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| Spezielle Wirtschaftslehre: Kaufmann/Kauffrau für Bürokommunikation Lehr-/Fachbu |
21,95 € |
27T 7Std. | 0 | ||
| Rechnungswesen, Kaufmann / Kauffrau für Bürokommunikation, Arbeitsheft zum Buchf |
4,95 € |
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| Spezielle Wirtschaftslehre. Kaufmann / Kauffrau für Bürokommunikation, Kleinböck |
1,00 € | 1T 4Std. | 0 | ||
| Abschlussprüfungen inkl. Lösungen KfB Kaufmann / Kauffrau für Bürokommunikation |
1,00 € | 1T 6Std. | 0 | ||
| Zwischenprüfung Kaufmann für Bürokommunikation |
1,00 € | 2T 1Std. | 0 | ||
| Normtest Kaufmann/Kauffrau für Bürokommunikation, Abschlussprüfung KfB Buch Eins |
1,00 € | 2T 4Std. | 0 | ||
| Kaufmann/Kauffrau für Bürokommunikation normtest Zwischenprüfung |
1,00 € | 2T 5Std. | 0 | ||
| Alle Angebote für Kaufmann/frau - Bürokommunikation | |||||
Bewertung
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![]() KfB - die Basis von jedem kaufmännischen Beruf!!ein Testbericht von Denise1232003-02-14 13:57:41 vom 14.02.2003 Empfehlung: jaAls ich in der 10. Klasse in der Realschule war und es langsam ans bewerben ging, stellte auch ich mir die Frage wo ich mich denn überhaupt bewerben sollte. Da ich im kaufmännischen Zweig war und sich irgendwie alle für eine Bürotätigkeit entschieden hab und das auch so ziemlich das einzige ist, was in meiner Umgebung ausgebildet wird, hab ich mich dann auch dazu entschieden mich in der Richtung zu bewerben. Anfangs wollt ich eher so in Richtung "Steuerfachangestellte" oder "Rechtsanwaltsfachangestellte". Da ich aber doch noch nicht so recht arbeiten wollte, hab ich mich auch noch in der FOS (FachOberSchule)angemeldet. In der Zeit hab ich ziemlich viele Bewerbungen geschrieben und hatte auch sehr viele Vorstellungsgespräche. Naja, auf jeden Fall hab ich 3 Ausbildungsstellen, die ich bekommen hätte erst mal abgelehnt, weil ich mich dann entgültig(?) für die FOS entschieden hab. Damit hatte sich das auch eigentlich für mich erledigt, nur dann hat sich noch ein Ausbildungsbetrieb gemeldet, dass ihnen meine Bewerbung (als Kauffrau für Bürokommunikation) gut gefallen hätte und ich doch mal zu einem Vorstellungsgespräch vorbeikommen sollte. Verlieren konnte ich ja nix und deswegen bin ich da dann halt mal hin. Es ist eigentlich auch ganz gut gelaufen und der erste Eindruck war auch gar nicht mal so schlecht. Aber das Vorstellungsgespräch ist dann bei mir auch in Vergessenheit geraten, weil sich der Betrieb fast 2 Monate nicht gemeldet hat. Ende Juni haben sie sich dann doch nochmal gemeldet und da war ich mal wieder in so einer Phase in der ich doch lieber ein bisschen Geld verdient hätte und keine Lust auf Schule hatte. Außerdem war das mit dem Ausbildungsbetrieb recht praktisch, weil er nur 5 Minuten zu Fuß von mir entfernt ist. Und wie man sich jetzt schon denken kann, hab ich halt dann zugesagt und kurze Zeit später auch den Ausbildungsvertrag unterschrieben. -- Ausbildungsbeginn Am 1.9.2000 habe ich dann meine 3-jährige Ausbildung als Kauffrau für Bürokommunikation in einer kleinen Aktiengesellschaft begonnen. Mit mir hat auch noch eine andere Auszubildende ihre Ausbildung begonnen. Gleich am ersten Tag hat sich herausgestellt, dass da nichts so ist wie es eigentlich sein sollte. Niemand kannte sich mit irgendwas aus, was uns Auszubildende anbetraf. Unser Ausbilder gehörte gar nicht zu der Firma in der wir unsere Ausbildung machen, sondern in einer anderen, an der unsere Firma wiederum nur beteiligt ist. Es war halt alles recht durcheinander. Gleich am ersten Tag durften wir erstmal den Sitzungssaal und die Gästezimmer putzen, da kurz vorher Hauptversammlung war.... -- Ausbildung in meinem Betrieb Anfangs hat mir die Arbeit in meinem Betrieb schon noch recht gut gefallen. Aber auf die Dauer kann ich mir was besseres vorstellen, als den ganzen Tag nur Unternehmensprofile o.ä. zu kopieren, Ablage zu machen, ans Telefon zu gehen, Aktionärsbriefe versenden, Büromaterialbestellungen zu machen und mich um den Postein- und ausgang zu kümmern. Leider ist es nie genug Arbeit, dass man sich damit die ganzen 8 Stunden beschäftigen kann. Nur gut, dass wir 2 Auszubildende sind, ein eigenes Büro haben und uns auch recht gut verstehen. Ansonsten wär die Zeit gar nicht auszuhalten. Ich finde es auch dumm, dass meine Ausbildung 3 Jahre lang immer das gleiche ist, da wir keine Abteilungen haben. Auch wenn vieles in der zeitlichen und sachlichen Gliederung zur Ausbildung, darf ich das gar nicht machen. Trotzdem will ich zu dieser Gliederung näher eingehen, weil man sich ja im Normalfall schon so ungefähr dran halten sollte. Sie sollte Grundlage für die Ausbildung sein. Zu jedem Punkt kann der Ausbildungsbetrieb immer noch eintragen wieviele Monate man in der angegebenen Abteilung ist. -- Sachliche und zeitliche Gliederung zur Ausbildung 1) Der Ausbildungsbetrieb -Stellung