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![]() Ein Münchner im Himmer - oder was Alosius schon wußteein Testbericht von frankensteins2008-03-02 00:54:39 vom 02.03.2008 Empfehlung: ja Vorteile: ein schöner gemütlicher Tag...Nachteile/Kritik: die Probleme macht man sich selbstAufgrund der sehr schlechten Bewertungen von einigen Usern auf den verschiedensten Plattformen über das Hofbräuhaus in München von denen ich annehme, das sie nie im Hofbräuhaus waren oder sich dort nur den Kopf zugeknallt haben, schreibe ich diesen Bericht. Dieses Haus hat weit mehr zu bieten, als nur als verkommene, überteuerte Touristenabzocke, mit schlechtem Essen bezeichnet zu werden. Das tollste was ich las, waren dreckige Tische, unsaubere Toiletten, unfreundliches Personal, überteuertes, schlechtes Essen, nur Touristen - Japaner und Amerikaner - keine Münchner, Hallo, geht's noch schlimmer, wäre ich der Wirt und würde so was lesen, würde ich diese User verklagen. Weil 1. Toiletten ********* Es gibt auf allen öffentlich zugänglichen Toiletten, eine Toilettenfrau oder -Mann, die für die Sauberkeit zuständig sind. Diese Menschen putzen hinter jedem her, auch wenn, was es nicht selten gibt, man meint, es wäre ein Wolpertinger zugange gewesen. Manche Leute meinen, dass sie auf öffentlichen Toiletten mal die Sau rauslassen können, zuhause gestylt, im Lokal als Edelmensch etepete, und auf der Toilette, da kann man endlich so sein, wie man will, es sieht ja keiner, da kann man doch mal auf den Boden pinkeln oder über die Brille kacken. Man muss es ja nicht selbst putzen und schleicht sich lächelnd heraus. Solche Geschichten kann jeder Toilettenmann, täglich erleben. Aber um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, putzt er/sie das kommentarlos oder mit Gebrummel weg und dies oft mehrmals täglich. Am Ausgang steht ein Tellerchen, da kann man sich dann erkenntlich zeigen. Viele tun dies nicht. Also schaut euch diese Menschen einmal mit anderen Augen an, wechselt auch mal ein Wort mit ihnen oder lasst euch mal erzählen, was sich so manche Bierdimpl einfallen lassen um andere zu ärgern. 2 Tische und Sauberkeit in der Schwemme ********************************** (diese ist gleich, wenn man durchs Hauptportal reinkommt) Hier wird meinst von Stammpersonal bedient, die auch für die Sauberkeit der Tische, des Bodens und ihres Schrankes verantwortlich sind. Man spricht im Bayrischen von einem Revier, was etwa 6 Tische hat. Die Kellner- und Kellnerinnen sind stets bemüht, sofort die Holztische, die teilweise noch aus dem 16 Jahrhundert stammen, und entsprechende Einritzungen, Brandflecken usw. aufweisen, sauber zuwischen. Dies ihr Schöngeister ist kein Dreck, sondern historische Hinterlassenschaft. Auch wenn es einmal passiert dass das Bier statt in der Kehle auf dem Boden landet wenn der Mageninhalt wieder hochkommt , rennt diese Kellnerin und putzt sofort alles weg. 3. Servicepersonal - Schwemme ************************* In jedem Revier gibt es eine Stammbedienung, die für diesen Bereich verantwortlich ist. Diese Stammbedienungen kennen ihre bayrischen Stammgäste. Die Stammgäste gehen auch nicht ins Hofbräuhaus, sondern zu ihrer Maria, Vreni oder Resi oder wie sie alle heißen. Sie kennt die Macken ihrer Kunden, seine Wünsche und seinen Stammkrug und er die ihrigen. Kommt neues Personal kann sie/er sich an das Stammpersonal halten und bekommt auch Hilfe von ihnen. Nun gibt es auch Gäste, die in der Stoßzeit, also um die Mittagszeit oder am frühen Abend meinen, sich in den Gängen