Story
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Alles fing an, als Kao, das Känguru mit dem Hasenzahn und dem auffällig gelben Äußeren, durch einen zufällig vorbeifliegenden Schmetterling aus seinen Känguru-Träumen aufgeweckt wurde. Wie Kängurus nun einmal so sind, hüpft Kao dem Schmetterling sofort nach, um ihn zu fangen, was ihm sicherlich auch gelungen wäre, hätten einige böse Wilderer nicht eine Käfig-Falle aufgestellt, in der Kao nun gefangen ist. Eine aussichtslose Situation... - Wäre da nicht das
Paar Boxhandschuhe am Käfigrand. Die noch schnell übergeschnallt, geht es auch schon los, um den fiesen Wilderern einen Strich durch ihre Rechnung zu machen.
Soweit die Story, die das Spiel erzählt. Von hier aus wird direkt in das Spielgeschehen übergeblendet. Ziel ist es, das kleine gelbe Känguru in reiner Jump&Run Manier durch die verschiedenen Level zu lotsen, ohne viele Leben zu verlieren. Dabei bleibt es allerdings nicht nur beim obligatorishen "Über-Kisten-Springen" und "Gegner verprügeln", denn einige Level bieten eine Abwechslung der besonderen Art: Einige Gebiete müsen mit verschiedenen Fortbewegungsmitteln bewältigt werden. So schnallt sich Kao schon einmal ein Snowboard unter die Füße, oder er fährt mit einem Speedboat über eine von gefahren gespickte Strecke.
Gameplay
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Unser kleiner Freund läßt sich in den meisten Stellen recht gut steuern. Zwar können plötzliche Perspektivwechsel bei Sprungabschnitten schon einmal irritieren, aber das ist eher eine Ausnahme. Was mir an der Steuerung dennoch negativ aufgefallen ist, ist die zu geringe Sprungweite unseres Kängurus. Der Sprungabstand bei manchen Passagen ist sehr knapp berechnet, was den Schwierigkeitsgrad schon einmal in die Höhe schnellen läßt. Das beißt sich natürlich enorm mit dem Fakt, das es sich hierbei um ein Jump&Run für Kinder handelt, denn ältere Semester werden an diesem farbenfrohen und kindlich gestalteten
Spiel weniger gefallen finden. Die abwechslungsreichen Levelaufgaben wurden gut in das eigentliche Spiel mit eingebunden und drücken die sich, doch recht häufig anbahnende, Langeweile. Alle paar Abschnitte müssen sogar Endgegner besiegt werden, z.B. indem man ihnen ein Amboss auf den Kopf fallen läßt. Dennoch kann nichts darüber hinweg täuschen, dass Kao the Kangaroo nur magere Kost bietet. Die Level sind immer gleich aufgebaut und es gibt keine, wirklich gar keine Abwechslung
innerhalb den reinen Jump&Run Levels. Neben den Grafiksets ändert sich hier nichts. Wären diese kleinen Auflockerungen nicht zwischendrin eingebaut, hätte niemand den Nerv dieses Spiel bis zum Ende durchzuspielen.
Grafik
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Die Grafiksets ändern sich recht häufig in den 25 verschiedenen Levels, so gibt es die Landschaften z.B. im Winter, in Tropengebieten, auf Vulkanen, usw. Dennoch bleiben die Grafik, die Polygonanzahl und die Texturen sehr detailarm. Darüber täuschen auch einige "Nettigkeiten", wie z.B. das rythmische Wippen der Pflanzen in Kaos Welt, das dem Ganzen ein niedliches Aussehen verleiht, nicht hinweg. Das Ganze hat natürlich den einen großen Vorteil, dass die Framerate konstant ist. Zusammen mit dem 60Hz Modus bleibt die Grafik schön flüssig, der Preis, zu dem das erkauft wird, ist jedoch eindeutig zu hoch.
Sound
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Auch hier bewegt sich alles auf minimalistischem Niveau. Die Musik ist kaum erwähnenswert und die Soundeffekte sind spartanisch gestreut. Auch hier kann das Spiel nicht Punkten.
