heute möchte ich euch etwas über eine Pflanze erzählen, die ich in einem Kübel auf meinem Balkon an einem Rankgitter, heraufranken lasse. Sie sieht einfach toll aus in ihrer Farbe rot und ihren runden grünen Blättern. Mit diesem Bericht möchte ich euch einiges über diese Pflanze erzählen. Es gibt verschiedene Volksnamen, wie zum Beispiel Kapern-blume, gelbes Vögerl, Salatblume, großindische Kresse und natürlich nicht zu vergessen die Kapuzinerkresse.
Der botanische Name dagegen ist Tropealum majus.
Aussehen: Sie hat große schildförmige, kreisrunde Blätter in einem saftigem grün und die Blüten sind meist in einem wunderschönen Rot mit Gelb. Meist rankt sie je nach Art bis zu 4 Meter hoch. Sie besonders geeignet, zum Beranken von Holz- und Drahtzäunen sowie Lauben.
Heimat: Ursprünglich wächst sie in Peru und Bolivien, seit dem 16. Jahrhundert findet man sie aber auch in Europa. Die Familie dieser Pflanze sind die Kapuziner-kressegewächse oder Tropaeolaceae lange genannt. In ihrer Heimat ist die Pflanze ausdauernd, die Blüten werden dort von Kolibris bestäubt.
Bestandteile: Die Kapuzinerkresse enthält Senf-ölglykoside sowie Eisen und ist reich an Vitamin C.
Aussaat: Da die Kapuzinerkresse sehr frostempfindlich ist, sät man sie nicht vor Mitte Mai ins Freiland. Für eine frühere Ernte sollte man die Samen ab April bei mindestens 15 Grad vorkultivieren.
Sorten: Es gibt viele Sorten von der Kapuzinerkresse, in vielen Farben, mit einfachen und gefüllten Blüten. Sie selbst bildet lange Ranken, Tropaeolum nanum wächst buschig, und Tropaeolum nanum plenum hat gefüllte Blüten.
Standort und Pflege: Die Pflanzen brauchen einen sonnigen oder halbschattigen Platz mit nicht allzu nährstoffreicher Erde.
Ernte: Junge Blüten und Blätter nur frisch in kleinen Mengen verwenden. Man kann die unreifen, jungen Blütenknospe und die noch weichen Samen mit Gewürzen in Essig einlegen und als Kapernersatz verwenden.
Verwendung: Dieser scharfe, pfeffrige Geschmack der Kapuzinerkresse passt zu verschiedenen Salaten und Quark. Diese wunderschöne Blüten machen das ganze Essen richtige farbenfroh. Sie wirkt antibakteriell und wird bei Harnwegs-infektionen und Bronchitis verwendet. Man sollte nicht zu viel davon essen, da dies dann zu Reizungen des Darms kommen kann.
Fazit:
Ich finde diese Pflanze einfach wunderschön, sie einfach wundervoll anzusehen. Es ist nur Schade das die Kapuzinerkresse nur ein Jahr blüht, da sie keinen Frost verträgt. Und gegen Bronchitis und Harnwegs-infektionen hilft diese Pflanze auch noch. Einfach super, 3 in 1, hübsch anzusehen, zum geniessen ge-eignet und dann ist sie auch noch gesund.
ein Testbericht von Sonne-in-der-Nacht2003-09-23 14:14:38vom 23.09.2003Empfehlung: ja
Vorteile: wunderschön blühende Kräuterpflanze...Nachteile/Kritik: keins
heute möchte ich Euch eine Pflanze vorstellen, die mit ihren hübschen Blüten nicht nur unser Auge erfreut, sondern auch als Kräuterpflanze ihre Dienste tut und über gute Heilkräfte verfügt.
Es handelt sich um die Kapuzinerkresse.
Über die Pflanze
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Der botanische Name der Kapuzinerkresse lautet Tropaeolum majus ,sie gehört zur Familie der Kapuzinergewächse und kommt aus dem fernen Peru zu uns. Heute wird die einjährige Pflanze weltweit angebaut.
Aussehen und Blüte
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Die mittelgrünen Blätter der Kresse sind schildförmig. Die trompetenähnlichen Blüten sind einfach oder gefüllt, gelb oder orange bis hin zu kräftigem Rot und haben einen langen Sporn.
Die Blütezeit ist von Mai bis Oktober.
Standort und Pflege
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Die Kapuzinerkresse liebt einen sonnigen Platz, der Boden sollte nicht zu gehaltvoll sein, da sie dann zwar üppiges Blattwerk aber kaum Blüten entwickelt.
Als ich meine Kresse zum ersten Mal gepflanzt habe, habe ich es wohl zu gut gemeint und fleißig gedüngt. Sie hat in dem Jahr kaum geblüht...weshalb nicht, habe ich aber erst im darauffolgenden Jahr durch Zufall vom Gartennachbarn erfahren. Sie mag einfach nicht zu viele Nährstoffe. Seitdem dünge ich sie überhaupt nicht mehr und sie blüht phantastisch.
Meine Pflanzen kommen jedes Jahr im Mai zusammen mit Tagetes(Studentenblumen)in Blumenkästen auf die Terrasse und im Sommer haben die Triebe der Kresse bereits eine beträchtliche Länge entwickelt und es entsteht bis zum ersten Frost ein wahres Blütenfeuerwerk in gelb-orange.
Wenn es so heiß wie in diesem Sommer ist, gieße ich morgens und abends...ansonsten nach Bedarf, aber immer so, daß die Erde nicht austrocknet.
Vermehrung
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Da ich meine Kapuzinerkresse in jedem Jahr von meinem Gartennachbarn bekomme, habe ich noch nie welche selbst gezogen.
