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Jeep Wrangler Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Jeep Wrangler 2,5 Liter
ein Testbericht von klaus_peppo2003-07-30 16:46:41vom 30.07.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Sehr geländig...Nachteile/Kritik: Sehr hoher Verbrauch
Das Auto
Ich finde der Jeep Wrangler ist der einzigst echte Jeep unter den Jeeps.Die anderen Geländewagen sind doch alles bloß Nachfolger alle anderen Automarken haben den Wrangler nachgebaut halt nur mit nem anderen aussehen(ich will damit sagen das alle erst nach dem willys einen Geländewagen gebaut haben also sind das alles nur Fälschungen)
Der Wrangler 2,5 Liter verfügt über einen 123 Ps starke Motor und der 4,0 Liter verfügt über einen 177 PS starken Motor.
Beide Wranglers haben eine Anhängelast von 1,9 Tonnen.
Manche sagen das der 2,5 Liter Motor nicht so toll im Gelände sein soll aber da bin ich anderer Meinung denn ich habe auch nur den 2,5 Liter Motor und meiner hat mich noch nie im stich gelassen weder auf der Straße noch im Gelände. Natürlich ist der Jeep Wrangler ab Tempo 80 KMH ziemlich laut im Innenraum aber ich denke das macht richtigen Jeep fahrern nichts aus.
Leider darf ich mit meinem Wrangler nichtz mehr in die Waschanlage weil zu viel schnick schnack dran ist letztens ist mir ein Scheibenwischer abgebrochen und seit dem lässt mich der bei der Waschanlage nicht mehr rein ich weiss nicht ob das für alle Modelle so ist oder nur beim yj und älter aber ich denke die neueren Versionen dürfen wieder.
Bekanntlich sind die Amerikanischen Wagen ja dafür das sie Öl verlieren aber ich kenne keinen Wrangler der Probleme mit dem Öl hat und auch nach meinem Unfall bekomme ich immer wieder ohne Probleme Tüv.
Eins ist nicht so toll das die Alten Wranglers Blattfedern haben hinten und vorne so ist der wagen sehr sehr hart gefedert und man merkt jeden Huppel.
Der Wrangler ist ein absoluter Hingucker nicht nur vor der Eisdiele sondern auch auf dem Strand.
Trotz der coolen und nicht so coolen Eigenschafften des Wranglers sollte man bedenken das der Spritverbrauch zwischen 12-16 Liter liegt für so manchen Wrangler bekommt man sogar schon eine LKW Zulassung und hat mit der LKW Zulassung nur ca. 160 Euro Steuern im Jahr. Der etwas ältere Wrangler sieht von innen noch typisch amerikanisch aus denn er hat eine grades und nicht nach unten gezogenes Amaturenbrett was echt stark aussieht und dann hat der Wrangler noch sehr weiche Sitze vorne und hinten wenn man vorne sitzt ist es ganz bequem auch auf längeren Strecken im gehensatz zu hinten ist es eher ungemütlich und auch längeren Strecken kann das schon zu Nackenschmerzen führen weil man seinem Kopf nirgends anlehnen kann.Um mit dem Wrangler auch mal problemls in den Urlaub fahren zu können sprich alles mitbekommt kann man die hintere Rücksitzbank problemlos umklapprn bis hin zum ausbauen. Der Wagenpreis liegt jetzt bei 1000-8000 Euro.
Preis:
ein Testbericht von coolerkay2010-05-04 13:12:26vom 04.05.2010Empfehlung: ja
Vorteile: Charakterauto mit viel Fahrspass und Individualität...Nachteile/Kritik: höher Verbrauch, lautes Fahrverhalten
Nach langer suche bin ich voriges Jahr fündig geworden und habe mich für einen Jeep Wrangler jy (1987-1995) 4.0 bj 1992 mit 178 PS (kanadisches Modell - und nicht mit der Amerikanischen Motorisierung vergleichbar) ca 90.000 Meilen (145000 km), schwarz und alles Original. Ganz wenig Rost, preis 4500€,
Da ich vorher einen Clio gefahren bin konnte ich mich auf eine krasse Umstellung vorbereiten. Es is halt ein krasses gegenstück zum Clio. Starrachsen, Blattfedern hinten, die andere Sitzposition, fahrtechnisch eben eine ganz andere welt. Mehr als 100 km/h machen keinen Spaß mehr. Der Geradeauslauf ist, um es mal so zu sagen, mässig. Komfort, aber wer braucht schon komfort, ich wollte ein Auto haben was Charakter hat, wo man keine Rücksicht auf Schlaglöcher nehmen muss, was zuverlässig seine Arbeit tut und wo das Autofahren noch Autofahren ist.
Ein Wrangler, is ein gutes Auto mit mächtigen Spaßpotential. Er will aber gepflegt sein. Nichts, was man selber nicht machen kann, im Gegenteil, der wagen hat mehr von nem Traktor als von nem Rennwagen, demzufolge ist er technisch recht einfach. Mein Schlosser, der auch beim Kauf dabei war meinte, dass es ein LEGOAUTO ist. Alles austauschbar, jede Schraube, jedes Kleinteil. Und alles mit wenigen Handgriffen.
