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KTM LC4 620 Supercompetition Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Eine klassische Hard Enduro oder mehr???
ein Testbericht von gleitschirm2003-09-16 13:33:24vom 16.09.2003Empfehlung: ja
Vorteile: s.b....Nachteile/Kritik: s.b.
Ein kurzer Abriss zu KTM´s LC4 SuperCompetiton ...
Na, wer ab und zu bei mir rum´stöbert weiss es schon – ich fahr leidenschaftlich gern Motorrad und hab zur Zeit „nur“ drei Bikes bei mir in der Garage stehen: eine BMW R1100S, eine Honda VTR 250 und die KTM LC4 SC. Den geneigten Leser lässt das vermuten, dass mich überwiegend Strassenmotorräder interessieren – ätsch, falsch gedacht!
Kurze Autobiografie oder wie alles begann:
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Eige ntlich komme ich nämlich aus der Crosser-ecke – früher hiess das mal Gelände-ecke. Zwischen 14 und 20 bin ich legal und illegal eigentlich nur mit diesen Geländehopsern rumgefahren, angefangen mit einer Suzuki ER 50 TS und einer umgebauten YR 125 und zuletzt zweier Yamahas, eine UrXT 500 und einer DT 250, bin ich inzwischen ein großer Hard-Enduro und auch Trail-Fan geworden.
Nach einigen Jahren Geländeabstinenz, hab ich erst mal zwei Lehrgänge bei meinem KTM Händler im Nachbardorf mitgemacht, der ganz selbstlos und markenunabhängig und relativ billig (180 DM für zwei Tage) diese Kurse angeboten hat.
Da wurde unter anderem angeboten, unter Anleitung verschiedene Maschinen auf allen losen Untergründen wie Schotter, Grass, Kies und auch auf der Cross-Piste zu bewegen.
Die KTM und die Entscheidungsfindung:
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Es kam wie es kommen musst – ich mit meiner Uralt DT 250 (Einzylinder-Zweitakter BJ 81, 23 PS und einem Verbrauch und Fahrwerk, wie ein Supertanker) und dann als Testgeräte zwei Modelle von KTM neben der Piste, Baureihe LC4, erstens die „normale“ Enduro und zweitens die „wettbewerbsmässige“ Supercompetition, beide Bj. 1997 (also damals niegel-nagel-neu) und beide mit ihren bärenstarken 609ccm Motoren und beide nur mit Kickstarter: Da trennt sich dann sofort die Streu vom Weizen. Der KTM Motor fordert schon beim Start einen Könner. Sein Startverhalten ist nicht nur Temperaturabhängig (kalt und heiss eher gut, warm eher bescheiden), sondern auch vom Kolbenstand, nach einer angemessenen „Einarbeitungszeit“ lässt er sich dann auch vom Untrainierten sehr gut zu starten.
Na egal das war 1997 und seit Frühjahr 1998 fahr ich nun die KTM LC4 620 SC.
Warum die SC?
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Ich hab damals nicht die Enduro gewählt, weil Enduro Motorräder ist damals ja „jeder“ gefahren und weil die SC die höchere Sitzbankhöhe hatte (ich bin selbst knapp 190cm) und weil sie subjektiv für mich am besten fürs Gelände geeignet war, was sich im Nachhinein als durchaus richtig herausgestellt hat.
Dass die KTM keinen Anlasser und keine Batterie hatte, fand ich damals ziemlich abgefahren, einfach cool!
In den nächsten Jahren bis 2000 hatte ich dann nur die KTM als einziges Motorrad und habe Sie sowohl für den gelegentlichen Strassenbetrieb, aber hauptsächlich fürs Gelände genutzt!
Der Strassenbetrieb:
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Mit „richtigen“ Enduros (also keine 1150 GSen oder Veraderos, Stromwinds ect. pp, also den ganzen sogenannten Reiseenduros) ist es sowieso schon eher langweilig auf befestigten Strassen zu fahren.
Aber mit der KTM ist es wirklich nichts, was Spass macht, sie hat keine besonders hohe Endgeschwindigkeit, überhaupt keinen Windschutz, der Motor vibriert bei höheren Drehzahlen, dass einem die Finger taub werden, Sie hat eine ultraharte Sitzbank, die Crossergabel wirkt auf der Strasse teigig und verwindet sich beim Bremsen und die extremen Federwege vorn und hinten, lassen das ganze
wie eine Wüstenschiff schauckeln - nichtsdestotrotz habe ich auch in dieser Zeit doch einige Touren unternommen: hauptsächlich in den Alpen und mehrfach an die oberitalienischen Seen, einmal sogar Frankreich.
