Katzenerziehung
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Platz 18 in der Kategorie "Mehr zum Thema Katzen". Themenbereich: Erziehung / ...mehr
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Katzenerziehung Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,90 / 5,00 (3.8 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (4/4).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • eine gut erzogene Katze ist immer einfacher zu halten
  • macht viel Spass, sowohl Mensch als auch Tier
  • hat sie die Regeln begriffen, sehr gutes Auskommen miteinander
Nachteile/Kritik
  • soooo leicht ist es nicht!
  • ich denke nicht das es ein Kontra gibt
  • dauert anfänglich seine Zeit bis sie sich dran hält
mus21

Erziehung? Geht das??

ein Testbericht von 2003-04-19 21:06:59 vom 19.04.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: eine gut erzogene Katze ist immer einfacher zu halten...
Nachteile/Kritik: soooo leicht ist es nicht!
Kann ich meine Katze wirklich erziehen??
- Ja!!
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Ich will in meinem Bericht zunächst einmal die Regeln beschreiben nach denen ich meine Katzen erzogen habe.
Nachdem ich mit diesen Regeln(die im Endeffekt aus irgendeinem der zig Katzenbücher stammen die ich habe oder hatte)aber so einen Erfolg hatte will ich sie hier nennen auch wenn sie nicht auf meinem Mist gewachsen sind sondern Grundsätze darstellen wie man sie überall findet!
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REGEL1:
Katzenkinder lernen durch Nachahmen ihrer Mutter.
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Das ist der wichtigste und elementarste Grundsatz der Katzenerziehung!!!
Primär haben Katzen einen eigenen Kopf und lassen sich nicht zwingen etwas zu tun!!! Aber wenn sie als guter Dosi in die Rolle der Mutter schlüpfen wird das Junge auf sie hören!!!Dies ist wirklich die einzige sinnvolle Art und Weise bei der Erziehung von Jungkatzen.
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ABSOLUT TABU: Sie dürfen nicht versuchen ihre Katze mit Strafen zu erziehen denn sonst verbindet die mit Ihnen nur noch negatives und wird nichts aber wirklich gar nichts mehr von Ihnen annehmen!!
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REGEL2:Immer ruhig mit der Katze sprechen
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Denn erst wenn das Kätzchen Vertrauen hat hört es auch auf sie!
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REGEL3: Stets nur das Gleiche verbieten.
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Erlauben sie nicht einen Tag etwas was sie am Nächsten wieder zulassen. Sagen sie auch Gästen usw. die Tabus die ihre Katzen nicht überschreiten dürfen!!
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REGEL4: Nicht schreien.
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Äußern Sie ein bestimmtes "Nein!".
Verwenden Sie beim Schimpfen jedoch nie den Namen der Katze (sonst verbindet sie mit ihm das falsche und wird nicht mehr auf ihn hören!!)
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REGEL5: Konsquent bleiben.
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Benutzen Sie stets dieselben Worte, wie "Nein!", "Pfui!", "Runter!" oder "Raus!".
Immer sofort loben und tadeln sonst weiß die Katze gar nicht mehr wofür sie das sein sollbesonders schlimm bei tadel weil der dann gar nicht ankommt!!
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REGEL6: Den leichten Klaps mit zwei Fingern auf das Nächschen bitte nur wenn sie sich mit ihrer Aktion selbst in Gefahr bringt
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So und nun ein paar Dinge die ich vorallem von und mit Sheila gelernt habe. Dazu müsst ihr wissen ds Sheila noch seeehr jung war wo sie zu uns kam. Deswegen mussten wir ihr auch ncoh viel mehr bebrigen als einem normalem Kätzchen. Aber ich muss wirklcih sagen Sheila ist das besterzogenste Katezenwesen in unsrer Familie! Von daher denke ich, dass ich mit ihrer Erziehung am meißten Glück hatte!
Und deswegen darf sie jetzt Modell stehen*g*
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Gut dann fangen wir mal mit dem elementarsten und wichtigsten an:
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Stubenrein werden

