Dean Koontz: Phantom. Unheil über der Stadt
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Dean Koontz: Phantom. Unheil über der Stadt
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Dean Koontz: Phantom. Unheil über der Stadt

Dean Koontz: Phantom. Unheil über der Stadt

 (Taschenbuch)
Platz 95 in der Kategorie "Belletristik Romane & Erzählungen - P, Q". Bei der Rückkehr nach hause, ins idyllische Snowfield, macht die Ärztin Jenny Paige eine entsetzliche Entdeckung: Alle Einwohner des Bergdorfes sind entweder ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 4,10 / 5,00 (4.1 von 5)

Dean Koontz: Phantom. Unheil über der Stadt gebraucht & neu

Dean Koontz: Phantom. Unheil über der Stadt Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,10 / 5,00 (4.1 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (4/4).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • sehr spanennd, auch für diejenigen die den Film nicht mochten!
  • Idee und Geschichte Geschichte an sich, Seitenzahl
  • Vor allem in der ersten Hälfte wirklich mysteriös und furchterregend.
  • Spannung pur, fantastische Inszenierung des Bösen, keine "Leerlaufphasen"
Nachteile/Kritik
  • mittleres Spannungsniveau, Charaktere sind teilweise zu oberflächlich angehandelt, stellenweise vorhersehbar . . .
  • In der zweiten Hälfte wird die Handlung zunehmend konventioneller.
  • Zu kurz, schlechte Verfilmung (aber dafür kann das Buch ja nichts)
FutziMcFlipp

Unheil über der Stadt

ein Testbericht von 2005-03-13 18:02:42 vom 13.03.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: sehr spanennd, auch für diejenigen die den Film nicht mochten!...
Nachteile/Kritik: -
Viele hassen den Film Phantoms, mit Ben Affleck. Mir geht es da aber ganz anders, ich fand den Film sehr spannend und auch die Story war meiner Meinung nach recht einfallsreich. Was viele aber gar nicht wissen ist, das Phantoms auf einem Roman von Dean Koontz basiert. Phantom -Unheil über der Stadt lieferte die Vorlage für das Drehbuch, das nur noch wenige abänderungen bekam. Dean Koontz ist aus meiner Sicht durchaus in der Lage Stephen King die Stirn zu bieten! Leider gehen seine Werke immer ein wenig unter, da King ganz klar die Vormachtsstellung auf diesem Gebiet hat. Ich lese jedoch immer wieder gerne einen Roman von ihm und somit griff ich auch zu Phantom. Meine Eindrücke zu dem Buch erläutere ich euch im Anschluss an eine kleine Inhaltsangabe und ich hoffe ich kann euch bei der Entscheidung zum Kauf oder gegen den Kauf weiterhelfen!


---||>Inhalt<||---

In den Bergen Kaliforniens liegt das kleine beschauliche Dorf Snowfield, mit gerade einmal 500 Bewohnern. Die Ärztin Jenny Paige stattet ihrem Heimatsdorf mit ihrer kleinen Schwester einen Besuch ab, doch alles kommt ganz ander als geplant!
Die Bewohner des Dorfes sind entweder Tot und einfach nicht zu finden und somit Spurlos verschwunden. Doch wer oder was ist in der Lage ein ganzes Dorf verschwinden zu lassen? Selbst der Sheriff hat auf diese Frage keine Antwort. Wegen des Verdachts auf einen Kampfstoff wird eine Spezialeinheit nach Snowfield geschickt.
Doch kein Kampfstoff ist für dieses Unheil verantwortlich, es scheint sich um eine Art Dämon zu handeln, der weiterhin Schrecken unter den Anwesenden verbreitet. Nach und nach fallen auch die Männder des Einsatzkommandos zum Opfer und die Lage wird immer Auswegsloser!