Arbeiten am Fahrwerk kann man wunderbar selber machen. Wenn man sich reinarbeitet, ist auch der ein und Ausbau von Motor, Gehtriebe und Achsen nich so schlimm wie es klingt. (ist ja auch nicht jeden tag nötig)
Aber wenn einen mal dieser "Virus Jeep" packt, lässt er einen nicht mehr los. Höherlegen, sperren und bessere VTG´s einbauen, winden, Bodylift etc etc, das kommt dann alles von ganz alleine. Muss man aber nicht. Denn dann gehen halt auch die finanziellen fragen los. Aber da hält er sich im vergleich zu vielen anderen ganz gut. Man denkt amerikanisches Modell, wo kommen die Ersatzteile her. Keine Angst, sogar in Deutschland ist dafür gesorgt. Wenn man im Internet kurz recharchiert oder auch seine Werkstatt des Vertrauens darauf anspricht ist schnell eine Lösung gefunden. Und auch die Preise dafür sind sehr human. Bremsklötzer um die 2x40€ Ölfilter 7€ Auspufftopf nicht über 100€. Also total normal und nichts überteuert. Die wichtigen teile bekommt man relativ günstig. Aber Selbermachen können schadet nicht.
MOTORISIERUNG:
der kleine langt schon zum cruisen und für die Stadt, aber wenn man mehr Spaß haben will, sollte es schon der Große sein. Auch die Haltbarkeit hat bei meinen recherchen ergeben, dass man sich lieber für den 4.0 entscheiden sollte. Ich will nicht mehr tauschen. Das klingt zwar im ersten Moment viel ist aber ausreichend. Und die 1500kg wollen auch bewegt werden.
Im offroadbereich is man dann sehr froh, wenn man Reserven hat. Also langer rede kurzer sinn: ein guter Wrangler macht Spaß und Freude. Es is eine eigene Lebensart mit Charakter, die einem neue Freunde bringen kann. Ich fahre mittlerweile so gerne damit, dass ich sogar den Passat meiner Frau stehen lasse. Denn im Regelfalle ist er durchaus voll alltagstauglich.
Bei einfachen cruisen fahre ich mit ca 1000 U/min. Das ist echt wenig. Und hochschalten spätestens bei 2000. Sogar
ein leuchtender Pfeil Symbolisiert das ökonomische Hochschalten. Muss man aber nicht.
FINANZIELL
bei meinem Anschaffungspreis von 4500€ war es echt ein Schnäppchen. Mann sollte eher mit 5500-6000€ rechnen.
Bei den Spritkosten muss man zugeben, dass es kein Sparsamer ist. Ich fahre auf Arbeit und zurück je 10km. Und die eine strecke nur bergauf. Ich komme nicht wesentlich unter 15L aber auch nicht weit über 16L.
Ein kleines PLUS. Man kann E85 zutanken. Das ist Bio-Ethanol 85% mit 15%SUPER. Das hilft enorm. In Foren erfahren uns selbst ausprobiere fahre ich nun schon seit Anfang an 50% super und 50%E85. (nur bis 4000u/min sonst Verbrennungen an den Ventilen) rein preislich (E85 kostet bei mir 86ct) komme ich dem Dieselpreis sehr nahe. Und wenn man das runterrechent zum 100%super spart man rein finanziell 3L -> also fährt man mit gut 12L SUPER theoretisch. Im Winter sollte man aber das Gemisch etwas SUPER-lastig tanken, weil er bei den nidrigen Temperaturen schlechter anspringt, (bei -15C dreht er schon 5-7 mal durch bis er anspringt - bei 70-30% 3-4 mal).
Steuern bezahlt man mit 4.0 genau 270€, da musste ich lachen. Ist eben ein Benziner mit D3 (allerdings nachgerüstetem Kaltlaufregler - ist ganz wichtig, sonst kommt man auf D2 und zahlt über 600€)
Versicherung bezahle ich dieses Jahr Haftpflicht nur knapp 300€ mit 45%
SCHWACHSTELLEN:
ein freund von mir ist absoluter Spezialist, was amerikanische Autos betrifft. Laut seinen Aussagen ist die einzigste Schwachstelle die Lager incl. Differentiale. Also zu deutsch alles was sich beim Fahren Radlastig bewegt. Aber das kann man beim kauf leicht prüfen. Die Lager am Rad, Dichtheit der Kardanwelle, Spiel in der Lenkung.
Elektrik ist im Jeep ganz einfach gehalten und deswegen auch unanfällig. Im Innenraum funktioniert noch alles, selbst alle Lampen und Anzeigegeräte funktionieren (Temperatur Öl, Zeit, Öldruck, Batteriestärke).