Es soll aber sehr einfach sein, wie mir mein Gartennachbar versichert hat.
Man legt die Körner ca. 2 cm tief in Erde, hält diese leicht feucht und nach ca. 2 Wochen keimen die Pflanzen. Ende Mai können sie dann an die "frische Luft".
Sie können auch direkt ins Freiland gesät werden, hierfür ist ab Mitte Mai die richtige Zeit.
Schädlinge
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Die Kapuzinerkresse wird häufig von Blattläusen befallen. Falls man die Pflanze essen möchte, muß man schon auf chemische Mittelchen verzichten. Oft hilft dann nur ein Rausschneiden der befallenen Triebe.
Über die Heilkraft der Pflanze
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In ihrer südamerikanischen Heimat gilt die Kapuzinerkresse schon seit jeher als Heilpflanze. Die frischen Blätter wurden auf infizierte Wunden gelegt.
Bei uns wurde die Wirkung der Kresse erst im Jahre 1952 als heilend bestätigt.
Aus den frischen Blättern der Kresse werden eine Tinktur oder ein Saft hergestellt oder sie ist in Fertigpräparaten enthalten.
Da die Pflanze über antibiotische Wirkstoffe verfügt, wird sie in der Naturheilkunde gegen grippale Infekte, Bronchitis, Angina und gegen Nieren-und Blasenentzündungen eingesetzt.
Ihr hoher Vitamin-C-Gehalt soll die körpereigenen Abwehrkräfte steigern.
Eine Überdosierung kann zu Magenreizungen bis hin zur Magenschleimhautentzündung führen!!!
Über die Verwendung in der Küche
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Blätter, Knospen und Blüten sind zum Verzehr geeignet.
Die geschlossenen Knospen legt man in eine Essiglösung und sie dienen als Kapernersatz.
Die scharf-würzigen Blätter, die nur frisch verwendet oder sofort weiterverarbeitet werden müssen, werden geschnitten und Blattsalaten beigemengt oder in Essig eingelegt, wodurch ein kräftiger Gewürzessig entsteht.
Fazit
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Wunderschöne Heil-,Kräuter-und Sommerpflanze, die einfach zu pflegen ist.
Geerntet habe ich die
Kapuzinerkresse selbst noch nicht.....wenn ich wirklich mal ein Medikament brauche, besorge ich es mir lieber in der Apotheke...und meine Kräuter hole ich auf dem Wochenmarkt.
Bei Gartennachbar Wolfgang steht die Pflanze während der Saison allerdings häufig auf dem Speiseplan und sie ist ihm bisher immer gut bekommen...
Eine angenehme Zeit wünscht Euch die Sonne, die auch nachts scheint
ein Testbericht von willibald-12003-07-22 15:20:23vom 22.07.2003Empfehlung: ja
Wie kleine Kelche sehen die Blüten aus. Rot, Orange, oder fast gelb - ein üppiges Blütenmeer rankt sich and Mauern oder Gittern hoch. Ganze Wände habe ich schon damit berankt gesehen!
Völlig pflegeleicht ist die Kapzinerkresse (Tropaeolum majus nanum). Besondere Ansprüche an den Boden hat sie nicht. Ein relativ nährstoffarmer Boden, den man auch nicht zusätzlich düngen muß, genügt ihr. Trocken mag sie es - feuchte "Füße" sind ihr nicht so angenehm (dann welken die Blätter - was leicht dazu führt, daß man noch mehr gießt - also aufpassen!). Sonne
dagegen liebt sie heiß und innig und rankt auch gerne zum Licht empor.
Ausgesät habe ich meine Kapuzinerkresse im zeitigen Frühjahr (Mitte März) in Aussatschalen auf meiner Fensterbank. Die Körner sind recht groß (ungefähr wie Senfkörner oder wie perlierter Radieschensamen), so daß man sie gleich in einem guten Abstand in die Erde legen kann.
Der Samen keimt gut, so daß man Kapuzinerkresse auch gut mit kleineren Kindern aus Samen ziehen kann. Schon bald entwickeln sich Blättchen und kleine Ranken, die man dann in Töpfchen umsetzen kann - oder z.B. in Balkonkästen, die aber vorerst noch im Zimmer bleiben müssen.
Mitte Mai, nach den Eisheiligen, können die Pflänzchen dann nach draußen.
Ab diesem Zeitpunkt kann man sie auch direkt draußen aussäen - was ich aber nicht probiert habe, da ich es liebe, Pflanzen vorzuziehen, die mich dann schon bald mit Blüten erfreuen können.
Wenn die Blüten verblüht sind, zupfe ich sie ab. Das mache ich bei den meisten Sommerblumen so, damit sie möglichst lange neue Blüten produzieren und nicht denken, nun hätten sie ja Samen gemacht, nun wäre es gut.
Ich habe meine Kapzuinerkresse in Balkonkästen am Eingang gesetzt. Dort versuche ich, sie zum runterranken zu überreden. Aber ihre Tendenz ist eher nach oben.
Einige Pflanzen habe ich auch unter den Pflaumenbaum gesetzt, wo sie sich jedoch nicht ganz so gut entwickeln, weil sie dort sehr viel Schatten haben.
Andere Pflanzen habe ich ins Gemüsebeet gesetzt, wo sie zwischen Salatpflanzen auf dem Boden ranken und mit ihren Blüten bunte Farbtupfer im sonst recht eintönigen Grün bilden.
Und schließlich gibt es noch ein paar Pflanzen am Zaun zur Nachbarin, wo sie den Wicken von der anderen Seite eifrig Konkurrenz machen!