---||>Meine Meinung<||---

Mit diesem Roman hat Dean Koonzt mir mal wieder bewiesen, das er Stephen King durchaus ebenbürtig ist und ihn manchmal auch zu übertreffen weiss!
Phantom - Unheil über der Stadt ist ein perfektes Beispiel hierfür. Die Spannung des Romans hällt sich von Beginn bis hin zum Schluss. Auch lässt Koontz dem Leser eine gewisse Zeit bis er sich an die Charaktere gewöhnt hat, bis er sie durch die Hölle schickt. Die Handlungsstränge halten sich in Grenzen weshalb sich das Buch auch hervorragend lesen lässt. Für einen Freund des Horrorgenres ist Phantom auf jeden Fall empfehlenswert und auch die King Fans sollten durchaus mal einen Blick riskieren!
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Hindenbook

Stadt der schmelzenden Bürger

ein Testbericht von 2011-11-28 21:14:18 vom 28.11.2011
Empfehlung: ja
Vorteile: Vor allem in der ersten Hälfte wirklich mysteriös und furchterregend....
Nachteile/Kritik: In der zweiten Hälfte wird die Handlung zunehmend konventioneller.
Kurzkritik für Ungeduldige

In einer Kleinstadt sind die Bürger spurlos verschwunden; schrecklich verändert tauchen sie wieder auf und greifen sich neue Opfer, bis ein unkonventioneller Gelehrter zum bösen Kern des Übels vorstößt … – Vor allem in der ersten Hälfte gruselig-beklemmender Horror-Roman, während die Kampf mit dem Monster ‚nur‘ noch spannend ist; eines der besseren Werke des Vielschreibers Koontz.

Das geschieht:

Snowfield ist ein Städtchen hoch in den Bergen des US-Staates Kalifornien. Hier herrscht im Winter Hochbetrieb, den Einheimischen steht eine zehnfache Übermacht vergnügungssüchtiger Urlauber gegenüber. Noch herrscht jedoch die Ruhe vor dem Sturm an diesem schönen Spätsommertag, den die Ärztin Jennifer Paige, begleitet von ihrer vierzehnjährigen Schwester Lisa, für die Rückkehr nach Snowfield gewählt hat.

Die Straßen des Ortes sind wie ausgestorben. Deputy Paul Henderson liegt tot in der Polizeistation. Stichprobenartige Exkursionen in die Häuser der Stadt führen entweder in verlassene Räume oder zu weiteren Leichen, die zum Teil grausam verstümmelt wurden. Hilfe von außen wird gerufen. Aus Santa Mira, Sitz der County-Verwaltung, macht sich Sheriff Bryce Hammond mit fünf erfahrenen Deputys auf den Weg nach Snowfield. Als sie dort ankommen, lässt der unsichtbare Gegner die Deckung allmählich fallen und beginnt die Neuankömmlinge brutal zu verfolgen. Während sich die Reihen lichten, igelt man sich ein und hofft auf Rettung durch die örtliche Zivilschutzeinheit. Eine Spur hat man inzwischen auch entdeckt; eine mysteriöse Nachricht, die da lautet „Timothy Flyte. Der Alte Feind“.

Dieser Timothy Flyte lebt im weit entfernten London gerade, ob er wohl endlich wieder auf die Gewinnerseite des Lebens überwechseln kann. Vor Jahren hat er Karriere und Ruf mit der Theorie verspielt, die Menschheit sei weder die einzige noch die erste Intelligenz auf dieser Erde. Seit Urzeiten müsse sie sich den Planeten mit einer protoplasmatischen Riesenamöbe fremd- und bösartigen Charakters teilen, die jedes Lebewesen perfekt zu imitieren weiß, sobald sie es absorbiert und dabei seinen Intellekt und seine Fähigkeiten übernommen hat. In regelmäßigen Zyklen falle dieser quasi unsterbliche „Alte Feind“ über die meist ahnungslosen Menschen her und mäste sich, bevor er sich wieder in eine Art Winterschlaf zurückziehe.

Flyte wird nach Snowfield einfliegen. Im inzwischen abgeriegelten Ort beginnt ein tödliches Katz-und-Maus-Spiel, bei dem die Rollenverteilung wechselt, denn der Alte Feind verliert bald seine Scheu vor einer offenen Konfrontation, und er liebt es, wenn Todesangst seine menschliche Beute würzt, bevor er sie sich schnappt ...

Auch ein blinder Koontz …

Würde man diesen Rezensenten, einen Veteranen mit jahrzehntelanger Leseerfahrung auf dem Gebiet der phantastischen Literatur, auffordern, eine Liste derjenigen Autoren aufzustellen, die ihm den meisten Verdruss bereitet haben, so käme Dean Raymond Koontz wohl (wenn auch lange nach John Saul, James Herbert, Anne Rice und dem teutonischen Schreib-Automaten Wolfgang Hohlbein) zuverlässig auf einen der vorderen Plätze. Die Begründung liegt weniger darin, dass dieser Autor nicht zu schreiben vermag – denn das kann er im Gegensatz zu den weiter oben erwähnten Federhaltern –, sondern eher in der Wut darüber, dass er so wenig aus seinem Talent macht.

