Hunde Allgemein Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung (4.8 von 5)
von 87% aller Autoren empfohlen (58/67).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
Das man einfach das Törchen zu machen kann und dann ist ruhe, außerdem das er sich schon an Boxen gewöhnen kann.
Sie wollwn etwas über den Hund erfahren ,hier ein kleiner Bericht.
Bei Beachtung gewisser Regeln ein unkompliziertes Zusammenleben..
Ein Stück Familie, bester Freund und treuer Gefährte
Der Hund ist überall mit dabei - gut für Psyche des Hundes sowie des/der Menschen
Nachteile/Kritik
Sind je nachdem woher man sie bekommt nicht ganz billig :-(
ohne könnte es gefährlich werden
Es tut sooooo weh, wenn er nicht mehr da ist
Bisher keine gefunden
- der schlechte Ruf -
Den Welpen an die Hundebox gewöhnen
ein Testbericht von dania2006-05-08 17:21:07vom 08.05.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Das man einfach das Törchen zu machen kann und dann ist ruhe, außerdem das er sich schon an Boxen gewöhnen kann....Nachteile/Kritik: Sind je nachdem woher man sie bekommt nicht ganz billig :-(
Heute ist es endlich so weit.
Endlich kommt der neue Welpe ins Haus und alle freuen sich.
Hoffentlich wurde im Vorraus schon Leinen, Halsband,
Futter und was man nicht noch alles bracht gekauft.
Doch oft ist die beim Kauf eines Welpen nicht der Fall.
Spätestens wenn es später abend wird überlegt man wo
der kleine den die Nacht schlafen kann. Im Bett von Herrchen
und Frauchen geht es nicht...
Doch so weit sollte es nicht kommen. Dies sind alles sachen
die man sich schon davor überlegen sollte. Ist es jetzt doch so
dann kann man nur das beste aus der Situation machen.
Am besten man schläft mit dem kleinen so das man ihn,
fals nötig schnell zum Pinkeln raus lassen kann.
So jetzt bracht der Welpe für die nacht einen schlafplatz.
Hier würde sich sehr gute eine Hundebox anbieten.
Diese bekommt man aus dem Tierfachhandel,
Ebay, Freunde oder Zeitung. Die kreativen Menschen bauen
sich einfach selber eine.
Jetzt warum grade eine Box und kein Körbchen?
Eine Box ist eine praktische anschaffung.
Übernacht kann man den Hund dort rein machen
- hauptsächlich für welpen und junghunde-
man kann einfach das törchen zu machen und man braucht
keine angst zu haben das man am morgen aufsteht und
er die Küche auseinander genommen hat.
Am Anfang wird er Nachts brüllen - machen zumindest
die meisten Hunde- doch nach ungefahr 1-4 Wochen wird er
damit aufhören weil er genau weiß das am morgen jemand
kommt um ihn wieder raus zu lassen.
!!!! Wichtig: Nicht den Hund Nachts raus holen wenn er
schreit, sonnst lernt er wenn er schreit kommt jemand um
ihn zu holen und wird automatisch schreien wenn er
aufmerksamkeit will !!!!!!
Wenn man das konsequent macht und er irgendwann
ruhe gibt. Ist diese Box eine tolle sache. Auch für am Tag wenn
er beim Putzen im weg ist oder mal wieder nicht ruhig zu stellen
ist. Und auch später wenn es mal heißt jetzt fahren wir auto.
Kann man die Box einfach ins Auto machen und da der Hund sie
kennt ist es einfacher ihn an das Auto zu gewöhnen.
Tipp: Wenn der Hund in die Box soll und rein gegangen ist sollte
man ihm eine kleine belohnung (z.b. lekerlie oder ein stück
wurst geben) so wird er auch gerne in sein kleines
Haus gehen.
Und für die Boxbastler : Löcher nicht vergessen ;-)
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++Eine FALSCH eingeschätzte Hunderasse++
ein Testbericht von Duffs79792007-07-22 10:32:02vom 22.07.2007Empfehlung: ja
Vorteile: Kinderlieb,Familienbezoge n,Treu...Nachteile/Kritik: - der schlechte Ruf -
Heute mal ein Thema zum - Staffordshire Bull Terrier -
Es hört sich zwar sehr seltsam an, aber diesen Bericht widme ich unsere Ex-Hündin Laika.
Sie war ein Staffordshire Bull Terrier,der mit zu unserer Familie gehörte.
Mir tut es im Herzen sehr weh -noch heute - das wir unsere süße Dame einschläfern lassen mussten.
Warum ?.?
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Tja da geht es nun schon los...........Diese Hunde Rasse ist ja mehr oder weniger bekannt geworden,das diese Hunde-Killer wären.Zahlreiche Angriffe auf Menschen und Kindern.
Durch die Medien noch schön modern gemacht,das diese Hunde-Rasse einfach nur GEBORENE-Killer sind.
Es ist richtig..........das in der vergangenheit viel passiert ist,das einige Staffordshire Bull Terrier angeblich ruhende Zeitbomben sein sollen.
Aber meine Meinung dazu..........Kampfhunde gibt es nicht..............ganz klar...............Kampfhunde werden nicht geboren..............sie werden von Menschen-Hand gemacht.
Unsere Laika erhielten wir aus dem Tierheim als Welpen.Anfangs waren wir auch sehr skeptisch,ob dies gut gehen sollte,meine Frau war schwanger und dann noch ein Hund..........EIN KAMPFHUND................
Aber Sie war einfach so süß,das wir nicht wiederstehen konnten.
Aber bevor wir uns zu unseren gemeinsamen JA entschieden,informierten wir uns intensiv über diese Rasse.
Diese Rasse ist bekannt, das diese sehr Familienbezogen und Kinderlieb seien.
Infos erhielten wir über das Tierheim und verschiedenen Züchtern aus der Umgebung.
Nach ungefähr zwei Wochen,holten wir unsere süße.Dies war ende 1998.
Dann begann erstmal ein wenig Stress.
AUSZUG davon:
Nach der geltenden brandenburgischen Verordnung über das Halten und Führen von Hunden vom 16.06.2004 müssen die Halter von 5 generell als gefährlich eingestuften Rassen (American Pitbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Bullterrier, Staffordshire Bullterrier und Tosa Inu) eine von Zuverlässigkeit und Sachkunde abhängende Erlaubnis vom Ordnungsamt vorweisen, ihren Hund haftpflichtversichern sowie per Chip kennzeichnen. Darüber hinaus gilt allgemeiner Leinen- und Maulkorbzwang sowie ein Zuchtverbot. ++ KOPIERT aus www.archiv-tierschutz.de ++
Dieses Gesetz siehe wie oben vom 16.06.2004,isss absoluter Quatsch. Diese Regeln mussten wir schon damals einhalten.
Da ich jetzt keinen MIST jetzt hier schreiben möchte,WIR mussten zum 1 Lebensjahr zum Sachkundetest oder auch Wesentheit´test genannt hin.
Bei diesen Test wird der Hund geprüft wir er sich im Alltag verhalten tut..........z.B Stresssituationen,Kinder am spielen oder irgendwelche andere Reaktionstest´s.Unsere Laika hatte alles perfekt gemacht,ohne Probleme.
Naja Ihr könnt euch ja vorstellen das diese Sachen ein wenig gekostet hat. Sachkundetest+Haftpflichtversicherung+Hundesteue
diesen Test gab es einen Ausweis...........und nur wer in diesen Ausweiß eingetragen war durfte diesen Hund auch führen,natürlich Maulkorb und Leinenzwang.......issss jaaa klar.
Also mal kurz gesagt............HALLO her Nachbar wir müssen mal kurz weg,könnten SIE mal mit unseren Hund.............ging´e nicht.
Aber das wussten wir vorher.Ich möchte das jetzt hier nicht weiter in die länge ziehen............daher noch kurz gesagt.....
Unsere Tochter kam 1999 zur Welt.Es gab zwischen Säugling ( Kind ) und Hund keine Probleme,unsere Laika führte sich eher als die BESCHÜTZER PERSON AUF........
Bei unseren damaligen Vermieter...............gab es keine Probleme..............zwecks Kampfhund. Sachkunde-nachweis+Haftpflichtversicherung reichten aus.
Im März 2003 erblickte unser Sohn die Welt.
4 Monate vorher suchte ich uns eine neue Wohnung,weil ich doch gern aus so haben wollte das die beiden jeder ein eigenes Zimmer bekommt.Von 3 Raum auf 4 Raum Wohnung.
Bei unseren damaligen Vermieter gab es keine 4 Raum,deshalb musste ich mich bei andere Vermieter umschauen.
Beim neuen Vermieter:
Und da ging alles los......................KAMPFHUNDE??? NEIN DANKE...............Es gab keinen Vermieter der es aktzeptierte eine Familie
mit Kampfhund aufzunehmen.
DER SCHMERZ WAR SEHR GROß.............ABER DER MENSCHENVERSTAND SIEGTE.....................WAS GEHT VOR??????????? DER HUND oder DIE Kinder................NATÜRLICH DIE KINDER................
ENTSCHULDIGT JETZT BITTE DAS ICH JETZT NICHT INS DETAIL GEHEN MÖCHTE.........................WIR MUSSTEN UNSERE LAIKA EINSCHLÄFERN LASSEN.
ES TUT HEUTE NOCH SEHR WEH::::::::::::::::WIR LIEBTEN SIE sehr.
SIE GAB UNS WÄRME,LIEBE,TREUE und AUFMERKSAMKEIT.
UNSERE LAIKA.
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So ich möchte euch mal diese Rasse ein wenig näher bringen,vieleicht euch die Angst nehmen. ABER man sollTE NIE DEN RESPEKT VERLIEREN. VoR kEiNeN HuNd. OB GROß ODER KLEIN EGAL WELCHE RASSE.
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Wir trifft man die RICHTIGE-WAHL ?.?
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wir uns einen Staffordshire holten, mussten wir uns einige fragen stellen.
Alle Menschen sind verschieden,das gleiche gilt auch für Hunde.
Im Idealfall sollte man einen Hund wählen der genau zur Persönlichkeit paßt.
