Ein wirklich schöner Kratzbaum, der Hauskatzen ein echtes Naturerlebnis bietet und die Krallen der Katze natürlich pflegt.
Katzenkratzbäume
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Katzenkratzbäume

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Bewertung: Kundenbewertung 4,80 / 5,00 (4.8 von 5)

Katzenkratzbäume gebraucht & neu

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Katzenkratzbäume Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,80 / 5,00 (4.8 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (25/25).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • wunderschön, nach meinem Geschmack, die Katzen lieben ihn und uns gefällt es auch
  • Ein Muss für Katzenliebhaber, die an ihren Möbeln hängen. Spiel, Spaß und Spannung für die lieben Kleinen.
Nachteile/Kritik
  • ein wenig teuer aber es lohnt sich es kommt etwas einzigartiges heraus
  • Ein Kratzbaum nimmt Platz weg. Kleine Ecke reicht. Nicht breit sondern hoch bauen ist die Lösung.
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mus21

Eine Wohnlandschaft für Miez und Mensch

ein Testbericht von 2003-04-10 15:16:19 vom 10.04.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: wunderschön, nach meinem Geschmack, die Katzen lieben ihn und uns gefällt es auch...
Nachteile/Kritik: ein wenig teuer aber es lohnt sich es kommt etwas einzigartiges heraus
Zunächst einmal für alle die es nicht wissen(können):
Wir, das sind mein Freund und ich, haben einen 57qm Wohnung am Münchner Flughafen.
Die teilen wir uns mit unsren 3 Fellis:

Cindy: einen EKH ca.7Jahre alt eine ziemliche Oma,
Sheila: ein Siam-Perser-Mix jetzt fast 7 Monate alt
und ziemlich sportlich
und
Alice: eine BKH, fast 6 Monate alt ein
Schmusemonster mit Zickenallüren

Wir hatten in unsrer Wohnung 3 Kratzbäume stehen:
Einen kleinen mit 2 Etagen ungefähr 1,20m hoch mit einer Rolle und 2 Liegeflächen, einen größeren auch mit 2 Liegeflächen aber mit 2 Höhlen und einen Deckenspanner in einer Ecke drin mit einer Höhle, einer Kuschelmulde (extra dazugekauft) und 3 Liegeflächen. (alle Kratzbäume, wie sie mal waren und wie es jetzt ausschauen und diese kleine Bastelanleitung findet ihr auch auf meiner HP)

Unsre drei Katzen haben die zwar von Zeit zu Zeit benutzt aber sie waren nie so richtig begeistert davon. Sie haben sich ab und zumal auf den gelegt der an der Heizung stand aber sonst die Akzeptanz war nicht gut!

Auch ihre Pfoten wurden nie am den Sisalsälen gewetzt sondern an Couch oder Sofasessel oder an sonstigen Möbeln… leider!!

Vor einiger Zeit haben wir die Wohnung umgebaut.
Besser gesagt einmal umgeräumt.

Dabei sind auf einmal alle 3 Kratzbäume im Weg umgegangen weil da andere Sachen hin sollten.
Jetzt mussten wir uns etwas einfallen lassen denn ich die drei Kratzbäume ja nun mal und wegwerfen oder verkaufen,… dabei macht man ja nur Minus!
Ich wollte aber schon immer schon so einen großen Kratzbaum so einen Spiel- und Wohnlandschaft wie man sie beim Zooplus zb für min. 250 Euro findet.
Ich wollte einfach einen Baum, der mir gefällt, meinen Katzen Spaß bringt den vorhandenen Platz sinnvoll ausnutzt ohne dass er sinnlos im Weg herumsteht wo ich eigentlich den Platz bräuchte.
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Na ja aber was tun??
Mir kam dann die Idee meine Möbel mit einzuplanen und einfach mit in den Kratzbaum einzubauen soweit es geht!.... So spart man Platz und die Kratzbaumlandschaft wird riesiggroß. Um die einzelnen Teile dann auch miteinander verbinden zu können haben wir noch einem langen Catwalk (6.60 m lang) aus Sperrholzplatten und kleineren Leisten geplant der zugleich für unser Bett ein Bett-Himmel werden sollte.
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Die Zutaten:
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was wir schon hatten:

- ca. 2 x 2 m Katzenschutznetz das vom Balkon übrig
war
- ein Futonbett Marke Quelle-Versand B/L/H 156/216/63
cm
- 3 Kratzbäume wie oben beschrieben
- einen überflüssigen Vorhang, passend zu denen die
schon im Schlafzimmer hängen
- ein Katzenbettchen
---------------------------------- --------------------
Aber das reichte leider noch nicht aus um uns und unsren Katzen einen Traum zu verwirklichen.
Also sind wir in den Baumarkt gefahren und haben Folgendes gekauft:
---------------------------------------- --------------
- Schrauben und Dübel für die Wand
- Holzschrauben
- Winkel, 9 größere um die Platten zu halten und so
um sie 20 kleinere um einzelne Teile die nicht von
alleine fest sind sondern noch „Unterstützung“
brauchen
- 3 Sperrholzbretter 2 davon je 1,50m lang das dritte
1,60 Meter lang alle drei sind 1,6
cm dick und 10 cm breit
- 2 Latten 3x3 cm stark und 3m lang und
- 1 weitere Latte 4cm breit. 2cm dick und 2,5m lang
- Plastikkugeln aus dem Bastelbedarf (ca. 30 Stück)
in verschiedenen Größen
- Stoffblumen in rot und weiß zum befüllen der Kugeln
- Federn und andere hübsche Sachen ebenfalls aus der
Bastelecke zum Verzieren des Himmels

Und im Katzenladen haben wir noch einen einfachen Deckenspanner gekauft mit 3 Liegeflächen und einer Höhle.
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Wieder zu Hause…
haben wir dann noch unseren Werkzeugkoffer, den Bohrer, den Akkuschrauber, einen Tacker, eine kleine Säge und ca. 1 Tag Zeit, starke Nerven … ausgepackt und los ging’s…
----------------------------------------- ------------

Erst mal mussten alle Kratzbäume in ihre Einzelzeile zerlegt werden, und von neuem auf der Kommode am Bettende aufgebaut werden. Und zwar so dass der Deckenspanner von hier das erste Mal Stabilität geben konnte. Dazu haben wir die zwei breiten, fellbezogenen Bretter des kleinsten Kratzbaums genommen.
Eines davon haben wir direkt auf die Kommode draufgelegt.
Darauf dann 2 Sisalsälen(gleichhoch) mit dem ganz normalen Kratzbaumschrauben befestigt und oben drauf dann das 2te große Brett.
Da haben wir allerdings diese doppelten Schrauben genommen wo man oben drauf noch einen Säule setzen kann.
Das haben wir wieder mit 2 Sisalsäulen „befestigt“, die wir einfach oben auf die Schrauben draufgedreht haben.
Dieses obere Brett hatte sogar noch ein mittleres Loch in dem ein Gewinde drin war. An dem haben wir einen von den Kuschelhöhlen befestigt die auch in der Mitte ein Loch zum Schrauben hatte!
Weil auch diese Schraube oben rausschaut, kam dann auch noch mal eine Sisalsäule drauf.
Auf die linke Säule haben wir dann einfach eines der kleinen Ablagebretter gesetzt in der Mitte kam die Kuschelmulde rein wieder auf einer Doppelschraube und rechts wieder ein kleines Liegebrettchen.
Auf das linke Brettchen kam dann so ein Katzenbettchen wie mal sie im Handel bekommt.
Auf die mittlere Säule an der die Kuschelmulde dran war kam oben drauf noch einen Sisalsäule mit dem Deckenspanner dran.
Dann haben wir das ganze Ding links direkt an die Wand geschoben und den Deckenspanner fest gemacht.
An dem rechten Brettchen haben wir an der rechten Seite 2 Haken festgemacht.
Dann ging es vom Boden ab weiter:
Wir haben eine weitere Höhle genommen und auf den Boden gelegt. Darauf wieder einen Säule dann ein Brett eine Säule und noch ein Brett zum Abschluss.
Von dem obersten Brett geht einen Leiter hoch zu dem rechten Brettchen von vorher. Die wurde in den haken eingehängt und auch auf dem Standbrettchen verschraubt.
Neben diesem Teil haben wir dann den neuen Deckenspanner aufgebaut. Unten ein Brett dann eine Säule dann die Höhle, dann wieder einen Säule ein Brett einen Säule ein Brett und noch einen Säule und ein Brett und schließlich die letzte Säule mit dem Deckenspanner obendrauf. Der wurde auch festgezogen.
Dabei haben wir darauf geachtet dass die zwei auf die Höhle folgenden Bretter genau auf die gleiche Höhe kommen wie die von dem Teil der links daneben steht, denn da wurde über je einem kleinen Winkel noch mehr Stabilität in die Konstruktion
gebracht. Die Wohn und schlaf und Kratzlandschaft war damit fertig!
----------------------------------------- -------------

