butterkeks meint:
Wir wanderten also am Rheinufer entlang und schon nach wenigen Minuten waren wir dort. Wir hätten auch direkt vor dem Museum parken können, aber ein... Testbericht über Imhoff-Stollwerck-Museum lesen
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Hm...so werden also Pralinen gemacht, 23.02.2002
Vor kurzem hatte ich mal wieder Besuch, dem ich natürlich ein paar Sehenswürdigkeiten zeigen wollte. Also beschlossen wir das Schokoladenmuseum der Firma Stollwerck in Köln zu besuchen. Es ist direkt am Rheinufer gelegen und man hat dort einen schönen Ausblick auf die Rheinbrücken.
Wir wanderten also am Rheinufer entlang und schon nach wenigen Minuten waren wir dort. Wir hätten auch direkt vor dem Museum parken können, aber ein bisschen frische Luft tut immer gut. Es tummelten sich auch schon einige Schulklassen, doch es ging zügig voran. Beim Eintrittspreis musste ich allerdings kurz schlucken, denn 5,50 Euro ist nicht gerade wenig. Ich war wirklich lange nicht mehr da gewesen, aber als Trostpflaster erhielten wir ein kleines Stückchen Schokolade, die aber nicht lange überlebte.
Das Museum erstreckt sich über drei Etagen, auf denen die Geschichte der Schokolade und die Herstellung diverser Produkte geschildert werden. Sozusagen von der Kakaobohne bis zur Praline. Auf großen Tafeln wird zweisprachig (deutsch/englisch) alles erklärt was man zur Schokolade wissen sollte. Ergänzend hierzu werden einige Maschinen ausgestellt und auch hier wird auf den Informationstafeln die Funktionsweise haargenau erklärt. Des weiteren hat man die Möglichkeit „lebende“ Kakaopflanzen und Palmen zu bewundern. Hierfür wurde extra ein Raum angelegt, in dem tropisches Klima herrscht. Er ist recht klein und man kann ihn mit wenigen Schritten durchlaufen.
Überall im Gebäude trifft man auf Angestellte des Museums, die einem freundlich jede Frage beantworten und auch Führungen werden angeboten.
Gehen wir weiter in den hinteren Teil des Museums, in dem noch Schokolade, Pralinen und kleine Schoko-Kunstwerke produziert werden. Dem Besucher wird ein anschaulicher Einblick in die Produktion geboten, da durch Plexiglasscheiben Einblick in die Maschinen gewährt wird. Es ist wirklich interessant wie viel Arbeit so ein kleines Stückchen Schokolade doch macht...es ist doch so schnell im Mund verschwunden. Nur die Mitarbeiter, die an diesen Maschinen arbeiten, tun mir leid. Sie müssen sich wie Tiere im Käfig vorkommen, wenn die Museumsbesucher sich die Nasen an den Scheiben platt drücken.
Zur Krönung dieser Etage gibt es einen Schokoladenbrunnen, aus dem köstliche Vollmilchschokolade sprudelt. Eine nette Mitarbeiterin des Museums hatte uns schon anvisiert und bot einen leckeren, in warme Schokolade getauchten Keks an. Wer kann da schon nein sagen? Dieser Keks schmeckt köstlich, aber leider bekommt man den nur ein einziges Mal.
Auf Etage Nummer zwei wird gezeigt wie mit Schokolade überzogene Nüsse hergestellt werden und hier erfährt man auch wie Osterhasen, Schokoladenfussbälle, - herzen und andere außergewöhnliche Kreationen gefertigt werden.
Begeben wir uns in die nächste Etage, auf der wieder in vielen Schaukästen und auf Informationstafeln beschrieben wird welchen Stellenwert Schokolade und Schokoladenprodukte in der Vergangenheit hatten. Sie wurde selbst als Medizin eingesetzt, wobei ich mir vorstellen kann, dass in dieser Zeit einige Simulanten unterwegs waren (kleiner Scherz).
Auf dem Weg durch diese Etage kommt man an einem seltsamen Kasten mit Löchern vorbei. Schaut man durch diese Löcher, wird einem der Blick auf die erotische Seite der Schokolade freigegeben. Hier findet man unter anderem Nachbildungen gewisser Körperteile und andere interessante Dinge.
Einen Raum weiter kann man „antike“ Schokoladenautomaten bewundern, die wirklich sehr phantasievoll gestaltet sind. Die meisten wurden übrigens in Dresden gefertigt, was meinem Freund, der aus Ostdeutschland kommt, ein Lächeln aufs Gesicht zauberte. Es gibt so viele sehenswerte Ausstellungsstücke, dass ich sie gar nicht alle aufzählen kann. Erwähnen möchte ich allerdings noch das kleine Kino, in dem Werbespots der Firma Stollwerck gezeigt werden...alte und neue. Wir haben gut gelacht, denn die älteren Werbespots waren wirklich witzig.
Am Ende waren wir von den vielen Informationen und Eindrücken überwältigt und landeten natürlich im hauseigenen Shop. Ein bisschen gestöbert und noch schnell für Mutti ein Kilo Pralinen mit kleinen Schönheitsfehlern für 7,50 Euro gekauft und raus an die frische Luft.
Das Schokoladenmuseum ist wirklich einen Besuch wert und für Schleckermäuler wie mich immer wieder interessant. Also kommt nach Köln und schaut es euch an.
Eure Drea ...
Wir wanderten also am Rheinufer entlang und schon nach wenigen Minuten waren wir dort. Wir hätten auch direkt vor dem Museum parken können, aber ein bisschen frische Luft tut immer gut. Es tummelten sich auch schon einige Schulklassen, doch es ging zügig voran. Beim Eintrittspreis musste ich allerdings kurz schlucken, denn 5,50 Euro ist nicht gerade wenig. Ich war wirklich lange nicht mehr da gewesen, aber als Trostpflaster erhielten wir ein kleines Stückchen Schokolade, die aber nicht lange überlebte.
Das Museum erstreckt sich über drei Etagen, auf denen die Geschichte der Schokolade und die Herstellung diverser Produkte geschildert werden. Sozusagen von der Kakaobohne bis zur Praline. Auf großen Tafeln wird zweisprachig (deutsch/englisch) alles erklärt was man zur Schokolade wissen sollte. Ergänzend hierzu werden einige Maschinen ausgestellt und auch hier wird auf den Informationstafeln die Funk