Kanzlerkandidat Edmund Stoiber
Abbildung vergrößern: Kanzlerkandidat Edmund Stoiber
Kanzlerkandidat Edmund Stoiber
Kanzlerkandidat Edmund Stoiber
Kanzlerkandidat Edmund Stoiber

Kanzlerkandidat Edmund Stoiber

Platz 67 in der Kategorie "Mitglieder schreiben über Streitpunkte: Forum".
Bewertung: Kundenbewertung 2,10 / 5,00 (2.0 von 5)

Kanzlerkandidat Edmund Stoiber Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 2,10 / 5,00 (2.0 von 5)
von 0% aller Autoren empfohlen (0/15).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • keins
  • nichts
  • fällt mir zu diesem Thema eigentlich nix ein
  • Edmund Stoiber
  • Nun gut, er ist vielleicht ein besserer Kandidat als Angie.
Nachteile/Kritik
  • bayerische Selbstherrlichkeit ,nein danke
  • gelogen?
  • unsere politiker haben sich dabei mal wieder kräftig blamiert
  • Edmund Stoiber
  • Aber ich halte ihn für einen Kleingeist, den der Ehrgeiz nach oben gepackt hat.
Sortiert nach 
lothie

Brauchen wir wirklich einen Stoiber????

ein Testbericht von 2002-05-05 18:22:30 vom 05.05.2002
Empfehlung: nein
Vorteile: keins...
Nachteile/Kritik: bayerische Selbstherrlichkeit ,nein danke
Nach langen Diskussionen , ob nun Angela Merkel oder Herr Stoiber hat man also bei der CDU/CSU das kleinere Übel gewählt und zum Kanzlerkandidaten gemacht.
Brauchen wir aber einen Stoiber???
ich habe da so meine Zweifel, denn was will er eigentlich anders machen als alle seine Vorgänger? Die CDU hatte 16 Jahre Zeit , zu zeigen ,wie sie ein wirtschaftlich und soziales ausgewogenes Deutschland baut- naja , das Ergebnis war so überzeugend nicht, aber was solls , mit Ruhm bekleckert hat sich die SPD mit Schrödi an der Spitze nun auch nicht , aber Schröder hat gegenüber Stoiber doch aus meiner ganz persönlichen Sicht einige Pluspunkte:

1. Schröder ist in seiner Erscheinung eigentlich recht sympathisch , hat zumindestens ein ruhige und sachliches Auftreten,steht auch zu dem Mist ,den er baut.

Stoiber stottert,wenn er aufgeregt ist ,will stets gewinnen und wird zum Stinkstiefel ,wenn er nicht gewinnt.
1: 0 für Schröder

2. Schröder hat auch in der ganzen Krise durch die Attentate in den USA internationales Ansehen durch seine Besonnenheit und Bestimmtheit gewonnen.
Stoiber ist in Bayer bekannt, er hält ja auch genug Reden vor Vertriebenen ,die immer noch die Ostgebiete zurück wollen. Pfui!
2:0 Schröder

3. Schröder fehlt der Einfluß seiner Partei in der Wirtschaft, er macht einfach nicht das,was die Banken und Konzerne wollen ,bekommt aber auch den Mittelstand nicht in Griff.

Stoiber jmit seiner Freistaat Bayern politik kann da jubeln - die großen banken und Konzerne haben schon immer die CDU unterstützt,die werden mit Sicherheit wieder Millionen in den Konzernfreund Stoiber investieren
2:1 schröder

4. Die Außenminister
Schröder hat mit Joschka Fischer den zur Zeit beliebtesten Politiker an seiner Seite - der ist leider bloß in der falschen Partei ,aht aber innerparteilich und insgesamt ungeahntes Rückgrat bewiesen und auch meine Achtung errungen.
Stoiber hat als Außenminister - ja wen denn ? Guido Westerwelle als Außenminister??? Hach nein, das wird ja lustig- nee danke.
3:1 für Schröder

Also - Stoiber als Kanzler - nein danke .ich denke vor allem viele Leute bei uns hier im Osten der Bunten Republik( Gruß an Udo L.!!!) werden da kein vertrauen haben in Bayernprotze ,die mit weißblauer Selbstherrlichkeit noch weniger vom Osten und seinen Problemen wissen als Schrödi.
Egal wie die Wahl ausgeht - ob die neue Regierung unsere Probleme lösen kann, wage ich zu bezweifeln.Auch Herr Stoiber - bei aller Achtung vor ihm - kann wohl kaum der richtige sein.

Aber wer dann?????

tja - da haben wir das Problem..........
Produktbewertung:Kundenbewertung 1,00 / 5,00 1
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
biker
biker, 10.08.2002
Sehe ich auch so!
christa26
christa26, 05.05.2002
gut geschrieben- gruszlig die Internetomi
cityofbuffy
cityofbuffy, 11.08.2002
Stoiber sollte es lieber lassen! Ciao Marika
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
Das Mitglied ist nicht mehr auf Yopi.de aktiv.

Wie Stoiber in der Elbeflut und ihren Folgen untergang

ein Testbericht von 2002-09-23 01:01:08 vom 23.09.2002
Empfehlung: nein
Vorteile: s. Text...
Nachteile/Kritik: s. Text
Tja, was soll ich zu diesem Thema schreiben nach diesem turbulenten Wahltag. Ich will euch einfach mal schreiben wie ich die Entwicklung von Edmund Stoiber seit Beginn des Wahlkampfes sehe.
Zunächst möchte ich aber betonen, dass ich seitdem ich politisches Interesse entwickelt habe eher auf Seiten der SPD stehe. Ich wäre auch beinahe beigetreten, aber ich wollte mich in meiner politischen Denkweise nicht zu sehr beeinflussen lassen, denn alles was sie machen kann ich nunmal nicht gutheißen. Deshalb habe ich heute (also am Sonntag bei der Wahl) auch wie vor 4 Jahren gesplittet und die Zweitstimme unserem Außenminister und seiner Partei gegeben.