Normalerweise ist ein Junges wenn es zu ihnen kommt bereits stubenrein. Das heiß es hat bereits von der Mutter gelernt dass die Geschäfte im Klo zu erledigen sind...
Jetzt ist es an Ihnen, das Kätzchen an den neuen Platz der Klokiste zu gewöhnen. Dazu zeigen sie ihr als erstes wenn sie heimkommt das Klo. Direkt aus dem Transportkorb raus ins Klo rein!!!
Sie wird darin herumscharren und wenn sie Glück haben
auch gleich mal ein Geschäft machen.
Wenn sie aber so wir wir ein sehr junges ätzchen haben da ncoh nix von seiner Mutter gelernt hat weil es dies z.B. gar nicht gibt... dann sollten sie folgendes beachten: Bettchen(normale Kiste mit waschbaren Einlagen wie Handtücher), Klo( am besten ein kleineres in dem sich das Kätzchen nicht gleich "verläuft" und seine alten Spuren wiederfindet, und Napf und Wasser icht weit voneinander entfernt aufstellen(vorerst). Das Kätzchen soll in diesen "Raum" alles schnell erreichen können... machen sie ihrem Kätzchen vor dass man in dem Sand scharren kann...bei uns hat es dann geklappt dass sie sich spontan dazu entschieden hat nach dem mir nachempfundenen Scharren ein Geschäft zu amchen und von da ab war alles klar... nur ganz selten wenn sie sich zuweit vom klo entfernt hatte und nicht auf ie schnelle zurückgefunden hat musste ich sie noch schnell ins "rettende" Klo tragen aber nach wenigen Wochen war das vorbei...
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Betteln:
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Um einer Katze das Betteln am Tisch abzugewöhnen, müssen Sie mit eiserner Konsequenz vorgehen.
Geben Sie ihr in ihren Napf ein wenig Futter, während Sie sich zum Essen hinsetzen.
Verwehren Sie ihr mit einem bestimmten "Nein!" das Näherkommen, wenn sie sich in Richtung des Tisches begibt. Springt Sie Ihnen während des Essens auf den Schoß, setzen Sie sie mit dem Befehl "Runter!" auf den Boden. Lassen Sie sich auf keinen Fall hinreißen, ihr auch nur einmal etwas zu geben. Damit wären alle Erfolge zunichte gemacht.
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Unarten im Blumentopf und Co:
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Blumenspritze, Blasebalg, Alukettchen oder Wasserpistole sind Gegenstände, die zur Abschreckung per Überraschung laut den Katzenbüchern dienen können. Mein absoluter Favourit war aber die Blumenspritze. Sheila ging zwar schon mal gerne mit mir Baden aber mit dem feinen Wassernebel konnte sie nix anfangen... und wich ihm immer wieder aus...
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Wenn ich heute mit Sheila zum TA gehe dann ist sie das liebste Wesen dort benimmt sich großartig und selbst die Tierärztin hat mich schon mherfach gelobt wie artig Sheila ist.
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Ich denke das liegt viel daran weil Sheila noch nie etwas negatives von mir gesehen hat. Selbst wenn ich sie Tadeln musste weil sie mit knappen 12 Wochen tageintagaus an meinen Hosenbeinen hochgeklettert ist, oder weil sie mit 3 Monaten überall hochklettern musste wo es nur ging und nicht wieder runtergekommen ist...wir haben uns dennoch auf ein "Nein" als bindend geeinigt und bis heute reicht es bei sämlichem Blödsinn der ihr manchmal trotzdem noch so einfällt... um sie davon abzuhalten... Genauso wie aber auch ihr Name wenn ich ihn rufe in ihren Ohren wie Balsam klingen muss weil sie aufs erste rufen zu mir kommt und dann ein paar Streicheleinheiten oder ein Spiel.... fordert...
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Mein Fazit:
Ich habe Sheila auf diese Art und Weise denke ich zu einer guten Katze erzogen die wohl noch immer ihren eigenen Kopf hat und auch jeden Tag aufs neue ihre Grenzen auslotet die aber auf der anderen Seite genauso respektiert was ich ihr sage!!
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Wenn ihr noch mehr Tips braucht oder Fragen habt dann meldet euch einfach bei mir...
LG Corinna
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Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Nikkita01

Clickertraining zur Katzenerziehung

ein Testbericht von 2004-04-04 03:55:19 vom 04.04.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: macht viel Spass, sowohl Mensch als auch Tier...
Nachteile/Kritik: ich denke nicht das es ein Kontra gibt
Jeder der bisher dachte, Katzen könne man nicht erziehen, lag falsch. Man kann Katzen erziehen!
"Clickertraining" heisst hier das Zauberwort. Manche kennen das in Verbindung mit Pferden oder Hunden, aber es ist auch mit Katzen möglich und macht ungeheuerlich viel spass!