Kauft man einen Hund für die Familie,muss man an erster Stelle die Anforderungen der Kinder sehen,einen Hund wählen,der sich in deiner Familie wohlfühlt.
Kauft man einen Stafford für die Kinder,ist es wichtig,daß man den Hund als einen Spielkameraden,keinesfalls als Spielzeug sieht.Ist man davon nicht überzeugt,das die Kinder bereit sind,ein Lebewesen zu respektieren,dann wäre es für die Kinder-und für den Hund-besser wenn man mechanisches Spielzeug schenkt.
Ist es aber möglich,die Kinder Respekt vor dem Hund zu lehren,können aus solchen Beziehungen sehr viele wechselseitige Vorteile erwachsen.
Die Kinder lernen,sich zu sorgen,Verantwortung zu übernehmen, und der Hund wird am Spiel mit den Kindern viel Spaß haben,Ihre Gesellschaft lieben.
Erziehung - und nun - ?.? -
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ist wenn man einen Hund erziehen tut-auch wenn es nur darum geht,einen Liebhaberstafford stubenrein zu bekommen-ist das Verständnis des Charakter´s und Denkvermögen´s des Hundes und seiner Möglichkeiten.
Man muss einfach die Fähigkeit haben,sich vorzustellen,was im Kopf eines Hundes sich abspielen tut. So schwer iss das nit.
Weil ein Hund ist in erster Linie ein Gewohnheitstier - wie der mensch auch -und läßt sich deshalb auch dazu leicht erziehen,einzelne Handlungen miteinander zu verknüpfen.
Als Erzieher des Hundes muss man klar verstehen und auch meistern,denn wenn er falsch handelt,erreicht er stets das Gegenteil von dem,was er will.
Ganz wichtig ist,das man begreifen muss -DAS ALLE HUNDE ANGEBORENE SEHR STRAKE INSTINKTE BESITZEN.
Die stärken darunter variiren bei einzelnen Tieren,wie auch beim Menschen-wie es auch sogar Familienlinien,in erster Linie eine Folge von planmäßiger Linienzucht gibt.
Niemand kann leugnen,daß es schlaue Hunde geben tut.Natürlich wenn man ehrlich ist...............gibt es bei Hunden wie bei Menschen auch geistige Einschränkungen.
Es wäre falsch die Gefühle von Tieren mit denen von Menschen zu vergleichen.
Wir betrachteten immer den Hundeverstand- wie auch immer dies definieren kann oder sollte- als Menschenverstand.
Ein Hund hat ein sehr sehr gutes Langzeitgedächtnis,aus diesem Grunde läßt man sich eine einmalfalsch gelernte Lektion nur mit großen Schwierigkeiten wieder korrigieren.
Deshalb das DENKEN - - - EIN UNGERECHT BEHANDELTER HUND WIRD EIN GETÄUSCHTER HUND - MIT SCHWIERIGKEITEN - UND UNGERECHTHEITEN WERDEN NICHT VERGEBEN- .
Das Prinzip besteht darin die natürlichen Sinne,die ein Hund besitzt zu nutzen, oder sogar diese weiter- zu- entwickeln.
Falscher Einsatz oder mangelndes Nachdenken beim Erziehen können sehr schwere Fehler auslösen,und desto schwerer am ENDE die umerziehung.
+ Beispiel:
rückt ein Hund aus und würde nachhause wieder kommen und würde vom Vertrauten Prügel bekommen...................würde die Vorerziehung zu NULL werden. Weil das Fehlverhalten des Hundes zu weiteren Fehlverhalten führen oder verstärken tut.
Das Prinzip das ich auch erlernen musste
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Zur richtigen Kontrolle eines Staffords ist es inbesondere sehr wichtig - die Distanz - und der bedarf es klar festgelegter Kommandos; diese sollten so kurz und einfach wie möglich sein.
Hunde können menschliche Stimmen nicht verstehen,DIES GILT FÜR EINIGE HUNDEBESITZER DIE SICH DIESES EINBILDEN.
Tatsache ist aber das Hunde verschiedene Klänge und Stimmabfälle verstehen können.
Fakt iss,Hundeerziehung ist Geduld.
Man muss daran denken das auch Hunde wie alle Lebewesen Gewohnheitstiere sind,sie lieben regelmäßigkeiten,lernen durch Nachahmung und Demonstration.Ich hielt immer alle Lektionen einfach und kurz.Aber man darf auch nie dat spielen vergessen.
D a gibt´s die Faustregel: gesundes Leben Futter,Wasser und viel Bewegung.
Futter: nichts besonderes, normales Dosenfutter auß´n Handel und Müsli mit etwas Wasser verdünnt oder nen Hundekuchen.
Und Wasser natürlich.
Pflege:ein Stafford brauch täglich intensiv Auslauf.
Faustregel: Ein Stafford braucht mindestens eine Stunde Auslauf draußen in der Natur, wobei dieser die doppelte Entfernung zurücklegt wie sein Herr.
Ja er brauch auch Körperpflege.
Also unsere Laika mochte es garnicht gebürstet zu werden,deshalb versuchten wir es mit der alternative mit einen Handschuh mit Gumminoppen,was dann auch wunderbar klappte.
Alle zwei Wochen gab es noch ein voll-Bad,ja auch unsere Badestube war danach VOLL..... :-) ´er wasser
Mein Fazit:
ein Staffordshire Bull Terrier sind wegen ihrer liebenswerten Art - absolut - Kinderfreundlich.
Man muss aber allerdings den Kindern beibringen,die Rechte eines anderen Lebewesen zu respektieren.
++WICHTIG++
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DA S IMMER ERWACHSENE DAS ZUSAMMENSEIN ZWISCHEN HUND UND KIND ÜBERWACHEN.
P.S
+++
ICH WERDE BESTIMMT HIER KEINE GUTEN Rezensionen VON EUCH BEKOMMEN;ABER DIES IST EBEN NUN MEINE EINSCHÄTZUNG´en UND MEINUNG´en.
10 Goldene Regeln für den Umgang von Kindern und Hunden
ein Testbericht von novia2006-05-26 11:43:53vom 26.05.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Bei Beachtung gewisser Regeln ein unkompliziertes Zusammenleben.....Nachteile/Kritik: ohne könnte es gefährlich werden
Da ich seit jeher mit Hunden zu tun habe und mich auch sehr viel mit dem Rudelverhalten und ein wenig Hundepsychologie beschäftige, möchte ich heute einen Bericht über ein sehr wichtiges Thema schreiben:
Die 10 wichtigsten Regeln im Umgang mit Kindern und Hunden!
Regel 1: Es darf nie ein Kind allein mit einem Hund gelassen werden. Auch wenn Sie denken das es der liebste Hund auf der Welt ist und Sie ihre Hand ins Feuer legen würden, dass er dem Kind nichts tun würde, es ist ein Tier und man kann leider
nicht in ihren Kopf sehen! Eine menge Beißunfälle könnten somit vermieden werden!
Regel 2: Der Hund muss akzeptieren, dass er in der Rangfolge unter den Familenmitgliedern steht. Oft ist es das Problem, dass Hunde kleinere Kinder dominieren. Der Hund denkt sich, dass Kind ist ihm körperlich unterlegen und sieht somit seine Chance in der Rudelhirarchie nach oben zu kommen oder bestreitet seinen Rangfolgeplatz! Dies muss natürlich vom ersten Moment an unterbunden werden! Auch wenn es in Ihren Ohren hart klingt, aber ein Hund braucht seinen festen Platz in der Rangfolge und Regeln!
Regel 3: Kinder sollten lernen, dass der Hund Rückzugsmöglichkeiten braucht. Erklären Sie dies ihrem Kind, damit der Hund womöglich nicht ständig unter Stress steht und sich bei Bedarf auf seinen Platz zurückziehen kann, falls es einmal zu hektisch wird.
Regel 4: Erklären Sie ihren Kindern, dass wenn der Hund schläft, sie ihn nicht stören dürfen. Auch der Hund hat ein Recht auf seine "Privatsphäre" und wenn er sich schon zurückzieht um zu schlafen, sollte ihm dies auch gewährt werden und nicht durch ständiges stören unterbunden werden.
Regel 5: Erklären Sie ihrem Kind, dass es den Hund weder am Schwanz oder an den Ohren ziehen, ihn kneifen, hauen oder sonstige "Gewalt" antun darf. Auch ein Hund hat Gefühle, denn er zeigt dies ja auch in seiner Freude, Angst oder Aggression!
Regel 6: Lassen Sie ihr Kind nie unbeaufsichtigt mit dem Hund spazieren gehen! Dies ist auch laut Hundeverordnung untersagt! Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren dürfen nicht alleine mit einem Hund raus! Klingt für Sie vielleicht banal, aber es kann eine menge passieren. Unterschätzen Sie ihren Hund nicht und überfordern Sie ihr Kind nicht! Kinder haben noch nicht die mögliche Weitsicht um auf bestimmte Situationen angemessen zu reagieren. Nehmen wir mal an Ihr Hund ist total unkompliziert, trifft aber auf einen aggressiven Zeitgenossen und es kommt zu einer Beißerei. Kinder sind körperlich gar nicht in der Lage hier angemessen zu reagieren! Ist Ihr Kind schon älter und größer, kann man natürlich das Kind mit dem Hund Gassi gehen lassen, nur sollte immer darauf geachtet werden, das die Größenverhältnisse und Kraftverhältnisse stimmen!
Regel 7: Kinderspielzeug ist für den Hund natürlich tabu. Lassen sie am besten nichts liegen, was für den Hund interessant sein könnte. Er könnte es zerbeißen, sich daran verletzen und Ihr Kind wäre sicherlich auch traurig, dass Ihr Hund das Spielzeug kaputt gemacht hat!
Regel 8: Ebenso sollte es tabu sein, dass der Hund im Bett des Kindes schläft! So niedlich Sie es finden mögen, aber es hat wieder etwas mit der Rangfolge zu tun. Ranghöhere Mitglieder des Rudels liegen höher auf sog. Erhöhungen. Der Hund macht sich also Gleichrangig, wenn er auf dem "Lager" des Kindes schläft! Der Hund sollte seinen eigenen festen Schlafplatz haben und hat nichts in Kinderbetten zu suchen.
