Diesmal möchte ich euch über meine Erfahrungen mit dem K2 Kickboard berichten. Zwar besitze ich das Gerät mittlerweile nicht mehr, doch durfte ich es zwei Sommer lang mein eigen nennen und wir zwei haben so manchen Kilometer miteinander zurück gelegt.
Das Ganze begann als ich mein Fachabi nachholte. Durch Schule und Beruf war ich den ganzen lieben langen Tag in der Stadt unterwegs und hatte über den Tag verteilt, so einiges an Fussweg zurück zulegen. Da ich allerdings nicht der Wandertyp bin und Zeit in diesem Jahr ein besonderes Gut für mich war, suchte ich nach einer Möglichkeit ein wenig schneller vorwärts zu kommen. Allerdings durfte hierbei natürlich der Funfaktor nicht zu kurz kommen. Nach langem hin und her entschied ich mich dann für das Pro Kick von K2.
Was ist eigentlich ein Kickboard?
Ein Kickboard ist prinzipiell nichts anderes als ein Tretroller, bzw. Scooter, wie sie heute genannt werden.
Der Unterschied zum Roller besteht lediglich darin, dass ein Kickboard drei oder vier Rollen hat. Der normale Tretroller weist hier nur zwei Rollen auf. Allerdings macht für mich genau das den Unterschied, der ein Kickboard zum Funsportgerät macht und den Tretroller doch eher als Fortbewegungsmittel zählen lässt.
Warum gerade ein K2 Kickboard ?
In erster Linie lag das daran, dass vor 2 Jahren noch lange nicht so viele Kickboards auf dem Markt waren wie heute. Zu dieser Zeit gab es in diesem Bereich keine echte Alternative.
Mann muss aber auch sagen, dass K2 ein echter Markenhersteller ist, der immer wieder durch seine hohe Qualität zu überzeugen weiss.
Von ehemals drei Modellen ist die K2 Kickboardfamilie mittlerweile auf 7 Modelle angewachsen.
Einen schönen Überblick kann man sich auf der Homepage des Herstellers www.k2-Kickboard.de verschaffen.
Das K2 Pro Kick
Ich bestellte mir das Ding damals über das Internet. Geliefert wurde ein Karton mit Plastiktragegriff. Aussen auf dem Karton war das Kickboard abgebildet. Der Karton lies sich bequem öffnen und darin befand sich das komplett montierte Kickboard und ein paar Ersatz Lenkfedern der mittleren Härte. Vormontiert waren die weichen Federn.
Die Metallteile sind allesamt aus gegossenem Aluminium gefertigt und weisen eine hohe Stabilität bei relativ geringem Gewicht auf.
Die Teleskopstange ist in ihrer Länge verstellbar und das gesamte Teleskoprohr lässt sich auch einfach einklappen, so dass ein handliches Paket entsteht.
Das Brett ist aus Fieberglas. Es weißt somit auch eine sehr hohe Stabilität auf und ein Brettbruch ist so gut wie ausgeschlossen.
Auch die Rollen und Kugellager sind aus besten Materialien hergestellt.
Hier macht K2 also seinem Namen wieder alle Ehre und überzeugt durch einen hohen Qualitätsstandard.
Sehr von Vorteil ist auch die Konzeption des Gerätes. Alle Teile sind miteinander verschraubt, so dass wenn wirklich mal was ist, auch alle Teile einzeln getauscht werden können.
Das Zubehör ist weit gefächert und umfasst Lenkfedern in drei verschiedenen Härtegraden. Bretter lassen sich in unterschiedlichen Grössen nachkaufen und für das Pro Kick existiert auch noch ein Outback und einen Downhillsatz. Diese umfassen jeweils die Vorderräder, als auch das Hinterrad mit Bremse.
Das Pro Kick
als Fortbewegungsmittel
Das war ja zum Zeitpunkt meines Kaufes meine primäre Anforderung an das Kickboard. Ich wollte meine Fusswege etwas bequemer und schneller gestalten. Aber ohne grossartig ins Schwitzen zu kommen.
Diese von mir gestellten Anforderungen wurden zu 99% erfüllt.
Die hochwertigen Materialien sorgen für hervorragende Rolleigenschaften. Das Brett ist leichtgängig und es ist bequem möglich auch grössere Strecken zurück zulegen.
Durch die drei Rollen hat man einen wesentlich besseren Stand, als auf einem Roller. Ein Kippen zur Seite ist hier fast unmöglich.
Ein weiterer Vorteil ist das geringe Gewicht. Hinzu kommt noch die einklappbare Teleskopstange. Die Mechanik ist einfach mit einer Hand zu bedienen. So wird das Kickboard nun zum handlichen Paket und kann bequem und unkompliziert auch durchs Kaufhaus oder in der Bahn transportiert werden.