gelangweilt nach einer Sitzmöglichkeit umschauen zu können. Egal wie viel Kellner, voll bepackt mit Bierkrügen, die bis zu 24 kg wiegen können oder Schlitten auf den Schultern, um ihn herumlaufen müssen, er bleibt stehen, wie angewurzelt und wundert sich wenn, ihn dann irgendwann ein Kellner unfreundlich anblafft, nachdem er ihm zum x-mal aufgefordert hat, den Weg freizumachen. So wie man in den Wald hineinruft, wird man auch bedient. Ist jemand schnippisch und frech bekommt er auch eine patzige Antwort. Meint einer das er hier rumgrabschen kann, dem kann es passieren das er eine Watschen bekommt, und das zurecht. Eine Bedienung ist kein Freiwild. Sie verdient ihr Geld hart. Versucht doch selbst mal, 8 Stunden im Laufschritt, 18 kg Bier in Brusthöhe zu schleppen, oder Schlitten mit Essen, durch eine "Wir wissen noch nicht. wo wir uns hinsetzen wollen, blöd gaffende Menge", zu tragen, dann bekommt dieser harte Beruf auch ein anderes Gesicht. Ich bewundere diese Damen und Herren. Schlechtes, überteuertes Essen ************************* Hoppla hab ich mir gedacht, als ich das las, was meint dieser User damit Aber leider schrieb er dass er nicht mal dort gegessen hatte, für ihn bestand die Hofbräuküche aus Leberkäs den er aber auch nicht probiert hatte. **** Also versuch ich nun meine Erfahrungen mit der Küche und den Preisen hier niederzuschreiben. **** Im Keller des Hofbräuhauses befindet sich eine riesige Schlachterei, in der täglich mehrere Schweine und Rinder fachgerecht zerlegt ihrer Vollendung als Schnitzel,- Braten,- Steakfleisch oder Geschnetzeltem entgegenfiebern. Hier stellt man vielerlei Würste, Leberkäs und alle Schmankerl selbst her. Bei der Masse an Essen die hier täglich über den Tisch gehen, kann ich absolut sicher sein, kein Gammelfleisch zu bekommen. Hier dürfen Kochlehrlinge noch von Hand Gemüse schnippeln und Salate putzen, Es gibt selbst gemachte Desserts, Kuchen und Eis. Also frischer und gesünder geht es nimmer. Die Küche ist übrigens offen und wenn man sich an die seitlich vor der Küche befindlichen Tische, die mit Tischdecken den Hungrigen Gästen, vorbehalten sind, setzt, kann man den Köchen auch bei ihrer Arbeit zuschauen.. Hier liegen auch Speisekarten auf den Tischen und ein Blick hinein, bestätigt dass die Preise den München Standards entsprechen und keineswegs überteuert sind. Es gibt eine Tageskarte und eine Standardkarte in der auch internationale Gerichte angeboten werden. Wer es preiswerter mag, der kann sich am Imbissstand selbst eindecken, der am Anfang des Küchentraktes neben dem Spülraum liegt Hier findet man kleine Speisen, wie Schwartenmagen, warmen Leberkäs, Schweizerkäs, usw. und Brot und Brezen. Viele Stammgäste kaufen sich hier, ihre Wurst für Zuhause. Ferner darf man auch hier, seine Speisen mitbringen und zu einer Maß Bier oder einem Weizen verzehren. Auch hier bringt die Bedienung, auf Wunsch ein Besteck und einen Teller. Wem dieser Standard nicht ausreicht, sollte sich in den ersten Stock ins Restaurant begeben, dort wird er von netten Bedienungen, an gedeckten Tischen mit gedämpfter Schrammerlmusik, mit internationalem Flair und Speisen bestens verwöhnt Nun zu den Touristen ***************** Da das Hofbräuhaus in der ganzen Welt besungen wird, wollen auch viele Menschen diesen historischen Prachtbau sehen. Aber nicht nur Amerikaner und Japaner, die übrigens sehr nett sind trifft man hier, sondern Menschen aus der ganzen Welt. Und warum nicht - es ist eine einmalige Steuereinnahme für den bayrischen Staat, dem das