IBM PC 300PL Serie
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IBM PC 300PL Serie

 PC System
Platz 867 in der Kategorie "PC Systeme".
Bewertung: Kundenbewertung 3,00 / 5,00 (3.0 von 5)

IBM PC 300PL Serie Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

kleineswoelkchen

Hochkant

ein Testbericht von 2002-03-03 08:30:54 vom 03.03.2002
Empfehlung: nein
Andy und ihr PC-Problem, den besten Freunden sehr bekannt, mußte im November 2001 dringend eine Hilfe geboten werden.

Nachts um halb elf rief der Chef an, das an diesen und jenen Dokumenten noch wichtige Änderungen vorgenommen werden müssen.
Kein Problem, wenn man Exel und Word auf dem Arbeits-PC hat. Nur, mein PC hatte einen glatten Abschmierer, die halbe Festplatte hat sich ins Nirvana verabschiedet und die zweite Festplatte ließ nicht mit sich arbeiten. Jetzt ist das gute Stück nur noch für das Internet tauglich. Warum auch nicht. So habe ich meine wichtigen Daten wirklich nicht auf einem PC, der durch die Welten des Internets surft.
Noch sicherer geht es nicht.

Doch mein Fjutsi PC war auch defekt. Was nun? Freunde boten an, aus dem Frankfurter Raum sofort hierher zu fahren und mit ihrem PC auszuhelfen. Doch die Zeit rannte.

Dann fiel mir ein junger Mann ein, der mir auch immer seine Hilfe angeboten hatte. Er arbeitet nur mit IBM. Überall IBM, auch der PC, den er sich extra für den Videoschnitt gestellt hatte.
Und genau diesen PC brachte er mir noch nachts halb eins dann hierher. Ich war dankbar und erleichtert, da ich nun endlich doch noch die mir gestellten Aufgaben erledigen konnte.

Wenn man den PC unter den Monitor stellt, wie es ja eigentlich gedacht ist, dann benötigt man knapp 46 cm Breite. Doch Vorsicht, links sind 10 cm davon noch gerillt, also keine Stellmöglichkeit.
Hoch ist der ganze Spaß nur 13 cm.
Und in der Tiefe nach hinten, da benötigt man 43 cm.
Und dies ist bei manchen Schreibtisch nicht so leicht zu handhaben. Okay, ich hätte den Platz wahrlich, denn ich bräuchte nur einen der Monitore hochheben.

Der Einschaltknopf befindet sich links, mittig ist das Laufwerk A, also das Diskettenlaufwerk. Und rechts findet man das CD-Rom.
Das IBM-Logo fällt einem wirlich gleich ins Blickfeld.

So, das waren nun einmal ein paar Beschreibungen am Rande. Jetzt war der PC im Betrieb, stand seitlich hochkant rechts neben meinen Füßen und ratterte los. Er war wirklich sehr laut, oder ist es immer noch, wenn man ihn startet. Ich denke, das Hochkantstehen bekommt ihn nicht so sehr.

Beim Unfall letzter Woche war er im Kofferraum der Lilly und überlebte mit nur leichten Kratzern. Also kann man schon allein zum Gehäuse sagen, das es, obwohl aus Kunstoff kombiniert mit Blech, doch sehr robust ist.

Und das er noch geht, sehe ich nebenan auf dem anderen Monitor. Meist arbeite ich mit zwei PC´s. Einer ist im Netz, einer nur für meine Daten und Statistiken, die mir die Arbeit erleichtern sollen.

Sein Innenleben besteht aus einer Videocard, einem Pentium II Prozessor und jetzt last mal nen Laien erzählen. Ist ja wirklich ein Durcheinander und so viele Kabel. Ich hab ihn schnellsten wieder zugeschraubt und schau lieber auf den Monitor, welche Daten er mir anzeigt.

64 MB Ram, naja, nichts weiter zu sagen. Grafikkarte findet er, On Bord Sound und viele gelbe Fragezeichen im Gerätemanager. Das war aber auch schon vor dem Unfall so.
Der PC hat die dumme Angewohnheit, einfach ein paar Installationen mal eben nicht zu finden. Stabil laufen nur ältere Programme von Exel und Word, neue Installationen wie zum Beispiel für den Drucker HPpsc 950 zerschiest er und sagt, alles wurde falsch installiert.

Das aber ist ein Datenprogrammfehler des PC´s, nicht der Installation. Doch dies haben wir erst im Laufe der Zeit herausbekommen.
Den Internetexplorer zum Beispiel erkennt er gar nicht. Dafür aber Netzcape. Doch dafür war ich nicht zu haben.
So blieb er nur zur Datenaufbereitung stehen.

Wenn ich diese beiden Programme laufen habe, dann rattert er nicht mehr und zeigt eigentlich eine ruhige Laufleistung an. Doch jedes weitere Programm erzeugt Nebengeräusche, die doch sehr belastend mit der Zeit werden können.

Eigentlich kann ich nicht meckern, für meine Bedürfnisse reichte er aus. Er hat einen USB- Anschluß, Netzsteckeranschluß, einen Anschluß für eien Drucker, einen für die Maus, einen für die Tastatur und den Anschluß für die Boxen. Nur, jetzt sind hier noch 5 weitere Anschlüße, die ich nie genutzt habe.

Und wißt ihr, wie man eigentlich an die Inneteile schauen kann? Nichts mit Schrauben, nichts mit Drehen. Ein Schlüssel, der hinten an einem Sicherungsband hängt, wird in das Schloß gesteckt und umdrehen und schon kann man das Gehäuse abheben.

Kurzzeitig wollte ich ihn mal unter den 14Zoller Monitor stellen, dies ist der kleinste meiner Monitore hier. Doch ein Flackern des Bildschirmes und ein ständiges Rattern im PC ließen mich dies schnellstens wieder umbauen.

Mein Fazit endgültig. So, als kleine Hilfe ist er okay, aber ständig, nein, mag ich ihn nicht haben. Und ich geb ihn ja auch zurück, nur, 35 km diese knapp 15 Kilo mit mir herumschleppen, nein, mag ich nicht.
Er ist mir zu laut, ich kann zu wenig Programme damit nutzen. Erhat zwar einen durchschnittlichen Stromverbrauch anderen PC´s gegenüber, aber das ist kein Vorteil. Sein einzigster Vorteil in meinen Augen ist eben nur, das er, wenn er hochkannt steht, sehr wenig Platz wegnimmt.
Dann werd ich mal den Freund anrufen, wie wir ihn nun langsam wieder zu ihm bekommen, denn damals schaffte ich bis morgends noch alle Daten einzubauen und meinem Chef ein komplettes erwünschtes Datenheftchen in die Hand zu drücken. Doch das ist jetzt schon wieder 3 Monate her und ich bekomme langsam Gewissensbisse, mag ja keine Freundschaft ausnutzen. Er sagt zwar immer, ich soll ihn noch nutzen und damit arbeiten. Ob er auch nicht so ganz zufrieden mit dem Teil ist?

eure andy
...
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Produktbeschreibung IBM PC 300PL Serie

 
Allgemeine Informationen IBM PC 300PL Serie
gelistet seit: 25.09.2003
Hersteller: Hersteller: IBMIBM, www.ibm.com/de/
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