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Bewertung
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Vorteile
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Nachteile/Kritik
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![]() Krankenschwester/Pfleger...man sollte es sich gut überlegen!!!ein Testbericht von tabilein2003-01-18 11:07:34 vom 18.01.2003 Empfehlung: jaDie Berufsbezeichnung soll sich nur zur Info bald ändern(vorraussichtlich in Gesundheits-und Krankenpflegerin)naja... Zum Einstieg in dieses Berufsfeld benötigt man einen einigermaßen guten Real-oder vergleichbaren Abschluß.Man sollte das 17 Lebensjahr vollendet haben,und ein Praktika oder soziales Jahr bringen ausserdem Bonuspunkte-sind aber kein Muß.Man sollte sich im Vorraus über die Schicht-und wochenendarbeit sowie an Feiertagen im Klaren sein!Meist gibt es eine Frühschicht(6-14 Uhr)Spätschicht(12-20Uhr) und eine Nachtschicht(meist 10-6.30Uhr)... Die Ausbildung dauert 3 Jahre,und ist gegliedert(je nach Schule) in Arbeiten im Krankenhaus und Blockunterricht(meistens 3-6 Wochen) in der Schule.Der Urlaub ist so bis auf ca 6 Resttage schon vorgeplant!!! Der Verdenst ist wähend der Ausbildung im Vegleich zu den meisten anderen schon recht hoch! Im 1 Jahr ca.450Euro,im 2. 500 Euro und im 3. ca 600 Euro. Die Unterrichtsfächer im Wesentlichen sind: Krankenpflege Anatomie und Physiologie Hygiene und Umwelthygiene/Abfallwirtschaft Psychologie Mikro biologie anfangs Physik und med.Rechnen Alle Fachrichtungen der Medizin(Chirugie,Gynäkologie,HNO,Innere Medizin) Berufs-und Gesetzteskunde/Stastsbürgerkunde In der Mitte der Ausbildung findet die sog. Zwischenprüfung statt...die zwar nicht zählt aber eine sehr gute Vorbereitung auf das spätere Examen ist. Das Examen am Ende der Ausbildung gliedert sich in Praktische,schrifliche und mündliche Prüfung.(wobei das mündliche nur einfach zählt)...Man hat verschiedene Themen( 2 Hauptthemen zur Auswahl)im schriftlichen,was oft von Vorteil sprechen kann. Am Ende ist man dann staatlich anerkannte Krankenschwester/Krankepfleger!!!mit Diplom ;-) Jetzt zum Arbeits platz und den Tätigkeiten: Nach Ablauf der Ausbildung muss oder sollte man sich entschieden haben für welchen Fachbereich man sich speziell inteessiert und wo man gerne arbeiten möchte...z.´B. Allgemeinchirugie(bauch-und Gefäßchirugie wie Darm-Ops,Amputationen etc.)oder Unfallchirugie,Innere Medizin(Herzpatienten..)Urologie(Nieren-Blasengesc hichten),Gynäkologie(Frauenheilkunde)Hals-Nasen-Oh ren,Augenheilkunde... Oder man entscheidet sich für eine Weiterbildung als Op-Personal,Intensiv-Pflege oder man möchte gerne weiter studieren z.B. Pflegewissenschaft,Lehrer für Pflegeberufe oder so... Es gibt sehr viele Möglichkeiten sich Fort-und Weiter zu bilden!!! Weitere Bsp.´s: Artzhelferin(wobei man dazu nicht die Ausbildung braucht)man kann aber als Artzhelferin arbeiten) Assistentinnen im Röntgen,Endoskopie,-oder Herz-Kreislauf.Bereich.. Gemeinde-Sozialstations- Schwester Stoma-Beraterin Fuß-Pflegerin... Ma n kann so vieles machen mit dieser Ausbildung,und hat viele Möglchkeiten sein Arbeitsumfeld zu wechseln oder zu erneuern...und gute Chancen auf Arbeitsplätze(noch!!!) Zu den Aufgaben und Tätigkeiten: Die Hauptaufgabe besteht in der Pflege der Kranken/Patienten,dies umfasst Hilfestellungen beim Waschen und Pflegen/Anziehen,bei der Nahrungsaufnahme,der Toilette,sowie spezielle Pflege bei Problem und Oflegefällen(Lagerungen,Prophylaxen,Hautpflege,etc ) Spezielle Pflege umfasst auch die Arbeit mit medizinischen Geräten wie Infusomaten,Perfusoren,EKG,(diese dienen zur genauen Einlaufbestimmung bestimmter Medikamente