Regel 9: Erklären Sie ihrem Kind, dass das Essen für Menschen nicht unbedingt für unsere Vierbeiner geeignet ist. Wer kennt das Bild nicht: Kind sitzt mit Eis in der Hand und wechselt sich mit dem Hund ab, es zu essen! Lustiges Bild, kann man drüber lachen, aber nicht sehr hygienisch und vor allem ungesund für den Hund, da Zucker zu erheblichen Nierenschäden führen kann. Also bitte nur Futter das auch für unsere Lieblinge geeignet ist!
Regel 10: Hier möchte ich nur noch anführen, dass wenn man einige Regeln beachtet und ein respektvoller und vor allem artgerechter Umgang mit dem Hund geführt wird, es eigentlich nicht zu Problemen mit Hund und Kind kommt. Auch wenn es manche nicht hören wollen aber ein Hund ist ein Tier und kein Mensch und sollte dementsprechend so behandelt werden! Bitte vermenschlichen Sie ihren Hund nicht, sondern lassen Sie ihn so wie er ist... einer unserer liebsten Weggefährten und Freunde!
Manche werden sich jetzt denken, dass diese Regeln selbstverständlich sind, für andere werden manche Regeln hart klingen. Manche denken immer noch, dass ihr Hund der liebste auf der ganzen Welt ist und niemanden etwas tun würde, aber vergessen Sie nicht, es war einmal ein Raubtier und wenn auch viele Eigenschaften weggezüchtet und neue dazu gezüchtet wurden, er stammt vom Wolf ab und lebt immer noch in einem Rudel und braucht eine feste Hirarchie, konsequente Führung und vor allem feste Regeln und Rituale...
In diesem Sinne wünsche ich eine gute Nacht und danke für das Lesen, Bewerten und Kommentieren
10 Goldene Regeln für das Verhalten von Kind und Hund
...
Adelina3, 11.06.2006
Super Bericht!Ich habe 3 Kinder Hund-Dobermann ,12J. lang habe ich keine KideHund- Probleme gehabt.
Alusru, 27.05.2006
sh sehr schöner bericht, schreibe gerne einen kommentar und finde, wer bei mir liest bei dem lese ich gerne zuück, schönes we gruß uschi.
ein Testbericht von Sadie_at2006-03-17 15:51:02vom 17.03.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Liebevoller, kleiner, handlicher Hund, der nicht wirklich viel Kostet, aber viel an Liebe und Freundlichkeit zurückgibt...Nachteile/Kritik: rassespezifische Erkrankungen
Der Gedanke, mir einen zweiten Hund anzuschaffen, spukte mir schon länger im Kopf herum. Einerseits aus egoistischen Motiven, weil ich glaubte, dass es mir leichter fallen würde, sollte mal mit meinem Amor was sein. Andererseits wäre ein Spielgefährt für meinen Kleinen vielleicht auch was feines.
Mehr durch Zufall und auch durch das übliche Geschwätz zwischen Hundebesitzern erfuhr ich von einem Malteserbesitzer, der gerade einen Wurf hatte.
Pfingsten 2003 war es dann soweit. Wir fuhren hin, um uns einen zweiten Hund zu nehmen. Eigentlich hätte ich ja gern ein Mädchen, denn da könnte
ich vielleicht selber noch mit Amor für Nachwuchs sorgen.
Endlich angekommen ging mir natürlich das Herz über. Im Körbchen im Garten 5 Hundebabies. Ich hätte ja gleich alle eingepackt und mitgenommen. 2 Mädchen und 3 Buben. Die Mädchen waren aber schon vergeben. Es dauerte keine Minute und ich saß mittendrin in der Wiese und da war der eine kleine .......
Ok, den haben wir mitgenommen.
Amor war vorerst noch skeptisch, er beschnupperte zwar alles, vergnügte sich aber mehr mit den Eltern. Auch als wir zu Hause ankamen dachte er wohl immer noch, das Hundebaby ist nur zu Besuch.
Da ja Pfingstwochenende war, hatte ich auch keine Möglichkeit schon etwas für den kleinen Neuankömmling zu kaufen. Also improvisierte ich: eine Plastikwanne ausgelegt mit einem flauschigen Badetuch, ein Tick-Tack Wecker und ein T-Shirt von mir.
Amor ist ja ein Bettschläfer, aber bei der handvoll Hund traute ich mich nicht, ihn mit ins Bett zu nehmen, ich dachte wir zerdrücken ihn im Schlaf.
Der Kleine vergrub sich im T-Shirt und fühlte sich augenscheinlich wohl.
Endlich am Dienstag konnten wir einkaufen gehen. Hundekörbchen, Hundebettchen, Spielsachen, Welpenfutter.
Alle 2 Stunden machte ich mich auf um mit dem Hund in den Garten zu gehen, damit er sein Geschäft verrichten konnte. War eine harte Zeit, aber ich wollte ja, dass er sauber wird.
Er war so witzig. Noch tollpatschig, aber stürmisch und ist dem Amor nachgelaufen, um ihn zu animieren.
Wir entschieden uns dann für den Namen "Ares", nichts ahnend, wie passend der Name ist.
Das Hundekörbchen im Wohnzimmer hielt nicht lange stand. Er fraß sich durch den Korb durch und ich gab es dann weg, weil ich mehrmals am Tag saugen konnte, um die Korbteile zu entsorgen.
Über kurze oder lang zerlegt er alle Spielsachen, bis auf eine kleine Plüschmaus, das ist sein Liebling. Alle Kordelbänder zerlegten sich schnell in einzelne Fäden, die Gummispielsachen wurden zerbissen und auch ein altes Paar Schuhe zerlegte er bis auf die Grundmauern. Da sind nur mehr die Sohlen über.
Dafür rührt er bis heute die guten Schuhe nicht an.
Die beiden fraßen zusammen, nebeneinander aus ihren Schüsselchen. Lagen zusammen, wurden zusammen gebürstet.
Ich wollte keinen bevorzugen und keinen benachteiligen. Was schwierig war, denn so ein Hundebaby verlockt zum ständigen Knuddeln und Liebhaben.
Der Kleine wuchs relativ schnell, rannte wie der Wilde im Garten herum, sprang Amor immer an, damit dieser mit ihm spielt. Er war und ist eine Wildsau.
Eine seiner Lieblingsbeschäftigungen war es, die Brustbänder zu zerlegen. Das brachte mich schon zur Verzweiflung. So ein Ding kostet 20 Euro. Zuerst wurden seines zerlegt, dann das von Amor. Und wieder war ich in der Tierhandlung und hab neue geholt. Dann hab ich sie schon versteckt. Aber wehe, ich hab mal vergessen und es am Stuhl oder der Bank liegen lassen.
Mittlerweile hat er schon 1 Kilo mehr als Amor und ihm den Rang als Rudelerster abgenommen. Dies sieht man deutlich am Verhalten. Er ist der Erste: beim Fressen, beim Raus- und Reinkommen. Er ist der Verteidiger von Haus und Hof. Verbellt alle am Gartenzaun und beschützt die Seinen. Er ist aber andererseits auch der Schmusehund, gibt Küsschen, kuschelt sich an und schläft natürlich auch schon im Bett.
Die beiden sind ein Herz und eine Seele, balgen, spielen und laufen miteinander.
Ach ja, das Graben sollte ich nicht vergessen. Es gibt für einen weißen Babymalteser nichts schöneres, als in Beeten zu graben, vor allem wenn es nass ist. So kann aus einem weißen Hund ein schwarzer werden und der direkte Weg führt ins Bad. Aber einem Mini-Rudelführer macht das ja nichts aus.
Ares badet leidenschaftlich gerne und genießt es richtig. Er liegt auch immer vor der Dusche, wenn einer von uns drinnen ist. Im Sommer läuft er durch den Rasensprenger und ist meistens waschelnaß.
Die einzige Person, die ihm den Rang als "Chef" noch streitig macht bin ich - das Frauchen. Aber noch bin ich diejenige, die die Futterdose öffnen kann, also steh ich über ihm. Kaum stehe ich auf, liegt er sofort auf meinem Platz - erhöht und erhaben. Er tät ja gerne meinen Platz einnehmen, aber er ist doch nur ein kleiner Malteser.
Ares ist ja mein erstes Hundebaby. Ich hab mich natürlich an die Informationen im Handbuch für Malteser gehalten und sonst nach Gefühl gehandelt. 2 Hunde, vor allem in der Größe, sind nicht wirklich viel mehr Aufwand. Nacheinander wird gebürstet, das geht schon zack zack. 2 Fressschalen herzurichten statt einer. Ein bisschen mehr Futterkosten, weil Ares natürlich deutlich mehr braucht. Cesar gibt´s nur mehr als Belohnung, weil wir brauchen jetzt 400 Gramm am Tag. Mit der Petplanversicherung sind auch die Tierarztkosten erträglich.
Natürlich hat das Chippen für 2 mehr gekostet. Auch die Jahresimpfung und die Hundesteuer kostet mehr.
Aber was ist das alles, wenn einem 4 schwarze Hundeaugen anschauen und mit dem Wuschelschwanz wedeln.
