.::Vorwort::.
Meine erste Digital-Kamera sollte also die Kodak DC3200 werden. Ich kaufte sie mir, weil sie für relativ wenig Geld zu haben war und es mir hauptsächlich um den LCD-Display ging. Ich wollte mir die Fotos nach dem Knipsen noch einmal anschauen, und dann beurteilen ob es nun gut geworden ist, oder ob ich das eher noch mal machen sollte. Heutzutage sind Digital-Kameras ja schon fast gar nicht mehr weg zu denken. Aber das ist ja auch schon ne tolle Sache, wenn man sich das Foto vor dem Entwickeln angucken kann und es, wenn man will, auch wieder löschen kann.
.::Aussehen::.
Die Kamera ist dunkel grau. Von vorne sind die Linse, der Sucher und der Blitz zu sehen. Die Linse lässt sich nicht von selber schleißen, also brauch man eine Hülle, die nicht im Lieferumfang enthalten ist.
Hinten fällt einem natürlich erstmal der Display ins Auge. Der Sucher und einige Tasten müssen auch erwähnt werden.
An der linken Seite befinden sich der Anschluss für das Datenübertragungs-Kabel und ein Video-Ausgang.
Oben ist natürlich der „Foto-Knopf“.
.::Funktionen::.
Die Kamera hat nicht die Funktionen, die heute normal sind, wie Videoaufnahme oder ein mehrfacher Zoom (die Bilder lassen sich nur ums doppelte vergrößern („2x-Zoom“)). Im Lieferumfang enthalten ist ein 8-mb Speicherchip, auf dem sich bis zu 80 Bilder speichern lassen. Im Menü kann man die Bildqualität vor der Aufnahme verändern. Verwendet man die „gute Qualität“ so sind gut 80 Bilder speicherbar, verwendet man die „bessere Qualität“ so kann man rund 40 Bilder knipsen, verwendet man allerdings die „beste Qualität“ so sind nur knapp 30 Fotos speicherbar. Der Blitz lässt sich einstellen auf „automatisch“ (die Kamera benutzt ihn nur wenn es dunkel ist), auf „an“ und auf „aus“. Im Menü lassen sich Fotos, oder die ganze Speicherkarte problemlos löschen. An der Kamera befindet sich ein kleiner Schieberegler mit dem man die Kamera ausschalten kann, man kann ihn aber auch auf das Bild mit dem Fotoapparat schieben, welcher die Funktion aufweist ein Foto machen zu können (der Bildschirm schaltet sich automatisch ein, will man aber Energie sparen, so kann man ihn auch ausstellen und über den Sucher ein Foto machen).
.::die technischen Daten::.
Technische Daten der Kamera:
CCD-Auflösung: 1.280 x 960 = 1,2 Millionen Pixel
Bildauflösung: Am Besten/Besser : 1.152 x 864 = 995.328 Pixel
Gut: 576 x 432 = 248.832 Pixel
Farbe: 24-Bit
Bilddateiformat: JPEG
Speicher intern : 2 MB
Speicher extern : ATA-kompatible CompactFlash Karte, 4 – 192 MB
Sucher : Optisch oder Display
ASA/ISO- Empfindlichkeit : 100
Brennweite : 39 mm (5,4 mm tatsächlich)
Schärfebereich : 0,6 m bis unendlich
Videoausgang : NTSC/PAL wählbar
Gewicht: 215 g ohne Batterien
Größe : B x H x T = 113 x 53,4 x 81 mm
.::Der Lieferumfang::.
Im Lieferumfang enthalten sind die Kamera, die Installations-CD, ein Bildbearbeitungsprogramm, ein Datenübertragungskabel, ein Speicherchip (8mb) und eine Bedienungsanleitung. Batterien sind NICHT enthalten.
.::Meine Meinung::.
