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Honda CRX Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Oh, du mein Honda...
ein Testbericht von Nine192006-01-23 05:52:54vom 23.01.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Im Besonderen der Fahrspaß . . ....Nachteile/Kritik: . . . ganz besonders die hohen Reparaturkosten
Sommer 2003. Ein heißer Sommer. Der letzte in Coburg. Ein Jahr später sollte ich mich bereits als Nordlicht bezeichnen können. Der Umzug war unumstößlich und entgegen der deutschen Gesamtlage herrschte in dieser fränkischen 44.000-Einwohner-Stadt Aufbruchstimmung. Zumindest bei mir. Und bei meinem alten Herren, dem ich vorliegendes, zu bewertendes Exponat ... na ja, zu verdanken habe. Denn der Umzug rief beim Hausherren lange nicht gehegte Vatergefühle hervor. Und lieferte ihm zeitgleich eine Ausrede, um ein neues Auto zu kaufen. Zwar war ich gerade erst frische 17 Lenze alt geworden und hatte noch nicht mal mit dem Führerschein angefangen. Aber es schade ja nicht schon mal seinen fahrbaren Untersatz vor der Garage stehen zu haben. Außerdem bot sich dem Herrn gleich eine Rechtfertigung an, warum man schon ein Jahr vor der eigentlichen Volljährigkeit ein Auto braucht: "Ich kann den Wagen solange schon für dich einfahren..." Also wälzte ich reihenweise Kataloge, las Testberichte, recherchierte hier und da und ja, ich bin auch einiges Probe gefahren. Nach gesetzlichen Vorschriften natürlich. Versteht sich ja von selbst. Und entgegen dem Vorurteil, Frauen könnten sich nicht entscheiden, habe ich schon früh den Kreis der in Frage kommenden Fahrzeuge eingegrenzt: ein Opel Astra oder VW Golf IV sollte es sein. Aber bekanntlich kommt es erstens anders und zweitens als man denkt.
So stand nach dem ersten Besuch eines regionalen Gebrauchtwagenhändlers fest, dass es ein kleiner, roter Flitzer werden sollte. Schließlich war schon beim ersten Anblick des Honda CRX ( Targa ) del sol jemand Feuer und Flamme. Allerdings war das nicht ich. So verlor das Töchterchen ihr Mitbestimmungsrecht, der alte Herr bekam nach produktiven Gesprächen ( "Du kennst dich doch sowieso nicht mit Autos aus." - "Ja, aber ich muss es doch fahren..." "Ach, pappalappap, lass mal deinen Vater machen." - "Aber...." "Nichts aber.") seinen Willen und ich hatte ein Jahr vor meinem 18. einen Honda vor dem Haus stehen. Wenn auch sporadisch und nur, wenn die anderen Familienmitglieder ihn nicht gerade spazieren fuhren.
Aber auch ich lernte, ihn zu lieben. Den Honda. Meinen Kleinen.
Der Ruf der asiatischen Hersteller ist meist schlechter, als sie es eigentlich verdient hätten. So hält unter anderem Toyota schon seit mehreren Jahren den Rekord der Zuverlässigkeit, was nichts anderes bedeutet, als dass die Wahrscheinlichkeit mit einem deutschen Fabrikat wie einem Mercedes liegen zu bleiben wesentlich höher ist als mit einem Toyota.
Aber auch Honda wird des Öfteren unterschätzt, zumal der japanische Hersteller mit einer Jahresproduktion von 17 Millionen Motoren, 110 Fertigungsstätten und rund 131.000 Mitarbeitern als weltgrößter Motorenhersteller gilt. Allerdings entwickelt Honda nicht nur Motoren - klar -, sondern auch Autos ( auch wenn keins davon so schön ist, wie meins ), Außenbordmotoren und - back to the roots - auch Motorräder. Und das nicht ohne Erfolg.
Ihren deutschen Sitz hat die Honda Europe ( North ) GmbH in Offenbach / Main und beschäftigt dort mehrere tausend Mitarbeiter. Zu erreichen ist das Unternehmen am einfachsten und bequemsten im Internet unter www.honda.de.
>>>>> Honda CRX ( Targa ) del sol
- die vier Varianten <<<<<
Nach über 20 Jahren stellte Honda nach seinem bis dato ersten und einzigen Cabriolet - dem S800 - im Jahre 1992 den Honda CRX ( Targa ) del sol vor: Damals konnte sich der potenzielle Kunde auf dem deutschen Markt zwischen vier Varianten entscheiden. Nicht nur dass es zwei unterschiedliche Motoren mit differenzierten Leistungen gab ( zum einen den ESi - zu dem auch mein Baby zählt - mit einem 1,6 l - SOHTC - VTEC - Motor, der es in Anbetracht des doch geringen Hubraumes sogar auf 125 PS bringt und dem VTi, der zwar einen 1,6 l - DOHTC - VTEC - Motor besitzt, aber tatsächlich 160 PS sein Eigen nennen darf ), nein, schon damals konnte man zwischen einem manuellen Aluminium - Targadach und einem elektrisch - betätigten Targadach aus Stahlblech wählen, welches aber meistens bei dem PS - stärkeren CRX zu begutachten ist ( und da ich es doch eher puristisch mag hat mein Kleiner ein manuell abnehmbares Dach, dazu allerdings später mehr ).
Außerdem konnte die ESi - Variante auch mit einem Automatikgetriebe geordert werden, was bei meinem Exponat aber glücklicherweise nicht der Fall ist. Zwar gibt Honda an, dass schon ab den ersten Modellen von 1992 ABS ( Anti - Blockier - System ) und ein Fahrerairbag Standard waren, allerdings habe ich noch nie das Gefühl gehabt, mein Honda besäße ABS. Und tatsächlich hat er das auch nicht, da habe ich ja mal jemanden beim Flunkern erwischt. Zur Verteidigung muss ich allerdings sagen, dass die hondatypische Double Wishbone - Radaufhängung vorn und hinten wirklich vorhanden ist, auf die der Hersteller auf seiner Website so stolz verweist.
Zu erwähnen wäre noch, das Honda den Bau des CRX ( Targa ) del sol in etwa im Jahre 1998 eingestellt hat. Wer also Interesse an solch einem regelrecht einzigartigen Exemplar hat, hat nur noch die Möglichkeit ihn als Gebrauchtwagen zu erwerben.
So, nun aber zu meinem Kleinen…
>>>>> Honda CRX ( Targa ) del sol - ESi<<<<
*** Preis ***
Mein kleiner Honda war zum Zeitpunkt des Kaufes etwa elf Jahre alt, stammte aus erster Hand, lief bereits rund 120.000 km und der Autohändler meines Vertrauens konnte zudem noch ein gepflegtes Scheckheft vorweisen. Und - welch Gottes Geschenk - mein Honda hat sogar eine perfekt funktionierende Klimaanlage. Bezahlt habe ich damals für den außergewöhnlichen kleinen Flitzer rund 4.000 Euro. Ein Preis über den man - und noch nicht einmal frau - meckern kann.
*** Technische Daten ***
Länge: 4.005 mm
Breite: 1.695 mm
Höhe: 1.255 mm
Radstand: 2.370 mm
Spurweite: 1.475 mm ( vorn )
1.465 mm ( hinten )
Leergewicht: 1.095 kg
Zul. Gesamtgewicht: 1.320 kg
Zul. Achslast: 810 kg ( vorne )
570 kg ( hinten )
Standgeräusche dB ( A ): 93 P
Fahrgeräusch dB ( A ): 74
G - Kat
Hubraum in Kubikzentimetern: 1590
Leistung kW pro min -1: K92 / 6500
Höchstgeschwindigkeit ( laut Fahrzeugschein ): 187 km/h
Füllmenge / Kraftstofftank: ca. 45 Liter
Sprit: ganz teuer Super
Lenkung: Zahnstange und Ritzel mit Hilfskraft
Kupplung: Einscheiben - Trockenkupplung, Membranfeder
Bremsen: Bremskraftverstärker
Innenbelüftete Scheibenbremsen ( vorne )
Bremstrommel ( hinten )
Feststellbremse: mechanisch
*** Äußeres und Innenausstattung ***
Als erstes fällt einem die Farbe meines kleinen Flitzers auf: ein bestechendes, betörendes, ja, will fast sagen verführerisches Rot. Handelt sich dabei zwar um keine Metalliclackierung, die würde meinem Kleinen allerdings auch nicht besonders gut zu Gesicht stehen. Was besonders auffällig ist, ist in Anbetracht des Baujahres von 1992 die weiche, runde Form der Karosserie, die sich auch im Innenraum wieder findet. Nicht in Kasten-Zweier-Golf-Form-Manier präsentiert nämlich der CRX sein Innenleben: Eine vollkommene, ineinander überfließende Komposition von schwarzem Armaturenbrett und Mittelkonsole begrüßt den Einsteiger. Handelt sich zwar bis auf die graue Türstoffverkleidung um nichts anderes als Kunststoff, macht aber dennoch einiges her. Hervorzuheben ist noch die Übersichtlichkeit der Instrumente, bestechend durch ihre Einfachheit und klare Linie. Dem Fahrer werden neben einer Sicherheitsanzeige ( die zeigt übrigens an, ob Dach, Seitenfenster, Heckscheibe oder Kofferraum geöffnet sind ) auch noch Drehzahl- und Geschwindigkeitsmesser, Kilometerzähler, Tageskilometerzähler und eine Kraftstoffvorrats- und Motortemperaturanzeige geboten. Zum Handschuhfach ist zu sagen, dass es für mich als frau eindeutig zu klein ist. Zudem handelt es sich um ein absolut raucherfeindliches Auto, denn der Aschenbecher befindet sich gemeinerweise derart in der Mittelkonsole, dass frau einige akrobatische Verrenkungen während der Fahrt vollbringen muss, um die Asche dort gekonnt zu platzieren. Daher bevorzuge ich meist das "Aus-dem-Fenster-Aschen", was allerdings ebenfalls eine hohe Unfallquote birgt, zumal die Zigarette sich nach dem Wegschnippen in den Straßenverkehr wieder ihren Weg ins eigene Auto bahnen kann. Merkt frau daran, dass es hinter dem Fahrersitz mächtig anfängt zu qualmen und eklig nach Verbranntem riecht. Von einer Vollbremsung auf der Autobahn in dieser Situation ist jedoch erfahrungsgemäß abzuraten. Sowohl hinter Fahrer- als auch Beifahrersitz geben zwei erschließbare Fächer genügend Stauraum, ebenso wie ein am hinteren Ende der Mittelkonsole angebrachtes Fächlein. Der Innenraum bietet eigentlich relativ viel Platz, wenn man bedenkt, dass es nur für zwei Personen ausgelegt ist. Zudem ist der Fahrersitz höhenverstellbar genauso wie das Lenkrad. Heizen und kühlen wird vom Honda leicht gemacht, nämlich durch Gebläsesteuerknopf, fünf Funktionstasten, einem Temperatursteuerheber, der Umlufttaste und - mit den Worten Hondas - dem "Klimaanlagen-Ein/Aus-Schalter". Frauen- und Idiotensicher sozusagen. Was am Platzangebot zu bemängeln ist, ist der kleine Kofferraum, denn da passen mit Glück zwei Köfferchen oder drei Bierkästen rein. Vorausgesetzt, man fährt kein Cabrio, denn mit dem Verstauen des Daches verringert sich das Volumen doch noch ein bisschen.
