Da ich schon 2 Teile meines Pc`s beschrieben habe, mach ich heut mal beim Innenleben weiter. Ich musste mit erschrecken feststellen das sich kaum jemand an einen DDR – Ram rangetraut hat, is nicht einfach aber ich versuche es mal.
In meinem Bericht geht es also um eine Infineon DIMM DDR – RAM 256 MB.
??????Was ist ein DDR - RAM??????
Ram ist der Arbeitsspeicher eines Computers, auch Hauptspeicher genannt, im Gegensatz zur Festplatte speichert er Daten nur solange die Stromzufuhr nicht unterbrochen wird. Das heißt, sobald der PC ausgeschlaten wird gehen alle Daten verloren, ausser man hat sie vorher z.B. auf der Festplatte gespeichert.
Auf dem Arbeitsspeicher werden alle Daten und Programme gespeichert, die die CPU verarbeiten soll.
DDR Ram ist eine Abkürzung und setzt sich wie folgt zusammen:
DDR steht für Double Data Rate.
Ram ist ebenfalls eine englische Abkürzung die bedeutet: Random Access Memory, übersetzt „Speicher mit mit wahlfreiem Zugriff“.
Wie der Name Double Data Rate schon verrät, überträgt der DDR Speicher doppelt so viele Daten als wie der normale SD-Ram.
Das liegt daran, das der SD – Ram nur beim Ansteigen des Takts Daten überträgt, der DDR – Ram auch beim Absteigen.
?????Wo gehört er hin?????
Auf dem Motherboard gibt es spezielle Steckplätze, auch Slots genannt. Links und rechts von dem Slot befinden sich(bei mir) weiße Klipps. Die nach außen drücken und dann den Speicherriegel vorsichtig in den Steckplatz stecken und mit den Klipps fixieren.
Das wars auch schon. Kinderleicht!!!
!!!!!Infineon!!!!!
Infineon Technologies AG
Postfach 80 09 49
81609 München
Infineon steht für ein qualitativ hochwertiges Produkt. Er hat eine Hohe Kompatibilität und die Zugriffszeit ist sehr gering.
Art des Speichers: PC333 (PC2700)
Grösse des Speichers: 256 MB
Latenzzeit des Speichers: CL 2
Speichertyp: Dimm 184pin DDR - RAM
Es leigt schon einige Zeit zurück als ich mir diesen Speicher gekauft habe. Den genauen Preis von damals weiß ich nicht mehr. Im moment liegt er bei 20 bis 25 Euro.
Beim stecken mehrerer Speicher wird eigentlich empfohlen, jeweils den gleichen Hersteller zu nehmen. Ich habe einen Infineon zusammen mit einem No Name Speicher, die 2 vertragen sich hervorragend.
!!!!!!Mein Fazit!!!!!
Ich kann den Speicher sowie Infineon nur empfehlen. Er läuft ohne Probleme und das schon sehr lange.
Ich hoffe ihr könnt mit diesem Bericht etwas anfangen, falls fragen auftreten bitte melden.
Das wichtigste sollte ich geschrieben haben.
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Speicherfund !
ein Testbericht von schorschl2006-04-06 15:49:47vom 06.04.2006Empfehlung: ja
Vorteile: läuft stabil und zuverlässig...Nachteile/Kritik: -
Von Zeit zu Zeit rüste ich meinen Rechner auf, diesmal war der Arbeitsspeicher an der Reihe. Hier wollte ich nicht nur die zur Verfügung stehende Größe in MB erweitern, sondern auch die mögliche Taktung des/der RAM-Riegel erhöhen. Letzteres musste ich leider noch etwas zurückstellen, da mir hier mein Board, ein MSI K7N2-L Einen Strich durch die Rechnung gemacht hat.
Bisher hatte ich auch Infineon-RAM verbaut, deren 2 Stück mit jeweils 256 MB und einer Taktung von 166 Mhz, bei DDR-RAM gerne auch mit 333 Mhz (FSB) ausgewiesen. Diese wurden vom K7N2-L im Dual-Channel-Modus betrieben. Hier muss ein Speicherriegel auf dem dritten (grünen) RAM-Slot gesetzt werden, während ein zweiter Riegel auf Slot1 oder Slot2 verbleibt. Normalerweise arbeitet der Arbeitsspeicher mit 64 Bit, mit Dual Channel wird dies auf 128 Bit verdoppelt, hierfür sollte man allerdings zwei gleiche Marken-RAM Riegel verwenden.
Und da ich mit dem 333er Infineon sehr zufrieden war, gab es für mich auch keinen Grund Infineon durch eine andere Marke zu ersetzen. Das RAM war stets zuverlässig und hielt das System stabil. In Verbindung mit dem Board musste man allerdings beachten, die Taktung des Arbeitsspeichers und die Grundtaktung der CPU identisch zu halten. Und genau dies verhindert derzeit den neuen Arbeitspeicher mit 400 Mhz bei voller Leistung zu betreiben. Die CPU, eine AMD XP 2500+ (Barton) läuft genau genommen auf 1.833 Mhz bei entsprechendem Faktor mit 333 Mhz. Lasse ich diese Taktung CPU/RAM asyncron laufen, so werden mit Abstürze bei z.B. ,Call of Duty ,beschert. Und dies noch bevor das Spiel überhaupt eine Karte geladen hat.
