Dean Koontz: Tür ins Dunkel
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Dean Koontz: Tür ins Dunkel
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Dean Koontz: Tür ins Dunkel

Dean Koontz: Tür ins Dunkel

 (Taschenbuch)
Platz 155 in der Kategorie "Belletristik Romane & Erzählungen - T". The Door to December. ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 3,20 / 5,00 (3.1 von 5)

Dean Koontz: Tür ins Dunkel gebraucht & neu

Dean Koontz: Tür ins Dunkel Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,20 / 5,00 (3.1 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (4/4).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • - sehr spannend, sogar die Kapiteleinteilung wurde zum Spannungsaufbau genutzt
  • Viel Spannung | Interessante Story | Detailierte, aber nicht übertriebene Beschreibung
  • spannend, fesselnd, interessant, packend, fantastisch
  • Charaktere; Handlunge; Spannung; Hintergrundwissen
Nachteile/Kritik
  • Achtung Suchtgefahr! Man will gleich den nächsten Koontz lesen ;-)
  • Schreibstil ("Melodie")
  • nichts
  • das Ende
fireez

Einmal angefangen legt man ihn nicht wieder weg ...

ein Testbericht von 2005-04-09 01:39:04 vom 09.04.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: - sehr spannend, sogar die Kapiteleinteilung wurde zum Spannungsaufbau genutzt...
Nachteile/Kritik: Achtung Suchtgefahr! Man will gleich den nächsten Koontz lesen ;-)
Dean Koontz – „Tür ins Dunkel“
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Für reine Datenjäger:
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Für alle, die sich am Liebsten an reine Daten und Fakten halten hier ein kleiner Überblick über das Wichtigste:

Titel: „Tür ins Dunkel“
Autor: Dean Koontz
Originaltitel: „The door to December“
Übersetzer: Alexandra v. Reinhardt
441 Seiten
Taschenbuch
Verlag: Heyne Buch
Erscheinungsjahr: 1985
ISBN: 3-453-07493-9
Preis: 5,00 €


Das Äußere:
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Auf dem Cover des Taschenbuches ist das Gesicht eines traurigen Mädchens abgebildet. Es ist Schwarz-Weiß gehalten und darüber stehen mit roter Schrift Titel und Autor. Auf der Rückseite ist – wie bei den meisten Büchern – eine kurze Zusammenfassung abgedruckt.


Inhalt:
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Nach seiner Scheidung verschwindet Dylan McCaffrey mit seiner Tochter Melanie spurlos. Sechs Jahre später findet die Polizei seine Leiche – auf bestialische Weise zugerichtet. Stunden später wird seine Tochter von Streifenpolizisten aufgelesen – nackt und völlig verstört. Melanie ist das Opfer grausamer psychischer Experimente, die außer Kontrolle geraten sind. Alle an den Experimenten beteiligten Personen sterben eines gewaltsamen Todes ...


Pressemeinungen:
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„Die Romane des außergewöhnlichen Schriftstellers Koontz sind so hautnah geschrieben, dass man gebannt bis zum Morgengrauen liest.“ (New York Daily News)

“Er bringt den Leser dazu, die ganze Nacht lang weiterzulesen … das Zimmer hell erleuchtet und sämtliche Türen verriegelt” (Newsweek)

Eigene Meinung:
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Dean Koontz gehört zu meinen Lieblingsautoren seit ich vor ca. anderthalb Jahren den ersten Roman von ihm gelesen hab. Auch dieser Thriller hält wieder, was man von einem Echten Koontz erwartet: Eine spannende Story, gespickt mit einer Liebesgeschichte (die diesmal jedoch recht spärlich ausfällt) und einem guten Schuss Wissenschaftsmissbrauch. Ich kann den Pressemeinungen nur zustimmen: Spannung bis zur letzten Zeile und man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Allerdings sollte man kein purer Realist sein, wenn man seine Romane liest. Denn auch bei diesem Buch kommt sein Hang zu Übernatürlichen wieder hin und wieder durch. Mir gefällt das aber sehr gut, denn wenn ich Realität will, dann les ich die Tageszeitung.
Zusätzliche Spannung baut der Autor auch noch durch die kurzen Kapitel auf, die immer dann enden, wenn es am spannendsten wird und im nächsten Kapitel ist erst mal Ortswechsel. Aber auch für einige Lacher ist durch den vorwitzigen Polizisten, der die Ermittlungen führt, gesorgt. Also volle Punktzahl für diesen superspannenden Thriller!
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
modschegibbchen
modschegibbchen, 09.04.2005
kenne das buch auch und finde, dass man zum inhalt haumltte mehr schreiben koumlnnen ohne zu viel zu verraten. das was du zum inhalt geschrieben hast, sieht aus, als wenn es der klappentext ist.

lg heike
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dottigross_juliaa

Angst ! ! !