*** CRX del sol goes Cabrio ***
Das Prinzip der Cabrio-Werdung ist denkbar einfach: Ähnlich wie beim Opel Frontera kann das Autodach mit wenigen Handgriffen entfernt werden. Allerdings liegt hier der CRX klar im Vorteil, denn musste man bei den älteren Frontera - Modellen notgedrungen das Dach zu Hause lassen, so kann dies beim Honda in einer eigens dafür vorhergesehenen Haltekonstruktion im Kofferraum verstaut und mitgeführt werden. Man läuft also nicht so schnell Gefahr nass zu werden. Mit ein bisschen Übung ist man in weniger als einer Minute stolzer Fahrer eines Cabrios, denn man muss nur folgende Schritte tätigen:
1. Öffnung des Kofferraums
2. Entriegelung der beiden Dachseitenverriegelungen
3. Hebung des Daches
4. Einlegung in vorhergesehenes Gerüst im Kofferraum
5. Schwenkung der Arretierung zur Rückseite des Wagens
6. Schließung des Kofferraums
( Beim Wiederverschließen verkehren sich die Schritte einfach )
Und schon kann frau im Cabrio über die Straßen flanieren…
*** CRX del sol goes Rennsemmel ***
Um eines vorwegzunehmen: Bei meinem Kleinen handelt es sich schon von Natur aus um einen regelrechten Sportflitzer. Und das spürt man auch beim Fahren. Die 125 PS tun beim Fliegengewicht ihr Übriges, das original Fahrwerk ist, um es gelinde auszudrücken, brechhart. Besonders bemerkbar macht es sich in Form von Rückenschmerzen nach stundenlanger Befahrung von Feldwegen und Landstraßen, die fast nur aus Schlaglöchern bestehen ( hervorzuheben ist jene, die von Oebisfelde nach Haldensleben führt ). Bei solch schlechten Straßen besteht somit nicht nur die Gefahr sich Schäden an den Stoßdämpfern zuzuziehen sondern auch den Fahrspaß zu verlieren. Noch dazu ist mein Kleiner nicht gerade vorteilhaft tiefer gelegt, sodass ab und an die Möglichkeit besteht, den Frontspoiler zu verlieren. Aber abgesehen von diesen wenigen, kleinen Problemchen garantiert der CRX vor allem eins: Fahrspaß pur. Denn eben auch durch das straff abgestimmte Fahrwerk liegt er verdammt gut in den Kurven, allgemein hin drückt man dieses Phänomen mit den Worten "Dieser Wagen liegt wie auf Schienen" aus. Mit ihm gleitet frau regelrecht über die Straßen. Besonders wohl fühlt sich der kleine Flitzer auf der Autobahn, wo er - Berg runter, wohlgemerkt - eine Höchstgeschwindigkeit von rund 215 km/h erreicht. Ist trotz allem Spaß an der Geschwindigkeit nicht zu empfehlen, da die Motorenlautstärke nach wenigen Minuten dem eines startenden Kampfjets in zwei Metern Entfernung ähnelt und einfach unerträglich wird. An Musik hören ist dann natürlich auch nicht mehr zu denken.
An der Beschleunigung selbst gibt es nichts zu meckern, denn selbst beim Beschleunigen im vierten Gang bei 60 km/h zieht der Kleine regelrecht von dannen und hinterlässt nur noch eine Stabwolke. In folgender Weise können die fünf Gänge ausgefahren werden, was allerdings noch nicht einmal vom Hersteller Honda selbst empfohlen wird:
1. Gang: bis 52 km/h
2. Gang: bis 90 km/h
3. Gang: bis 135 km/h
4. Gang: bis 185 km/h
5. Gang: Höchstgeschwindigkeit
Von 0 auf 100 km/h braucht der CRX im Schnitt etwa acht Sekunden und da der kleine Flitzer auch in höheren Gängen eine hohe Beschleunigungskraft an den Tag legt, gehört das Überholen anderer Verkehrsteilnehmer zu den leichtesten Übungen, denn man ist einfach und schnell vorbeigezogen.
Die recht kleinen Automaße, zumal in der Länge, bringen redliche Vorteile beim Einparken mit sich. Ob vorwärts, rückwärts oder seitlich rückwärts: In wenigen Sekunden ist der CRX in einer noch so kleinen Parklücke ( Vorausgesetzt man parkt nicht wie frau ).
Im Schnitt verbraucht der Honda CRX del sol rund 7,2 Liter auf 100 Kilometer, abhängig - natürlich - wie bei jedem anderen Auto auch besonders vom Fahrstil ( benutzt man allerdings die Klimaanlage kann der Verbrauch recht schnell die 10 - Liter - Marke überschreiten und die Beschleunigung leidet auch beträchtlich ). Durch den doch recht kleinen Tank, der ja gerade mal rund 45 Liter fasst, sind häufigere Tankstops an der Zapfsäule ( Achtung: Tankdeckel befindet sich links an der Fahrerseite ) nötig. Als Familienauto ist mein Kleiner also denkbar ungeeignet, wenn er auch zumindest günstig im Unterhalt ist.
*** Kosten des Unterhalts ***
Für die Kfz-Versicherung fallen beim Honda CRX del sol als Erstwagen und bei 30 Prozent ( Papa macht es möglich ) vierteljährlich etwa 71 Euro Beitragsgebühren an. Die Versicherungskosten belaufen sich somit auf knapp 284 Euro im Jahr, was ja in Anbetracht der Versicherungsbeiträge eines gängigen VW-Golf-Modells zum Beispiel nicht unbedingt viel ist. Die jährlich anfallende Kfz-Steuer beträgt zudem 172, 50 Euro.
Günstig. Wenn es das kleine Hondalein nicht nach Reparaturen durstet…
*** Reparaturkosten ***
An dieser Stelle muss ich, wenn auch ungern, ein Vorurteil bestätigen, da ich es zumindest auch nicht entkräften kann: Japanische Autos sind in Reparaturfällen zumeist wirklich teurer als ihre europäischen Kollegen. Zumindest für den Halter, der großen Wert auf Originalersatzteile legt. So verbrachte mein Kleiner eine Woche in diesem Sommer in der Werkstatt, da sowohl eine neue Batterie als auch ein neuer Zündverteiler fällig war. Die Kosten für die wartungsfreie Batterie beliefen sich zwar nur auf 59 Euro, dich für den Original - Honda - Zündverteiler hätte ich sagenhafte 489 Euro berappen müssen. Somit hätte sich die komplette Rechnung samt Einbau auf 616, 95 Euro belaufen. Und da frau sich das als Volontärin nicht unbedingt leisten konnte beziehungsweise wollte, griff sie auf einen Internethändler zurück, der speziell für Honda-Modelle alte und neue No-Name-Ersatzteile anbietet. Dort bekam ich sogar ein neues Ersatzteil für knapp 110 Euro und schon schmerzte die Rechnung mit 227, 95 Euro nicht mehr allzu sehr.
Ansonsten liegen die Kosten bisher im Rahmen, auch jene für die regelmäßigen Inspektionen liegen nicht signifikant höher als bei anderen Modellen in dieser Altersklasse.
*** Technische Probleme ***
Bis auf den oben geschilderten Werkstattfall gab es fast keine sonderlich nennenswerte Vorfälle seit dem über einjährigen Besitz. Nur ein Problemchen, das sich in regelmäßigen Abständen zu Wort meldet: Wenn frau beim Anfahren den Kleinen abwürgt - passiert aber ganz ehrlich nur beim CRX manchmal -, bleibt er meistens mindestens fünf Minuten aus und will einfach nicht mehr anspringen. Hört sich komisch an, ist es aber nicht, zumindest dann nicht, wenn frau auf einer dreispurigen Schnellstraße die mittlere Spur ungewollt blockiert. Aber zum Glück wird einer Frau solch ein regelwidriges Verkehrsverhalten nicht übel genommen ( "Komm schon, du blöde Kuh, sonst schieb ich dich von hinten!" "Zu frau zum Fahren, odda wie, odda wat?!" )
Für konstruktive Lösungsansätze wäre ich an dieser Stelle dankbar, denn den Gang zur Werkstatt scheue ich arg, verständlicherweise.