Der typische Koontz-Bestseller ist eine vielhundertseitige Verfolgungsjagd, hinter der eine notdürftig zusammengezimmerte Allerweltstory und grob geschnitztes Schablonen-Personal zum Vorschein kommen, sobald die Handlung einmal zur Ruhe kommt. Rau und irgendwie unfertig wirken diese Romane, als habe sie ihr Verfasser noch im Entwurfsstadium auf den Buchmarkt geworfen: Wieso sich unnötige Arbeit mit einer Überarbeitung machen, wo doch die Verkaufszahlen stimmen, mag sich Koontz sagen, während er sich dem nächsten Werk zuwendet; möglicherweise spielt auch die Ungeduld des Workaholics, der in schlampiger Hast mindestens zwei voluminöse Titel pro Jahr produziert, wie man es wohl nennen muss, eine gewichtige Rolle.

… findet mal ein Korn

Der Ärger des erfahrenen Lesers wird umso größer, wenn er weiß, dass Koontz viel mehr zu Stande bringt, wenn er gut aufgelegt ist bzw. sich Zeit nimmt, eine Geschichte zu erzählen. „Watchers“ (1987, dt. „Brandzeichen“) war so ein Titel, und auch „Phantom“ gehört dazu. Die Geschichte ist sauber konstruiert, wird spannend und trügerisch einfach erzählt und besticht durch eine kunstvoll geschürte, lange am Leben erhaltene Atmosphäre stetiger Bedrohung. Hier treibt Koontz das Konzept des Monsters, das am intensivsten dort wirkt, wo es sich der Leser im Hinterkopf selbst zusammenbauen muss, fast schon auf die Spitze, aber er kommt durch damit.

1983 war H. P. Lovecrafts Cthulhu-Saga dem Mainstream-Publikum weiterhin unbekannt, und Stephen Kings Brachial-Epos „It“ (1986; dt. „Es“) lag noch in der Zukunft. So konnte Koontz mit dem „Alten Feind“ praktisch Neuland betreten und die Galerie der literarischen Ungeheuer (Frankenstein-Monster, Vampir, Werwolf, Mumie etc.) mit einem vielleicht letzten Archetypus bereichern: dem urzeitlichen Gestaltwandler – ein Zwischending aus Außerirdischem und Mutanten, wie es kurz zuvor John Carpenter im Film „The Thing“ (1982; dt. „Das Ding aus einer anderen Welt“) ähnlich grandios präsentiert hatte.

„Phantoms“ – der Film

„Phantoms“, der Film von 1998, prunkt mit einem Drehbuch von Koontz persönlich und einer ebenso hochkarätigen wie interessanten Besetzung, die aktuelle Jungstars vor dem Durchbruch (Ben Affleck, Rose McGowan, Liev Schreiber) und Hollywood-Altstars ohne abgesicherten Rentenanspruch (Peter O‘Toole) vor der Kamera vereint. Die Regie von Horror-Routinier Joe Chappelle („Halloween“ 5 u. 6) ist handwerklich sauber, die Effekte sind sorgfältig (und zum Teil überraschend deftig) in Szene gesetzt, aber der Gruselspaß bleibt trotzdem aus, weil der Zuschauer jedes Bild, jede Figur, jeden Dialog schon aus tausend anderen mittelmäßigen Phantastik-Streifen zur Genüge kennt. Fatal ist zudem die formale Nähe zu den TV-Miniserien, die um die Romane des (angeblichen) Koontz-Konkurrenten Stephen King gesponnen werden. Statt eigene Wege zu gehen, folgte man dem bewährten, aber wenig aufregenden Muster.

Koontz ist nicht von Schuld freizusprechen, denn gar zu offensichtlich treten im Film Sünden zu Tage, die auch das Buch kennzeichnen. Die Figuren werden weniger eingeführt und entwickelt, sondern in ihre literarische Welt geworfen, wo sie primär vor dem Phantom fliehen und sich verstecken müssen. Sobald sie zur Ruhe kommen, wird es heikel, denn realistisch wirken sie nicht. Gänzlich misslungen ist Koontz zum Beispiel die Figur der jungen Lisa Paige. Sie verhält sich wenig kindgerecht, ist stattdessen ihrer mehr als doppelt so alten Schwester ebenbürtig, redet auch so und hält sich im übrigen wie ihre Mitstreiter strikt an das Klischeemuster, das für die Bewohner von Monstern belagerter amerikanischer Kleinstädte obligatorisch zu sein scheint und sie zuverlässig dorthin neugierig ihre Nase stecken lässt, wo es dunkel ist und garantiert das Böse lauert.