FAHRVERHALTEN:
das Auto liegt wie ein Brett, trotz seines hohen Schwerpunktes. Im Grenzbereich allerdings sollte man ihn nicht treiben. Im Sommer hat er Heckantrieb und im Winter Allrad, was man im Gelände sogar noch untersetzten könnte aber sonst nicht braucht. Ich fahr allwetterreiffen und kann mich bis jetzt noch nicht beklagen. Im Winter fahr ich eh den sicheren allrad, weil der Heckantrieb ist echt im Winter eine Gefahrenquelle. Wer Heckantrieb schon gefahren ist, kann das mir bestätigen.
Schlaglöcher werden logischerweise direkt an den Fahrer weitergegeben, aber das ist eben so. Die Blattfedern dämpfen nur stärkere Schläge. Es ist eben ein Militärfahrzeug.
Auch der Wendekreis ist der Wahnsinn. Noch nie habe ich auf so engem Raum wenden können. Im vergleich zum Clio ist er um einiges besser und wendiger
ROST:
da gibt es nicht viel zu sagen. Wer das glück hat und ein kanadisches Modell erwischt (2-am Anfang der Fahrgestellnummer) brauch sich deswegen keinen kopf zerbrechen. Die Karosserie wurde verzinkt. Die amerikanische Variante nicht. Also ich habe nur eine kleine Roststelle an der Verbindungsnaht zwischen Kotflügel und Türverkleidung. Im innenraum sollte man prüfen ob es reinregnend (bei sorttop oft der Fall) fußmatten hochheben und drunterschauen. Dort sind übrigens Konststoffbolten zum Ablafen des Wassers vorgesehen. Das Auto könnte man theoretisch mit Wasser auskerchern. Die Sitze sind mit Kunststoff ausgekleidet, die Fußmatten mit Klettverschluss leicht entnehmbar.
FAHRGEFÜHL:
der direkte Kontakt und der etwas ungedämpfte Motor müssen wohl gewollt sein. Trotzdem kann man cruisen und stressfrei durch die Stadt kommen.
PLATZ:
der eigentliche Viersitzer ist nur ein 2-sitzer. Wer auf der Rückbank platz findet, will nicht lange draufsitzen. Es ähnelt einer Springveranstaltung. Also nur im Notfall. Deshalb raus damit (Dämontage dauert nicht lange) und mehr platz im Kofferraum.
BEDIENUNG:
das Licht ist unter dem Lenkrad und es gibt auch kein Signal wenn man es Vergisst. Der Scheibenwischer ist instinktiv bedienbar und hat auch stufenlosen Intervall. Super. Die Instrumente liegen Übersichtlich. Drehzahl links Geschwindigkeit rechts. Die KM/H gehen aber etwas unter. Der Fahrersitz ist nicht klappbar. Das Einsteigen muss man üben, ist am anfang gewöhnungsbedürftig. Die Spiegel außen sind nicht aussagekräftig, weil sie direkt dem wind und der vibrierenden Karoesse ausgesetzt sind. Die scheinbar kleinen Scheibenwischer sind völlig ausreichend. Mehr brauch man nicht.
FAZIT: ich bereue den Kauf auf keinen Fall. Ich liebe das Auto und würde sofort das gleiche tun.
Ein kompromissloses Auto mit Charakter. Nicht für Angeber sondern Individualisten. Wer mit dem Gedanke spielt und die ausgaben kennt, soll den Wrangler echt in die engere Wahl nehmen.
Ich hoffe ich konnte euch bei euren Recherchen weiterhelfen und bedanke mich für die vielen positiven Bewertungen
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ein Testbericht von uchimata2004-04-05 17:25:13vom 05.04.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Stark, Sound, Edel...Nachteile/Kritik: von A-Z
Das robuste Teil meines Vaters.
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Me in Herr der Schöpfung, tauschte vor 5 Jahren einen Jeep Wrangler 2,5 Bj. 90, für einen Aufpreis von knapp 60.000,- Schilling (ca. € 4.300,-) einen Jeep Wrangler 4.0 YJ high Output Bj. 92 ein. Auf Grund der Motorleistung des Vorgängers wollte er sich etwas mit mehr Temperament kaufen. Seit rund einem Monat ist aber eine Autowerkstatt Eigentümer des Jeeps.
Geschichte
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Was soll man dazu sagen?
Der legendäre Jeep stammt aus dem Jahr1941, und wurde damals für die US-Armee von Willys dem Urvater dieses Geländewagens produziert. Das Grundkonzept ist
ja seit damals gleich geblieben, jedoch hat sich der Jeep seit dato natürlich weiterentwickelt.
Umbau und Optik
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Ein normaler „0815 Jeep“ ist das natürlich nicht. Nein, er ist höher, breiter, aber sicher nicht schneller.
Gleich nach Ankauf erfolgte ein kleiner Umbau, um das Straßenverhalten noch ein bisschen zu verschlechtern. Beginnen wir von unten.
Die Standartreifen wurden gleich einmal gegen BF Goodrich 31,5 x 15 getauscht, welche nicht nur höher, sondern auch nur zu 20% straßentauglich sind. Kaufpreis je Stück € 150,- Die schon leicht durchhängenden Plattfedern wurden auf verstärkte Teile getauscht.