Einzig negatives ist die Benutzung bei feuchten Starssen. Die Vorderräder haben keinen Schutz, sind aber so angebracht, dass Wasser von der Strasse direkt über dem Brett ankommt. Das versaut einem Komplett die Hose.
Das ProKick als Funsportgerät
Leider, leider ist das der Grund, weswegen ich das Board schliesslich wieder verkauft habe.
Wie Eingangs erwähnt, war dies mein sekundäres Bedürfnis, welches befriedigt werden sollte.
Hier konnte es mich aber nicht wirklich überzeugen. Ich habe es unzählige Male auf diversen Rampen (Sprungschanzen) probiert, habe das Board aber in Skateparks nicht richtig unter Kontrolle bekommen.
Zwar ist ein Sprung unter Zuhilfenahme der Teleskopstange ein Kinderspiel, doch lagen meine Probleme in der sauberen Landung. Trotz meiner noch moderaten Schuhgrösse von 42,5, war das Brett in seiner Breite zu schmal für mich. Bei Landungen kam ich ständig leicht versetzt auf dem Board auf. Dadurch berührte ich mit Ferse oder Fußspitze den Boden und durch das nun folgende umknicken des Fusses, erfolgte unweigerlich der Sturz.
Naja, ein paar schöne Narben zum Andenken bleiben mir erhalten.
Es gibt aber auch noch positives für den Funsportsektor zu berichten.
Und zwar war das, dass Downhill fahren. Also richtig schöne steile Berge hinunter.
Leider konnte ich das niemals das Vergnügen das Downhill Set zu testen, dennoch habe ich mit viel Geschwindigkeit und noch mehr Spass so manchen Berg bezwungen.
Man kann sich spitzenmässig auf das Board kauern, hierzu am besten die Teleskopstange einfahren (nicht einklappen) und dann das Brett wie gewohnt per Gewichtsverlagerung steuern. Das bringt jede menge Tempo und ist ein echter Nervenkitzel. Beim Downhill fahren empfehle ich aber auf jeden Fall sich harte Federn zuzulegen. Ansonsten kann das Kickboard schon gehörig anfangen zu schlackern.
Und im Funsport Bereich natürlich auf jeden Fall ein Schutzset tragen. Gerade beim Downhill ist unerlässlich, da hier ein Sturz wirklich ganz böse folgen haben kann.
Preis
Ich habe damals ein Sonderangebot gefunden und konnte das Kickboard für 399 Nocken der alten Währung käuflich erwerben.
Ich habe mich jetzt mal umgeschaut und sogar ein Aktionsangebot für 100 Euro gefunden. Ansonsten liegen die Preise für das K2 ProKick zwischen 200 und 250 Euro.
Fazit
K2 ist ein Markenhersteller und ist sich seiner Qualität und Beliebtheit bewusst. Dementsprechend ist der Name natürlich im Preis enthalten.
Als Fortbewegungsmittel hat mich das Kickboard voll und ganz begeistert, konnte mich jedoch im Funsportsektor nicht überzeugen. Daher ergibt sich für mich kein entsprechendes Preis- / Leistungsverhältnis.
Aufgrund der vielen Variationen an Brettern und anderem Zubehör, dass es mittlerweile gibt und man sich dadurch das Brett wesentlich individueller gestalten kann, gibt es aber doch noch 3 von 5 Sternen von mir.
Allerdings kann man es sich bei einem Aktionsangebot von 100 Euro ruhig mal überlegen. Dann kann man auch noch die Kohle investieren und sich das individuell passende Zubehör kaufen.
Das entspricht natürlich keiner klaren Kaufempfehlung,
reicht aber für ein empfehlenswert.
...
--Design--
Ich finde dieses Kickboard hat ein sehr schönes Design, es sieht viel besser als ein Cityroller oder anderes Modell von einer anderen Marken aus. Damit kann man sich auf jeden Fall sehen lassen. Wenn ihr das Kickboard betrachten wollte, da oben ist ein Bild.
--Haltbarkeit/Stabilität--
Das Kickboard ist sehr stabil, soviel ich weiß, kann es 90kg tragen. Wenn man ein paar kleine Sprünge geht es schon mal nicht kaputt, bei größeren bestimmt auch nicht. Wenn man mal durch Wasser fährt ist es auch nicht soooo schlimm, ist mir schon öfter mal passiert, aber ich schlage vor Wasser auszuweichen oder gar nicht bei Regen fahren.