Hofbräuhaus gehört und der hier durch die Pacht aber auch durch den Bierumsatz gut verdient. Stammgäste ********** Auch hier ein unterschiedlich, gemischtes Publikum, der Geschäftsmann, neben dem Bauarbeiter ist genauso möglich, wie ein Professor neben einer Hausfrau oder der Künstler neben dem Studen und alle verstehen sich. An Stammtischen die sich hier treffen fallen mir gerade ein Das bayrische Patentamt Die alten Telefoner Bayernversicherung Deutsches Bundespatenamt Achener und Münchner Versicherung Die Geschäftsleitung der Esso AG Oberpostdirketion Wetteramt Da gibt es aber viele mehr, wie die vielen Rentnerstammtische die sich morgens treffen und ihre Stammkrügerl haben. Weitere Räumlichkeiten ******************* Im ersten Stock befinden sich das Restaurant, und mehrere kleine Räume die man mieten kann. Ein Stockwerk darüber ist der Festsaal, in dem fast täglich bayrische Veranstaltungen stattfinden. Aber auch Faschingsevents, der Maibockanstich und andere Veranstaltungen finden hier statt. Wer es lieber luftig mag, kann sich auf die Terrasse, die man über das Restaurant oder den Biergarten erreicht setzen und hat einen wunderschönen Blick in den Biergarten. Und last not least der Biergarten selbst. Herrliche uralte Kastanienbäume, sorgen im Frühjahr, Sommer und Herbst trotz der zentralen Innenstadtlage für eine gute Luft und ein erholsames Vergnügen. **** Mein Tipp an alle die sich für so alte Bauten und der sich darin noch zum Teil befindlichen Originalausstattung mit Gemälden, Stuckaturen und Gewölben interessieren, Man sollte sich dieses Haus in Ruhe anschauen. Man kann alle öffentlichen Räume besichtigen, die beste Zeit dafür ist morgens ab 9 Uhr oder abends nach 22 Uhr. Das Hofbräuhaus ist täglich geöffnet Aber auch hier dem arbeitenden Personal nicht im Wege stehen, wenn man anständig fragt, bekommt man auch eine anständige Antwort und manchmal kann man auch ein Schwätzchen halten oder ein Stammgast erklärt einem einiges. Ich hatte da nie Probleme und dufte mir im Obergeschoß den Jägersaal ansehen, der eine tolle geschnitzte Bestuhlung und Tische mit gedrechselten Beinen aus dem 18 Jahrhundert hat. Wie finde ich das Hofbräuhaus ************************ Das Hofbräuhaus liegt etwa mittig zwischen Marienplatz, Isartorplatz und der Residenz. Stellt man sich nun ein Dreieck vor. So geht man am Marienplatz, beim Beck am Rathauseck, links hoch, die erste Seitenstraße rechts rein, an lauter kleinen Kneipen und Bars vorbei, in die man nicht gehen sollte. Ja und da sieht man es auch gleich. Vom Isartorplatz, Richtung Marienplatz stehend geht man die erste Straße rechts rein und steht nach cirka 5 Minuten am Hintereingang des Hofbräuhaus. Von der Residenz geht man geradeaus in die Altstadt und kommt direkt darauf zu. Wuchtig und trotzig mit kleinern Türmchen und Erkerchen steht dieses im Sommer mit schönen Blumen geschmückte Gasthaus da. Und vom Nordgipfel zwinckert die Figurine des 1. Braugehilfen Julius, den kommenden Gästen zu. Was sagt die Geschichte ***************************** Herzog Wilhelm der V, der aus Niedersachsen stammte, also, ein Preuße, war das bayrische Bier nicht gut genug und so ließ er sich dieses für sich und seinen Hofstaat aus der Stadt Einbeck herankutschieren. Aufgrund der hohen Kosten wurde vom Rat beschlossen, eine eigene Brauerei zu bauen, die den Herzog und seinen Hofstaat versorgen sollte. Dieser Vorschlag wurde dem Herzog im Jahre 1589 unterbreitet und dieser beauftragte noch am selben Tag einen Braumeister, mit der Planung