ein Testbericht von 2005-11-09 17:50:58 vom 09.11.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Viel Spannung | Interessante Story | Detailierte, aber nicht übertriebene Beschreibung...
Nachteile/Kritik: Schreibstil ("Melodie")
| Fakten
Titel: Tür ins Dunkel
Autor: Dean R. Koontz
Verlag: Ullstein
Seiten: 441
ISBN: 3548254012
Preis: 7,95 EUR




| Inhalt
Laura McCaffrey erfährt, dass ihre Tochter Melanie die im Alter von drei Jahren von ihrem eigenen Vater Dylan McCaffrey entführt wurde, wieder aufgetaucht ist. Das inzwischen 9-jährige Mädchen saß nur wenige Häuserblocks entfernt völlig apathisch auf der Straße. Abgemagert und unterkühlt wurde sie ins Krankenhaus gebracht. In einem Haus in unmittelbarer Nähe wurden zwei bestialisch zugerichtete Männerleichen gefunden. Bei einem der Leichen handelt es sich um Melanies Vater, Dylan McCaffrey. Schnell wird klar, dass das kleine Mädchen Schreckliches erlebt haben muss. Gegen den Rat der Ärzte, nimmt Laura McCaffrey, die selbst Psychologin ist, ihre Tochter mit nach Hause. In familiärer Umgebung soll Melanie wieder aus dem Schneckenhaus heraus finden, in das sie sich verkrochen hat.

Nach und nach erfährt der Leser Näheres. Dylan McCaffrey, ein erfolgreicher Wissenschaftler, hat in all den Jahren grausame Versuche an seiner Tochter durchgeführt. Es scheint so, als hätten er und sein Kollege das Mädchen in ein grau-gestrichenes, kahles Zimmer eingesperrt und tagelang in einem Wasserbecken treiben lassen, um ihre Psyche auf eine andere Ebene zu heben. In dieser psychischen Verfassung sollte das kleine Mädchen Kontakt zu Geistern und anderen okkultistische Wesen aufnehmen.
Laura McCaffrey glaubt, die Misshandlungen ihrer Tochter seien rein psychischer Art und sie hofft, diese wieder in den Griff zu bekommen. Doch als mysteriöse Dinge im Haus passieren, weiß sie, dass eine geheimnisvolle Macht ihre Finger im Spiel hat. Angst befällt sie, aber sie ist fest entschlossen, gegen "Es" - was immer "Es" auch ist - zu kämpfen... mit allen Mitteln... Doch es ist schwierig, gegen etwas anzukämpfen, was man nicht sieht...


| Meinung
Die Story gefiel mir von Anfang an, da ich sie in dieser Form noch nicht kannte. Ein 2-jähriges Mädchen wurde vor Jahren von ihrem eigenen Vater entführt und taucht völlig abgemagert und apathisch wieder auf. Schon zu diesem Zeitpunkt wollte ich tausend Fragen stellen. Wo war sie in all den Jahren? Warum ist sie so schrecklich zugerichtet? Wo ist ihr Vater? Die Spannung stieg mit jeder Frage. Meine Phantasie wurde angeregt und ich dachte mir meine eigenen Antworten aus - doch ohne mich in eine Idee festzubeißen, so dass ich vom weiteren Verlauf nicht enttäuscht werden konnte.

Etwas dümmlich fand ich die Rolle der Mutter. Laura McCaffrey ist angeblich auf dem Gebiet der Psychologie ausgebildet worden. Die Art, wie sie an das Problem rangeht, finde ich jedoch ziemlich unfachmännisch. Sie entreißt sie ihre Tochter den Fachleuten, weil diese angeblich unprofessionell arbeiten. Sie maßt sich also an, besser zu sein, als ein Team von Ärzten. So weit, so gut. Aber sollte sie dann nicht wenigstens fachmännischen Rat annehmen? Vielleicht eine zweite, objektivere Person, die keine so enge und persönliche Beziehung zum Patienten hat? An einer Stelle lässt der Autor diese Frage aufkommen und verwirft sie leider gleich wieder. Ich finde diesen Punkt aber wichtig, vor allem im Hinblick auf Laura McCaffreys seltsam unprofessionellem Verhalten während einer Hypnose und eines unerklärlichen Phänomens in ihrer Küche.

Im Laufe der Story wird "Es" in die Geschichte mit einbezogen. Ein "Wesen", ein "Psychisches Etwas", dass die Welt dieses Romans beherrscht und Angst und Schrecken verbreitet. Auch hier ließ ich mich gefangen nehmen und in die Welt des Übernatürlichen führen. Obwohl ich kein großer SF-Fan bin, gefiel mir dieses Mysterium, weil es mich neugierig machte. Die kurzen Absätze, die zwischen zwei Geschehnissen hin und her springen, erhöhten die Spannung zusätzlich. So wird auf der einen Seite von Lieutenant Dan Haldane erzählt, der die grausamen Morde aufklären will. Parallel dazu wird berichtet, wie Laura McCaffrey versucht, das Rätsel zu lösen. Der Wechsel zwischen diesen zwei Storys wird durch kurze und übersichtliche Kapitel unterstützt. Dadurch wurde mein Lesetempo erhöht und ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Einzig der teilweise dilletantische Schreibstil ließ mich ab und zu laut aufstöhnen...

