Konami NBA In The Zone
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Konami NBA In The Zone

 PS1 Spiel
Platz 356 in der Kategorie "PS1 Spiele". Genre: Sportspiele / Sportspiel für die Sony Playstation (1997) ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 3,00 / 5,00 (3.0 von 5)

Konami NBA In The Zone Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

sinfortuna

Schnelle Action unterm Korb

ein Testbericht von 2005-04-13 17:53:03 vom 13.04.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Gute Grafik mit flüssigen und butterweichen Animationen der Spieler, gelungene Steuerung, schneller und actionreicher Spielverlauf, interessante Wiederholungen in Zeitlupe, Originalteams, Multiplayerspaß...
Nachteile/Kritik: Kein Liga Modus (ein absolut unverzeihlicher Fehler), etwas müde Soundkulisse im Stadion
Basketballspiele erfreuen sich schon seit langem großer Beliebtheit, wobei man grundsätzlich sagen kann, dass man sich entweder für diese total begeistern kann oder einen diese Games total kalt lassen, viel dazwischen gibt es meiner Meinung nach nicht. Die NBA treibt schon seit weit über einem Jahrzehnt ihr Unwesen auf allen möglichen Spielkonsolen, ich berichte Euch nun von NBA In The Zone für die Sony Playstation, welches von Konami entwickelt und bei uns 1996 auf den Markt kam. Hierbei handelt es sich um ein Basketballspiel mit einem betont actionreichen Gameplay, welches zumindest ein bisschen aus der breiten Masse an erhältlichen Spielen dieses Sports herausragen konnte.


Ziemlich schnell fiel den Kennern der damaligen Basketballszene auf, dass hier bei NBA In The Zone sämtliche Originalteams inklusive ihrer – damaligen - Stars mit von der Partie sind. Des Weiteren ist hervorzuheben, dass der Multiplayerspaß hier keineswegs zu kurz kommt bzw. vernachlässigt wird, denn tatsächlich können hier bis zu acht menschliche Mitspieler gleichzeitig an den Start gehen, vorausgesetzt Ihr verfügt über einen entsprechenden Adapter, versteht sich. Da sich ja maximal zehn Spieler – pro Team fünf – auf dem Spielfeld tummeln dürfen, wird dann nahezu jeder Spieler einem Videospieler zugeordnet, was demzufolge jede Menge Fun verspricht, nichtsdestotrotz mangels Masse nur selten in der Realität zustande kommen dürfte, der Rekord bei uns zu Hause lag seinerzeit bei sechs. Kernpunkt dieses Spiels ist aber der Einzelspielermodus, bei dem Ihr aus unterschiedlichen Spielvarianten wählen könnt.


Zunächst einmal steht das obligatorische Freundschaftsspiel zur Auswahl, was sich allerdings meiner Meinung nach nur als besseres Aufwärmtraining eignet und natürlich ganz zu Beginn des Spiels, für den Fall, dass Ihr Euch erst einmal vorsichtig an die Einzelheiten des Spielverlaufs herantasten wollt. Darüberhinaus könnt Ihr Euch im Freundschaftsspiel natürlich mit einem anderen menschlichen Kontrahenten messen, was zumindest für ein paar Wochen für genügend Unterhaltung sorgen dürfte, vorausgesetzt dass sich zwei Gleichgesinnte auffinden lassen. Der Solospieler könnte in einem weiteren Spielmodus auf Wunsch direkt in die Playoffs einsteigen und dann kommt ein dicker Dämpfer: es steht definitiv kein Saison-Modus zur Auswahl, was meiner Ansicht nach eine herbe Enttäuschung darstellt. Schließlich war ich es gerade von der berühmten Eishockeyserie NHL von EA Sports schon länger so gewohnt gewesen, eine knüppelharte, ellenlange Saison - mit eventuell, je nach Erfolg - anschließenden Playoffs durchzuzocken, so aber nicht hier. Es gibt in der Tat keinen Saisonmodus, lediglich Freundschaftsmatch und die Playoffs, na riesig. Ein dickes Minus, ganz klar.