desselben, und kurz darauf wurde in den neuen Braugebäuden am Alten Hof das erste Braunbier gebraut. Nach dem Ableben von Wilhelm der V übernahm sein Sohn Maximillian der Erste seine Geschäfte und da ihm das Starkbier nicht schmeckte verbot er kurzerhand allen in Bayern ansässigen Brauereien Weissbier zu brauen und sicherte sich dadurch das Weissbier Monopol. Bedingt durch die Beliebtheit des Bieres beschließt man 1605 die Weissbierbrauerei auszulagern und baut am Platzl eine neue Sudstätte. Da dieser Bau ja bezahlt werden musste, erlaubt Maximillian 1610 per Edikt, das alle Gastwirtschaften sein Bier beziehen dürfen. 1614 wird er Maibock erfunden, ein Starkbier, das dem Einbecker sehr ähnlich ist und die Stadt München im Dreißigjährigen Krieg vor der Plünderung und Brandschatzung bewahrte. Diese konnten sich von den Plünderungen durch 344 Eimer Maibock freikaufen. Zur Hochzeit von seinem Sohn Ludwig mit Theresa von Sachsen-Hildburghausen am 17.10.1810 spendiert der menschenfreundliche Maximilllian seinem Sohn ein Fest dessen Highlight ein 11 km langes Pferderennen ist. Er erlaubt den Gastronomiebetrieben und seiner königlich-bayrischen Sudstätte, dort Zelte aufzustellen. Die Wiese wurde zu Ehren der Braut, in Theresienwiese umbenannt. Und ein Bier mit mehr Stammwürze, das Oktoberfestbier wurde geboren. Erst 16 Jahre später, am 1. Oktober 1844 erlaubt König Ludwig per Dekret den öffentlichen Ausschank und die Bewirtung für die für alle Menschen, also das gemeine Gesindel. Das Hofbräuhaus war geboren. ************************* Da das Hofbräuhaus nun zu eng für die Brauerei und Gaststätte war, wurde an der Inneren Wiener Straße über den damaligen Lagerkellern ein neues Sudhaus errichtet. Am 2. September 1896 beginnt der neue Umbau und Abriss des Verwaltungsgebäudes und am 22 September 1898 wurde das Hofbräuhaus in neuem Gewand, so wie es heute dasteht, wieder eröffnet. 1935 komponiert der Berliner Wiga Gabriel zum Text seines Freundes Klaus Richter aus Hindelang "In München steht ein Hofbräuhaus". Wilhelm Gebauer verlegte es in seinem Verlag in Leizig und erlaubte der bayrischen Blasmusik auf dem Dürkheimer Wurstmarkt, dieses Lied zum ersten Mal zu spielen. Den Erfolg kennt wohl jeder. Nach dem 2 Weltkrieg, während dessen das Hofbräuhaus von 3 Bomben getroffen wurde, war nur noch ein kleiner Teil der Schwemme funktionsfähig. Erst im Jahr 1958 sind die Renovierungsarbeiten im Hofbräuhaus abgeschlossen und der Festsaal wird wieder, im Original, eröffnet. Fazit: ****** Es sollte sich keiner nehmen lassen, durch abwertende Berichte, diesen geschichtsträchtigen Bau zu besuchen, und sich ein eigenes Urteil zu bilden. Die Speisen sind sehr gut, das Bier köstlich und genügend andere Erfrischungsgetränke um sich einen schönen Tag zu machen. Das Gefühl in einem Haus zu sein, in dem ihre Majestät mit seinem Hofstaat, eventuell genau an diesem Platz gesessen hat, ist enorm. Wem es in der Schwemme zu laut ist, der kann sich ja in der rechts gleich nach dem Eingang befindliche Stübchen dem Alt Stadelheim setzen. Dort ist die Musik nicht so laut. Vielleicht treffen wir uns ja mal ... |
Babajaga7, 23.04.2008
Super Bericht! Liebe Grüße, Christine
campino, 06.03.2008
sh - lg andrea
eddy1998, 06.04.2008
ons zwoi drüi gssuffa