Kapuzinerkresse enthält als wirksame Stoffe Vitamin C, Eisen und Senfölglykoside. Diese verleihen den Blüten und zarten Blättern einen äußerst würzigen Geschmack, so daß sie als gesunde Ergänzung einen Salat nicht nur optisch bereichern! Die zarten Blätter und Blüten kann man entweder klein schneiden und in die Salatsoße rühren, oder man benutzt die eben aufgeblühten Blüten als eßbare Verzierung.
Die jungen Samen (nach der Blüte bleibt ein dreigeteiltes Knubbelchen zurück, die Samenkapseln) kann man als Kapernersatz in Essig einlegen - was mir aber nicht ganz so zusagt, und was ich daher nur vom Hörensagen weiß.
Mediziner haben die Kapuzinerkresse als erste Pflanze zur Herstellung von Antibiotikum auf natürlicher Basis entdeckt. Sie wirkt kräftigend und blutreinigend, hilft bei Bronchitis, grippalen Infekten und Erkältungen und wird bei Infektionen der Harnwege angewendet.
Allerdings sollte man mit Kapuzinerkresse sparsam umgehen, da sie sonst Magen und Darm reizen kann.
Ich erfreue mich jedenfalls an diesen eifrig blühenden einjährigen Pflanzen jetzt schon einige Wochen - und sie werden mich wohl noch bis zum Ende des Sommers im Garten begleiten! Im nächsten Jahr werde ich ganz sicher wieder Kapuzinerkresse ziehen - vielleicht diesmal aus selbstgezogenem Samen.
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ein Testbericht von jorka19652003-07-11 17:03:05vom 11.07.2003Empfehlung: ja
Vorteile: lecker und gesund, tolle Blüten...Nachteile/Kritik: für Weiche zu scharf *g*
Ja und weiter geht es mit meinen Kräuterberichten.
Oft hatte ich darüber gelesen und in diesem Jahr wurde die Kapuzinerkresse auch das erste Mal bei mir im Garten angebaut, und das noch erfolgreich.
Die Kresse gehört zur Familie der Kreuzblütler mit etwa 150 Arten krautiger Pflanzen, zu denen als wohl bekannteste die Gartenkresse und eben die Kapuzinerkresse gehört.
Die Kapuzinerkresse ist eine einjährige Pflanze welche außer einen halbschattigen Standort keinerlei Ansprüche stellt. Was aber zu empfehlen ist, ist das regelmäßige hacken.
Dadurch wird die Pflanze besonders kräftig.
Sie kann auch im Balkonkasten wohnen.
Angebaut wird sie
auf der Grundlage von Samen. Diese können käuflich erworben oder selbstständig aus alten Pflanzen gewonnen werden.
Die Keimdauer beträgt etwa 10-14 Tage und wenn sie das Licht der Welt erblickt hat wächst die Kapuzinerkresse recht schnell.
Der Samen kann ab April ausgebracht werden.
Sie wird etwa 20 cm groß, wachsen aber leicht kriechend. Sie hat einen kräftigen Stengel mir vielen Blättern welche rund sind und aussehen wie kleine Blätter von Wasserrosen.
Tellerflach erreichen sie einen Durchmesser von etwa 5-8 cm.
Wisst ihr warum die Kresse Kapuzinerkresse heißt ?
Ihren Namen verdankt sie der Blütenform, die den Kapuzen der Kapuzinermönchen ähnelt.
Ja und genau die Blüten sind ein weiteres Merkmal der Kapuzinerkresse.
Diese Pflanzen treiben verhältnismäßig große Blüten in einer großen Farbenvielfalt.
Somit ist die Kapukresse nicht nur etwas essbares, sondern auch ein Hingucker.
Für die einen sind es also Blumen, für die andern (so wie ich) eine leckere Sache.
Die Kapukresse ist wegen ihres hohen Gehalts an Vitamin C und des scharf-würzigen Geschmacks als Salat, Gewürz oder zur Garnierung beliebt.
Verwendung finden na ihr werdet es euch schon denken die Blätter und auch die Samen.
Zusätzlich können die schönen Blüten (können mitgegessen werden) als zusätzliche Garnierung benutzt werden.
Ansonsten werden die Blätter die scharf würzig mit einem typischen Kressegeschmack sind als Salatbeilage , als Garnierung, einfach so pur zum naschen, in der Kräuterbutter oder einfach auf eine Butterstulle verwendet.
Des weiteren können die grünen Samen sauer eingelegt werden und als Kapernersatz verwendet werden. Doch das ist wohl noch ein Überbleibsel aus der Mangelwirtschaft der DDR, den nun gibt es ja immer Kapern.
Auch findet die Pflanze Verwendung in der Volksheilkunde.
Findige Menschen hatten die Kapuzinerkresse als erste Pflanze zur Herstellung von Antibiotikum auf natürlicher Weise entdeckt.
Sie wirkt blutreinigend und kräftigend, hilft bei Erkältungen, Bronchitis, grippalen Infekten und wird bei Infektionen der Harnwege angewendet.
Sogar in der Kosmetik kann sie verwendet werden z.B. als Harrwasser
Zur Herstellung nimmt man etwa 4 Handvoll Blätter und Blüten und übergießt sie mit 0,25 l hochprozentigem Alkohol. Das Ganze läßt man mindestens 14 Tage in einem verschlossenen Gefäß durchziehen. Anschließend wird gefiltert und mit 0,25 l destilliertem Wasser aufgefüllt. Mit diesem Kapuzinerhaarwasser wird die Kopfhaut täglich massiert.
Alles im allen gesund für den Körper und als blühende Pflanze ein absoluter Blickpunkt in jedem Garten.
Mal sehen ob es klappt mit der eigenen Ernte von Samen für das nächste Jahr.
Danke fürs Lesen euer Andrè alias jorka1965.
