit: Das Hilton Cologne möchte ein wahres Luxushotel sein. Was die Einrichtung und die Preise angeht, kommt das sicher hin. Aber ich war insbesondere vom Service, von der Aufmerksamkeit und dem Personal herb enttäuscht. Das habe ich in 3 Sterne Hotels schon besser erlebt.


Marzellenstrasse 13-17
50668 Köln
Tel: 0221/130 71- 0
info_cologne@hilton.com
http://www.hilton.de
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Informationen zu Hilton Hotel Köln

Technische Daten und Produkteigenschaften
Eröffnet 01.03.02 - direkt im Herzen Kölns, nur wenige Meter entfernt vom Dom und in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof, zur Kölner Altstadt und den bekannten Einkaufsstraßen sowie zur Börse und dem Bankenviertel. 296 modern eingerichtete Zimmer mit Parkettfussboden auf 7 Etagen, darunter 17 lichtdurchflutete Juniorsuiten und 2 Maisonette-Suiten.
Allgemeine Informationen Hilton Hotel Köln
gelistet seit: 03.12.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 4,50 / 5,00
Allgemeine Informationen
Kategorie: Unterkunft 
Typ: Hotel 
Hilton Hotel Köln im Vergleich
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