So, nun aber zu meiner Sichtweise der Dinge, die sich rund um Stoiber abgespielt haben. Ich möchte euch eindeutig darauf hinweisen, dass das meine Sichtweise ist und die ist nicht umzustoßen. Ich hatte nämlich schon bei dem ein oder anderen Beitrag nen Kommentar von wegen "Denkweise überdenken" und ich werde sicherlich nicht meine Denkweise in diesem Punkt überdenken. Jeder kann sich seine eigene Meinung bilden und die könnt ihr auch gerne am Ende im Kommentarfeld kundtun.
Als die CDU/CSU bekanntgab, dass Edmund Stoiber für die Schwesterpartei als Kanzlerkandidat in den Wahlkampf geht war mir schon von Beginn an unwohl. Ich habe Stoiber zwar eher als ruhigen Gesellen empfunden, aber irgendwie war er mir noch nie wirklich sympathisch. Fragt nicht wieso ich kann es euch nicht sagen, zumindest war es mir anfangs nicht bewußt, doch er hat, je näher der Wahltermin rückte, diese Antipathie nur verstärkt.
Wahlkampf, Wahlkampfveranstaltungen und TV-Duelle gehören zu dem heutigen Erscheinungsbild das vor einer Wahl nunmal abläuft. Mir erschien das ganz auch recht ruhig abzulaufen. Jeder Kandidat bzw. jede Partei gab in ihren Wahlprogrammen ihre Ziele vor und der Kanzlerkandidat Stoiber stellte nach und nach sein Kompetenzteam zusammen. Soweit so gut.
Doch als ich mir mal die Wahlprogramme der einzelnen Parteien anschaute viel mir auf, dass man immer nur die hohen Ziele anstrebte, aber wie man die Arbeitslosigkeit senken, die Wirtschaft ankurbeln und diverse Reformen realisieren wollte, davon erwähnten CDU und FDP kein Wort.
Klar hat Stoiber in Bayern sehr viel erreicht, aber wenn wir mal ehrlich sind, dann sieht man doch eindeutig, dass die Struktur des Freistaates Bayern weitaus besser gestellt ist als die gesamtdeutsche. Denn allein die Probleme der Arbeitslosigkeit im Osten des Landes zu bekämpfen dazu muss man wahre Wunder erwarten. Doch gut reden können sie alle, die Politiker. Diese Tatsache will ich auch gar nicht abstreiten, speziell im Wahlkampf ist es selbstverständlich normal.

Dann kamen die ersten Interviews wo man Stoiber bewusst auf diese Probleme ansprach, doch alles was er dazu von sich gab war negatives über Schröder. Nun frage ich euch, wie will er die Arbeitslosigkeit bekämpfen indem er die "negativen" Dinge von Schröder anprangert??? Genau, gar nicht. Ein gutes Konzept hat er nie vorgelegt. Schröder hat es zumindest mit Hartz versucht, ob das fruchtet wird man ja nun bald sehen, da die Regierung in der "alten" Form weiterarbeiten darf.

Ich muss euch ehrlich sagen, dass ich zu diesem Zeitpunkt des Wahlkampfes nicht an eine erneute Legislaturperiode von Rot-Grün glaubte. Das haben auch die Umfragewerte damals widergespiegelt, aber es sollte im Anschluss daran noch viel passieren.

Ein weiterer entscheidener Punkt war das erste TV-Duell. Dort war das selbe Spielchen von Stoiber angesagt. Nur das er egal ob Thema Flutkatastrophe, Wirtschaft oder Soziales irgendwie in jeder Antwort auf die Arbeitslosigkeit zu sprechen kam und die Fragen eigentlich nicht beantwortete. Wie auch, wenn er nicht weiss wie er es ändern soll.

Die Flutkatastrophe brachte die Union dann in Zugzwang, denn wie bundesweit bekannt ist, ist die CDU nicht gerade Experte in Sachen Umwelt. Und plötzlich wie ein Wunder war dann Dr. Edmund Stoiber Experte in Sachen Umwelt. Komisch!!!
Den Härtefall bei der Flutkatastrophe fand ich den Besuch von Stoiber in Grimma. Wie jeder Politiker stattete auch er im Rahmen des Wahlkampfes der vom Hochwasser betroffenen Region einen Besuch ab. Im Rahmen des Wahlkampfes ist ja logisch, denn was hat der bayrische Ministerpräsident sonst in Sachsen zu tun? Er war bei einer Geschäftsfrau zu Gast, die ihr ganzes Geschäft verloren hat und mit den Nerven am Ende war. Er versprach ihr persönlich zu helfen und nahm sie in den Arm und sprach tröstende Worte. Die Dame sagte anschließend den Journalisten, dass der Herr Stoiber so gutherzig gewesen sei und das sie sich nicht vorstellen könne das er die Lage der Hochwasseropfer für seinen Wahlkampf ausnutzen würde.
Aber bitteschön was war das denn sonst?
Und dann der Fall mit der Finanzierung der Fluthilfe. Kanzlerkandidat Stoiber wollte die Flut mit Hilfe der Bundesbankgewinne finanzieren, dass das funktionieren würde glaubt er heute wahrscheinlich noch. Denn es ist gesetzlich festgelegt, dass diese Gewinne für die Abbezahlung des Fonds für den Wiederaufbau Ost bestimmt sind. Da kann man nicht einfach 7,1 Milliarden Euro abzapfen und woanders hinverschieben. Zumal dadurch die Zinsen und die Dauer der Tilgung steigen würden und die Bundesrepublik zusätzlich Schulden machen würde.