„Phantom“ 2.0?

Dean Koontz hat die Aktualisierung seiner alten Romane (die sich auf diese Weise flugs ein weiteres Mal vermarkten lassen) fast zu einem Markenzeichen erhoben. Mit dieser Praxis bewegt er sich im Einklang mit dem Zeitgeist, für den die Grenzen zwischen Original, Remake oder Reboot sich immer rascher auflösen. Was jedoch verständlich wirkt, wenn z. B. zwischen „Prison of Ice“ von 1976 und „Icebound“ von 1995 (dt. „Eisberg“) die bösen Sowjet-Kommunisten als von der Geschichte aus dem Rennen geworfene Bösewichter weichen mussten, bleibt hier ohne rechten Sinn bzw. unklar.

Stichproben dieses Rezensenten haben ergeben, dass es zwischen „Unheil über der Stadt“ von 1983 und „Phantom“ von 1998 so gut wie keine Unterschiede gibt. Hier und da wurden die Geldausgaben der Protagonisten der Inflation angepasst, die Rechenleistung der eingesetzten Computer-Software oder der Gentechno-Bubble auf den neuesten Stand gebracht. Aber einschneidende Veränderungen sind unterblieben, was das Werk weiterhin anachronistisch wirken lässt: was ist von einer Geschichte zu halten, die jetzt angeblich an der Schwelle zum 21. Jahrhundert spielt, ohne dass jemals ein Handy auftaucht? Kein Wunder, denn in diesem Fall müsste die Phantomjagd ganz anders aussehen!

Genauso seltsam ist das Mysterium der doppelten Übersetzung. Während 1986 Wolfgang Crass „Phantoms“ ins Deutsche übertrug (und dabei gute Arbeit leistete), löste ihn nun Ulrike Laszlo ab. Angeblich stützte sie sich auf Koontzes Neufassung, doch erneut stellt sich heraus, dass die neue Übersetzung der alten praktisch Wort für Wort folgt. Auch Kürzungen oder Auslassungen lassen sich im alten Text nicht feststellen. So bleibt nur die Annahme, dass „Phantom“ 1998 in den USA primär als Buch zum aktuellen Films neu erschien aber nicht wirklich überarbeitet, die 1998er Fassung in Deutschland jedoch neu übersetzt wurde.

Autor

Dean Koontz besitzt eine offizielle Website, die – wie es einem Erfolgsautor seines Kalibers zukommt – opulent gestaltet und mit Inhalten (und Werbung) bestückt wird: www.deankoontz.com.

Impressum

Originaltitel: Phantoms (New York : Putnam/Berkley 1983)
Deutsche Erstausgabe (unter dem Titel „Unheil über der Stadt“): Februar 1986 (Wilhelm Heyne Verlag/Allgemeine Reihe 01/6667)
Übersetzung: Wolfgang Crass
364 S.
DM 7,80
ISBN-10: 3-453-02251-3
(Aktualisierte) Neuausgabe: Mai 1998 (Wilhelm Heyne Verlag/Allgemeine Reihe 01/10688)
Übersetzung: Ulrike Laszlo
477 S.
EUR 8,95
ISBN-13: 978-3-453-13965-7
Neuausgabe: 2002 (Wilhelm Heyne Verlag/Allgemeine Reihe 01/10688)
Übersetzung: Ulrike Laszlo
477 S.
ISBN-13: 978-3-453-21050-9
www.randomhouse.de/heyne


(Copy right 26.11.2011, Dr. Michael Drewniok)

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Kommentare
hundeliebe02
hundeliebe02, 29.11.2011
BW..Liebe Grüße Edith und Claus
Miraculix1967
Miraculix1967, 29.11.2011
Drollige Dienstagsgrüße aus dem gallischen Dorf Miraculix1967
austin77
austin77, 29.11.2011
sh... würde mich über deine Gegenlesung freuen. lg
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Revan24

Vorsicht! Gestaltenwandler im Anmarsch....

ein Testbericht von 2010-01-30 10:19:11 vom 30.01.2010
Empfehlung: ja
Vorteile: Spannung pur, fantastische Inszenierung des Bösen, keine "Leerlaufphasen"...
Nachteile/Kritik: Zu kurz, schlechte Verfilmung (aber dafür kann das Buch ja nichts)
Dieses Buch war eines der ersten, was ich nach jahrelanger "Leseunlust" angefangen hatte zu lesen und es schlug bei mir ein wie eine Bome und bereitete mir den Weg zur Lust auf neue Bücher!

