Jura
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Platz 3 in der Kategorie "Studiengänge".
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Jura gebraucht & neu

Jura Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 2,00 / 5,00 (2.0 von 5)
von 67% aller Autoren empfohlen (2/3).
Bewertungsverteilung:
Chancen für Auslandssemester:  schlecht
Hochschulleben:  jede Woche ein Event
Mensa:
gute Alternative zum selber kochen
Gesamteindruck der Einrichtung:  gut
Lehrniveau:  hoch
Qualität der Lehrkräfte:  gut
Betreuung durch Lehrstühle:  gut
Technische Ausstattung:  gut
Verbindung zur Hochschule: Ehemaliger Student
Jahr der Immatrikulation: 1999
Anzahl der Studenten im Studiengang: 50 - 100 Studenten
Koelner1973

Jura - trocken, überlaufen, viel zu schwer, nur etwas für arrogante Anwaltsspröß

ein Testbericht von 2003-07-20 11:42:32 vom 20.07.2003
Empfehlung: ja
Eine Meinung in diesem Forum über Jura im Allgemeinen kann nur sehr oberflächlich die vielfältigen Vorzüge und Nachteile dieses Studienganges schildern. Dieser Beitrag richtet sich daher insbesondere an solche Abiturientinnen und Abiturienten, die sich über alle in Frage kommenden Studienfächer informieren möchten.

Der Beitrag soll einige der gängigsten Vorurteile im Positiven wie im Negativen ausräumen. Ich selbst habe Jura studiert und arbeite nun an einer westdeutschen Universität - Einblicke habe ich daher sowohl von Studierenden- als auch von Mitarbeiter-Seite.

1. Jura ist trocken.
Das stimmt nur bedingt. Natürlich gibt es Fächer, in denen man mehr praktische Dinge tun kann. Allerdings durchziehen juristische Fragestellungen wirklich ALLE Bereiche des menschlichen Zusammenlebens. Wer sich also etwa für Internet und Medien interessiert, kann sich im Informationsrecht spezialisieren, wer für Börsen, Aktien und Unternehmen entflammt, kann das Wirtschafts- und Wertpapierrecht vertiefen. Die Ausbildung ist zwar zumindest grundsätzlich darauf ausgerichtet, einen Einheitsjuristen hervorzubringen, der auf allen Rechtsgebieten (Schwerpunktgebiete: Zivilrecht, Strafrecht, Öffentliches Recht) etwas auf dem Kasten hat. Die meisten Universitäten bieten aber mittlerweile vielfältige Ergänzungsveranstaltungen und -abschlüsse an, so dass man schon sehr frühzeitig seine Ausbildung akzentuieren und die ersten Weichen für sein späteres Berufsleben setzen kann.

Wer allerdings nicht gern liest, nicht gern diskutiert und argumentiert und nicht gern mit Texten arbeitet, dem wird Jura wahrscheinlich schnell langweilig werden. Dann studiert man besser irgendetwas Ingenieurwissenschaftliches !

2. Für Jura muss man nur auswendig lernen.
Auch nicht ganz richtig. Vieles steht schlichtweg in den Gesetzen, andere Dinge muss man einfach wissen, so etwa bestimmte Meinungen und Entscheidungen von Gerichten oder schlauen Wissenschaftlern. Viel wichtiger ist es aber, dass man vernünftig argumentiert und jeweils pro und contra für eine bestimmte Entscheidung gegeneinander abwägt. Bei den Gerichten und bei den Kanzleien braucht man keine wandelnden Lexika, sondern engagierte, kreative und kompetente Mitarbeiter. In den ersten Semestern lernt man allerdings zunächst die juristische Arbeitstechnik, den sog. "Gutachtenstil", der vielen Erst- und Zweitsemestern große Probleme bereitet. Wenn man den aber erst einmal "drauf" hat, erschließen sich einem die wirklich interessanten Seiten des Studiums. Für das Erste Staatsexamen muss man dann natürlich wieder vergleichsweise viel lernen, aber eben nicht nur auswendig !