und Flüssigkeiten über einen Zugang (Braunüle,Injektinsnadel)... Sowie Verbandswechsel,Wundbehandlungen(in Zusammenarbit mit den Ärzten) Weiter Aufgaben sind organisatorische Arbeiten,Dokumentationen,Ausarbeiten und Begleiten der täglichen Arztvisite,Patienten-Zugänge aufnehmen und entlassen,Essensbestellung,Computerbestellungen,Me dikamentenausgabe/richten.Patienten zu bevorstehenden Op´s vorbereiten und in Op bringen und noch viele Kleinigkeiten mehr... Das Aufgabengebiet umfasst sehr viel,mehr als die meisten Aussenstehenden sehen und denken...deshalb möchte ich versuchen den Beruf etwas näher zu bringen!!! Krankenpflegepersonal hat eine große Verantwortung,im Umgang mit patienten,Medikamenten und Entscheidungen...man ist oft aud sich selber gestellt und muss schnell und sicher handeln können. Dieser Beruf erfordert viel Interesse und Liebe für diesen Beruf,sowie Belastbarkeit,Flexibilität,Teamfähigkeit und selbständiges Arbeiten... Die Bezahlung ausgelernten Pflegepersonals lässt zu wünschen übrig..Frisch nach dem Examen verdient man ca zw. 1200 und 1300 Euro pro Monat,das sich wie alle Berufsfelder im Laufe der Jahre etwas steigert. Mit diesem Beruf wird man siche nicht reich,aber man bekommt viel von Patienten und Angehörigen zurück,so das wenn man seinen Beruf gefunden hat-es wirklich Spaß macht!!! ... |
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![]() Krankenschwester/Pfleger ein schöner Jobein Testbericht von dundyac2007-06-30 03:03:20 vom 30.06.2007 Empfehlung: ja Vorteile: Medizin, Umgang mit Menschen, man lernt suuuuppperrr viel. Nach der Ausbildung wird man nicht mehr ganz der sein (oder sie) der man vorher war ( oder sie:-))...Nachteile/Kritik: hm, ich arbeite fast jedes We, Feiertage..., kaum AufstiegschancenIch möchte einfach mal einen kleinen Einblick in meinen Beruf als Krankenpfleger geben. Ich arbeite auf einer Zwischenintensivstation, auch bekannt unter dem Namen Intermediat-Care an einer Uniklinik. Meine häufigsten Dienste sind irgendwie Spät- und Nachtdienst. Auszug aus meinem letzten Spätdienst: kurz nach 13 Uhr beginnt der Dienst mit der Übergabe der Patienten in der Zentrale. Danach geht es in die Zimmer an die Patientenbetten. Es folgt eine detailiertere Übergabe der meist 4 Patienten. Wir betreuen hier im Idealfall 1:4, kommt auch mal 1:5 vor und auch seltenst 1:6! Das klingt nicht viel, ist es aber! Die Pat. hier sind meist ITS- pflichtig und meist auch durcheinander=> imDurchgangssyndrom, haben arterielle Blutdruckmesssystemeliegen. Viele Der Patienten müssen auch fixiert werden,da sie eigen und fremdgefährdent sind. Die meisten Pat sind HG Pat, oder Infarkt PAt, oder Post ops. Das alles zusammen macht alles noch super interessanter:-) Während der Übergabe muss meist schon einer auf die Pfanne. Ok das abgehagt, gehts los mit dem Check up. Wir schauen uns den Pat und alles drumherum an und dokumentieren alles. Dann gibt es Medis, Transporte, Verlegungen und dann Besuchszeit. Das klingt nach trubel, aber das ist ok. Anch einer stunde endet die Besuchszeit und meist beginnt dann erst die dritte oder 4. Visite an diesem Tag. Während dessen ist man sehr bemüht die Pat in einen Stuhl oder so zu mobilisieren. So jetzt auf zum Medikamente stellen für den Abend und danach erstmal n Kaffe und eine rauchen gehen. So, das geschafft,Essen verteilen. Oh OH ich höre ich höre einen 3 Sternealarm=> das heisst meist nix, aber diesmal ist es ein NOTFALL!! AALLSOOO auf gehts, zügig den Reawagen in das Patzimmer, Doc kommt auch schon. ZWischendurch klingelt auch das schnurlose Diensttelefon, was ich bei mir trage. Es klingelt meist den ganzen Tage. Ok zur Rea: Es ist eine Asystolie(Herzstillstand), und wir reanimieren fleissig. Pat ist nach ca 45 min stabil, intubiert, ZVK wurde gelegt usw..... und wird beatmet. So nun hurtig die anderen Pat noch versorgen bis der beatmete Pat ein Bett auf ITS hat. Puh so nun Essen einsammeln, Patienten betten, oh da hat einer untersich gelassen... So ich verlege auf ITS. Muss nun noch Berichte schreiben und an den Nachtdienst übergeben. Was fällt auf???? Wo war die Pause?? In der Zusammenfassung muss ich sagen, ich liebe meistens meinen Job. Ist super interessant. Aber auf dieser Station ist das arbeiten meist der Hammer. Aber ich komme irgendwie gern hierher:-) Ich würde den Beruf jederzeit wieder erlernen wollen!!!!! Das ist auch irgendwie das was ich gut kann. öhm ja. |
NancyNoack, 30.06.2007
Nein, tut mir leid aber ich muss hier ein weniger hilfreich geben. Du gehst viel zu wenig auf die Aufgaben des Berufes ein. Die Vor und nachteile sind nicht wirklich eläutert, was man benötigt umd den Beruf auszuüben. U.s.w...
Mondlicht1957, 30.06.2007
SH LG Pet
maerchenfee, 02.07.2007
freue mich über gegenlesungen!
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![]() Traumberuf Krankenschwesterein Testbericht von amgis2006-02-01 21:31:33 vom 01.02.2006 Empfehlung: ja Vorteile: ein gutes Gefühl Menschen zu helfen...Nachteile/Kritik: Psychische BelastungNach dieser, für mich schweren Zeit, habe ich dann noch 3 Jahre in meinem Lehrkrankenhaus gearbeitet. Eine wirklich schöne Zeit. Ich arbeitete auf einer Onkologischen Station. Das Sterben gehörte für uns jeden Tag dazu. Aber die letzten Tage für diesen Menschen noch so angenehm wie möglich zu gestallten befriedigte mich und gab mir jeden Tag aufs neue Kraft die Hand des Sterbenden bis zum letzten Atemzug zu halten. Wir waren zwar alle keine Schwester Stefanie aber wir versuchten etwas zurückzugeben von der Dankbarkeit unsere Patienten und deren Angehörigen. Aber dann kam auf einmal die Wende. Die Gesundheitsreform. Stellen wurden gekürzt und wir sollten unsere Arbeit in der Hälfte der Zeit erledigen. Und wo blieb der Patient. Es gab keine Zeit mehr für Gespräche oder kleinere Extras, die unseren Patienten soviel bedeuteten. Ich persönlich konnte dies nicht mehr verkraften und wechselte in ein Home Care Service Unternehmen. Natürlich gibt es dort auch viele Einschränkungen, vieles das früher selbstverständlich war muss jetzt selbst bezahlt werden. Trotzdem versuche ich meinen Kunden ein Gefühl zu geben das sie mit Ihrer Situation nicht allein sind. Fazit: Krankenschwester ist und bleibt mein Traumberuf auch wen er sich in den letzten Jahren stark verändert hat. Ich kann nur jeden zuraten der diesen wundervollen Beruf erlernen will. ... |
hemasch, 10.03.2006
sh
Leela, 21.03.2006
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kati13, 01.02.2006
sh
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![]() Venus arbeitet im therapeutischen Milieuein Testbericht von venus2004-11-08 03:25:01 vom 08.11.2004 Empfehlung: ja Vorteile: Dankbarkeit der Patienten, Zeit für Gespräche ...Nachteile/Kritik: geringer Lohn, Wechselschicht, kaum AufstiegschancenVORSICHT AUSFÜHRLICHER BERICHT!!! XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX MILIEUTHERAPIE IN DER PSYCHIATRIE XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX VORWORT ******* Der erste Eindruck, als ich in Merzig begann zu arbeiten, war sehr positiv. Die Station wirkt durch große Fenster und helle Wände sehr einladend. Auf dem Fußboden im Flur und in den meisten Zimmern liegt Teppichboden. Auf den Fensterbänken befinden sich Pflanzen. So fiel es mir zuerst schwer, ein geeignetes Projekt