*** Fazit ***
Alles in einem war der Kauf meines kleinen Honda CRX del sol ein absoluter Glücksgriff. Ein besonderer, auffälliger weil vor allem seltener Sportflitzer der perfekten Fahrspaß bietet, noch dazu bei Bedarf in sekundenschnelle zu einem schönen Cabrio umfunktioniert werden kann. Punktabzug gibt es allerdings aufgrund des kleinen Kofferraums ( ungeeignet für Großeinkäufe oder Urlaube ) und der Motorenlautstärke: Ob im Stand, beim Beschleunigen oder bei voller Fahrt, für ein Sensibelchen wie mich ist der Honda einfach mal zu laut. Zudem - wenn man die Reparaturen außer Acht lässt - ist der Honda einfach günstig im Unterhalt und im Verbrauch. Für 4000 Euro ein wahres Schnäppchen, allerdings ist der CRX del sol nicht mehr allzu leicht zu bekommen. Was unter anderem daran liegt, dass sich ein Besitzer nicht von solch einem Auto trennen will. Zumindest ich nicht. Trotz allem und gerade deswegen.
ein Testbericht von Robzn2004-05-04 21:44:23vom 04.05.2004Empfehlung: ja
Vorteile: niedriger Verbrauch(min.5,5l,max.10l),gute Beschleunigung(8Sek.),seltenes Auto,günstige Anschaffungskosten,geniales Aussehen...Nachteile/Kritik: wenig Platz im Innenraum,teuer in der Versicherung,teure Ersatzteile,Rost
Text ist 9 Seiten lang und handelt vom 92er als auch von 87er CRX ED9,Vergleich,Reparaturen,Verbrauch und mehr.
Letztes Update am: 11. März 2004
Bei weiteren Fragen (falls es die nach dem Lesen noch gibt :) ), einfach ne Mail an Robert@gijimbo.de und ich werde versuchen sie zu beantworten.
Hier der Bericht meines alten ’92er CRX ED9:
Der CRX ist wahrlich kein Auto für Personen, die sich mit viel Gepäck herumschlagen. Der Innenraum wird von zwei großen Sportsitzen dominiert, wohinter sich eine winzige Bank für zwei Personen zwängt. Zwar ist der Wagen nur für vier Personen zugelassen, aber ich bin auch bereits eine kurze Strecke mit fünf Personen gefahren. Es ging, aber es ist sehr sehr eng und das auch schon zu viert oder zu dritt. Man kann also davon ausgehen, dass es nur ein Fahrzeug für zwei Personen ist. Alles andere ist eine Qual, da dann niemand der Insassen bequem sitzt.
Meine längste Strecke zu viert waren bisher 1600km von Niedersachsen, bis an die Kroatische Küste. Für mich war es okay, aber alle anderen haben geflucht und gezetert. ;) Man sollte sich also darüber im klaren sein, dass man keine Familienkutsche fährt, sondern ein 2 Sitzer-Fahrzeug mit einer „Notsitzbank“.
Der Kofferraum hingegen ist soweit i.O., wird aber durch die abfallende Klappe hinten etwas eingeschränkt; doch kann man, natürlich nur falls man allein oder zu zweit unterwegs ist, die Bank umklappen und mühelos mehrere Koffer und Taschen unterbringen um mit dem Wagen in Urlaub zu fahren. Ich habe sogar eine 1 1/2m lange Leiter, Farbe und eine fast 2m lange Wasserwaage in den Wagen reinzwängen können ohne Probleme. Sogar der riesen Kaninchenstall meiner Freundin passt da rein. Es ist nur die Frage, wie bequem man es denn gern haben möchte. Dass der Wagen kein Transporter ist, sollte einem vorher bewusst sein. Aber mit etwas Fantasie und Ideenreichtum geht das schon.
Noch mal zu den Sportsitzen. Sie sind sehr groß und man liegt relativ gut im Wagen, so das die Fahrt selbst irgendwie unwirklich erscheint, als würde man Fern gucken. Nachdem man sich an die Sitze gewöhnt hat, sind auch lange Autobahnfahrten kein Problem mehr. Die Türen sind etwas länger als gewöhnlich, was aber vielleicht auch nur eine persönliche Einschätzung ist, wodurch man beim einparken zwischen zwei Autos etwas Probleme beim Ein- und Aussteigen hat.
Die Bedienelemente sind im Innenraum sehr gut angeordnet, lediglich der Schalter für das elektrische Schiebedach könnte in der Mitte des Autos, anstatt links neben dem Lenkrad angebracht sein, damit auch der Beifahrer das Dach bedienen kann (Manuell oder elektrisch unter dem Dach kann man es nicht öffnen.). Und sogar ein Höhenverstellbares Lenkrad ist vorhanden (nicht vor und zurück)! Den Tankdeckel und den Kofferraum kann man bequem per Schaltung am Fahrersitz öffnen und auch eine Frischlufteinlassregelung für den Fahrer gibt es (man kann demnach gleichzeitig warme Luft zum Beifahrer und Frischluft für den Fahrer einlassen). Das war es aber auch schon mit dem Luxus, da weder eine Servolenkung, Air-Back, Fensterheber oder ABS serienmäßig sind. Aber wer braucht so etwas schon. Ich bin vorher mit Servo gefahren
und sehe da absolut keine Nachteile ohne. Ansonsten werden Licht und Scheibenwischer komfortabel über Drehschalter am Lenkrad angesteuert. Zusätzlich findet man eine Digitale Quarzuhr, sowie elektronisch verstellbare Lüftungsschalter im Innenraum (mit Umluftfunktion), ein sportähnliches Lederlenkrad und sogar eine Lampe im Kofferraum.
Lautsprecher sind vorne in der Türverkleidung eingesetzt, sowie neben den hinteren Sitzen und an den Seiten des Kofferraums neben der Heckablage. Man braucht also nicht einmal extra die Kofferraumablage kaputt zu sägen um Boxen einzubauen.
Die Fahreigenschaften sind recht gut. Das Fahrwerk ist mittelhart eingestellt, so das man gut um die Kurven kommt, aber dennoch nicht jede winzige Bodenwelle spürt. Und auch wenn, so fangen einen die Sportsitze gut auf und lassen einen nicht hin und her rutschen. Die Lautstärke liegt bei meinem Standart-Endschalldämpfer noch in erträglichen Bereichen. Die Lenkung ist sehr gut und direkt, auch ohne Servo. Ich bin eine zeitlang mit sehr abgefahrenen Reifen gefahren (~0,8mm) und hatte den Wagen selbst bei starkem Regen und Aquaplaning im Griff. Die Beschleunigung kommt erst ab ca. 4000 Umdrehungen/Sek. wirklich in die Gänge, dann aber geht er hoch bis über die 7000er Marke ohne im roten Bereich zu sein (Der Drehzahlbegrenzer springt im Idealfall bei 7800u/min, was ich aber nie wirklich erreicht habe.). Das kommt, soweit ich mich recht entsinne, dadurch, dass die Ventile (16 an der Zahl) länger geöffnet bleiben ab ca. 4000, dann mehr Sprit zum Motor gelangt und die zweite Nockenwelle einsetzt (?!). Man stelle sich einfach vor mit 50 durch die Stadt zu fahren im vierten Gang... dann ist man außerhalb wo 100 erlaubt ist und schaltet spontan in den ersten bis 65, *klack*schalten* in den zweiten um in Bruchteilen von Sekunden die 100er Grenze erreicht zu haben und alle anderen hinter einem Staub schlucken zu lassen; man merkt dann sehr schnell, dass man in einem kleinen Sportwagen sitzt. Im Detail liegt die Beschleunigung bei etwa 8 - 8,5 Sek. Das Bremssystem funktioniert über Bremsscheiben an Vor- und Hinterrädern. Diese halten den Wagen ganz gut auf der Spur, auch wenn manche behaupten, dass die Bremsleistung beim CRX ungenügend ist. Zumindest bei meinem 92er Modell habe ich dies nie festgestellt.
Rost war hier zumindest kaum ein Problem. Höchstens ganz wenig unter dem Dach, ansonsten waren die Radläufe noch völlig in Ordnung und es waren auch noch keine Bläschen zu sehen.
Für meinen 124 PS Boliden bezahle ich bei Ontos (www.ontos.de) vierteljährlich 149 Euro für Haftpflicht, bei 60% (SF4). Zum Vergleich, ein 89er Honda Prelude mit 81 statt 91kw, aber dafür 2, anstatt 1,6l Hubraum kostet 50 Euro weniger! Sogar ein 130PS Ford Escort Cabrio kostet nur 100,00 Euro.