3. Mit Jura kann man alles machen.
Das mag früher gegolten haben. Heutzutage kann man mit Jura nur noch dann wirklich beruflich wählen, was man möchte, wenn man sog. "Prädikatsexamina" gemacht hat, also die Note "vollbefriedigend" (das "vb")oder besser erreicht. Die Noten vollbefriedigend, gut und sehr gut machen zusammen etwa 15 % der Examensnoten aus, gut und sehr gut zusammen allenfalls 2-3 %. Wer von der Schule aus mit Einsern und Zweien verwöhnt ist, kann da schnell an sich zweifeln. Keine Sorge: Auch ein "befriedigend" ist während des Studiums eine durchaus ordentliche Note.

Das Erste Staatsexamen erreicht man nach ca. 8 bis 10 Semestern. Die meisten Universitäten erlauben einen "Freischuss" nach dem 8. Semester, also einen zusätzlichen Versuch mit der Option einer Notenverbesserung. Danach schließen sich die Referendarzeit (2 Jahre) und das Zweite Staatsexamen an (Einzelheiten sollen hier nicht vertieft dargestellt werden; die Anforderungen sind von Land zu Land und von Uni zu Uni verschieden).

Berufliche Perspektiven bieten sich für den Prädikatsjuristen dann aber reichlich: Wer beide Examina mit "vb" gemacht hat, kann entweder in eine der großen Anwaltskanzleien einsteigen, verdient gutes Geld und hat viel - freilich meist sehr interessante - Arbeit, oder man geht etwa in den Staatsdienst und wird Beamter bei Stadt, Land oder Bund. Auch die Wirtschaft hält viele Stellen für gute Juristen bereit. Hier zahlt es sich aus, wenn man sich bereits in eine bestimmte Richtung qualifiziert hat.

4. Jura studieren nur arrogante Anwaltskinder.
Klar - in jedem Studium gibt es Deppen, die sich etwas auf ihren Studentenausweis einbilden. Aber die meisten Juristen sind nette, normale Leute, mit denen man viel Spaß haben kann !

5. Jura ist überlaufen.
An einigen Universitäten gibt es sehr große juristische Fakultäten. Das hat natürlich den Vorteil, dass viele verschiedene Veranstaltungen angeboten werden können. Nicht immer aber ist das zahlenmäßige Verhältnis zwischen Dozenten und Studierenden günstig. Wenn man sich für Seminare anmeldet, die man dringend zur Examensmeldung benötigt, und die Plätze dann verlost werden, ist das nicht wirklich witzig. Große Fakultäten haben zudem den Nachteil, dass die Bibliotheken nicht ausreichend mit sog. "Kommentaren" und Lehrbüchern ausgestattet sind (Kommentare sind Erläuterungswerke zu allen denkbaren Gesetzen, sortiert nach Paragraphen, in denen etwa die einschlägige Rechtsprechung dargestellt wird). Wenn man dann ein bestimmtes wichtiges Buch sucht, ist es meistens schon in den Händen eines Kommilitonen.

6. Für Jura braucht man ein Abi mit 1,0.
Insgesamt studieren vergleichsweise viele junge Leute Jura. Erfolgreich werden nur diejenigen sein, die ein halbwegs brauchbares Examen ablegen (s. o. unter 3.). Ein Indiz sollen angeblich die Schulnoten in Mathematik, Deutsch und ggf. Latein sein. Im Prinzip ist von solchen Behauptungen nicht viel zu halten. Was aber zutrifft, ist: Für Jura braucht man eine gewisse Befähigung zum logischen Denken sowie ein gutes Sprachgefühl. Juristische Vorschriften funktionieren (grob gesagt) ein wenig wie Computerprogramme und sind aus verschiedenen "Bausteinen" zusammengesetzt (Tatbestandsmerkmale), die man im Hinblick auf den konkret vorliegenden Fall überprüfen muss. Etwa wie bei dem alten Spruch der Griechen:

"Alle Kreter lügen."
"A ist Kreter."
"Also lügt A."