auszuwählen. Nach einiger Zeit viel mir auf, dass die Vasen, die auf Station üblich sind, eigentlich sehr karg aussehen. Sie sind einfarbig weiß, haben eine einfache Form und bestehen aus Plastik. Ich kam zu dem Entschluss, dass dies ein kleiner Anfang ist, mehr Atmosphäre im Patientenzimmer zu schaffen. Vom Stationsleiter bekam ich die Auflage, nur während meines Dienstes mit den Patienten an dem Projekt arbeiten zu dürfen, wenn dies von der personellen Besetzung und vom Arbeitsaufwand möglich sei. Ich empfinde es jedoch auch als Arbeit, mich mit den Patienten zusammenzusetzen und mit ihnen zusammen zu basteln. Nicht selten gewinnen die Patienten durch die gemeinsame Aufgabe mehr Vertrauen und erzählen von ihren Ängsten und Problemen. Haben sie selbst eine Vase nach ihrem Geschmack fertiggestellt, fördert dies das Selbstbewusstsein. Material zur Durchführung der Serviettentechnik ist ausreichend auf Station vorhanden. Ich konnte also beginnen. Vor meinem Urlaub im November hatte ich jedoch wenig Gelegenheit, auf Station an meinem Projekt zu arbeiten. Oft waren nur wenige Pflegekräfte auf Station und es ergab sich keine Gelegenheit, sich in Ruhe hinzusetzen, um zu basteln. Auch gab es sehr viele pflegebedürftige Patienten auf Station. Nur Wenige waren in der Lage, mit mir das Vasenprojekt zu beginnen. Ich hoffe, dass diese Arbeit ein wenig dazu beiträgt, noch mehr Atmosphäre auf Station zu schaffen. Ich wünsche mir mehr Interesse an der Fachpflegeausbildung von Seiten meiner Kollegen, das ich mit dieser Arbeit wecken möchte. Es bedarf nur wenig Veränderungen im Verhalten und an der Einrichtung, dass sich Patienten und Mitarbeiter richtig wohl fühlen können. 1. Das therapeutische Milieu °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Was ist das therapeutische Milieu eigentlich? Wie entstand es? Welche Ziele hat es? Und wie kann man diese umsetzen - am Kranken selbst - an seinem sozialen Umfeld - an seinem Wohn- und Lebensraum - an der Betreuungsatmosphäre ??? 1.1. MILIEUTHERAPIE IN DER LITERATUR Die Idealform der therapeutischen Gemeinschaft ist oft nicht zu erreichen. Hierbei lebt das Personal permanent mit den Patienten zusammen. Die aktuelle Lebenssituation findet in einem therapeutischen Feld statt, welches die Lebenssituation zeitlich und örtlich vollkommen umschließt.. Die Lebenssituation entspricht der Behandlungssituation. Sämtliche Verhaltensweisen kann das therapeutische Team so unauffällig beobachten und interpretieren. 1.1.1. Definition „Milieutherapie umfasst die Veränderung der gesamten Wohn- und Lebensräume in Richtung auf eine vermehrte Anregung und Förderung ansonsten brachliegender Fähigkeiten. Gleichzeitig kann durch die Errichtung einer stützenden Umwelt versucht werden, die krankheitsbedingten Leistungseinbußen in verschiedenen Bereichen zu kompensieren.“ Zitat: www.deutsche-alzheimer.de/factsheets/factsheet6.ht m 1.1.2. Grundlagen der Milieutherapie Asklepiades war der erste Mensch, der die Psychiatrie milieutherapeutisch prägte. Schon im 1. Jahrhundert vor Christus empfahl er diätetische Maßnahmen wie ausgewogene Ernährung, Bäder und Massagen und die Einschränkung der Patienten mit mechanischen Mitteln. Heute finden wir diese Ansätze wieder in der Musik- und der Hydrotherapie. Die psychisch kranken Menschen genossen im Laufe der Entwicklungsgeschichte oft kein gutes Ansehen. Wo es nur immer ging, wurden sie von der Öffentlichkeit ferngehalten. Sie lebten teilweise unter einfachsten Bedingungen oder wurden sogar gequält. Philippe Pinel befreite 1793 in Frankreich zwölf geisteskranke Männer und Frauen aus ihren Ketten. Er war der Meinung, dass sich die schmutzige