K.M.E Fm 1122 AE Fidelity Aktiv-Monitor
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K.M.E Fm 1122 AE Fidelity Aktiv-Monitor
K.M.E Fm 1122 AE Fidelity Aktiv-Monitor
K.M.E Fm 1122 AE Fidelity Aktiv-Monitor

K.M.E Fm 1122 AE Fidelity Aktiv-Monitor

Platz 311 in der Kategorie "Boxen (aktiv)". K.M.E. FM 1122 AE FILZ, aktiver Monitor, 12"/3/4", interne 150W-Endstufe, CD-Horn, 2-Band-EQ, 8 Ohm-Speakon Outlet, 2 Eingänge (Kombibuchse XLR/Klinke), je ...mehr
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K.M.E Fm 1122 AE Fidelity Aktiv-Monitor gebraucht & neu

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K.M.E Fm 1122 AE Fidelity Aktiv-Monitor Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

sonarmaster

KME Aktivmonitor - Da strahlt der Gitarrist beim Proben

ein Testbericht von 2006-04-27 15:32:15 vom 27.04.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Gutes Preis- Leistungsverhältnis, robuste, live-taugliche Verarbeitung, gutes Klangverhalten...
Nachteile/Kritik: Der Filzbezug ist nicht zu empfehlen, da er sehr pflegebedürfig ist.
Vorgeschichte

Gitarristen haben in aller Regel, wenn sie nicht auf der Bühne stehen, den Klang ihres Instrumentes im Rücken, da der Verstärker meistens hinter ihnen steht – scheint wohl eine traditionelle Positionierung zu sein. Auf der Bühne ist das etwas anderes. Hier gibt es neben den Verstärkerwänden, die im allgemeinen im Rücken der Band steht (vorausgesetzt die Bühnengröße läßt das zu), ein Monitorsystem, dessen Boxen vor den Musikern an der Bühnenkante am Boden steht und diese so von vorn beschallt. Ich will mich jetzt nicht über die Fähigkeiten von Tontechnikern auslassen, von deren Können es abhängt, ob das, was den Musiker von vorn entgegenschallt, auch für diese erträglich klingt. Wir gehen mal davon aus, sie verstehen ihr Handwerk.
In Proberäumen, wo die Musiker ja letztlich ihre Werke erfinden, sie einproben und zu Programmen zusammenstellen, stehen die Verstärkereinheiten meistens entweder im Rücken des/der Musiker oder an Positionen, die ihnen der zur Verfügung stehende Platz des Proberaums ihnen diktiert. Einer der Nachteile ist darin zu sehen, das die Ohrmuscheln eines Gitarristen nicht zwangsläufig nach hinten wachsen. Somit hört der Musiker einen ganzes Spektrum – und es sind gerade die der diffizilere, leiseren Passagen – nur unvollständig. Das führt schnell dazu, das man seine Verstärkeranlage weiter aufreißt um auch die „ruhigen“ Passagen zu hören. Die Folge davon ist, das die rockenden Parts brachial laut werden.

Nun, ich habe mir zu diesem Aspekt so meine eigenen Gedanken gemacht und mir überlegt, wenn ich den Sound von vorn bekomme, so wie es auf der Bühne auch der Fall ist, dann könnte ich mich langsam aus der Liga der Gitarristen austreten, die mit dem Spruch: „Ich kann mich nicht hören!“ klassifizieren. Zudem konnte in unserem Proberaum ein kleines Monitorsystem sowieso nicht schaden. Allerdings, wenn ich schon solch eine Investition machte, sollte es ein Aktivmonitorsystem sein.
Dieses zeichnet sich dadurch aus, das man keine weiteren Verstärker zum Anschluß an das System benötigt, da diese bereits in einem Aktivsystem integriert sind. Es sollte, da ich in erster Linie über zwei dieser Monitor meine Gitarre wiedergeben wollte, (Gitarrenverstärker in Stereo) mindestens ein Zweiwege – System sein.