des Ausbildungsbetriebes in der Gesamtwirtschaft -Berufsbildung -Arbeitssicherhe it, Umweltschutz und rationelle Energieverwendung 2) Organisation und Leistungen -Leistungserstellung und Leistungsverwertung -Betriebliche Organisation und Funktionszusammenhänge 3) Bürowirtschaft und Statistik -Organisation des Arbeitsplatzes -Arbeits- und Organisationsmittel -Bürowirtschaftliche Abläufe -Statistik 4) Informationsverarbeitung -Textverarbeitung -Schr eibtechnische Qualifikationen, Textformulierung und -gestaltung -Bürokommunikationstechniken -Automa tisierte Textverarbeitung 5) bereichsbezogendes Rechnungswesen -Kaufmännische Steuerung und Kontrolle -Aufgaben des bereichsbezogenen Rechnungswesens 6) bereichsbezogene Personalverwaltung -Grundlagen des betrieblichen Personalwesens -Aufgaben der bereichsbezogenen Personalverwaltung 7) Assistenz- und Sekretariatsaufgaben -Kommunikation und Kooperation im Büro und Bürokoordination -Bereichsbezogene Organisationsaufgaben -Fachaufgaben einzelner Sacharbeitsgebiete -- Ausbildungsverkürzung Da ich eigentlich nicht vorhabe noch so lange in meinem Ausbildungsbetrieb zu bleiben und weil ich in der Schule nicht schlecht war, habe ich einen Antrag auf vorzeitige Zulassung zur Abschlussprüfung gestellt. Diesen kann man stellen, wenn folgende Kriterien zustimmen: -die Leistungen in Schule und Ausbildungsbetrieb müssen es gerechtfertigen (d.h. in den Prüfungsfächern darf man im letzten Zeugnis nicht schlechter als 2,5 sein) -der Ausbildungsbetrieb SOLLTE zustimmen (jedoch ist es nicht UNBEDINGT erforderlich, d.h. wenn der Ausbildungsbetrieb keinen guten Grund hat, der dagegen sprechen würde, wird man i. d. R. trotzdem vorzeitig zugelassen) Das schlimmste an dem Antrag ist, dass man sehr viele Anlagen (z.B. Berichtsheft, Zeugnis vom letzten Schuljahr, Zeugnis des Schulabschlusses, Zustimmung vom Ausbildungsbetrieb, Zustimmung der Berufsschule, Lebenslauf, zeitliche und sachliche Gliederung...........) Auf jeden Fall wurde mir die Ausbildungsverkürzung bewilligt, so dass ich statt 3 Jahren Ausbildung nur noch 2,5 Jahre machen muss. Wer rechnen kann weiß, dass ich in 3 Monaten fertig bin. Da gilt es aber dann auch einiges aufzuholen, was ich noch nicht gelernt hab. Dazu werd ich dann später noch mal drauf eingehen. -- Berufsschule Bevor ich näher auf die Berufsschule eingehe, zuerst mal eine Aufstellung der Fächer und Schultage in den verschiedenen Ausbildungsjahren. 1. Ausbildungsjahr (1 Tag mit 10 Schulstunden) Fächer: -AWL -Rechnungswesen -De utsch -Religion -Sozialkunde -Projektarbeit -E nglisch 2. Ausbildungsjahr (2 Tage mit je 8 Schulstunden) Fächer: -Auftragsbearbeitung -Kom munikation und Organisation -Textverarbeitung -Informationsvera rbeitung -Englisch -Sozialkunde -Religion -Deu tsch 3. Ausbildungsjahr (1 Tag - NORMAL ohne Ausbildungsverkürzung) -Rechnungswesen -Deutsch -Textverarbeitung -Informationsverarbeitung -En glisch -Kommunikation und Organisation -Religion -Sozialkunde Da ich aber ja Ausbildungsverkürzung beantragt habe, fällt bei mir das 3. Ausbildungsjahr weg und ich bin im Moment in einer Klasse, in der man nur noch Abschlussprüfungen durchmacht und sich für die Prüfung vorbereitet. Das ist immer einmal in der Woche und dauert 6 Schulstunden. Aber auf die Abschlussprüfung will ich wie gesagt erst noch kommen. Die Berufsschule soll dazu dienen, dass man nicht nur den praktischen Teil von dem ganzen lernt, sondern im sogenannten dualen Ausbildungssystem auch näher auf die theoretischen Sachen eingehen kann. Zu der Berufsschule im 1. Ausbildungsjahr will ich noch dazu sagen, dass das keine reine Klasse für KfB (Kaufleute für Bürokommunikation) war, sondern dass da alle kaufmännischen Berufe dabei waren. Deswegen kann auch nicht wirklich ganz spezifisch auf den Beruf selber eingegangen werden. Es war mehr ein Unterricht für Industriekaufleute. Außerdem fand ichs nicht gut, dass man nicht von Anfang an Textverarbeitung gehabt hat, schließlich ist es ja ein Prüfungsfach - praktische Prüfung. Wer sich frägt, was Projektarbeit ist... In diesem Fach werden immer 4 Wochen lang je 1 Stunde Referate vorbereitet, die dann immer zu zweit vorgetragen werden. Das erste Jahr in der Schule hat also wirklich nicht allzu viel gebracht. Es wäre sinnvoller gewesen, wenn mein Ausbildungsvertrag gleich nur auf 2,5 Jahre gelaufen wäre. Dann hätt ich von Anfang an in die Klasse vom 2. Ausbildungsjahr gekonnt. Außerdem sollte jeder, der mittlere Reife hat, gleich nur 2,5 Jahre machen, weil mehr gar nicht mehr notwendig sind! In der Klasse vom 2. Ausbildungsjahr hätte man ohne Probleme auch neu einsteigen können, da sich die wichtigsten Sachen eh nochmal wiederholt haben. Dieses zweite Jahr war auch wesentlich anspruchsvoller. Da musste man schon richtig lernen um gute Noten zu schreiben. Und man sieht ja auch schon an den Fächern, dass es nicht mehr verallgemeinert ist wie z.B. AWL