Ich denke mit 215g und einer Größe von 11,3 x 5,34 x 8,1 cm ist es eine recht unhandliche Cam. Die Funktionen sind auch nicht mehr auf dem neusten Stand, sind für Anfänger aber alle mal gut. Denn mit 170€ ist man, meiner Meinung nach, gut bedient. Andere Kameras
haben eine viel bessere Auflösung, kosten dann aber auch um die 500€. Mit einer Auflösung von einem Megapixel ist die Bildqualität natürlich auch nicht mehr die beste, das macht sich dann aber auch im Preis bemerkbar. Der Zoom ist auch nicht der beste, er ist aber immerhin da. Die Bildübertragung dauert relativ lang, ist aber immer noch schnell genug.
Für Anfänger ist sie also wie gemacht und allemal gut…
...
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Simple Einsteigerkamera für Standard-Aufnahmen
ein Testbericht von anonym2002-11-04 13:19:06vom 04.11.2002Empfehlung: ja
Bedingt durch meinen Job habe ich vor über einem halben Jahr eine Digitalkamera erhalten. Im ersten Moment habe ich mich riesig gefreut - auch wenn ich bis zu diesem Tage eher seltener Fotos gemacht habe - doch als ich gesehen habe, daß es nur eine 1,2 MegaPixel-Kamera ist, war die Freude schnell verflogen. Zumindest für diesen Moment...
TECHNIK
Das Modell 'DC 3200' von Kodak hat (wie schon erwähnt) eine maximale Auflösung von 1,2 MegaPixel - das heißt, daß die maximale Bildgröße 1152x864 Bildpunkte beträgt. Die Bilder werden intern als JPG-Dateien abgelegt und somit schon im Vorfeld komprimiert. Dennoch reicht der interne Speicher von 2 MB gerade mal dafür aus, um 8 entsprechende Bilder zu machen. Wählt man eine niedrigere Auflösung, sind bis zu 23 Bilder möglich. Bei letzterem ist auch ein digitaler 2fach-Zoom möglich, der jedoch nicht zu gebrauchen ist.
NACH DEM AUSPACKEN
Da lag sie nun vor mir - äußerlich wie ein kleines graues Brikett. Zumindest designmäßig hat man nicht viel Zeit mit der Kamera verbracht. Dafür sind die wenigen Tasten logisch und funktionell angebracht, so daß man sich schnell zurechtfindet. Auch diejenigen, die etwas größere Patschhände haben, werden mit einem Klick nicht gleich zehn Tasten auf einmal drücken.
VOR DEM EINSCHALTEN
Das Einschalten erfolgt über einen kleinen, nicht sehr viel Vertrauen einflößenden Kunststoff-Schiebeschalter. Hier sind insgesamt drei Modi einstellbar: Ausgeschaltet, der Aufnahmemodus und das Betrachtungsmodus. Die Einrastpunkte sind leider recht schwach, so daß man sich schnell mal verschalten kann.
AUFNAHME
Vom ausgeschalteten Modus aus dauert es gut 10 Sekunden, bis die Kamera bereit ist. Danach kann man auch schon loslegen mit der Knipserei. Zum Anvisieren des Objektes nutzt man entweder den Sucher, den auch jede andere Kamera hat oder aber das sich auf der Rückseite befindende Farb-LCD-Display. Letzteres ist eigentlich schon so einfach und komfortabel, daß man es sicherlich überwiegend nutzen wird. Nachteil ist nur, daß man schon direkt auf das Display schauen sollte, sonst erkennt man nicht allzu viel. Im Display wird zudem angezeigt, wieviele Bilder noch frei sind, welcher Blitzstatus aktiv ist (an, aus oder automatisch) und wie voll die Batterien sind.
WIEDERGABE
In diesem Modus kann man auf einfache Weise über das LCD-Display die schon getätigten Aufnahmen anschauen oder auch löschen. Dabei ist eine Darstellung im Einzelbildmodus möglich (wo halt das ganze Bild angezeigt wird) oder im Indexmodus (wo sechs kleine Bilder auf einmal gezeigt werden). Auch hier wird angezeigt, wie voll die Batterien sind.