Es gab da auch Gerüchte, die kleine Ölmenge der KTM würde bei Langstreckenfahrten den Motor ruinieren, stimmt aber nicht, wer nicht permanent am Drehzahllimit fährt hat auch mit dem sensiblen Pleul-Hauptlager keine Probleme.
Wahr ist aber, dass die schmale und harte Sitzbank den Hintern ruiniert.
Strassenfazit:
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Mein Strassenfazit ist, dass die LC4 SC durchaus auf der Straße bewegt werden kann, mit ihren typischen bauartbedingten Einschränkungen macht das aber wenig Spass. Die fallen aber z. B. in den italienischen Alpenstrassen schlagartig weg, in den engen Serpentinen und Kehren ist man auf der leichten KTM definitiv der Kurvenkönig – Supermoto lässt grüssen! Dergleichen gilt im Besonderen auch für alle mir unter die Räder gekommenen Schotterpisten ob daheim oder in Italien oder in der Schweiz.
Der Geländeeinsatz:
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Ab Februar 2000 hab ich mir dann die BMW R1100S als Straßenmotorrad gekauft und die LC4 SC zum reinen Spassgerät im Gelände umgebaut.
So ohne Blinker, Spiegel und mit neuem leichterem Aluheck, ohne den schweren Serienauspuff, und als schliesslich die Serienbedüsung und Bereifung auf Gelände umgestellt wurde, war die SC noch eine Spur kompromissloser als zuvor.
Die Umbauer- und Aufrüsterei ist bei KTM nicht schwer, der geschäftstüchtige KTM Händler hat immer einen Katalog mit fein abgestimmtem Equipment in der Auslage, wie meist ist das dann nur noch eine Frage des Geldes oder es Einfallsreichtums.
In der jetzt nicht mehr Strassen zugelassenen Version fährt die Maschine dann meiner Meinung nach noch bissiger, hängt aber vielleicht auch mit der neuen geänderten Getriebeübersetzung zusammen ...
Geländefazit:
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Das Fahrwerk und die Federung der LC4 sind von vorn herein sehr robust, eine Up-side-down Gabel wäre aber sinnvoll, der Dreck kann sich da nämlich nicht so leicht in den Simmerringen absetzen. Bei der SC hab ich fast immer ein Problem mit einer undichten und verdreckten Gabel. Federweg und Ansprechverhalten sind dagegen hervorragend.
Die Hinterhand ist ebenfalls über alle Zweifel erhaben, auch die deftigsten Sprünge verkraftet das Federbein mit 32cm Federweg von White Power ohne mit der Wimper zu zucken.
Mit der umgebauten SC werde ich nun wirklich keine Touren mehr auf der Straße fahren, ihre Ölmenge ist mit dem neuen kleine Ölfilter wirklich winzig und die Gefahr eines kapitalen Motorschadens aufgrund von Dauerlasten zu hoch!
Ansonsten ist der Motor thermisch hochbelastbar, wir sind in den italienischen Alpen in Hängen rumgefahren, in denen ich an meine persönliche Grenze kam und dazu den Motor und die Kupplung zum Glühen gebracht habe.
Hat ihnen (Motor und Kupplung zumindest ;-) ) aber toitoitoi bisher nichts ausgemacht, der Motor dreht munter weiter. Die Kupplung werde ich jetzt im Frühling mal prophylaktisch tauschen, was nicht schwer ist, dauert alles in allem nicht mal zwei Stunden inclusive Ölwechsel. Ansonsten gilt im Grunde für das Geländeverhalten der KTM, dass zumindest ich die Maschine nicht ausreizen kann.
Obwohl mit steigender Fahrer Erfahrung dann auch die Belastungen für das Material steigt, kann ich nur sagen, diese „Enduro“ KTM LC4 SC kann mit ihrem Potential nicht von vielen Fahrern zur Neige genutzt werden. Hier lautet mein endgültiges Geländefazit: Die SC kann mehr als ich!!! Sie ist sehr robust und leicht zu warten, was nach einigen Stürzen dann auch das ein oder andere Mal nötig war.