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![]() Das Hofbräuhaus in Münchenein Testbericht von tfmuench2010-02-21 17:50:30 vom 21.02.2010 Empfehlung: ja Vorteile: Bier, Lage...Nachteile/Kritik: PreiseÜberaus interessant für mich ist, dass eben das Hofbräuhaus schon auf eine jahrhunderte lange Vergangenheit zurückblicken kann und genau diese merkt man auch heute noch, denn das Innenleben des Hofbräuhauses ist eben im Grunde genommen noch so wie man es sich eben auch damals vorgestellt hat. Inmitten des großen Raumes im Erdgeschoss findet sich eine Empore wieder auf der der Platz der Blasmusikkapelle ist welche nicht nur zu großen Feiertagen oder dergleichen spielt sondern eben eigentlich an jedem Tag, vor allen Dingen in den Abendstunden. Das Hofbräuhaus selbst ist hierbei nun eigentlich mit einem Zelt auf dem Oktoberfest zu vergleichen, denn immerhin prägen Bierbänke und ebensolche Tische das Aussehen bzw. die Einrichtung. Doch dies tut der Stimmung keinen Abbruch, denn dadurch entsteht eben auch eine gewisse Nähe so dass man Abends wenn sich das Hofbräuhaus gefüllt hat eben auch mit anderen Menschen sehr schnell ins Gespräch kommen kann. Doch neben dem normalen Biersaal im Erdgeschoss gibt es im ersten Stockwerk noch einen Festsaal. Dieser ist mit normalen Tischen und Stühlen ausgestattet und wird normalerweise nur zu großen Anlässen bzw. zu größeren Feiern freigegeben. Wer also nun einmal feststellt das im Erdgeschoss kein Platz mehr ist kann nicht einfach so ein Stockwerk höher gehen, da hier nicht immer geöffnet ist. Ich kenne nun diesen Raum aber wegen unserem jährlichen Klassentreffen das eben dort statt findet. Sieht man sich einmal den Eingang des Hofbräuhauses an, so merkt man gleich das eben mit den vielen Touristen auch Geschäft gemacht werden soll, denn noch vor dem eigentlichen Eingang befindet sich ein großer Souvenir Shop indem verschiedene Produkte rund um das Hofbräuhaus gekauft werden können wie ein Kochbuch, ein Maßkrug oder eben auch T-Shirts und andere Dinge. So teuer hier nun die Produkte sind, so sind sie im Hofbräuhaus selbst auch, denn immerhin kostet die normale Mass gute 7 Euro und selbst ein Leberkäs mit Kartoffelsalat schlägt mit knapp 8 Euro doch sehr ins Kontor. Ansonsten bietet die Speisekarte vor allen Dingen bayerische Schmankerl wie ein halbes Hendl, einen Schweinebraten und dergleichen – also typisch bayerische Küche eben. Die Qualität ist jedoch zuweilen nur durchschnittlich, denn die beiden Dinge die ich einmal aß, ein Krusten und ein Schweinebraten haben zwar geschmeckt, jedoch nicht so wie ich sie schon in anderen Restaurants genießen konnte. Hingegen ist die Lage des Hofbräuhaus am Platzl sehr gut. Wer beispielsweise keinen Platz mehr findet kann an das Augustiner am Platzl oder aber auch in das Hard Rock Cafe ausweichen, welche auf der gegenüberliegenden Straßenseite zu finden sind. Doch die Lage bringt vor allen Dingen den Vorteil mit sich, dass eben man sehr gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen kann. Einfach am Marienplatz aussteigen und schon ist man binnen 5 Minuten vor Ort. Das gute hierbei ist nun, dass eben alle Sbahnlinien sowie die Ubahnlinien 3 und 6 an dieser Haltestelle halten und man jederzeit auch nach dem Weg fragen kann, denn das Hofbräuhaus kennt wirklich jeder in München. Besonders während des Oktoberfests oder aber des Starkbierfests sollte man es sich dort einmal gutgehen lassen, da gerade ab 21 Uhr doch eine sehr ausgelassene Stimmung herrscht. Man sollte sich jedoch darauf einstellen, dass die Bedienungen doch sehr gestresst sind und somit teilweise einen doch unfreundlichen Ton an den Tag legen. ... |
morla, 21.02.2010
lg. petra
hjid55, 21.02.2010
Sehr hilfreich und liebe Grüße Sarah
sigrid9979, 21.02.2010
Liebe Grüße Sigrid...
