Meine Mutter hat mir schon recht früh (ich war 15 Jahre alt) gezeigt, wie man kocht. Am Anfang war das etwas unfreiwillig, da man ja mit besagten 15 Jahren nicht unbedingt den "großen Drang" verspürt Essen zu kochen! Aber heute bin ich sehr froh darüber. Das Rezept ist wohl schon von meiner Ururur...Großmutter, aber es schmeckt total lecker!
Man nehme ein Kaninchen und zerteile es (Keulen, Rücken usw.). Bitte Kopf vorher entfernen, denn wir möchten ja nicht, dass der Hase uns beim essen zuschaut! ;-))) Dann spüle ich das Fleisch unter fließend Wasser ab. Das Fleisch wird mit Pfeffer und Salz bestreut und zusätzlich mit Senf bestrichen, das gibt eine herrlich pikante Note. Jetzt schneidet man dünne Speckscheiben (Anzahl je nach Geschmack) und pellt ein paar Knoblauchzehen (Anzahl
je nach Geschmack) und eine Zwiebel, ab, die man dann viertelt. Nun ist alles bestens vorbereitet und man kann etwas Öl in einem großen Topf erhitzen. Ich nehme am liebsten Diestelfärber-Öl, weil es sehr reich an ungesättigten Fettsäuren ist und daher sehr gut für den Organismus. (Cholesterin) Das Fleisch wird jetzt bei relativ hoher Hitze beidseitig angebraten. Das muss bei relativ hoher Hitze passieren, damit sich die Poren schnell schließen und das Fleisch somit schön saftig bleibt. Wenn das geschehen ist, kann man die geviertelten Zwiebeln, den Knoblauch und den Speck hinzufügen und leicht mit anbraten. Dann gieße ich heißes Wasser hinzu (ablöschen) und koche das Kaninchen gar. Das dauert etwa 1 Stunde. Mein Vater hat mir mal einen alten Hasen geschenkt, der war allerdings nach 3 Stunden noch nicht weich... ein zähes Biest. :-))) Wenn das Kaninchen fertig gegart ist, kann man den Speck heraus nehmen. Die Zwiebeln und den Knoblauch seie ich immer durch ein Sieb, denn sie sind sehr weich gekocht und ich mag es nicht in Stücken.
Dann wird die Soße mit Mondamin (keine Klümpchen!) angedickt und das große Genießen kann beginnen. Als Beilagen kann ich Petersilien-Kartoffeln oder Klöße (halb & halb) und Apfelrotkraut empfehlen. Lasst es euch schmecken!!!
Nachdem ich nun richtig Spass am Schreiben gefunden habe,
möchte ich nun einen weiteren Erfahrungsbericht im Bereich lecker essen abgeben.
Heute bekommt ihr mal ein gutes Rezept von mir und zwar Kaninchen in Pfeffer mit Trockenpflaumen.
Zutaten:
Für ca 4 Personen:
1 frisches Kaninchen (ca. 1,4 kg), in Ragoutstücke zerteilt
Beize:
5 dl Weisswein, trocken
2 dl Rotweinessig
1 Lorbeerblatt
2-3 Pfefferkörner zerdrückt
2-3 Wacholderbeeren zerdrückt
Für das Fleisch:
1 Btl. getrocknete Pflaumen, ohne Stein (250 g)
2 dl Rotwein
100 g Speckwürfeli
1 EL Erdnussöl (15 g)
150 g Schalotten (oder kleine Zwiebeln)
1,5 dl Beize
1 dl Wasser
150 g kleine, frische Champignons
Pfeffer
Paprika
Salz
ev. 1 TL Maizena
Die köstliche Zubereitung hier
Die Kaninchenteile in grosse Schüssel geben. Weisswein mit dem Essig mischen, über das Fleisch giessen, Gewürze zufügen. Die Schüssel zudecken und an kühlem Ort für mindestens 24 Stunden stehen lassen.