Durch diese ganzen Dinge hat sich Stoiber für mich als Kanzlerkandidat aufs Abstellgleis gestellt. Zum Glück scheint das Wahlergebnis meine Meinung knapp zu verdeutlichen, aber wie unser Kanzler heute sagte "Eine Mehrheit ist eine Mehrheit".
Achso, besonders arrogant fand ich den Auftritt heute nach Bekanntgabe der Hochrechnung. Anfangs war Rot-Grün noch vorne, doch als sich nach der dritten Hochrechnung zeigte, dass Schwarz-Gelb einen minimalen Vorsprung hat, traten Stoiber und Merkel überzeugt vor ihren Anhängern und der Presse auf.
Sie hätten ihr Ziel erreicht stärkste Fraktion im Bundestag zu sein. Doch was war mit dem vorrangigen Ziel an der Regierung beteiligt zu sein und den Bundeskanzler zu stellen??? Eigentlich ist das doch das Ziel eines Politikers der sich als Kanzlerkandidat für seine Partei zur Verfügung stellt. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?

Also ich bin sehr froh über den sich abzeichnenden Wahlausgang. Ich hoffe, dass es bergauf geht, aber das kann keiner vorhersagen, nicht mal unsere Politiker egal ob es Stoiber, Schröder oder Fischer ist.

Ich bin für Kommentare dankbar und würde gerne wissen wie ihr darüber denkt. Wie ich denke, habt ihr lesen können. Ihr könnt es akzeptieren oder nicht, es ist nunmal meine eigene Meinung.

Gute Nacht
Manu
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 0,00 / 5,00 0
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
biker

Stoiber und die Gewerkschaften

ein Testbericht von 2002-08-10 21:01:37 vom 10.08.2002
Empfehlung: nein
Vorteile: nichts...
Nachteile/Kritik: gelogen?
Der Wahlkampf hat wohl schon begonnen - und ich spare mir eine allgemeine bewertung von Herrn Stoiber.
Mir geht es um ein Interview - und was darin gesagt wurde.

Ich habe hier einmal das Interview der metall-Zeitung (Gewerkschaft) und Herrn Stoiber ausgewertet!!

Hier seine Aussagen zu den einzelnen Fragen:

Kündiungsschutz:
Soll bleiben, bis auf zwei Ausnahmen:
Langzeitarbeitslose und Arbeitnehmer, die Älter als 55 Jahre sind sollen wählen können, ob sie einen verkkürzten Kündigungsschutz oder eine höhere Abfindung erhalten wollen.

Was das mit den Langzeitarbeitslosen zu tun hat, bleibt mir verborgen. Und ein Arbeitnehmer, der älter als 55 Jahre ist, wird wohl kaum auf Kündigungsschutz gegenüber einer höheren Abfindung verzichten wollen. Es sei denn, er kann es sich leisten - und möchte aufhören.

Lohnfortzahlung wieder auf 80% reduzieren:
Nein - sie sei von den Gewerkschaften erkämpft und soll so bleiben.

Wer´s glaubt ???

Reform des Betriebsverfassungsrechtes:
Mitbestimmung steht nicht zur Diskussion. Sie sei ein Kind Deutschlands und gehöre zur Kultur.
Allerdings würde die Novellierung des Betriebsverfassungsrechtes in einigen Punkten korrigiert.
Sie habe die Zahl der Betriebsräte verdoppelt, Freistellungsmöglichkeiten ausgeweitet und kleineren und mittleren Betrieben mehr Aufwand und Kosten beschert.
Ihm gehe es nicht um das Abbauen von Arbeitnehmerrechten. Er wolle ein modernes Mitbestimmungsgesetz.

Was immer das heißen soll? Etwa eine so fortschrittliche Politik wie in Bayern?

325 € Gesetz:
Es soll attraktiver werden - als 400 € Gesetz. Die Sozialversicherungspflicht dafür werde abgeschafft und der Arbeitnehmer bekomme das gesamte Geld ohne Abzüge ausgezahlt. Der Arbeitgeber bezahlt pauschal 20% für die Sozialversicherung.

Ob das die Arbeitgeber mitmachen werden?

Teilzeitarbeit:
Der gesetzliche Rechtsanspruch auf Teilzeitarbeit halte Arbeitgeber davon ab zusätzliche Mitarbeiter einzustellen.
Das Gesetz solle nicht gestrichen werden, sondern nur auf die beschränkt werden, die auf Teilzeitarbeit angewiesen seien - Frauen mit Kinder.

Das ist Stoiber: Frauen an den Herd! Oder etwas Teilzeitarbeit.
Warum nicht generell auch Teilzeitarbeit für Männer?

Tarifautonomie:
Wird nicht angetastet - auch der Flächentarifvertrag nicht! Es solle die Möglichkeit geschaffen werden, im Interesse des Erhaltes von Arbeitsplätzen vom Tarifvertrag abzuweichen.

Da wird längst so gehandhabt!

Stoiber selbst weist darauf hin, er sei kein Gewerkschaftfresser. Er komme mit beiden Seiten, also Arbeitgeber und Gewerkschaften gut aus.
Seiner Meinung nach sind Gewerkschaften ein unverzichtbarer Teil der Gesellschaft.
Mein Fazit:

Dieses Interview werde ich mir gut aufheben - für den Fall der Fälle, den ich mir nicht wünsche.

Ich habe das Interview mit Interesse gelesen - kann aber nicht glauben, das er das alles so ernst gemeint hat. Ich habe da schon andere Töne von ihm gehört.

Meiner Meinung hat er zu sehr nach dem Mund geredet: es ist etwas an dem Spruch, Stoiber habe Kreide gegessen.

Ich glaube ihm also einfach nicht.
Mal abwarten - auch er wird an seinen Worten gemessen !!!