sondern, dass es wirklich berufsspezifische Fächer sind. Mit diesem Schuljahr war ich auch zufriedener als mit dem 1. Jahr. Zu dem NORMALEN 3. Ausbildungsjahr kann ich so leider nicht viel sagen. Aber man sieht ja schon wieder an den Fächern, dass sie berufsspezifisch sind und da geht es eigentlich auch so weiter wie es in dem 2. Jahr aufgehört hat. In dem 3. Ausbildungsjahr mit Ausbildungsverkürzung macht man - wie vorher schon angesprochen - nicht mehr viel. Man bereitet sich nur noch ca 10 Schultage lang auf die Abschlussprüfung vor. Unser Lehrer teilt uns dazu immer Prüfungsaufgaben auf, die wir als Hausaufgabe machen sollen. Diese besprechen wir dann ausführlichst in der Schule. Naja, auch wenn viele was gegen Berufsschule sagen. Für mich ist es eine willkommene Abwechslung zur betrieblichen Ausbildung. Vor allem auch, weil man hier seine Probleme anbringen kann, die man im Ausbildungsbetrieb hat. Man wird dann aufgeklärt darüber, was man dagegen unternehmen kann, oder die Lehrer sprechen sogar selbst mit dem Ausbilder. -- Zwischenprüfung Normalerwei se sollte in der Mitte des 2. Ausbildungsjahres die Zwischenprüfung abgehalten werden. Die Zwischenprüfung ist eigentlich unwichtig. Sie soll den Auszubildenden lediglich zeigen, wie weit sein Wissen schon reicht und ob er noch viele Lücken zu füllen hat. Die Zwischenprüfung dauert 3 volle Stunden und besteht aus 60 Aufgaben zu den Bereichen Bürowirtschaft, Betriebslehre und Wirtschafts- und Sozialkunde. Bei uns ist die Zwischenprüfung im Durchschnitt nicht gerade so gut ausgefallen (3,5). Das lag aber vor allem daran, dass die IHK die Prüfungsaufgaben ab dieser Prüfung überarbeitet haben. Sie waren ab da zwar besser gestaltet, aber auch schwerer. Das Ergebnis und die Lösungen wurden den Ausbildern zugeschickt. Diese sollten normalerweise die Aufgaben mit den Auszubildenden durchgehen. Was aber sehr oft nicht erfolgt, weil es keine Ausnahme ist, dass die Ausbilder sich selbst nicht so damit auskennen. -- Abschlussprüfung Am Ende der Ausbildungszeit findet die Zwischenprüfung statt. Sie besteteht aus schriftlichen, praktischen und mündlichen Teilen. Schriftlicher Teil Bürowirtschaft 30 Aufgaben 60 Minuten (Spezielle Wirtschaftslehre, Datenverarbeitung...) Betriebslehre 30 Aufgaben 60 Minuten (Spezielle Wirtschafslehre, Wirtschaftsrechnen und Statistik, Buchführung, Kosten- und Leistungsrechnung...) Wirtschafts- und Sozialkunde 35 Aufgaben 60 Minuten (Allgemeine Wirtschaftslehre...) Praktischer Teil Informationsverarbeitung und Sekretariats- und Fachaufgaben Es müssen normgerecht Briefe zu bestimmten Situationsaufgaben geschrieben werden, in Excel Formeln eingegeben, Tabellen berechnet, Grafiken ausgewertet werden....) Mündlicher Teil Der mündliche Teil ist, völlig unabhängig davon wie gut jemand in der schriftlichen und praktischen Abschlussprüfung war, Pflicht. Zu der mündlichen Prüfung ist das Berichtsheft (s. einer der nächsten Überpunkte) mitzubringen. Das soll dazu helfen, dass der Prüfling nicht unbedingt gerade Sachen gefragt wird, die er noch nie im Ausbildungsbetrieb gemacht hat. Es wäre ja unsinnig jemanden zu fragen, wie die Gehaltsabrechnung in seinem Betrieb gehandhabt wird und er noch nicht einmal in der Buchhaltung war. -- Abschlussprüfung - Durchgefallen oder Bestanden? Erst heute wurde uns in der Schule wieder erklärt wie des in der schriftlichen Prüfung läuft. Wie dazu der praktische und mündliche Teil noch gerechnet wird, das kann ich leider auch nicht sagen, aber ich werde es in den Bericht ergänzen, sobald ich es weiß. In jeder der 3 schriftlichen Abschlussprüfungen kann man 100 Punkte - d.h. insgesamt 300 Punkte bekommen. Zum Bestehen müssen 2 Bedingungen erfüllt sein. 1. Man braucht einen Notendurchschnitt von 4,5 d.h. man muss 50 % von allen Aufgaben richtig haben. --> Es müssen 150 von 300 Punkten erreicht werden! 2. Man darf zusätzlich nur in einem Prüfungsfach eine 5 haben. Bei einer 6 ist man sofort durchgefallen. Wer 2 5er hat, hat die Möglichkeit im Anschluss an die mündliche Prüfung eine Ergänzungsprüfung machen. diese wird dann 1:2 zu der schriftlichen Prüfung gewertet. --> Man darf nicht schlechter sein als 2 4er und 1 5er! Wer durchgefallen ist, kann die Prüfung ein halbes Jahr später wiederholen. Insgesamt kann man bis zu 3 mal zur Prüfung antreten, wenn man sie bis dahin nicht geschafft hat. Solange verlängert sich das Ausbildungsverhältnis jeweils um ein halbes Jahr pro Durchfallen. So dass man "keinen" Nachteil daraus hat, dass man durchgefallen ist. -- Berichtsheft Während der Ausbildung ist regelmäßig (wöchentlich) ein Ausbildungsnachweis zu führen. In diesen muss eingetragen werden, wann man wie lange was gemacht hat. Dieses Berichtsheft ist auch regelmäßig vom Ausbilder zu unterschreiben. Wenn die Unterschriften im Gegensatz zu dem Nachweis 4 Wochen älter sind, ist so gut wie keine Beweiskraft mehr da. Das schadet