Dann kam der Catwalk dran.
------------------------------------------- -----------
Unsre Zimmer sind 2,50 m hoch. Der Catwalk sollte 20 cm unter der Decke entlang führen.
Also haben wir das 1,60m lange Brett auf 2,20m Höhe am Kopfende des Betts mit 3 großen Winkeln(rechts außen mittig und links außen am Brett anschrauben bevor man es an die Wand macht) und 12 Schrauben (6 davon mit Dübel - also Löcher in die Wand reinbohren wo die Winkel dann hinkommen und 6 kurze Holzschrauben die in das Brett reinkommen) befestigt.
Das gleiche haben wir mit den beiden 1,50 m langen Bretter gemacht nur dass die (aneinander gestückelt) eben links an die Wand vom Bett wieder auf 2,20 m Höhe befestigt wurden.
Damit war der Catwalk fertig!
Jetzt konnten die Miezis schon von der linken Liegefläche auf der das Bettchen liegt hoch auf den Catwalk.
---------------------------------------- --------------

Nur leider ist das halt optisch noch nicht so schön… also unser Betthimmel:
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Zunächst mussten wir einmal die 3 m langen Stangen auf die richtig Länge bringen. Wir mussten sie so zuschneiden, dass sie am Kopfende genau vom Rand des Betts bis zum Catwalk reichten und dann noch auf der linken Seite des Kratzbaums von dem 2ten großen Brett bis unter dem Catwalk und auf der rechten Seite auch von einem Brettchen so dass es einen Linie gab mit dem an der rechten Seite vom Kopfende auf 2,20m Höhe.
Die drei Stangen an der Wand wurde mit den kleinen Winkel an eben selber befestigt. Die Stange die frei stehen soll haben wir mit 4 Winkeln (einer auf jeder Seite) auf das Brettchen geschraubt.
Dann haben wir sie 2,50cm lange Stange vom Catwalk bis zu der freistehenden Stange gelegt und auch weder mit kleinen Winkeln an den beiden Enden befestigt. Die Stange war ca. 20 cm zu lang da haben wir aber so gelassen und haben an dies 20 am einfach einen Ball hingehängt an dem die Fellis spielen können.
Dann haben wir das Netz genommen und mit dem Tacker rundrum am Catwalk und an der Querstange befestigt.
In dieses Netz haben wir dann an dünnen silbernen Fäden die Verzierungen gehängt (Die Plastikkugeln einfach mit den abgezupften Blüten und Blätter befüllen das gibt optisch sehr viel her).
Dann haben wir den Vorhang zugeschnitten: 3 Teile wobei 2 gleich breit sein müssen. Die 2 Gleichen haben wir dann vorne an der Querstange so befestig dass es schön ausschaut und man von der Stange nix mehr gesehen hat (wieder mit dem Tacker). Der restliche Stoff kam an die Stange die links im Eck vom Bett am Kopfende stand. Einfach mit dem Tacker so befestigt dass der Soff schöne Falten geworfen hat. An der Stange rechts am Bett, die man von vorne am ersten sieht haben wir dann die restlichen Blüten Blätter und andere Verzierungen festgetackert ...
--------------------------------------------- ---------
und fertig war das Traumland für die Fellis und die Dosis.
------------------------------------------ ------------

Mein Fazit:

Nutzen:
Es war verdammt viel arbeit aber heraus kam die perfekte Spiel-, Kuschel-, und Schlaflandschaft mit einem langen Catwalk über 4 m lang und 2.20 m über dem Boden das sowohl Mensch als auch Katz Spaß macht und auch optisch wirklich was hergibt. Die Katzis sind jetzt auch glücklich und wollen gar nicht mehr von dem Kratzbaum runter! Viel besser als vorher denn da waren die Kratzbäume ziemlich uninteressant. Und Sheila hat sogar das Netzt für sich erobert. Sie benutzt es jetzt als Hängematte!!!

Kosten:
Im Baumark alles in allem 149 Euro und für den 4ten Kratzbaum noch mal 60 Euro aber es hat sich wirklich rentiert!

Mein Tipp:
Also nur Mut, nehmt die gekauften und laut Anleitung aufgebauten Teile auseinander und baut sie einfach nach euren Wünschen zusammen! Es geht fast alles!!!!
------------------------------------------------ ------

Ich hoffe, dass euch mein Tipp gefällt und dass ihr davon profitieren könnt!!! Viel Spaß beim selber ausprobieren!!
LG Corinna
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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Kommentare
Shadras
Shadras, 25.01.2011
Mensch super Idee vlt kann ich davon ja was übernehmen. lg Shadras
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¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
TweetyMaus

Lasst die Katzen kratzen...

ein Testbericht von 2004-06-06 12:29:19 vom 06.06.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Ein Muss für Katzenliebhaber, die an ihren Möbeln hängen. Spiel, Spaß und Spannung für die lieben Kleinen....
Nachteile/Kritik: Ein Kratzbaum nimmt Platz weg. Kleine Ecke reicht. Nicht breit sondern hoch bauen ist die Lösung.
Maniküre ist für Katzen wie für einige Frauen sehr wichtig.
Wer hat schon gerne Spuren der Katzenmaniküre an seinen Möbeln, Wänden und oder Türen!?
Um dies zu vermeiden, gibt es eine ganz einfache Lösung:

Ein attraktiver Kratzbaum.

Wichig bei einem Kratzbaum ist meiner Meinung nach jedoch nicht nur die Möglichkeit ihre Krallen zu wetzen, sondern auch der Spielfaktor. Er muss Gelegenheit bieten ein wenig klettern zu können, weiterhin ist ein integrierter Schlafplatz auch nicht unbedingt übel.

Unsere beiden Stubentiger lieben ihren eigenen einzigartigen Kratzbaum. Mona ist ungefähr 5 Jahre alt und sehr aktiv. In ihren wilden 5 Minuten klettern sie den Kratzbaum hoch und runter, rennt über den Flur und wieder zurück (Katzenbesitzer kennen diese Adrenallin-Kicks). Wenn man da nicht umgehend aus der Schußlinie springt könnte man über einen Haufen gerannt werden.
Cesar ist fast 11 Jahre alt. Ein alter Herr, der es mit dem Klettern nicht mehr so hat und somit auch nicht mehr so hoch hinaus kommt.

Wir haben den Kratzbaum (ist jetzt der zweite, der erste wurde langweilig und fiel fast auseinander) selber gebaut.

Da die Kratzbäume, wie man sie in diversen Tierhandlungen kaufen kann, entweder nur sehr einfach sind oder die die ein wenig mehr bieten fast unerschwinglich sind.

Wer ein wenig handwerkliches Geschick mitbringt, dürfte mit dem Bau eines solchen Kratzbaumes nicht unbedingt überfordert sein. Kostentechnisch lohnt es sich auf jeden Fall.

Der Kratzbaum unserer beiden Tiger geht bis fast zur Decke. Die oberste Plattform wird gerne von der kleinen Maus zur Körperpflege genutzt. Dient aber auch als Rettungsplattform vor den Biss-Attacken unseres dicken Katers oder vor schreienden kleinen Kinder.

Zwischen dieser und der nächsten Plattform haben wir gerade und quer verlaufende Balken eingebaut, diese dienen zum klettern und um in die nächste Etage zu gelangen. Alle Balken sind mit Sisal umwickelt.
Auf den unteren beiden Plattformen haben wir Kissen drapiert. Diese dienen häufig als Schlafplätze. Es sei denn es steht irgendwo ein Einkaufskorb rum oder verschwizte Wäsche. Auch sehr beliebte Ruheplätze (Lecker...).