Ich hoffe, er bleibt was er ist: nämlich einfach nur Ministerpräsident von Bayern.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 0,00 / 5,00 0
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Peacemaker4all

Stoiber als Kanzler das muss doch wohl nicht sein!

ein Testbericht von 2002-04-23 13:41:29 vom 23.04.2002
Empfehlung: nein
Ich meine mal stark zu bezweifeln ob das wirklich eine so gute Iddee wäre mit Herrn Stoiber als Bundeskanzler, denn schliesslich hat die Union seit der Spendenaffäre nicht mehr den allerbesten Ruf so das dass herantreten an die Bevölkerung schon mal durch ein Handikap gekennzeichnet wäre.

Im weiteren spielt doch die CDU in der Politik seit einiger Zeit keine bedeutende Rolle mehr, sie treten meist nur in Erscheinung wenn es wieder mal darum geht Beschlüsse und Gesetzte
unserer Regierung zu kritisieren.

Zwar hat Herr Stoiber in Bayern mit seiner CSU respektables geleistet, da dies das Bundesland mit den wohl wenigsten Arbeitslosen bundesweit is.
Ausserdem ist es doch erschreckend mit anzusehen wie Frau Merkel von ihrer eigenen Partei regelrecht im Stich gelassen wurde und sie eigentlich keine andere Wahl mehr hatte als sich für Stoiber als Kanzlerkandidaten auszusprechen.

Wird Edmund Stoiber dieser Aufgabe als Kanzlerkandidat gewachsen sein? Ich wage es stark zu bezweifeln. Herr Stoiber hat zwar als Innenminister wirklich erstaunliches geleistet, und das er sehr redegewandt ist kann man ja wahrlich auch nicht bestreiten, aber was nützen all diese Dinge wenn hinter den Tatsachen manchmal nur falsche Fakten stehen.Man muss schon sehr aufpassen um manchmal die falsche wunderbar umschriebenen Fakten herauszufinden.

Aber wenn man sich seine Ziele ansieht wird man sicher einige finden die bei der Bevölkerung grossen Beifall auslösen könnten. Ein Beispiel dafür ist zum die Abschaffung der Ökosteuer, denn wievielte Autofahrer haben geschimpft und gemeckert weil die Rohölpreise in schon fast unüberschaubare Masse kletterten? Aber dazu kommt wiederum das Herr Stoiber mit seiner Union gern einmal einen patriotischen Eindruck hinterlässt , denn hat er sich doch dazu geäußert in Deutschland keine absolute Multikulturelle Gesellschaft haben zu wollen.

Ich hätte absolut kein Problem damit einen CSU Bundeskanzler zu haben, jedoch habe ich ein Problem damit das diese vorhätte wieder eine CDU/CSU und FDP Regierung aufzubauen, denn irgendwie kommt mir das doch schon bekannt vor. Es waren 4 lange Legislaturperioden und was haben sie und gebracht ausser die Wiedervereinigung? Wäre es da nicht mal sinnvoller eine gemeinsame grosse Koalition anzustreben?

Die Rot-Grüne Regierung hat sicher im Gegensatz zu vorher schon einiges verbessert (z.B. Kindergelderhöhung) aber was immer fehlt ist der nächste Schritt um eine vernünftige Regierung erhalten zu können und um ein wohlsames Zusammenleben zu gewährleisten. Der grösste Fehler der SPD nach der Bundestagswahl 1998 war aber eine Koalition mit den Grünen einzugehen, da dadurch einfach durch unterschiedlich Ansichten Konflikte entstehen die eine Regierungspolitik nicht erleichtern. Herr Schröder im allgemeinen kann wirklich sehr gut argumentieren und erläutern, jedoch denke ich das ihm manchmal die dazu nötigen Kräfte fehlen. Wenn ich zum Beispiel Herr Scharping sehe glaube ich der Posten als Verteidigungsminister ist irgendwie fehl besetzt.

Vielleicht ist es auch so das Herr Stoiber in gewissen Dingen einfach keine Toleranz zeigt und viel zu alte Ansichten zum Vorschein kommen. Oder wie ist es sonst zu erklären das sich Unser Bundeskanzlerkandidat in Spee gegen Homoehe ausgesproche hat. Ausserdem finde ich es beschähmend das sich Herr Stoiber zwar gerne an die Mehrheit wendet jedoch vergisst die Zukunft von Ostdeutschland zu erwähnen und wie es nun mit dem Finanzausgleich überhaupt weiter gehen soll . Schliesslich gehörte ja Bayern mit seinem werten Herr Stoiber auch zu denen die vom Länderfinanzausgleich profitierten.

Eigentlich kann es ja nicht mehr schlimmer werden, aber na ja eine grosse CSU/CDU/FDP Koalition muss doch nun wirklich beim besten Willen nicht sein da ich eine Abneigung gegen Herrn Stoiber und seine ehrenwerte Partei verspüre, denn die waren ja schliesslich damals dafür verantwortlich das wir jetzt den € haben und wir noch nicht mal bemerken wie wir manchmal das Geld zum Fenster rausschmeissen oder wie sie uns bescheissen. Die einzigen die natürlich die davon profitieren sind unsere Bundestagsabgeordneten abwohl sie ja in gewissen Masen nocht nicht mal dafür Verantwortlich gemacht werden können.