einem Auszubildenden dann bei seiner mündlichen Abschlussprüfung. Natürlich kann der Auszubildende auch nichts dafür, wenn der Ausbilder "keine Zeit findet" das Berichtsheft zu unterschreiben. Aber das sind nunmal die Pflichten des Ausbilders und man sollte ihn solange darauf hinweisen, bis man seine Unterschriften hat. Dem Auszubildenden ist übrigens auch die Zeit während der Arbeitszeit zu gewähren, das Berichtsheft zu schreiben. In vielen Betrieben, die viele Abteilungen haben, ist es auch üblich immer einen Abschlussbericht über eine Abteilung zu schreiben. Das ist mir ja aber mit meiner kleinen Aktiengemeinschaft erspart geblieben.. ;-) -- Auszubildendenvergütung Da ist es auch wieder ganz unterschiedlich in was für einem Betrieb man arbeitet. In manchen Betrieben verdient man etwas weniger und bekommt dafür vielleicht noch vermögenswirksame Leistungen, Fahrtengeld oder Weihnachtsgeld oder in anderen verdient man gleich etwas mehr und bekommt dann nicht mehr ganz so viel dazu. Ich habe im 1. Ausbildungsjahr 900 DM bekommen und das hat sich dann jährlich um 100 DM gesteigert. Dieses Jahr bekomme ich 563 Euro. Davon gehen allerdings noch die Sozialversicherungen weg. Bei mir bleiben dann noch 440 Euro übrig. Meine Auszubildendenvergütung liegt so im Durchschnitt. -- Wer sollte diesen Beruf erlernen? Wer sich noch nicht so ganz sicher ist, was er machen möchte, sich aber trotzdem schon auf den kaufmännischen Bereich festgelegt hat, ist bei diesem Beruf gerade richtig. Kaufmann/Kauffrau für Bürokommunikation ist die Basis eines kaufmännischen Berufs. Also wer gerne am Computer arbeitet oder gern mit Menschen zu tun hat, sollte sich schnellstens einen Ausbildungsbetrieb zum Bewerben suchen. Am besten sollte man gleich beim Vorstellungsgespräch nachfragen, ob man nicht ein kurzes Praktikum machen kann. So bekommt man mit, wieviel in dem Betrieb los ist, wie die Kollegen so sind und ob einem der Beruf überhaupt Spaß macht. Natürlich kann man nach so kurzer Zeit noch nichts ganz genaues sagen, aber besser, als wenn man überhaupt gar nicht bescheid weiß. -- Was tun nach der Abschlussprüfung? Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die einfachste wird sein, dass man einfach von seinem Ausbildungsbetrieb übernommen wird. Viele wollen das aber auch gar nicht so recht, weil es vor allem in kleineren Betrieben immer ein bisschen so sein wird, als wär man immer noch Auszubildender, auch wenn man schon fertig ist. Man muss die Arbeit tun, die die anderen nicht machen wollen usw. Man könnte sich auch noch in einem anderen Betrieb bewerben. Da gibts auch wieder die verschiedensten möglichkeiten. Man könnte Sachbearbeiter, Fachkraft, Sekretärin.... werden. Naja, eigentlich kann man damit so gut wie jeden Job im Büro kriegen. Es besteht aber auch noch die Möglichkeit über den 2. Bildungsweg Abitur zu machen. Wenn man die Abschlussprüfung mit 3,5 abschließt, dann kann man auf die BOS (BerufsOberSchule)gehen. Nach einem Jahr hat man Fachabitur und nach 2 Jahren und einer Fremdsprache normales Abitur. Danach kann man dann z.B. BWL studieren oder sich auch einfach in eine andere Richtung neu orientieren. -- Fazit Dieser Ausbildungsberuf ist für jeden etwas, der in die kaufmännische Richtung etwas machen will. Nur sollte man aufpassen, dass man nicht den falschen Betrieb so wie ich erwischt. Denn es ist echt nichts, den ganzen Tag nur drauf zu warten, dass es endlich 6 wird. Wenn sich jetzt auch manche denken, dass das schön ist, dann irren die sich gewaltig. Wir hatten in unserem Betrieb auch schon sehr stressige Zeiten. Das war wirklich angenehmer als so. Ich muss in meinem Ausbildungsbetrieb auch sehr oft Sachen machen, die gar nicht zu meiner Ausbildung dazugehören zb. putzen. Außerdem stört es mich schon, dass sich überhaupt gar nicht an die zeitliche und sachliche Gliederung gehalten wird und ich seit 2 1/4 Jahren Tag für Tag immer nur das gleiche machen muss, obwohl man doch eigentlich verschiedene Abteilungen durchlaufen sollte. Der Ausbildungsberuf an sich hätte 4 Sterne verdient, aber dann auch noch die 10. Klasse in der Schule dazu betrachtet glaube ich, dass es mit 3 Sternen für meine Ausbildung reicht. --- Inzwischen hab ich meine Ausbildung erfolgreich beendet! Diesen Bericht habe ich auch bei ciao.de eingestellt.. ... |