Test

Also machte ich mich auf den Weg zu den in meinem Großraumgebiet maßgeblichen Musikalienhändler, um zu checken, was am im Angebot ist. Der größte Händler seiner Art, der Musiks.... in K..., hatte zwar ein reichhaltiges Angebot, doch das Servicepersonal hatte anscheinend ihr kostbares KnowHow und ihre Zeit für Rockstars reserviert. Man speiste mich mit ein paar belanglosen Antworten zu technischen Bedingungen ab und überließ mich meinem Schicksal. Nun..., bei einer Investition von fast 2000 €, soviel schwebte mir vor, verlasse ich mich nicht auf ein paar knappe Antworten von gehetzt dreinblickendem Verkaufspersonal. Ich will hören, was ich für das Geld bekomme und wenn es geht, auf die Weise, wie ich die Gerätschaften nach dem Kauf einzusetzen gedenke. Also auf zum nächsten Händler. Dies war Music C., in der gleichen Stadt. Leider gibt es diesen Laden nicht mehr und das ist schade, denn dort fand man kompetentes, geduldiges Personal, das auch auf die Wünsche weniger berühmter Kunden einging.

Ich trug den Leuten in der Abteilung „PA und Monitore“ meine Vorstellungen vor und sie nickten verständnisvoll. Da könne man mir sicher helfen. Nach einigen vertiefenden Fragen ihrerseits über Preisvorstellungen, max. Leistung der einzelnen Komponenten und dem Hauptinstrument, das ich spiele, schlugen sie mir Monitore des Herstellers KME vor. KME hat in der Szene schon immer einen guten Ruf als Beschallungshersteller und ich nickte. Was sie mir denn da zeigen könnte? Man verwies auf einen aktiven Floormonitor mit einer Leistung von 150 Watt und schlug vor, das man mir, wenn ich ein paar Minuten Geduld hätte, zwei dieser Monitore an einem Stereoverstärker anschließen könne und dann könne ich das Ganze mit einer LesPaul ausgiebig testen.

Natürlich hatte ich diese Zeit und nach einer knappen Viertelstunde stand das System bereit. Der Verstärker war ein Stereohybrid – Amp und entsprach in etwa demjenigen, den ich selbst benutze. Zur Gitarre muß nix gesagt werden. Ich schaltete dem im Verstärker eingebauten Lautsprecher ab, denn ich wollte ja die Monitore testen und nicht den Amp. Die vor mir liegenden, mit schwarzen Filz bezogenen Boxen wurden an dem leicht zugänglichen seitlich angebrachten Bedienfeld eingeschaltet und hier befanden sich auch alle weiteren Regelelemente, wie die Klangregelung für den 2 – Wege EQ, die Lautstärkeregelung für jeden der beiden Eingangskanäle am Monitor, die Eingänge selbst und zwei kleine Druckknöpfe, mit denen die Eingangsempfindlichkeit für das gewünschte Eingangssignal geschaltet werden konnte. Es gab die Wahl zwischen „Line“ (also Mischpult oder Instrument) oder „Mic“ (also Mikrophonverstärker). Schon die ersten Akkorde bewiesen nachhaltig, das diese schwarzen Kisten ganz mächtigen Druck entwickeln konnten. Da kam ordentlich Watt raus. Also erst einmal die Lautstärke runter und checken, was die Kisten denn so mit leisen Tönen anfangen konnten. Im erste Moment war ich etwas konsterniert. Es war zwar alles zu hören, doch das Ganze Tonwerk klang ziemlich basslastig, um nicht zu sagen, dumpf. Also machte ich mich über die beiden Regler des EQ her. Bei einem 2 – Wege EQ kann man natürlich nicht allzuviel erwarten. Man konnte den Baßbereich und die Höhen beeinflussen. Doch das, was KME hier eingebaut hatte, leistete gutes Werk.

Der Sound wurde klarer im Mitten- und Höhenbereich und die Baßfrequenzen ließen sich kontinuierlich und ohne Sprünge nach unten regeln, so das mir schnell ein ausgewogenes, transparentes Klangbild entgegenschallte. Schön..., und wie ist das jetzt mit mehr Power? Also wieder die Lautstärke hochgedreht und ein paar fette Hardrock – Riffs und ein paar Solopassagen intoniert. Auch jetzt zerrte nix, klirrte nix und ein druckvolles, ausgewogenes, transparentes Klangbild drückte mir die Haare nach hinten. meine Oberlippe verzog sich zu einem Grinsen. Doch das lag nicht an der Lautstärke.
Ich testete noch ein paar verzerrte Sounds aus dem Preset des Verstärkers und einige mit einem Wahwah – Pedal gespielte Passagen. Auch hier konnten die Monitore voll überzeugen.