THX CU Peacemaker4all
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 1,00 / 5,00 1
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
Claudisunshine
Claudisunshine, 19.09.2002
Bin ganz deiner Meinung!
Faxe1
Faxe1, 22.04.2002
einfach leeres Geschwafel ohne Hand und Fuszlig.Sorry schreib doch uumlber Sachen wovon du Ahnung hast
KleineHexe82
KleineHexe82, 25.04.2002
Ich bin zwar aus Bayern, aber deswegen oder grad deswegen mag ich Stoiber wirklich nicht besonders...Das ist alles so erzkonservativ mit dem und ausserdem konzentriert sich ja eh alles auf Muumlnchen und Suumldbayern...
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
forgi

Was ist er, und was ist er nicht?

ein Testbericht von 2002-03-26 15:03:37 vom 26.03.2002
Empfehlung: nein
Zuerst mal muss wohl gesagt werden, dass ich mit der politischen Einstellung und auch mit dem Auftreten des Herrn Stoiber PERSOENLICH nicht das geringste anfagen kann. Aber als Schweizer, der sich schon immer mehr für die Deutsche Politik interessiert hat als die eigene, denke ich die Kandidatur Stoibers doch ein bischen beurteilen zu können.


Zuerst einmal sollte ein paar Vorurteilen und Uebertreibungen, die im Zusammenhang mit Stoiber immer wieder auftauchen wiedersprochen werden.

Was Stoiber ist:

- ein Populist
- ein „Rechter“
- ein Dampflaberer
- teilweise (bewusst) hinterwäldlerisch

Was Stoiber hingegen nicht ist:

- dumm
- rechtsradikal
- rückständig

Ob man Stoibers Art mag oder nicht, eines muss man dem Herrn lassen: Er spricht seine Klientel, gerade in Bayern, an wie sie angesprochen und überzeugt werden will. Sollte ihm das auch auf Bundesebene gelingen wird er zum ernsthaften Gegner Schröders.
Klar, Stoiber polarisiert. Für den Wahlkampf hat die CDU/CSU damit genau den Richtigen Kandidaten ausgewählt. Wer hätte bei der Wahl zwischen Merkel und Schröder, die politisch beinahe auf der gleichen Linie sind, die Grau Maus Merkel dem Strahlemann Schröder vorgezogen? Wohl nur sehr, sehr wenige.
Es könnte durchaus sein, dass Stoiber von sehr, sehr vielen gewählt, vielleicht sogar wirklich Kanzler, wird und hinterher will bei einer Befragung im Freundeskreis jeder sein Kreuz bei Schröder gemacht haben…

Ich bin gespannt, wie’s ausgeht und wünsche dem Herrn Stoiber alles erdenkliche Pech bei den Wahlen ;)
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 1,00 / 5,00 1
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
biker
biker, 02.05.2002
Ich schlieszlige mich den guten Wuumlnschen fuumlr Stoiber an!
Hathor
Hathor, 26.04.2002
22.9. - SPD waumlhlen, einzige ernsthafte Alternative!
kowalski6
kowalski6, 26.03.2002
Ich mag den Stoiber auch nicht und hoffe, daszlig er nicht die Wahl gewinnt
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
paelzer

Edmund Stoiber und das Thema Zuwanderung

ein Testbericht von 2002-03-25 23:53:44 vom 25.03.2002
Empfehlung: nein
Vorteile: fällt mir zu diesem Thema eigentlich nix ein...
Nachteile/Kritik: unsere politiker haben sich dabei mal wieder kräftig blamiert
Macht er es oder macht er es nicht zum Wahlkampfthema? Trotz aller Bemühungen und anders lautender Ankündigungen ist es wohl immer noch nicht klar, ob das Reizthema Zuwanderung im Wahlkampf ausgefochten wird. So wie es aussieht ist sich die Union noch nicht einig , ob sie sich mit der rot-grünen Koalition im Vorfeld der Wahl darüber richtig streiten will. Edmund Stoiber hält sich ja zur Zeit bei diesem Thema merklich bedeckt und zurückhaltend.
Wie dieses sehr unrühmliche Schmierentheater vom letzten Wochenende letztendlich ausgeht, vermag im Moment noch keiner vorherzusagen.
Und dies auch vor dem Hintergrund, dass eigentlich allen Experten klar sein müsste, dass wir schon aus demographischen, sozialversicherungstechnischen und arbeitsmarktpolitischen Gründen auf Zuwanderung in erheblicher Größenordnung unbedingt angewiesen sind.
Doch wen interessieren in der Politik schon Fakten, wenn Machtstreben und Postengerangel mit im Spiel sind.
Mal sehen welche Rolle in diesem Spiel unser Bundespräsident zu übernehmen hat und ob zu guter Letzt mal wieder das Verfassungsgericht ran muss, um unseren unfähigen Politgrößen mal wieder die Kohlen aus dem Feuer zu holen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
ArthurDent
ArthurDent, 25.03.2002
hier gibt es soviele sichtweisen!
Ich finde es fuumlr die Demokratie nicht gerade toll was da im Bundestag abgelaufen es, sei es von Seiten der SPD noch von Seiten der CDU. Die sollten mal in sich gehen und mal wieder richtige Politik machen!!!!!!
fabiangdi
fabiangdi, 26.03.2002
sehr interessanter Beitrag
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
Paladin18