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![]() KBK - Das bin ich gern, das will ich seinein Testbericht von katalinchen2007-07-18 10:33:34 vom 18.07.2007 Empfehlung: Vorteile: gute Basis weiterführende Tätigkeiten nicht ausgeschlossen...Nachteile/Kritik: -Allgemein erledigen die KBK v.a. Aufgaben im Sekretariat oder vielleicht auch in einer Buchhaltung. Was man aber wirklich macht, das hängt auch sehr stark vom jeweiligen Ausbildungsbetrieb ab. BSP: "Café Röntgen", Bad Doberan: Hier ist man mehr oder weniger nur für die Schreibarbeiten vom Chef persönlich verantwortlich. Dazu gehört aber auch das Erstellen und Drucken neuer Speisekarten und das Vereinbaren von Terminen und das Erledigen der anfallenden Korrespondenz. (Anmerkung: Die Ausbildungsvergütung hätte brutto 250 EURO (!!!!) betragen.) "Deutsche Telekom": In meiner Berufsschulklasse sind vor allem Azubis der Telekom. Sie werden unterschiedlichst eingesetzt. In den Filialen, im Call Center, Rechnungsabteilung oder anderen Abteilungen. Schulungen erhalten Sie in der BBi, sozusagen ein Dienstbegleitender Unterricht. Die Vergütung liegt sehr hoch. "Hansestadt Rostock": Der Einsatz erfolgt in den verschiedensten Ämtern der Stadtverwaltung. Von Jugendamt über Personalabteilung bis hin zur Musikschule ist alles möglich. Die Vergütung ist durchschnittlich. Es ist aber wohl überall so, dass man vor allem am PC arbeitet und viel mit Kunden (schriftlich, persönlich oder telefonisch) zu tun hat. Es ist von Vorteil fit in allen Office-Anwendungen zu sein und aufgeschlossen auf neue Leute zugehen zu können. Wenn man Freude und vielleicht sogar ein Händchen für das Planen und Organisieren von Veranstaltungen, Terminen und Arbeitsabläufen hat, ist man hier schon richtig. DIE BERUFSSCHULE °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Neben der Tätigkeit im Betrieb gehört auch der Besuch der Berufsschule während der 3jährigen Ausbildung dazu. Unser Unterricht wird in Blöcken von je drei Wochen erteilt. Insgesamt finden vier Blöcke in einem Lehrjahr statt. - Die Unterrichtsfächer - Neben den allgemeinen Fächern Deutsch, Sozialkunde und Englisch (manchmal auch Sport) gehören die Wirtschaftsspezifischen Fächer AWL, SWL und RW zum Lehrplan. Außerdem wird TV und DV unterrichtet. Deutsch -- ist in diesem Sinne kein Prüfungsfach, gehört aber zum "Grundstock" - dürfte wohl jedem klar sein. Hier geht es vor allem um Rechtschreibung, DIN Normen und das "Wie schreibe ich ... " ein Protokoll, einen Geschäftsbrief..... Englisch -- ist kein Pflicht-Prüfungsfach. Das Ablegen der Prüfung ist bei der IHK möglich aber nicht zwingend. Das Zertifikat ist international anerkannt. Sozialkunde -- rechtliche Rahmenbedingen der Ausbildung, Politik und z.Z. "Sozialisation - die Entwicklung eines Menschen". Das schlimmste Fach, was es meiner Meinung nach gibt... AllgemeineWirtschaftsLehre -- beschäftigt sich mit wirtschaftlichen Aspekten im Allgemeinen. Z. B. welche Rechtsforem gibt es, wodurch sind sie gekennzeichnet, alles rund um Verträge und Vertragsabschlüsse, Wirtschaftskreisläufe. SpezielleWirtschaftsLehr e -- beschäftigt sich eingehender mit den betrieblichen und arbeitsrechtlichen Gegebenheiten. Man lernt DIN-Vorschriften für die Gestaltung des Arbeitsplatzes kennen oder auch wie sich das Porto eines Briefes zusammensetzt. RechnungsWesen -- Grundlegende Rechentechniken (Dreisatz, kaufmännisches Rechnen) werden angeschnitten, bevor es in die Buchführung geht. Das Buchen von Belegen und Erstellen von Bilanzen ist Hauptgegenstand. TextVerarbeitung -- Begonnen wird mit dem Schreiben auf der Schreibmaschine im 10-Finger-System, dann geht es um DIN-Regeln zur Zeichensetzung, Zahlengliederung und zum Geschäftsbrief. DatenVerarbeitung -- Arbeiten mit Excel und Word, Nutzen der Formelfunktionen, Erstellen von Rechnungsformularen und allgemein der Aufbau einer PC-Arbeitsstation. Alle Fächer greifen ein bisschen in einander über. Daher soll es auch bald - so wie in anderen Fächern eine Zusammenlegung zu "Lernfeldern" geben. PRÜFUNGEN °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Die Zwischenprüfung findet (in MV) im Februar/März des zweiten Lehrjahres statt. Nur die Teilnahme, aber nicht das Bestehen ist erforderlich. Bei Absolvieren mit 80 % und mehr kann eine Verkürzung um ein halbes Jahr ins Auge gefasst werden. Auch mit einem Abiturabschluss ist das Verkürzen möglich. Die Abschlussprüfung findet hier im Mai/Juni des 3. Lehrjahres statt. Die Ausbildung ist mit verkünden des Prüfungsergebnisses beendet. Bei Nichtbestehen kann ein halbes Jahr später wiederholt werden. Alle Fächer (außer Englisch) sind prüfungsrelevant. Ich habe bis jetzt eigentlich in allen Fächern eine 1 auf dem Zeugnis gehabt. Die Ausbildung ist mit Abitur also sehr gut zu bewältigen - zumal sie auch mit Realschulabschluss begonnen werden kann (bei uns sind sogar ehem. Hauptschüler in der Klasse.) WIE GEHTS WEITER? °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Für mich ist klar, dass es das noch nicht gewesen sein kann. Im Anschluss an die Ausbildung möchte ich weiterführende Abschlüsse erreichen. So z. B. staatl. geprüfter Betriebswirt oder irgendwas richtung Buchhalter, da mir Rechnungswesen leicht fällt und großen Spaß macht. Ich hoffe, dass ich bei meinem Ausbildungsbetrieb bleiben kann nach Beendigung der Ausbildung. Unsere angespannte Haushaltslage und Debatten um Personalabbau von 900 Stellen machen dies jedoch eher schwierig, denke ich. ... |
Leela, 18.07.2007
sh!