...
ein Testbericht von redwomen2006-01-31 22:53:53vom 31.01.2006Empfehlung: nein
Im Sommer 2005 kam eines Tages meine Stieftochter zu uns ins WZ und meinte zu meinen Mann und mir: „Ach, ich würde soooo gerne wieder einen Hund haben und wüsste auch schon einen“. „Na klasse“, dachte ich bei mir und dass nach unserer letzten Erfahrung mit dem vorherigen Hund. Von meiner Seite war erst einmal ein absolutes „Nein“ zu vernehmen. Aber nicht, wie jetzt vielleicht einige von euch denken, dass ich keine Hunde mag, im Gegenteil, doch wir hatten das Jahr zuvor schon einen Hund gehabt und damit NUR Probleme
und somit wollte ich mir dieses Theater und das ganze „Drumherum“ nicht noch einmal antun. Aber na gut, wie immer hier bei uns im Hause *gggggggg* hatte mein Mann natürlich das letzte Wort und aus seinem Munde kam ein eindeutiges „Ja !!!“. Natürlich bedingt mit einer einwöchigen Überlegungszeit für meine Stieftochter, mit den damit ganzen verbundenen Arbeiten und Verpflichtungen, sowie natürlich auch dem damit verbunden Geldausgaben. Aber was wollte ich auch machen ??, meine Stieftochter ist 19 Jahre alt und eigentlich schon soweit geistig, dass sie es sich auch gut überlegen musste ob die damit ganzen verbundenen Verpflichtungen auch für sie in Frage kommen und sich dann entscheiden ob sie noch immer einen Hund will oder nicht. –aber war mir natürlich schon vollkommen klar vorher, dass wir uns diese „Bedenkwoche“ auch absolut sparen hätten können. –aber ich sage nur: „Männer“. *sssfffggg*
**Vorgeschichte**
Wie bereits oben erwähnt hatten wir schon im Jahre 2004 uns einen Hund zugelegt, damals war ICH diejenige die unbedingt einen Hund haben wollte. Daraufhin haben wir uns vom Tierheim (wo man ja eigentlich meinen sollte, dass man hier keinen „Fehlgriff“ macht) nach langem Suchen einen Mischlingswelpen geholt. –Dalmatiner/Labrador- Er gefiel uns allen Drei auf anhieb und schon war es um uns geschehen. Doch was sich dann herausstellte war einfach unglaublich. Der Hund war von Anfang an todkrank, wir hatten in den ersten zwei Monaten fast € 500,00 beim Tierarzt ausgegeben um ihn wieder gesund zu bekommen. Weiter ging es, dass dieser Hund alleine von dem ganzen Tag, damals im Tierheim, im Zwinger leben irgendwo einen absolut seelischen „Knacks“ wegbekommen hat und er OHNE Aufsicht gar nicht mehr im Haus leben hätte können. Es fing an, nachdem wir ihn sozusagen so nach und nach probiert haben an das „Allein sein“ zu gewöhnen, dass wir danach jedes Mal eine fast demolierte Wohnung wieder vorgefunden haben. Doch den absolute „Reisser“ brachte er dann, als er unsere nagelneue Couch im Wert von € 2.000.--, vollkommen demoliert hat. (anbei Foto) Da wusste ich, wir MÜSSEN diesen Hund mit sehr, sehr, sehr, sehr schwerem Herzen wieder hegeben. Nach einer Annonce in unserer hiesigen Zeitung habe ich dann auch GOTT SEI DANK den passenden und richtigen „Herrchen“ für unseren Rolli damals gefunden. Es war kurz vor Weihnachten und es brach mir damals fast das Herz, als MEIN Hund damals von „uns gegangen“ ist. Aber es nützt ja alles nichts und heute sehe ich unseren Rolli noch ab und an und er scheint glücklich und zufrieden mit dieser Entscheidung von mir zu sein. Nun kann sich mit Sicherheit jeder vorstellen was für Gedanken mir durch den Kopf gingen als meine Stieftochter wieder mit diesem Thema anfing. Und dann war es ausgerechnet auch wieder ein
DALMATINER – LABRADOR Mischling, doch diesmal eine Hündin und kein Rüde.
**HAUPTTEIL**
Aber na gut, irgendwie konnte ich ja dann auch nicht mehr „Nein“, sagen als mein Mann schon mit „Ja“ geantwortet hat. Und diesmal war es KEIN Hund aus dem Tierheim, sondern von einem Wurf von einer Freundin meiner Stieftochter. Na gut, dachte ich mir, schauen wir doch mal. Als wir dann im Juli den Hund geholt haben war es natürlich alleine bei dem Anblick dieses kleinem „Etwas“ auch um MICH geschehen.. Wenn verwundert es bitte ??? Da sie ja meine Stieftochter schon kannte durch ihre Besuche kam sie schon gleich einmal angelaufen, total unsicher und tollpatschig auf ihren Vieren. Es war einfach nur ein Bild für Götter. So in etwas drei vor und zwei wieder zurück und dazwischen mal kurz einen „Stopp“ auf der Straße weil sie wieder über ihre eigenen vier Pfoten gefallen ist. Natürlich war die Zeremonie mit „abschlecken über das ganze Gesicht“, „Schwanz wedeln“ (so ferne es überhaupt schon ging) und mehr als freudige Begrüßung schon vorprogrammiert. Es war einfach auch in diesem Moment um mein Herz geschehen und ich schloss sie sofort in meine Arme und nun wollte auch ICH sie NIE mehr hergeben. Also ab ins Auto gepackt und zu in die neue Heimat von unserem Hund. –natürlich bedingt vorher schon alles soweit hergerichtet und vorbereitet, dass auch ein Hund in unser Haus ziehen kann.- Jetzt ging es natürlich erst einmal los die ersten „fast“ drei Monate mit „sauber werden“, wo hin darf ich pinkeln und wohin nicht. Wohin darf ich „mein Geschäftchen“ erledigen und wohin nicht. Das waren erst einmal die Hauptaufgaben, damit wir auch wieder in Ruhe und „geruchfrei“ im Haus leben konnten. Das hieß aber auch am Anfang alle zwei – drei Stunden kurz raus mit ihr um ihr Geschäftchen zu erledigen. Nach fast drei Monaten hat es dann super geklappt, und sie war endlich „sauber“. Heute sage ich nur: „Gott sei Dank“. *gggg* Weiter ging es mit dem Namen. Welchen Namen jetzt für die Hündin ??? Und wir einigten uns nach nur ganz kurzer Verhandlung schließlich auf „LUNA“. –kommt ja aus dem Italienischen und heißt übersetzt Mond.- Und somit war unsere Luna geboren. *lach* Die ersten Monate mussten wir sie ja noch ständig zwei Stockwerke rauf- und runter tragen, da meine Stieftochter im zweiten Stock ihr Zimmer hat. Und mit Laufen war ja noch nichts die Treppen rauf- und runter. Natürlich waren die ersten Tag sowohl für den Hund als auch für uns sehr, sehr aufregend und in diesen Tagen drehte sich natürlich nur alles um den Hund. War ja klar !!! Meine Stieftochter und ich hatten zu dem damaligen Zeitpunkt alle zwei Urlaub und somit konnte sich Luna auch erst einmal in Ruhe und langsam bei uns eingewöhnen. Als wir wieder alle Beide das Arbeiten angefangen haben, haben wir in der Zeit unsere Luna zu der leiblichen Mutter von meiner Stieftochter getan. Sie hat selbst einen Hund und Melanie (Stieftochter) hatte es vorher schon abgeklärt, bevor wir uns den Hund geholt haben, ob dies möglich wäre und machbar sei, damit der Hund keine fünf- acht Stunden alleine zu Hause ist. Mein Mann war am Anfang eher zurück halten, bedingt eben auch durch unsere Erfahrung mit dem Hund zu vor und schaute sich das ganze „Schauspiel“ erst einmal von den „hinteren Reihen“ an und beobachtete das Ganze. Mittlerweile ist sie jetzt Anfang vom neunten Monat und hat nicht nur meine Stieftochter sondern auch mich UND meinen Mann komplett um den Finger gewickelt. Herrscherin in unserem Hause ist erst einmal die LUNA. *obermegasfg* Am Besten jedoch ist es, wenn mein Mann nach Hause kommt, da wird viel intensiver und ausführlicher geschmust wie mit mir oder Melanie. Mein Mann ist der Luna ihr „ein und alles“ und die zwei lieben sich abgöttisch. –was ich von meinem Mann nie gedacht hätte, dass er mal sooo extrem mit dem Hund wird.- *gggg* Sie hat sich aber jetzt super toll bei uns eingewöhnt, und auch wenn wir sie mal für 2 – 3 Stunden alleine lassen, können wir davon ausgehen, dass KEIN Holzmöbel angeknabbert sind, KEINE Couch „ihren Segen abgegeben hat“ und KEIN Chaos in unserem Haus vorzufinden ist. Natürlich hat auch unsere Luna ihre Flausen im Kopf und z.b. ein Teppich bei mir im Flur ist mit Sicherheit NICHT sicher vor ihr, wenn ich vergessen habe ihn vorher wegzuräumen. Oder auch magische Anziehungskraft hat unser Wohnzimmertisch, wenn da Tempos rumliegen, oder unsere Zigarettenschachtel oder Tabletten, da kann unser liebes „gnädiges Frl.“ auch NIE vorbeischauen geschweige denn djese Dinge in Ruhe lassen. Dass muss einfach „geköpft“, „zerrissen“ oder „zerbissen“ werden. Aber na gut, dass sind Dinge die man verschmerzen kann und wenn wir es rumliegen lassen sind wir ja auch irgendwo selbst schuld. Aber wir haben wie bereits geschrieben zumindest noch eine GANZE COUCH im WZ stehen und unsere Bauernmöbel sind auch noch alle „HEILE“. Aber natürlich hat auch unsere Luna noch sehr viel Flausen im Kopf und ein paar Episoden möchte ich euch noch kurz erzählen.