Doch nicht genug, es musste auch gleich ein Bodylift (Höherlegung des Fahrwerkes) erfolgen, welches natürlich selbst gemacht wurde.
Durch die verstärkten Federn, den Reifen und dem Bodylift wuchs das ganze Fahrwerk gleich einmal um knappe 10cm. Wobei die Federn ca. 450,- und die Höherlegung ca. 160,- Euro kosteten.
Jetzt zur eigentlichen Optik des Boliden.
Nachdem das Hardtop und Rücksitzbank entfernt wurden, verpassten wir ihm ein Riffelblechdach mit dazupassender Ladefläche. Unbaukosten: Knappe 1000 Euro.
Ein nicht sehr großes aber sicherlich sehr wesentliches Anbauteil ist die Seilwinde.
Eine Ramsey Platinum 9000 mit einer Zugkraft von 5.000kg. Der Preis dieses Schmuckstücks betrug stolze 900,- Euro.
Diese Investition zahlte sich aber bei zahlreichen Ausritten ins Gelände aus. Neben den großen verchromten Seitenspiegeln in denen man sowieso nichts sehen kann, hatte er obendrein eine undankbare weiße Farbe. Das typische Reserverad für einen Geländewagen am Heck war natürlich auch montiert.
Unter der Haube des Geländewagens liegt ein Reihen- 6 Zylinder mit 4 Litern Hubraum und 180 PS. Sonderausstattung wie ABS, ASR, ESP, Limaanlage… sind klarer Weise nicht vorhanden. Das Gesamtgewicht liegt bei ungefähr 1600kg, wobei ich keine genauen Angaben von den Außenmassen mehr habe, da das Fahrzeug nicht mehr in meiner Obhut, oder in der meines Vaters ist. Wesentlich bei einem Geländewagen ist natürlich das Getriebe. Ohne zugeschalteten Allradantrieb bewegt sich der Kraftprotz mittels Hinterradantrieb fort. Der „Ganghebel“ schaltet die Gänge problemlos, jedoch mit Schaltwegen wie die eines Traktors. Noch dazu hat der Hebel die Länge eines Gehstockes. Der Allrad bzw. die kurze Übersetzung (Geländeübersetzung) werden durch einen separaten Schalthebel zu/weg geschaltet. Bei diesem Hebel gibt es vier Stufen: 1. Hinterradantrieb; 2. Allradantrieb (lang Übersetzung); 3. Leerlauf (da geht gar nichts); 4. Allradantrieb (kurz Übersetzung).
Lange Übersetzung: Einfacher 4- Rad- Antrieb bei gleich bleibender Schaltübersetzung. Würde ich im Winter als Standard verwenden.
Kurze Übersetzung: Das Schaltgetriebe wird stark verkürzt und verleiht im deswegen Dank der 180 PS eine ungeheure Portion Kraft. So geht er zum Beispiel mit ausgefahrenem 5- Gang. ca. 85 km/H.
Das lässt erahnen welche Power er bei dieser Übersetzung hat. Weiters wird auch der erste Gang zur Nebensache. Es empfiehlt sich mit dem zweiten Gang anzufahren.
Das Interieur des Jeeps ist wohl nichts für Luxusbedürftige. Außer einer zusätzlichen Anzeige für den Allradantrieb, ist der Innenraum nicht wirklich interessant. Die Sitze sind mit einem braunen Stoff überzogen, wobei es jedoch bei einer Körpergröße von unter 1,80m, empfehlenswert ist ein paar Sitzunterlagen zu benutzen um bei der Fahrt die sonst gut übersichtlichen Kanten des Fahrzeuges sehen zu können. Die Beinfreiheit ist sehr komfortabel. Ansonsten sind alle Schalter und Anzeigen am richtigen Platz außer der Schalter der Alarmblinkanlage die durch einen unübersichtlichen jedoch überaus großen Schalter bei ca. der Mitte des Lenkrades angebracht ist.
Zu den Türen ist zu sagen, dass bei diesem Modell keine Türbremsen angebracht sind. Beim langsamen Einstieg, kann schon mal ein Bein darin fest klemmen. Im Gelände ist dies wiederum nützlich, da man mit nur einem Handgriff die Tür aushängen kann.
Bitte Einsteigen!
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Der Einstieg des Fahrzeuges ist durch die Erhöhung des Fahrzeuges sicher für unbewegliche Menschen ohne Hilfe eines Krans nicht wirklich leicht gemacht. Auch die Tatsache des die Türen beim Öffnen nicht halten, macht das Ganze nicht einfacher.
Endlich Platz genommen, und durch Sitzunterlagen in eine höhere Ausgangsposition gebracht, kann es losgehen. Die vergrößerten Chromseitenspiegel einzurichten hat wohl keinen Sinn, den ab einer Geschwindigkeit von ca. 60 km/H beginnen sie so stark zu vibrieren, dass man sowieso nur mehr durch den Innenspiegel ordnungsgemäß den Folgeverkehr beobachten kann.