BENUTZERMENÜ
In beiden Modi (Aufnahme- oder Betrachtungsmodus) kann man jederzeit über eine Taste auf ein grafisches Menü zugreifen. Dort sind dann, je nach Modus, die entsprechenden Einstellungen leicht und überschaulich einzusehen bzw. abzuändern.
AKKUS ODER BATTERIEN?
Die Kamera muß von insgesamt vier Mignonzellen betrieben werden. Im Lieferumfang sind zwar vier Batterien vorhanden, doch diese sind sehr schnell leer, so daß ich dazu raten kann, sich gleich zwei Sätze NiMH-Akkus mit dem entsprechenden Ladegerät zu kaufen.
SPEICHERKARTE
Aufgrund des kleinen internen Speichers sollte man sich noch eine zusätzliche Speicherkarte kaufen, wobei es sich dabei um CompactFlash-Karten vom Typ 1 handeln muß. Damit vergrößert man nicht nur die Aufnahmemenge, sondern beschleunigt auch die Aufnahmezeit, in der
die Kamera das Bild nach dem Auslösen speichert. Getestet habe ich das Gerät mit Speicherkarten bis zu 128 MB, womit man an die 370 Bilder in hochauflösender Qualität machen konnte. Je nach Speicherkarte nimmt dies linear zu oder ab (z.B. 188 Bilder bei einer 64MB-Karte).
BILDER AUF DEN PC BRINGEN (LANGSAME METHODE)
Zum Übertragen der Bilder auf den PC wird ein entsprechendes serielles Kabel und eine Software mitgeliefert. Die Software funktioniert tadellos, jedoch ist die Übertragungsgeschwindigkeit des Kabels (technisch bedingt) einfach grottenschlecht. Pro Bild kann es mehrere Sekunden dauern und die Batterien bzw. Akkus werden auch ziemlich belastet.
BILDER AUF DEN PC BRINGEN (SCHNELLE METHODE)
Sollte man sich für oben angesprochene Speicherkarte entschieden haben, wäre vielleicht auch noch ein Lesegerät interessant, womit man diese auslesen kann. Damit sind Übertragungsraten von mehreren Bildern die Sekunden möglich und die Batterien bzw. Akkus werden auch nicht belastet.
KRITIK
Negativ anzumerken wäre z.B. der zu helle Blitz. Bei Nahaufnahmen sollte man es sich schon zweimal überleben, ob man den Blitz nutzt oder nicht, da man danach ansonsten nur ein weißes Bild hat. Als Notbehelf kann man aber während der Aufnahme den Finger auf den Blitz legen, um es zumindest etwas abzudunkeln.
Zudem ist die automatische Belichtung nicht optimal - je nach Lichteinfall kann das eine Bild einen anderen Farbton haben als das andere, das man nur wenigen Sekunden danach vom gleichen Objekt gemacht hat. Außerdem sollte man auf das LCD-Display achten, da es leicht kaputt gehen kann, wenn man unachtsam ist. Auch sind Nahaufnahmen erst ab knapp 30 bis 40 cm scharf und man sollte eine ruhige Hand haben, sonst sind Wackler und Schlieren auf der Aufnahme.
FAZIT
Wer gelegentlich Bilder aufnimmt und dann auch meist Aufnahmen von weiter entfernten Objekten, wird sicherlich recht zufrieden sein mit dieser mehr als robusten Kamera, die auch mir schon einige Male ohne Schaden heruntergefallen ist. Einplanen muß man jedoch die finanzielle Mehrausgabe durch zusätzlichen Speicher, ggf. ein Lesegerät, Akkus und das dazugehörige Ladegerät.
BEWERTUNG
Die technischen Werte mögen nicht überzeugen, doch für solch eine kleine Kamera macht sie das, was sie soll. Letztendlich reicht es aber dennoch nur für ein 'gut'.