Die Steuern betragen für die 1,6l Maschine mit geregeltem Katalysator ca. 170 Euro. Doch dafür rentiert es sich beim Tanken. Im Durchschnitt lag mein Verbrauch bei genau 7,1l, worunter sowohl Stadtfahrten, als auch Autobahnfahrten über 200km/h lagen. Das kommt wohl dadurch, dass die Maschine für die PS Zahl recht klein dimensioniert ist mit ihren 1,6l und auch nur 940kg wiegt. Der Tank fasst bei mir übrigens etwa 32l. Klein zwar, aber dafür wird der Wagen auch nicht so schwer ... hm, muss jeder selbst wissen ob das nun ein Vor- oder Nachteil ist. Den niedrigsten Verbrauch hatte ich auf einer Fahrt hinter Hamburg, wobei ich nach 192km nur genau 10,5l tanken brauchte! Wenn man schnell fährt verbraucht man klarerweise mehr, aber wer sparen will, der kann das auch entsprechend. Die Endgeschwindigkeit liegt laut Fahrzeugbrief bei 203km/h, ich bin aber laut Tacho auch schon 215km/h gefahren und die Nadel hat sich immer noch bewegt (Sind alles sicher Abweichungen des Tachos.).
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Ein kleines Update...
Jetzt ist es Zeit bei meinem kleinen CRX Tüv machen zu lassen. Und siehe da, es kommt schon etwas zusammen. Z.B. benötige ich einen neuen Scheinwerfer. Nachgefragt bei meinem Honda Händler des Vertrauens und erfahren, dass dieses Gerät (EIN (1x!) Scheinwerfer!) 250,00 Euro kosten soll. Da mir das wahrlich zu viel ist, habe ich versucht die alten Lampen ohne Höhenverstellautomatik einbauen zu lassen, die ich günstig für 50 Euro erworben habe. Doch leider haben diese nicht gepasst, zwar von der Größe und Form, aber nicht von den Einbaumöglichkeiten. Hinzu, zu meinem noch nicht vorhandenen Scheinwerfer, kommt noch ein Blinker, ein Krümmer der ersetzt werden muss, da mein alter „gerissen“ und ein neuer Mittelschalldämpfer der komplett verrostet ist. Auch die inzwischen 11 Jahre alten Bremsscheiben müssen komplett an allen 4 Rädern ausgetauscht werden. Dann kommt noch der Kühler der total vergammelt ist und ich bin bei einem Preis, den ich leider erst nächste Woche erfahren werde.
Den Preis habe ich jetzt erfahre und das ganze nun im einzelnen:
Kühler (Der ist inzwischen so dermaßen undicht, dass jede Fahrt zum Horrorszenario wird und ich kaum 200km fahre ohne nachfüllen zu müssen.):
neu 300 Euro (gebraucht sehr selten zu finden)
Krümmer
neu 250 Euro (gebraucht ca. 50)
Mittelschalldämpfer
neu 150 Euro (gebraucht mit Krümmer ca. 100)
Scheinwerfer
Neu 250 Euro (gebraucht ca. 50-150, beim Schrottplatz waren es 130)
Blinker
Neu 45 Euro (gebraucht von ca. 15-30)
4 Bremsscheiben vorn + hinten (ohne Beläge)
170 Euro neu (abschleifen wollte man bei den alten Scheiben nicht mehr machen)
Tüv
ca. 30 Euro
Nachgucken lassen warum der Wagen jetzt auch noch plötzlich Öl verliert
??
Zusammen nur um Tüv machen zu lassen:
1195 Euro
Da mir das alles zuviel war, beschloss ich also mir einen neuen Wagen zuzulegen. Nach etlichen Telefonaten und Suchen beschloss ich dann doch mir einen neuen CRX zu holen, obwohl ich eigentlich keinen mehr haben wollte. Ich hätte auch einen Corrado G60 für 2000 Euro bekommen, aber wer will schon einen Wagen fahren der 15l verbraucht? Oder einen Golf2 mit 12l? Da freue ich mich über meine 7l und heize den anderen trotzdem davon.
Gesagt getan, nun habe ich einen CRX ED9 von 1987 mit 150.000km. Tatsächlich sehr viel älter als der andere, dafür aber mit 2 Jahren Tüv, den der andere niemals bekommen hätte!
-------------------------------------- Fazit 1 (nach dem ersten CRX): --------------------------------------
Mein persönliches Fazit ist im allgemeinen positiv. Der bis 1993 gebaute CRX ED9 ist ein Wagen für Geschwindigkeitsfreaks mit niedrigem Geldbeutel, die nicht bei jedem Tanken Hunderte von Euro hinblättern möchten, und diejenigen unter uns die keinen Wert auf Platz im Innenraum legen. Dafür bekommt man aber einen Sportwagen im Handtaschenformat, der nicht nur das Auge erfreut. Mittlerweile ist er sehr günstig zu erstehen, ein Blick bei mobile.de (siehe auch mein Beitrag zu Mobile.de) hilft einem schnell dabei sich einen Überblick über Preise und Ausstattung des alten Hondas zu machen. Und wer noch ein bisschen mehr möchte, kann sich auch anstatt des ED9 mit DOHC Motor einen entsprechenden V-Tec holen, der dann auch gleich etliche PS mehr hat, z.B. den EE8 (150 PS Serie). Aber das wiederum ist alles eine Frage des Geldes.
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Hier nun mein Bericht des alten, „neuen“ CRX:
Der CRX mit dem Baujahr 1987 ist optisch auf den ersten Blick von dem neueren ED9 Modellen bis 1993 kaum zu unterscheiden. Auffallend sind die gelben, anstatt weißen Frontblinker und die größeren Lichter am Heck (der neuere CRX hat etwas flachere und längere). Im Innenraum sind lediglich einzelne Knöpfe anders angeordnet (etwa Heckscheibenheizung oder die Nebelschlussleuchte) und der Ansaugbereich des Luftfilters liegt an anderer Stelle. Ansonsten sind mir bisher kaum größere Unterschiede aufgefallen.
Leider hat mein neuer CRX viel Rost an den hinteren Radkästen (davon liest man ja sehr häufig) und auch ein ganz klein wenig Rost unter dem Schiebedach, was aber kaum zu erkennen ist. Vor ein paar Tagen habe ich diese Roststelle sogar an meinem 92er CRX entdeckt und diesen Wagen fahre ich auch schon seit 4 Monaten und habe nie etwas bemerkt, also halb so wild. Der Wagen hat damit sogar Tüv bekommen. Ein interessantes Merkmal ist im Brief zu erkennen; der Wagen ist 25mm kürzer und somit satte 15kg leichter und wiegt nun ca. 925kg! G-Kat hat der Wagen übrigens auch (nachgerüstet versteht sich). Zuerst dachte ich mir, naja, wenn er keinen G-Kat hat, bezahle ich eben ein bisschen mehr, da der CRX ohne Kat ja ein wenig spritziger sein soll. Das die Steuer dann anstatt 170 Euro (E1) gleich über 400 Euro kosten soll, erfuhr ich dann erst später. Merkwürdig ist allerdings die komische Kupplung, die erst sehr spät kommt. Beim alten CRX trat ich kurz auf die Kupplung, geschaltet, Vollgas. Jetzt heißt es gas, Kupplung treten, warten, dann langsam Gas geben um die Kupplung nicht schleifen oder springen zu lassen. Es ist nerviger als es sich anhört. Nachstellen lassen kann man das wohl nicht (kA wie, habe ich auch nur durch gehört, dass es so etwas gibt.), sie ist einfach nur alt. Die Bremsen machen es sicher auch nicht mehr lange. Wenn ich nämlich bei etwas höherer Geschwindigkeit bremse (darf mit den 155 Winterreifen nur 160km/h fahren, anstatt wie bei den alten 185 Winterreifen 190km/h) vibriert die gesamte Karosse und man muss das Lenkrad wirklich sehr stark festhalten. Das liegt daran, dass die Bremsscheiben vorn Wellen aufweisen. Wenn man mit der Hand darüber fährt, spürt man es ganz deutlich. Ein Tip: Achtet darauf, dass die Stoßdämpfer für die Heckklappe heile sind! Meine waren es jedenfalls nicht und ich durfte die Klappe immer nebenher festhalten. Die Dinger kosten knapp 80 Euro, nicht das man denkt es wären günstige Ersatzteile. Nett ist übrigens mein Echtholzlenkrad das ebenfalls eingetragen werden musste (10 Euro). Nervig wird es aber schon nach ein paar hundert km wenn die Hände anfangen zu schwitzen und man immer ein wenig am Lenkrad abrutscht. Ansonsten sehe ich aber kaum Nachteile beim 87 CRX gegen den 92. Nur das der eine heile ist und der andere vollkommen kaputt war.
Ein weiterer Punkt sind die Endtopfhalterungen. Beim 92er gehen sie in Radrichtung, beim 87er in Wagenrichtung. Heißt also, dass ich den einen Topf nicht beim anderen anbringen konnte. Man hat mir zwar gesagt, dass die meisten Töpfe nicht passen und man fast immer die Halterungen umbauen muss, aber den nächsten Ärger mit Tüv wollte ich mir dann ersparen.