Bisher erschienen im Hause jorka1965:
Kräuter Teil 1 - Anethum graveolens - Dill
Kräuter Teil 2 - Levisticum officinale - Liebstöckel
Kräuter Teil 3 – Ocimum basilicum - Basilikum
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ein Testbericht von Luxor2003-06-04 12:58:51vom 04.06.2003Empfehlung: ja
Vorteile: der Schatten auf der Terrasse ;o)...Nachteile/Kritik: die Arbeit ;o(
Die Vielfalt an Pflanzen die sich mittlerweile auf meiner Terrasse befindet ist bis auf die Pflanzen meines gestrigen Berichtes nicht gerade mit Blüten übersät. Ausnahme bildet hier nur die Kapuzinerkresse oder auch lateinisch Tropaeolum majus. Auf der einen Seite der Wand die relativ schattig ist, habe ich vor ein paar Wochen die Pflanze in grossen Blumenkästen gesät, so das sie am Putz der Wand hinaufklettern können. 3-4 Meter grosse Ranken dieser Pflanze sind keine Seltenheit, da die Pflanze über das Jahr hinweg eine Menge Triebe entwickelt, kann durch Kletterhilfen (Drähte
oder Holzgerüste) auch in die gewünschte Kletterposition gebracht werden.
Geschichtliches
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Die Kapuzinerkresse stammt aus dem Raum Südamerika, insbesondere stark verbreitet war sie bei den Inkas Peru und Bolivien. Von Aufgrund der Geschichte ist diese Pflanze dann von den Spaniern um 1600 nach Südeuropa gelangt. Sie hat sich in Europa aufgrund ihrer Farbenvielfalt schnell durchgesetzt. Der Name an sich ist relativ einfach zu erklären, da die Blüten der Pflanzen aussehen wie die Kopfbedeckungen der Kapuziner früher. Die fast runden Blätter der Pflanze ähneln der Schilde aus eben dieser Zeit die ein Zeichen des Sieges waren.
Sorten
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Die Gattung dieser Pflanzenart ist arten- und sortenreich in vielen Varianten & Farben (u.a. weiss, gelb, rot, orange, etc.).
Die im Baumarkt für ein paar Cent gekauften Samen, habe ich im Mai erst einmal in kleinen Schalen (alte Butterdosen etc. eignen sich dafür hervorragend) etwa 2-3cm tief in die Erde (bei mir ganz normal Blumenerde) gedrückt und regelmäßig gegossen. Gerade während der heissen Tage im Mai haben sie das Wasser förmig aufgesogen. Nach zwei bis drei Wochen hatte ich schon die ersten Triebe von ein paar Zentimetern Grösse, die ich dann in die vorgesehenen Blumenkästen umgepflanzt habe. Normalerweise sollten die Pflanzen bei den ersten Sonnenstrahlen Ende April Anfang Mai ins Freie gebracht werden. Solange allerdings noch Frost herrscht sollte dieses tunlichst unterlassen werden, da Temperaturen unter 5°C eher schädlich für die Pflanzen sind. Eine gute Möglichkeit jedes Jahr ein paar neue Setzlinge zu bekommen ist es einfach die Samen der Pflanze die im Laufe des Jahres abfallen, zu sammeln und im Frühjahr wieder neu einzusetzen ( etwa eine handbreit voneinander entfernt ). So können eventuelle Schäden an Teilen der Pflanzenranke behoben werden, so das ein gleichmäßiger Wuchs an der Wand herrscht.
Standort u. Pflege
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Der Platz für die Kapuzinerkresse sollte wie bereits oben erwähnt nicht zu sonnig sein. Am besten halbschattig. Giessen sollte man schon regelmässig, da sie einen guten Verbrauch an Wasser haben. Aufgrund der Frostempflindlichkeit der Pflanze sollte diese von Ende April / Anfang Mai bis Ende September / Anfang Oktober im Freien gehalten werden, ansonsten ist ein Platz im Keller oder ähnlichem über den Winter sehr angebracht. Die Pflanze an sich ist eine der letzten die im Herbst noch blüht. Auch wenn die gefallenen Blätter ( etwa handgross ) und Blüten bei meinen Eltern noch eine Menge Arbeit gemacht haben diese wieder aufzusammeln. Lohnt es sich für diesen Anblick des Farbenspieles allemal und ich bin schon gespannt darauf, wie es das erste mal bei mir auf der Terrasse im Herbst sein wird. Meine Freunde gefällt meine Terrasse mit den zahlreichen Pflanzen sehr gut, mal sehen was sie erts dann im Herbst sagen werden.
Fazit
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Vom optischen her ist diese Pflanze mit all der Fülle der Blätter und der Farbgebung der Blüten kaum zu übertreffen. Die als sehr pflegeleicht bekannte Kapuzinerkresse soll auch essbar sein, das habe ich allerdings noch nie ausprobiert. Als Salatbeigabe oder zur Dekoration könnte ich es mir schon gut vorstellen, dafür müsste ich aber erstmal Blüten an meinen Trieben haben. Wenn es soweit ist werde ich sicherlich mal probieren und gegebenenfalls den Bericht dann um ein paar Informationen erweitern. Auch Vorbeugende Maßnahmen gegenüber von Erkrankungen werden ihr zugesprochen, so das diese Pflanze wirklich mehr als vielseitig ist. Und jedem der die Möglichkeit hat ein Rankenpflanze zu Hause wachsen zu lassen, kann ich den Kauf von ein paar Samen bzw. von kleinen Setzlingen nur empfehlen kann. Selbst zu sehen wie sie wachsen macht letztendlich ja immer noch mehr Vergnügen als sich bereits "ausgewachsene" Pflanzen zu kaufen.
ein Testbericht von Stoepsel022002-11-21 13:06:34vom 21.11.2002Empfehlung: ja
Ja ich habe meine liebe an den Salat im moment gefunden? Wieso? Weil ich viel 2 kg zugenommen habe ,und endlich abnehmen will. Durch mein ständiges Kaninchen essen, bin ich auch auf verschiedene zutaten gestoßen. Eine davon ist ganz klar die Kapuziner kresse. Wer mag es nicht ,einen frischen knackigen Salat?