Das Grundprinzip von Clickertraining liegt darin, der Katze spielerisch und ohne Zwang oder gar Bestrafung etwas beizubringen. Auf keinenfall sollte die Katze zum mitmachen gezwungen werden! Mal wird sie voller Begeisterung mitmachen, mal keinerlei Interesse zeigen. Das müsst ihr respektieren.

Clickertraining arbeitet ausschliesslich mit positiver Bestärkung, indem belohnt wird was getan werden soll und ignoriert wird was nicht getan werden soll. Bestrafungen machen hier keinerlei Sinn und führt nur dazu, dass die Katze davon rennt um ihrer Bestrafung zu entgehen. Wie auch wir Menschen lernen Katzen leichter durch Lob. Das ist Sinn des Clickertrainings.

Um beginnen zu können, braucht ihr einen Clicker wie z.B. der klassische Knackfrosch der beim drücken ein Click-Geräusch macht. Auch eignet sich der Deckel von Babynahrung der in der Mitte eine Wölbung nach aussen hat. Wenn ihr an dieser Stelle drückt, entsteht auch ein Click-Geräusch. Damit habe ich bei Fine angefangen, bis ich merkte, dass es Ihr leichter fiel auf ein einfaches Zungenschnalzen zu reagieren. Der Vorteil dabei ist, das man beide Hände frei hat. Eigentlich gibt es viele Hilfsmittel die man verwenden kann, wichtig ist nur, ein Geräusch zu finden, dass die Katze in jeder Situation erkennen kann. Dieses Geräusch wird in Zukunft für die Katze eine Ankündigung auf ihre Belohnung bedeuten, was die meisten auch sehr schnell lernen.

Nun sollte man sich Zeit nehmen, ein geeignetes Leckerli für die Katze zu finden. Es sollte wenn möglich klein sein, sodass eure Katze dieses schnell "verputzen" und gleich weitermachen kann. Umso länger die Katze braucht Ihr Leckerli zu vertilgen, umso eher vergisst Sie was ihr gerade macht, wird unkonzentriert oder verliert schnell die Lust. Als Leckerli eignet sich sonst alles was eure Katze mag, schließlich soll es eine richtige Belohnung für sie sein. Ich habe es eine Zeitlang mit Hüttenkäse versucht, aber Fine möchte Abwechslung haben, also gibt es immer mal was anderes ;-)

Um den Sinn vom Clickertraining besser zu erklären, nehme ich mal den Vergleich mit Delphinen, so hatte ich es damals in der Clicker-Group auch erklärt bekommen und am besten verstanden.

Wie Delphine kann man Katzen nicht einfach herumschieben oder -zerren und ihnen somit zeigen, was wir von ihnen wollen. Wenn wir das bei unseren Katzen versuchen würden, wird sie alles tun um sich gegen die körperliche Manipulation zu wehren.

Möchte man also einem Delphin beibringen durch einen Reifen zu springen, braucht man eine Möglichkeit dem Delphin zu zeigen, wann ein Verhalten erwünscht ist. Das erreichen die Trainer durch ihre Trillerpfeife.
Wenn nun also der Delphin in die Richtung des Reifens schwimmt, pfeift der Trainer und der Delphin bekommt zur Belohnung einen Fisch. Das Ganze wird schrittweise immer weiter ausgebaut, so reicht es irgendwann nicht mehr nur zum Reifen zu schwimmen, sondern er sollte seine Nase aus dem Wasser halten und erst das wird dann wieder belohnt. Macht der Delphin das nicht, gibt es einfach keinen Fisch.