Am Zubereitungstag die Pflaumen in Pfännchen geben, 2 dl Rotwein zugiessen, aufkochen lassen, Pfanne vom Herd nehmen, abkühlen lassen, Pflaumen herausnehmen. Rotwein behalten. Schalotten schälen, grössere halbieren. Die Speckwürfeli in grosser Pfanne anbraten, herausnehmen. Die Kaninchenteile aus der Marinade nehmen, trockentupfen (1,5 dl Beize behalten), und portionsweise im Speckfett und Erdnussöl kräftig anbraten. Schalotten zufügen, kurz andämpfen. Fleisch zurück in Pfanne geben, mit Beize, dem Rotwein von den Pflaumen und 1 dl Wasser ablöschen. Das Ragout halb zugedeckt ca. 40 Minuten schmoren lassen. Unterdessen die Champignons putzen, zusammen mit den Pflaumen zum Gericht geben und weitere 10 Minuten schmoren lassen. Das Gericht abschmecken. Wenn die Sauce zu dünn ist, mit 1 TL Maizena (in 2 EL kaltem Wasser anrichten) binden.
Und nun noch ein kleine Zusatzinfo
Vorbereitungszeit: ca. 1 Stunde (+ 24 Std. in der Beize)
Zubereitungszeit: ca. 1 1/2 Std.
Pro Person ca. 3260 kJ/780 kcal
Dazu passt auch noch Spätzle oder Weißbrot
Fazit:
Dieses Gericht ist lekkkkker und hat keine Mängel , es sei denn man mag keinen Hasen .
Aber dieses Gericht ist schon eine kleine Sünde wert.
ein Testbericht von Krissy20022002-12-29 16:02:48vom 29.12.2002Empfehlung: ja
Ich habe dieses Jahr zu Weihnachten meinen ersten eigenen Kaninchenbraten gemacht und weil er so gut geschmeckt hat will ich es keinem Vorenthalten.
Zutaten für 6 Personen:
1 Kaninchen küchenfertig
1 Packung Maggi-Würzmischung Typ 1 (Pfeffer)
2 EL Senf
2 EL Sonnenblumenöl
2 Zwiebeln
1 Möhre
50g Sellerie
1 Petersilienwurzel
150g saure Sahne
1/8 L Weißwein
50g Speck
1 TL Soßenbinder für helle Saucen
1 Spritzer Maggi
nochmals einen halben Becher saure Sahne
Die Zubereitung:
Den Backofen auf 200° vorheizen. In der Zeit das Kaninchen in 6 Teile zerlegen und waschen. Danach trocken tupfen und mit der Würzmischung würzen, dann mit dem Senf bestreichen. Dann das Kaninchen
in einem Bräter mit dem Öl von beiden Seiten anbraten. Die Zwiebeln, die Möhre, den Sellerie und die Petersilienwurzel putzen und in Würfel schneiden. Alles mit in den Bräter geben und kurz mir andünsten. Danach den Weißwein und die Sahne hinzufügen.
Den Speck in Scheiben schneiden und auf das Fleisch legen. Dann wird das ganze im Backofen ca. 45 Minuten lang geschmort, aber abgedeckt!!! Nach dem 45 Minuten nochmals 15 Minuten offen braten lassen. Das Fleisch muss ab und zu mit der Bratflüssigkeit übergossen werden. Nach den 15 Minuten offenem braten wird das Kaninchen rausgenommen und auf einer Platte warmgehalten. Die Bratflüssigkeit wird zum kochen gebracht. Dann wird der halbe Becher Sahne und der Soßenbinder dazugegeben. Und zum Schluss wird noch mit Maggi abgeschmeckt.
Als Beilage habe ich Knödel genommen und Rotkohl. Die Zubereitungszeit beträgt 1 bis 2 Stunden.
Ich habe es meinen Freund probieren lassen und habe natülich selber auch probiert. Uns hat es sehr gut geschmeckt, ich kann es nur weiterempfehlen.
ein Testbericht von DerMelchior2002-10-30 13:36:39vom 30.10.2002Empfehlung: ja
Na habt Ihr schon was Leckeres fürs Wochenende geplant?
Wenn nicht, dann gebe ich Euch eine kleine Hilfe.
Kaninchen mit Rotweinsoße
Benötigt werden:
1 Kaninchen, zerteilt in Läufchen, Keulen und Rücken
Salz, Pfeffer, Thymian, Rosmarin
gekörnte Brühe oder Bullion
Butter oder Magarine
getrocknete Pilze (ich neheme immer Maronen oder Steinpilze)
Senf, Saure Sahne oder Buttermilch
Rotwein
auf gehts:
Die Kaninchenteile mit mit Senf bestreichen und in saure Sahne oder Buttermilch in einem geeignetem Gefäß einlegen.