...
ein Testbericht von xeniaII2002-07-31 09:30:21vom 31.07.2002Empfehlung: ja
Gerade weil ich ab und zu bei Hitwin bin und man dort auch Fotos einstellen kann, wollte ich unbedingt eine Digital-Kamera haben. Nun sind meine finanziellen Möglichkeiten nicht so, daß ich einfach in den Laden gehen kann und mir dieses relativ teuer Ding... einfach mal so kaufen kann.
Nach längerer Überlegung habe ich mich für die KodakDC3200 entschieden. Zunächst einmal die technischen Daten:
CCD-Auflösung:
1.280 x 960 = 1,2 Millionen Pixel
Bild-Auflösung:
1) 1.152 x 864 = 995.328 Pixel
2) 576 x 432 = 248.832 Pixel
Farbe: 24-Bit, Millionen Farben
Bilddatei-Format: JPEG
Aufnahmespeicherung:
intern: 2-MB-Blitzspeicher
extern: ATA-kompatible CompactFlash-Karte
Sucher: optisch
ASA/ISO-Empfindlichkeit:
100
Reichweite des Blitzes: 1,5 - 2,4 m
Objektiv:
Typ: Optisches Qualitätsglas
Max. Blendenöffnung: F/3,6
Brennweite: 39 mm (Entsprechung einer KB-Kamera)
5,4 mm (tatsächlich)
Schärfenbereich (fix): 0,6 m bis unendlich
Stromversorgung: Batterien: 4 x AA 1,5 Volt Aklali odr AA 1,2-Volt Ni-MH aufladbar
DC-Eingang: Kodak 7-Volt-Netzadapter für Digitalkameras
Videoausgang: NTSC/PAL wählbar
Abmessungen:
Breite: 113 mm
Tiefe: 53,4 mm
Höhe: 81 mm
Gewicht: 215 g ohne Batterien
Betriebstemperatur: 0 bis 40 C
Soviel zu den Daten. Grundsätzlich kann ich nur sagen, das jedem bewußt sein sollte, daß diese Kamera nur mit einem internen Speicher von 2 MB ausgeliefert wird. Dieser reicht leider gerade mal für 24 Bilder, was nicht viel ist wenn man erst mal auf den Geschmack gekommen ist.
Man kann jederzeit jedoch 8 MB - 48 MB Flashkarten als zusätzliche Speicher kaufen. Leider wird dieses Kamera auch ohne Netzstecker verkauft, daher ist der Batterieverbrauch recht hoch. Die Anschaffung von Akkus lohnt hier auf jeden Fall.
Abschließend:
Diese Kamera ist mit einem Preis von gerade mal 450,00 - 500,00 DM wirklich günstig. In diesem Preis ist jedoch weder ein Zusatzspeicher noch ein Netzteil enthalten. Für diese Aufrüstungen muss man dann schon noch mal 400,00 DM bezahlen, wenn man es dann braucht.
Die Bedienung ist kinderleicht. Mit der mitgelieferten Software übertragen sich die Fotos fast von selbst auf den Rechner, leider jedoch nicht über USB, daher nicht besonders schnell, aber wer hat es denn eilig.
Die Qualität der Bilder ist toll. Ich kann jedem, der nicht über viel Geld verfügut, nur empfehlen, sich diese Kamera zu kaufen.
Kodak DC3200 - eine der wenigen DigiCams, die echt mal besch....aussieht !!!!
ein Testbericht von uumistadabolinauu2002-07-31 08:29:35vom 31.07.2002Empfehlung: ja
Heute möche ich Euch eine weitere Erfahrung mitteilen...diesmal hab ich mir von Kodak die DC3200 aus unserem lokalen Fotogeschäft ausgeliehen, und mal wieder bin ich total begeistert.
Diese Kamera ist mit 1,2 Mio. Pixel der Einstieg in die digitale Fotografie. Was darunter liegt, taugt nur fürs Internet nicht aber für 9x13 oder 10x15 Abzüge.