Selten hatte ich bis dahin Horrorbuch in der Hand, wo ich so sehr wissen wollte wie es ausgeht und hatte das Buch in wenigen Tagen durchgelesen. Die Stimmung wechselt oft von Überraschung, bis Entzsetzen und Unwohlsein, aber natürlich gibt es auch gelegentlich flotte Sprücheklopfer.

Um was geht es denn?

In einer typischen Kleinstadt in Amerika herrscht Idylle, bis es eines tages zu den klassischen "komischen Vorfällen" kommt. Was die Bürger bis dahin nicht wissen, das "Böse" hat an die Tür geklopft und möchte vorbei schauen. Erst meldet es sich mit kleinem "Spuck", später schlägt es eiskalt und erbarmlungslos zu.

Jennifer Paige, eine Ärztin, kommt also vor diesen Vorfällen nach Snowfield und freut sich darauf, ihre jüngere Schwester (14 Jahre) bei sich aufzunehmen. Doch die Freude wärt nicht lange, schon beim betreten des Hauses, findet sie ihre Haushälterin Tod auf dem Boden liegend vor. Wie schon beschrieben, zu Beginn kommt das "Böse" noch langsam und schleichend daher, so dass man noch nicht an etwas übernatürliches glauben kann.

Jennifer und Schwester gehen also auf Forschungstour und entdecken noch mehrer Häuser mit Leichen. Snowfield eine Totenstadt? Unglaublich, wer oder was geht hier vor?

Irgendwie schaffen es die beiden Schwestern ein funktionierendes Telefon zu finden und den Deputy der Nachbarstadt zu informieren, welcher sich natürlich umgehend auf den Weg macht. Er facktelt dann auch nicht lange um eine Spezialeinheit in das Gebiet zu schicken. Es herrscht Ausnahmezustand.

Und wie aus dem Nichts heraus, überschlagen sich dann die Ereignisse. Ein Horror jagt den nächsten, seien es unglaubliche riesige Flugtiere, lebendige Leiche, verschiedene Töne und Geräusche usw. Der Gestaltenwandler lässt nichts aus um der Kleinstadt den Horror nach Hause zu bringen.

Dean Koontz hat es wieder einmal verstanden eine Kleinstadt sehr schön in Szene zu setzen, so dass man sich die Stadft schnell vorstellen kann, die Figuren sind durchschnittlich dargestellt von ihren Charakteren, aber wer etwas "realistisches" sucht, liest eh keine Horror-Bücher.

Und dann "das Böse." Unglaublich, wahnsinnig, fantastisch! Es wird zwar viel Fantasie erfordert, aber das lohnt sich. Irgendwann weiß man schon gar nicht mehr, in was sich das Böse alles verwandelt hat um seinen bösen Charme spielen zu lassen und auch das Finale und eine Idee wie das BUch ausgehen könnte hat man einfach nicht, da die guten Charaktere schon alles versucht hatten was möglich ist! Eigentlich kann es doch gar kein Happy-End mehr geben!

Fazit:

Ein sehr spannendes Buch, es wird nie langweilig, eilt von Aktion zur Aktion! Eine absolute Empfehlung. Da es eine Neuauflage ist, weiß ich nicht wie die 1. Auflage war, kann also nur von dieser Version reden.