Das ganze eine Tag im Kühlschrank ziehenlassen.
Am nächsten Tag
Die Kaninchenteile scharf anbraten, bist die Haut schon knusprig ist.
Ist dies geschehen, kommt die Brühe oder die
Bullion dazu. Ebenso die Pilze.Währen jetzt das Fleich weichkocht Salz, Pfeffer, Thymian, Rosmarin zugeben un abschmecken.
Ist das Kaninchefleich so weich , das es sich in Streifen abziehen lässt, Rotwein hinzugeben -> je nach belieben.
Noch etwas köcheln lassen.
Dazu eignet sich Rotkraut und fertige Klöße, die in jedem Supermarkt zu haben sind.
Und natürlich sollte beim Verspeisen der Rest der Rotweinflasche auch noch dran glauben.
Wenn jetzt noch jemand nach dem Geschmack fragt > mir knurrt beim Schreiben schon der Magen und das Wasser läuft mir im Munde zu sammen.
ein Testbericht von BeastyGirl2002-09-16 13:30:18vom 16.09.2002Empfehlung: ja
Und hier mal wieder ein leckeres Rezept für Euch! Es ist eines meiner absoluten Lieblingsrezepte. Gesehen hab ich es mal im Fernsehen, ich glaube bei "Alfredissimo" mit Alfred Biolek. Es sah so lecker aus, dass ich es gleich ausprobieren musste.
Es handelt sich um ein herzhaftes, durch den Speck etwas deftiges, würziges Gericht. Aber wegen der Sahne und des Weißweins hat es auch etwas edles.
Ich finde es jedenfalls ganz köstlich und deshalb möchte ich es euch nicht vorenthalten!
Hier also die genaue Zubereitungsanleitung für
KANINCHEN IN WEISSWEIN
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Hier zunächst die
ZUTATEN:
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(für 4 Personen)
4
Kaninchenkeulen (oder Hähnchenkeulen)
150 g durchwachsener Speck
2 Zwiebeln oder ½ Gemüsezwiebel
3 - 16 Knoblauchzehen (je nach Geschmack)
3 EL Butter
1 EL Mehl
0,4 l Weißwein, trocken
3 EL Weißweinessig
200 ml Sahne
Muskatnuss, frisch gerieben
Pfeffer
Salz
1 getrocknete, gemörserte rote Chili
1 Schuss Cognac (wenn man ihn da hat, geht aber auch ohne!)
Zubereitung:
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Den Speck in feine Würfel schneiden. Die Zwiebeln schälen und fein würfeln. Drei Knoblauchzehen pellen und mit der Presse bereitstellen. Die anderen Knoblauchzehen pellen, aber ganz lassen. Die Speckwürfel in einer kleinen Pfanne mit etwas Butter auslassen. Die Zwiebeln zu dem Speck geben und dann den Knoblauch dazu pressen. Währenddessen die restliche Butter in einem Bräter erhitzen und die Keulen von allen Seiten darin anbraten. Speck und Zwiebeln in den Bräter zu den Keulen geben. Mit dem Essig löschen und anschließend mit dem Mehl bestäuben. Nun die ganzen Knoblauchzehen und die Chili dazugeben. Mit einem guten Schuss Cognac ablöschen und den Wein angießen. Mit Muskat und Pfeffer würzen. Vorsicht bei der Zugabe von Salz, denn der Speck ist meist gesalzen!
Den Deckel auflegen und bei kleiner Flamme ca. 1 Stunde garen. Nach 40 Minuten die Sahne dazugeben. Falls zuviel Flüssigkeit verkocht, mehr Wein oder Wasser nachgießen.
Dazu kann Baguette, Ciabatta oder ein Landbrot serviert werden.
Meine Erfahrung:
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Beim Kochen hab ich mal von der Soße probiert und dachte zunächst, das wird nix! Es schmeckte mir zunächst zu säuerlich. Aber als es dann schließlich fertig war, schmeckte es absolut köstlich!!! Ich war wirklich angenehm überrascht. Und mein "Testesser", ein Freund, der an dem Abend zu Besuch war, war genauso begeistert davon wie ich! Es war schon ein kleines Risiko, da ich das noch nie gekocht hatte. Normalerweise setze ich meinem Besuch immer Gerichte vor, die schon mal ausprobiert habe.