**EPISODEN AUS DEM LEBEN UNSERER LUNA**
Also was unsere Luna am aller Liebsten macht ist im Papierkorb wühlen und wenn Tempos darin liegen werden die mit einer Wonne zerrissen und zerfetzt. Egal ob im WZ, im SZ oder im Bad. Hauptsache sie hat ihren Spaß daran. Die zweite Lieblingsbeschäftigung ist, dass sie mit Wonne „klaut“. Sobald sie spitz kriegt, dass in der Küche irgend etwas essbares in Reichweite von ihr liegt, ist ja auch egal wenn es auf der Arbeitsplatte liegt denn da ist man ja schon groß genug um den Vorderpfoten hinzu kommen, *schwupps, die wupps* ist da auch mal schnell ein kleines Stück Geräuchertes geklaut, oder eine Scheibe Brot oder diverse Dinge. Und dann kommt sie zu mir ins Arbeitszimmer, wedelt mit ihrem Schwanz, so nach dem Motto: „Schau mal was ich geklaut habe, gell toll gemacht ???“ und legt mir dann das Stück Geräucherte vor die Füße als Geschenk. *gggggggggg* Und da soll man ernst bleiben ??? Ich bitte euch, wer kann das dann schon. Aber sie muss es auch lernen, dass sie dort NICHTS zu suchen hat, und diese Dinge auch einfach stehen zu lassen hat. Weiter geht es dass sie es liebt sich vor die Terrassentür zu stellen, damit sich mal ganz kurz rausgehen kann um ihr „kleines Geschäftchen“ zu erledigen. –was wir ihr aber eher damals angewöhnt haben als wir sie noch zum „Sauber werden“ erziehen mussten und sie weil es ja damals schnell gehen musste immer gleich in den Garten gebracht haben und als Belohnung natürlich immer ein kleines Leckerlie bekommen hat. Nun geht sie in den Garten und „tut nur so als ob sie ihr „kleines Geschäftchen“ erledigt in der Hoffnung doch irgendwo ein kleines „Schmackofatz“ abzubekommen. Doch da sind wir ihr Gott sei Dank schon auf die Schliche gekommen. Auch das mit dem Treppen gehen hat „Madam“ ganz schlau angestellt. Die Treppen rauf ging sie ja schon eine gewisse Zeit lang aber die Treppen runter halt noch nicht so. –wir haben auch lauter Holztreppen die relativ rutschig sind und noch dazu auch noch Wendeltreppen- Aber na gut, rauf ging es ja aber runter mussten wir sie noch tragen. Bis wir ihr auf die Schliche gekommen sind, denn Madam konnte schon längst die Treppen SELBST runter gehen, nur war es natürlich viel bequemer wenn sie getragen wurde. Doch nachdem wir sie einfach mal fast eine ganze Stunde alleine im Zimmer von Melanie ließen und sie NICHT runtergetragen haben, kam dann auf einmal „Madam“ wie so selbstverständlich die Treppe runter so nach dem Motto: „Schaut mal was ich kann und ihr wart so dumm und habt mich die ganze Zeit getragen.“ *grrrr* *megasfg* Und am Abend, wenn ich noch vor dem PC sitze und fleißig
Berichte lese *lach* und mein Männeken sich zwischenzeitlich schon verabschiedet hat ins Reich der „Träume“ bietet sich dann wenn ich ins Bett gehen will ein Bild für Götter. Auf der einen Seite mein zufriedener schnarchender und schlafender Göttergatte und auf MEINER Seite, wer liegt da „brettelbreit“ und längs ausgestreckt ??? Ja, aber natürlich Frl. Luna, wer denn sonst ??? Habe mir schon mal überlegt ob ich mich nicht scheiden lassen soll, nachdem mein Mann ja jetzt jeden Abend mit einer anderen Frau im Bett liegt, oder sollte ich vielleicht doch mal eher ins Bett gehen ???? *gggggggg* Was sie allerdings bis heute noch nicht WILL ist das folgen, wenn wir beim Gassi gehen sind und unsere Luna andere Hund sieht und meint: „Oh ja, toll jetzt ist absolute Spielstunde angesagt“. Da gehen ihre Ohren auf absoluten DURCHZUG !!! Von wegen Frauchen ruft: „Luna kommst du her.“ Wer ich ???, so ein Blödsinn, die soll sich ruhig die Seele aus dem Leib rufen, ICH spiele jetzt und damit aus basta. *grrrrrrrrrrrrrr* Da könnte man schon manchmal die Geduld verlieren und mehr als sauer werden. Aber mittlerweile muss sie halt jetzt um auch diese Geschichte zu lernen an einer sog. „Wurfleine“ gehen Die ist eine 10mtr. Lange Hundeleine und sie wird beim Gassi gehen NICHT abgeleint, sodass wir sie immer noch ohne weiteres „greifen“ können, bzw. „zurück pfeifen können“ oder „zurück rücken können“. Aber hier müssen wir noch viel Geduld aufbringen und noch sehr viel üben damit dass dann auch mal OHNE Leine klappt. So, das waren mal so kleine Geschichten aus dem Leben unserer Luna. Obwohl es mit Sicherheit noch viel mehr zu erzählen geben würde, aber dann würde der Bericht hier aus allen „Nähten platzen“. *ggggggg*
**UND NOCH ZUM SCHLUSS**
Heute möchte ich unsere Luna nie mehr wieder missen und hergeben und auch wenn sie mit ihren knappen neune Monaten noch sehr sehr viel Flausen im Kopf hat ist es einfach mittlerweile ein Familienmitglied die zu uns gehört, wie mein Mann zu mir oder meine Stieftochter zu ihrem Vater. Wir müssen mit Sicherheit noch viel Geduld aufbringen. Und sowohl die Luna, als auch wir als „Herrchen und Frauchen“ noch viel lernen. Aber es ist halt einfach wunderschön wenn man jemanden hat der zum Schmusen kommt, die von oben bis unten „absabbert“ weil sie sich freut, dass du da bist und wenn man einfach weis, da ist jemand den man mittlerweile so ins Herz geschlossen hat, dass er auch nicht mehr fehlen darf. Auch wenn sie derzeitig „haart“ wg. dem Wechsel von ihrem Babyfell zum „Jugendfell“. Und auch wenn sie mal wieder den Papierkorb geleert hat und man auf Knien die Fetzen wieder aufräumen darf. Und, und, und, möchte ich sie NIE MEHR WIEDER missen oder hergeben. Es ist und bleibt unsere Luna und wir, bzw. ich bin gespannt wie viel Abenteuer sie uns noch bringt und was aus ihr mal später wird. Denn unsere Luna ist ein sehr, sehr, sehr intelligenter und neugieriger Hund und wäre mit Sicherheit ein klassen, spitzen Hund um event. später einmal zu Überlegen ob man sie nicht zu einem Rettungshund im Wasser ausbilden sollte, da sie es auch einfach liebt im Wasser zu schwimmen.
So, für heute sage ich mal ganz lieben Dank fürs Lesen meines Berichtes und ein dicker, nasser, kalter und lieber „Schmatz“ von unserer Luna, die ganz genau weis, dass sie eine wunderhübsche Madam ist. *lach*
In diesem Sinne, die jetzt mit ihrer Luna schmust,
Alusru, 02.02.2006
Wir hatten auch mal so einen, allerdings miniklein. Aber der machte so große Löcher im Garten das es wie ein Krater aussah, und er biß alle Leitungen durch, lieben Gruß Uschi.
Annna13, 31.01.2006
Bin neidisch... GLG
antjeeule, 31.01.2006
Ein sehr ausführlicher und interessanter Bericht. LG, Antje
ein Testbericht von Frankenmetal2005-11-01 20:21:40vom 01.11.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Der Hund ist überall mit dabei - gut für Psyche des Hundes sowie des/der Menschen...Nachteile/Kritik: Bisher keine gefunden
Da ich seit 20 Jahren Hundehalter bin - wer hält sich wen? - einige Anmerkungen zum Thema.
Wohlgemerkt Hundehalter - nicht Züchter oder selbsternannter Fachmann.
Wir haben unsere Hunde sehr früh ans Autofahren gewöhnt, bzw. mit dem Auto aus dem Tierheim geholt. Beide Hunde fahren/fuhren sehr gerne mit uns überall hin. Wir hätten nicht im Traum daran gedacht ohne Hund in Urlaub zu fahren.
Man sollte jedoch einige Punkte beachten, die mir wichtig erscheinen.
1. Gewöhnung
Der Hund sollte möglichst schon als Welpe langsam an das Autofahren gewöhnt werden.
Das ist durch kurze Fahrten in Verbindung mit
einem für den Hund erfreulichem Ereignis - z.B.
in den Wald, Ausflug, zu anderen Hunden, Hundesportplatz usw.Diese Fahrten können langsam weiter ausgedehnt werden. Immer wieder Pausen machen.
2. Unterbringung
Hunde gehören prinzipiell im Auto gesichert, sei es durch einen Spezial- Sicherheitsgurt oder eine genügend große Hundebox!
.
Ein ungesicherter Hund ist bei einem Unfall eine Gefahr für sich und andere Insassen!!
Für Halter mehrerer Hunde gibt es auch spezielle Hunde-Anhänger.
Spezialdecken um die Sitzen zu schützen mit Befestigungsmöglichkeiten z.B an den Kopfstützen werden von verschiedenen Firmen angeboten.Für Kombifahrer gibt es für die verschiedenen Automodelle speziell Verkleidungen des Laderaumes.
3. Unterwegs
Wichtig bei längerer Fahrt ist es, Pausen einzulegen, um dem Hund Bewegung zu ermöglichen, zu trinken und seine "Geschäfte"
zu erledigen. Eine Fütterung vor der Fahrt sollte man vermeiden um Übelkeit und Erbrechen vorzubeugen.
Selbstverständlich ist auch für genügend Frischluft zu sorgen.
Nicht alleine längere Zeit im Auto lassen.
4. Mitzunehmen
Wasser ist sehr wichtig, da aus welchen Gründen auch immer, erfahrungsgemäß ein gesteigertes Durstgefühl beim Fahren entsteht.
Hunde- Halsband und -Leine.
5. Längere Reisen - Ausland
Es ist anzuraten einen spez. Verbandskasten für den Hund mitzunehmen - Tipps dazu gibt der Tierarzt. Ebenso evtl benötigte Medikamente.
Um Einreisebestimmungen für das betreffene Land, Impfschutz und benötigte Papiere bitte rechtzeitig kümmern.
6. In fremder Umgebung
Immer an der Leine führen - der Hund wird nicht zurückfinden - wohin auch. Auf örtliche Vorschriften achten (Leinenzwang, Hundeverbot).
Hat der Hund einen empfindlichen Magen, genügend gewohntes Futter mitnehmen.
Ich wünsche allen jederzeit ein entspanntes
Fahren mit Hund/en - wohin auch immer und hoffe, die Anregungen und Tipps helfen Euch weiter.