Die Kresse kann man bei weitem nicht nur für den Salat
nutzen. Die Kresse dienst zum anderen natürlich auch als *kleine Schönheit* im Garten. Da ich aber keinen Garten habe, hat die Kresse bei mir nur zwei Chancen.
Auf meinem Salat oder
auf meinem Balkon.
Wenn Ihr die Pflanze anbauen möchtet, würde ich Euch einen sonnigen Platz empfehlen. Bei weitem kann man die Pflanze nicht das ganze Jahr anbauen.Die Kresse ist extrem frostempfindlich und sollte zu den Sommer Monaten am besten draußen gepflanzt werden .Das schöne an der Kresse ist ,das Ihr noch nicht einmal ständig Düngern müsst .Nachteil wäre, das die Pflanze nur circa. 1 Jahr alt wird. Nun ja, wäre auch nicht so schlimm, weil Ihr zum Winter hin ,eh nichts mehr von der Pflanze habt beim außen Anbau. Allerdings einmal gepflanzt, kommt die Pflanze nächstes Jahr sofort wieder!
Woher stammt diese Pflanze? Und wieso hat sie so einen komischen Namen? Ich hab es mal vor kurzem nachgelesen. Kapuziner hat Ihren Namen weil sie ein aussehen her hat, wie damals die alten Kapuziner. Durch die Form, der Blätter ,hat die Pflanze sehr viel Ähnlichkeit mit Schildern und Helme der Kapuziner .Die Pflanze stammt aus Bolivien und gelangte so um 1600 über Spanien nach Großbritannien. In diesen warmen Ländern ( außer GB ) ,haben die Pflanzen bei weitem eine höhere Überlebens Chance .Klar, dort ist ja auch sehr wenig frost.
Die Kapuziner Kresse ist ein Familien Mitglied der Familie: Tropaeolaceae. Lateinisch auch Tropaeolum majus genannt. Die Inhaltsstoffe sind : Glucosinolate, Myrosinase und Oxalsäure.Die Pflanze ist reich mit viel Vitamin C und Eisen versehen. Sie hat eine sehr gute antibakterielle Wirkung ,und wenn Ihr mal genau auf so manches Grippe Mittel schaut, werdet Ihr Euch wundern wo alles Kapuziner drin ist.
Die reine Wirkung bei der Pflanze ist ,das man das ganze sehr gut zur Deko und auch sehr gute Abwehrstoffe erzeugt. Die Pflanze kann man nach einem heißen Aufguss aber auch gut für Grippe und Entzündungen in den Harnwegen verwenden.Allerdings mag ich die Pflanze lieber im Salat.
Wie man einen Aufguss macht, ist ziemlich simpel erklärt. man nehme 2 Hände voll von der Kresse ,übergisse das ganze mit heißem
Wasser. Die Kresse muss vollkommen bedeckt sein. Nach Circa. 15 Minuten ,gut umrühren und durch ein Sieb halten .Der Saft sollte dann in einem geschlossenen Gefäß aufbewahrt werden.
Ihr könnt sehen, das die Pflanze ,obwohl sie nur 1 Jahr Lebensdauer hat viele Funktionen bietet. Bei weitem mehr ,als ein normaler Arzt ( Ironie).
Durch Ihr gutes Aussehen und der Geschmacklichkeit ,wird sie wohl bei mir einen guten Platz haben. Daher ist meine Bewertung sehr hoch angesetzt.
was mir leider aufgefallen ist, das die Pflanzen sehr viel Untier anzieht. Angefangen über Mücken, Blattläuse und etliches Kleinvieh. Leider knabbern sie die ganze pflanze an ,so das sie nach dem erblühen dann doch Schon arg mitgenommen ausschaut. Aber nun ja ,durch die positiven Seiten,
übersieht man das ganze dann doch schon.
Also, ich kann die Pflanze nur empfehlen und Ihr werdet Euren Spaß haben.In jeder Hinsicht.
ein Testbericht von Herrgen182002-10-02 15:26:59vom 02.10.2002Empfehlung: ja
Wenn man seinen Balkon oder Balkonkasten außreichend mit Kletterplanzen versorgen will,dann ist jetzt der Zeitpunkt gekommen sich eine wunderschöne und dankbare Pflanze anzuschaffen.
Die Pflanze von der ich gerade rede ist die
KAPUZINERKRESSE:
°°°°° °°°°°°°°°° °°°
Im Botanischen wird die Pflanze Trpaeolum majus gennant.
Sie blüht in rot,orange,gelb und lila bis in den späten Oktober hinein.
Ich besitze zu Hause zwei Arten der Kresse.
Zum einen die oben genannte und zum anderen die Sorte
Trapaeolum peregrinum.
Bei der zweiten Art ist wunderschön,dass diese viel noch viel mehr kleine Blüten hat als die erst genante und diese fast orchideenartig
geformt sind.Man kann
das Blütenwunder solange genießen,bis die ersten Herbstnachtfröste die wunderschöne Blütenbracht zu nichte machen.
Die Pflanze stammt ursprünglich aus Peru,ist allerdings auch in südpstspanien und auf den Kanaren wild anzutreffen!