Ein Bayer auf den Weg zur Macht

ein Testbericht von 2002-03-20 14:21:37 vom 20.03.2002
Empfehlung: nein
Vorwort:
~~~~~~~~
Nun da die K-Frage geklärt ist, steht der Kanzlerkandidat der Union fest: Edmund Stoiber aus Bayern soll es sein. Für mich stellt sich dann die Frage: Wiso gab es diese Farge denn eigentlich. Sorry, nichts gegen Angela Merkel persöhnlich, aber die Frau
soll ein großese reiches Land repräsentieren? Da lachen uns ja die anderen Länder aus, so frei nach dem Motto "Mein Gott sind die Deustchen am Boden, wenn sie eine solche Frau zur Kanzlerin wählen". Ich meine die Frau hat gelinde gesagt nicht die
Ausstrahlung, um ein Deutschland angemessen zu repräsentiern. Edmund Stoiber dagegen zeigt sich als Top-Manager eines erfolgreichen Landes und ist in Europa als Kaiser Bayerns ja kein Unbekannter mehr.

Vergleich Stoiber-Schröder:
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Ve rgleicht man die beiden Kontrahenten Schröder und Stoiber, so könnten diese gegensätzlich nicht sein. Dass sie in unterschiedlichen Parteien arbeiten ist ja sonnenklar, aber auch von der Medienarbeit und der allgemeinen Arbeitshaltung unterscheiden sie
sich stark.

Schröder ist mehr der kumpelhafte, der die ganze Sache ruhig angehen läßt, mit seiner ruhigen Hand ruhig regiert und als Medienprofi mit einem Grinsen im Gesicht und einer Flasche Bier selbst die schlimmsten Katastrophen problemlos dem Wähler
verkauft. Wollte er sich vor seiner Wahl zum Kanzler noch am Ende seiner Legislaturperiode an der Arbeitslosigkeit messen lassen hat er genau bei diesem Punkt die meisten Mieáepunkte eingefahren. Das Arbeitsamt schönt die Zahlen und die werden vor der
nächsten Wahl nicht mehr geändert.

Stoiber dagegen ist der distanzierte, ich-mache-alles-selbst Typ, der energischer an Probleme heran geht und sich die Sorgen eher zu Herzen nimmt. Nach der netten Christiansen-Sache hat sich aber sein Auftreten gehörig verbessert, aber die Massenanspreche
ist wohl noch immer ein kleines Problem von ihm. Ein weiteres Problem von ihm ist, dass er ein Bayer ist und zu allem Überfluß auch noch ein FC-Bayern-München-Fan. Dies stößt bei vielen auf alte Abneigung und wird bei der Wahl wohl ein Problem für ihn
werden.

Meiner Meinung nach wird dies eine sehr spannende Wahl werden. Der Kanzlerkandidat Edmund Stoiber ist meiner Ansicht nach zwar keine sympatische Figur, aber im Vergleich zum Luschi-Kanzler Schröder meiner Meinung nach der effizientere Landesherr
Deutschlands. Problem wird für ihn aber die Tatsache werden, dass der Schröder ein starkes Kabinett hat, der Joschka ist super und der Riester ist reformfreudiger als viele von dem angenommen hatten. Sollte der Edmund Kanzler werden, muss er auch darauf
auchten, dass er nicht so gravierende Schönheitsfehler macht wie bei sich daheim in Bayern. Die Monika Hohlmeier ist zwar die Tochter vom Strauß, gehört sich aber meiner Meinung nach nicht in die Politik, sondern hinterm Herd oder an sonst irgendeine
Arbeit.

Ich werde den Stoiber wählen, weil der meiner Meinung nach mehr tut als der Schröder. Dabei gehe ich nicht nach Sympathie, sondern nach Logik und gesundem Menschenverstand. Als nächstes stellt die SPD dann die Verona Feldbusch auf, die kann auch nix und
sieht dabei noch gut aus. Ich meine man sollte schon ein wenig bei der Sache bleiben und nicht nur schöne Reden schwingen und sich eine Flasche Bier bestellen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
bavariangirl
bavariangirl, 20.03.2002
Ich werte jetzt mal ganz objektiv nur Deinen Beitrag -, viele Rechtschreibfehler schon in der Uumlberschrift beginnend,....Gruesse Susanne
forgi
forgi, 20.03.2002
Hmmamp8230teilweise fast schon polemischamp8230
greinha
greinha, 20.03.2002
Stoiber ist zwar nicht das Mass aller Dinge, aber immer noch besser als Gerd, der alles Sozialisierer
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
FredOnly

Ein Bayer an die Macht

ein Testbericht von 2002-03-12 17:01:10 vom 12.03.2002
Empfehlung: nein
Vorteile: Edmund Stoiber...
Nachteile/Kritik: Edmund Stoiber
Grundsätzlich studiere ich immer noch das Phänomen, dass wir Deutschen so viel Aufhebens machen, wenn ein Bayer zum Amt des Bundeskanzlers strebt. Wenn es ein Kandidat wäre aus einem anderen Bundesland, naja, das wäre normal, das hatten wir ja schon, das ist keine Unbekannte mehr. Aber ein Bayer... schon allein wegen seinem Akzent! (Als ob bei den Vorgängers kein Dialekt herauszuhören gewesen wäre, bis auf wenige Ausnahmen).

Darum geht es doch nicht. Was mich stört (der Akzent eines Kanzlers also wirklich nicht), sind die Spielregeln bei den Kanzlerkanditats-Ringern: Jeder will den anderen da packen, wo er eine Schwachstelle entdeckt: Der andere hat alles schlecht gemanaged, ist einfach gescheitert. Keiner spricht von dem, was der andere zwar gut gemacht gemacht hat, was man noch besser hätte machen können. Das wäre Format, das wäre Grösse! Aber so ist das eben in der Demokratie: Jeder Kandidat versucht dem anderen die Kleider vom Leib zu reissen; das zeugt von negativstem Werbestil, ob bei einem Bayern einem Hessen oder gar einem Preussen.

Dass die Demokratie selbst nicht das alle-seelig-machende System ist, wissen wir alle. Aber Hand-aufs-Herz: Kennen Sie eine bessere Form? Ich wenigstens sehe breit und breit keine!