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![]() In München steht ein Hofbräuhausein Testbericht von LosGatos2002-04-06 10:59:56 vom 06.04.2002 Empfehlung: neinEhrlich gesagt, bin ich hier nie richtig heimisch geworden. Das Leben in München hat dabei durchaus seine Vorteile (von Nachteilen wie hohen Lebenshaltungskosten will hier gar nicht reden), denn die Nähe zu den Alpen oder den bayerischen Seen und die große Zahl von kulturellen Veranstaltungen ergeben einen hohen Freizeitwert. Aber was sind Berge schon für einen, der sich den „Gente di Mare“ mehr verbunden fühlt. Ein bayerischer Witz fragt danach, wie man einen „Preiß’“ (Zugereister) am meisten ärgern kann. Antwort: Indem man ihm die Lederhose wegnimmt. Der Witz spielt darauf an, dass es manchen Zugereisten gar nicht schnell genug geht, als Bayer anerkannt zu werden. Das äußert sich dann im Tragen besagter bayerischer Tracht und darin, dass man nur noch „Radl fährt“, im Geschäft „ein Stückerl Kas’“ verlangt und aus „dem Haferl trinkt“. Ich (LosGatos) dagegen leugne auch heute meine Herkunft nicht. Schon bald verstand ich bayerisch zwar recht gut, im Gegensatz zu anderen Fremdsprachen spreche ich es jedoch bis heute nicht. Den FC Bayern München verabscheue ich seit eh und je ebenso wie die Partei, die diesen Freistaat beherrscht. Dagegen schätze ich den weiß-blauen Himmel (insbesondere dann, wenn er so grau ist wie heute) und einen Besuch im Biergarten im Sommer. Und damit bin ich schon fast beim eigentlichen Thema. München und Bayern wird ja weltweit mit Biergenuss verbunden, sei es auf dem jährlichen Oktoberfest, der Wies’n, oder in einem weltberühmten Gasthaus, dem Münchner Hofbräuhaus. Da ich diesen Arten sogenannter bayerischer Gemütlichkeit doch eher distanziert gegenüberstehe, war ich in all den Jahren keine 10mal auf der Münchner Wies’n und genau 4mal im Hofbräuhaus. In letzterem zuletzt vor zwei Tagen anlässlich des Münchner CIAO-Stammtisches. Von jetzt an geht es nur noch um dieses Hofbräuhaus. GESCHICHTE Das Hofbräuhaus wurde 1589 auf Betreiben von Herzog Wilhelm dem V. (auch der Fromme genannt) erbaut. Der Grund lag darin, dass das einheimische Bier ihm und seinem Hofstaat nicht schmeckte und er es leid war, ständig eimerweise Bier aus dem niedersächsischen Einbeck (nach dem dortigen Bock-Bier fragt kürzlich auch Günter Jauch) heranschaffen lassen zu müssen. Somit beauftragte er Heimeran Pongraz mit dem Bau einer hofeigenen Brauerei mit angeschlossenem Gasthaus. Letzterer fungierte auch gleich als der erste Braumeister. Das Hofbräuhaus wurde auch dank eines Liedes weltbekannt. „In München steht ein Hofbräuhaus, eins, zwei, g’suffa...“ kennt wohl jeder. Komponist dieses Liedes war übrigens ein Berliner. LAGE Das Hofbräuhaus liegt in der Münchner Innenstadt, Am Platzl 9. Da ich so selten dort war, kann ich auch nie beschreiben, wie man dort hinkommt. Ich gehe immer der Nase nach...und finde es meist sehr schnell. Es liegt jeweils ca. 5-10 Gehminuten von den U-Bahnstationen Odeonsplatz und Marienplatz entfernt. Vom Marienplatz geht man in östlicher Richtung Richtung Tal, muss sich dann aber mehr links halten. Durch enge Gassen gelangt man zum Platzl. Allein diese Gegend macht einen Besuch des Hofbräuhauses lohnenswert. Denn zwischen den teils uralten Gemäuern befindet man sich in einer der schönsten und sehenswertesten Ecken Münchens. GRÖSSE UND ETWAS STATISTIK Im Erdgeschoss befindet sich die sogenannte Schwemme (Hauptlokal). Im oberen Stockwerk (separater Eingang) liegt die Trinkstube (kleinere Tische). Außerdem gibt es noch für besondere Großereignisse einen Festsaal und im Sommer einen Biergarten. Im Internet unter www.hofbraeuhaus.de kann man sich einen Eindruck verschaffen. Dort gibt es übrigens auch Einblick in bayerische Rezepte wie ‚Obazter’. Derzeit hat das Hofbräuhaus an die 200 Mitarbeiter. 