Als kleiner Hinweis sei noch angemerkt, dass es sogar eine Verfilmung gibt, mit Ben Affleck in der Hauptrolle. Doch darüber kann man eher den Mantel des Schweigens werfen, da wäre mehr drin gewesen, der Film ist eher ein klassischer "B-Movie", schade, bei dem Potenzial, gerade auch bei einem so großen Schauspielern wie Ben Affleck und Rose McGowan!
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Kommentare
hjid55
hjid55, 30.01.2010
Sehr hilfreich und liebe Grüße Sarah
bigmama
bigmama, 01.02.2010
LG Anett
Vorhangauf
Vorhangauf, 01.02.2010
Gruß aus der Hauptstadt. Thomas
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Grausame Idylle in Snowfield

ein Testbericht von 2007-03-20 09:03:05 vom 20.03.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: Idee und Geschichte Geschichte an sich, Seitenzahl...
Nachteile/Kritik: mittleres Spannungsniveau, Charaktere sind teilweise zu oberflächlich angehandelt, stellenweise vorhersehbar . . .
Hallo liebe Community,

Wer mich kennt, weiß, dass ich eine begeisterte Leseratte bin und so ziemlich alles lese, was mir in die Finger kommt. daher gibt es heute gleich wieder einen Buchbericht.....
Es handelt sich um Dean Koontz` Werk "Phantom - Unheil über der Stadt", eine Neufassung des Romans "Unheil über der Stadt", welcher von D. Koontz gründlich überarbeitet und modernisiert worden sein soll, dies habe ich aus den Angaben des Buches übernommen.

Nun wünsche ich Euch viel Spaß beim Lesen!


Eckdaten zum Buch
Originaltitel : Phantoms (erschienen 1983)
Autor : Dean Koontz
Übersetzer : Ulrike Laszlo
Seitenzahl : 475 Seiten
Deutsche Ausgabe : 1998 im Wilhelm Heyne Verlag
Preis : früherer Preis betrug 16,90 DM, heute bei einschlägigen Läden ab 1€
Genre : Sci - Fi / Horror
ISBN : 3-453-13965-8


Zum Autor
Dean Raymond Koontz wurde im Juli 1945 in Everett (Pennsylvania) geboren. Aufgewachsen ist er in eher ärmlichen Verhältnissen, sein alkoholkranker Vater misshandelte ihn auch noch. Schon mit 8 Jahren fing Dean R. Koontz an zu schreiben, auch wenn es nur Kurzgeschichten waren, welche er an Verwandte oder auch Nachbarn verkaufte, aber so konnte er sein Taschengeld aufbessern.

Diese Idee baute er nachher aus, in dem er 1965 seine Kurzgeschichten an Verlage verkaufte.
Auch nach seinem College Abschluss widmete sich Dean R. Koontz weiterhin der Schreiberei und schrieb Sci - Fi Kurzgeschichten, aber das war noch nicht so ertragreich, so das er nebenbei noch als Englischlehrer an einer High School arbeitete.
1966 heiratet er dann seine große Liebe Gerda.
1969 wurde Dean R. Koontz dann freier Schriftsteller, auch wenn er auch hier noch nicht so große Erfolge mit seinen Sci Fi Geschichten einfuhr, so schrieb er dann unter mehreren Pseudonymen (u.a. Leigh Nichols, Brian Coffey, Owen West…) in verschiedenen Genres, bis sich ein gewisser Erfolg einstellte, erst dann schrieb er wieder unter seinem eigenen Namen.
!981 erreichte er erstmals mit "Night Whispers" die Bestsellerlisten.

Dean R. Koontz schrieb bisher über 80 Bücher, welche in 38 Sprachen übersetzt wurden, Seine Bücher verkauften sich bisher mehr als 200 Millionen Mal.

Heute lebt Dean R. Koontz mit einer Frau Gerda im kalifornischen Orange County.

Weitere Werke (kleine Auswahl - mit / ohne Pseudonym):
Auf Tauchstation - Codewort Pentagon - Wintermond - Eiszeit - In der Kälte der Nacht - Schwarzer Mond - Zwielicht - Brandzeichen - Nacht der Zaubertiere - Schutzengel - Ort des Grauens - Drachentränen - Morgengrauen - Stimmen der Angst - Der geblendete - Der Wächter ….


Anmerkungen des Autors zum Buch
Die im Buch beschriebenen Charaktere sind rein fiktiver Natur. (Eigentlich auch logisch)


Story
Snowfield - ein kleines, aber dennoch für Touristen attraktives Städtchen in den kalifornischen Bergen.
Die Ärztin Jennifer Page ist mir Ihrer kleinen 14 Jährigen Schwester auf dem Weg nach Hause und freit sich auf die Herausforderung Ihre Schwester Lisa bei sich aufzunehmen und vom Tod Ihrer Mutter abzulenken.