Die Trillerpfeife (bei uns der Clicker) ist notwendig, da es irgendwann schwierig wird im passenden Moment den Fisch zu werfen. Der richtige Zeitpunkt ist aber sehr wichtig, damit der Delphin lernt, für was genau er nun belohnt wird, was wir also von Ihm wollen. Die Trillerpfeife zeigt dem Delphin genau die Handlung die erwünscht ist und signalisiert Ihm die anstehende Belohnung dafür. Wenn nun der Fisch später kommt ist es nicht mehr so wichtig, da der Delphin durch das Geräusch die Information bekommen hat, wofür und das er ein Leckerchen bekommt.

Als erstes sollte die Katze lernen, was dieses Geräusch bedeutet. Hierfür sind noch keine Übungen sinnvoll. Ihr clickt und gebt der Katze das Leckerli. Das wiederholt man so lange, bis die Katze den Zusammenhang begriffen hat.
Dann beginnt man mit einer ganz leichten Übung. Zum Beispiel nimmt man ein Stäbchen und hält es nah an die Katze. Wenn sie nun in die Richtung des Stäbchens sieht, wird geclickt und sie bekommt ihre Belohnung. Das wird dann schrittweise weitergeführt. Ihr entfernt euch immer weiter mit dem Stäbchen und wenn die Katze auf das Stäbchen zugeht bekommt es wieder eine Belohnung. Das Ziel ist, das die Katze das Stäbchen mit der Nase berührt.
Während des Clickertrainings sollte auch gar nicht so viel mit der Katze gesprochen werden. Das irritiert sie nur und ist überflüssig.

Überfordert eure Katze nicht damit, sonst ist Sie schnell gefrustet. Ihr solltet ganz langsame Schritte machen. Wenn ihr das Gefühl habt, eure Katze kommt mit dem nächsten Schritt noch nicht klar, dann übt mit Ihr noch den vorigen, damit Sie sicherer wird. Es kann aber auch einmal notwendig sein, wieder von vorne zu beginnen.
Auch sollte nicht zu lange geübt werden, da irgendwann das Bäuchlein voll mit Leckerlis ist und die Katze die Lust verliert. Lieber hört Ihr mit einer Übung auf, solange sie noch spannend für eure Katze ist. Ist das Training erst einmal beendet, gebt eurer Katze ein paar Leckerlis extra. Die Clickertrainer nennen das "Jackpot".

Nun könnt Ihr euch Übungen ausdenken, die eurer Katze machen könnte. Vielleicht irgendwelche Kunststücke wie durch einen Reifen springen, oder eine Verhaltensweise die euch nicht gefällt durch clicken "umleiten".
Wenn eure Katze z.B. an Wänden oder Türen kratzt und sie dem wundervollen Kratzbaum keinerlei Beachtung schenkt, kann man durch das Clickertraining erreichen, dass sie versteht, wofür der Kratzbaum eigentlich gedacht ist und es mehr spass macht, sich an diesem zu vergehen, als an euren kostbaren Wänden ;-)

Ihr setzt euch also ausgerüstet mit Clicker und Leckerlis an den Kratzbaum. Womöglich wird eure Katze neugierig und kommt auf euch zu. Sobald sie nun zufällig zum Kratzbaum sieht oder sich diesem zuwendet, wird sie belohnt. Ganz klar - immer erst der Click, dann die Belohnung!
Nun wird die Katze überlegen, wofür sie die Belohnung bekommen hat und ausprobieren. Immer wenn Sie zum Kratzbaum sieht oder auf diesen zugeht, bekommt sie ihre Belohnung. Bald wird sie verstanden haben, was ihr von ihr wollt. Also kann es nun weitergehen.

Nun wird das hinsehen ignoriert und nur noch das hingehen belohnt. Irgendwann hebt sie mal die Pfote und berührt den Kratzbaum, das bringt der Katze wieder ein Leckerli ein. Berührt sie den Kratzbaum öfter und zielsicherer, werden die vorigen Schritte nicht mehr beachtet. Dann fährt Sie vielleicht irgendwann ihre Krallen aus während sie die Pfote am Kratzbaum hat, auch das wird sofort belohnt. So geht es immer weiter bis die Übung komplett begriffen wurde.
Wenn es dann also soweit ist, kann man ein Kommando in die Übung mit einbauen. Läuft nun die Katze zielstrebig zum Kratzbaum um Ihre Krallen zu wetzen, sagt Ihr das Kommando (z.B.: kratzen!) und belohnt sie. Ein paar mal und danach kommt das Kommando zuerst und wenn Eure Katze nach diesem Wort zum Kratzbaum läuft, bekommt sie ihr Leckerli. Somit wäre eure Übung geschafft und die Katze verschont in Zukunft eure Wände.