Fazit
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Vielleicht findet das Spiel ja wirklich anklang bei jüngeren Dreamcast Besitzern, die Thematik des
Spiels wird allerdings nur Hardcore-Zocker und DC-Spielsammler zum Kauf ausreichen. Hat man einmal Genre-Größen, wie Super Mario Land auf dem N64, oder Rayman II auf der DC gespielt, erscheint ein Spiel wie Kao nur noch als schneller Versuch Geld zu machen. Hoffen wir mal, dass der Entwickler Titus das gewonnene Geld zur Entschädigung bald in größere Projekte steckt.
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VM-Kompatibel: Ja, 4 Blocks auf der Karte
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60 Hertz Modus: Ja
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VGA- Kompatibel: Ja
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Spielerzahl: 1 Spieler
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Vibration-Pak-Kompatibel : Ja
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Preis: 5 Euro bei Karstadt, etwa 4 Euro bei Ebay
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lieblose Umsetzung
ein Testbericht von knowhow2002-06-05 18:21:58vom 05.06.2002Empfehlung: nein
"Rainbow Six: Rogue Spear" ist eine 1:1 Umsetzung der PC-Version. Dabei wurde das Spiel jedoch so lieblos auf die Dreamcast konvertiert, dass einfach kein Spielspass aufkommen will. Aber der Reihe nach:
Eigentlich habe ich mir das Spiel nur wegen des günstigen Preises gekauft ( bei Amazon für 15 €). Zudem hatte ich von der PC-Version schon viel Positives gehört, und dachte mir, "so schlecht kann die Dreamcast-Umsetzung nicht sein".Doch da habe ich mich wohl geirrt.
Eure Aufgabe im Spiel, besteht darin, mithilfe einer Anti-Terror-Einheit Geiseln zu befreien, und die bösen Buben auszuschalten. Als Einsatzorte stehen unter anderem ein Flugzeug und ein Museum zur Verfügung.
Vor Einsatzbeginn könnt ihr in ellenlangen und unübersichtlichen Menüs Bewaffnung, Kleidung, und Vorgehensweise festlegen. Außerdem besteht die Möglichkeit sebst Söldner auszuwählen und Teams zusammenzustellen. Im eigentlichen Spiel steuert ihr die Figuren wahlweise in der Ego-Perspektive oder in einer Third-Person Ansicht. Die anderen Mitglieder eures Teams folgen euch und schießen weitgehend selbstständig auf den Feind. Werdet ihr selbst getroffen (meist reicht schon ein Schuss) wechselt ihr automatisch zum nächsten Söldner.
STEUERUNG:
Die Steuerung ist der erste grosse Schwachpunkt des Spiels. Jeder Knopf auf dem Controller ist doppelt oder Dreifach belegt, was dazu führt, dass eine taktische Vorgehensweise während des Einsatzes fast unmöglich ist. Allein um die Kameraperspektive zu wechseln muss man sich durch mehrere Menüs arbeiten, um den Teammitgliedern taktische Anweisungen zu geben braucht man eine Ewigkeit, sofern man diese Funktion im Steuerungs-wirr-warr überhaupt findet.
Hier merkt man deutlich, dass "Rogue Spear" ursprünglich für den PC und eine Tastatur entwickelt wurde.
GRAFIK:
Die Grafik gehört mit zum Schlechtesten, was ich jemals auf meinem Dreamcast gesehen habe. Die Grafik ist detailarm, die Spielfiguren wirken schlecht animiert. Hinzu kommt eine extrem ruckelnde Grafik (kaum zu glauben, aber sogar das Introvideo ruckelt ohne Ende!!!) und der ein oder andere Grafikfehler.
SOUND:
Auch die Sounduntermalung steckt voller Fehler. Immer wieder verstummen die Lautsprecher sogar komplett. Man schießt wild durch die Gegend und hört rein gar nichts!
SONSTIGES:
USK-Freigabe: ab 16
Spieleranzahl: 1-4
Hersteller: Red Storm/Swing
Internet: www.redstorm.com
FAZIT:
Das Spiel ist nicht zu empfehlen. Dafür ist vor allem die Steuerung viel zu umständlich. Auch die Möglichkeit vor jedem Einsatz Bewaffnung und Taktik selbst festzulegen, hat kaum einem Nutzen, da das Manövrieren in den Menüs zu langwierig ist und (mit einem Controller) keinen Spass macht. Auch für die schlechte Grafik und den miesen Sound sollten sich die Programmierer schämen. Die Spielidee ist gut aber die Umsetzung auf den Dreamcast eine grosse Enttäuschung.