Schon bei der Orteinfahrt Snowfield gerät die Freude von Jennifer ins Wanken, die Strassen des beschaulichen Örtchens liegen verlassen da. Jennifer denkt sich anfangs nichts Böses dabei und betritt mir Lisa Ihr Haus. Lisa inspiziert das Haus und macht dabei eine grausame Entdeckung: Jennifers Haushälterin liegt tot auf dem Boden und gibt keinen besonders schönen Anblick her, irgendwie wirkt sie aufgedunsen und von blauen Flecken entstellt.

Nicht nur Lisa sondern auch Jennifer sind entsetzt, Jennifer will sofort den Deputy Henderson anrufen, doch das Telefon ist tot. So gehen sie zum Nachbarhaus hinüber um von dort aus zu telefonieren, doch auch hier erwartet die beiden ein schrecklicher Anblick, beide Nachbarn liegen tot in der Wohnung und haben dieselben Merkmale, wie auch Jennifers Haushälterin Hilda.
So bleibt den beiden nichts weiteres übrig, als sich auf den Weg zur Polizeistation zu machen um den Deputy zu informieren, aber auch hier stimmt etwas nicht, auch Henderson liegt tot am Boden.
Den beiden Paige Schwestern kommt das mehr als merkwürdig vor, so schauen sie noch in das eine oder andere Haus und finden auch hier nur Leichen… Aber immerhin entdecken sie ein kurzfristig funktionierendes Telefon, von dem aus sie den Deputy der Nachbarstadt Santa Mira informieren können.

Nun ist für die beiden warten angesagt…Weder Lisa noch Jennifer werden das Gefühl nicht los, dass sich ein mysteriöser Schatten mit Ihnen einen bösen Scherz erlaubt, denn von einer Minute auf die andere fangen die Kirchenglocken an zu läuten und hören auch genauso abrupt wieder auf, die Laternen des Örtchens gehen wie eine Lichtorgel an und aus… Diese Nerven Zerreißenden Spielchen hören auch nicht auf, als Bryce Hammond aus Santa Mira mit seinen Kollegen eintrifft.
Zusammen mit den Paige Schwestern untersucht das fünfköpfige Team weitere Häuser, mit dem Ergebnis, weitere entstellte und aufgedunsene Leichen zu finden, und sogar Leichenteile, wie Hände an einer Nudelrolle oder gar Köpfe in Backöfen.

So wie auch die Paige Schwestern ist Bryce Hammond der Meinung, dass hier etwas nicht stimmen kann und fordert seinerseits Verstärkung an, nämlich die örtliche Zivilschutzeinheit. Bis zum Eintreffen der Unterstützung verbarrikadieren sich Lisa, Jennifer und Bryce mit seinem Team in einem Hotel, denn der mysteriöse Schatten hat sich schon einen der Polizisten geholt, einfach so aus dem Hinterhalt heraus, ohne Vorankündigung. Das merkwürdige und gespenstische daran ist aber, der Kollege taucht wieder auf, aber ist nicht mehr Herr seiner Sinne…
Die örtliche Zivilschutzeinheit erreicht in einer Nacht - und Nebelaktion Snowfield, mit Ihnen trifft auch General Galen Copperfield ein, Copperfield ist der Spezialist für Biochemische Probleme.

Wer oder was treibt hier sein Unwesen? Und warum wird eine Leiche wieder lebendig? Kann hier in Snowfield jemals wieder eine friedliche Idylle herrschen?

Wer das erfahren möchte, der sollte sich das Buch zu Gemüte führen.


Meinung
Vorweg sollte ich vielleicht erwähnen, dass ich die erste Fassung dieses Buches nicht kenne, und somit keinen Vergleich ziehen kann. Aber wenn dies die neue und modernisierte Version ist, dann hat der Autor sich in meinen Augen aber nicht so viel Mühe gegeben.

Wenn ich bedenke, dass die erste Fassung 1983 erschienen ist und die überarbeitet 1998, dann liegen da doch Welten zwischen. Der Autor mag zwar daran gedacht haben, die Computertechnik aufzumöbeln, aber das man vielleicht das Handy als Kommunikationsmedium mit einfließen lässt, um einen etwas frischeren und spannenderen Stil zu fahren… nein, darauf ist man nicht gekommen.