Gesamtfazit:
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Klar kann jetzt einer kommen und sagen, was willst du den mit dieser alten auf Crosser gemachten Enduro???
Und es ist sicherlich auch keine Frage, dass die neue EXC 520 der LC4 SC im Gelände deutlich überlegen ist, dazu ist die SC viel zu schwer mit viel zu weniger Leistung.
Heutzutage ist die SC daher nicht mehr das Maß aller Dinge im Gelände, aber ich glaube, dass sie andererseits unempfindlicher auf mangelnde Pflege und Motorquälerei reagiert als die neuen Renner.
Für den Geländeeinsatz macht sich zwar jedes eingesparte Kilo bemerkbar, dennoch würde ich wenn ich heute noch mal entscheiden könnte, die nächste Maschine mit Anlasser kaufen (wer einmal am Ende seiner Kondition versucht hat, eine am Hang abgewürgte KTM anzutreten, weiss was ich meine ...).
Insgesamt würde ich sagen, die KTM LC4 SC ist eines der geilsten Motorräder, die ich bisher gefahren bin, das liegt zum grossen Teil an meiner Vorliebe fürs Unbefestigte.
Die Maschine ist kompromisslos und du musst wissen, was du tust, wenn du nicht willst das die LC4 Sachen macht die du nicht willst!
Meine LC4 SC hat eigentlich bisher keine grossen Probleme gemacht. Startverhalten war kalt und heiss gut, warm eher schlecht. Die Enduro lässt sich für eine solches Raubein ganz manierlich auf der Straße fahren, der Fahrstil geht dann aber so in Richtung Super-Moto. Sie ist aber in erster Linie eine Serpentinenmaschine. Auf der Autobahn fühlt Sie sich einfach überhaupt nicht wohl, fängt schon ab 120km/h an zu pendeln.
Disclaimer:
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Technik- und Fahrwerksdaten spar ich mir. Wer´s wissen will kann unter http://www.ktm.co.at nachlesen ...
Ich lebe in der kleinen Stadt Mattighofen(oberösterreich) ca.40 km entfernt von Salzbug wo die 3 KTM Firmen zuhause sind.Es gibt KTM Fahrad Firma,KTM Kühler Firma und KTM Motorad firma ich kann euch etwas über die KTM Motorad Firma erzählen da ich Persönlich dort beschäftigt bin.Zu der KTM Motorad Firma gehöhrt seit ca.2 Jahren die Schwädische Firma Husaberg,die Husaberg Motorräder werden jetzt auch in Mattighofen gebaut.Bis jetzt war KTM nur auf 2-Takt und 4-Takt ein Zylinder spetzialisiert seit einer zeit ist das anders geworden nun hat KTM auch Motorräder mit 2 Zylinder und das sind 990 Atventure und die 990 Super Duke.Die Firma baut Motorräder von 50 ccm(Mini Motocross für Kinder)bis 990ccm (Strassenmaschinen)
Produktion
Ktm arbeitet zur zeit mit 4 Montagebänder das heist auf einem band arbeiten 13 leute plus 7 leute auf Vormontageplätzen.Jeder Mitarbeiter hat ein paar bestimmte teile die er auf das Motorad anbaut.Die Bandarbeiter bauen die teile auf das Motorad und die Vormontagearbeiter die bereiten zb.:Gabeln,Lenkerbrücken,Ausleger,Lenker,.... .Auf jedem band werden meistens immer gleiche Motorräder gebaut ab und zu Baut man auf einem Band ein anderes Fahrzeug zb.:Band 1 - 4 Takt Racing,Band 2 - Lc 8 und Lc 4,Band 3 - 2 Takt Racing und Band 4 - Minicross
Qualität
Die Teile kommen meisten aus Österreich und Italien.Bei zusamenbau des Motorade wird sehr darauf geachtet das die teile nicht zerkratzt werden das heist teil aus schutzfolie raus und wird sofort verbaut.Die kühlerflüssigkeit wird seit ca.6 Monaten mit einer Maschine(fast ein computer)gefüllt zuerst prüft sie ob alles dicht ist und dan kommt erst kühlerflüssigkeit.Befor dan das Motorad verpackt wird kommt es noch auf den Prüfstand und wird in jedem gang gefahren.