Erwartet aber bitte nicht, dass eure Katze das innerhalb ein paar Stunden lernt. Das braucht Zeit und Ihr müsst viel Geduld haben. Aber es macht ungeheuerlich viel Spass, vor allem der Katze. Sie wird gefordert und ausserdem findet sie es bestimmt toll dem Menschen Leckerlis abzuluxen ;-)

Es gibt eine Group zum Thema Katzenclickern, in der ihr Fragen stellen könnt und euch weitergeholfen wird.

Liebe Grüße,
Nicki


© Nikkita01 (Ciao / Yopi)



Quellen:
Katzenclickern-Mailingliste
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Audifreak

Eine Katze ist eben kein Hund...

ein Testbericht von 2003-11-16 21:58:35 vom 16.11.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: hat sie die Regeln begriffen, sehr gutes Auskommen miteinander...
Nachteile/Kritik: dauert anfänglich seine Zeit bis sie sich dran hält
Ich möchte von meinem Kater Sammy schreiben. Er ist im Mai 2001 geboren und kam im Alter von ca. 3 Monaten zu mir. Schon als ich ihn das 1. Mal gesehen hatte, gerade mal handgroß, wußte ich, der ist es! Allerdings war mir da überhaupt noch nicht klar, was in Punkto Katzenerziehung auf mich zu kommt, wenn er erstmal bei mir ist.

Das erste was ich tat, als der kleine Rote bei mir zu Hause ankam war, das ich ihn direkt an der Katzentoilette rausließ. Das ist einfach ein MUSS, damit das Tier gleich weiß, wohin es gehen soll, wenn es sein Geschäftchen machen will. Ich habe das mittlerweile bei allen Katzen, egal ob groß oder klein gemacht, und kann das als guten Rat nur weiterempfehlen. Sammy machte mir dann dabei zwar erstmal einen kleinen Strich durch die Rechnung, indem er sich in das Klo hineinlegte und ein Stündchen schlief, aber das war schon ok so. Denn danach benutzte er es regelmäßig.
D.H. 2 mal pinkelte er in ein und die gleiche Ecke, was mich ärgerte, aber nachdem ich nach dem 2. Mal genau dorthin seinen Freßnapf stellte, erledigte sich das Thema von allein. Denn dort, wo Futter steht, pinkelt eine Katze im Normalfall nicht hin.

Ja, wo soll ich jetzt weiterschreiben? Beim Versuch der Katze ständig auf den Tisch zu hüpfen und darüber zu stampfen, oder vom hochangeln an Gardinen, Hosen u. Möbeln, oder vom spielerischen Zu-Feste-Beißen der Kleinen...?

Jeder Katzenliebhaber kennt den Charme der kleinen süßen Katzenbabies, und ich muß zugeben, das ich nicht immer so konsequent gewesen bin wie es vielleicht sein soll, wie z.B. bei den Leckerlies vom Tisch. Sammy hat schon immer ab und zu etwas vom Tisch gekriegt, nicht immer aber immer auf gleiche Weise. Damit meine ich, das er meist z.B. eine Scheibe Wurst ganz spontan kriegt... Klar sitzt er dann auch mal vor dem Tisch und bettelt, aber solang er weiß, das er nicht auf den Tisch springt und sich dort nimmt was er will, darf er das auch machen.