Auf der Straße
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Jetzt geht’s los. Den Zündschlüssel umgedreht, entsteht ein Ohren betäubendes Geräusch, durch den in der Garage parkenden Jeep. Ein Sound er Superlative. Noch einmal kurz Zwischengas gegeben den Gang einlegen und die Fahrt beginnt.
Da ich von Berufswegen Produktionsleiter bin und auch des Öfteren einen alten 3,5 Tonnen schweren Dieselstapler chauffiere, kann ich das Fahrverhalten des Geländewagens durchaus mit dem Stapler in Vergleich stellen. Nun, vielleicht ein bisschen übertrieben, aber durch den höher gelegten Schwerpunkt und der schwimmenden Off- Road- Reifen, wurden die Fahreigenschaften des Jeeps um ein Vielfaches verschlechtert. Das große Lenkradspiel ist auch sehr gewöhnungsbedürftig – typisch amerikanisch. Nichts für enge Kurven. Auch eine Tachoabweichung konnte ich beobachten. Bei ca. 90 Sachen fährt man schon knappe 100 km/H. Bei einer Höchstgeschwindigkeit von ca. 160 km/H ist dann endgültig Endstation, wobei diese Geschwindigkeit sicher NICHT zum sicheren Verkehrsverhalten beiträgt.
Dieses Wohl oder Übel schlechte Verhalten, kann nur noch durch den Einbruch des Winters gedopt werden, denn zu dieser Jahreszeit wird das Geländemobil wirklich fast unfahrbar.
Nur mit Hilfe des Allradantriebes ist es möglich halbwegs gut und unfallfrei durch den Winter zu kommen. Schon bei leichten Bremsmanövern ist sehr große Vorsicht geboten – SCHLEUDERGEFAHR. Die Verzögerung der Bremsen ist auch nicht das Gelbe vom Ei. Nach einer Gewöhnungsphase wird aber der richtige Druckpunkt mit Sicherheit gefunden.
Gelände
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Ab in den Schlamm, dass ist wohl das Motto mit diesem Fahrzeug, denn da beginnt der absolute Fahrspaß. Problemlos nimmt er alle Hürden die sich ihm in den Weg stellen.
Auch wenn es mal wirklich heiß hergeht bewahrt das tollkühne Gefährt mit Garantie die Ruhe.
Mit dem „normalen Allradantrieb“ (einfacher Vierradantrieb), bewegt man den Wagen problemlos über Wald- und Wiesenwege. Auch steile Bergauffahrten ohne große Hindernisse meistert er problemlos. Durch das stabile und harte Fahrwerk, kann man bei holpriger Strecke schon mal richtig durchgeschüttelt werden.
Diese Fahrten die auch ein SUV ohne weiteres verrichte ist doch nichts für den Jeep Wrangler 4.0.
Das richtige Gelände um den Jeep herauszufordern muss aber einmal gefunden werden,…
Kurz stehen bleiben und bei Leerlauf in die kurze Übersetzung schalten. Wie oben
beschrieben den zweiten Gang einlegen und Vorsicht mit der Kupplung - AGGRESSIV.
Und jetzt,… Spaß pur. Bei Schlamm, Matsch, Dreck, Schräglage, Engpässen,… geht das JEEP- FAHREN erst richtig los. Man kann das Gefühl nicht leicht beschreiben, wenn man in ein Schlammloch einfährt und am anderen Ende mit einem Luftstand von 50 cm wieder rausfliegt.
Steckenbleiben??? Geht fast nicht, und wenn wirklich einmal alles steht, dann gibt’s ja noch immer die Seilwinde. Bei gröberem Gelände bzw. Vorhaben sollte man aber trotzdem immer von einem zweiten Wagen begleitet werden.
Probleme
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Das so genannte Kreuzgelenk welches sich zwischen der Kardanwelle und dem hinteren Differenzialgetriebe befindet, ist sehr anfällig. Im Originalzustand sicher nicht so sehr, als bei Höherstellung und Umbereifung. Da sich Motor, Getriebe, Achsen,… nicht in die Höhe stellen lassen, wirkt auf das Kreuzgelenk ein Schrägdruck ein, welcher durch den Kraftaufwand mit den Off- Road- Reifen bei der Anfahrt auf Asphaltstraßen besonders hoch ist. So ein Gelenk kostet ca. 80,- Euro mit der passenden Buchse, welche immer mit gewechselt werden soll.
Wenn das Fahrzeug bei Karosserieteilen zu oxidieren beginnt, macht das an sich nichts (auch bei Durchrostung), weil der Geländewagen wie die meisten einen selbst tragenden Rahmen besitzt. Das heißt: Bei „normalen Fahrzeugen“ trägt die Karosserie wesentlich zur Stabilität bei, wobei beim Jeep wie der Name schon verrät der Rahmen tragend ist.