Also laufen meinen zwei neuen 512MB nur mit 333 Mhz, anstatt mit den möglichen 400 Mhz. Um die volle Last zu erhalten, müsste ich eine höherwertige CPU mit einem Grundtakt von 400 Mhz verbauen, also zum Beispiel ein AMD XP 3200+. Dies spare ich mir aber, lieber kaufe ich mir in absehbare Zeit gleich ein neues Board mit einem 64bit Prozessor in welchem ich die RAM-Riegel weiter verwenden kann. Dies wäre z.B. ein Gigabyte GA-K8NF-9 für ca. 80-90 Euro.
Da ich hier aber den Focus auf die 333er Riegel legen möchte, weiteres dazu: Wichtig für die eindeutige Identifizierung ist der Aufdruck HYS64D32309GU-6-A, gefolgt von der Bestückung in 32Mx64 SDRAM. Weiter informativ in der letzen Zeile des Aufklebers Größe in MB, hier 256, die Art des Speicherriegels, hier DDR-RAM und weiter die bereits erwähnte Taktung (166Mhz x 2) und die Latenzzeit mit dem Wert CL 2,5. Letzterer Wert sollte so niedrig wie möglich sein, da es sich hier um die Verzögerungszeit bei Zugriff auf den Arbeitsspeicher handelt (CAS Latency). Man kann diesen Wert ggf. im BIOS wohl noch einstellen, es ist aber mit Vorsicht zu genießen den vorgegeben Wert zu unterschreiten.
Neuen oder zusätzlichen Arbeitsspeicher einzubauen ist eigentlich gar nicht so schwer, wenn man sich an gewissen Grundregeln hält.
Vorab prüfen, ob ihr auch den richtigen Speicher habt, es gibt 184 Pin RAM, dieses als DDR und einfaches SDRAM, weiter gibt es inzwischen RAM-Riegel mit 240 Pins, diese allerdings erst ab 400 Mhz.
Vor dem Öffnen des Gehäuses immer
Stromstecker ziehen, es sei denn ihr möchtet eine neue Frisur. Weiter sollte man mit Fingerspitzengefühl und Geduld an die Sache gehen. Vorsichtiges Handling mit dem sensiblen Bauteil ist auch von Vorteil. Hat man auf der Platine die Steckplätze für den Arbeitsspeicher gefunden, so kann man diesen mit sanftem Druck eindrücken, achtet auf die Nut an der richtigen Stelle. Sitzt der Riegel gut, dann ggf. noch die Verschlusshebel rechts und links einklemmen, wenn dies nicht bereits mit dem sanften Druck von selbst von Statten ging.
Sitzt der Speicher und sind auch alle anderen Verbindungen wie vor dem Öffnen des Gehäuses, so darf man die Funktion testen. Ist der Speicher mangelhaft oder sitzt dieser nicht richtig in den dafür vorgesehen Bänken, so wird der Rechner nicht startet. Läuft das System instabil, prüft ggf. ob es bei einer 1:1 Grundtaktung zwischen CPU-Takt und RAM-Takt stabiler läuft. Weiter besteht die Möglichkeit, dass das RAM zum Board nicht kompatibel ist. Nicht funktionierende Riegel gab es auch schon, diese sollte man beim Händler wieder umtauschen.
Läuft die Kiste, wo werdet ihr ggf. im BIOS die Einstellungen prüfen oder einfach mit der Boot-Sequenz die Speichergröße in MB erkennen.
Mit einer Speichergröße von insgesamt 512 MB werdet ihr bei herkömmlichen Anwendungen wie Internet, Office oder vergleichbaren Anwendungen keine Probleme haben, erst mit resourcenfressenden Anwendungen wie z.B. ein aktueller 3D-Shooter, werdet ihr mit mehr RAM glücklicher sein.
Meinerseits nutze ich neben Internet und Office weitere Anwendungen für Videobearbeitung und weiter auch Call of Duty, ET und UT2004. Auch hier zeigt sich das System insgesamt stabil. Ergänzt wird das Board MSI K7N2-L und die besagte Barton-CPU 2500+ und eine Radeon 9600XT. Als Festplatte arbeitet eine Samsung SPN1614N.
Infineon-RAM hat mich bisher noch nicht enttäuscht, auch die neuen 400er Riegel laufen zu meiner vollsten Zufriedenheit. Für PC2700er, also RAM mit 333 MHz solltet ihr nicht mehr als 25 Euro je 256 MB zahlen. Bei 512MB nicht mehr als 50 Euro.
Potential zur Übertaktung ist da, wird aber meinerseits nicht angetestet, da investiere ich lieber ein paar Euro neu und stoße die alten Bausteine ab.
Vielen Dank für Lesen und ggf. Bewerten und Kommentieren,
LG Michael
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