Bei den anderen Sachen von wegen Kratzen an allen möglichen und unmöglichen Stellen sollte man unbedingt bei der eigenen Regel bleiben. Ich bin, wenn ich Sammy (und das sehr, sehr oft) dabei sah oder erwischte zu ihm hin, sagte zu ihm laut NEIN, nahm ihn dann aber hoch und brachte ihn zu seinem Kratzbaum. Dort nahm ich seine Vorderpfötchen und streifte diese mit den Krallen am Sisal ab, sodaß er wußte, hier darf ich. Damit bin ich sehr gut gefahren, denn es ist so, wie ich eben schrieb: Er weiß es und hält sich dran!
(Aber nach anfänglicher, langer Übung)

Jetzt zu dem Beißen der Kleinen. Natürlich ist es wenn sie so klein sind nur Spiel, sie meinen es nicht böse. Aber was am Anfang noch süß ist, kann mit der Zeit sehr weh tun und man sollte der Katze klar machen, das das Beißen nicht erlaubt ist. Ich gab ihr entweder einen kleinen Stupser auf die Nase, oder was auch reicht, ist, der Katze ins Gesicht zu pusten. Ich hab mal gelesen, das das für die Kleinen wie das Anfauchen der Katzenmutter ist. Ob dem so ist, weiß ich nicht, aber sie mögen es überhaupt nicht, genauso wie die Wasserspritzer aus der Blumenspritze oder ein lauter Klatsch aus den Händen.


Es gibt noch viele Beispiele, die man schreiben und beschreiben könnte, aber um einfach alles auf einen Punkt zu bringen:
Eine Katze ist ein eigenwilliges, stures aber auch anhängliches Wesen. Sie läßt sich nicht erziehen wie ein Hund, der auf`s Wort hört. Aber sie läßt sich mit Geduld und Ausdauer auf Regeln ein. Hat sie diese begriffen, kommt man mit ihr und sie mit einem sehr gut aus!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Jakini

NEIN

ein Testbericht von 2003-08-30 13:58:23 vom 30.08.2003
Empfehlung: ja
Warum ich über dieses Thema schreibe:
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Seit Juni haben wir einen noch recht jungen Kater, seit gut einer Woche eine vier Monate alte Katze dazu. Natürlich müssen die beiden im gewissen Sinne auch erzogen werden, denn sonst würde es hier drunter und drüber gehen. Trotzdem erziehen im wirklichen Sinne kann man Katzen eigentlich nicht, denn sie haben ihren eigenen Kopf. Dennoch lassen sie auf manches Arrangement ein und akzeptieren einige Verbote, zumindest überwiegend.

Wie erzieht man eine Katze überhaupt:
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Katzenerziehung ist der Kindererziehung ähnlich, denn Konsequenz ist wichtig. Es kann nicht sein, daß die Katze einen Tag etwas darf, was dann am nächsten Tag verboten wird. Somit müssen sich alle in der Familie einige sein, was die Katze darf und was nicht.
Doch wenn sie etwas macht, was sie nicht darf, was dann?
Schlagen darf man eine Katze auf keinen Fall, das sollte man ja auch bei seinen Kindern vermeiden, auch wenn ab und zu mal ein Klaps auf den Po abfällt, wenn es gar nicht anders geht. Bei einer Katze reicht es oftmals aber aus, wenn man laut in die Hände klatscht und dazu deutlich NEIN ruft.

Reicht das in die Hände Klatschen nicht mehr aus, denn kann man die Katze mit Wasser bespritzen, wir haben hierfür eigens eine Wasserspritze gekauft, zunächst um uns einen Nachbar Kater aus dem Haus zu halten, da wir ursprünglich Meerschweinchen anschaffen wollten und es nicht sein kann, daß der Kater in unser Haus spaziert, schlimmsten Fall nämlich die Meerschweinchen frißt. Nun haben wir selber unsere beiden Katzen und nutzen im Notfall diese Wasserspritze für die beiden, in der letzten Zeit aber eigentlich gar nicht, denn auf NEIN reagiert unser Kater inzwischen sehr gut.

Doch es darf auch bei Katzen nicht nur Verbote geben, viel wichtiger ist es, zu loben, das merken sich die Tiere besser und so akzeptieren sie Verbote eher.