Spritverbrauch
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Am merkwürdigsten ist der Spritverbrauch beim 87er CRX. Die ersten beiden Tankfüllungen ergaben einen Verbrauch von 10l auf 100km, eine ganze Menge mehr als bei meinem alten der doch höchstens 7,8l schluckte bei Volllast, was mich dazu veranlasste einige „Optimierungen“ durchzuführen. Zunächst habe ich den Luftfilterkasten überprüft und ihn ausgeklopft, da man meint ein dreckiger würde dazu führen, dass der Motor mehr Benzin als Luft ansaugt (wie der Choke bei alten Wagen). Danach habe ich einen langen Plastikkanal entfernt der vom Luftfilterkasten aus über den Kühler geht. Dieser ist ausschließlich dafür da, die Luftzirkulation zu steuern und den Wagen leiser zu machen. Also raus damit. Wer weiß ob es Sprit spart, theoretisch könnte man meinen der Motor braucht mehr Kraft um die Luft anzusaugen, aber auch wenn nicht, dass Ansauggeräusch hört sich ganz vernünftig an. Danach einen Ölwechsel mit 5W40 vollsynthetischem Motoröl gemacht um Reibungswiderstände zu verhindern und einen guten Mittelwert zwischen zu leichtem und zu groben Öl zu haben. Kostet übrigens auch nicht mehr viel als normales 10W40 (Billigöl aus dem Baumarkt :) ). Nachdem auch das getan war, kaufte ich neue Zündkerzen und lies diese Wechseln. Erstaunlich war hierbei, dass Zündkerzenwechseln in der Werkstatt 40 Euro kosten sollte. Also habe ich mir die Kerzen für 10 Euro im Einzelhandel gekauft. Danach bei ATU wollte man dort für das Einbauen (also nur alte raus, neue rein) 25 Euro haben, was 50 DM entspricht! Ein Wucher. Im Endeffekt bin ich zu einer Hondawerkstatt gefahren und habe es dort kostenlos machen lassen! Einfach nur nachgefragt und ein netter Herr half mir beim Austausch, da ich selbst nicht das nötige Werkzeug hatte.
Hier das Ergebnis:
Ölwechsel:
Arbeitszeit beim Autoschieber um die Ecke: 5 Euro
Ölfilter von ATU: 7 Euro
5W40 vollsynthetisches Motoröl von Marktkauf Baumarkt: 15 Euro
ges. 27 Euro
Zündkerzenwechsel:
4 Zündkerzen: 10 Euro im Einzelhandel
Arbeitsaufwand beim Hondahändler: kostenlos
ges. 10 Euro
Nun habe ich es geschafft auf 100km nur 5,6l zu verbrauchen! Ein Spitzenwert... wenn die Karre nicht auf ganz kurzen Beschleunigungsstrecken das 4fache verbrauchen würde. Ein Beispiel: Ich fahre etwa 70km lang sparsam und sehe, dass ich in etwa 7l auf 100 verbrauchen werde. Dann überhole ich einen LKW und schalte bei 80km/h in den zweiten und nach dem Überholmanöver wieder in den fünften. Später mache ich das noch mal und bin danach wieder sparsam. Anschließend fahre ich zur Tanke und dann kommt die Überraschung, 10l! Und das von ein paar ganz kurzen Überholungen. Möglicherweise muss ich den Wagen auch erst mal richtig einfahren, da er vorher ja NUR Stadtfahrten, nie Autobahn und höchtens 7km Landstraße mitgemacht hat.
... ein paar Wochen später.
Komisch diesen Text jedes mal wieder zu aktualisieren, ich weiß gar nicht wo ich zuerst anfangen soll zu schreiben. Nun, auf einer längeren Autobahnfahrt habe ich festgestellt, dass der Wagen mit ach und krach über 200 km/h schafft. Laut Tacho. Vielleicht auch ein Effekt der sich auf das reine Stadtfahren zurück führen lässt? Komisch ist es jedenfalls, wobei ich sagen muss, dass sich die Nadel nach einiger (etwas längerer) Zeit dann doch noch bewegt. Da ich aber immer noch das Problem mit den Bremsen hatte, habe ich mich entschlossen diese wechseln zu lassen. Wenigstens vorn. So bin ich dann zum Fachhandel gefahren und habe mir zwei Scheiben und zwei Bremsbeläge für vorn für zusammen 122 Euro (ich habe sogar noch 2 Euro Skonto bekommen) gekauft. Die Bremsflüssigkeit kostete bei ATU etwa 5 – 7 Euro. Das Wechseln ließ ich bei einer bekannten „Privat“-Autowerkstatt machen und bezahlte dafür 25 Euro. Wie auch immer, in einer normalen Werkstatt sollte mich dies 60 Euro für die reine Arbeitszeit kosten. Interessant war, dass die Bremsen nach einer kurzen Testfahrt danach zu rauchen anfingen, es kam regelrecht Qualm über den Reifen hervor. Der Techniker meinte es handele sich dabei um das Fett auf den Bremsen welches anfangs noch weggebrannt werden würde. Dafür ruckelt der Wagen allerdings absolut nicht mehr beim bremsen und man muss auch keine Angst mehr haben. Hat sich also gelohnt, auch wenn ich auf die Kosten hätte verzichten können. Beim Abbau stellten wir auch fest, dass die Bremssättel für die Beläge etwas verschlissen sind und die Abnutzung der Beläge damit um das doppelte steigt, da diese nicht mehr richtig zurückfahren und immer an der Scheibe schleifen. Selbst wenn man nicht bremst. Die Zeit wird zeigen ob es stimmt.
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Noch ein kleiner Text über die Zulassung des Fahrzeugs bzw. der entstandenen Kosten (vielleicht ganz interessant zu erfahren, wenn man überlegt sich einen neuen Wagen anzuschaffen):
Abmelden des alten Fahrzeugs: 5,60 Euro
Anmelden des neuen Fahrzeugs: 71,20 Euro
- Umschr. v. außerh. Zul-pflicht 26,60 Eur
- KBA-Gebphr/Erf.v.Unterl. 2,60 Eur
- 2 Klebesiegel 0,60 Eur
- Wunschkennzeichen 10,20 Eur
- Technische Änderung (Lenkrad eintragen lassen, Gutachten vorgelegt) 10,20 Eur
- 2 Kennzeichen anfertigen lassen 22,00 Eur
Wenn man sich übrigens entschließt doch ein anderes Nummernschild haben zu wollen, als man gekauft hat, so kann man den Wagen für 39 Euro (inkl. 22 Euro Nummernschildherstellung) ummelden.
Und diese sog. gelben Überführungskurzzeitkennzeichen kosten nur deshalb 14 Euro und nicht 22, weil sie angeblich aus minderwertigerem Material bestehen (Aussage von einer netten Dame bei der Zulassungsstelle.).
Zu Ostern haben wir zu zweit eine kurze Europatour mit dem kleinen ED9 gemacht und knapp 3000 km dabei zurück gelegt.
Verbrauch bei konstant 120 km/h: 5,5l !
Verschleißteile: ein geplatzter Reifen in Wien, etwas Ölverlust
Das beschriebene Geschwindigkeitsproblem dürfte nun auch fast gelöst sein. Zwar macht mir die Kupplung noch etwas Sorgen, aber nun schaffe ich es den Wagen fast auf 220 km/h zu bekommen. Mehr will ich dem Auto mit den Winterreifen nicht antun, da mir der eine Platten gereicht hat. Wie man sieht, kann man also auch noch ältere Autos mit über 150.000km einfahren!
Nun habe ich aber wieder Probleme mit den Bremsen. Sie quietschen!? Quasi eine standard Situation: Ich fahre mit 50 durch die Stadt, rote Ampel, bremse ... man hat eine Wagen vor sich und muss mit etwa 10km/h noch mal etwas langsamer bremsen und .. „quiiiiiieeeeeetsch“ alle Augen sind auf dein Auto gereichtet. Toll, wirklich toll. Man bremst nicht schlechter oder langsamer wie sonst, aber es ist laut und vor allem nervig. Jetzt hat vor zwei Tagen wieder die Bremslampe geleuchtet und gewarnt, dass zu wenig Bremsflüssigkeit drin ist.. warum auch immer. Aber ein Auto Bj. 87 ist nun einmal kein Neuwagen!
Hm, bald ist wohl auch die Kupplung dran ersetzt zu werden. Kuppeln normal geht ganz okay inzwischen. Jedoch ... wenn ich etwa 100 im fünften fahre und auch im fünften Beschleunigen möchte, geht die Drehzahl gleich hoch bis kurz vor den Begrenzer und verharrt dort; geht manchmal sogar ein bisschen zurück, während die Geschwindigkeit langsam ansteigt. Man muss es wohl gesehen haben, aber der Effekt ist doch wirklich sehr erstaunlich. Man muss also immer im niedrigen Gang sein um beschleunigen zu können, damit eben dieser beschriebene Effekt nicht eintritt. Mit der Zeit nervig und auch wenn man den Teufel nicht an die Wand malen sollte: teuer!
Nachtrag vom 02. Jun 2003 (langsam wird es zunehmend komplizierter diesen Text zu lesen und zu schreiben..)