Da hilft es auch schrecklich wenig, finde ich, dass man den Heimvorteil einschalten kann, den Schwierigkeitsgrad in fünf verschiedenen Stufen vorfindet und drei Kameraperspektiven zur Verfügung stehen. Als nettes Beiwerk gibt es zusätzlich noch Wiederholungen in Zeitlupe, in denen Ihr die Athleten in Großaufnahme mehr oder weniger bestaunen dürft. Gefallen können hingegen die durchweg spektakulären Spielzüge, die oft wirklich aufsehenerregend sind und die Klasse der Starspieler deutlich zum Ausdruck bringen. Dabei ist das Spieltempo sehr hoch und Action wird hier richtig groß geschrieben, von einem müden Passspiel oder langweiligen Korbversuchen sind wir hier bei NBA In The Zone zum Glück meilenweit entfernt.


Die Grafik ist eindeutig die Stärke dieses Spiel und kann zumindest teilweise die Enttäuschung über den nichtvorhandenen Ligamodus kompensieren. Die Spieler sind sehr groß, mit der Kamera könnt Ihr auf Wunsch sehr nahe heranzoomen, Grafikfehler sind so gut wie gar nicht zu entdecken und die Animationen sind – für damalige Verhältnisse – weich und flüssig. Überhaupt wirken die Bewegungsabläufe der Akteure butterweich, hier wurden meine Erwartungen deutlich übertroffen. Dass die Texturen bei den Hintergründen sehr einfach und undetailliert sind, stört hier nicht so besonders, denn auf dem Platz spielt die Action und das ist nun einmal entscheidend. Spätestens nach dem dritten oder vierten erfolgreichen Dunk in den gegnerischen Korb bekommt der Basketballfan Lust auf mehr, bekommt möglicherweise sogar richtig Heißhunger, so grandios sehen die Spieleranimationen dabei aus, wobei wir auch die gelungene Zeitlupe in der Wiederholung nicht vergessen wollen. Der Soundtrack ist hingegen nur allenfalls durchschnittlich – Ihr könnt zwischen Stadionakustik und Begleitmusik wählen -, aber dieser spielt ohnehin bei Sportspielen eine stark untergeordnete Role, entscheidend sind hier die Soundeffekte wie beispielsweise das Titschen des Balles, Rufe der Spieler oder das Raunen des Publikums. Ehrlich gesagt wird uns in diesem Punkt nichts Weltbewegendes geboten, eben nur grundsolides, aber keinesfalls mehr, auch der Kommentator ist nicht überragend, zumindest nervt er aber nicht. In Erinnerung geblieben ist mir aber zweifellos die richtig gut gelungene Grafik, die Soundkulisse war mir persönlich weniger wichtig, Stimmung kam während der Spiele in den Playoffs auf jeden Fall auf und darum geht es schließlich in erster Linie.


Da auch die Steuerung der Spieler gut gelungen ist, keine Macken aufweist und ein verhältnismäßig variables Spiel zulässt, kann ich NBA In The Zone auch heute noch als gelungenes Basketballspiel bezeichnen. Eine höhere Wertung wird aber dadurch zunichte gemacht, dass kein Ligamodus existiert, ein in meinen Augen unverzeihlicher Lapsus, für den es – erst recht, wenn Ihr bedenkt, dass Ihr damals circa 100 DM für dieses Game löhnen musstet – welcher die Spielspaßwertung deutlich nach unten sausen lässt. Trotz der guten Grafik, der butterweichen Animationen und trotz des actionreichen und stets doch sehr flüssigen Spielverlaufs bekommt NBA In The Zone von mir nur noch 69%, es reicht somit zwar noch zu einem leicht überdurchschnittlichen Titel, aber nicht zu mehr.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
1-1 von 1  PS1 Spiele
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Produktbeschreibung Konami NBA In The Zone

Technische Daten und Produkteigenschaften
Sportspiel für die Sony Playstation (1997)
Allgemeine Informationen Konami NBA In The Zone
gelistet seit: 06.04.2005
Hersteller: Hersteller: KonamiKonami, www.konami-digital-entertainment.de
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Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 3,00 / 5,00
Allgemeine Daten
Genre: Sportspiele 
Konami NBA In The Zone PS1 Spiel im Vergleich
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