Sie fällt einem sofort auf und ist ein wirklicher Blickfang,der alle Augen auf sich richtet.
STANDORT:
°°°°°&d eg;°°°°
Die Kapuzienerkresse will die Sonne von vorne bis hinten genießen.
Wenn sie teilweise in Halbschatten steht nimmt sie dies auch nicht übel,aber sie ist einfach eine Pflanze die Sonne liebt!
Man muss die Pflanze regelmäßig gießen,ich selbst gieße sie täglich!
Die Kapuzienrkresse ist eine anpassungsfähige Oflanze und es ist nicht zu raten die Pflanze zu düngen,da sie keine nährstoffreichen Böden mag!
Das Wachstum der Kresse scheint schier ins unendliche zu gehen und ihm sind absolut keine Grenzen gesetzt!
Ranken bis 5 Meter sind nicht selten anzutreffen,hab sogar welche gesehn die 7 Meter lang waren!
Über das gesamte Jahr gesehen bilden sich immer mehr blüten aus und das setzt sich auch so fort bis Väterchen Frost dem ganzen Spektakel ein ende bereitet!
Nur die verwelkten blühten abzupfen,damit die Pflanze nicht ihre hauptenergien auf die Samenbildung stellt.
Vereinzelt ist es zu raten einzelne Blüten stehen zu lassen,damit man auch im nächsten Jahr den Samen für eine neue Blütenepoche hat!
So spart man sich den Kauf von neuem Samen,wobei er nun wirklich nicht die Welt kostet.
Aussaht:
°°°°°° ;°°
Die Anzucht der Kresse ist kinderleicht.
Für wenig Geld (durchnittlch etwa 2 Euro,kommt auf die Art an!!) kann man den Samen der Kapuzinerkresse im Supermarkt,Baumarkt oder auch in Drogerien erwerben.
Ab Mai wenn der Frost wieder in den fernen Norden gezogen ist kann man die Samen in ungedüngte Erde stecken.
Dies ist auch wieder ein großer Vorteil,da man Geld für spezielle Aussahtserde und Dünger spart.
Man kan den Samne auch in kleine Schälchen aussähen.
Einfach den Samen drauflegen und mit Erde einen Finger breit abdecken.
Dann mit einer kleinen Wassersprühflasche etwas anfeuchten.
In einen Raum mit einer Teperatur von ungefähr 22 C° stellen.
Schon nach 2 Wochen kommen die ersten Keimlinge heraus.
Sind diese groß genug (so ungefähr 15 cm!) kann man sie dann an Ort und stelle im Freien einpflanzen!
SCHÄDLINGSANFÄLLIGKEIT:
°&d eg;°°°°°°°°°&d eg;°°°°°°°°°&d eg;°°
Leider mögen nicht nur wir Menschen sondern auch manch Ungeziefer die Kapuzinerkresse!
Hauptsächlich werden die Blätter von Blattläusen befallen.
Wenn man sie essen will,sollte man unbedingt eine Bekämpfung auf chemischer Basis vermeiden.
Besser täglich die Pflanze beobachten und die von Blattläusen befallenen Blätter entsorgen.
BESONDERES:
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Ein weiterer sehr schöner Nebeneffekt bei der normalen Kapuzinerkresseart Tropaeolum majus ist,dass die Blüten und sogar die Blätter essbar sind.
Man kann diese wunderbar zu eibnem Salat hinzugeben oder zum ganieren von Deserts oder Nachtischen verwenden.
Auch in der Kosmetik und Heilkunde ist die Kapuzinerkresse eine oft verwendete Pflanze!
Insgesmat eine sehr anspruchslose Pflanze,die wenig kostet und einen mit wunderschönem Aussehen und essbaren Blüten und Blättern beschenkt!
Hoffe ich habe eeuch die Pflanze schmackhaft gemacht!
ein Testbericht von woman2002-09-17 22:32:36vom 17.09.2002Empfehlung: ja
Einjährige Kletterpflanzen sind in jedem Garten, auf jeder Balkon und jeder Terrasse eine wahre Augenweide. Sie wachsen und ranken sehr schnell, haben eine üppige Blütenpracht und verdecken in kurzer Zeit Stellplätze, Zäune, Geländer von Balkonen und auch unschöne Wände.
Seit Jahren pflanze ich in einige meiner Blumenkübel und auch in eine Ecke unseres Gartens Kapuzinerkresse. Diese Kletterpflanze, die mir bereits früher in sämtlichen Bauerngärten durch ihr hübsches hellgrünes Laub, die trichterförmigen Blüten, ihre leuchtenden Farben, meist Gelb, Orange und Rot, aufgefallen ist, bereichert heute meinen Garten mit ihrer Blütenpracht.
Die Kapuzinerkresse
ist in den lichten Wälder warmer Klimazonen beheimatet. Ursprünglich kommt diese Pflanze aus Peru, Ekuador und Kolumbien.
Heute gibt es bei uns verschiedene Kreuzungen der Kapuzinerkresse. Da ich eigentlich nur eine begeisterte Blumenliebhaberin und keine Fachfrau auf dem Gebiet der Botanik bin, halte ich nur die langtriebige und die buschige Kapuzinerart auseinander.
Die rankende, bzw. hängende Kapuzinerkresse pflanze ich oberhalb einer kleinen Gartenmauer. In ihrer Vollblüte erreichen die langen Blütentriebe dieser Pflanze eine Länge bis zu 2-3 Metern. Im Sommer bietet unsere Gartenmauer dann immer ein wunderschönes Bild, ein Blütenmeer in gelb-orangefarbenen Tönen.
Die buschige Sorte, wächst eher in die Höhe und wird meist zwischen 25 und 30 cm groß. Diese Kapuzinerart pflanze ich in bauchigeBlumenkübel, in denen sich die Pflanze zu einer richtigen Blütenkugel entwickelt.