...
ein Testbericht von TwinmamaSK2005-10-27 01:57:07vom 27.10.2005Empfehlung: nein
Vorteile: lese Bericht...Nachteile/Kritik: lese Bericht
Ich möchte hier und heute ein sehr brisantes Thema anschneiden. Es ist einerseits sehr aktuell, da es fast täglich durch die Tagespresse geht, aber dennoch ist es ein Thema über das niemand gerne spricht.
Selbst die Vorstellung lässt ein jeden einen eisigen Schauer über den Rücken laufen. Dieser Bericht ist nichts für sensible!!!
Das Thema welches für uns im November 2003 plötzlich aktuell wurde ist "wenn der Hund zu beißt".
Müttern geht es meistens so, wenn man könnte möchte man seinem Kind jedes Leiden, jeden Schmerz ersparen. Man ermahnt stets zur Vorsichtigkeit und
zum Gehorsam. Was aber was ist, wenn das Kind alles Richtig macht, und trotzdem alles falsch läuft.
Es war an einem Novemberfreitag 2003, einer derer Tage wo einem die Zeit einfach so weg läuft. Hier noch schnell ein Telefonat, hier nochmal eine Mail, schnell noch dies, schnell noch das, und dann die Erleuchtung, huch, es ist schon Dunkel.
Mein Großer, damals knappe 6 Jahre alt, war immer Draußen zum Spielen mit seinen Freunden. Da wir etwas außerhalb wohnen und es keine Straßenlaternen bei uns gibt, sollen die Kinder eigentlich sobald es Dunkel wird rein gehen. Gerne auch zusammen, egal bei wem.
Die Familie wo er gespielt hat kennen wir gut, es ist ein Landwirt mit vielen Kindern, jeder schaut nach jedem nur rein wollten sie an diesem Tag aber nicht, lieber noch etwas auf dem Hof draußen spielen, klettern.
Auf dem Hof standen Paletten mit Pflastersteinen und alle Kinder hatten striktes Verbot darauf zu klettern, und eigentlich wurde das auch immer eingehalten.
Die Familie hatte auch einen Hund, der aber leider nicht die beste Erziehung genossen hat, und deswegen auch Regelmäßig eingesperrt wurde.
Ich persönlich halte diese Art Erziehungsfehler zu korrigieren für falsch, aber es ist ja nicht mein Hund.
Wie schon gesagt, die Kinder spielten noch und nutzen noch die letzten gemeinsamen Minuten mit einem ausgiebigen und fröhlichen Laufspiel.
Plötzlich tauchte dieser Hund auf und warf meinen Sohn vorne über und verbiss sich im seinem Kopf. Instinktiv schützte mein Sohn mit den Händen seinen Nacken und begann zu schreien. Vollends damit beschäftigt den Hund wieder einzufangen hat niemand mitbekommen, was wirklich geschehen war und mein Sohn von der Angst getrieben, machte sich blutend und schreiend auf den Weg nach Hause um sich wie immer von Mama trösten zu lassen. Ihm war ebenfalls nicht im geringsten bewusst was geschehen war.
So kam er dann schreiend an, ich sah nur noch Blut an Kopf, Gesicht, Hände, Jacke.
Aufgrund meiner medizinischen Ausbildung wüsste ich das Kopfverletzungen immer sehr dramatisch wirken. Ich war fest der Meinung, das die Kinder verbotener weise auf den Paletten geklettert haben und er ungeschickter weise runter gefallen ist und sich eine Kopfplatzwunde zugezogen hatte. Auch nur diese Unwissenheit lies mich hier eine ausgesprochen routinierte Ruhe bewahren.
Da ich gerade Leinenhandtücher gebügelt hatte, holte ich ein paar und umwickelte damit den Kopf. Wir ließen uns schnellst möglichst von meinem Schwiegervater ins KKH Husum fahren, wo wir direkt in der Notaufnahme versorgt wurden.
Auf der Fahrt ins KKH versuchte ich meinen Sohn mit kleinen Gesprächen zu beruhigen und abzulenken und so kam auf einmal raus, das er nicht wie ich an nahm gefallen war, sondern, das er vom Hund verbissen wurde.
Es traf mich wie ein Schlag, man hat ja schon viel davon gehört, aber hier in unserer idyllischen Aussiedlung wo jeder, jeden kennt. Jeder, jedem vertraut, das durfte nicht war sein.
In der Notaufnahme wurde dann das ganze schreckliche Ausmaß der Verletzung sichtbar. Gott sei dank, hat der Hund nicht wirklich zugebissen, sondern ist nur mit den scharfen Reisszähnen über den Schädel geschrammt, so das "nur" 5 große und 3 kleine Risswunden entstanden sind.
Diese wurden ambulant und so gut wie ohne Betäubung versorgt.
Eine Narkose wurde nicht zur Behandlung eingeleitet, weil das Ausmaß der Verletzungen erst nach und nach zu Tage kam.
Mein tapferer Krieger, er hat alles ertragen ohne großes Geschrei. Als Belohnung gab es nach der 2 stündigen Behandlung einen Tapferkeitslöwen und da ich ihn zu Hause adäquat versorgen konnte, konnte die Ärztin seinem Wunsch auch entsprechen zu Hause bei Mama im Bett zu schlafen.
Das schwerste bestand mir ja noch bevor. Mit Beweisfotos und einer gewissen portion Wut im Bauch "bewaffnet" besuchte ich am selben Abend noch unsere Nachbarn. Keiner von denen hatte wirklich mitbekommen was geschehen war, die Kinder nicht weil sie sich auf den Hund fixiert hatten und die Eltern nicht, weil sie zum melken im Stall waren.
Irgendwie endete das alles mit vielen Tränen, denn es tat ja allen Leid, aber keiner konnte das geschehene Rückgängig machen. Es musste eine Lösung her.
Nein ich bin kein Hundehasser, auch heute nicht, meiner Meinung nach ist das wilde Tier am anderen Ende von Halsband und Leine, aber ein Hund der auf solch brutale und hinterhältige Weise ohne ersichtlichen Grund zubeißt, hat nicht das Recht weiterzuleben. Und so kam auch schnell das wen auch traurige Einsehen, das der Hund weg müsse. Es hat seine letzte Ruhe gefunden.
Mein Sohn hatte alle Schutzengel über sich versammelt und sie haben so gut sie konnten ihre schützenden Hände über ihn gehalten. Er erholte sich schnell, schon am Montag wollte er die Schule wieder besuchen und nach 10 Tagen konnten die Fäden ohne jegliche Entzündungszeichen wieder gezogen werden.
Tja, die Angst vor Hunden war dann das andere Thema, dafür gab es wohl keine Medizin, oder vielleicht doch???
Was ich ja noch nicht erwähnt habe ist, das wir selbst einen Hund haben, eigentlich der beste Freund von meinem Sohn. Bernie unser Berner Sennen - Labradormischling, er war da 2 Jahre alt.
Als wir wieder zu Hause waren aus dem KKH versuchte ich den Hund immer von meinem Sohn fern zuhalten, um ihm nicht unnötig Angst zu machen, ich dachte das sei das Beste so.
Als mein Sohn dann mitten in der Nacht starken Hunger und Durst verspürte, war ja auch klar, er hatte ja kein Abendbrot gehabt, saß ich mit ihm in der Küche als Bernie sich Pfote für Pfote an schlich.
Irgendwie hatte ich das Gefühl das er spürte was geschehen war und die Ehre der Hunde mit seinem sehr ruhigen und unterwürfigen Verhalten retten wollte.
Mein Sohn blickte auf Bernie, überlegte kurz und sagte: "Komm her Bernie, Du tust so was ja nicht." Mir standen die Augen voll Wasser, so was hätte ich mir nicht in meinen kühnsten Träumen ausgemalt.
Bernie ließ sich nicht 2x bitten und legte seinen Kopf ganz ruhig auf den Schoss meines Sohnes und wartete ab was kommen sollte.
Es war ein schönes Bild das so zu sehen, da ich schon mit einer lebenslangen Angst vor Hunden gerechnet hatte.
Nein, das Thema war nicht schon an diesem Tag gegessen, aber die heilige Ruhe und Geborgenheit war zumindest in unserem Haus wieder hergestellt.
Außerhalb war es dann schon etwas schwieriger, ich hatte ihm zwar gesagt, da der Hund weg sei und ihm nie wieder was tun könne, aber da auf dem Anwesen noch ein 2. Hund war, der sehr bellfreudig war, konnte er einfach dem Frieden nicht trauen.
Seine Freunde waren wahre Freunde, sie kamen Monate lang ausschließlich bei uns zum Spielen, da mein Sohn das Grundstück nicht verlassen wollte.
Als dann endlich der Frühling kam, kam auch die "Reiselust" wieder. Der Schulbus hielt wieder beim Nachbarn, das Fahrrad fahren machte wieder Spaß und er bewegte sich wieder frei in der Nachbarschaft zum spielen.
Das machte mich sehr glücklich und es beweist mal wieder das gute Freunde ob Mensch oder Tier das wichtigste sind und ein Leben nachhaltig beeinflussen können.
Heute lebt mein Sohn ganz unbeschwert und geht auch ohne Furcht mit fremden Hunden um. Und ich bin der festen Überzeugung das wir diesen Umstand unseren "Therapiehund" Bernie zu verdanken haben.
Mit einem gewissen Abstand kann ich sagen, das der Fehler in diesem Fall nicht beim Tier lag, sondern an der mangelnden Aufmerksamkeit die ihm zuteil wurde. Er hat nicht beißen wollen, er hat nur nie gelernt seine Kräfte einzuschätzen. Denn wenn er wirklich hätte beißen wollen, dann hätte das ganze schon ganz anders ausgesehen. in diesem Fall handelte es sich nämlich um einen Rottweilermischling.
Wer sich ein Hund egal welche Rasse, welche Größe anschafft, sollte sich seiner Verantwortung bewusst sein, denn man hat auch hier eine Erziehungs- und Aufmerksamkeitspflicht.
In diesem Sinne, ich danke fürs lesen dieses Berichtes, den ich verfasst habe um mir das mal von der Seele zu schreiben. Ich freue mich schon auf viele Kommentare und rege einen Meinungsaustausch und Diskussionen an.
diana75, 28.10.2005
auch hier bekommst du von mir ein sh.