Lieferumfang:
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- Kamera, 8MB CF-Karte, Handbuch, Handschlaufe, Übertragungskabel zum PC, Transfer- und Bildbearbeitungssoftware, 4 Batterien
Was fehlt:
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Selbstauslöser, Rote-Augen-Blitz, Netzgerät, Objektivabdeckung, Schutzhülle
Funktionen:
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Die Menüführung ist sehr einfach und nahezu selbsterklärend. Das Handbuch ist sehr ausführlich. Das dunkle Kunststoffgehäuse
macht einen soliden Eindruck und wirkt keineswegs billig. Die Bedienelemente wie Tasten, Karten- und Batteriefach sind robust gebaut. Die in der Kamera gespeicherten Bilder können mit einem Videokabel (nicht im Lieferumfang enthalten) als Diashow direkt am Fernsehgerät angesehen werden.
Bildqualität:
-------------
- Gut (576x432Pixel) (25 Bilder auf 2MB int. Speicher)
- Besser (1152x864Pixel)
stark komprimiert (10 Bilder)
- Am besten (1152x864Pixel)
schwach komprimiert(6 Bilder)
- Beim Fotografieren musste ich feststellen, dass bei eingeschaltetem LCD-Bildschirm die Darstellung bei schnellen Bewegungen verschmiert. Bei Innenaufnahmen mit Blitz wurden helle Objekte (Tapeten, Kleidungsstücke und auch Gesichter) oft viel zu hell (mit Blitzautomatik). Aber auch Aussenaufnahmen wurden stellenweise zu hell. Auch die mitgelieferte Software konnte daran wenig ändern. In hellen Räumen habe ich daher ohne Blitz fotografiert. Außerdem wurden ca. 30% der Aufnahmen unscharf. Das zweifache Digitalzoom funktioniert nur in der niedrigsten Auflösung, was ich als unsinnig empfinde.
Batterieverbrauch:
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Da der Energieverbrauch bei digitalen Kameras bekanntlich enorm ist, besonders bei eingeschaltetem LCD-Bildschirm empfiehlt es sich NIMH Akkus zu verwenden und eínen Satz zum auswechseln mit sich zu führen.
Übertragung an den PC:
----------------------
Die mitgelieferte Software ermöglicht es, die Bilder über eine serielle Schnittstelle an den PC zu übertragen. Die 6 Bilder der besten Auflösung dauern ca. 3Minuten. Bei der Übertragung von vielen Bilderen empfiehlt sich ein USB-Kartenleser (ca. 50 Euro).
Die Bilder werden im jpg-Format gespeichert. Die mitgelieferte Software „Pictures Now“ kann rote Augen entfernen, die Bildqualität „etwas“ verbessern und eine Diashow erstellen.
...
ein Testbericht von lupocom2002-04-29 23:20:22vom 29.04.2002Empfehlung: ja
Die Megapixelkamera zum Dumping-Preis, die Kodak DC3200. Auf der Suche nach einer günstigen Digitalkamera mit ausreichender Bildqualität, fand ich Anfang Dezember die Kodak als Sonderangebot beim Media-Markt. für 299,- DM (152,88 €). Nach kurzer Überlegung war der Kauf perfekt, da die Kamera immerhin 1 Megapixel Auflösung und sogar ein Display bietet. Wo bekommt man das schon für diesen Preis?
Das schlichte Kunststoffgehäuse der Kodak DC3200 sieht nicht wirklich gut aus, und ist definitiv für Rechtshänder ausgelegt. Es macht einen durchaus robusten Eindruck, und wirkt nicht verspielt. An der rechten unteren Seite
kann eine Handschlaufe befestigt werden, die zum Lieferumfang gehört. Da solche Kameras recht Sturzempfindlich sind, sollte man diese Möglichkeit auch nutzen!
Ein Blitzlicht ist ebenso vorhanden, wie ein zweifach Digital-Zoom und ein Farbdisplay zur Bildkontrolle vor Ort. Der Kamerainterne Speicher von 2 MB ist leider wahnsinnig klein, und somit ist eine Ergänzung durch eine CompactFlash Karte notwendig. Eine 4 MB große CompactFlash Karte lag meiner Kamera bei.