Für unseren alten Herrn haben wir unten noch ein seperates Brett angebaut. Hier kommt er gut dran, ohne große Anstrengungen. Vor einem halben Jahr ungefähr hat er ein neues bekommen, da er bei dem alten Brett mittlerweile schon auf der anderen Seite wieder raus kam. Ganze Arbeit geleistet, der alte Mann.
Unter dem Kratzbaum ist dann auch noch ein Körbchen, indem man seine Ruhe finden kann. Auch ein sehr beliebter Platz. Man glaubt gar nicht wie rafiniert Katzen sein können, um den "Gegner" aus dem Korb zu locken.

Katzen sind eigentlich sehr schlaue Tiere. Es ist nicht schwer ihnen beizubringen, dass sie ihre Krallen an dem Kratzbaum bearbeiten sollen und nicht an den Möbeln.
Unsere beiden Miezen haben den Kratzbaum sofort angenommen und wenn einer der beiden doch mal versucht hat irgendwelche Möbel oder Wände zu verwenden, flog ein Kissen oder es kam ein Strahl aus der Wasserspritze und ein lautes NEIN. Und der Versuch wurde umgehend eingestellt.

Da soll noch mal einer sagen, Katzen könne man nicht erziehen!!!

Fazit:

Ein Kratzbaum ist für jede Katze, gerade die die nicht nach draußen kommen und ihre Krallen an Nachbars Gartenzaun oder Bäumen wetzen können, ein MUSS.

Selberbau ist meist kostengünstiger und man kann auf die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Katze eingehen.
Ein paar Holzbalken, ein paar Holzplatten (oft hat man noch Reste im Keller stehen) und ein wenig Sisal (leider weiß ich gar nicht mehr wo wir das gekauft hatten, aber im Internet wird mann bestimmt fündig. Wir haben auf jeden Fall Meterware auf einer Spindel gekauft. Hier rate ich davon ab es im Zoo-Handel zu kaufen, viel zu teuer...) und handwerkliches Geschick und fertig ist der eigene Kratzbaum.

Wichtig: Der Kratzbaum sollte vor allem bei jungen vitalen Katzen standfest sein. Vier Beine und ein bis zwei Befestigungen an der Wand reichen hier schon meist aus.

Viel Spaß beim Selberbau.

Schaut euch Anleitungen doch einfach bei fertigen Kratzbäumen im Laden oder in Tierzeitschriften ab.
Mit ein bisschen Krativität ist der Traumkratzbaum für eure Süßen ganz einfach entwickelt.


Liebe Grüße

Eure TweetyMaus
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
AloneInTheDark

Einfach ein Muß für jede Katze!

ein Testbericht von 2003-01-08 19:20:54 vom 08.01.2003
Empfehlung: ja
In meinem heutigen Bericht geht es um das Thema Kratzbäume für Katzen. Ich möchte an dieser Stelle mal meine gesamten Erfahrungen mit unseren Katzen und deren Kratzbäumen niederschreiben.

Früher hatten wir nur eine Katze. Diese war fast den ganzen Tag im Garten und auf der Wiese und brauchte somit nie einen Kratzbaum. Wenn dann hat sie mal ein bisschen an der Decke in ihrem Korb gekratzt.
Später hatten wir beschlossen uns Katzen anzuschaffen, die hauptsächlich im Haus leben sollten. Da es sich um Rassekatzen handeln sollte, haben wir natürlich jede Menge Bücher zuvor gewälzt, um uns richtig auf die neuen „Familienmitglieder“ vorzubereiten.
Und eine der wichtigsten Fragen, die man sich stellen muss, bevor man sich Katzen anschafft ist, ob man sie im Haus halten kann und welche Probleme und Risiken damit verbunden sind.
Und da sind wir dann auch zum ersten Mal mit dem Problem des Kratzens konfrontiert wurden.
Wenn man noch keine Katzen hatte, kann man sich gar nicht vorstellen wie oft und gerne sie mal so richtig lange und ausgiebig kratzen und welchen materiellen Schaden sie damit anstellen können.
Deshalb haben wir uns dann nach den Preisen von Kratzbäumen im Katalog erkundigt und schließlich auch einen bestellt. Doch da das eine Weile dauerte bis die Bestellung endlich ausgeliefert wurde, hat mein Dad zum Übergang damals erst mal selber einen gebaut. Der hat fürs erste ausgereicht. Die kleinen Katzen waren damals 13 und 11 Wochen alt. Mein Vater hat einfach einen armstarken Stamm aus Holz in den Weihnachtsbaumständer befestigt und darum dann ein dickes Seil gewickelt.


+++ Meinung +++

Also unsere Katzen haben den Kratzbaum von Anfang an genutzt. Doch das Problem ist, dass sie denken, dass wenn man an dem Baum kratzen darf, es auch erlaubt ist zum Beispiel am Teppich zu kratzen. Da sehen Katzen nämlich leider keinen Unterschied. Man kann nur mühsam versuchen es ihnen beizubringen. Manchmal suchen sich Katzen auch noch andere Stellen, wo sie bevorzugt kratzen. Eine unserer Katzen hat auch so eine Stelle. Es ist eine Holzwand und die sieht schon ganz schlimm aus.
Dennoch merkt man, dass die Kratzbäume auf jeden Fall eine große Abhilfe schaffen, denn wir wissen ja nicht wo unsere Katzen noch überall kratzen würden, wenn sie den Baum nicht hätten. Wenn man sieht, mit welchem Elan so eine Katze manchmal kraftvoll am Baum kratzt, wird einem schwindlig, wenn man bedenkt, dass das auch das Ledersofa sein könnte.

Nur warum kratzen Katzen eigentlich so gerne?

Einer der Hauptgründe dafür ist, dass sie ihre alten Krallen loszuwerden. Die alten Krallen werden nämlich brüchig und sind nicht mehr so scharf. Deshalb findet man in der Nähe vom Katzenbaum oder am Katzenbaum einpaar alte Krallen.
Ein zweiter Grund ist, dass es den Katzen spaß macht zu kratzen. Wir haben wir 4 Katzen gehabt und da merkt man so was einfach.
Wenn sie wütend sind, kratzen sie manchmal auch oder wenn man sie streichelt. Es liegt eben einfach in der Natur der Katzen.

Mittlerweile haben wir zwei Kratzbäume und mit der Zeit gehen sie auch langsam kaputt.
Unsere Katzen kratzen auch auf den Bezügen für die Liegeflächen. Wir mussten sogar schon neue Bezüge drüber machen. Aber immerhin lebt der Kratzbaum noch und das, obwohl er schon 8 Jahre alt ist.

Ich kann eigentlich diese Kratzbäume nur empfehlen. Zur Not reicht ein selbstgebauter auch aus, aber wir bevorzugen da dann doch schon einen größeren mit Sitzflächen und Höhle und so. Naja, die sind halt nicht so billig, aber halten recht gut und sind insgesamt recht effektiv.
Für jeden, der eine Katze im Haus oder in der Wohnung hält, ist so ein Kratzbaum unverzichtlich.
Kratzbäume sehen auch ganz hübsch aus. Wir haben zwei; einen großen, der ca. 1,50 m hoch ist und einen kleineren von ca. 75 cm Höhe. Für eine einzelne Katze reicht der kleinere locker aus, doch da wir mehr als eine Katze haben, hatten wir uns erst einmal für den größeren entschieden.
Fast täglich sehe ich unsere kleinen Hauslöwen daran kratzen. Und wie gesagt, wenn sie mal das Sofa oder den Teppich mit dem Kratzbaum verwechseln, muss man es ihnen beibringen.
Unser Kater hat mal im Urlaub fast die ganze Strohdecke im Ferienhaus abgerissen. Da sieht man mal, dass so ein Baum wirklich notwendig ist.

Ach so, zur Reinung wollte ich nur kurz noch etwas sagen.
Einmal in der Woche bürsten wir den ganzen Baum ab, denn auf den Fellbezügen sammelt sich immer recht viel Dreck und ein Haufen Katzenhaare. Das dauert aber höchstens eine viertel Stunde und ist eine sehr leichte Tätigkeit.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Red-Witch

Sammys & Fussels Kratzbaum...

ein Testbericht von 2002-12-08 22:42:43 vom 08.12.2002
Empfehlung: ja
Auch meine Katzen, Sammy & Fussel, haben, wie es sich für Wohnungskatzen gehört, einen Kratzbaum.
Die beiden sind letztes Jahr in unsere Familie gekommen und hatten vorher kein schönes Leben.
Der Vorbesitzer hat sich kaum um sie gekümmert,
Fussel war ziemlich verfilzt und Sammy sollte seiner Aussage zu Folge ein Kater sein, ist SIE aber nicht.
Er sagte die Katzen wären 5 Jahre alt, laut Impfausweis sind sie allerdings schon 7 Jahre gewesen und er hatte ihnen keine Namen gegeben, da Katzen ja angeblich eh nicht auf einen Namen hören würden.
Seiner Meinung nach sollten sie am Besten tagsüber immer alleine sein, weil sie keine Gesellschaft mögen und viel Ruhe bräuchten.