Das Personal der Abteilung hatte sich während meiner Tests dezent im Hintergrund gehalten und sahen meinem Treiben interessiert zu. Ich brach die Tests ab, denn eigentlich hatte ich alles erfahren was ich wissen wollte. Auf meine Frage hin, was die Monitore denn kosten würden, wenn ich gleich vier Stück davon mitnähme, brauchte man nur einen kleinen Augenblick um mir bei dieser Stückzahl gleich einen Rabatt von 50 € PRO Monitor einzuräumen. Damit war die Entscheidung gefallen und nach wenigen Minuten standen vier verpackte Monitore im Kofferraum meines Wagens.

Im Proberaum angekommen, ging es erst einmal ans Auspacken und Anschließen an die Gitarrenanlage. Kinderleichtes Spiel. Ein langes Y – Kabel aus dem Stereoeingang meines Amps, deren beiden Enden auf jeweils eine der Monitore geklemmt wurde, die Stromversorgung (Kaltgeräteanschluß von genügender Länge gehörte zum Lieferumfang) angeschlossen, die Monitore und den Gitarrenamp eingeschaltet (Hier sollte man zuerst die Monitore einschalten und erst dann den Amp. denn sonst kann es zu einem ziemlich lauten Einschaltknacken kommen, das dem Lautsprecher des Amps nicht sonderlich gut tut.), und schon war ich mitten in meinem Element und vergaß Zeit und Raum mit Testen und Spielen.

Fazit

Inzwischen habe ich diese Monitore bereits seit mehr als zwei Jahren im Einsatz. Sie wurden neben dem Umstand als Gitarrenmonitoring, auch im Live – Betrieb als Bühnenmonitore getestet und haben sich in allen musikalischen Lebenslagen bestens bewährt. Die zwei weiteren Monitore werden von meinem Drummer als Monitor benutzt, so das auch er einen bessere akustische Kontrolle über sein Spiel hat und nicht immer wie ein Berserker zuschlagen muß, um sich im Geräuschpegel einer Hardrockband zu hören. Das macht sein Spiel auch viel gefühlvoller und dynamischer. Und auch er ist sehr zufrieden mit diesen Boxen. das einzige, was ihn ärgert, ist, das sie nicht ihm gehören.

Nachteiliges

Der einzige Nachteil, welche die Monitore in meinem Augen haben, ist nicht technischer Natur. Ich hatte mir keine Gedanken über die Nachteile von Filzbezügen gemacht. Doch diese würde ich am liebsten abrasieren, denn sie sind Dreckfänger erster Güte und sehr pflegeintensiv, wenn man ein wenig Wert auf Optik legt. In diesem Filz setzt sich alles ab, was auf dem Boden von Bühnen so rumliegt und das nervt ein wenig. Wer will schon nach einem Auftritt seine Boxen gründlich abbürsten, bevor der Probebetrieb wieder beginnt?

Technische und sonstige Daten

Bauweise: Monitorschräge
B x H x T in mm: 520 x 420 x 380
Boxenflansch
Bezug: anthrazitfarener Filz
Gewicht: 16 KG

Speaker: 12”/0,75”
interne 150W-Endstufe
CD – Horn
2 – Band EQ
8 Ohm Speakon Outlet
2 Eingänge – Komibuchse XLR/Klinke – jeweils volumweregelbar
zusätzlicher Chincheingang
Line – Out (XLR)
Preis: ca 460 – 480 €
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
1-1 von 1  Boxen (aktiv)
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Produktbeschreibung K.M.E Fm 1122 AE Fidelity Aktiv-Monitor

Technische Daten und Produkteigenschaften
K.M.E. FM 1122 AE FILZ, aktiver Monitor, 12"/3/4", interne 150W-Endstufe, CD-Horn, 2-Band-EQ, 8 Ohm-Speakon Outlet, 2 Eingänge (Kombibuchse XLR/Klinke), je volumenregelbar, zusätzlicher Chincheingang, Line-Out (XLR), Monitorschräge, Boxenflansch, B x H x T in mm: 520 x 420 x 380, 16 kg, in Filz (anthrazit).
Allgemeine Informationen K.M.E Fm 1122 AE Fidelity Aktiv-Monitor
gelistet seit: 30.12.2004
Hersteller: Hersteller: K.M.EK.M.E
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Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00
K.M.E Fm 1122 AE Fidelity Aktiv-Monitor im Vergleich
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