Ganz so einfach ist es nicht immer, aber das Prinzip gilt für alle Rechtsmaterien gleichermaßen. Ein Überflieger-Abi braucht man also nicht, aber eine schnelle Auffassungsgabe, man sollte nicht auf den Mund gefallen sein und ein gewisses Gespür für logische Zusammenhänge haben.

Hoffentlich hat dieser Beitrag ein wenig geholfen. Viel Erfolg !
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
gamzef
gamzef, 24.11.2008
Danke, toller Bericht. War mir eine große Hilfe.
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fianne76

Europarecht in Saarbrücken

ein Testbericht von 2004-09-01 14:14:47 vom 01.09.2004
Empfehlung: ja
Liebe Leser,
ich schreibe heut eüber einen juristischen Aufbaustudiengang, der auch für Jura hassende Jurastudenten sehr zu empfehlene ist.

Das Europa-Institut der Universität des Saarlandes bietet eine 12-monatigen Aufbaustudien-gang im Europarecht an. Bei erfolgreichen Abschluss verleiht die Universität den Titel "LL.M. Eur.".

STUDIUM/STUDIENVORAUSSETZUNGEN:
Bewerb ungsvoraussetzung ist ein Studienabschluss in Jura bzw. ähnlichen Studiengängen, so dass z.B. auch Politologen unter bestimmten Voraussetzungen zugelassen werden. Der Bewerbungsschluss ist jeweils am 15. Juli eines Jahres, und das Studium am Europainstitut kann nur zum Wintersemester aufgenommen werden.

Die Studienzeit selbst gliedert sich in 2 Phasen. In der ersten 9-monatigen Phase finden Vorlesungen statt, die sich mit dem weiten Feld des internationalen und des europäischen Rechts beschäftigen. In der sog. Magisterphase muss der Student eine 60-80- seitige Magisterarbeit zu einem selbst gewählten Thema verfassen. Wird diese zweite Phase erfolgreich abgeschlossen, so bekommt der Absolvent den Titel LL.M. Eur. verliehen.

Die in der ersten Phase stattfindenden Vorlesungen gehen von sehr allgemeinen Themen (zB Einführung ins Europarecht) bis hin zu ziemlich speziellen (zB Europäisches Agrarrecht). Aufgrund der Dozenten, die überwiegend Praktiker sind, finden die Vorlesungen sehr häufig als Blockunterricht statt. Dies hat den Vorteil, dass der Stoff für die zu jeder Veranstaltung angebotenen Klausur im Zeitpunkt des Schreibens noch recht präsent ist. Es gibt jedoch auch Veranstaltungen, die sich über ein ganzes Semester erstrecken. Außerdem werden drei verschiedene Moot Court-Veranstaltungen angeboten. Hier besteht alle 2 Jahre auch die Möglichkeit relativ günstig zu einem Moot Court in die USA zu kommen. Die Klausuren werden in einer Notenskala von 0-20 Punkte benotet, wobei einen Klausur erst ab einer Punktzahl von 10 Punkten bestanden ist. Je nach Fach bekommt die Note einen bestimmten Koeffizienten sog. Credit Points (zwischen 1 und 4). Diese Credit Points sie im Zusammenhang mit den Noten eine Voraussetzung, um in die Magisterphase eintreten zu können. Die Unterrichtssprache ist zu 90 % Deutsch! Insgesamt bietet das Europainstitut 4 sogenannte Schwerpunkte an (Außenwirtschaftsrecht, Europäisches Medienwesen, Menschenrechtsschutz und Europäisches Management), in denen dann verstärkt Vorlesungen Besucht werden müssen.


Meine Erfahrungen waren durchweg positiv. Dadurch dass man nicht verpflichtet ist, alle Vorlesungen zu besuchen, hat man die Möglichkeit nach Interesse auszuwählen. Folglich kann man sich mehr wirtschaftsrechtlich ausrichten oder aber auch eher menschenrechtlich.