Nunja,sie waren nun also bei uns und hatten fast alles was eine Katze so braucht. Katzenklo, Fressnäpfe, Spielzeug - nur keinen Kratzbaum.

Lust auf verkratze Möbel und zerfetzte Tapeten hatten wir nicht gerade.
Also mussten wir uns einen anschaffen.


ABER WO???
..........

Im ZOOHANDEL

Im Zoohandel gibt es eine riesige auswahl an Kratzbäumen.
Angefangen bei den kleinenn, bestehend aus einem fellbezogenem Brett und einer mir Sisal umwickelten Stange.

Die grössten Modelle die ich gesehen habe waren meist deckenhoch und seitlich über mehrere Ebenen.

Es gibt sie in allen Möglichen Farben und mir jeder Menge extra Zubehör, wie Höhlen, Rollen, Hängematten, Leitern und und und...

Die Preise begannen für einen kleinen bei ca. 15 Euro und nach oben hin gab es keine Grenzen.


WIE SOLL ER SEIN?
..................

Wir waren uns schon recht sicher wie er aussehen sollte. Nach Möglichkeit deckenhoch,damit die Katzen eine Ausweichmöglichkeit haben,wenn Ihnen nach Ruhe ist, Lange Sisalstangen zum Krallen wetzen und eine Höhle zum verstecken und schlafen.
Bei der Farbe des Fells einigten wir uns auf grau, da es zu allen Möbeln passt (neutral) und weil die Katzen schwarz und weiß-grau getigert sind.

Man muß bedenken, das man Kratzbäume ja nur absaugen kann und ein paar Haare bleiben immer hängen,also ist grau bei uns perfekt.

Im Zoohandel sind wir leider nicht fündig geworden, da so ein deckenhoher für uns nicht bezahlbar war.


DER GEBRAUCHTE
..............

Über einen gebrauchten haben wir nachgedacht. Sie sind in Zeitungsanzeigen oder im Internet häufig vertreten und günstig zu bekommen.

Wir entschieden uns jedoch dagegen, da man bei gebrauchten Sachen nie so sicher sein kann, ob vielleicht Flöhe, Würmer oder sonst was darin hausen.
Und absaugen reicht da wohl nicht.


ENDLICH EINEN GEFUNDEN!!!
.........................

Zufällig entdeckten wir in unserer Wochenzeitung eine Anzeige in der neue,originalverpackte Kratzbäume von privat abzugeben waren.

Dort stand sie seien deckenhoch und würden 70 Euro kosten.
Das war das günstigste Angebot, was bis dahin reinkam und wir entschlossen uns einen zu kaufen.

Es ist ein deckenhohes Modell,mit 4 grauen Fellbrettern, 5 Sisalstangen und einer Höhle.
Am oberen Ende befindet sich eine Schraubvorrichtung, mit der man den Ktatzbaum unter die Decke klemmen kann.

Unsere Katzen waren total begeistert von ihrem neuen Möbelstück und nutzen ihn gern als Schlafplatz und "Wetzstation".

Somit haben wir 2 kleine Geschöpfe glücklich gemacht und unsere Möbel vor dem "Krallentod" bewahrt.


Überigends: Sammy und Fussel geht es sehr gut bei uns und sie sind bestimmt alles, aber nicht gerne alleine.

NOCH EIN TIP ZUM SCHLUSS:
.........................

Es kommt manchmal vor, das Katzen sich überhaupt nicht für den Kratzbaum interessieren.
Dann muß man den Sisalstamm mit einigen Tropfen Speiseöl abreiben , das zieht die Katzen an.
Warum das so ist, weiß ich nicht, aber es hat schon oft funktioniert!!!

Viele Grüße und alles Gute für euch,
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Schreiber1000

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ein Testbericht von 2002-12-08 21:17:18 vom 08.12.2002
Empfehlung: ja
***Vorwort***

Katzenbäume sind sehr wichtig für Hauskatzen. Sie können viele Sachen machen damit aber da gehe ich später darauf ein. Wir haben ihn jetzt 3 Monate und weggeben tun wir den auch nicht mehr weil wir soviel Spaß damit haben das glaubt man gar nicht.

***Was kann ein Kratzbaum den alles so?***

Die Katze kann klettern wie wenn sie auf Bäume geht dabei lernt sie auch sehr viel ,am Anfang stellt die Katze sich noch doof an doch nach ein paar tagen traut die sich der kleine mehr. Es ist schön anzusehen wie er sich Aufeinmahl nach oben hangelt wenn es knapp wird. Wenn er daran hängt weil er es nicht geschafft hat. Ich sage euch eins wer eine Katze hat sollte auf so ein Baum in der Wohnung nicht verzichten. Gerade klettern ist sehr wichtig für die Katze ,wenn sie draußen ist flüchtet sie auf bäume wenn ein Feind kommt. Sie will auch nach oben und die Gegend anschauen ,das macht ja von oben.

Dann kratzen ist eine Lieblings Beschäftigung von Katzen. Sie zerkratzt alles was in die quere kommt vom Sofa bis zum Teppich. Der Katzenbaum ist auch dafür am besten geeignet. Da kann sie ja kratzen soviel der kleine Kater möchte. Wenn er klettern will muss die Katze auch sehr gute Krallen haben somit kratzt die Katze um die Krallen sich zupflegen.

Die Entspannung kommt mit so einen Baum auch nicht zu Kurz. Eine Katze liegt gerne so hoch wie groß der Mensch ist so hat sie den perfekten überblick auf das ganze Geschehen. Katzen liegen besonders gerne auf solchen Bäumen. Unsere ist am meisten auf diesen Platz. Auf der Stelle wo er sich ausruht haben wir ein Kissen hingelegt das er auch sehr dankend angenommen hat aber nachts kommt er dann doch mit bei uns ins bett.

Der Kratzbaum an sich ist sehr verschieden es gibt große und kleine ,wir selber haben uns für einen großen entschieden weil ich mir so denke. Wir Menschen kaufen uns große Autos also kann die Katze auch einen großen Baum! Seit der Baum da ist macht die Katze nur noch lustige Sachen. Er kuschelt aber auch sehr gerne auf dem Baum! Aber seine Lieblings Beschäftigung ist immer noch die Nachbarn beobachten. Stundenlang start er aus dem Fenster rüber zu den Nachbarn ich glaube unsere Stubentiger weiß schon viel mehr von unsere Nachbarn *g* Jetzt zur zeit hat unsere Katze den Baum nicht weil wir bei der Schwiegermutter sind. Man merkt es stark er kratzt am Teppich. Klettert an stellen wo er es nicht darf. Aber eins ist gut er kuschelt viel mehr mit uns.

Wie gesagt ein Katzenbaum ist was sehr gutes für die Katze aber was man doch beachten muss die Katze sollte nicht zu jung sein weil sie kann sich da mal ganz schnell verletzen.

***Fazit:***

Jede Hauskatze sollte so ein Baum im Wohnzimmer stehen haben. Sie werden auch sehr viel Spaß haben an so ein Baum. Meine Freundin und ich schauen oft so genau zu das wir alles im Tv verpassen. Tausend dinge kann eine Katze damit machen sie werden es merken fast jede Katze wird so ein Baum nutzen glauben sie mir!

Ok danke fürs lesen!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Jenni29Mai80

Spielen, schlafen, abhängen und kratzen.......

ein Testbericht von 2002-10-27 02:20:25 vom 27.10.2002
Empfehlung: ja
Katzen möchten es genauso wie Herrchen und Frauchen gemütlich haben. Ein Plätzchen zum Fernsehen gucken und beim Computer spielen zu sehen, das ist fein.
Wenn es im Bett zu eng ist, möchten sie ein Plätzchen an das sie sich zurückziehen können und vor allem möchten sie einen Ort an dem sie nach Herzenslust ihre Krallen schärfen dürfen. Bei den Tapeten geht ja immer gleich die Schimpferei los…


Gibt es so ein Plätzchen?
Ja!!
Katzen-Kratzbäume!!!

ooooooooooooooooooooooooooooooooooooo

Wie sehen Kratzbäume aus?