LG diana75
Fernsteuerung, 27.10.2005
Es ist immer der verantwortungsbewußte Hundebesitzer, manche haben kein Verantwortungsbewußtsein, die aus dem Hund das machen, was er ist - gerade in der heutigen Zeit. Ein Hund ist immer das, was der Besitzer aus ihm macht. Lieben Gruß, Fernsteuerung.
ein Testbericht von dealer9032005-05-09 20:30:52vom 09.05.2005Empfehlung: ja
Vorteile: liebund verschmust...Nachteile/Kritik: viel Arbeit
Guten Abend an alle,
ich will noch mal über meine Hündin schreiben. Alles weiss ich nicht mehr so genau. Darum hab ich vorher noch mal meine Mutter gefragt.
Also:
Als ich so 4 war wollte ich einen Hund haben. Nach einem Meerschweinchen, sollte mein Wunsch erfüllt werden.
Ohne mir was zu sagen, suchte meine Mutter einen Hund. Weil wir in der 2.Etage wohnen, sollte es ein kleiner Hund sein, weil er ja auch für war und falls er mal getragen werden muss.
Meine Mutter guckte immer in die Zeitung und hörte sich um. Sie guckte
sich auch mehrere Hunde an. Aber die wollte sie nicht, weil sie zu gross waren oder sie keinen der Eltern gesehen hatte.
Dann kam sie zu unserer Hündin. Sie sagt, es war Liebe auf den ersten Blick.
Unsere Hündin, Nicki hab ich sie genannt, wohnte noch zu Hause. Ihre Mutter ist eine Rauhaadackelin. Meine Mutter sagt, sie war unheimlich lieb und verschmust. Den Vater, ein Malteser, haben wir nicht gesehen. Aber meine Mutter wusste so, dass unser Hund klein bleiben würde. Also wurde unser blondes Mädchen mitgenommen.
Dann stellte meine Mutter sich vor den Kindergarten. Als die Freundin meiner Mutter mich abholte und ich rauskam, hab ich vor Freude geweint.
Wir fuhren dann in den Fressnapf und kauften alles ein: ein Halsband, eine Leine, Futter, Näpfe und ein Körbchen zum Schlafen. Nicki wollte aber darin nicht schlafen. Sie weinte ganz viel. Dann haben wir das Körbchen eine Nacht später neben mein Bett gestellt. Aber sie weinte immer noch. In der 3. Nacht habe ich sie einfach mit in mein Bett genommen. Sie weinte nicht mehr und schläft seitdem bei mir, unten an den Füssen.
Sie war von Anfang an sehr ängstlich. So ängstlich, dass meine Mutter die Vorbesitzer anrief. Die sagten ihr dann, dass unsere Nicki eine Woche schon mal weg war. Die bescheuerten Leute haben sie zurück gebracht. Sie haben sie geschlagen, weil Nicki noch nicht stubenrein war. Sie habens sogar zugegeben.
Unsere Hündin war direkt sehr gehorsam. Sie läuft fast nur ohne Leine. In die Stadt nehme ich sie wohl nicht mit. Ich finde, dahin gehören sie nicht, besonders wenn sie so klein sind wie unsere.
Sie war so klein, dass wir sie am Anfang vorne in der Jacke getragen haben, weil es im März auch noch so kalt war.
Fressen tut sie nicht alles. Am liebsten frisst sie Frolic. Wurst oder andere Leckereien muss man ihr in kleinen Stückchen nehmen, sonst nimmt sie sie nicht.
Meine anderen Tiere liebt sie auch. Sie ist kein bisschen eifersüchtig. Meinen Zwerghamster küsst sie, bis er aussieht wie ein Igel, weil das Fell dann hochsteht.
Mit meinem Zwergkaninchen schmust sie richtig. Sie kuscheln sich auf meinem Bett schon mal aneinander.
Dem Vogel bringt sich schon mal ein Stückchen Frolic, was der auch brav anknabbert. Oder immerhin so tut.
Sie hat sich noch nie mit anderen Hunden gestritten, weil sie so lieb zu allen ist. Nur kleinen Kindern geht sie aus dem Weg. Die sind ihr wohl zu lebhaft.
Wenn ich so gegen 16.oo Uhr aus der Schule heimkomme, wartet sie schon. Und wenns mir dann nicht gut geht, kommt sie sofort mit in mein Zimmer. Dann mache ich die Türe zu und erzähl ihr erst mal alles.
Als ich letztens ganz schlimm die Grippe hatte, ist sie nur zum Fressen und Trinken raus gegangen und dann sofort wieder gekommen.
Im April muss ich mit ihr zum Tierarzt. Da wird sie geimpft. Und komplett untersucht. Sie bekommt dann einen Tag später noch eine Wurmkur und ab da auch jeden Monat eine Flohtablette. Sie hat vor dem Tierarzt so eine Angst, dass sie bald vom Tisch springt. An der Tür nehm ich sie immer auf den Arm, sonst geht sich nicht rein.
Im letzten Herbst haben wir sie chippen lassen. Wir fahren öfter nach Holland. Da ist das Pflicht. Ausserdem will ich nicht, dass sie für Tierversuche von irgendwelchen Idioten gebraucht wird. Ich hoffe, dass sie so geschützter ist. Und falls sie wegkommt, hat sie eine Marke um. Da steht eine Nummer drauf, vom chippen. Wenn man da anruft, können die sagen, wem der Hund gehört und wo er hin gehört.
Ich glaube, so einen tollen Hund wie ich, hat sonst keiner. Sie ist lieb zu all meinen anderen Tieren. Sie hat auch noch nie jemanden gebissen oder geschnappt.
Das einzige Problem ist nur,wenn wir in Urlaub fahren. Nicki ist sehr anhänglich. Deshalb gibt es nur zwei Leute, wo wir sie hinbringen können. Zu der besten Freundin meiner Mutter. Da darf sie auch mit ins Bett. Und zu meinem Klassenkameraden. Die haben auch einen Hund, einen Briard und andere Nager. Der Briard passt beim Spazierengehen immer auf Nicki auf. Er ist nämlich ein Rüde und Kavalier. Abends darf Nicki dann zu meinem Freund aufs Zimmer und natürlich mit ins Bett. Irgendwo anders würde ich sie nie hingeben. Da hätte ich Angst um sie.
Sie ist jetzt 9 Jahre alt. Ich hoffe, wir haben sie noch ganz lange. Sie ist meine beste Freundin. Weil sie immer merkt, wenn es mir nicht gut geht und dann besonders anhänglich ist.
Ausserdem kann ich ihr jedes Geheimnis sagen.
Ich liebe sie ganz doll!!!
Euer
Dealer903
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2005-05-09 20:30:52 mit dem Titel Die beste Freundin MEINER Freundin
Pro: liebevoll und verschmust
Kontra: mach viel Arbeit und noch mehr Dreck
gestern habe ich von meiner besten Freundin erzählt, meiner Hündin.
Die hat auch eine beste Freundin, nämlich unser Zwergkaninchen.
Das kam so: ich nervte meine Mutter, weil ich ein Kaninchen haben wollte. Nach der Klassenfahrt im letzten Jahr durfte ich mir dann Ende Juni eins aussuchen.
In einem Zoo-Fachgeschäft fand ich meins: ein Hermelin, das bedeutet, es ist weiss und hat blau Augen. Es war ca. 8 Wochen alt und ein Böckchen, so wurde uns gesagt.
Es kam in einen grossen Käfig zu den anderen Käfigen in die Küche. Ich nahm es oft raus und so wurde es schnell zahm.
Dann kam die Zeit, da lief es immer hinter unserer Hündin her und wollte sie besteigen. Dabei verlor mein Kaninchen immer Flüssigkeit. Also dachte ich, ein Böckchen, das geschlechtsreif ist. Wir machten einen Termin beim Tierarzt wegen Kastration.
In einem Tragekörbchen fuhren wir zusammen hin. Der Tierarzt lachte sich halb schlapp nach der Untersuchung dass ich dachte der hat se nicht mehr alle. Bis er dann sagte dass unser Böckchen ein Mädchen ist. Sie hatte ein Blasenentzündung und deshalb Flüssigkeit verloren.
Seit dieser Zeit hängen Kaninchen und Hund immer zusammen. In meinem Zimmer legen sie sich zusammen aufs Bett kuscheln sich ganz eng aneinander und schlafen.
Neben dem Käfig steht eine grosse Bananenkiste als Fluchtburg. Kommt unser Hund aber in die Küche, so kommt das Kaninchen sofort heraus.
Mein Vater hatte die Küche renoviert. Nachdem wir unser Kaninchen bekamen, war da nichts mehr von zu sehen, weil es überall Tapetet angefressen hatte. Mein Vater schimpfte wie verrückt. Ich dachte, jetzt will er es wieder abgeben und hab geweint. Da hat mein Vater mich in den Arm genommen und hat gesagt: Tiere, die man sich angeschafft hat, gibt man nicht einfach wieder weg. Da müssen wir durch und uns was einfallen lassen. Er hat dann Holzplatten rund herum gemacht und alles ist jetzt ok.
Mein Kaninchen reagiert ganz empfindlich auf andere. Ich habe mal die Katze einer Freundin gestreichelt. Als ich dann nach Hause kam und mein Kaninchen nehmen wollte, hab ich Schläge bekommen wegen dem Geruch.
Auch wenn uns jemand besucht, bleibt es weg. Es will nur von uns gestreichelt werden.
Es bekommt Trockenfutter. Zwischendurch auch Äpfel und Petersilie. Möhren mag es überhaupt nicht. Frisches Wasser geb ich ihm jeden Tag in der Röhre.
Nächste Woche müssen wir zum impfen. Ich lasse es 2 mal im Jahr impfen. Ich weiss nicht mehr, wie die Krankheit heisst . Aber es gibt eine Krankheit, die lässt die Kaninchen erblinden und auch sterben. Diese Krankheit wird durch das Heu übertragen, das sie täglich haben müssen.