Übrigens kann man es außer mit Kaninchen auch mit Hähnchenkeulen machen. Hab ich auch schon probiert und war auch superlecker! Außerdem kann man die Chilischoten und den Cognac auch weglassen. Ist auch ohne diese Zutaten ganz köstlich.
Wir haben nur Baguette dazu gegessen, aber man kann natürlich bei den Beilagen je nach Geschmack variieren.
Das Gericht ist wirklich leicht gemacht. Ich denke, dass es auch nicht so sehr geübte Köche hinkriegen.
Ein weiterer Vorteil ist, dass das Fleisch ganz zart wird, wesentlich zarter und saftiger als beim Grillen der Keulen.
Ich hoffe, Euch gefällt das Rezept so gut wie mir und ich konnte Euch Lust aufs Nachkochen machen! (Es sei denn, ihr seid Vegetarier, aber da fällt mir jetzt wirklich keine gute Alternative zu den Keulen ein!)
Dabei wünsche ich Euch gutes Gelingen und natürlich: lasst es Euch schmecken!!!
Danke fürs Lesen und ich freu mich auf Eure Kommentare!
ein Testbericht von fishbrain2002-07-02 10:21:13vom 02.07.2002Empfehlung: ja
Das folgende Rezept ist mir erst nach meinem Urlaub auf den Kanaren (damals La Palma) in die Hände gefallen.
Da ich mich noch gut an die Köstlichkeiten der dortigen einheimischen Küche erinnerte, habe ich es dann mal an einen Sonntag ausprobiert.
Kaninchen in Kanarischer Knoblauchsauce
(Conejo en salmorejo)
Alle Zutaten (außer dem Kaninchen) im Mörser zerstoßen und mit Olivenöl und Weißwein mischen. Die Soße
über das Kaninchen (in Stücke geschnitten) geben und einen Tag ziehen lassen.
Am nächsten Tag brät man die Kaninchenteile in ein bisschen Olivenöl an. Dann gibt man die Knoblauchtunke, in der das Kaninchen eingelegt war, dazu und lässt alles ca. 30 Min. köcheln. Mit Wein, Salz und Pfeffer abschmecken.
Dazu passen kanarische Runzelkartoffeln oder Pellkartoffeln.
Mit den Runzelkartoffeln (Papas arrugadas, sind recht einfach zu kochen) schmeckt es natürlich am besten.
Hierzu kurz noch das Rezept dazu:
1,5 kg Kartoffeln gut waschen, evtl. abbürsten (nicht schälen!). Kartoffeln mit 250g Meersalz und 1 Liter Wasser ca. 30 Minuten gar kochen, Wasser abgießen und auf der heißen Herdplatte ausdampfen lassen, bis sich die Schale runzelt.
Das Gericht ist eine wahre Gaumenfreude und bei mir kamen wieder rictig Urlaubserinnerungen hoch. Der Aufwand hält sich in Grenzen (insgesamt ca. 1 Stunde), man muß allerdings einen Tag vorher daran denken.
Die Kosten für ein Kaninchen habe ich jetzt nicht mehr so im Kopf, aber der Rest der Zutaten kostet ja auch nicht die Welt.
ein Testbericht von DerkleineTiger22002-05-07 13:02:03vom 07.05.2002Empfehlung: ja
Hallo,
am Donnerstag ist ja mal wieder ein Feiertag und da stellte sich mir mal wieder die Frage was koche ich nur (ich kann schon gar nicht mehr zählen, wie oft ich mich das nun wohl schon gefragt habe). Schon wieder ein Braten? Nööö, das will ich dann doch nicht. Wird ja auch mit der Zeit etwas langweilig. Dann doch lieber etwas ausgefallenes, dass man doch selten macht.