Diesen Schreibstil kenne ich von Dean Koontz nicht. Der einfache Satzbau erinnert mich an einen Groschenroman. Oder anders ausgedrückt: würde ich diese Art des Schreibens mit den Schauspielern einer Fernsehserie vergleichen, so "spricht" Koontz teilweise wie ein zweitklassiger Laien-Angeklagter bei einer Gerichtsshow, während andere Autoren eine Ausdrucksweise hochrangiger Schauspieler à la Mario Adorf und Heiner Lauterbach besitzen. Ich hatte den Eindruck, als würde er den Roman damit in die Länge ziehen wollen. Aber vielleicht gefiel mir die "Melodie" seines Schreibstils einfach nicht. Für mich war es eine Art Singsang - ein "Blabla".
Ich habe erst ein Buch von ihm gelesen. In "Stimmen der Angst" beschreibt er unwichtige Dinge extrem ausschweifend, was er in "Tür ins Dunkel" wesentlich eingeschränkt hat. Trotzdem stellt er in "Tür ins Dunkel" die wichtigsten Szenen gekonnt und detailiert da. Unter anderem werden die grausam zugerichteten Leichen genauestens beschrieben ohne ins Unappetitliche zu entgleisen.

Die Technik der schnelle Wechsel zwischen zwei Geschehnissen durch kurze, knackige Absätze verwendet Koontz in beiden Romanen. Das "verkitschen" der Story hat er aus "Stimmen der Angst" glücklicherweise nicht übernommen. Ich befürchtete, dass sich das verborgene Mysterium, das die erste Hälfte des Romans ausmacht, zum Schluss in ein banales, kitschiges Wesen verwandelt. Genauso wie Stephen King, scheint auch Dean Koontz dafür eine Vorliebe zu haben. Doch zu meiner Überraschung hat es der Autor diesmal besser gemacht. Auch zum Schluss lässt sich kein "Monster" blicken, sondern ein "ganz normaler" Mensch ist der Schlüssel zum Geheimnis.

Ich musste den Roman mehrmals aus der Hand legen und wunderte mich ein wenig, warum ich nur schwer in die Geschichte zurück fand. Woran das lag, weiß ich leider nicht. Die Absätze sind gut gegliedert, die Kapitel sind in sich geschlossen. Es gibt also keinen Grund, warum ich nicht wieder hinein finden sollte. Vielleicht sind es die vielen Personennamen, die mich ein wenig überforderten. So werden viele Politiker, Wissenschaftler etc. genannt, die mit dem Verbrechen zu tun haben. Ihre Namen konnte ich mir nur schwer einprägen. Deshalb musste ich mir am Anfang jeden Kapitels erst einmal überlegen, von welcher Person gesprochen wurde.


| Fazit
"Tür ins Dunkel" ist ein fesselnder Roman, der glücklicherweise bis zum Schluss seine Spannung behält und nicht "verkitscht", was - meiner Meinung nach - bei Dean Koontzs "Stimmen der Angst" der Fall war. Interessant ist dieses Buch für jeden Krimifan - egal ob männlich oder weiblich. Auch das Alter der Leserschaft ist hier nicht ausschlaggebend. Mir persönlich hat der Schreibstil nicht besonders gefallen. Er erinnerte mich an den Ausdruck eines Kitschroman-Schreibers, weshalb ich nur drei Sterne vergebe.


In diesem Sinne... alles bleibt anders... Eure Dotti
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Chrillemaus
Chrillemaus, 09.11.2005
sh
der_Baer
der_Baer, 09.11.2005
an Koontz muss ich mich auch noch mal versuchen :- lg Wolfgang
musca
musca, 09.11.2005
sh
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Astarte

Katzendessert

ein Testbericht von 2005-08-23 08:48:37 vom 23.08.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Charaktere; Handlunge; Spannung; Hintergrundwissen...
Nachteile/Kritik: das Ende
Eine Treppe, die nur seitwärts führt? Die Tür zum Dezember? Das Fenster zum Gestern oder eine Katze, die sich selber auffrisst? Nur ein paar Beispiele für die obskure Sprachgewalt, mit der Dean Koontz seine Leser auch mit dem vorliegenden Buch in den Bann zieht. Der 2002 erschienene Horror Roman „Tür ins Dunkel“, den ich Euch heute vorstellen möchte……

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DER AUTOR:

(teilweise entnommen von seiner Fanseite dean-koontz.de)
Dean Raymond Koontz wurde am 9. Juli 1945 in Everett (Pennsylvania) in armen Verhältnissen geboren. Schon früh begann er das Schreiben von Geschichten und gewann mit 20 Jahren einen Schreib-Wettbewerb einer Zeitung. Zu dieser Zeit entstand sein Erstlingswerk "Kittens", welches er noch auf dem College verkaufte.
Nach seiner Lehrerausbildung war er von 1966 an drei Jahre lang Englischlehrer. Zur selben Zeit wurden seine ersten Bücher veröffentlicht. Am 15. Oktober 1966 heiratete er außerdem seine Frau Gerda, mit der er bis heute keine Kinder hat. Von 1966 an wurde Koontz Vollzeit-Schriftsteller, er lebt inzwischen in Südkalifornien.
Bis heute sind von Koontz über 80 Bücher erschienen, in 38 Sprachen übersetzt worden und über 200 Millionen Mal verkauft worden (jedes Jahr werden es ca. 17 Mio. mehr).
Koontz besitzt eine Bücherei von über 35000 Werken - seine Lieblingsautoren sind Ray Bradbury, Theodore Sturgeon, Charles Dickens und Robert Heinlein.
Koontz schrieb mehrere Bücher unter Pseudonymen. Dies bereut er heute und tat dies auf Anraten seiner Publisher. Seine Pseudonyme waren:
Leigh Nichols
K. R. Dwyer
Deannah Dwyer
John Hill
Owen West
David Axton
Brian Coffey
Anthony North
Aaron Wolfe
Richard Paige
Leonard Chris
Weitere empfehlenswerte Werke von Dean Koontz:
- Vision
- Zwielicht
- Die Kälte des Feuers
- Nachtstimmen
- Das Versteck (mein Favorit)
- Die zweite Haut
u.a…..

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DAS BUCH:

Aufmachung:
Das Buch ist in schwarz gehalten, worauf mit goldener Schrift der Name des Autors sowie der Titel zu lesen sind. Auf dem Bild könnte Ihr es genauer erkennen.

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Inhalt:
Nachdem Laura sich von Ihrem Mann getrennt hat, verschwindet dieser spurlos mit der gemeinsamen Tochter. Die Polizei findet keinerlei Spuren und Laura hat sich innerlich fast schon damit abgefunden, ihr Kind niemals wieder zu sehen, als sie sechs lange Jahre später mitten in der Nacht von der Polizei geweckt wird und ohne genaue Angaben zu einem blutigen Tatort gebracht wird. Drei Männer, unter ihnen Lauras Ex-Mann, liegen im wahrsten Sinne des Wortes zu Brei zerquetscht in einem Haus, das offensichtlich als Labor für seltsame Experimente gedient hat.
Von der Tochter scheint zuerst keine Spur vorhanden zu sein, als sie kurze Zeit später völlig verstört und in sich verschlossen nackt auf der Straße aufgelesen wird. Als studierte Ärztin und Psychologin beschließt Laura, ihre Tochter trotz Abraten des vermeintlich gut gesinnten Arztes Melanie mit nach Hause zu nehmen, und dort ihren extrem ausgeprägten Autismus zu behandeln. Offensichtlich leidet sie unter einem Trauma, und die Mutter will alles versuchen, ihr zu helfen. Doch die so rational denkende Laura wird mit noch ganz anderen Dingen konfrontiert, in ihrem Haus beginnt es offensichtlich zu spuken und durch ein Radio erhalten sie Drohungen, dass „Es“ auf dem Weg sei, um Rache zu nehmen. Die übersinnlichen Phänomene häufen sich und das Mädchen steht auf der Liste der offensichtlich äußerst rachsüchtigen Präsenz.
Doch immer noch nicht genug, hat wohl auch das FBI, die Regierung und eine seltsame okkulte Verschwörung ihre Finger in der Sache und schon bald weiß Laura nicht mehr, wem sie trauen soll. Okkulte Phänomene, Angst um die verstörte Tochter, Paranoia lassen nicht nur ihr Weltbild wanken, sondern befördert sie auch in die Rolle der Verfolgten und gleichzeitigen Kämpferin, denn keinesfalls will sie Melanie „Es“ überlassen. Zum Glück bekommt sie Schützenhilfe von dem Polizisten Dan, der den Dienstweg bricht, um den beiden zu helfen….
Welche Art von Experimenten wurden im „grauen Zimmer“ tatsächlich durchgeführt? Welche Qualen musste Melanie wirklich durchstehen? Was hat das FBI mit der ganzen Sache zu tun? Was ist hier genau die bizarre Verbindung von Wissenschaft und Okkultismus? Welche Rolle spielt das Mädchen wirklich? Mehr sei an dieser Stelle über den Inhalt nicht verraten, denn auf keinen Fall möchte ich die Spannung schmälern, die von der ersten Seite bis zum Schluss vorhanden ist, wie ich es eigentlich von Koontz auch nicht anders kenne. Nur eines: „Es“ ist bestialisch und lässt sich nicht stoppen… oder?