Die Standardmodelle bestehen aus einer Schlafhöhle als Standfuß, auf der sich ein Stamm mit Sisal umwickelt befindet. Auf diesem Stamm findet man dann ein oder zwei Liegebretter!
Größere Modelle haben dann mehrere Etagen mit mehreren Liegebrettern zu allen möglichen Seiten, in allen möglichen Größen und Breiten.
Sie können eine Aufbaugröße von 2 Metern in Höhe und Breite haben, auch mehr, auch weniger!

Es gibt Deckenmodelle, die zwischen Fußboden und Zimmerdecke gespannt werden.
(Meiner Meinung nach, gerade für Hauskatzen ein MUSS, da sie an ihnen herum klettern können und ihren natürlichen Bewegungsdrang ausleben können.)

Kratzbäume gibt es inzwischen in zig Variationen. Findet man seine Wunschfarbe nicht, kann man sich auch einen Kratzbaum ganz nach seinen eigenen Vorstellungen zusammen bauen lassen. Diese haben dann natürlich ihren Preis.

ooooooooooooooooooooooooooooooo

Aus welchem Material werden sie gebaut/hergestellt?
Größen, Variationen, Farben, Qualität!!!

Die Kratzstämme „billiger“ Kratzbäume bestehen meistens aus Papprollen die einfach nur mit Sisal umwickelt werden, die Liegbretter, so wie die Schlafhöhlen aus dünnen Spanbrettern die nur an allen Ecken zusammen getackert worden. Überzogen sind sie leider mit Stoff, der total fusselt und auch abfärbt, wenn er nass wird. (z.B. beim Entfernen von Katzenkotze)
Solche Kratzbäume wie sie all zu oft für den kleinen Geldbeutel erhältlich sind kosten bis zu 100 Euro in einfacher Ausführung.

Qualitativ hochwertige Kratzbäume bestehen aus Naturholz, mit richtig dicken und großen Naturstämmen, welche mit gutem Sisal umwickelt sind. Auch die Liegebretter sind stabiler und mit schönem Stoff (welcher nicht abfärbt oder fuselt) überzogen. Außerdem haben sie oft Ränder, damit die Katzen, wenn sie sich kullern oder im Schlaf drehen, nicht herunter stürzen.

Die Preise für die hochwertigen Bäume beginnen, dann aber leider erst ab Summen in Höhe von 100 Euro bis unendlich, für einen Kleinen, den man in schlechterer Qualität bereits für 30-50 Euro bekommen kann.

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Nach eigener Vorstellung zusammen bauen lassen oder selber machen?


Wer seiner Katze einen Teil von sich selber schenken mag und sich in dem Katzenmöbel selber verewigen möchte, nach eigenem Wunsch bauen lassen will, weil er selber nicht so handwerklich begabt ist, oder die Möglichkeiten nicht hat, wird auf dem Markt fündig, denn viele Hersteller bieten für angemessene Bezahlung an, ihren ganz speziellen Kratzbaum nach Wunsch herzustellen.
Leider sind diese besonderen Dienste nur sehr wohlhabenden Katzenhaltern vorbehalten, denn so ein Kratzbaum auf Wunsch übersteigt schon mal schnell die 500 Euro Marke.

Im Internet wurde ich auf einer interessanten Seite fündig. Ich fand einen Kratzbaum, so wie ich ihn mir selber schon mal auf ein Stück Papier gekritzelt hatte.
770 Euro soll so ein gutes Stück kosten. :o(
Irgendwann, vielleicht bald, erfülle ich mir und meinen Miezen, den Traum von so einem Kratzbaum. Er wäre nicht nur für sie ein Traum von Spiel und Schlafplatz, sondern auch eine Bereicherung für meine Einrichtung.

SELBER MACHEN:

Vor 5 Jahren, nach einem Umzug, bastelten meine Mutter und ich eine Schlafhöhle aus einem stabilen Umzugkarton und verstärkten diesen mit Leisten. Darum klebten wir unsere Teppichreste, die wir noch über hatten.
Als Stamm benutzen wir eine sehr stabile Teppichrolle aus richtig harter und so gut wie unbiegsamer Pappe. Auch um diese klebten wir Teppichreste, die wir an der Naht mit Fußleisten verschraubten.
Nun fuhren wir zum Fressnapf und kauften zwei Liegebretter die bereits mit buntem Plüsch-Stoff überzogen waren und eine Hängematte für Katzen, die zwei Liegebretter und eine Schlafmulde hat, passend zu den Teppichresten.
Die Bretter kosteten wenn ich mich recht erinnere an die 30 DM pro Stück. Die Hängematte war sehr teuer. Ca. 80 DM *grübel*
Die zwei Bretter und die eine Seite befestigten wir mit Winkeln an dem Stamm, was leider so keine ganz Wackel-Freie Konstruktion ergab, die andere Seite der Hängematte
schraubten wir mit einer Schraubzwinge am Fensterbrett fest.

Unsere eigene Kreation stand da so immerhin ein Jahr. Im Laufe der Zeit nicht mehr so ganz schön an zu sehen, weil Teppich eben nicht so viel aushält wie Sisal und Papprollen nicht so viel wie Holzstämme. Aber der Kratzbaum, war was er war. Unser kätzisches Wunder :o)

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Wo kann man sie kaufen/bestellen oder bauen lassen?

Zoohandlungen, Tierfachgeschäfte wie z.B. Zooplus, Zoobusch und Fressnapf haben eine kleine Auswahl im Angebot zu noch erschwinglichen Preisen und mittlerer Qualität.

Außerdem gibt es Versandhäuser wie z.B, Pussy-Versand. Über das Internet (www.Pussy-Versand.de) kann man sich einen Katalog zu schicken lassen. Die Preise lassen einem dann schon mal den Atem stocken, was nicht heißen soll, dass die Kratzbäume es nicht wert sind.
Pussy passen ihre Modelle auch den Wünschen des Kunden an.
Wenn ich ein Deckenmodell von ihnen bestellen wollen würde, will ich auch irgendwann, hätte ich schon das erste Problem.
Die Standardgröße der Deckenmodelle ist meistens 2,20 m bis 2,60 m hoch.
Da ich in einem alten Fachwerkhaus wohne, sind die Decken hier aber an der höchsten Stelle, gerade mal 2,00 m bis 2,20 m hoch. Also würde Pussy ihn für mich anpassen, so das ich eine flexible Aufbaugröße von 2,00 m bis 2,20 erreiche.
Ein toller Service, wie ich finde.

Einen Anbieter, der Kratzbäume nach persönlichem Bauplan entwirft gibt es unter
www.Kratzbaumschmiede.de (Super Seite, auf der man schon unzählig entworfene Kratzbäume begutachten und auch bestellen kann. Da gerät der Katzen -und Kratzbaumliebhaber ins träumen. Sind sehr teuer, aber ihr Geld ganz sicher wert)


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Katzen und Menschen Erfahrung mit Kratzbäumen und meine Meinung:

Wir besitzen zwei Kratzbäume was anbetracht unserer Mitbewohneranzahl noch zu wenig ist. Wir haben 6 Katzen und all zu oft beginnen kleine oder große Machtkämpfe um die beliebten Plätze.

Der Kleine unserer zwei Kratzbäume ist ca. 1,20 m hoch, hat zwei Liegebretter die sich in beliebige Richtung drehen lassen. Außerdem besteht der Standfuß aus einer Schlafhöhle.
Er ist blau (meine Lieblingsfarbe) Auf diesen Kratzbaum passen zum schlafen rein theoretisch 3 Katzen. Praktisch ist es aber so, dass jede meiner Katzen auf dem obersten Brett liegen möchte und beleidigt abzieht, wenn dieses besetzt ist um ihr Glück auf den anderem Baum zu versuchen. Gekostet hat mich der Baum im Angebot 49,99 DM, statt 79,99 DM.

MEIN TIP:
Den meisten Katzenhaltern sollte es bekannt sein, das Katzen erhöhte Plätze mögen, von denen aus, sie alles überblicken und beobachten können, darum gilt: Je höher die Kratzbäume sind, desto besser! Außerdem können die Miezen prima an ihnen herauf klettern und sich richtig lang dran hoch strecken, wenn sie sich ihre Krallen wetzen!