Auf mich wirkt die ganze Story ein wenig klischeehaft und typisch amerikanisiert, und ich habe schon den einen oder anderen Sci - Fi Roman gelesen, welcher wesentlich besser recherchiert und geschrieben war. So kann man schon stellenweise hervorsehen, dass etwas passiert, beim ersten Mal ist das ja noch spannungsfördernd, nur dann fällt die Spannung wieder sehr schnell ab und baut sich beim nächsten Ereignis nur eher schleppend auf, denn man merkt ja schon, da kommt gleich wieder ein "Knaller", welcher kein Knaller ist, denn man kann erraten, was nun kommt. So nach und nach bringt das die Spannung gen Tiefpunkt, und dort bleibt sie bis auf kleiner Ausrutscher auch.

Auch in punkto Charaktere hält sich der Autor eher an Mittelmaße, zudem wirken die Charaktere mal aufgeblasen und mal schwammig. Als Beispiel die 14jährige Lisa Paige, welche gerade Ihre Mutter verloren hat, entwickelt schnell eine Vorliebe für Übersinnliches und verhält sich mit einem Mal viel reifer und gewiefter als Ihre mehr als doppelt so alte Schwester Jennifer, welche durch ihre Tätigkeit eigentlich mehr Erfahrung, Respekt und Erfahrung ausstrahlen müsste, aber dies ist nicht der Fall, es macht eher den Eindruck, als ob dem Autor hier ein gravierender Fehler bei der Charakterdarstellung unterlaufen ist.

Aber ich will ja nicht nur meckern, die Gestaltung der Örtlichkeiten hat Koontz wahrlich gemeistert, so dass der mysteriöse Schatten doch schon recht wirkungsvoll zur Geltung kommt, auch wenn der Leser hier seine ganze Fantasie aufbringen muss, um sich ein Wesen zusammen zudenken, welches zum "Schatten" passt. Aber das ist nicht so schwer…

Alles in allem gesehen ist "Phantom - Unheil über der Stadt" spannungstechnisch nur mittleres Niveau, wenn man da mal an andere Werke von Dean R. Koontz, wie zum Beispiel "Der Geblendete" denkt, dann wird man bei dieser Geschichte dann doch etwas enttäuscht.
Zumal der Klappentext eine wesentlich spannendere Handlung voraussagte.


Bewertung
So gerade eben mit Mühe und Not vergebe ich noch 3 Sterne und eine bedingte Empfehlung.
Die Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, einfach mal rein lesen und selbst entscheiden.

Herzlichen Dank für das Lesen, Bewerten und Kommentieren.
© Jansdarling2002

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Kommentare
Miamibeach-Mike
Miamibeach-Mike, 20.03.2007
.SH - LG vom Mike .
mima007
mima007, 22.03.2007
shvlg, mima
Myhnegon
Myhnegon, 21.03.2007
:-
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Produktbeschreibung Dean Koontz: Phantom. Unheil über der Stadt (Taschenbuch)

Technische Daten und Produkteigenschaften
Bei der Rückkehr nach hause, ins idyllische Snowfield, macht die Ärztin Jenny Paige eine entsetzliche Entdeckung: Alle Einwohner des Bergdorfes sind entweder tot oder spurlos verschwunden. War es ein Unfall mit biologischen oder chemischen Waffen? Doch die Wahrheit ist viel schlimmer - ein grausamer Dämon hält Snowfield mit unglaublicher Macht in seinem Bann. Ach Mitglieder der Rettungsmannschaft fallen ihm zum Opfer. Ist es überhaupt möglich, das unheimliche Phantom zu vernichten?
Allgemeine Informationen Dean Koontz: Phantom. Unheil über der Stadt
ISBN: 3453139658
EAN: 9783453139657
gelistet seit: 10.06.2004
Hersteller: Koontz, Dean
weitere Koontz, Dean Belletristik Romane & Erzählungen - P, Q
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 4,10 / 5,00
Details
Untertitel: (_Tb) 
Gattung: Roman 
Erscheinungsjahr: April 1998 
Übersetzer: Aus d. Englischen v.: Laszlo, Ulrike 
Schlagworte: Amerikanische Belletristik / Roman, Erzählung; 
Maße (L x B x H): 180 x 118 x 50 
Kurztitel: Koontz, D: Phantom 
Hersteller / Verlag: Heyne Verlag, München 
Seitenzahl: 475 
Unverbindliche Preisempfehlung: 8.95 
Ausgabeformate: Taschenbuch 
Dean Koontz: Phantom. Unheil über der Stadt (Taschenbuch) im Vergleich
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