Also einmal scharf nachdenken und die grauen Gehirnzellen aktivieren. Natürlich, das ist es. Kaninchen. Das hatten wir doch schon ewig nicht mehr. Kaninchen in
Sahnesoße, nein etwas ausgefallener sollte es schon sein. Mensch, da habe ich doch noch irgendwo ein Rezept, dass mir meine Mama mal vor vielen Jahren aus Mallorca mitgebracht hat. Nun ging die Sucherei los (habe mind. 5 Ordner mit Rezepten). Nach einiger Zeit hatte ich das gesuchte in der Hand und machte mich gleich daran meinen Einkaufszettel zu schreiben. (Das Rezept ist ausgerichtet für 4 Personen)
Man benötigt:
Ca. 1 kg küchenfertige Kaninchenteile (kann auch aus der Tiefkühltruhe kommen)
Salz
1 Gemüsezwiebel
1 unbehandelte Orange
1 Dose Tomaten (800g)
4 El. Olivenöl
1 Zimtstange
4 Gewürznelken
1 Tl. Weiße Pfefferkörner
½ Bund Petersilie
Hört sich doch schon mal ganz interessant an.
Wenn Ihr alle Zutaten habe, könnt Ihr loslegen.
Die Kaninchen aus der Verpackung nehmen und in Teile hacken (wenn sie das nicht schon sind). Bei Tiefkühlkost natürlich erst im Kühlschrank auftauen lassen.
Trockentupfen und mit Salz einreiben. Zwiebel schälen und würfeln. Orange heiß waschen, abtrocknen, ein etwa 5 cm langes Stück Schale abschneiden, den Saft auspressen. Tomaten in ein Sieb abgießen. Den Saft auffangen, mit dem Orangensaft mischen.
Das Öl in einem Bräter erhitzen. Die Kaninchenstücke darin bei mittlerer Hitze rundum braun anbraten. Die Zwiebel zugeben, glasig dünsten. Die Saftmischung unterrühren. Tomaten, Orangenschale, Zimtstange, Nelken und Pfefferkörner zugeben.
Alles auf einmal aufkochen lassen, dann im zugedeckten Bräter bei schwacher Hitze etwa 45 Minuten garen. Die Zimtstange entfernen, das Gericht mit Salz abschmecken. Die Petersilie waschen, trockentupfen, Blättchen abzupfen und drüberstreuen.
Wie Ihr selber sehen könnt ist das ja kein Hexenwerk und selbst für nicht so erfahrene Köche leicht nachzukochen.
Serviert wird das Kaninchen mit:
4 Scheiben Landbrot, dass in 2 El. Öl auf beiden Seiten goldbraun gebraten wurde. 2 Knoblauch schälen, zerdrücken. Mit 4 gehäuteten, zerdrückten Tomaten mischen, mit Salz und Pfeffer würzen. Auf den Broten verteilen. (MMMHHH, mir läuft schon beim Schreiben das Wasser im Mund zusammen)
Nun habe ich noch ein 2 Tipps für Kochanfänger:
Beim Anbraten von Fleisch und gewürfelten Zwiebeln bildet sich am Topfboden eine dune Schicht Bratensatz. Er verleiht der Sauce die nötige Würze.
Mit der Saftmischung den Bratensatzablösen: Die Mischung langsam zugießen, dabei mit einem Holzspatel die Schicht vom Topfboden abschaben.
Fazit:
Schmeckt wirklich voll lecker und ist ganz einfach zu kochen. Außerdem ist Kaninchenfleisch besonders fettarm und liefert hochwertiges Eiweiß.
Nun wünsche ich Euch noch viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.
Schreibt mir doch mal, wenn es Euch geschmeckt habt.
ein Testbericht von Holzfäller2002-04-10 23:27:02vom 10.04.2002Empfehlung: ja
Kaninchen
Heute stelle ich mal ein einfaches Kaninchenrezept vor. So wie ich es von zu Hause kenne. Da ich selber welche habe, bietet es sich auch mal an.
Zutaten fürs Kaninchen:
1 Kaninchen-geschlachtet und schon zerlegt.
1 Zwiebel
1 Tomate
Senf
Salz und Pfeffer
Evtl. Speckstreifen
Zubereitung:
Das zerlegte Kaninchen ( ohne Kopf ) wird gewaschen und sauber gemacht. Dann werden die einzelnen Teile gewürzt mit Salz und Pfeffer. Mit den Senf streiche ich die Teile dann ein. Man kann es dann auch noch mit Speckstreifen evtl. bestücken, ich mag es auch ohne.