Es geht auch nicht darum, ob ein Bayer an die Macht kommt (ich persönlich wähle weder Stoiber noch Schröder; aber ich wähle natürlich), sondern dass ein Guter, ein Ehrlicher, ein Fleissiger nach Berlin geht (oder in Berlin bleibt). Selbst auf das Risiko hin, dass sich viele von Ihnen melden und meinen Wunschtraum belächeln: "Diese Tugenden gibt es in der Politik nicht....", möchte ich Sie aufmuntern, doch wenigstens danach zu streben. Perfekte Menschen, Menschen zu denen mit all ihren Stärken und Schwächen die Politiker gehören, gibt es nicht.-

Wir, das Volk, sollen aus dem Bauch heraus, vom Gefühl her mit einem gesunden Menschenverstand wählen und uns nicht zum Theaterpublikum degradieren lassen mitanhören-müssend wer von den beiden der bessere ist! Denn wir haben ja immerhin noch mehr Persönlichkeiten-Auswahl. Um nur einen zu nennen:
Joska Fischer mach doch seine Sache sehr gut und könnte durchaus im Kanzlerposten über sich hinauswachsen.......

Mit dem Risiko, wer es nun tatsächlich am besten machen wird, müssen wir so oder so leben. Darauf hatte schon John Lennon in einem seiner letzten Songs ( man sagt gegen seinen Kontrahenten Paul )
hingewiesen:
"A pretty face (image) can last a year or two;
but then we really see what you can do!"
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
Ludwig123
Ludwig123, 29.03.2002
Ich bin da nicht deiner Meinung!
Netti1982
Netti1982, 12.03.2002
ich mag den nicht...
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
Mad_Lion

Es kann nur besser werden!!

ein Testbericht von 2002-03-10 14:50:12 vom 10.03.2002
Empfehlung: nein
Vorteile: wenigstens logisch denkende Menschen an den Hebeln der Macht...
Nachteile/Kritik: wir sind nicht am Ziel, aber es wird ein Schritt in die richtige Richtung sein
Also eins muss ich jetzt mal los werden. Edmund for Kanzler - es kann nur besser werden. Was Schrödi und sein Chaotenkabinett bis jetzt abgeliefert haben ist wirklich nicht das gelbe vom Ei. Man hat uns vor vier Jahren Steuerentlastung versprochen, was haben wir bekommen? Ökosteuer und Atomausstieg. Vor vier Jahren hab ich noch keine 2 Mark für den Liter Sprit bezahlen müssen. Solche Kleinigkeiten und die Tatsache, dass die aktuelle Regierung wirklich nichts gebacken kriegt, bringt mich zu der Auffassung, dass mit Edmund wenigstens jemand an die Macht kommt, der jahrelang Ministerpräsident war und in diesem Job auch durchaus Erfolge vorzeigen kann. Sicher werden sich nicht alle Konzepte der bayerischen Politik auf Bundesebene umlegen lassen können, andere wiederum durchaus. Und auch die Ansage, dass er, sollte er denn Bundeskanzler werden, den Solizuschlag abschaffen will, unterschreibe ich völlig. Der Aufbau Ost hat inzwischen genug verschlungen und mit jedem Jahr wird die Unterstützung ineffizienter. Einen Großteil streichen doch sowieso die großen ein, die in Ostdeutschland ein Werk aufmachen, die Förderung kassieren und wenns keine Subvention mehr gibt machen sie dieses Werk wieder dicht. Die Förderungen werden in alles gesteckt, nur nicht in das Werk in Ostdeutschland. Soviel dazu. Desweiteren bin ich der Meinung, dass wir eine restriktivERE, nicht restriktive (!) Einwanderungspolitik brauchen. Ich will jetzt hier keineswegs schreien, Ausländer raus oder mich auch nur annähernd auf das Niveau von NDP und Reps stellen aber wenn ich einige Ausländer sehe, die den ganzen Tag nichts tun, auch gar nichts tun wollen, und nur in Deutschland leben weil sie hier mit Sozialhilfe und dergleichen weitaus besser leben wie in ihrer Heimat mit durch Arbeit verdientem Geld, weiß ich nicht ob wir uns das überhaupt leisten können. Und eine realistische Einwanderungspolitik traue ich am ehesten einem stoiberschen Kabinett zu. Sprüchklopfer sind beide, das gebe ich zu aber im Vergleich zu Bayern kann sich das frühere schrödersche Wirkungsfeld, Niedersachsen, nur verstecken. Ganz abgesehen davon: SPD-dominierter Bundesrat, SPD-Kabinett und ein CDU/CSU-beherrschter Bundesrat sind einfach schizophren und entbehren jedweder Logik.
Ich persönlich weiß, wen ich wähle, und wenn es unumgänglich ist dann bleiben eben die Kinder aus der SPD an den Hebeln der Macht aber bitte NICHT die Hausbesetzer und alternativen Prügler von den Grünen - die ja meiner Meinung nach sowieso jede Art von Glaubwürdigkeit verloren haben und nur noch für die Fundis irgendeine Chance auf eine weitere Wahlbeteiligung haben.

An alle SPD-Wähler: Nehmts nicht persönlich, das ist halt meine Meinung!!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
B.Hämmert
B.Hämmert, 16.03.2003
Also wirklich ! Du waumlhlst ernsthaft so einen konservativen Typen ?! Atomausstieg ruumlckgaumlngig machen und Homo-Ehe auch. Wozu frage ich Dich ?! Uumlberleg doch einfach mal, was Kohl 16 Jahre lang gemacht hat : SCHULDEN. Mehr nicht. Kohl hatte
C.Finkler
C.Finkler, 10.03.2002
Ist ziemlich genau auch meine Meinung
gonzogonzo
gonzogonzo, 10.03.2002
logisch denken sie alle , setzten es nicht um da nicht alles um setzt bar ist z.b. mehr kindergeld schoumln ampgut aber woher daas geld nehmen ...blabla ,Egal wer dranne ist so bald sie macht richen drehen die durch
