Jugendschutz
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Jugendschutz Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

sabinerolli

Sanfter Einstieg in den Rausch

ein Testbericht von 2004-10-20 08:48:04 vom 20.10.2004
Empfehlung: nein
Alkohol ist bei Jugenlichen zur Zeit der Absolute Hit. Alkohollimonaden erhöhen den Missbrauch. Eltern sorgen sich vor allem wegen den beliebten Alcopops. Deshalb schreibe ich heute zu diesem Thema meinen Bericht und hoffe so viele Eltern erreichen zu können.




Die Beliebtheit von Alkohol auf Jugendpartys ist der absolute Trend. Besonders angesagt bei den Halbwüchsigen sind die sogenanten Alcopops. Die auch als Hyperdrinks bezeichneten süßen Limonaden wie Breezer, Rigo oder Smirnoff Ice, beinhalten einen Alkoholgehalt von 4% bis 6%. Obwohl sie wegen des Brandweingehaltes von jungen Leuten erst ab 18 gekauft werden dürfen, werden vor allem Minderjährige damit gesehen.

Zumindest sehe ich viele Kinder die höchstens 13 oder 14 sind mit diesen Alcopops, in der Stadt oder einfach im Park.

Diese Drinks sind verführerisch. Denn der süße Limo-Geschmack übertüncht den Alkoholgehalt. Deshalb unterschätzt man ihre Wirkung. Wein und Bier dürfen bereits 16 jährige trinken. Was ich persönlich ebenfalls nicht in ordnung finde, denn da fällt die Unterscheidung zu den Alcopops nicht leicht. So ist aber gerade der Einstieg in den Alkoholmissbrauch begünstigt. Denn es nehmen schließlich eine menge der heute 14 bis 15 jährigen regelmäßig alkohol zu sich, selbst jünger habe ich schon mit diesen Alcopops gesehen. Auch in den Discos wird davon reichlich abgestezt.

Leider finden Jugenliche immer Mittel und Wege, sich die begehrten Getränke zu verschaffen, z.b. durch ältere Kameraden oder manchmal sogar durch die eigenen Eltern. Auch manche Verkäufer machen sich erst gar nicht die Mühe, diese Kinder nach dem Ausweiß zu fragen um so festzustellen, ob diese alt genug sind um sich Alkohol zu kaufen.

Aufklärung ist also notwendiger denn je. So startet das Jugednamt des Kreises Viesen eine große Plakataktion gegen den Alkoholmissbrauch. Denn Alcopops sind zwar beliebt, aber für Jugendliche gefährlich. Denn sie schmecken süß wie Limonade, enthalten aber Alkohol, diese Mixgetränke könnten schnell einen Einstieg in den Alkoholkonsum bewirken.

Ich habe schon ein paar mal probiert diesen Kindern zu sagen wie gefährlich es ist was sie da tun. Doch die lachen nur darüber und hören weiter gar nicht zu. Ich finde es echt erschreckend, wie leichtsinnig manche Erwachsene sind und sich keine gedanken machen, wenn sie den Kindern Alkohol geben. Man muß dringend was dagegen tun. Denn die Kinder gehen uns alle was an, denn sie sind unser aller Zukunft und wenn wir sie nicht schützen, wer dann? Denkt mal nach, was wird aus uns wenn wir keine Kinder haben?

Danke fürs Lesen, bewerten und Kommentieren.


Erweiterung meines Berichtes, heute ist der 15.09.2003
Heute schlage ich meine neue Fernsehzeitschrift auf einem Blick, auf und stelle fest das die Medien endlich auch mal dieses Thema aufgreifen und ein echt Intressanter Bericht zustande gekommen ist.

Selbst Experten warnen endlich mal vor den Gefahren. Auch Mediziner warnen vor der Gefahr, dass diese Mixgetränke für Jugendliche zu einem weichen Einstieg in den Alkoholkonsum werden. Vor allem, weil diese Getränke sehr süß sind und sich deshalb von herkömmlichen Alkohol wie Bier oder Wein absetzen. Werden Kinder von diesen Alkohol eher abgestossen, ziehen Alcopops Kinder Magisch an.

Jedoch Intressiert das die Hersteller überhaupt nicht, diese sind nur an den Umsatz intressiert und nehmen es daher auch ohne mit der Wimper zu zucken im Kauf, das unsere Kinder so in den Alkoholismus getrieben werden. Es liegt in der vollen Absicht der Hersteller den Alkoholgeschmack zu überdecken, denn pur getrunken kommen die harten Spirituosen bei den meisten Jugendlichen nicht an.

In Frankreich haben die Politiker bereits vor Jahren, als die ersten Mixdrinks auf den Markt kamen, gehandelt. Dort wurden Alcopops 1996 mit einer Gesundheitssteuer belegt. Die Getränke wurden daraufhin so teuer, das der Markt schnell völlig zusammenbrach.

Diese Lösung finde ich sehr positiv, denn so konnte es verhindert werden, das dort schon Kinder süchtig werden.
Ich hoffe das es auch in Deutschland bald eine regelung geben wird, damit unsere Kinder geschützt werden vor solchen Dingen.

Ich kann mir vorstellen das bestimmt nicht jeder diese Meinung vertritt, aber ich bin selber Mutter und finde es nicht gut, wenn meine Kinder von diesen süßen Drinks angezogewn werden und sie dadurch Alkoholabhängig würden. Auch bin ich mitlerweile positiv überrascht, das selbst in der Fernsehwerbung, von Smirnoff Ice unten rechts im Bild eingeblendet wird, das das Getränk erst ab 18 Jahren gekauft werden darf. Ist doch schon mal was.

So das wars, dies ist meine Meinung und warscheinlich auch vieler anderen Eltern.

Zusatz: Heute ist der 20.10.2004

Nachdem die Politiker endlich mal reagiert haben und die Steuern nun Endlich auf die Alcopops erhöht werden und sie für unsere Kinder nicht mehr so leicht zu bekommen sind, kommt so ein Gastwirt daher und bringt Alkohol in Pulverform auf dem Markt, jetzt ist es für die Kinder noch leichter an Alkohol ran zu kommen und diesen auch zu trinken, denn diese Pulver Drinks werden einfach mit Wasser angerührt und sind genauso Süß wie Alcopops und beinhalten ebenso wie diese Hochprozentigen Alkohol. Wann hört das endlich auf, das Erwachsene immer nur an Proviet denken und nie darüber nachdenken was für folgen das alles hat??

Unsere Kinder sind unsere Zukunft und nicht die Alkoholiker der Zukunft. Wir haben die Verantwortung dafür und wir sollten diese nicht einfach von uns wegschieben, wenn unsere Kinder nicht mehr sind, wo bleibt dann unsere Zukunft??
...
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Kommentare
frankensteins
frankensteins, 03.01.2009
ganz liebe Grüße Werner
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