Bei der Karosse ist zu beachten, dass beim Rahmen von unten hinauf Löcher gebohrt sind um etwaige Wasseransammlungen ablassen zu können. Wenn diese Löcher zu sind, kann auch ein Rahmen dieses Fahrzeuges durchrosten.
TIPP: 2 mal jährlich gründlich mit dem Hochdruckreiniger auswaschen und einen Hohlraumschutz einfüllen.
Zum Verbrauch
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Ein klares von bis. Wir sind mit dem Wagen auch schon nach Italien gefahren, wo bei einer Autobahnfahrt mit einer Geschwindigkeit von ca. 100 km/h der Verbrauch bei knapp 10 Litern liegt.
Im Durchschnitt pendelt sich der Verbrauch bei Straßennutzung bei ca. 12-13 Litern ein.
Ich finde, dass man bei einen amerikanischen 6 Zylinder mit 180 PS, 4 Litern Hubraum und einem Eigengewicht von 1600 kg durchaus rechnen muss. Das ist halt so.
Im Gelände wird’s dann schon (ein bisschen sehr viel) mehr. Bei reiner Geländefahrt, liegt der Verbrach bei ungefähr 20- 30 Litern (je nach Gelände). Man muss ja da nicht hinfahren.
Für wen ist er NICHT?
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Für alle Zahnbürstenvertreter die mit ihrem Dienstwagen schnell und kostengünstig von A-B kommen wollen. Für alle die, die Luxus beim Autofahren wollen oder brauchen. Für alle die lange Strecken fahren und dabei nicht nur Versicherung, Steuern, Benzin,… sparen wollen, sondern auch noch für längere Zeit gut zu hören gewillt sind. Auch für waschfaule Fahrer, weil es fast unvermeidlich ist, mit dem Jeep einen Ausritt in die Wildbahn zu machen.
Oder nur einfach für die, die ihn nicht haben wollen.
Für wen ist er?
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Gegenteilig dem „Für wen ist er NICHT“.
Vor allem ist er auch noch für die, die einfach einmal wirklich Spaß am Fahren haben wollen, und keine Scheu vor heiklen Situationen haben.
Fazit
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Wie man nach diesem Bericht sicher nicht erwarten kann, gebe ich diesem Jeep Wrangler 4 Sterne.
Bei diesem legendärem Fahrzeug, stelle ich sicher den Spaßfaktor in den Vordergrund. Das Fahrverhalten, der Verbrauch,… sind sicher negative Aspekte, jedoch geht es hier nicht um irgendein Fahrzeug, sondern um ein absolutes Kultobjekt. Im Originalzustand, sind mit Sicherheit einige negative Punkte aufzuwerten. Im Großen und Ganzen ist er schlicht und einfach der robuste Off- Road- King.
Noch ein Tipp:
Für alle Geländefahrer oder solche die es werden wollen. Sollte einmal im Gelände nichts mehr weitergehen, ein bisschen Luft raus auf ca. 0,5 bar. – wirkt oft Wunder.
...
ein Testbericht von ralphi722002-04-02 11:39:06vom 02.04.2002Empfehlung: ja
Dieses Auto ist wie Tesa. Wer das versehentlich zerrissene Hochzeitsfoto wieder zusammenkleben will, der fragt nicht nach einem »durchsichtigen Klebestreifen«. Sondern: »Wo, zum Teufel, ist mein Tesa?« Wem es nach Freiheit und ein bisschen Abenteuer ist, der sagt nicht: »Wir nehmen das allradgetriebene Geländefahrzeug.«
Er nimmt den Jeep. Was sonst?
»Die vier im Jeep« - das war in meiner Kindheit noch ein Begriff. Die vier waren ein Russe, ein Engländer, ein Franzose und ein Amerikaner. Gemeinsam patrouillierten sie bis 1955 durchs besetzte Wien. Und fuhren - einen Jeep. Was sonst?
40 Jahre
später träumte unsere Freundin Martina ihren amerikanischen Traum. Zu dem gehörte ein Job in Manhattan, ein Häuschen im Grünen und »ein echter Jeep«. Heute wohnt Martina in Rye, NY, und hinter ihrem Häuschen steht ein roter Jeep, mit dem sie ihre kleinen Töchter zur Schule fährt und Erich, ihren Mann, zum commuter train. Und manchmal holt sie ihn mit dem Jeep sogar von seinem Büro in der Fifth Avenue ab. Das sieht gut aus.
Denn der Jeep von heute ist ziemlich anders als der Jeep von damals. Was einst dafür gebaut wurde, mit langen, im Bogen nach vorn gebundenen Funkantennen durch die Normandie zu brettern, über den Appenin von Süden her in Richtung Alpenfestung oder - ein bisschen später - durch den vietnamesischen Dschungel, das ist heute mit 10-fach-CD-Wechsler zu haben, mit Ledersitzen und Tempomat. Ich erinnere mich genau an meinen Matchbox-Spielzeugjeep: Seine Windschutzscheibe konnte man nach vorn klappen und flach auf die Motorhaube legen. Heute verfügt der Jeep Grand Cherokee über windowbags - eine Reihe kleiner Airbags, die sich bei einem Aufprall wie ein Vorhang vor die Seitenfenster spannen.