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Ch araktere:

Ich gehe kurz auf die drei wichtigsten Personen im Roman ein, ohne dass ich zuviel von der Geschichte verraten möchte. Ganz nach Koontz gibt es aber natürlich noch viele andere Charaktere, zwischen denen die Erzählung hin und her springt. Die Unterschiede zwischen den einzelnen Personen konnten kaum größer und paradoxer sein, was die Handlung aber enorm spannend macht und von vielen Seiten beleuchtet.

Laura:
Ist eine erfolgreiche Ärztin und Kinderpsychologin und überzeugter Rationalist. Da sie in ihrer Kindheit mit religiösem und fanatischem Eifer drangsaliert wurde, hat sie das andere Extrem gewählt und glaubt, mit wissenschaftlichen Darlegungen alles erklären zu können. Übersinnliches existiert in ihrem Vokabular nicht. Den Verlust ihrer Tochter hat sie bis dato nicht überwunden und das Muttertier mit vollster Liebe und Hingabe erwacht neu in ihr, als sie Melanie wieder findet. Sie ist ein Kämpfergeist, muss sich aber im Laufe der Geschichte eingestehen, dass sie einige Dinge zu engstirnig betrachtet hat.

Melanie:
Die neunjährige Tochter, die jahrelangen Qualen ausgesetzt war und darauf mit Autismus und Katatonie reagiert hat. Doch schlummern noch ganz andere Kräfte in ihr (mehr sei hier nicht verraten), die ihrer Umwelt nicht ausschließlich gut gesinnt sind und auf Rache sinnen. Trotz ihrer mehr als schmerzhaften Vergangenheit hat sie aber immer noch positive Gefühle in sich und kann gut und böse voneinander unterscheiden.

Dan:
Der von Verlust geprägte und pflichtbewusste Polizist. Er begleitet und beschützt Laura und Melanie, wobei seine Emotionen gegenüber den Beiden stetig wachsen. Er ist von Schuldgefühlen durchzogen und macht sich selbst für mehrere Tode in seiner Lebensgeschichte verantwortlich, worunter er enorm leidet. Doch lässt er sich von seinen Mitmenschen kaum etwas sagen, er zieht seine Pläne durch, hat aber das Herz absolut auf dem rechten Fleck. In Bezug auf die okkulten Phänomene muss auch er seinen Horizont verschieben, doch er ist es, der zum Schluss die richtigen Schlusspunkte, ob er dabei aber als Held hervorgeht?

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Kaufort / Preis etc:
Ich habe mein Exemplar bei unserem ortsansässigen Tauschbuchladen für knappe 3 Euro erstanden. Der Amazon Preis für das Taschenbuch liegt derweil bei € 7,95, ansonsten einfach mal bei Ebay nachschauen.

Erschienen im Ullstein Verlag, 1. Auflage September 2002
ISBN 3-548-25401-2
440 Seiten

Obwohl einige seiner Bücher auch verfilmt wurden, gilt das leider nicht für die Tür ins Dunkel. Vielleicht geschieht dies noch in Zukunft, auch wenn der Autor immer eher unzufrieden mit den Verfilmungen war.
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Kurzinfo ( Klappentext):
„Nach seiner Scheidung verschwindet ein Mann spurlos, zusammen mit seiner kleinen Tochter. Sechs Jahre später wird seine bestialisch zugerichtete Leichte gefunden. Stunden danach entdecken Streifenpolizisten auch seine Tochter, nackt und vollkommen verwahrlost. Sie ist das Opfer unvorstellbar grausamer psychischer Experimente – und offenbar nicht das einzige…“

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MEINE MEINUNG ZUM BUCH:

Ich habe ja schon einiges von Dean Koontz gelesen und kann nur sagen, dass ihm auch dieser Roman wieder beeindruckend gut gelungen ist. Er schafft es, die Spannung von der ersten Seite an aufzubauen und zu halten, bzw. zu steigern, es gibt keine lange Vorgeschichte, nein, der Leser ist sofort in der Story fest verankert und fiebert mit den Ängsten und Befürchtungen der Charaktere richtig mit.

Diese sind wieder einmal sehr authentisch beschrieben, die Emotionen und Gedanken der einzelnen Personen werden auf eine sehr bildhafte Art umschrieben, wodurch es einfach ist, diese nachzuempfinden. Die Charaktere sind fast alle von Widersprüchen beseelt und mehr als einmal gezwungen, ihren eigenen Horizont zu überdenken, auch wenn dazu nicht viel Zeit bleibt, denn die Handlung geht sehr rapide vonstatten mit vielen unvorhergesehenen Wendungen. Langeweile kommt zu keiner Zeit der Geschichte auf, verschiedene Handlungsorte und Szenarien fließen nach und nach immer mehr ineinander ein, und lassen die Spannung immer weiter ansteigen.