Das Quitschproblem lässt sich laut Werkstatt auf die Bremssättel zurückführen die wohl ausgeleiert sein sollen. Die Bremskraft sei davon nicht beeinflusst, nerven tut es dennoch ohne Ende. Ich traue mich manches mal überhaupt nicht draufzutreten und bremse dann mit der Handbremse. Aber was will man machen. Jetzt kommen jedenfalls auch noch die besch§$§“%“$ Bremsen hinten dran! Auf einer Fahrt nach Kassel hat es auf einmal ganz plötzlich angefangen zu fauchen wenn ich gebremst habe. Ein ganz merkwürdiges und lautes Geräusch, dass von der Beifahrerseite, hinten zu kommen schien. Angehalten und nachgeguckt; nix. Dann wieder zur Werkstatt (inzwischen meinen besten Freunden) und gefragt. Die Bremsbeläge sind runter, da ist absolut gar nichts mehr drauf, nur noch blankes Metall. Und nun? Beläge kosten 40 Euro (die hatte er noch zufällig da ... er wusste wahrscheinlich, dass ich bald wiederkomme mit der Karre), doch er will sie nicht einbauen. Und zwar aus dem Grund, weil der linke (der rechte ist der mit den Geräuschen) Bremssattel Bremsflüssigkeit verliert und er meint es sei mein eigenes Risiko mit dem Wagen weiterzufahren! Daher also das häufige Nachkippen (etwa eine Dose / 2 Monate). Reparatur kostet etwa 300 Euro. Dazu kommen dann noch die Beläge für hinten (da sind noch nicht mal die Scheiben mit drin) und ich bin bei 400 Euro!! Ich mache mir ernsthaft Gedanken, ob ich diesen Wagen überhaupt noch fahren will, es ist irgendwie immer das selbe mit dem CRX, ständig geht etwas kaputt. Von dem Geklappere beim Lenken ist bei dem Preis noch gar nicht die Rede. Jetzt die Tage werde ich mich mal mit einem anderen Autoschieber aus der Gegend unterhalten, der mir vielleicht ein paar günstige Ersatzteile besorgen und sie auch selbst einbauen kann. Und danach? Verkaufen? Toll, aber was dann?! Der CRX ist trotz aller Probleme meistens immer noch die beste Wahl. :-/
Und von wegen man sollte sich keinen getunten holen, weil man meint die sind verheizt... meiner war es nicht und er fuhr anfangs miserabel. Ein Freund von mir hat sich einen alten Civic Bj.91 mit nur 70.000 (!) km geholt! Ein Rentnerfahrzeug. Natürlich ungetunt. Und was hat er davon? Das Auto sieht zwar ganz okay aus, schafft aber dafür nur knapp 140, beschleunigt wie ein altes Kamel und der Auspuff ist jetzt trotzdem kaputt. Apropos Auspuff. Sein Civic war seitdem er ihn hatte lahm! Mit seinen 75 PS schaffte er grad mal 130 km/h mit Rückenwind und Anlauf. Grund war der Endtopf! Die Vorbesitzerin ist permanent untertourig gefahren und so rußte der Auspuff mit den Jahren einfach komplett zu. Nachdem er ihn gewechselt hatte, rannte die Kiste wie eine 1. und schaffte auch Anhieb gleich 160 (mehr wollte er mit den Winterreifen nicht). Möglicherweise tritt dies auch beim CRX auf, der ja im Grunde auf dem Civic aufbaut.
23. Jun. 2003 – Bremsen sind heile, Kupplung kaputt
Nachdem ich jetzt die Bremsen hinten nochmals überprüft habe, stellten wir fest, dass ein einziger Bremsbelag (hinten rechts) kaputt war. Kaputt im Sinne von abgeschliffen, es war lediglich das Metall übrig. Der „Schleifstein“ war komplett weg. Und das aber nur auf einer Seite! Wahrscheinlich muss er irgendwann festgehangen und sich so ungleichmäßig abgenutzt haben. Hier im kurzen die Kosten dafür:
Bremsbeläge (4Stk.) für hinten:
42,00 Euro bei PV-Autoteile
25,00 Euro Einbau beim Autoschieber
Kurz nachdem die Bremsen repariert waren, ging die Kupplung kaputt, super. Auch hier im kurzen die Kosten:
Komplette Kupplung (drei oder vier versch. Teile, nicht nur die Scheibe): 160,00 Euro inkl. MwSt. von Honda-Werkstatt (kein original Honda-Teil), oder 149,00 Euro zzgl. MwSt. von PV-Autoteile
Einbau in einer Honda-Werkstatt: 250,00 Euro (4 Std.)
Einbau beim Autoschieber: ~75,00 Euro
30. Jun. 2003
Die Kupplung ist nun wieder heile und es hat mich insgesamt 270,00 Euro gekostet.
190,00 Euro für die Teile und 75,00 Euro die Arbeitszeit. Dafür fährt sich der Wagen jetzt besser denn je. Unglaublich, aber er zieht nun ohne Ende.
Rost
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Viele CRX Besitzer klagen über Rost an den Radläufen. Den hatte ich auch und in einer solchen Menge, dass man dachte der Wagen fällt gleich auseinander. An der linken Seite etwas mehr, auf der anderen nur kleine Bläschen. Entfernt man diese aber, so sieht man dann, dass darunter der ganze Lack anfängt zu gammeln. Mit einigen wenigen Mittelchen und einer Fachkraft die sich etwas auskennt, ist das ganze aber schnell behoben (zumindest für ein ¾ Jahr).
Kosten:
1 große Dosen Grundierung (grau): 15,00 Euro
1 kleine Dose Lack (rot): 6,00 Euro
Schleifpapier: 3,00 Euro
Spachtelmasse: 5,00 Euro
Zunächst haben wir mit einer Flex den Rost so gut es ging entfernt. Anschließend die beschädigten Stellen vom Rost gesäubert und nur so viel wie nötig war vom Lack abgenommen. Danach die Spachtelmasse zusammengerührt und darauf verteilt. Als diese trocken war, haben wir alles gerade geschliffen und erneut Spachtelmasse aufgetragen. Nach mehreren Wiederholungen wurden die Stellen grundiert, trocknen gelassen, grade geschliffen und wieder grundiert. Nachdem die Stellen eben waren, lackierten die grauen Flecken mit dem roten Lack und die Radläufe sahen aus wie neu. Und das in gerade mal 2 1/2 Stunden (zwischendurch haben wir noch Blumen gegossen ;) ). Aber mal im Ernst, es ist wirklich sehr ärgerlich und der Rost verteilt sich schneller als man denkt, deswegen ist diese Lösung auch nur ein Übergang. Theoretisch hätte man die Stellen heraus schneiden und neues Metall einschweißen müssen, aber das hätte dann auch gleich etwa 60 – 70 Euro gekostet.
--------------------------------- ----- Fazit 2 (nach dem zweiten CRX): --------------------------------------
Von der Haltbarkeit her, zumindest bei meinen beiden Autos her gesehen, ist der CRX absoluter Schrott! Er rostet ohne Ende unterm Schiebedach und an den Radläufen und hat lauter Macken. Hier nur einige:
Gut, es gibt kaum einen Wagen, der gleichzeitig so wenig Sprit frisst (5,5l min., 7-10l max. sind absolute Bestleistungen), 8 Sek. auf 100 km/h schafft, so komfortabel ist (Sitze, gute Lenkung etc.) und nur 1,6l Hubraum hat (günstig in der Steuer) wie der CRX ED9. Da halten ganz wenig mit und diejenigen die es in der Preisklasse gibt, sehen einfach mal „scheiße“ aus. Trotz dessen ist der ED9 nicht unbedingt pflegeleicht. Wenn man Spaß am Auto hat und es einem gefällt, gut. Mir wird es langsam zu teuer und mein nächster Wagen wird bestimmt kein CRX mehr sein, wobei der Hauptgrund auch die Größe ist und ich nicht immer daran gebunden sein möchte, nur mit 2 Personen fahren zu können. Man sollte also nicht immer darauf achten, sich ein Schnäppchen zu holen. Lieber ein paar Mark mehr drauflegen und danach für einige Monate Ruhe haben. Tüv bedeutet gar nichts. Meiner hatte es damals vor einer Woche bekommen und war von den Bremsen her ein Risiko für alle, die ihn gefahren haben. Aber alle Vor- und Nachteile gegenübergestellt, ist der CRX wirklich ein gutes, zuverlässiges, aber nicht immer ganz so günstiges Auto.
---------- Sprit:
Neuerdings gibt es ja das in der Werbung so sehr gelobte V-Power an vielen Shell Tankstellen anstatt des alten Optimax zu kaufen. Der Unterschied liegt wohl in der hohen Oktanzahl (Benzin 91, Super 95, Super Plus 98, Shell Optimax 99) von 100 und den reibungsmindernden Additiven. Als ich in Göttingen war und feststellte, dass mein Tank fast komplett leer war, dachte ich mir, tankst du doch mal das neue Kram und schaust ob es was bringt. Gesagt, getan und um einiges ärmer, denn bei uns kostet V-Power 1,189 Euro (zum Vergleich, Super kostete zu dem Zeitpunkt 1,159 Euro). Danach bin ich noch in der Stadt gewesen und immer mit etwa 50-60 umher gefahren. Verständlich, dass man da nichts merkt. Anschließend bin ich nach etwa 2 Stunden Pause auf die Autobahn A7 Richtung Hannover; keine Geschwindigkeitsbegrenzung. Also rauf aufs Gaspedal und geschaut ob was man einen Unterschied spüren kann.
Der Unterschied war sofort klar: Der Drehzahlbegrenzer ging schon ein paar hunder U/Min. früher rein wie zuvor mit Super. Sonst fahre ich den vierten Gang bis etwa 190. Nun konnte ich im fünften nur 200 fahren, was aber im Normalfall gar nicht sein kann, da ich nicht mal im roten Bereich war. Diese Erfahrung habe ich nicht nur auf dieser einen Fahrt gemacht, sondern während jeder Fahrt, die ich mit der V-Power Füllung zurück legte! Nun tanke ich wieder Super und der Wagen ist unverändert und dreht auch wieder hoch. Manchmal tanke ich aber dennoch zumindest Super Plus, auch wenn es „etwas“ teurer ist. Ganz einfach als eine Art Wartung, da nicht so viele Schadstoffe hinterlassen werden und ich, wenn auch subjektiv, denke, dass der Wagen bzw. der Motor dann länger hält. Aber V-Power muss es dann doch wirklich nicht sein. Werde es vielleicht demnächst noch mal versuchen, aber ich glaube kaum, dass sich ein positiver Unterschied, bei meinem Fahrzeug, bemerkbar machen wird.
-------------------- Die letzten Worte.