Wie sind meine Erfahrungen:
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Unse r Kater kam im Alter von sechs Monaten zu uns, vorher gehörte er der Großmutter meines Mannes und dort wurde er nach Strich und Faden verzogen, zumindest schaffte sie es nicht, sich durchzusetzen und so tanzte der Kater ihr auf der Nase herum. Hinzu kam, daß er sich nach Strich und Faden gelangweilt hat. So räumte der Kater bei ihr sämtliche Regale leer, und das bewußt. Schlimm war es in der Küche, wenn die Großmutter am Esstisch saß, da bekam sie so manchesmal ein Gurkenglas aus dem Regal hinter dem Tisch in den Rücken, und genau dies war der Grund, warum sie den Kater dann auch abgab und er zu uns kam.

Merlin war war gewohnt, auf dem Tisch zu spazieren, denn in seinem alten zu Hause hatte dies für ihn keine Konsequenz, es kam lediglich die Frage:
Dürfen Katzen auf den Tisch?
Auf so etwas reagiert eine Kazte natürlich überhaupt nicht. Bei uns wurde immer sofort in die Hand geklatscht und laut Nein gesagt, was Merlin sofort verstand und inzwischen hat er sich fast komplett abgewöhnt auf den Tisch zu gehen, zumindest in unserer Gegenwart.
Aber auch unser Wohnhimmerschrank ist für Merlin tabu, die ersten Wochen hat er immer versucht auf den Schrank zu klettern, doch dies wurde ebenfalls mit NEIN und in die Hände klatschen verboten, half dies nichts, dann wurde er mit der Wasserspritze geduscht. Dieses Duschen hat bei Merlin offensichtlich das Wort NEIN deutlich gemacht und wenn es NEIN heißt, dann hört Merlin auch sofort mit dem was er tut auf.

Erstaunt war dann sogar schon die Großmutter meines Mannes, denn als wir im Urlaub waren, war Merlin zwei Wochen bei ihr und da reagierte er in den ersten Tagen auch noch auf NEIN, was sie mir erfreut mitteilte, wie toll ich ihm das doch beigebracht habe. Doch als wir ihn abholten, merkte ich, er hat sich wieder durchsetzen können und tanzte der Großmutter auf der Nase rum. So kratzte er weiterhin am Sofa, statt am Kratzbaum, von der Großmutter kam kein Kommentar, aber von mir und unser Kater war schnell an seinem Kratzbaum, hat bei uns zu Hause das Sofa nicht einmal zum Kratzen genutzt!!!

Aber auch wenn Merlin meint, er müsse mit meinen Füßten spielen, diese Fangen und dort hinneinbeißen, dann reagiert er inzwischen auf ein scharfes NEIN und weiß, daß ich mag das nicht. So haben die Attacken inzwischen nachgelassen, was mich natürlich enorm freut. Auch macht Merlin keine Versuche mehr, in unserer Gegenwart auf den Wohnzimmerschrank zu klettern. Katzen merken, was man wirklich nicht will, und akzeptieren dies, auch wenn sie immer wieder etwas versuchen, wie z.B. auf dem Esstisch zu schlafen.

Was bei uns nicht geklappt hat, die Katzen aus dem Bett zu verbannen, die erste Woche ging es gut, doch dann hat Merlin und inzwischen auch Vicky gemerkt, daß wir eigentlich viel zu müden sind, um diesen Kampf zu gewinnen, und so haben die beiden inzwischen ihrem Platz in unserem Bett gefunden, zum Glück ist dies schön breit, denn oftmals liegt auch noch eines der Kinder mit drin.

Gerade an Vicky merke ich, daß man schnell mal nachgiebt, denn in dem Alter sind die Katzen noch so niedlich und es ist ja so süß, wenn sie über den Tisch spazieren, dennoch gilt auch hier die Regel: Katzen haben nichts auf dem Tisch zu suchen. Bisher wird sie mit einem strickten NEIN vom Tisch genommen, mal sehen, wann sie es aufgibt, auf den Tisch zu wollen.

Fazit:
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Auch bei der Katzenerziehung gilt Konsquenz, sondern akzeptieren die Katzen keine Verbote. Und auch wenn sie etwas akzeptiert haben, werden sie sich meistens nicht dran halten, sondern es immer wieder ausprobieren, und wenn es in Abwesentheit der Besitzer ist.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Produktbeschreibung Katzenerziehung

 
Allgemeine Informationen Katzenerziehung
gelistet seit: 02.09.2003
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