Der zweite meiner Kratzbäume ist ein Deckenmodell 2,20m bis 2,60 m, welchen ich um 20 cm kürzen musste (wegen der niedrigen Decken :o)).
Auch dieser war ein „Glücksgriff“ da ich ihn in einem Quelle Prospekt für 79, 95 DM entdeckte (wenn ich mich recht erinnere.)
Deckenmodelle bekommt man sonst selten unter damals 100 DM, heute 50 Euro :o)
Dieser Kratzbaum ist auch ein recht einfacher, mit 3 Liegebrettern plus Standbrett.
Diese sind mit beigen Stoff überzogen.

Was an diesem Kratzbaum so super ist, ist wie ich schon erwähnte, dass die Katzen an dem langen Stamm herauf klettern können. Außerdem können sie sich beim Krallen wetzen richtig strecken.
Meine sechs süßen Mäuse sind zwar keine Wohnungskatzen, trotzdem hält der Kratzbaum/Stamm oft genug als Spielzeug und Kletterobjekt her. :o)
Drauf geschlafen wird so wie so.

Was ich an beiden Bäumen, vor allem dem Großen inzwischen bemängele ist das die Liegebretter keine Kanten besitzen. Also keine Schutzfunktion vor Abstürzen bieten.
Wenn es beim Spielen passiert ok, es handelt sich ja nicht um lebensgefährliche Höhen. Aber wenn sie schlafen und sich drehen, hörte ich es schon oft rummsen und knallen, weil wieder einen Abflug gemacht hat. Dabei passierten schon mal kleine Missgeschicke, wie ein humpelndes Bein für ein Stündchen, weil sie unglücklich aufgekommen sind. Nach solchen Aktionen dachte ich mir, das es ihnen eigentlich nicht noch mal passieren dürfte, doch weit gefehlt… RUMMS :o)

Was ich damit sagen will ist. So wie ich es in Zukunft beherzigen werde, sollte jeder der seiner Katze einen wirklichen Gefallen tun will, etwas mehr Geld investieren um Abstürzen vor zu beugen und schlechter Qualität aus dem Weg zu gehen.
Wirklich empfehlenswert sind nur Naturholzstämme mit Sisal und hochwertige Bezüge, nicht irgendein abfärbender Billigstoff der auch noch fusselt.

FAZIT: Meine Katzen und ich haben riiieeeesen Spaß mit den Kratzbäumen, wenn sie drauf schlafen und spielen und ich ihnen dabei zu sehen kann :o)
Ich trete sie nachts nicht ungewollt aus dem Bett und wir haben alle Platz vor dem PC und Fernseher, weil die Katzen auf dem Kratzbaum fernsehen und wir Menschen auf dem Sofa, nachdem wir uns dazwischen gedrängt haben und die Katzen wegen Beengungsgefühlen auf ihren Platz gehen :o) 2 Menschen, 1 Hund und 6 Katzen auf einem Dreier-Sofa, das ist dann doch zu viel :o)

Akzeptanz beim Tier: SEHR GUT
!!! :o) Das ist ihr großes Glück, das sie Stämme zum Krallen wetzen benutzen und nicht meine Tapete... Krallenlos wäre doch echt blöd....... :o)

Jenni


Sollten noch Fragen offen sein, fragt mich, ich helfe weiter, wenn ich kann!
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Basta

Heute schauen wir mal auf Dich herab!!

ein Testbericht von 2002-10-24 08:37:20 vom 24.10.2002
Empfehlung: ja
Heute schauen wir mal auf Dich herab!!



Heute lassen wir einmal unsere Basta-Mamma einmal beiseite, denn wir, Sina und Susi wollen auch mal was schreiben. Wir beide sind aus dem Tierheim, aus dem uns unser Frauchen geholt hat. Eigentlich wollte sie ja nur 1 Katze, aber da wir ja eine Familie waren, hatte sie uns halt alle zwei genommen.
Da alles sehr schnell gegangen ist mit dem abholen hatten wir noch nicht alles was wir brauchten. Vor allem fehlte ein Kratzbaum und wir tobten uns die ersten Tage am Sofa aus. Das nahm Frauchen nicht hin obwohl es uns Spass machte. Also schleppte sie eines Tages einen Kratzbaum mit nach Hause. Darüber wollen wir einmal berichten.

********************

Was für ein Paket sie da anschleppte..hihi...wollen mal schauen was da alles zum Vorschein kommt. Upps, zwei große Kasten und ein Ring und vier Stangen, die mit einem Seil umzogen waren. Frauchen nahm so einen komischen Zettel in die Hand und begann das Ding aufzubauen. Nach zwei Stunden kehrten wir ihr den Rücken, denn da war ein Fluch zu hören. Falsch zusammen gebaut konnten wir nur noch hören. Aber endlich stand unser Kratzbaum und wir bestaunden das Werk. Oh, der war aber schön groß, mindestens 1,50Meter. Klasse und nun mal raufgesprungen und was sahen unsere Augen. Gleich zwei Höhlen in denen wir uns verstecken konnten. Aber erst wurde einmal gestritten wem welche Höhle gehört. Ich, Susi 1 Jahr alt habe dann gewonnen, denn meine Mutti, die Sina, ist schon 7 Jahre alt und doch nicht mehr so flink.

Die Höhlen und der übrige Teil ist mit weichen Velour ausgelegt und das ist so schön kuschelig. Was soll denn der Strick da an den Stangen? Aber da half uns Frauchen und zeigte uns, dass wir damit unsere Krallen, abwetzen konnten. Da wir ja Hauskatzen sind ist das natürlich sehr nützlich für uns,denn wenn die Krallen zu lang werden, bleiben wir ja immer am Teppich hängen. Schon einmal ein Plus für uns.

Aber für was sollte der Ring sein? Wir sind doch keine Springkatzen oder im Zirkus. Hineinlegen in den Ring. Hilfe, der ist zu klein und wir hängen da nur drin, sehr unbequem für zwei Katzen. Für eine kleine Katze ganz schön aber den rühren wir nicht mehr an.

Da wir zwei ja Perserkatzen sind gehen uns natürlich auch mehr Haare aus. Aber da nimmt Frauchen eine Bürste oder den Staubsauger und schon haben wir wieder eine saubere Wohnung. Manches Mal geht sie aber auch mit einem Dampfreiniger auf unser Haus los, aber da verschwinden wir lieber. Sie sagt dann immer, dass das immer mal sein muss um auch die Milben usw. zu entfernen. Die kleinen Decken im inneren unserer Höhle können leicht gewaschen werden und ausserdem sind sie Schutz gegen die Schrauben, die im inneren für Festigung sorgen.
Also alles in allem leicht zu pflegen, obwohl der Stoff eine gelbe Farbe hat.


Warum einen Kratzbaum fragten wir Frauchen und sie gab uns Antwort.
Also erst einmal für euere Krallen und dann könnt ihr euch auch verstecken, denn das macht ja eine Katze gerne. Sie will halt nicht auf den Boden schlafen, sondern liebt die Höhe und das bequeme. Manches mal ärgert uns Knuddelinchen, denn die eine Höhle lässt sich verstellen und da dreht sie dann immer dran, dass es uns immer ganz schwindelig wird. Aber dafür ärgern wir sie auch wieder. Denn wenn es ans das tägliche kämmen geht und wir den Kamm nur sehen, sind wir verschwunden in unserer Höhle. Dort findet sie uns nämlich nicht... miau.
Allerdings schleppt uns Frauchen auch immer mal zum Tierarzt..igitt, der dann unsere Krallen immer mal nachschneidet. Denn alles bringt man mit dem Sisalseil doch nicht weg.


Wo gibt es denn Kratzbäume zu kaufen? Also in Baumärkten und im Zoogeschäft.
Unseren hat Frauchen im Zoogeschäft gekauft, da es dort Angebote gegeben hat.
Obwohl er so groß ist, zahlte sie nur 80 Euro dafür. Für diese Ausstattung die dieser Kratzbaum hat war er sehr günstig finden wir.

Damit wir nicht nur Blödsinn machen hat Frauchen uns kleine Gummibällchen an eine Schnur gehängt und so können wir auch spielen.