Besonders interessant finde ich die Ausführungen zur Problematik von Wissenschaft und Okkultismus, die allzu häufig aneinander geraten und doch irgendwie in Verbindung stehen. Genau in dieser Verbindung besteht auch die Macht, die durch die Experimente im grauen Zimmer entfesselt wurde. Womit ein erneuter Zwiespalt entsteht: Können derartige Versuche im Namen der Wissenschaft gerechtfertigt werden? Die Macht besessenen Charaktere in der Geschichte sind davon überzeugt. Die „Helden“ wiederum nicht, womit eine Art schwarz/weiß Muster zu entstehen scheint, aber eben doch nicht ganz, denn wer hätte damit gerechnet, dass sich der Auslöser der schrecklichen Verwüstungen und Morde mitten unter den „Guten“ befindet. Das ist es auch, was ich an Koontz so mag, er wirft viele Fragen auf von Ursache und Wirkung, Schuld oder Rechtfertigung, dem Menschen an sich und dem Tier in ihm etc… wodurch der Roman auch im Nachhinein noch zum Philosophieren anregt.

Mal wieder sind es die archetypischen Grundmuster des Menschen, die die Geschichte zu prägen scheinen, und die immer wiederkehrende Frage: Was ist der Mensch und wer ist es wert, sich als solchen zu bezeichnen? Koontz spart nicht an grausamen Details und die Vorstellung von elektrischen Stühlen und einem Deprivationstank erinnert irgendwie an ganz reale historische Gegebenheiten….

Die psychischen Bilder, wie unter anderem die Treppe, die nur seitwärts führt sind äußerst inspirierend und ich konnte es mir natürlich nicht nehmen lassen, über einige davon zu meditieren. Für Leser, die sich noch nie mit Astralprojektion beschäftigt haben, bietet dieses Buch sogar noch eine interessante Einführung in dieses spezielle Thema, obwohl ich damit absolut nicht gerechnet hatte, als ich es mir kaufte. Aspekte wie Telekinese kommen auch nicht zu kurz und man fragt sich willkürlich, was mit den verbliebenen 90 % der Hirnmasse wirklich möglich wäre, könnte man sie nutzen.

Liebhaber des Horror Genres kommen schon auf ihre Kosten, denn Koontz geht nicht unbedingt schonend um mit bildlichen Beschreibungen von Kampfszenen oder Leichen. Allerdings gibt es da schon brisantere Geschichten vom Autor, ich denke da nur an „das Versteck“, wo es um einiges blutrünstiger zugeht als hier. Oberflächliche Schlachtergeschichten mit Unmengen von Blut findet man in diesem Buch also nicht, aber auch in keinem anderen der mir bekannten Werke von Koontz, denn die haben immer einen gewissen Tiefsinn, wenn auch teilweise versteckt.

Zu guter letzt sei verraten, dass sich auch eine kleine Liebesgeschichte entwickelt, aber eher im Geheimen, dafür war nun wirklich keine Zeit mehr. Der Schluss ist relativ offen, aber musste es unbedingt mit einem Gebet enden? Naja, das bisschen Kitsch will ich dem Autor gönnen, dafür gibt es auch keinen Punkteabzug, auch wenn ich mir ein dramatischeres Ende hätte vorstellen können. Aber das ist reine Geschmackssache…..

Ich gebe dem Buch also 5 volle Sterne und empfehle es allen Liebhabern von spannenden Geschichten oder Horrorromanen…..

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LESEPROBE:

Uhlander tat so, als hätte er diese Beleidigung nicht gehört. „Und dann bot sich diese einmalige Chance mit Melanie. Wir konnten sie über Jahre hinweg durch Drogen in einen Zustand äußerster Konzentration versetzen; hinzu kamen die immer ausgedehnteren Aufenthalte im Deprivationstank…. nun, es waren ideale Bedingungen, und der Durchbruch gelang tatsächlich.“
Die Tür zum Dezember sei nicht das einzige Paradoxon gewesen, auf das Melanie sich konzentrieren musste, erklärte der Okkultist. Manchmal habe sie an eine Tresse denken sollen, die nur seitwärts führte.
„Stellen Sie sich einmal vor“, sagte Uhlander, „dass Sie auf einer riesigen, endlosen, viktorianischen Treppe mit kunstvoll geschnitztem Geländer stehen. Plötzlich fällt Ihnen auf, dass sie weder hinauf- noch hinabsteigen. Stattdessen befinden Sie sich auf deiner Treppe, die nur seitwärts führt, die weder Anfang noch Ende hat.“
Auch die Katze, die sich selbst aufisst – jene Geschichte, die Melanie unter Hypnose erzählt hatte-, war ein solches paradoxes Denkmodell, ebenso wie das Fenster zum Gestern.
„Sie stehen in Ihrem Schlafzimmer an einem Fenster und schauen auf den Rasen hinaus. Sie sehen den Rasen nicht so, wie er heute ist, sondern wie er gestern war, als Sie dort ein Sonnenbad nahmen. Sie sehen sich dort draußen auf dem Strandlaken liegen. Durch die anderen Fenster im Zimmer können Sie diese Szene nicht sehen, es ist ein ganz besonderes Fenster…...