Danach werden die Teile
von beiden Seiten angebraten und ich gebe jetzt die Zwiebel und Tomate, beides kleingeschnitten, dazu. Das Ganze lasse ich in einem Bräter oder anderen gößeren Topf im Backofen bei 180 Grad schmoren. Ab und zu gebe ich etwas Wasser dazu damit es mir nicht anbrät und ich einen schönen Sud für die Soße bekomme. Dauer ca.1 ½ h. Oder eher wie das Fleisch dann gar ist.
Wenn das Ganze dann fertig ist, nehme ich die Teile raus und gebe schon Wasser rein für die Soße. Menge des Wasser: wie viel man braucht für die Soße, je nach Personenzahl. Ich lasse das Ganze dann etwas einziehen und gieße es anschließend in einen kleineren Topf. Jetzt stelle ich die Soße her.
Zutaten für die Soße:
Etwas Wasser
Mehl
Salz , Pfeffer und Fondor
Zubereitung:
Wasser und Mehl verrühren und anschließend in den kleinen Topf reingießen, unter verrühren, wo der Sud am kochen ist. Mit Salz, Pfeffer und Fondor die Soße dann abschmecken.
Dazu reiche ich Rotkohl.Entweder fertig aus dem Glas oder selbst hergestellt ( mit kleinen Apfelstücken kurz vor Ende der Garzeit dazugeben und mitkochen lassen ).
Man kann Kartoffeln, Klöße ( fertige Mischung ) oder Klöße ( selbst machen ) dazu geben.
Das ganze dann Servieren und ich wünsche ihnen einen guten Appetit.
...
ein Testbericht von Manuela_19782002-03-25 13:25:40vom 25.03.2002Empfehlung: ja
"""Kaninchen-Rouladen und Thüringer Klöße """
Einige wissen bestimmt noch nicht was sie kochen sollen.Ich habe für dieses Jahr mir dieses Rezept ausgesucht leckere Kaninchenrouladen und dazu Klöße.MEine Mutter hat es im letztem Jahr schon gekocht und ich muß sagen es war herrlich köstlich dieses Jahr werde ich es zubereiten.Hier einmal das Rezept was von meiner Mutter kommt.
Zutaten für 4-6 Personen:
4 küchenfertige Kaninchenrückenstücke à ca. 400 g
1 EL Öl, 2 große Zwiebeln
Salz, weißer Pfeffer
2 Lorbeerblätter
1 TL Pfefferkörner
2 EL Senf
75 g Frühstücksspeck
1 kleines
Bund Suppengrün
3 EL Kaffeesahne
2-3 EL Ketchup
2 kg mehlige Kartoffeln
1 Brötchen vom Vortag
2 EL Butter
Zubereitung:
1. Rückenfilets vom Knochen lösen. Längs zu 8 Rouladen aufschneiden. Knochen hacken und im Öl anrösten. 1 Zwiebel schälen, mit 3/4 l Wasser, 1/2 TL Salz, Lorbeer und Pfefferkörnern zufügen. Ca. 1 Stunde köcheln.
2. 1 Zwiebel schälen, würfeln. Rouladen flachstreichen. Würzen und mit Senf bestreichen. Zwiebel und Hälfte Speck darauf verteilen, aufrollen. Mit Küchengarn umwickeln.
3. Suppengrün putzen, kleinschneiden. Übrigen Speck würfeln, im Bräter auslassen. Rouladen darin kräftig anbraten. Suppengrün mit anrösten. Sahne und Ketchup zugeben. Brühe durchsieben, zum Fleisch gießen. Im heißen Backofen (E-Herd: 175 °C/ Umluft: 150 °C / Gas: Stufe 2) zugedeckt ca. 1 Stunde schmoren.
4. Kartoffeln schälen, waschen. 500 g 20 Minuten garen. Rohe Kartoffeln fein reiben, im Küchentuch kräftig ausdrücken, salzen. Gekochte abgießen, zerstampfen. Mit rohen Kartoffeln verkneten. Brötchen würfeln, in Butter bräunen. Teig zu 8-12 Klößen formen, Brotwürfel in die Mitte drücken. In leicht siedendem Salzwasser ca. 20 Minuten ziehen lassen.
5. Rouladen warm stellen. Schmorfond pürieren, abschmecken.
Alles schön anrichten mit Osterdeko das git den besonderen Glanz.
Dazu schmeckt weißwein und als Gemüse vielleicht noch Butter Kohlrabi oder was ihr gerne mögt.