5000 Gäste verzehren täglich 4000 Essen und trinken 50 hl Bier. Natürlich verfügt ein derartiger Großbetrieb auch über eine hauseigene Metzgerei. MEIN EINDRUCK Vom U-Bahnhof Odeonsplatz kommend, gehe ich am Nationaltheater vorbei. Dort strömen gerade die Opernbesucher ein. Es herrscht reger Betrieb. Durch die Fußgängerzone (ein Fahrrad-Rambo fährt mich fast über den Haufen) gelange ich, mich links haltend, bald zum Platzl. Es ist ein lauer, trockener Wintertag. Somit lässt sich der Spaziergang durch die engen Gassen regelrecht genießen (abgesehen vom Fahrrad-Rambo). Pünktlich um 19Uhr bin ich da. Ich gehe erst mal unten in die Schwemme. Ein riesiger Saal mit unzähligen Stammtischen, wie man an festinstallierten Schildern erkennen kann. Damit ist für mich gleich mal das Vorurteil ausgeräumt, das Hofbräuhaus sei in erster Linie nur noch für die Touristen da. Ich drehe mehrere Runden, von einem CIAO-Stammtisch oder bekannten Gesichtern aber kein Spur. Bayerische Kellnerinnen wie z.B. auch auf dem Oktoberfest sind ja für ihre etwas derbe Art bekannt. Mittlerweile haben sie männliche Unterstützung vornehmlich aus Osteuropa. Ein rüdes Exemplar aus dieser Region droht mir gleich, mir den Schädel mit einem Maßkrug zu zertrümmern, nur weil ich ihm im Weg stehe. Somit sehe ich mich hier nicht als gern gesehener Gast, sondern unwillkommener Eindringling. Jedenfalls herrscht zu dieser Zeit Vollbetrieb. Wer hier mit mehr als 2 Personen zechen möchte, sollte vorher unbedingt reservieren. An zentraler Stelle ist der Platz für die Kapelle. Allerdings spielt sie zu dieser Uhrzeit noch nicht. Ein anderer Besucher, der wie ich (LosGatos) suchend wirkt, konsultiert gerade einen Kellner, ebenfalls wegen CIAO-Stammtisch. Das müsse wohl oben in der Trinkstube sein, weiß eine Kollegin. Also lerne ich die Trinkstube auch kennen. Für größere Runden muss man hier ein paar Tische zusammenstellen. Die Speisekarte ist längst nicht mehr rein bayerisch gehalten, sondern auch englisch, um den Touristen entgegenzukommen. Die dargebotenen Speisen dagegen sind meist landestypisch, Schweinsbraten oder Haxn sind an der Tagesordnung. Eine Portion Leberkäse mit Kartoffelsalat kostet knapp 6 EURO, ein Weißbier 3,30EURO. Das ist nicht unbedingt billig, aber für ein stark frequentiertes Lokal und in Anbetracht inbegriffenen Entertainments durchaus angemessen. Letzteres liefert ein Keyboard-Spieler, der nicht nur typisch bayerische Musik, sondern mehr internationale Stimmungslieder zum Besten gibt. Die Speisen werden sehr schnell serviert, die Qualität (insbesondere die des Kartoffelsalats) ist doch eher mäßig. Als ich gegen 23 Uhr aufbreche, kommen mir auf dem Weg zur U-Bahn wieder die Schwärme schwarzberobter Opern-und Theaterbesucher entgegen. Alles in allem hat sich der Abend gelohnt. FAZIT Das Hofbräuhaus, das auf eine lange Tradition zurückblicken kann, ist heute noch regelmäßiger Treffpunkt vieler Stammtische und Attraktion für Touristen aus aller Welt. Für einen wie mich, der kein Anhänger bayerischer Bierseligkeit und erzwungener Stimmungsmache ist, wird es auch in Zukunft nicht zum Lieblingslokal werden. Das alte Münchner Viertel, in dem es liegt, wird aber in Zukunft schon mal wieder einen kleinen Bummel für mich wert sein. Copyright LosGatos Erstveröffentlichung 2.3.2002 (veröffentlicht bei CIAO, Dooyoo, eComments, YOPI) ... |