……………………………………………………………………………………..

Vielleicht konnte ich dem einen oder anderen das Buch schmackhaft machen, sollte ich Informationen vergessen haben oder eventuell zu einigen Punkten nicht auf dem neuesten Stand sein, so bitte ich freundlich um Mitteilung.

Vielen Dank für die Lesung!
...
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Kommentare
Annna13
Annna13, 26.11.2005
sh
MatthiasHuehr
MatthiasHuehr, 20.08.2006
Ciao Matthias
PrinceofLies
PrinceofLies, 09.10.2006
sh
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Die Bestie Mensch

ein Testbericht von 2005-07-26 10:24:57 vom 26.07.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: spannend, fesselnd, interessant, packend, fantastisch...
Nachteile/Kritik: nichts
Mittlerweile bin ich ein riesiger Dean Koontz-Fan und versuche mich durch seine Werke zu arbeiten. Dabei habe ich schon einige seiner Bücher gelesen. Doch ich finde immer wieder welche, die ich noch nicht kenne. So wie dieses Buch hier: "Tür ins Dunkel".

Einband

Bei dem Einband handelt es sich um ein Taschenbuch, auf dessen Vorderseite neben dem Titel des Buches und dem Namen des Autors eine leicht geöffnete Tür abgedruckt ist, durch deren Türspalt ein Lichtschein fällt. Auf der Rückseite befindet sich eine kurze Inhaltsangabe und ein Kommentar des People.

Der Autor

Dean Koontz wurde 1945 in Everett, Pennsylvania, geboren. Bereits im Kindesalter schrieb er Kurzgeschichten. Er studierte im Shippensburg State College und wurde später Lehrer. Kurz nach seiner Heirat veröffentlichte er seinen ersten Roman und Kurzgeschichten. Er zählt heute zu den Bestseller-Autoren überhaupt und ist, was seinen Stil und seinen Erfolgen entspricht, fast mit einem Stephen King gleichzusetzen. Heute lebt er mit seiner Frau Gerda in Orange Hills, Kalifornien.

Inhalt

Als Dr. Laura McCaffrey, Kinderpsychologin, sich von ihrem Mann Dr. Dylan McCaffrey, Verhaltenspsychologe, scheiden lassen will, räumt dieser all ihre Konten leer und verschwindet mit Melanie, der dreijährigen Tochter. Laura lässt ihren Mann und ihre Tochter suchen, doch ohne Erfolg.
Sechs Jahre später bekommt Laura mitten in der Nacht einen Anruf von der Polizei, dass ihr Mann gefunden worden sei. Sie wird zu einem Haus gebracht, in dem drei Männer auf entsetzliche Art und Weise ermordet worden sind. Sie sind zu Tode geprügelt worden und so zugerichtet worden, dass man sie kaum identifizieren kann. Einer der Toten ist Lauras Mann. Doch von Melanie gibt es keine Spur. Der ermittelnde Polizeibeamte Dan Haldane zeigt Laura das Labor, welches sich in der Garage befindet und in dem Dylan eigenartige Experimente durchgeführt haben soll. Haldane erhofft sich von Laura, dass sie ihm etwas über die Experimente ihres Mannes erzählen kann. In der Garage befindet sich ein großer Metalltank, mit dem Dylan Experimente zur sensorischen Deprivation durchführte und einen elektrischen Stuhl. Wie sich herausstellt, führte Dylan diese Experimente an seiner eigenen Tochter Melanie durch. Noch in der selben Nacht wird Laura einige Blocks vom Tatort entfernt gefunden. Sie ist nackt, total verstört und spricht kein Wort. Laura kümmert sich liebevoll um ihre wiedergefundene Tochter, doch Melanie ist einfach nicht aus ihrem Schneckenhaus herauszubekommen, obwohl sie die einzige zu sein scheint, die Aufschluss darüber geben kann, was in der Garage passiert ist.
Kurze Zeit später werden weitere Leichen gefunden, die genauso zugerichtet wurden, wie die Leichen in der Garage. Anscheinend standen die Opfer miteinander in Verbindung. Und auch Melanie scheint auf der Liste des Mörders zu stehen.

(Was es mit all den Experimenten auf sich hat, in welcher Verbindung die Getöteten zueinander standen und wie es mit Melanie weitergeht: selber lesen!)