Die reiche Blüte beginnt bereits im Juni und endet erst mit den ersten kalten Tagen im Oktober. Die wunderschönen Blüten halten oft nur einen Tag, werden aber unermüdlich durch neue ersetzt.
Das Vermehren der Kapuzinerkresse ist relativ einfach. Im Sommer kann man die Samenkapseln einfach abpflücken. Im nächsten Frühjahr wird der getrocknete Samen direkt in die Erde gegeben, oder im Zimmer vorkultiviert.
Ich gebe die Saatkörner meist im März-April direkt in die Erde, d.h. einige Körnchen ziehe ich auch im kleinen Pflanzschalen vor. Bei einer Keimtemperatur von ca. 16 Grad sieht man bereits nach kurzer Zeit die ersten Keimlinge sprießen. Die Kapuzinerkresse liebt einen nicht zu nahrhaften Boden an einem geschützten Plätzchen. Doch auch mit einem halbschattiger Standort gibt sich diese an und für sich sehr anspruchslose Pflanze zufrieden, wobei man wissen sollte, dass bei weniger Licht sich mehr Blätter und weniger Blüten bilden. Auch bei zu fettem Boden kommt es zu übermächtiger Blattbildung mit wenigen Blüten.
Die Kapuzinerkresse benötigt viel Wasser und muss regelmäßig an warmen Sommertagen gegossen werden. Beim Düngen halte ich mich sehr zurück. Wenn überhaupt, dünge ich alle 6 – 8 Wochen mit einem stickstoffarmen Dünger. Das bekommt den Pflanzen am besten.
Ein weniger schönes Thema ist die Anfälligkeit von Schädlingen. Die Kapuzinerkresse ist sehr anfällig gegen Blattläuse und Spinnmilden, wobei die Blattläuse in unserem Garten eher die Pflanze befallen als Spinnmilben.
Zum Schluss noch ein besonderer Tipp an unsere Hobbyköche: Die Blüten und auch die Blätter der Kapuzinerkresse sind essbar. –
ein Testbericht von Hendrik192002-08-15 18:19:58vom 15.08.2002Empfehlung: ja
Heute möchte ich einen Bericht über die Balkon- und Terrassenpflanze Kapuzinerkresse, auch Tropaeolum-Hybriden genannt schreiben.
Die Ursprungsheimat dieser Pflanze ist Peru. Die Kapuzinerkresse gehört zu der Familie der Schlingpflanzen. Die einjährige Pflanze braucht am besten warme Orte, um gut zu wachsen. Damals war die Kapuzinerpflanze schon bei den Kapuzinermönchen bekannt. Sie wurde von ihnen zu Vorbeugung von Seuchen eingesetzt. Auch in anderen Bereichen der Medizin wurde diese oben genannte Pflanze eingesetzt.
Zum Aussehen der Kapuzinerkresse kann ich sagen, dass es sich bei ihr um eine Pflanze handelt, über sehr viele Blüten verfügt.
Außerdem trägt sie auch sehr viele grüne Blätter, die üppig verteilt sind. Die Kapuzinerkresse kann bis zu zwei Meter hohe Ranken bilden. Die Büsche können bis zu 30 Zentimeter hoch werden. Die Blütenfarben der Kresse sind sehr vielseitig. Unter anderem gibt es sie in orange, gelb und rot. Mir persönlich gefallen die roten Blüten am besten.
Zur Pflege der oben genannten Pflanze lässt sich sagen, dass sie bei relativ warmen Temperaturen sehr schnell wächst. Außerdem braucht die Kresse sehr viel Wasser, um gut zu gedeihen. Dünger sollte auch nicht fehlen, denn er wirkt sich positiv auf die Entwicklung der Kapuzinerkresse aus. Es reicht allerdings, wenn man die Schlingpflanze höchstens ein Mal im Monat düngt. Sie sollte am besten an Plätzen aufgestellt werden, wo reichlich Sonne vorhanden ist. Bei zu wenig Licht bildet sie weniger Blüten.
Preislich gesehen ist die Kletterpflanze nicht all zu teuer. Wenn man sie aussäht, bezahlt man für eine Tüte mit Samenkörnern 99 Cent. Etwas weiter vorangeschrittene Gewächse kosten auch nicht gerade viel. Mit einem Preis von 2 bis 3 Euro liegen sie noch in der unteren Kategorie von Balkonpflanzen.
Zusammenfassend kann ich über die Kapuzinerkresse sagen, dass sie meiner Meinung nach eine sehr schöne Schlingpflanze ist, die zum Beispiel kahle Wände in wahre Augenweiden verwandelt. Vor ein paar Jahren hatten wir so eine Kletterpflanze, die wir jedoch leider wegmachen mussten, weil es unseren Nachbarn störte. Sie hatte nämlich die Wand eines Schuppens, der an unserem Garten grenze eingenommen. Ansonsten die diese oben genannte Pflanze sehr schön und auch relativ pflegeleicht. Man sollte allerdings dafür sorgen, dass sie an einem guten belichtetem Platz steht und ausreichend Wasser bekommt. Leute, die eine freie Wand oder einen Balkon haben, kann ich diese Pflanze empfehlen. Ich muss allerdings dazu sagen, dass diese Kletterpflanzen relativ groß werden. Ansonsten ist eine sehr schöne blütenreiche Pflanze.
...
DAS HÄTTE ICH VON DIESEM KLEINEM BLÜMCHEN NIE GEDACHT!
ein Testbericht von godjul2002-08-08 23:01:13vom 08.08.2002Empfehlung: ja
Jedes Jahr wächst in unserem Garten ein Blümchen, von dem ich eigentlich gar nichts wusste, nur das es schön und niedlich aussieht, es in vielen Farben blüht und jedes Jahr wieder neu ausgesät wird!