Zum Schluss möchten wir uns noch bei Frauchen bedanken für diesen schönen Kratzbaum, den wir nie mehr hergeben. So und nun ziehen wir uns wieder in unsere Höhlen zurück, denn es ist doch sehr anstrengend Berichte zu schreiben.
Übrigens liegen wir jetzt auch immer öfter mal zu zweit in einer Höhle, die groß genug ist. Da kuscheln wir dann miteinander.....
Der Kratzbaum ist ein Allrondstück ob zum abwetzen der Krallen, als Schlafplatz, zum Ausruhen, zum spielen und austoben oder um sich zu verstecken.

Wir geben unseren Kratzbaum alle fünf Sterne!


Euere Sina und Susi, die noch niemanden gekratzt oder gebissen haben......miau, miau und unser Frauchen Basta, die heute sooo faul war.
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sil007

Das wichtigste wenn man Katzen hat...

ein Testbericht von 2002-10-23 06:55:33 vom 23.10.2002
Empfehlung: ja
Wie schon in der Überschrift steht, ist dies neben dem Katzenklo natürlich der wichtigste Gegenstand in einem Katzenhaushalt.

Ich habe seit 12 Jahren 2 von den SÜSSEN. Micky und Minny - sind Geschwister und würde sie von einander trennen.

Jedenfalls als ích sie damals bekommen hatte, hatte ich natürlich gar keine Ahnung von Katzen. Und so dachte ich, denn Baum kann man dann später kaufen.

Immer wenn ich nach Hause kam hatten sie was anderes zerlegt oder die Couch hatte weitere Kratzer. Die Tapetten sahen auch nach einer Weile nicht mehr ganz so toll aus.

Eine Freundin erklärte mir dann, dass sie einen Baum für Ihre Krallen brauchen.

Ich zog los um einen zu besorgen.

Fand dann auch einen - natürlich viel zu klein. Konnten sich nicht mal daran strecken.

Dann kam mir die geniale Idee.

Ich kaufte einen Stamm (ca.2 m) und zwei Bretter. Die Bretter zog ich Teppichreste. Um den Stamm wickelte ich ein dickes Seil aus einem Anglershop. Dann mußte ich nur noch oben und unter die Bretter befestigen.

Fertig war ein super und vor allem günstiger Kratzbaum.....

Ein Tipp noch - die Kleinen waren so begeistert, dass sie mit Anlauf hochrannten und er erstmal umfiel. Also einfach an der Wand befestigen.

Heute haben sie in jeden Zimmer einen Baum - damit sie sich austoben können. Meist nutzen sie es auch als sicheren Schlafplatz (wegen der Höhe) wenn Besuch da ist.

Also wer Katzen hat sollte nicht die übertriebenen Preise zahlen, die sie für große Kratzbäume verlangen .... selber machen.
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bigmanu

Zwei Löcher in der Wand, die mich zum weinen bringen :o(

ein Testbericht von 2002-10-21 14:18:45 vom 21.10.2002
Empfehlung: ja
Letzte Woche hat es mich mal wieder gepackt, ich musste mein Wohnzimmer unbedingt mal komplett umräumen. Ab und zu habe ich diese Anwandlung, und dann werden Möbel gerückt und am Abend kommt mein Mann dann in ein völlig anders Zimmer *ggg*. Als ich einen kleinen Schrank beiseite räumte, entdeckte ich zwei Löcher in der Wand, die mir sogleich die Tränen in die Augen trieben. Dort war nämlich einmal der Katzbaum meiner beiden Kater befestigt, da sie immer mit so viel Schwung rausgesprungen sind, so das er manchmal umkippte. Seit zwei Jahren steht jetzt der Schrank davor, um diese Löcher zu verdecken. Ich beschloss dann auch, das er weiterhin dort stehen sollte.


Schon als unser erster Kater noch ganz klein war, und von mir noch die Flasche bekam, kauften mein Mann und ich ihm einen Kratzbaum. Wir wollten ihn gleich von Anfang an daran gewöhnen, an diesem zu Kratzen und unsere Möbel zu verschonen. Den ersten Kratzbaum haben wir in einer Tierhandlung in unserer Nähe gekauft, er hat damals so um die 150,00 DM gekostet. Von der Ausstattung war er wirklich schön, und er wurde auch immer eifrig benutz, und auch umkämpft, als wir uns einen zweiten Kater aus dem Tierheim holten.


Unser erster Katzbaum war mit grauem plüschigem Stoff bespannt, und ca. 1,20 bis 1,40 hoch. So genau kann ich es gar nicht mehr sagen. Unten verfügte er über eine Höhle, die unser zweiter Kater als sein Gebiet beanspruchte. Dann kam eine Katzsäule, mit Sisal umwickelt, darauf eine kleine Plattform mit einer Plüschbespannten Rolle daran. Und ganz oben war wieder eine Plattform, die unser erster Kater, Mickey, für sich beanspruchte. Diese obere Plattform wurde immer heiß umkämpft von den beiden, weil sie dort alles im Blick hatten und sich wohl wie die Könige der Wohnung vorkamen.


Eigentlich stand der Kratzbaum sehr stabil, nur wenn die Kater mit vollem Tempo auf die obere Plattform sprangen, dann wackelte er doch bedenklich, und ist auch einige male umgekippt. Deshalb schraubte mein Mann den Kratzbaum an der oberen Platte mit Hilfe von zwei Winkeln an die Wand, damit er sicher stehen bleibt. Die beiden haben es aber trotzdem einmal geschafft, die Halterung aus der Wand zu reißen. Danach musste mein Mann neu bohren und noch längere Schrauben nehmen.


Unser erster Kratzbaum hielt ganze 3 Jahre, dann war er erledigt. Nicht nur, das die sisalbespannten Säulen total abgekratzt waren, auch die Verschraubung war teilweise gebrochen, weil die beiden mit solch enormer Kraft und mit solchem Schwung an diesem Kratzbaum herumtobten. Sie waren aus Sicherheitsgründen Wohnungskatzen, und mussten ihre Kraft und Energie ja irgendwo loswerden. Das Sisal hätten wir ja noch erneuern können, aber die gebrochenen Stellen waren nicht mehr zu reparieren, und der Baum wurde recht wackelig und unsicher. Deshalb kauften wir dann auch einen neuen und stellten den alten mit an die Straße zum Sperrmüll. Dort blieb er nicht lange, da er noch vor der Abholung von ein paar Katzenliebhabern mitgenommen wurde, die versuchen wollten ihn zu restaurieren. Ich bezweifle, das sie viel Freude damit gehabt haben.


Den zweiten Kratzbaum haben wir dann beim Pussy Versand bestellt, und er war ähnlich aufgebaut wie der erste. Nur die Höhle unten fehlte, dafür gab es aber eine Art Beistellhöhle, welche die Form eines Dreieckes hatte. An der Seite hatte diese Hohle nochmals eine Kratzfläche, an für sich hatte dieser Kratzbaum mehr Kratzflächen als unser erster. Er hat dann auch gleich mehr gekostet, wir haben so um die 200,00 DM dafür gezahlt.


Auch diesen Kratzbaum mussten wir an der Wand anschrauben, es ging einfach nicht anders. Unsere beiden Kater haben diesen Kratzbaum immer eifrig benutzt, und die Möbel weitgehend geschont. Doch als unsere Kinder kamen, waren sie so eifersüchtig, das sie an allem gekratzt haben, nur nicht an ihrem Kratzbaum. Das Ende vom Lied war, das wir die beiden weggeben mussten, als sie unsere Wohnung fast völlig zerstört haben (zerkratzt und alles angepinkelt). Aber sie sind in gute Hände gekommen, und leben jetzt auf einem einsamen Bauernhof und haben viel Freigang. Den Kratzbaum habe ich dem neuen Besitzer mitgegeben, der sich darüber sehr gefreut hat. Wir halten immer noch Kontakt, und den Kratzbaum gibt es immer noch. Scheinbar ist er stabiler als sein Vorgänger gebaut, oder es liegt an dem Freigang, den die beiden jetzt haben.


Aus meiner Erfahrung heraus würde ich immer wieder einen Kratzbaum für Katzen kaufen. Sicherlich kann man auch selber einen basteln, aber uns gefielen die gekauften sehr gut, und so viel Arbeit wollte sich mein Mann damals nicht machen. Wir haben unsere Kratzbäume noch mit Katzenspielzeug ergänzt, und es gab nie Schwierigkeiten (bis zuletzt), unsere beiden Kater haben sie problemlos angenommen. Die einzigen Möbel, die sie vor der Geburt meiner Kinder je angekratzt haben, waren die Tischbeine meines Wohnzimmertisches. Die müssen wohl zu verlockend gewesen sein *ggg*.