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
Swinja

Edi will nach oben: der Schuster und seine Leisten

ein Testbericht von 2002-03-08 19:56:33 vom 08.03.2002
Empfehlung: nein
Vorteile: Nun gut, er ist vielleicht ein besserer Kandidat als Angie....
Nachteile/Kritik: Aber ich halte ihn für einen Kleingeist, den der Ehrgeiz nach oben gepackt hat.
Ich kann mich noch gut an ihn erinnern. Wie ein Monument aus der Urzeit stand er, ein Bulle von einem Mannsbild, hinter seinem Rednerpult, hieb mit den Fäusten auf die Tischplatte und zerhieb „die in Bonn“ mit rhetorischen Vorschlaghämmern in kleine Stücke. Die Rede ist von Franz Josef Strauß, der damals – 1978 – unbedingt Bundeskanzler werden wollte.
Wohl selten hatte sich soviel Einsatz so wenig gelohnt. Der derbe krachlederne Wahlkampfstil verschreckte viele Wähler, und Gewinner war stattdessen die mit moderaten Tönen auftretende FDP.
Nachdem sich der weißblaue Löwe die Wunde geleckt und trotzig erklärt hatte, er werde auch weiter an der Macht in Bayern bleiben, war das Thema auf Jahre hinaus nicht mehr aktuell. In Bonn sollten bis auf weiteres Nichtbayern regieren.
Dass sich „Edi“, der Mann mit dem Charme eines Rasiermessers und der Gemütlichkeit eines Aufnahmesaals der Gerichtspathologie, nun versucht, ist ein hochriskantes Spiel. Gut, er hat einige Trümpfe im Ärmel. „Sein“ Bundesland ist etwas, was man vorzeigen kann – die Eckdaten in Sachen Wirtschaft, Arbeitsmarkt, Finanzen, innere Sicherheit sind sehenswert. Und daß ein bayrischer Ministerpräsident seit Jahren schon mit „absoluter Mehrheit plus X“ regiert, ein bissel stolz darauf sein kann er ja auch.
Die Frage ist eher, ob ein Dampfschiffahrtskapitän vom Chiemsee auch den Strumfluten des Blanken Hans gewachsen ist. Und ob man Deutschland so regieren kann wie eines seiner Bundesländer. Der Unterschied liegt ja nicht nur in der Größe. Es ist ein offenes Geheimnis, daß in der faktischen Einparteienherrschaft Bayerns Opposition etwas anders funktioniert als auf Bundesebene. Und daß die politische Arbeit hinter den Kulissen ebenfalls anders läuft. Will sagen: wer Bayern gut regieren kann, kann in NRW oder Niedersachsen grandios scheitern. Für Deutschland, das sogar noch etwas komplexer ist als nur die Summe aller Bundesländer – schließlich betreibt ein Bundesland keine internationale Außenpolitik - gilt das erst recht.
Abgesehen davon, dürfte es seitens der Wählerschaft ganz leichte Vorbehalte gegen „Fallbeil-Ede“ geben. Die Erinnerung an den derben polternden Kanzlerkandidaten FJS ist nur ein Teil davon. Aber die meisten bisherigen deutschen Regierungschefs waren nun doch eher Personen, die auf eine diffuse Art als „gesamtdeutsch“ empfunden werden konnten – abgesehen vielleicht von Helmut Schmidt, der in Person, Benehmen und Sprache eher wie ein Symbol seiner nach Salzwasser riechenden Heimat wirkte. Ein bayrischer Politiker dagegen – und das hängt mit dem betonten Partikularismus Bayerns auch ein bißchen zusammen – wird im Rest der Republik zuallererst als Bayer empfunden, und erst in zweiter Linie als jemand, der auch irgendwie zur Gesamt-BRD gehört. Berechtigt oder nicht, aber daran kann der immer etwas hölzern wirkende Mann aus München letztendlich scheitern.
Auch wenn man die bevorstehende Wahl mit Blick auf die Parteien bewertet, bleibt ein eher schales Bild. Gut, die Regierung hat nicht viel gehalten von dem, was sie versprach. Allerdings ist die Union die Partei, die vorher 16 Jahre lang regierte, und eigentlich eher derjenige ist, der die Suppe eingebrockt hat, die in Berlin gerade ausgelöffelt wird. Warum ausgerechnet die Union in vier Jahren Opposition die Eier des Kolumbus gefunden haben soll, ist mir persönlich schleierhaft.

Insgesamt habe ich den Eindruck, daß sich die Union mit diesem Kanzlerkandidaten keinen rechten Gefallen getan hat. Und er sich selbst eigentlich auch nicht. Wo immer dieser Mann hinpaßt: das internationale Parkett, auf dem er in Berlin landen wird, ist es nicht.

Meine Prognose für die Wahl (das ist nicht mein persönliches Wahlverhalten): Verluste für die Grünen, wenig Auftrieb bei der Union, Punktgewinne bei FDP und PDS. Und Schröder, der bessere und gewandtere Medienmann, bleibt Kanzler. Knapp, aber ja.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Neue Informationen zum Produkt automatisch per E-Mail erhalten
Missbrauch melden
Kommentare
AliAsAliAs
AliAsAliAs, 08.03.2002
is nicht so ganz mein Fall. gruszlig vom alias
Irve71
Irve71, 08.03.2002
Hi, genau, lass uns bei Schroumldi bleiben! Liebe Gruumlszlige, Irve
LosGatos
LosGatos, 07.06.2002
hoffentlich hast du recht :-
Alle Kommentare anzeigen
Bericht bewerten und eigenen Kommentar schreiben
1-10 von 15  Mitglieder schreiben über Streitpunkte: Forum  Seite 1 [2]  Vorwärts
Top Webtipps
Amazon.de
Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR

Produktbeschreibung Kanzlerkandidat Edmund Stoiber

 
Allgemeine Informationen Kanzlerkandidat Edmund Stoiber
gelistet seit: 15.09.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 2,10 / 5,00
Kanzlerkandidat Edmund Stoiber im Vergleich
Home > Yopi Lounge > Mitglieder schreiben über Streitpunkte: Forum > Kanzlerkandidat Edmund Stoiber > Überblick