Die Verpackung besteht aus einem Karton in den Kodak-Farben gelb und weiß. Dieser ist stabil genug, um auch weiterhin als Aufbewahrungsort für die Kamera und das Zubehör zu dienen.
Zum weiteren Lieferumfang gehört ein sehr gut geschriebenes Handbuch, eine Schnellanleitung, ein Zubehörkatalog, 4 Batterien, das PC-Verbindungskabel, und die CD mit den notwendigen Programmen zur Bildübertragung und Bildbearbeitung. Insgesamt ein Paket um sofort loszulegen. Erfreulich komplett zu diesem Preis!
Die Praxis:
Zunächst fiel mir auf, dass die Deckel für das Batteriefach und den Kartenschacht nicht sonderlich stabil sind. Hier sollte man also Vorsicht walten lassen. Der Hauptschalter auf der Rückseite hat zwei Stellungen. Eine zum Fotobetrieb, und eine zum Bildbearbeiten per Kameradisplay. Die Handhabung und Bedienung der Kamera ist nicht sonderlich kompliziert. Wichtige Funktionen werden im Display angezeigt (On-Screen-Display). Der ständige Betrieb des Displays ist, trotz Energiespar-Funktion, allerdings sehr verschwenderisch mit Energie. Die Batterien haben deshalb keine sehr lange Standzeit. Es ist notwendig, auf größeren Touren Ersatz mitzunehmen. Die Batterieanzeige im Display ist stets zu beobachten. Bei fast völliger Entladung blinkt zusätzlich noch eine rote Leuchte neben dem Sucher. Diese Leuchtdiode ist ansonsten die Bereitschaftsanzeige der Kodak. Für die Bildübertragung auf den PC ist ein Netzteil wirklich ratsam!
Die Bedienerführung der Kamera ist mehrsprachig. Man kann die gewünschte Sprache auswählen. Im Fotobetrieb kann man das Display zur Motivsuche/Voransicht nutzen. Der integrierte Blitz kann manuell geschaltet werden. Es stehen auch hier zwei Betriebsarten zur Verfügung. Auch der Weißabgleich kann manuell in 4 Einstellungen variiert werden.
Die Aufnahmequalität ist wohl die wichtigste Einstellung einer solchen Kamera. Es stehen drei Einstellungen zur Verfügung:
„Am Besten“, also 1152 x 864 Pixel
„Besser“, 1152 x 864 Pixel in hoher Komprimierung
„Gut“, 576 x 432 Pixel
Dabei kann man während des Fotobetriebs die Aufnahmen in verschiedenen Einstellungen speichern. Die Aufnahmen kann man per Display begutachten, und gegebenenfalls auch löschen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Bildbearbeitung per Kameradisplay, unter anderem eine Diaschau- und eine Druckfunktion. Mit dem passenden Anschlusskabel ist auch die Darstellung der Bilder auf einem Fernsehgerät möglich.
Ich nutze jedoch nur den PC- Anschluss mittels seriellem Kabel. Die Übertragung ist leider recht langsam, und kostet eine Menge Batteriestrom.
Die Bilder:
Erfreulicherweise haben die Bilder eine recht gute Qualität, und lassen sich auch gut noch vergrößern ohne Unscharf zu werden. Die Ausdrucke von Fotos, auch in DIN A4-Größe, sind recht ordentlich. Eine wirklich ausreichende Bildqualität, die aber nicht an teurere 2,3 Megapixel-Kameras heranreichen kann.
Technische Daten der Kamera:
CCD-Auflösung: 1.280 x 960 = 1,2 Millionen Pixel
Bildauflösung: Am Besten/Besser : 1.152 x 864 = 995.328 Pixel
Gut: 576 x 432 = 248.832 Pixel
Farbe: 24-Bit
Bilddateiformat: JPEG
Speicher intern : 2 MB
Speicher extern : ATA-kompatible CompactFlash Karte, 4 – 192 MB
Sucher : Optisch oder Display
ASA/ISO- Empfindlichkeit : 100
Brennweite : 39 mm (5,4 mm tatsächlich)
Schärfebereich : 0,6 m bis unendlich
Videoausgang : NTSC/PAL wählbar
Gewicht: 215 g ohne Batterien
Größe : B x H x T = 113 x 53,4 x 81 mm
Die Kamera erfüllt ihren Zweck absolut ausreichend, und ist für Einsteiger in die digitale Fotografie sehr gut geeignet. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist wirklich eine Empfehlung wert!