Auch die Kriege sind heute schließlich anders als damals. Moderner, komfortabler - zumindest für den, der am richtigen Ende der Befehlskette sitzt. Und der Jeep von heute ist hervorragend geeignet für den alltäglichen Krieg auf der Straße. Bei dem es - wie in jedem Krieg - auch um Psychologie geht.
Der Jeep ist das Original. Wer im Original sitzt, schaut auf all die anderen Geländefahrzeuge nur mitleidig herunter, auf all die Pajeros und Range Rovers. Und auf all die anderen Autos sowieso. Noch nie haben mir so viele Mercedes- und BMW-Fahrer mit höflichsten Handzeichen Vorfahrt gewährt. Ein gutes Gefühl!
An das man sich freilich erst gewöhnen muss.
Ich hatte meinen Wagen kaum aus der Garage gefahren, hatte ihn in Winterhude ziemlich frech auf einen Bürgersteig gestellt, damit Therese einsteigen konnte, meine große Tochter, mit ihrem Snowboard und ihrem Riesenrucksack. Da schritt auch schon ein älterer Herr rund ums Auto: Spitzbauch, Windblouson, Schiebermütze. Typ Hauswart und Kennen-Sie-keine-Verkehrszeichen. Er besah sich den Wagen ganz genau, von allen Seiten. Dann - nickte er mir anerkennend zu.
Und ich? Was sagte ich, während ich das Leuchten in seinen Augen sah und Thereses Snowboard irgendwie quer in den Kofferraum klemmte?
»Ist nur geliehen!«, sagte ich.
Ich musste mich mit dieser Geschichte noch ein paarmal aufziehen lassen, als dann auch Lukas und Rafael zugestiegen waren und wir Richtung Süden brausten. »'Ist nur geliehen!' Ach Papa, du lernst es nie!«
Der Regensensor zählt Tropfen, ein Kompass weist den Weg
Therese war es auch, die sechs Stunden später, irgendwo auf der Autobahn zwischen Kassel und Fulda, den Satz prägte: »Das ist kein Auto für die rechte Spur!«
Da hatten wir die meisten Funktionen bereits ergründet, die der Grand Cherokee in der Version 2.7 CRD Limited zu bieten hat. Wir hatten die Sitzheizung abwechselnd auf »Hi« und »Lo« und aus geschaltet. Wir hatten beobachtet, wie der Scheibenwischer dank Regensensor seine Wischgeschwindigkeit der Wetterlage anpasste. Wir hatten uns an das schmatzende Geräusch gewöhnt, mit dem der CD-Spieler hinter der Rückbank die Platten wechselt. Wir hatten uns damit abgefunden, dass dieses Auto zwar über kein Navigationssystem verfügt, aber über eine gut lesbare Anzeige von Außentemperatur und Himmelsrichtung - in den Abstufungen N, NE, E, SE, S, SW, W, NW. Und wir waren uns einig, dass dieses System in all seiner Differenziertheit eigentlich gut zur neuen amerikanischen Außenpolitik passt. Details lenken doch nur ab.
Schlecht war, dass bald darauf Rafael zu quengeln begann, unser jüngster Passagier. Er ist aufmüpfige dreizehn und wollte endlich auch am Fenster sitzen. Nicht dauernd auf dem unbequemen Mittelsitz, hinten. Und er wollte nicht, dass ihm dauernd die Kante unseres Picknickkorbs in die Rippen drückt.
Sagen wir es so: Für ein Auto, das 4,61 Meter lang ist und mit seinem 78-Liter-Tank voll Diesel keine 900 Kilometer fahren kann, hat der Grand Cherokee einen ziemlich kleinen Gepäckraum. Wir waren vier Personen, wir hatten drei Snowboards und Gepäck für eine Woche Winterurlaub dabei. Und mussten das eine, seitliche Drittel der Rückbank umlegen, um alles unterbringen zu können, wodurch einer der wunderbar körpergerecht geformten Rücksitze verschwand. Lieber hätten wir auf den Mittelplatz verzichtet, aber dessen Lehne war nicht einzeln umzuklappen.
So verging ein großer Teil der Fahrt in die Alpen mit der pädagogisch wertvollen Erörterung der Frage, warum man im Leben nicht alles haben kann. Und worauf es wirklich ankommt.
Wenn bei 140 der Reifen platzt, werden die Details lebenswichtig
Nicht auf die Musikanlage. Auch wenn Therese und Lukas mich in großer Einigkeit aufforderten, unbedingt deren »derbs korrekte Leistung« im Bereich der Bässe zu erwähnen.
Nicht auf die paar Streifen Wurzelholzimitat an der Innenseite der Türen und am Armaturenbrett. Nicht auf die elektrischen Fensterheber. Nicht auf die Klimaautomatik, deren Infrarotsensoren ständig die Temperatur auf der Körperoberfläche von Fahrer und Beifahrer messen.
