in diesem Bericht möchte ich etwas über die Jenaer Nahverkehrsgesellschaft mbH (JeNah) berichten.
- Die Stadt Jena
- Das Liniennetz
- Die Fahrzeuge
- Die Fahrpreise
- Kontakt
- Fazit
Die Stadt Jena
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Als zweitgrößte Stadt von Thüringen hat Jena etwa 100.000 Einwohner. Neben dem berühmten Carl-Zeiss-Werk (Jenoptik) sind in Jena auch die Friedrich-Schiller-Universität sowie die Fachhochschule Jena ansässig.
Die Stadt liegt langgestreckt im Saaletal, umgeben von vielen Bergen. Im nördlichen Bereich (Zwätzen) wirkt die Stadt eher dörflich, in der Mitte ist der Stadtkern und im Süden, dicht an der Autobahn A4, befinden sich die großen Neubaugebiete Winzerla, Lobeda West und Lobeda Ost.
Jena ist am Haltepunkt Paradies an das ICE-Netz (Linie München – Jena – Leipzig – Berlin – Hamburg) sowie an den Bahnhöfen Jena West, Jena Saalbahnhof, Göschwitz und Paradies an den Nahverkehr der DB Regio angeschlossen. Verbindungen gibt es im Regionalverkehr u.a. nach Erfurt, Gera, Zwickau und Saalfeld.
Das Liniennetz
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Die JeNah betreibt in Jena ein umfangreiches Straßenbahn- und Busliniennetz.
Bei der Straßenbahn gibt es vier Tages- und drei Abend/Nachtlinien. Im Einzelnen gibt es folgende Linien:
Neben den Straßenbahnen gibt es auch noch 11 Buslinien. Diese erschließen die von der Straßenbahn unberührten Ortsteile.
Herausragend ist dabei die Linie 10: Diese führt von Burgau (Verknüpfung zu den Straßenbahnlinien 3, 4, 5, 31, 35) vorbei am Stadtteil Winzerla (Verknüpfung mit der Straßenbahnlinie 1) weiter zum Zeiss-Werk und der Fachhochschule und dann hinab ins Stadtzentrum. Dies ist die meistgenutzte Buslinie in Jena, am Tag fahren die Busse hier im 10-Minuten-Takt, teilweise auch noch öfter. Unterstützt wird diese Linie zwischen dem Zeiss-Werk und dem Stadtzentrum von den Linien 13 und 40.
Die Fahrzeuge
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JeNah setzt im Bereich Straßenbahn auf den Linien 2, 3, 4, 31 und 35 generell moderne Niederflurbahnen ein, die von Bombardier (ex Adtranz, ex AEG) geliefert wurden und werden.
Solange noch nicht alle bestellten Niederflurbahnen im Einsatz sind, so verkehren auf den Linien 1 und 3 auch noch ältere Wagen vom Typ Gotha ein, die in den 50er und frühen 60er Jahren gebaut wurden, ein. Diese begeistern zwar nicht alle Fahrgäste, dafür aber viele Straßenbahn-Fans.
Im Busbereicht hat JeNah bereits die Erneuerung auf eine Flotte von Niederflurbussen geschafft. Hier werden Solobusse von MAN und Mercedes-Benz sowie Gelenkbusse von MAN eingesetzt. Die Gelenkbusse kommen hauptsächlich auf der bereits erwähnten Linie 10 zum Einsatz.
Die Fahrpreise
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In und um Jena existiert kein Verkehrsverbund. Die JeNah sind aber Mitglied in der Verkehrsgemeinschaft Mittelthüringen. Durch diese gibt es Tageskarten „Regiomobil“ für Jena (3 Euro) sowie eine Tageskarte Gesamtgebiet, die auch in den Städten Erfurt und Weimar, gilt (7,60 Euro). Diese Tageskarten gelten auch in den Nahverkehrszügen der DB Regio.
Die JeNah haben aber auch noch Einzelfahrscheine
im Angebot. Diese kosten für Erwachsene 1,20 Euro und für Kinder (6-14 Jahre) 0,80 Euro. Mit diesem Einzelfahrschein kann man zweimal umsteigen, um das Fahrtziel zu erreichen.
Eine Monatskarte kostet für Jena 35 Euro (ermäßigt 26,50 Euro).
Für die Studenten gibt es ein Semesterticket. Dabei können nicht nur die Verkehrsmittel von JeNah genutzt werden, auch bei der DB Regio können die Züge auf den Strecken Gera – Jena – Weimar, Großheringen – Weimar – Erfurt – Gotha, Weimar – Kranichstein sowie Großheringen – Jena – Saalfeld befahren werden.
Kontakt
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Jenaer Nahverkehsgesellschaft mbH
Dornburger Straße 17
07743 Jena
Telefon: (0 36 41) 4 14-0
www.jenah.de
Fazit
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In Jena ist mit JeNah ein sehr moderner Verkehrsbetrieb entstanden. Dieser zeichnet sich durch seinen modernen Fahrzeugpark, seiner guten Fahrgastinformation sowie durch seinen Betrieb rund um die Uhr aus. Nachtverkehre sind in dieser Größenordnung nicht sehr oft zu finden, vor allem nicht bei einer Stadtgröße wie Jena.
Den Straßenbahnen wird an den Lichtsignalanlagen (am Stammtisch auch Ampel genannt) bevorzugt freie Fahrt gegeben. Dadurch sind die Reisezeiten sehr kurz.