Meine Meinung

Dean Koontz hat mit seinem Buch "Tür ins Dunkel" ein wahres Meisterwerk geschaffen. Es ist absolut spannend und fesselt den Leser von der ersten bis zur letzten Seite. Koontz steigt sofort auf den ersten Seiten in die Materie des Buches voll ein und tut dies auf so geschickte Art und Weise, dass der Leser nicht einmal den Eindruck gewinnt, dass ihm ein bestimmtes Wissen fehlt, welches nötig wäre, um den Durchblick in der Geschichte zu bekommen. Als Leser fühlt man sich sofort in die Geschichte eingebunden. Von Seite zu Seite erhält der Leser noch mehr Hintergrundwissen, welches den Roman immer fesselnder und spannender werden lässt.
Koontz wählt bei der Strukturierung seiner Geschichte mal kurze und mal etwas längere Kapitel. Meist springt er innerhalb dieser Kapitel zwischen den Hauptprotagonisten und die mit ihnen verbundenen Geschehnisse hin und her, doch nie hat der Leser das Gefühl, eventuell den Faden verlieren zu können. Leider springt Koontz meistens dann auf einen andere Szenerie, wenn gerade etwas besonders spannendes passiert. Auch wenn dies die Spannung noch weiter ins immense steigert, so fand ich es doch manchmal nervenaufreibend.
Jeder der Hauptpersonen bekommt von Koontz eine eigene Persönlichkeit zugewiesen, mit der der Leser sich sehr schnell anfreunden kann und die recht ausgeprägt geschildert wird. Auch bei der Darstellung der Geschehnisse bedient sich Koontz eines sehr ausschmückenden Stils, der jedoch nie langatmig oder gar langweilig wirkt.
Bei den Schilderungen der Todesopfer hält sich Koontz mehr oder weniger doch schon etwas zurück. So erzählt er zwar davon, wie die Ermordeten zugerichtet worden sind und wie die Tatorte aussehen, doch im Großen und Ganzen tut er dies nicht sehr ausschmückend. Aber trotzallem kommt eine erhebliche Portion Blut und Brutalität in diesem Roman vor.
Interessant ist auch die Thematik, die Koontz in seinem Buch zur Sprache bringt. Da geht es um Verhaltenspsychologie, Kontrolle - sowohl mental als auch physisch -, Persönlichkeitsstörungen und vieles andere. Dabei kommt zwar so manches Fachwort vor, welches aber sofort für jeden Laien leicht verständlich erklärt wird.
Die Zeitspannen der einzelnen Geschehnisabfolgen ist sehr kurz gehalten. Es kommt einem fast vor wie ein "24 Stunden-Krimi". Aber auch diese kurzen Zeitspannen machen den Roman noch um einiges spannender und so wird dem Leser nie langweilig. Auch neigt man dazu, das Buch erst gar nicht mehr aus der Hand zu legen.

Fazit

Ein absolutes Meisterwerk von Dean Koontz! Spannend, fesselnd, interessant! Einfach fantastisch!

Sonstiges
ISBN 3-548-25401-2
Preis: 7,95 EUR
erschienen im Ullstein Heyne List Verlag
www.ullstein-taschenbuch.de

Weitere Bücher von Dean Koontz:

- Dunkle Flüsse des Herzens
- Schwarzer Mond
- Der Geblendete
- Der Wächter
- Stimmen der Angst
- Der Schutzengel
- Ort des Grauens
- Das Haus der Angst
- Kalt
- Brandzeichen
und viele mehr!
...
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Rym2210
Rym2210, 21.04.2006
sh
BaBy1987
BaBy1987, 26.07.2005
auf einmal das ganze Buch durchlesen! lg Pia
morla
morla, 12.03.2006
sehr hilfreich
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Produktbeschreibung Dean Koontz: Tür ins Dunkel (Taschenbuch)

Technische Daten und Produkteigenschaften
The Door to December.
Allgemeine Informationen Dean Koontz: Tür ins Dunkel
EAN: 9783548254012
ISBN: 3548254012
gelistet seit: 10.06.2004
Hersteller: Koontz, Dean
weitere Koontz, Dean Belletristik Romane & Erzählungen - T
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 3,20 / 5,00
Allgemeine Daten
Gattung: Belletristik 
Maße (L x B x H): 179 x 116 x 34 
Details
Ausgabeformate: Paperback 
Erscheinungsjahr: August 2002 
Hersteller / Verlag: Ullstein Taschenbuchvlg. 
Kurztitel: Koontz, D: Tuer Ins Dunkel 
Schlagworte: Amerikanische Belletristik / Roman, Erzählung; 
Seitenzahl: 441 
Untertitel: Taschenbuch 
Unverbindliche Preisempfehlung: 7.95 
Übersetzer: Aus d. Englischen v.: Reinhardt, Alexandra von 
Dean Koontz: Tür ins Dunkel (Taschenbuch) im Vergleich
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