...
ein Testbericht von tangoed2002-03-22 09:50:40vom 22.03.2002Empfehlung: ja
Vor Weihnachten habe ich mir bei Karstadt eine Kodak DC 3200 zugelegt, da ich dringend eine Digitalkamera benoetigte.
Der Kaufpreis war mit DM 299,00 ueberraschend guenstig, gab es dafuer doch 1,3 Megapixel.
Die Kamera machte nach dem Auspacken auch einen recht soliden Eindruck.
Die erste Ueberraschung war die wie ich finde recht
unuebersichtliche Bedienerfuehrung.
Durch Doppelbelegung der Tasten, findet man sich nicht gleich zurecht.
Der naechste Schock kam sogleich : Die Kamera ist ein Batterienfresser !!!
Schon nach 25 Aufnahmen (und nur 12 mit Blitz) waren die mitgelieferten Batterien leer.
Da hätte ich gerne 20,00 mehr gezahlt um Akkus und Ladegerät mitzuerhalten.
Zwar kann ein Netzteil angeschlossen werden, aber bis heute habe ich nicht rausgefunden wie/wo man eines erhalten kann.
Dafür verwende ich jetzt Akkus (1600 mA), die reichen für 100 Aufnahmen und lassen sich 1000 mal wiederaufladen.
Die Aufnahmen wollte ich nun pflugs auf den PC ueberspielen. Das installieren der Software war einfach und fehlerfrei.
Aber wieso ist kein USB Kabel dabei ??? Das kann doch heutzutage nun wirklich nicht mehr teurer sein, als das Standardkabel.
Die Bilder lassen sich in einem recht übersichtlichen Menue einfach ueberspielen. Bei der besten Qualitätsstufe (höchste Auflösung), dauert das pro Bild etwa 20 Sekunden, bei einfacher Auflösung ca. 10 Sekunden.
Die Bildqualitaet ist auch ok.
Leider verfuegt die mitgelieferte Spiecherkarte (4 MB)ueber kein groesseres Volumen, bei hoechster Aufloesung fasst Sie gerade mal 28 Aufnahmen. Sonst max. 48.
Da muss, gerade wenn man unterwegs ist, eine zweite her, für eine compact flash card mit 64 MB (reicht für weit über 200 Aufnahmen) zahlt man ca. 40,00 Euro.
Nahaufnahmen gestalten sich ebenfalls schwierig, da es keinen Zoom/Nahaufnahme Modus gibt. Somit werden die Bilder mit unter 30 cm Abstand vom Motiv unscharf.
Dies kann man in der Nachbearbeitung mittels Software etwas verbesser (scharfzeichnungsfilter).
Durch den Sucher braucht man gar nicht erst zu schauen, besser gleich via Minibildschirm das Motiv einfangen, da der Bildausschnitt den man im Sucher erblickt nie mit dem Resultat übereinstimmt.
Ach ja, wer viele Innenaufnahmen machen moechte, sollte auf diese Kamera lieber verzichten. Der Blitz funktioniert so gut, das alle Innenaufnahmen stark überbelichtet werden. Da kann man selbst mit der mitgelieferten Bildbearbeitungssoftware nicht viel nachbessern.
Fazit : Der Preis ist ok, aber man bekommt dafuer auch nur eine einfache Kamera mit wenig Zubehoer, die keinerlei kreativen Spielraum laesst. Zur einfachen Dokumentation (ich nutze Sie um bei ebay Artikel mit Foto anbieten zu koennen) ist sie sicherlich geeignet, fuer mehr aber auch nicht.
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