Irgendwie gehört es in die bunte Blütenpracht des Gartens mit hinein, als kleines rankendes Blümchen in Beeten, Balkonkästen und Pflanzkübeln.
Neu war es für mich, was man eigentlich alles mit der Kapuzinerkresse anfangen kann, sogar essen kann man sie. Na ich weiß nicht, soll das wirklich schmecken?
Nun aber erst einmal zu dem Anbau und der Aussaat,
denn von alleine kommt bekanntlich nicht viel!
Die Kapuzinerkresse, lateinisch wird sie Tropaeolum majus genannt, bekommt man in jedem Gartenfachmarkt als Samen in kleinen Tütchen zu kaufen.
Wer hätte es gedacht, das sie einst aus Peru und Bolivien stammte um 1600 gelangte sie nach Spanien, von dort aus ging es weiter nach Großbritanien, bis sie bei uns angelangte.
Wer hätte das gedacht, das sie einen so weiten Weg hinter sich gelassen hat, bis sie bei uns ein beliebtes Gartenblümchen wurde?
Aussähen kann man sie etwa März/April, wenn draußen etwas wärmer wird und keine Nachtfröste mehr auftreten, sie mag nämlich keine Temperaturen unter 4°C.
Sie ist recht anspruchslos, braucht nur ganz normalen Boden und keine besondere Düngung, man braucht sie also nur aussäen und alles andere geschieht von alleine.
Sie wächst wie viele Pflanzen einjährig, sät sich aber durch eigene Samen wieder selber aus.
Die Keimzeit beträgt etwa zwei bis drei Wochen und dann kommen die kleinen Pflänzchen zum Vorschein.
Im laufe des Sommer (Juni bis Oktober) entwickelt sie sich dann zu einer prächtigen rankenden und kletternden Pflanze. Die Ranken erreichen eine Länge bis zu drei Metern, also eine ganz beträchtliche Länge. An diesen Ranken befinden sich eine Vielzahl der kleinen trompetenförmigen Blüten und das meistens in den Farben gelb, rot orange oder sogar gemischt.
Groß pflegen und düngen brauche ich dieses Pflänzchen überhaupt nicht, sie ist schon zufrieden, wenn sie ab und zu gegossen wird, mehr braucht sie nicht.
Wie sieht sie eigentlich aus?
Die Blätter sind fast rund und sternförmig wie mit kleinen Blattadern geteilt, die Blüte setzt sich aus fünf einzelnen Blütenblättern wie eine Trompete (trichterförmig) zusammen.
Wie schon geschrieben setzen sich die Farben aus rot, gelb und orange zusammen.
Ich persönlich verwende sie eigentlich größtenteils als Gartenblume oder in kleinen Blumensträußen.
Irgendwann sah ich sie als Dekoration bei einem kalten Büffet, konnte mich aber nicht mit dem Gedanken anfreunden, sie tatsächlich zu essen.
Wer isst schon seine Gartenblumen?
Irgendwann probierte ich ganz vorsichtig aus Neugier so eine kleine Blume, na gut ich beschreibe Euch jetzt mal so etwas den Geschmack.
Sie enthält Senfölglykoside sowie Eisen und ist reich an Vitamin C, sie wird gerne zu Salaten verwendet und als Dekoration, beides sind aber echt Geschmack- bzw Gewöhnungssache.
Der Geschmack der Blüte ist etwas nussig und scharf. Für manche Leute sicher sehr interessant und bekömmlich. Ich kann mich jedoch nicht so richtig dafür begeistern.
Die Knospen können in der Küche sogar als Kapernersatz verwendet werden.
Anders und interessant ist der Einsatz in der Heilkunde!
Das die Kapuzinerkresse antibakteriell wirkt, wird sie bei Erkältungskrankheiten, Bronchitis, Angina, Grippe, Nieren-und Blasenentzündung eingesetzt. Hier jedoch als Aufguss, Tinktur und eine Art Tee verwendet.
Bei einer Erkältung bzw Grippe probierte ich selber schon die Kapuzinerkresse als Tee, ich muß jedoch gestehen, als gekauften Tee aus der Apotheke. Dieser wirkte sehr wohltuend und lösend. Der Geschmack ist auch angenehm und erträglich.
Selbst den frischen Saft kann man einsetzen. Das kann ich mir schon besser vorstellen, als das Pflänzchen zu verspeisen!
Es geht aber weiter, denn diese Kapuzinerkresse stärkt das Immunsystem, ist ein Blutreiniger, desinfiziert Wunden und wirkt gegen Bakterien!
Wer hätte gedacht, das so ein Wunderblümchen so einfach in unserem Garten wächst?
Hier sehen wir wieder, das es nicht immer teure Medikamente sein müssen, welche bei Bedarf zum Einsatz gebracht werden können.
Die besten Heilmittel finden wir immer wieder in der Natur, wir müssen nur wissen, WAS und WIE zum Einsatz gebracht werden kann.
Die Kapuzinerkresse ist also eine total dekorative, nützliche und viel verwendbare Pflanze.
Wer einen Garten oder Balkon besitzt, sollte auf diese Pflanze nicht verzichten. Als Salatblume sage ich jedoch weiterhin „NEIN", als Heilmittel ist sie für mich jedoch sehr interessant.
Das hätte ich von diesem kleinen Blümchen nie gedacht, das es so vielseitig verwendbar ist!
Na, habt Ihr ein wenig über die ganz normale Pflanzenwelt dazu gelernt? Es würde mich freuen!