Nun ist der Wagen verkauft. Für 925,00 Euro mit einem Jahr Tüv, dem geilen klappern beim Lenken, schleifenden Bremsen (ja, die waren nach ein paar Monaten schon wieder hin), Wasser im Rückscheinwerfer (kA wie das dahin gekommen sein mag), lauten Ventilen, dem sich wieder anbahnenden Rost und tausend anderen Macken ging er ab nach Finnland.
Im großen und ganzen bereue ich den damaligen Kauf der beiden CRX nicht. Die Form ist sehr schön, er ist schnell und der Verbrauch hat meiner Kasse auch gut getan. Und natürlich ist es ein schönes Gefühl zu wissen, dass man meist schneller ist als die vielen GTI und G60 in der Gegend. Vielleicht hätte ich nur ein wenig mehr Geld ausgeben sollen, dann wären sie wohl auch heiler gewesen…
-------------------- Die allerletzten Worte.
Eine positive Eigenart muss ich noch betonen. Der Adapter für das Radio, mit welchen man gleiches an das Auto anschließen kann, passt nicht nur vom 87er auf den 91er CRX, sondern auch in meinen Honda Civic. Das musste jetzt einfach erwähnt werden, bevor hier nur schlechtes steht. Ich fand und finde immer noch, dass es ein absolut geniales Auto ist. :)
ein Testbericht von MickyMouse012004-01-20 20:28:09vom 20.01.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Einfach schön zu fahren....Nachteile/Kritik: Manchmal zu hoher Spritverbrauch
Hallo
Ich war eigentlich schon immer vom CRX fasziniert , mir gefiel die Form die Größe einfach alles an dem Wagen fand ich schön, es war für mich ein kleines Traumauto und nachdem ich Finanziell in der Lage war, habe ich mir gleich einen zugelegt. Ich wurde von dem Wagen nicht enttäuscht, er erfüllte alle von mir in ihn gesetzte Erwartungen. Das ist jetzt schon ca. 12 Jahre her und inzwischen fahre ich nun schon meinen 3 Honda CRX in folge. Das soll nicht bedeuten das, das Auto nicht
zuverlässig ist. Ich brauchte eben alle Jahre mal wieder ein farbliche so wie auch Leistungsmäßige Veränderung.
Mein letzter Kauf liegt nun etwa ein halbes Jahr zurück und ich entschied mich für das Model Honda CRX ED 9 Bj. 90, mit 124 PS. Der Kilometerstand betrug bis dahin ca. 110000 km optisch und auch Technisch war das Fahrzeug im besten zustand und nach der Probefahrt war ich komplett überzeugt mir diesen Wagen zu kaufen.
Der Händler machte noch eine kleine Inspektion und neue Reifen waren auch dabei.
Der Preis lag bei 1000€ mit dem ich einverstanden war.
Beim Starten des Motors bemerkt man gleich das es sich hier um einen kleinen Sportwagen handelt, der Motor läuft sehr ruhig und rund. Die Schaltwege des 5 Gang Getriebes sind sehr kurz, beim antippen des Gaspedals merkt man gleich, die 124 PS wollen auf die Strasse gelassen werden. Die Drehzahlbegrenzung ist beim Honda erst beim 7500 U/min, doch man sollte beachten das die Kraft des Motors sich ab 5000 U/min erst so richtig entfaltet. Am schönsten sind die Gänge 2 bis 4 zu fahren finde ich, da kann man die Beschleunigung und die Kraft des Wagens so richtig aus Leben.
Der Spritverbrauch liegt ganz an der Fahrweise. Bei normaler fahrt benötigt der Honda ca. 6,5 L Super Bleifrei auf 100 km. Sollte man die Rasantere weiße wählen kann sich der Verbrauch schon mal bis auf 9,5 L hochschrauben. Die Höchstgeschwindigkeit ist mit 210 km/h angegeben, doch das ist nicht ganz richtig, grins. Meine schnellste Fahrt war 235 km/h laut Tacho.
Das Lenkrad ist höhenverstellbar, leider verfügt das Auto nicht über ABS oder Servolenk.
Doch bei normaler Größe der Bereifung ist das lenken auch ohne Servo. nicht schwer, ab 205 er Bereifung finde ich merk man dann schon das eine Servo. vielleicht doch nicht so schlecht wäre. Das Fahrzeug verfügt über ein Notrad, das leicht zu montieren ist, aber nur eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h zulässt, ich denke ihr kennt die kleinen Dinger.
Die Bedienung der einzelnen Schalthebel für die Scheibenwischer, Licht, Blinker usw. sind links und rechts sehr bedienerfreundlich angeordnet. Auch das elekt. Schiebedach lässt sich leicht per Knopfdruck öffnen. Das Design aller Schalter, Hebel und Knöpfe ist eigentlich sehr einfach gehalten, fast zu 100% besteht alles aus Plastik, ich finde aber das reicht vollkommen aus, wenn ich mehr Komfort will, dann kaufe ich mir halt mal einen Mercedes oder BMW usw. aber jetzt will ich einige Zeit noch mit meinem Lieblingsauto Spaß haben und dazu reicht die Innenausstattung völlig aus.
Das Heizungselement ist im Fahrzeug gut erreichbar in der Mitte der Konsole angebracht. Die Regelung der Zu und Umluft ist über 4 Stufen regelbar und kann Wahlweise zum Fußraum, Seitenfenster oder Frontscheibe zugeschaltet werden. Die Bedienung der Heckscheibenheizung und der Nebelschlussleuchte erfolgt über extra angelegte Knöpfe, die sich links neben dem Lenkrad befinden.
Die Sitze sind Sportlich ausgelegt und an den Seiten etwas erhöht, so das eine feste und sichere Sitzposition gewährleistet ist. Natürlich sind die Sitze ach verstellbar, so das auch etwas größer gewachsene Menschen ohne Probleme den reinen Fahrspaß nutzen können. Was mich am Anfang überrascht hat, ich dachte nicht das wirklich groß gewachsene Menschen sich in diesem Fahrzeug wohl fühlen, aber ich wurde belehrt, sollte es natürlich an die 2 Meter und darüber hinaus gehen, Leute dann wird es doch eng.
Leider verfügt das Fahrzeug im hinteren bereich nur über 2 Notsitze, so das für Mitfahrer die hinten sitzen es etwas ungemütlich werden könnte, Langstrecken Fahrten sollten daher vermieden werden, denn die, die hinten Sitzen werden euch verklagen, grins. Ich bin auch schon hinten gesessen und muss euch sagen das macht nicht wirklich Spaß, also Sitzt vorne wenn es geht, eure Beine werden es euch danken.
Der Kofferraum ist leider auch nicht gerade groß ausgefallen, doch für 3 Getränke Kisten und noch etwas klein Kram reicht es locker und zur Not ist die Rückbank umklapp bar, so das man damit noch etwas Zusätzlich Platz schafft und dieser Platz ist dann wirklich ausreichend das man damit auch locker Gepäck für einen mehr Wöchigen Urlaub unterbringen kann, selbst getestet.
Das Fahrzeug gewährleistet nach vorne ausreichend Sicht, strecken muss man sich vielleicht etwas beim Rückwärtsfahren damit man alles sieht und zwar liegt das an der etwas tiefen Sitzposition und der sehr flachen Heckscheibe.
Das Fahrverhalten des Autos ist in den Kurven recht Sportlich, da der Honda von Hause aus schon etwas tiefer ist. Doch sollte man mit der Beschleunigung aus den Kurven vorsichtig sein, den dann kann es dazu kommen das er etwas unruhig wird der kleine Flitzer, ist aber alles nicht so schlimm und man hat ihn gleich wieder unter Kontrolle.
Die Bremsleistung des Autos ist mehr als ausreichend, doch leider sind gerade bei diesen Autos dies Teile etwas anfällig, das bedeutet nur, man sollte bei einer Jährlichen Inspektion auf jeden fall die Bremsklötze nachsehen lassen. Im Regelfall sind das Kosten von etwa 80 €, so war es zumindest bei mir.
Fazit:
Der Honda CRX ED 9 ist alles im allen ein Fahrzeug mit dem man Spaß haben kann, ich habe ihn zumindest und bin mehr als zufrieden mit dem Wagen. Sollte man sich überlegen einen solchen Wagen zu kaufen, solltet ihr euer Augenmerk auf die Radläufe und die Auspuffanlage richten, diese sind nach einigen Jahren des Gebrauchs etwas Rostanfällig, speziell der Auspuff, ich weiß auch nicht, mein Dad hat auch einen Japaner und bei ihm ist auch immer was am Auspuff, das größte Problem ist der Rost. Der Motor, das Herzstück des Autos hat mir noch nie Probleme bereitet, ich hatte noch nie etwas, ich meine nach dem Öl solltet ihr schon mal schauen. So ein Honda Motor Läuft schon gut und gerne seine 280000 km, also eines meiner 3 Fahrzeuge hatte zum Schluss 245000 km.
Bei Reparaturen sollte ihr euch gut Informieren und euch gegebenenfalls selbst nach Ersatzteilen umschauen ( Schrottplatz) , den Originalteile sind sehr teuer und manche bekommt ihr beim Händler gar nicht mehr. Also schaut euch um, dann könnt ihr einige Euros sparen.
Die Versicherung ist je nach Abschluss für jedermann tragbar. Ich fahre zur zeit auf 80 %, eingestuft ist er bei einer Haftplichtvers. Mit 23 und ich bezahle 78 € im Monat. Ich finde das liegt im Rahmen des möglichen.
Ich hoffe euch gefällt mein kleiner Bericht über den Honda CRX und ich konnte euch einen kleinen Einblick in die Eigenschaften des Fahrzeuges gewähren.