Music-King, 18.07.2007
Interessanter Einblick in Deinen Lehrberuf. Viel Glück für Deinen weiteren beruflichen Weg, Roland :
morla, 18.07.2007
l.g. petra
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![]() Einzelhandelskauffrau/mannein Testbericht von biancac2005-03-02 20:13:08 vom 02.03.2005 Empfehlung: ja Vorteile: Gute Berufschancen...Nachteile/Kritik: -----------Im Einzelhandel muß man nicht nur verkaufen können, sondern auch planen, organisieren und den Computer fest im Griff haben Ob Backmischungen oder Bohrer, Vogelfutter, Videorekorder oder Vollmilch - es gibt fast nichts, was sie nicht verkaufen könnte. Ganz gleich, ob ihr Arbeitsplatz der Supermarkt oder die Edel-Boutique ist: "Verkäuferin" ist nur ein Teil ihres Jobs. Die Einzelhandelskauffrau berät nicht nur Kunden, bedient die Kasse und füllt Regale auf. Sie hat auch einen Überblick über das Warenangebot, kann Preise und Personalkosten kalkulieren, mit Vertretern verhandeln und die Bücher führen. Ausbildung: dreijährige Lehre zur Kauffrau/mann im Einzelhandel Verdienst: Alte Bundesländer/Neue Bundesländer Im ersten Lehrjahr ca. 500 Euro brutto monatlich (alte Bundesländer) bzw. 450 Euro (neue Bundesländer), im zweiten Jahr ca. 550 Euro (AB) bzw. 480 Euro (NB), im dritten Jahr ca. 650 Euro (AB) bzw. 550 Euro (NB). Berufsanfängerinnen verdienen ca. 1200 Euro brutto monatlich (AB) bzw. 1050 Euro (NB). Perspektive: Der Beruf zur Einzelhandelskauffrau/mann ist ein Beruf mit guten Zukunftsaussichten, besonders im Nahrungsmittelbereich. Der Beruf der Einzelhandelskauffrau ist bei Mädchen ein Dauerbrenner Info: http://www.ihk.de http://www.arbeitsamt.de ... |
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![]() Azubi KfB 3. Lehrjahr empfiehlt...ein Testbericht von pietschie2005-02-16 09:41:45 vom 16.02.2005 Empfehlung: ja Vorteile: Anspruchsvoll und hochwertig...Nachteile/Kritik: betriebsabhängig und teilweise Unmengen von ÜberstundenWenn ich dann allerdings auf unsere Berufsschule komme, und höre, dass andere sich nur langweilen und nichts zu tun haben, dann weiß ich nich, ob sie entweder sich so ungeschickt anstellen, dass man ihnen keine hochwertige Arbeit geben will, oder ob-was ich eher nicht glaube-der Betreb wirklich überbeschäftigt ist (Was man sich ja heutzutage nicht mehr leisten kann). Meine Empfehlung ist also für junge Leute, die wirklich etwas bewegen wollen und auch sehen bzw. spüren wollen was man bewegt hat, sich den Betrieb anzuschauen (Es gibt immer schwarze Schafe) und dann voller Elan loszulegen. Ich persönlich denke, dass es Azubis in mittelständigen Unternehmen leichter haben, weil sie vielfältiger und auch teilweise mehr gefordert werden als bei Großunternehmen, und weil auch die Übernahme- und Aufstiegschancen günstiger sind! ich für meinen Teil bin schon übernommen und werde als Ausbilder für neue Azubis tätig sein, womit sich eigentlich das erfüllt hat, was ich von diesem Beruf erwartet habe. Zum Vergleich mit anderen Berufen wie der des/der Bürokaufmannes/Bürokauffrau ist zu sagen, dass diese wirklich nur reine Schreibarbeit (umgangssprachl. Tippse) sind und bei weitem nicht solchen hohen Anforderungen unterliegen wie KfB's - nicht umsonst werden bei uns nur Abiturienten Zum KfB ausgebildet. Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig weiterhelfen und stehe euch bei Fragen gerne zur Verfügung. MfG Madde (Pietschie) ... |
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![]() Beruf mit vielfältigen Möglichkeitenein Testbericht von Flake2002-10-23 07:16:21 vom 23.10.2002 Empfehlung: jaGleich mein erstes Vorstellungsgespräch war erfolgreich und so startete ich in meine Ausbildung zur "KfB". Die Ausbildung zur/m Kauffrau/mann für Bürokommunikation dauert normalerweise 2 - 3 Jahre und setzt mindestens Realschulabschluß voraus. Das Aufgabengebiet reicht von Postbearbeitung über verschiedenste Arbeit am Computer, Organisation von Veranstaltungen bis hin zum Kaffee kochen und Telefondienst. Man wird im Umgang mit dem PC, Maschine schreiben (und evtl. Stenografie), Organisation und Betriebswirtschaft unterrichtet und kann, zumindest in größeren Betrieben, seine Kenntnisse in verschiedenen Abteilungseinsätzen (Export, Logistik, Personal) vertiefen. Nach der Ausbildung arbeitet man im Sekretariat oder in der Sachbearbeitung oder hat vielfältige Weiterbildungsmöglichkeiten (z. B. Fachwirt oder Fachkauffrau/mann, Europasekretär/in, Managementassistent/in, versch. Studienmöglichkeiten). Ich habe meine Ausbildung zur Kauffrau f. Bürokommunikation mit der Zusatzausbildung Fremdsprachenkorrespondenz/Englisch gemacht. Dies war zwar recht anstrengend und stressig (normalerweise ist Fremdsprachenkorrespondent/in eine Weiterbildung), aber die Fremdsprache war mir wichtig und hat mir zudem einen dreiwöchigen Englandaufenthalt während der Ausbildung gebracht. 1999 habe ich die Ausbildung abgeschlossen und bin sehr zufrieden damit, trotz Anfangsschwierigkeiten. Ich arbeite seitdem im Sekretariat, habe mit vielen verschiedenen Leuten zu tun und ein vielfältiges Aufgabengebiet (ich arbeite übrigens sehr viel selbständig und bin nicht die typische Tippse). Ich verstehe mich auch mit meinen beiden Chefs sehr gut, was die Arbeit sicherlich erleichtert. Wer gern im Büro arbeitet und auch ein wenig Organisationstalent besitzt, ist mit diesem Ausbildungsgang sicherlich gut beraten, denn man ist in allen Sparten (Industrie, Handel, Dienstleistung) einsetzbar. Der Job kann jedoch, je nachdem wo man eingesetzt wird, auch leicht langweilig und zur Routine werden. Also lieber gut informieren und evtl. mal ein Praktikum machen! ... |