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![]() Ciao-Stammtische im Hofbräuhausein Testbericht von Calauer2002-03-04 10:14:20 vom 04.03.2002 Empfehlung: jaDa ich etwas spät dran war, bin ich natürlich gleich durch die Eingangstüren gestürmt und habe mich in einer großen Hölle aus Biertischen wiedergefunden. Zugleich fragte ich mich natürlich, wie ich hier den Ciao-Stammtisch finden soll, denn so eine richtige Orientierung hatte ich nicht. Also fragte ich die erste Kellnerin, die vorbeistürmte. Sie schien aber nicht so recht bescheid zu wissen und vor allem war ja auch die Frage nach einem Stammtisch im Hofbräuhaus relativ bescheuert. Denn hier gab es ungefähr... naja.. geschätzte 50 verschiedene Tische. Dann lief ich mal ne Runde rum und fragte dann noch einmal einen anderen Typen, der mich dann in die Trinkstube des Hofbräuhauses verwies. Diese sollte über eine andere Treppe am Eingang zu erreichen sein. An diesem Punkt war ich schon ganz schön überrascht, wie groß das Hofbräuhaus eigentlich ist. Man hat ja so eine gewisse Vorstellung, wenn man in eine Kneipe kommt, aber das hier alles so groß ist und vor allem auch noch so viele Tische vorhanden sind, hätte ich nicht gedacht. Sicherlich haben auch einige Ciao-Mitglieder den Stammtisch gar nicht gefunden, weil der eben nicht in der Haupthalle war, sondern oben in der Trinkstube. So ging ich dann mit Herrn LosGatos (welcher auch den Ciao-Stammtisch suchte;-)) hoch in die Trinkstube. Hier waren dann ein paar Tisch reserviert worden für die Ciao-Jünger. So gab es hier auch einen Typen, der den ganzen Abend Musik dudelte und dazu auch noch sang, als wenns ums letzte geht..;-) Wir stellten dann die Tische zusammen und hatten so unseren eigenen Stammtisch. Warum jetzt dieser Saal hier Trinkstube heißt, hab ich bis zum Ende nicht herausgefunden. Vielleicht weil hier alle Bier trinken? Aber machen das nicht alle im Hofbräuhaus... Mein Hunger verführte mich dann, mir einen Würstl-Teller zu bestellen. Auf diesem gab es 3 verschiedene Würstl-Sorten, Kartoffelbrei und Sauerkraut. Schmeckte an sich nicht schlecht, nur das Sauerkraut sagte mir nicht ganz zu. So ließ man sich natürlich auch das Bier schmecken und ich hab dann insgesamt für 3 Bier und diesen Würstl-Teller 15 Euro hinlegen müssen, was ich aber ganz schön heftig fand. Naja... ich bin eben Ossi. Die Toiletten waren wenigstens schnell zu erreichen und auch keine abgefrakten Kaschemmen...wie man es bei so einer urigen Kneipe hätte erwarten müssen. Wer sich also demnächst mal in München rumtreibt, sollte auf jeden Fall mal die große Arena der Stammtische im Hofbräuhaus erlebt haben und sich nicht von den vielen biertrinkenden Menschen abschrecken lassen. Als Tipp sollte man sich nicht direkt vor musikspielende Leute setzen, sonst könnte das ganze relativ störend bei der Plauderei sein. Schöne Grüße vom Calauer Und bis zum Ciao-Stammtisch in Berlin;-) ... |
constantin, 04.03.2002
tja, hofbraumluhaus ist noch nichts fuumlr mich
darkunit, 04.03.2002
Und sonst gibts nix zu berichten? Stimmung war nicht? :-
owesen, 04.03.2002
Leider zu weit weg ! Gruszlig, Soumlnke owi13
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| 1-4 von 4 München | |||||||||||||||||||||||||||||
Allgemeine Informationen Hofbräuhaus
gelistet seit: 10.09.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
| Allgemeine Informationen Typ: Restaurant Kategorie: Essen & Trinken |
