DOZENTEN/SONSTIGES:
Zu den Dozenten kann ich im Nachhinein sagen, dass wirklich kaum schlechte unter ihnen waren. So lehrt in Saarbrücken beispielsweise Prof. Dr. Georg Ress der deutsche Richter am EGMR in Straßburg oder Prof. Siegbert Alber, der deutsche Generalanwalt am EuGH, ebenfalls hohe Kommissionsbeamten, Anwälte und bekannte Professoren. Durch die kleinen Lerngruppen kann man diese Leute tatsächlich etwas näher kennenlernen, was einem nachher doch einige Türen öffnet.
Es gibt eine Institutseigene Zeitschrift (ZeuS), in der häufig auch Beiträge von Studenten veröffentlicht werden, so dass die Möglichkeiten zu einer Publikation für ausgezeichnete Beiträge immer besteht. Diese Möglichkeit sollte man nicht unterschätzen.

ATMOSPHÄRE:
Es ist wirklich super entspannt alles. Sowohl unter den Studenten als auch zur Geschäftsführung besteht meist ein wirklich gutes Verhältnis. Die Geschäftsführerinnen sind auch noch ziemlich jung, so dass man sehr schnell einen guten Draht zu ihnen bekommt. Die Stundenten kommen aus der ganzen Welt, die meisten natürlich aus dem europäischen Ausland. Dies ist wirklich eine große Bereicherung, denn man lernt sehr viel über andere Rechtsauffassungen und -systeme!
Es werden super viele Partys gefeiert, so dass es einem trotz des kleinen Saarbrückens nie langweilig wird.

KOSTEN:
Die Studiengebühren betragen z. Z. (Okt. 2002) 2500 EUR für das gesamte Jahr + Lebenshaltungskosten! Das ist zwar nicht ganz billig, aber immer noch preiswerter als die anderen deutschen Unis, die vergleichbare Studiengänge anbieten!

INFOS:
Europa-Institut
Sektion Rechtswissenschaft
Universität des Saarlandes
Postfach 15 11 50
D-66041 Saarbrücken

Telefon: + 49 - (0)681 302 - 3653
Telefax: + 49 - (0)681 302 - 4369
eMail: LLM@europainstitut.de
www.europainstitut.de

FA ZIT:
Für mich (fianne76) war das Jahr am Europa-Institut das schönste und interessanteste Studienjahr. Auch wenn Saarbrücken ziemlich klein ist, hatte ich sehr viel Spaß. Für Großstadttiere ist es jedoch meiner Meinung nach nicht zu empfehlen, die kommen sich vor wie in der Einöde. Für denjenigen, der gerne seine Kenntnisse im Europarecht verfestigen oder ausbauen möchte, führt meiner Auffassung nach kein Weg an diesem Aufbaustudiengang vorbei!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Verbindung zur Hochschule:Ehemaliger Student
Jahr der Immatrikulation:1999
Gesamteindruck der Einrichtung:Gesamteindruck der Einrichtung von Jura : 4,0 gut
Lehrniveau:Lehrniveau von Jura : 4,0 hoch
Qualität der Lehrkräfte:Qualität der Lehrkräfte von Jura : 4,0 gut
Betreuung durch Lehrstühle:Betreuung durch Lehrstühle von Jura : 4,0 gut
Anzahl der Studenten im Studiengang:50 - 100 Studenten
Technische Ausstattung:Technische Ausstattung von Jura : 4,0 gut
Chancen für Auslandssemester:Chancen für Auslandssemester von Jura : 2,0 schlecht
Hochschulleben:Hochschulleben von Jura : 4,0 jede Woche ein Event
Mensa:Mensa von Jura : 4,0
gute Alternative zum selber kochen
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Kommentare
bavaria123
bavaria123, 01.09.2004
Ein sehr informativer und lebendiger Bericht. Gruumlszlige, Bavaria
Tommek1980
Tommek1980, 14.09.2004
Sehr interessant, bin selber Jura Student und werde mich nochmal genauer informieren.
Tris.
Tris., 01.09.2004
Kenne viele, die diesen weg auch gewaumlhlt haben.
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kleinerSchwan

Keine Massenveranstaltugen an der Uni Potsdam?Lächerlich!