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![]() Meine Ausbildung zur KfB!ein Testbericht von nadinefirl2002-10-10 19:22:55 vom 10.10.2002 Empfehlung: jaVorgeschichte ------------------- Im Juni diesen Jahres schloss ich erfolgreich mein Abitur ab. Nun werdet Ihr Euch sicherlich fragen: „Warum macht sie eine berufliche Ausbildung, wenn sie doch studieren kann?“ Das ist ganz einfach: zum einen, weil ich nach 12 Jahren reiner Theorie auch einmal etwas sinnvolles machen wollte und weil ich endlich mein eigenes unabhängiges Leben führen möchte. Jedenfalls bewarb ich mich als Bankkauffrau, IT-Systemkauffrau und Bürokauffrau... Durch Zufall kam ich dann an eine Lehrstelle als Kauffrau für Bürokommunikation in einem kleinen 6-„Mann“-Betrieb. Information zum Beruf allgemein --------------------------------------- - Dauer: 3 Jahre, aber man kann bei entsprechenden Noten oder wenn man das Abitur gemacht hat, auf bis zu 2 Jahre verkürzen. Aufgaben: Bürokommunikation, Bürokoordination, Textformulierung, Textgestaltung, bereichsbezogenes Personal- und Rechnungswesen und die Sachbearbeitung in den jeweiligen Einsatzbereichen Auf gut Deutsch: Alles was in einem Unternehmen halt so anfällt. Also, alle Arbeiten die nuneinmal notwendig sind. Von Terminabsprachen, über Postbearbeitung bis hin zu Rechnungen bezahlen oder Anrufe entgegennehmen. Das gute ist, als KfB kann man praktisch in jedem Bereich arbeiten, da eine KfB überall gebraucht wird, ob in einem Energieversorgungsunternehmen, bei der Versicherung oder in einem Autohaus, überall ist sie anzutreffen. Ich selbst arbeite im Immobilienbereich. Je nach Branche, kann es mal mehr und mal weniger abwechslungsreich im Arbeitsalltag sein. Im Prinzip macht man ja Tag für Tag ähnliche Tätigkeiten, aber trotzdem wird es nicht langweilig, da man immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt wird. Vergütung: Die Vergütung kann ziemlich unterschiedlich aussehen. So wie ich das mitbekommen habe reicht das, zumindest hier in Ost-Deutschland, von 300 € bis etwa 700 € brutto. Meine Berufsschule ---------------------------------- Da ich immer Montag und Freitag in die Beufsschule muss, begann mein erster Arbeitstag mit Unterricht. Folgende Fächer werde bei mir im ersten Lehrjahr unterrichtet: Deutsch: Briefe verfassen, Rechtschreibung, Ausdruck etc. Englisch: Vokabular was man im kaufmännischen Bereich braucht, um auch einmal auf Englisch Geschäftsbriefe verfassen zu können Sport: leider... einfach alles, von Leichtathletik, über Geräteturnen bis hin zum Volleyball Textverarbeitung: Maschinenschreiben und Briefe schreiben nach DIN5008 Datenverarbeitung: grundlegendes über den Computer, Excel etc. Wirtschaftslehre: ziemlich umfangreich, würde zu weit führen, das hier alles aufzulisten Sozialkunde: z.Z. sowas wie Ethik, aber wer weiß was noch kommt Rechnungswesen: „Matheersatz“, fängt an mit Verteilungs-, Durchschnitts- und Dreisatzrechnen, später kommt dann viel über Buchführung hinzu Büroorganisation: der richtige Arbeitsplatz, Büroformen, Belastungen am Arbeitsplatz etc. Im 3. Lehrjahr gibt’s dann nicht mehr 2 Tage an denen Unterricht stattfindet, sondern nur noch einen. Ansonsten ist die Schule eine nette Abwechslung zur Arbeit. Den Unterrichtsstoff finde ich bisher noch nicht schwer, er soll angeblich auch etwas leichter sein als der der Bürokauffrau. Ich lass mich überraschen. Achso, natürlich findet dann auch im 2. Lehrjahr eine Zwischenprüfung und im 3. dann die Abschlussprüfung statt, wo man beweisen muss, das man an der Schule auch etwas gelernt hat. J Meine Arbeitsstelle ------------------------ In der kleinen Firma in der ich bin, fühle ich mich ziemlich wohl, ich komme mit allen Mitarbeitern zurecht und ich merke auch, dass mir viel und auch wichtiges zugetraut und letztendlich auch anvertraut wird. Ich glaube, es ist schon von Vorteil in einer kleinen Firma anzufangen, da bekommt man am besten das Zusammenspiel der einzelnen Abteilungen mit. Die Vergütung ist zwar meist nicht so hoch wie in größeren Firmen, aber man arbeitet sicherlich viel effektiver und selbständiger. Ein Nachteil wäre höchstens noch, dass es nicht so viele verschiedene Abteilungen gibt, durch die man im Laufe der Ausbildung gehen kann. Aber das ist das geringere Übel. Fazit: ------ So, das soll’s vorerst gewesen sein, wie gesagt, werde ich meine Meinung im Laufe der Ausbildung überarbeiten. Aus meiner jetzigen Sicht kann ich allen so eine Ausbildung empfehlen, die vor allem gern mit Computerprogrammen wie mit Word oder Excel arbeiten und sich nicht scheuen mit Kunden und anderen Firmen Kontakt aufzunehmen bzw. umzugehen. ... |