Ich bin stolz auf meine Tiere, weil sie sich so gut verstehen. Sie schmusen miteinander und suchen sich auch schon mal. Ich weiss, ich werde immer Tiere haben. Ohne Tiere kann ich nicht sein.
redwomen, 08.12.2005
Ja, ja so einen treuen Freundin haben wir jetzt auch seit fast einem halben Jahr. Eine Mischlingsdame DalmatinerLabrador und auch sooooooo verschmusst, anhänglich, lieb, brav und folgt sssuuupppiii. Jemals wieder hergeben NEIN !!!!! LG maria
Welches ist Die grösste ,welches die kleinste Hunderasse?
ein Testbericht von äpfelchen2004-08-28 19:12:40vom 28.08.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Sie wollwn etwas über den Hund erfahren ,hier ein kleiner Bericht....Nachteile/Kritik: -
Als grösste Hunderasse gilt der gutmütige Irische Wolfshund der auch gerne als Familienhund gehalten wird.
Seine schulterhöhe beträgt gut 1 Meter sein Gewicht liegt bei 55 KG.
Als 2größter Hund gilt immer noch die Deutsche Dogge,dieser zurückhaltende Hund kann eine Schulterhöhe von bis zu 80 cm erreichen.
Der kleinste Hund weltweit ist der Chihuahua.Sie können weniger als eine Bierflasche wiegen.Vor 50 Jahren kam diese Rasse aus Mexiko zu uns die kleinen Wuschel haben eine Schulterhöhe von nur 20 cm.
Den 2ten Platz der kleinsten Hund belegt der Yorkshire-Terrier(22 cm Schulterhöhe) und der Zwergpudel(28 cm
schulterhöhe).
Weltweit gib es ca 450 Hunderassen .
Der Dackel ist immer noch Deutschlands Lieblingshund.
Diesen Bericht habe ich mit der Unterstützung einer Züchterin verfasst.
...
ein Testbericht von Joe692004-01-28 00:10:02vom 28.01.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Nachruf an Bälly...Nachteile/Kritik: der Tod hat Dich genommen
Es war vor etwa 3 Jahren. Wie üblich verbrachte ich meinen gesamten Jahresurlaub wieder in meiner Wahlheimat Sri Lanka.
An Tagen, an denen es etwas bewölkt ist, gehe ich auch sehr gerne in den späten Nachmittagsstunden im Ort spazieren, denn immer nur Strand ist langweilig.
Zusammen mit meinem einheimischen Freund stand ich vor einem Straßenshop und bewunderte die Auslage. Ich glaube, es waren Holzschnitzereien, aber andererseits tut dies auch nichts zur Sache.
Plötzlich kitzelte es an meinem Unterschenkel. Ich dachte mir eigentlich nichts dabei, denn ständig fliegen Mücken und Moskitos herum und
setzen sich am Körper nieder oder verfangen sich im Körperhaar. Es kitzelte wieder und ich hatte plötzlich das Gefühl, ein kleines Zünglein würde an meinem Unterschenkel schlecken.
Ich schaute nieder – und traute meinen Augen nicht: da stand, zitternd, ein kleines Hündchen, vielleicht 2 – 3 Monate alt, dunkelbraunes Fell und schaute mich mit großen Augen an. Ganz zaghaft schleckte es erneut an meinem Unterschenkel.
Normalerweise sollte man herrenlose Hunde in den Urlaubsgebieten nicht streicheln, denn sie könnten Krankheiten an sich haben.
Ja, normalerweise...
Daran dachte ich in diesem Augenblick nicht. Ich bückte mich und streichelte und kraulte das niedliche kleine Geschöpf. Es zitterte noch mehr, sein Herzchen ging ganz schnell, ich sah es an seinem Puls. Es stemmte seinen dürren Hundekörper an mich bzw. meine Beine.
Mein Freund meinte nach ein paar Minuten, wir sollten nun weitergehen. Ich erhob mich und entfernte mich von der Stelle. Hündchen trottelte hinter uns her. Wir liefen schneller – Hündchen lief auch schneller. Egal wohin wir liefen, Hündchen folgte uns auf Schritt und Tritt.
Irgendwann war die Zeit gekommen, daß wir wieder ins Hotel zurückmussten. Was machen mit Hündchen? Offiziell dürfen keine Hunde in das Hotel, schon gar keine herrenlose.
Neben dem Hotel (Hotel Coral Sands, in einem anderen Bericht von mir ausführlich vorgestellt) verläuft ein Pfad, der den öffentlichen Strand mit der Straße verbindet.
Nun, diesen Pfad benutze ich, um dann über den Strand ins Hotel zu gelangen.
Ich kam mir schon wie ein Verbrecher vor: schauend, daß ja kein Security mich beachtete, ging ich über den Strandeingang in den Hotelgarten und von dort in mein Zimmer. Ich habe immer das gleiche Zimmer, ebenerdig, mit Ausgang zur Poolseite bzw. in wenigen Schritten am Strand.
Zuerst gab ich Hündchen was zu trinken. Es war niedlich, wie es seine Zunge gierig ins Gefäß streckte um dann das halbe Gefäß zu leeren.
Mein Freund und ich setzten uns auf die Terasse, ich nahm Hündchen auf den Schoß und mein Freund und ich beratschlagten, wie es weitergehen sollte.
Zuerst taufte ich Hündchen auf den Namen „Bälly“. Bälly ist singhalesisch und heißt zu deutsch Hündin. Und Hündchen war eine Hündin.
Dann bestellte ich beim roomservice chicken-Sandwich. Der roomboy starrte mich etwas entgeistert an, als ich 3 Portionen verlangte, wo wir doch nur zu zweit waren. Als die Sandwiches dann kamen, aß mein Freund seine Portion, ich die meine und Bälly bekam die 3 Portion. Selbst das gebackene Sandwich blieb nicht übrig, obwohl ich damit rechnete, daß Bälly nur das chicken mochte.
Wer weiß, wie lange bzw. wieviel Tage kam nichts in den kleinen Hundemagen...
Bälly wich nicht mehr von mir, egal wohin ich ging. Selbst auf die Toilette wollte sie mit, was ich aber nicht erlaubte.
Die Zeit verging. Mußte Bälly pipi, verließ sie mein Zimmer und trottete zum Strand. War sie fertig mit ihrem Geschäft, kam sie über den Hintereingang wieder in die Hotelanlage und schnurstracks in mein Zimmer.
Bevor ich ins Bett ging, öffnete ich die Terrassentür und lies sie angelehnt, in der Hoffnung, Bälly würde nachts weiterziehen. Erst mal schaute sie mich wieder mit ihren großen Hundeaugen an, weil sie nicht mit mir ins Bett durfte. Irgendwie verstand sie es, denn sie machte sich dann vor meinem Bett zu einem Knäuel und schlief dann ein.
Als ich am nächsten Morgen aufwachte, war Bälly verschwunden. Dachte ich.
Doch Bälly lag auf der Terrasse in der Sonne und kam mir freudenwedelnd entgegen. Ich glaubte es kaum, wie stark sie sich an mich drückte, wie ich das weiche Fell an meinen Beinen spürte. Das Zittern hatte sie inzwischen abgelegt, drohte von mir doch in keinster Weise eine Gefahr.
Wir gingen zum Frühstück. Eindringlich sprach ich auf Bälly ein, mir ja nicht zu folgen. Na, irgendwie verstand sie mein deutsch...sie blieb auf der Terrasse zurück.
Während des Frühstücks bekamen wir Besuch. Vom Hotelmanager persönlich. Es hatte sich bereits in dem kleinen Hotel herumgesprochen, daß ich einen Straßenhund beherberge.
Nun, wir sind – auch damals bereits – in dem Hotel Stammgäste, und irgendwie schaffte ich es, daß Bälly „Asyl“ gewährt wurde. Dank dem Hotelmanager bekam Bälly fortan auch kleinere Küchenreste, was ihr genauso schmeckte wie weitere Sandwiches. Dachte ich am ersten Tag, nur der Hunger hat das eigentliche Sandwich runtergeschlungen, so wurde ich jetzt eines besseren belehrt: Bälly mochte alles, was auch ich gegessen habe.
Gingen wir an den Strand, war Bälly bei uns. Spielten wir Ball, wollte Bälly immer den Ball schnappen, der ja fast genauso groß wie sie selbst war. Gingen wir schwimmen, schwamm Bälly mit. Sagte ich zu ihr, sie möge am Strand auf uns warten, blieb wie brav sitzen, lies uns aber keine Sekunde aus den Augen.
Die Tage vergingen. Bälly war inzwischen fester Bestandteil unseres Urlaubs am Meer geworden. Mein Freund verprach mir, Bälly bei der Abreise zu sich nach Hause (Kandy) zu nehmen; nach ein paar Tagen der Trauer an mich hätte sie sicherlich das neue Zuhause akzeptiert.
Am vorletzten Tag gingen wir spätnachmittags noch einmal aus, letzte Besorgungen zu machen. Bälly sollte auf der Terrasse auf uns warten. Wie immer eigentlich, wenn wir das Hotel verließen.
Einige Stunden später kamen wir zurück. Es war keine Bälly da. Wir fragten den Security und anderes Hotelpersonal, doch alle meinten, sie hätten Bälly zuletzt auf meiner Terrasse liegen gesehen.
Unruhe beschlich mich. Als es Nacht wurde und noch immer weit und breit keine Spur von Bälly zu sehen war, machte ich mich auf den Weg, sie zu suchen.
Etwa 80 m vom Hotel weg fand ich sie: die Beinchen ausgestreckt, lag sie im Gras. Das aus den Ohren und Augen herausgesickerte Blut war schon etwas verkrustet, die Augen schauten gebrochen gen Himmel.
Ich konnte es nicht fassen und ging schluchzend zum Hotel zurück. Mein Freund vergrub sie, ich konnte es nicht. Ich war nur noch am Weinen.
BÄLLY !! Die Liebe zu mir war stärker als mein Befehl, auf der Terrasse zu warten. Sie wollte mich suchen und beachtete vermutlich den Straßenverkehr nicht.
BÄLLY !! Nie werde ich Dich vergessen. Ich hoffe, Du bist nun im Hundehimmel und bekommst dort die Liebe, die Dir auf Erden den Tod gebracht hat.