Worauf es wirklich ankommt im Leben (und beim Autofahren), das lernten meine Kinder, als uns der Reifen platzte.
Bei Tempo 140 auf der mittleren Spur einer dreispurigen Autobahn. Am rechten Hinterrad. (Für Fachleute: Es war ein Goodyear Wrangler Ultra Grip.) Ein kurzes Ruckeln, ein deutliches Holpern, ein unangenehmes Geräusch und der Geruch von verbranntem Gummi. Dann standen wir sicher auf dem Pannenstreifen und konnten die Übung in aller Ruhe mit den Lektionen fortsetzen: »Wie sichere ich ein liegen gebliebenes Fahrzeug richtig ab?« und »Reifenwechsel«.
Gut möglich, dass uns »Quadra-Drive« das Leben gerettet hat, die spezielle Allradautomatik des Jeep: Normalerweise nämlich funktioniert der Grand Cherokee wie ein ganz normales Auto mit Heckantrieb. Sobald aber ein Rad nur ein wenig durchdreht, schalten sich innerhalb von Sekundenbruchteilen die Vorderräder zu. Außerdem tritt die Differenzialsperre in Aktion und beim Bremsen natürlich das Antiblockiersystem. Und sogar ein Sonntagsfahrer wie ich kann in aller Ruhe die Warnblinkanlage einschalten, eine Lücke auf der rechten Spur suchen und sich von den beiden Vorderrädern aus dem Schlamassel ziehen lassen, während die Felge des rechten Hinterrads schon über den Asphalt schrammt.
Therese verstand dann auch, warum es manchmal besser ist, auch mit einem schönen Auto auf der rechten Spur zu fahren. Und ich erinnerte mich noch einmal an meine Kindheit. An einen Werbeslogan. »Tesa macht's wieder ganz« - oder so.
...
ein Testbericht von SilvioK2002-03-15 23:32:58vom 15.03.2002Empfehlung: ja
Ich hatte während meines letzten Mallorca-Urlaubs das unbeschreibliche Glück, für eine Woche einen Jeep Wrangler Sport 2,5i fahren zu dürfen. Zuallererst muß ich unbedingt mitteilen, daß es ein saugeiles Feeling ist, mit so einem geilen Teil offen durch die mediterane Landschaft zu fahren. Aber nun wollen wir mal versuchen, eine sachliche Meinung zu schreiben.
Optisch ist der Jeep Wrangler natürlich ein Leckerbissen, sticht er doch durch das seit über 60 Jahren fast unveränderte Design wohlwollend aus dem heutigen Einheitsbrei der durch den Windkanal designten Karossen hervor. Natürlich hat der Jeep den
cw-Wert einer Schrankwand, aber wen interessiert das schon wirklich.
Leider ist der Kofferraum nicht reisetauglich, da bei eingebauter Rückbank (und damit Platz für 5 Personen) nur sagenhafte zwei kleinere Koffer hineinpassen. Wenn das Verdeck dann noch runtergeklappt ist, sieht es naturgemäß noch schlechter aus. Überhaupt fiel mir auf, das man den Jeep Wrangler nicht unbedingt als das ideale Familienauto bezeichnen kann, aber das will er auch gar nicht sein.
Vom Fahrgefühl ist der Jeep Wrangler anfangs doch etwas gewöhnungsbedürftig, was einerseits in der Größe des Fahrzeugs (fast 2 Meter breit) und andererseits in der ungewohnt hohen Sitzposition begründet ist. Vor allem an den letzten Umstand gewöhnt man sich aber schnell. Der Jeep ist nicht unbedingt ein Auto zum Schnellfahren, da ab einer Geschwindigkeit von ca. 90km/h die Windgeräsche unerträglich wurden und das Handling in kritischen Situationen etwas zu wünschen läßt. Negativ fiel mir vor allem die Sitzeinstellung der beiden Vordersitze auf. Diese kann/muß man vorklappen, wenn Leute nach hinten einsteigen wollen. Beim folgenden Zurückklappen fahren die Sitze nicht wieder in die vorher eingestellte Position zurück, so daß man ständig den Abstand des Sitzes zum Lenkrad neu einstellen muß. Das ist auf Dauer schon nervig.
Leider muß man feststellen, daß der Jeep ein sehr durstiges Triebwerk hat, bei dem ein Verbrauch von ca. 15 Liter keine Seltenheit sind. Der Motor ist sehr kräftig, dennoch ist er für eventuelle Sprints in keinster Weise geeignet, da er eher als „lahm“ zu bezeichnen ist, wenn es um Beschleunigung geht.
Zum Schluß seien noch kurz die Preise in Deutschland erwähnt. Sie liegen zwischen 39000DM und 50000DM.
Trotz all der genannten Nachteile: dieses Auto ist Kult, und da sind die Nachteile schnuppe. Es macht sehr, sehr viel Spaß, mit diesem Ur-Typ aller Geländewagen durch die Gegend zu cruisen.
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