...
ein Testbericht von Sid822003-01-29 11:30:10vom 29.01.2003Empfehlung: ja
Bis mitte letzten Jahres besaß ich kein Auto und bin nur Motorrad gefahren, doch dann zog ich aus dem Elternhause aus und war auf einen PKW angewiesen, da mein Motorrad nicht zum transportieren von Kisten etc. geeignet ist...
Da ich nicht ganz auf den Fahrtwind und das sportliche Fahren verzichten wollte fiel meine Wahl entweder auf einen günstigen Toyota MR2 der letzten generation oder den CRX del sol, denn beide Verfügen über einen agilen Motor und vor allem ein abnehmbares Dach.
Da der MR2 mit knapp 180 PS für mich nicht finanzierbar
war entschiedich mich dann für den etwas schwächeren CRX mit knapp 130 PS, den ich mir gerade so leisten kann.
Ich suchte im Internet und wurde relativ schnell fündig: ein roter "del sol", mit Alus, Tieferlegung und 150.000 km auf dem Tacho für 4500 Euro.
Zuerst war ich von den vielen Kilometern etwas verängstigt, aber da ich bisher nur gutes über die Haltbarkeit von japanischen Autos gehört hatte entschloss ich mich zu einer Probefahrt.
...und das war die Entscheidung!
Im Schwarzwald fuhr ich die ersten Kilometer und war sofort von dem Fahrverhalten und besonders dem Vtec-Motor, der bei ca. 4000 U/min. so richtig zulegt begeistert.
Nach der Fahrt musterte ich noch einmal den Zustand des Wagens und dabei fiel mir zum ersten mal auf, dass der Kofferraum erstaunlich geräumig für einen Zweistzer ist - noch ein Pluspunkt.
Ich kaufte ihn und fuhr damit nach Hause...
Doch leider kam schon nach wenigen Wochen der erste Unfall, ich hatte mir und dem Wagen leider zu viel zugemutet! Bei nasser Fahrbahn verlor ich den Halt in einer Kurve und flog hinaus: wobei wir beim ersten Minuspunkt wären: durch das geringe Gewicht (ca. 1000kg) und besoders die etwas ungünstige Gewichtsverteilung, verliert der Honda bei nasser Fahrbahn schnell an Haftung!!!
Die Preise für die Ersatzteile sind, wie bei Japanern üblich, hoch, erst recht bei einem Fahrzeug dessen Stückzahl nich sooo hoch ist!
Also sollte man nicht zu sportlich fahren!
Sonstige Probleme oder schwächen des Fahrzeuges habe ich noch nicht entdeckt. Ich hatte bisher keinerlei Pannen oder Material-schäden (nach weiteren gelaufenen 15.000km.
Auf längeren Strecken ist das harte Fahrwerk nicht unbedingt angenehm für den Rücken, und durch das Alter des Autos hört man schon gewisse Teile ächtzen und auch die Dichtungen sind mittlerweile ziemlich am Ende. Doch ich denke nicht, dass das erstaunlich ist, bei einem Auto dieser Altersklasse und auch das harte Fahrwerk dürfte einen 2-sitzer-fahrer nicht wirklich stören!
Zu gute halten kann man diesem Fahrzeug allerdings den Spritverbrauch der selbst bei sportlicher Fahrweise noch gut im Rahmen liegt. Im durschnitt liege ich bei 8,5 - 9,5 Liter und die sind denke ich erträglich. Etwas schlechter schneidet dagegen der Tankinhalt ab, der etwas zu gering bemessen ist - doch das dürfte für diesen Wagen nicht erheblich sein, da ich nicht vermute, dass man darin in einen längeren Urlaub fährt - da wird es nämlich doch ein wenig eng im Kofferraum.
Das Handschuhhfach ist etwas klein und nicht abschließbar, dafür findet man hinter den Sitzen ein abschließbares Staufach, in dem man Wertsachen deponieren kann.
Das Dach ist bei meinem Wagen nicht elektrisch, lässt sich jedoch auch von einer einzelnen Person ziemlich leicht abnehmen und verstauen, da es aus Alu ist. Apropos: Verstaut wird es dann im Kofferraum in einer extra Halterung unter dem Kofferraumdeckel. Diese lässt sich ebenfalls nach oben klappen, wodurch der Platz im Heck erhalten wird. Eine gute Idee!
Dann kann es losgehen mit dem "oben-ohne" Fahren... ein wahrer Genuss.
Für Zugempfindliche ist es über 120 km/h wahrscheinlich ein weniger angenehmes Gefühl, aber ich denke offen "gleitet" man eher über Landstraßen und durch Dörfer und für einen "targa" ist die Zugluft relativ gering!
Für Freunde des Fahrtwindes lässt sich die Heckscheibe elektrisch versenken, wodurch das "cabrio-feeling" noch verstärkt wird!
Fazit: Ein sportliches Auto, dass bei angemessener Fahrweise, besonders Offen sehr viel Spaß macht und mit gutem Kofferraum und geringem Verbauch auch gut für das Alltagsleben geeignet ist.
Die Grundausstattung ist gut (elektrische Fensterheber rundum, el. Rückspiegel, sportliche Sitze...) und das Auto macht (mir zumindest) keinerlei Probleme, auch im Winter nicht!
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ein Testbericht von mc_812002-08-09 13:43:04vom 09.08.2002Empfehlung: ja
Der Honda CRX wurde von 1989 bis 99 hergestellt. Zu kaufen gab es ihn in zwei Varianten, zum Einen den EE8 mit einem 150PS starkem V-Tech Motor und Lederausstattung, und den ED9 mit einem 124PS DOHC Motor. Beide Motoren haben einen Hubraum von 1,6l. Abgebremst werden diese kleinen Kraftpakete durch Scheibenbremsen vorne und hinten, die aber gern etwas kräftiger hätten sein können. Der Spritverbrauch des ED9 liegt bei normaler Fahrweise und oder Durchschnittsgeschwindigkeit von 140km/h bei gerade mal 7,5l Super, bei einer Spitzenleistung von 220km/h steigt der Verbrauch auf noch
erträgliche 10l an. Also muss man bei normaler Fahrweise erst nach 500km nach einer Tankstelle Ausschau halten, denn man schafft ja noch fast 100km. Die Beschleunigung dieses kleinen Boliden macht Lust auf mehr, laut Angaben Hondas liegt die Zeit von 0-100km/h bei knapp 9,5s, ich hab’s mit meinem allerdings schon eine Sekunde schneller geschafft. Mit diesen Werten braucht man sich vor einem Golf GTI oder 320er BMW nicht verstecken.
Die Verarbeitung ist im großen und ganzen gut gelungen, daran sollten sich manche Autohersteller heute noch ein Beispiel nehmen. Drei Minuspunkte möchte ich aber trotzdem niederschreiben: 1. das Schiebedach, welches zu erst anfängt zu rosten, aber mit guter Pflege kann man dieses Problem auch um ein paar Jahre verschieben 2. das Blech, in der Umgangssprache gern als “Trompetenblech“ bezeichnet, macht seinem Namen alle Ehre, aber wer auch hier nicht unbedingt die Härte des Fahrzeuges an den Kotflügeln testet oder dergleichen, den sollte auch dieses Problem nicht stören(und keine Angst bei Hagel, solange die Dinger nicht Walnussgroß sind, macht es dem Blech gar nichts), das 3. ist, was mich auch sehr ärgert, der Sturz welcher sich nicht einstellen lässt, dies führt zu ungewollten Ausgaben bei Freunden der Tieferlegung, denn dadurch wird im Schnitt alle zwei Jahre ein neuer Satz Reifen fällig. Wem dieses aber zu sehr auf den Geldbeutel geht, für den habe ich einen Tipp, und zwar gibt es beim Hondatuner TSS-Tuning einen einstellbaren Sturz welcher bedeutend billiger ist als ein Satz Reifen, der Nachteil ist aber, das dieses Teil in der STOVZ nicht zugelassen ist. Im Innenraum ist die Verarbeitung sehr gelungen, die hintere Sitzbank(soll für zwei Personen Platz bieten, ist aber bei bestem Willen nur für einen der sich dann quer legt geeignet) besteht aus Schaumstoff, welcher mit Leder überzogen ist. Vorne gibt es zwei wunderbare Sportsitze (die bei meinem mit seinen 11 Jahren und 211tkm noch im besten Zustand sind- keine Löcher oder Risse). Der Rest besteht aus Plastik und Kunststoff, was aber keinesfalls billig aussieht. Das Tacho enthält alle wichtigen Anzeigen außer einer Uhr, welche aber in der Mittelkonsole Platz genommen hat.
Die Anschaffungskosten sind ja nun auf Grund der Jahre nicht mehr die höchsten, aber wer sich so ein Auto zu legt, sollte dieses nicht bei den Unterhaltskosten denken.
Also ich würde allen das Auto empfehlen, die schon paar Kilometer Fahrpraxis haben, denn für Neulinge ist das zuviel Kraft in so einer kleinen Verpackung. Und von hohen Kilometerständen nicht abschrecken lassen, da die Motoren kaum tot zu bekommen sind, meiner hat nun mittlerweile 211tkm auf der Uhr(erster Motor) und läuft noch Spitze, und ich kenn noch andere die weit darüber liegen und es keine Probleme gibt.
Zum Schluss noch ein kleiner Tipp von mir: wer das Go-Kart feeling mag, der sollte seinen CRX unbedingt tiefer legen, Breitreifen drauf und ein 30er Lenkrad einbauen. Fahrspaß ohne Ende……..
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