Mein Fazit:
Für Wohnungskatzen, die wie die unseren nie nach draußen kamen, ist es einfach notwendig, einen Kratzbaum zu kaufen oder selber zu bauen. Man sollte darauf achten, das er stabil ist und ihn zur Sicherheit anschrauben, wenn die Möglichkeit vorhanden ist. So ein Kratzbaum ist meiner Meinung nach nicht nur eine Möglichkeit die Krallen zu pflegen und die Möbel zu schonen, er bietet den Katzen auch viele Spielmöglichkeiten und kann deshalb ruhig etwas ausgefallen sein. Eine Höhle muss meiner Meinung nach sein, und auch eine Rolle kann ich nur empfehlen. Von mir deshalb auch eine uneingeschränkte Weiterempfehlung für die Anschaffung eines Kratzbaumes und alle fünf Sterne. Mir sind ja leider nur die Bohrlöcher geblieben, und es gab keinen Tag in den letzten zwei Jahren, an dem ich meine beiden Kater nicht vermisst hätte.


Gruss von Eurer BigManu
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Irias

Paulchen hat auch einen ..

ein Testbericht von 2002-10-20 07:54:27 vom 20.10.2002
Empfehlung: ja
Kratzbäume gibt es in vielen mehr oder weniger dekorativen Ausführungen käuflich zu erwerben. Die Preise für die meist recht kunstvoll gestalteten Bäume können leicht die 100 Euro übersteigen. Trotz der recht hohen Preise sollte jede Katze einen Kratzbaum zur Verfügung haben. Handwerklich begabte Menschen können natürlich auch selbst zum Werkzeug greifen und den idealen Kratzbaum selbst bauen.

Eine Katze benötigt eine Möglichkeit im ihre Krallen zu schärfen und auch um den Ausstreck- und Einziehmechanismus zu trainieren und zu stärken. Sie zeigt damit anderen Katzen ihre Überlegenheit und kann Stärke demonstrieren. Auch Ärger wird durch das kratzen abreagiert und das Bemühen um Aufmerksamkeit kann der Anlass für eine Kratzattacke sein.

Auch Paulchen hat wie all seine Vorgänger einen Kratzbaum, der allerdings nicht aus dem Fachhandel stammt, sondern von einem bastelfreudigen Menschen anhand eines Bildes nachgebaut wurde.

Der ideale Kratzbaum für eine Katze ist gleichzeitig ein Kletterbaum und sollte mit mehreren Plattformen ausgestattet sein. Katzen lieben es von einer erhöhten Position ihre Umgebung zu betrachten. Die verschiedenen Ebenen laden eine bewegungsfreudige Katze zum herumklettern und turnen ein. Der Stamm eines Kratzbaums sollte mit Sisal umwickelt sein, da das Material sehr robust ist und häufige Kratzattacken problemlos übersteht. Paulchens Kratzbaum hat 3 verschiedene Ebenen, die mit einem filzartigen Bezug versehen sind. Auch eine runde „Höhle“ ist an dem Kratzbaum befestigt, da viele Katzen gerne aus einem Versteck beobachten.

Zu beachten ist, dass an dem mit Sisal umwickelten Stamm und natürlich auf den Plattformen keine Nägelköpfe oder andere spitze Befestigungsmöglichkeiten herauskommen. Beim kratzen können die Nägel Verletzungen im Ballen oder zwischen den Krallen zur Folge haben. Ist der Stamm schon kräftig bearbeitet worden, muss natürlich im Laufe der kontrolliert werden, ob keine Nägel oder bereits abgekratzte Holzsplitter durch das Sisal hervorgekommen sind. Nach einer gewissen Zeit muss dann der Stamm neu umwickelt werden um zu vermeiden das die Katze schon das Holz bearbeitet.

An einigen Kratzbäumen sind zusätzlich an Bändern Bälle oder anderes Spielzeug befestigt, das freihängend die Katze zum spielen motivieren soll. An unserem Kratzbaum sind keine dieser Spielzeuge, da ich es für recht gefährlich halte. Die Katze könnte sich während des Spielens in den Bändern verfangen und sich schwere Verletzungen zuziehen, wenn sich die Bänder um ihren Körper wickeln.

Sehr wichtig ist bei einem Kratzbaum die Standfestigkeit. Wenn die Katze auf den Emporen herumturnt oder Anlauf nimmt und auf eine der Plattformen springt, darf es auf keinen Fall vorkommen, dass der Baum umfällt. Viele der Kratzbäume die es käuflich zu erwerben gibt, haben eine sehr kleine Grundfläche, sodass die Bäume teilweise schon bedenklich schwanken, wenn ein starker Kater zu einer heftigen Kratzeinlage ansetzt. Es empfiehlt sich auf jeden Fall den Kratzbaum an der Wand, der Decke oder dem Fußboden zu befestigen.

Wenn wir nun unseren Kratzbaum gekauft, oder gebaut haben, stellt sich natürlich die Frage wie ich meinem lieben Tier erkläre, dass er sich doch bitte an seinem Kratzbaum und nicht an meinen Möbeln austoben soll.

Der Kratzbaum sollte möglichst auf dem Weg zum Futterplatz der Katze stehen, damit sie täglich an ihm vorbeilaufen muss. Jungen Katzen kann man das Kratzen am Baum noch beibringen, indem man ihre Vorderpfoten nimmt und ihr vorsichtig die Kratzbewegungen am Baum zeigt. Bei meinem alten Herrn gestaltete sich das etwas schwieriger. Er schaute mich recht belustigt an und trottete nach der Kratzsimulation davon um sein erlerntes Wissen an meinem Korbstuhl zu testen.

Eine Möglichkeit die Katze an den Kratzbaum zu gewöhnen, ist ein Kleidungsstück des liebsten Menschen der Katze über den verschmähten Kratzbaum zu hängen. Katzen schärfen nicht nur ihre Krallen beim kratzen, sondern markieren auch auf diese Art. Diese Markierungen mit ihren Duftstoffen hat nicht nur den Zweck ihr Revier zu kennzeichnen, sondern sie bekunden auch ihre Zuneigung dadurch. Riechen sie nun ihren Menschen am Kratzbaum, wird daran gekratzt um Wohlbefinden durch die Duftstoffe zu bekunden.

Hat die Katze sich allerdings bereits eine andere Kratzmöglichkeit gesucht wird es meist sehr schwer sie davon wieder weg zubekommen. Manchmal hilft es das Möbelstück zu verrücken oder die zerkratzen Stellen mit einer glatten Folie zu überdecken. Bei Paulchen war auch diese Aktion sinnlos, der schönste und zweckmäßigste Kratzbaum hat ihn überhaupt nicht interessiert, sondern ein der alter Korbsessel ist weiterhin sein Kratzbaum.

Paulches Vorgänger Tiger (Gott hab ihn selig) war allerdings von unserem selbstgebauten Kratzbaum begeistert. Die Gesamthöhe von ca. 1,80 m hat ihn dazu angeregt diverse Kletterübungen zwischen den verschiedenen Plattformen einzulegen und auch in der Höhle hat er sich oft versteckt und dann zum „Angriff“ angesetzt. Wir haben den Kratzbaum zusätzlich an der Decke befestigt, was zwar nicht so wahnsinnig dekorativ aussah, aber aufgrund der intensiven Nutzung durch Tiger nötig war.

Der Sisal umwickelte Stamm wurde von mir einmal im Jahr neu umwickelt, da ich vermeiden wollte, das er bis auf das Holz kratzt und ich einen Holzsplitter übersehen könnte und der Kater sich Verletzungen zuzieht.

Auf die Optik kommt es bei einem Kratzbaum sicher weniger an. Er muss den Ansprüchen der Katze angepasst sein, stabil und zweckmäßig ausgestattet und aufgebaut. Springen, klettern und kratzen gehört zu den Instinkten einer Katze, auf die auch wenn das Tier in der Wohnung lebt Rücksicht genommen werden muss. Im übrigen sollten auch Katzen mit Freilauf einen Kratzbaum haben, da sie nicht nur in der Natur ihren Kletter- und Kratzwünschen nachgehen.
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Produktbeschreibung Katzenkratzbäume

 
Allgemeine Informationen Katzenkratzbäume
gelistet seit: 02.09.2003
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Allgemeine Informationen
Themenbereich: Zubehör 
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