--Lenkung--
Die Lenkung beim Kickboard von K2 ist sehr viel besser als die der anderen Kickboards. Bei manchen Kickboards kommt man gar nicht um die Kurve. Bei diesem hier sind an den vorderen Rädern noch jeweils eine Federung, das macht das lenken einfacher und gibt ein tolles Fahrgefühl. Wenn man schon gut fahren kann, kann man ja mal ein paar Stunts versuchen.
--Bremse--
Die Bremse befindet sich am hinteren Rad, man muss drauf treten, um damit anzuhalten. Man muss die Bremse nicht unbedingt als Bremse benutzen, man kann damit auch ein paar kleine Tricks machen.
--Fazit--
Dieses Produkt ist zu empfehlen, weil die Marke K2 ist eine sehr bekannte Marke ist, die auch Qualität hat. Das ist aber nicht der einzige Grund, ich hab ja alles in meinem Bericht beschrieben. Jeder kann mit dem Kickboard fahren, Anfänger oder Profi, das ist egal. Ich hab mein Kickboard für 500DM gekauft, das ist schon über 1 Jahr her, jetzt ist es vielleicht ein bisschen günstiger, und der Preis ist dann in Euro. ;-)
ein Testbericht von Sp4LD1nG2002-02-28 17:06:19vom 28.02.2002Empfehlung: ja
1. Unterschied Kickboard/Scooter
2. Federn von der Lenkung
3. Welche Federn für welchen Fahrtypen
4.Brett
5.Preis Leistung
6. Aufbau
1.
Erst mal wollte ich sagen das ich es hasse das „Scooter“ immer mit Kickboards verglichen werden. Denn Scooter sind diese art Roller mit ZWEI Rädern und einer art Lenker. Kickboards haben drei Räder und einen Steuerknüppel und nur selten einen Lenker. Ich bin selbst Besitzer eines K2 Kickboardes. Zu dem haben die Scooter eine Stahlplatte zum Draufstellen und das K 2 Kickboard hat ein elastisches Brett.
2.
Es gibt 3
verschiedene Federarten, für das Kickboard, einmal weich, dann mittel und noch hard. Jede Feder hat eine andere Farbe, standard mäßig ist die mittlere Feder eingebaut. Die mittlere Feder hat die Farbe schwarz, die weiche blau und die Harte [die ich in meinem jetzt gerade eingebaut habe] ist rot. Welche Feder für welchen Fahrstil die beste ist, wird in Nummer 3 erklärt.aber jeder muss selbst entscheiden welche er nimmt.
3.
Ich bevorzuge die roten Federn sprich die harten, weil ich mehr springe und andere stunts mache, weil ich bei der Landung nicht verlenken will benutze ich die roten weil sie nicht so schnell nachgeben wie die anderen, Wenn man sich Federn nachkauft kostet das insgesammt ca. 5 €.
Für Leute die eher gemütlich fahren würde ich eher die blauen [weichen] Federn empfehlen, da man mit ihnen besser lenken kann und leichter um die Kurven kann. Die mittleren [schwarzen] sind so zu sagen die allround Federn, wenn man mal springt ist es nicht so schwer zu landen weil sie doch ein wenig stabiler sind als die ganz weichen. Um die Kurven kommt man trotzdem gut.
Die harten [roten] Federn sind für die Fahrer die mehr springen als fahren und damit sie nicht so leicht bei der Landung verlenkt, nimmt man die Roten Federn.
ES IST KLAR DAS JEDER MIT SEINEN FEDERN KLAR KOMMT; SPRICH JEDER MUSS SELBST ENTSCHEIDEN WELCHE FEDERN IHM AM BESTEN GEFALLEN:
Das k2 Kickboard hat ein elastisches Holzbrett, das sehr flexibel ist, jedoch sollte man nicht über 100 KG wiegen, da das Brett dann BRECHEN KÖNNTE!!! Selbst bei mir selber ist es schon vorgekommen, das wenn ich mehrere Treppen runtergesprungen bin, mein Brett den Boden gestreift hat. Ich wiege ca. 60-62 KG!!!
5.
Das Preis/Leistung Verhältnis passt nur für bestimmte Personen, da es nicht gerade billig ist. Ich habe meins noch für 500 DM gekauft, doch mittlerweile gibt es schon für 300 DM. Man muss schon sagen, man bekommt nicht sehr viel für so viel MOOS, doch Spaß macht das Kickboard allemal!!!
Es ist bestimmt nicht etwas für jedermann, doch ich kann es trotz des Preises nur weiterempfelen!
6.
Das Kickboard ist innerhalb von 5-10 sekunden aufgebaut, einfach den Hebel rücken, Stange ein oder ausfahren und auf den Fdahrer ausrichten und schon kann es losgehen.Es wiegt in etwa 4 KG und kann man also locker mit sich tragen