ein Testbericht von 2002-05-17 10:52:08 vom 17.05.2002
Empfehlung: nein
Als ich im Sommer 2001 von der ZVS nach Potsdam geschickt wurde um Jura zu studieren, hab ich mir gedacht, na ja, so schlecht ist das ja gar nicht, von Berlin noch gut zu erreichen und was noch wichtiger war, von überallher hörte man, dass es keine Massenveranstaltungen gäbe. Doch das war der schlechteste Scherz, den ich je gehört habe. Wir waren im 1. Semester ja bloß knappe 450 Leute und ich Fächern wie Staatsrecht nochmal 100 mehr durch die Politikwissenschaftler.
wir waren soviele, dass wir nicht mehr an unserer Fakultät in Griebnitzsee bleiben konnten. Wir wurden zum Schloss Sansoucci geschickt, was den Nachteil hatte, dass man dort nur mit dem Regio der DB hinkam, der fast das ganze Semester über jeden Morgen mindestens eine halbe Stunde zu spät kam. Gut, dafür kann Potsdam nichts, aber es hat trotzdem sehr genervt.
Qualtativ ist die Uni ganz okay, die Profs sind nett und immer gerne bereit zu helfen. Die AGs sind wirklich super gemacht und lehrreich.
Außerdem gibt es für die, die gut Franzäsich sprechen, den Französischen Studiengang zu wählen, d.h. zum normalen Studium noch das Französische Recht zu lernen und nach der Zwischenprüfung nach Frankreich gehen um eine zeitlang dort zu studieren.
Die Anforderungen für die Zwischenprüfung sind eigentlich recht niedrig, wenn man sie mit denen vergleicht, die die Unis in Potsdam haben: Von den zwölf Klausuren, die man schreiben kann müssen nur 7 bestanden sein, also 2 in BGB, zwei in Ö-Recht, zwei in Strafrecht und eine in europäischer Rechtsgeschichte. Dazu kommt, dass insgesamt bloß eine Hausarbeit bestanden sein muss. Ist allerdings nicht wirklich ein ansporn etwas zu machen ,denn sobald man die Scheine in der Tasche hat, ist der Anreiz ja erstmal weg.
Leider ist die Auswahl der Kurse sehr begrenzt, denn man kriegt seinen Stundenplan komplett vorgeschrieben, nicht wie, z.B. an der HU-Berlin, wo man selbst entscheiden kann, wie man und besonders wann man welche Art von Kursen macht. Als Grundlagefach bietet die PU nur Rechtsgeschichte für zwei Semester an. Leider!
Aber der Fachschaftsrat ist super, die organisieren wie wilde rum, z.B. Einführungsveranstaltungen zum kennen lernen der Komilitonen, Tutorien und der Juristenball. Das ist etwas, wofür man die Pu wirklich loben muss.
Doch die Bürokratie an der Uni Potsdam ist schrecklich.
Zum Sommersemester 2002 haben eine Freundin und ich uns jetzt an der FU- Berlin eingeschrieben, doch was passiert? Die Uni Potsdam möchte uns die knapp 50€ nicht zurückzahlen, die sich das Land Brandeburg holt als Weiterbildungsgebühr. Ich hab noch Glück gehabt, weil meine Sachbearbeiterin zu lahm war, war ich noch nicht ganz zurückgemeldet und kriege fast mein ganzes Geld von über 200€ wieder. Doch meine Freundin kann das meiste abschreiben.

Fazit: Die Uni ist schön, die Umgebung (entweder am Schloss oder Direkt am See) ist super schön, die Stundenpläne erträglich und die Bücherei na ja. Aber die Kompetenz und Hoflichkeit und das Hilfsbereit sein, mangeln mächtig!
...
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Angel82
Angel82, 17.11.2002
Leider sagt dein Bericht wenig uumlber den Studiengang Jura ansich aus.
jowitka
jowitka, 17.05.2002
Ich habe vor 3 Jahren versucht an die Uni-Potsdam zu kommen, eben weil es dort so schoumln sein soll. Nun bin ich aber an der FU und sooo schlecht ist es da auch nicht..
Melli*
Melli*, 15.08.2002
Ich dachte etwas uumlber Jura an sich zu erfahren...aber leider sagst du daruumlber ja fast gar nichts...
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