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![]() Meine Ausbildung als Kauffrauein Testbericht von Suesie2002-06-28 10:04:32 vom 28.06.2002 Empfehlung: jaWarum, denken sich bestimmt viele. Ist doch total öde, den ganzen Tag im Büro sitzen... Also für kleine Zappelphillipe ist dieser Beruf wirklich nichts. Doch der Vorteil ist, man kann in fast jeder Branche tätig werden. Welcher chef hat denn keine Sekretätrin und welche Firma hat niemanden für die Buchhaltung. Das gibt es nur sehr selten noch. Außerdem lernt man in diesem Beruf viele Facetten des Büros kennen und kann sich später auch in viele Richtungen weiter spezialiesieren. Z. B. in die Richtung Steuerberatung oder auch in die Richtung Buchhaltung. Hier eine Übersicht über die einzelnen Gebiete die eine Kauffrau für Bürokommunikation in ihrer Ausbildung lernt: - Sekretariatsaufgaben (Postbearbeitung, Telefondienst, Kunden- und Gästeempfang, Protokollführung) - schreibtechnische Qualifikation (10-Finger-Schreiben) - Erstellen und Gestaltung von Geschäftsbriefen nach DIN-Normen - Rechnungswesen (aber nur die einfachen Aufgaben wie Rechnungen schreiben usw., wer mehr in die Richtung Buchhaltung gehen will, sollte sich lieber für den Beruf Bürokauffrau entscheiden) - Organisation und Koordination von Koferenzen und anderen Versammlungen - Organisieren von Geschäftsreisen - allg. Aufgaben des Personalwesens (es werden hier wichtige Gesetze und Vorschriften erklärt, ob man nun aus der Theorie auch Praxis wird hängt vom Unternehmen ab) - das Arbeiten mit verschieden PC-Programmen (Excel, Word, Power Point ...) - Erstellen von Datenbanken und Tabellenkalkulation So ich hoffe ich konnte meinen Beitrag verbessern. Es tut mir auch sehr leid, dass ich nicht auf Anhieb ins Detail gegangen bin. Dieser Bericht war mein erster und ich hatte in solchen Sachen noch keine Erfahrung. Leider habe ich auch nicht wirklich nutzbare Kritik bekommen. ... |
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![]() Ausbildung zur Bürokommunikationskauffrauein Testbericht von Tanjamaus812002-03-05 16:24:06 vom 05.03.2002 Empfehlung: jaFür alle, die sich bald entscheiden müssen, welchen Beruf sie nach der Schule lernen wollen, hier eine kleine Entscheidungshilfe. Ich habe im August 2000 meine Ausbildung zur Bürokommunikationskauffrau bei dem großen, gelben Unternehmen, für das die Brüder Gottschalk Werbung machen, begonnen und bin mittlerweile im 2. Lehrjahr. Die Ausbildung geht über 3 Jahre, und wird in verschiedenen Abteilungen der Niederlassung durchgeführt. Jeweils nach 6 Monaten wird die Abteilung gewechselt, damit die Azubis einen Einblick in möglichst viele Unternehmensbereiche erhalten. Im Moment arbeite ich im Kundenservicecenter, wo die Reklamationen bearbeitet und die Postfächer vergeben werden, was mir auch sehr viel Spaß macht. Die Ausbildungsvergütung bei diesem Beruf ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich, ich verdiene beispielsweise im 2. Lehrjahr knappe 450 €, einige Berufsschulklassenkameraden, die bei kleineren Unternehmen beschäftigt sind, bekommen zwischen 300 und 350 €. Berufsschulunterricht findet für unseren Jahrgang 2x wöchentlich statt, die Azubis die ein Jahr später eingestellt wurden, haben dagegen Blockunterricht, das bedeutet immer abwechselnd 3 Monate arbeiten und 3 Monate Schule. Die Hauptaufgaben eines KfB-Azubis liegen meist in der Unterstützung der Mitarbeiter (Erstellen von Ecxel-Dateien, Kundenbriefe schreiben, Unterlagen abheften, Telefonate führen, etc...) und in den Arbeiten, die wohl keinem Azubi erspart bleiben, nämlich kopieren, faxen und Kaffee kochen (Kaffee kochen kommt aber seltener vor!). Zusätzlich zur normalen Ausbildung, finden hin und wieder eintägige Seminare statt (mit Themen wie Marketing, Umweltschutz, IT-Programme). Dies habe ich aber bis jetzt nur bei der Deutschen Post gesehen, die Azubis aus den anderen Firmen haben so was nicht. Ich kann jedem, der einen kaufmännischen Beruf ergreifen möchte, nur raten sich frühzeitig und am besten bei größeren Unternehmen zu bewerben, da sind die Chancen meist am besten. Ok, das war's! Tanja ... |
Gabri, 08.05.2002
Gefaumlllt mir nur weiter so Gruss Gabri
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![]() Dann lieber Ausbildung zur Bürokauffrauein Testbericht von KathiB vom 06.12.2010 Empfehlung: nein Vorteile: relativ einfach...Nachteile/Kritik: wenig Verdienstmöglichkeiten |
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Allgemeine Informationen Kaufmann/frau - Bürokommunikation
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