Negatives
Die preise sind etwas hoch aber für gute qualität muss man auch zahlen.KTM hat zurzeit leidet keine Rennsaumaschinen wie Kawasaki,Honda,Suzuki,..... .
Was Plant KTM als nächstes
Eine RC 8 soll rauskommen eine richtiges gift auf der Strasse (Rennsau)und ein Quard Motorad auf 4 Rädern
ein Testbericht von Bravehart2003-02-08 10:20:22vom 08.02.2003Empfehlung: ja
Das waren noch Zeiten als wir mit 16 Jahren in der hessischen Gemeinde Nüsttal zum Geländerennen gingen. Dieser Rundkurs ging um mehrere Ortschaften herum, bis hin zur Zonengrenze der ehemaligen DDR. Natürlich hatte jeder von unsere seine Lieblingsfahrer und -Maschinen. Mein Freund hatte Sympathien für Husqana, doch ich fühlte mich eher zu den Orangeroten KTM-Maschinen hingezogen.
Als in Teutschenthal ein Lauf zur Motorcross-Weltmeisterschaft war, gab es auch etliche Maschinen der verschiedensten Kategorien zu bewundern. Ein Mann aus Leipzig war mit der neuen KTM 625 LC4 da. Im Laufe des Tages lernte
man sich näher kennen und ich erzählte ihm von früher. Man verabredete sich dann mal zu einem Wochenende. Also machte ich mich zwei Wochen später nach Leipzig auf. Von Halle ist es ja nicht weit.
Wir fuhren beide aus Leipzig hinaus und erreichten nach ein paar Minuten freies Feld. 20 Jahre ist es her, als ich letztes Mal auf einer Geländemaschine saß. Heute heißt ja die Bezeichnung für solche Maschinen Enduro oder Offroad. Ich merkte gleich beim draufsetzen wie die Federung reagierte. Der Sound des Motors ist bei einer Enduro immer etwas feines. Bei einer 80er oder 125er ccm-Maschine ist dies eine Art Pfeifen, hier bei der 625er hörte es sich männlicher, markanter, tiefer an. Vibrationen spürte man kaum. Gestartet wird sie nicht mit einem Elektrostarter, sondern in traditioneller Methode wird sie mit dem Kickstarter angetreten. Startprobleme waren bei KTM schon früher etwas was kaum existierte.
Da es so lange her war, hatte ich erstmal Probleme mit der 5-Gang-Schaltung. Dies legte sich aber nach einer kurzen Zeit. Ihre 60 PS merkte man schnell. Ein bißchen zuviel Gas und sie bockte sich gleich auf. Schlaglöcher auf dem Feldweg nahm sie ohne Probleme hin. Die Bremsen reagierten zügig und problemlos. Als ich durch das Gelände fuhr, fiel mir ein Manko an der neuen KTM auf. Der Motor war unten zuwenig geschützt. Die durch unwegsames Gelände oder bei Rennen fahren wollen, sollten vorher für ausreichende Motorverkleidung sorgen.
Irgendwie habe ich mich doch etwas geärgert, das in dieser Gegend wo wir etwas fuhren, kein geignetes Endurogelände war. Gerne wäre ich einmal Hügel hoch und runter gefahren um einmal
die ganze Kraft und Stärke des Motors zu erleben. Aber vielleicht komme ich noch in diesen Genuß.
Vorn im Cockpit, hinter dem Scheinwerfer befindet sich ein Digitaltacho mit großen Ziffern. Der Tank mit einem Fassungsvermögen von 9 Litern (reicht für ca. 130 Kilometer) befindet sich unter der Sitzbank. Beim Kauf dieser Maschine bekommt man zum Gesamtpreis von ca. 7200 Euro eine strassentaugliche Version. Für Geländerennen sollte sie vorher umgebaut werden.
Hier noch ein paar Daten:
+ Flüssiggekühlter Einzylinder Viertaktmotor +
+ 625 ccm Hubraum +
+ Fünfganggetriebe +
+ Chrom-Molybdän-Rahmen +
+ voll einstellbare Federwege +
+ Leichtmetall-Kastenschwing +
+ vorn und hinten Einscheibenbremsen +
+ ca. 122 kg Gewicht +
+ 9 Liter Tankvermögen für ca. 130 Kilometer Reichweite +
+ Preis ca. 7200 Euro +
Danke für´s Lesen
Bravehart und Avilini
08.02.03
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