Umgebung und die grausame Behandlung negativ auf das Verhalten der Menschen auswirke. John Conolly übernahm 1839 in England die Ansätze Edwart P. Charlesworth und Robert Gardiner Hills und schaffte die zuvor verwendeten Zwangsinstrumente ab. Ernährung, körperliche Gesundheit und Erziehung spielen jetzt eine Rolle. Die Entwicklung der psychiatrischen Versorgung in Europa ist von zwei wesentlichen Faktoren geprägt worden: * Die Psychiatrie wird zum eigenständigen medizinischen Fachgebiet * Die Industrialisierung bringt bedeutende Nachteile mit sich. Maschinen ersetzen Menschen, die zuvor noch einfache Tätigkeiten ersetzen konnten. In den Städten können diese „unbrauchbaren“ Menschen nun auch nicht mehr bleiben. Enge Wohnverhältnisse und geringe Löhne sind der Grund, warum Familien ihre Angehörigen in Anstalten auf dem Land unterbringen. So entstanden die Landeskrankenhäuser. Im dritten Reich hatten die vermeintlich „unheilbar“ psychisch kranken Menschen nichts zu Lachen. Sie wurden einfach umgebracht.. Nach 1945 wurde versucht, diese grausamen Verhaltensweisen nicht ans Licht kommen zu lassen. Eine wesentliche Entwicklung fand in der Psychiatrie zu der Zeit nicht statt. Die psychisch Kranken waren in Anstalten untergebracht, die nach heutigen Ansichten alles andere als ein therapeutisch förderndes Milieu hatten. - Die Patienten trugen Anstaltskleidung. - Sie lebten in großen Schlafsälen, ohne die Möglichkeit, ihr privates Hab und Gut unterzubringen sofern sie welches hatten. - Duschen und baden konnten die Patienten nur zu bestimmten Zeiten. - Nur Wenige durften eine Arbeit oder Beschäftigung ausüben. - Mahlzeiten wurden wenig ansprechend serviert. - Besuche von Angehörigen waren selten und unerwünscht. - Ein Briefgeheimnis gegenüber den Patienten existierte in den Anstalten nicht. - Es wurde strikt nach Geschlechtern getrennt. - Verletzungen von Regeln konnten willkürliche Sanktionen nach sich ziehen. Welche Regeln das waren, war den Menschen leider meist nicht bekannt. - Die zeitliche Struktur orientierte sich an den Bedürfnissen der Institution und nicht an den Bedürfnissen der Patienten. - Es bestand keine Verbindung zur Außenwelt. - Die Institution und die Mitarbeiter entschieden in allen Lebensbereichen für und über den Patienten. So war es nicht weiter verwunderlich, dass sich Hospitalismus und Anstaltsneurosen entwickelten. Erst Erving Goffmann machte durch seine Vergleichsstudien zwischen Patienten der Psychiatrie und Gefängnisinsassen auf diese Missstände aufmerksam. Seitdem arbeiten viele Menschen daran, die Lebensbedingungen der Patienten in psychiatrischen Krankenhäusern zu verbessern. 1.1.3. Ziele Als Ziele der Milieutherapie sehe ich hauptsächlich die Linderung der Symptome. Durch eine häusliche Atmosphäre werden Angst, Unruhe und Aggressionen abgebaut. Das Respektieren des Patienten als Person erhält ihm seine Menschenwürde. Er soll durch das therapeutische Milieu schon im Krankenhaus lernen, mit seiner Erkrankung zu leben und umzugehen. In den Angeboten der Klinik steckt die Möglichkeit, seine Alltagsbewältigungsfähigkeiten zu fördern und schließlich die Verantwortung für das eigene Leben wiederzuerlangen. 1.1.4. Umsetzung Je weiter sich das Dasein im Krankenhaus von den normalen Gegebenheiten des täglichen Lebens entfernt, umso schwieriger wird für den Patienten die Anpassung nach der Entlassung. Je näher sich das Dasein im Krankenhaus den normalen Gegebenheiten des täglichen Lebens des Patienten individuell anpasst, desto besser wirkt sich dies auf sein psychisches Wohlbefinden aus, hat man mittlerweile erkannt. Milieufördernde Faktoren im Krankenhaus umzusetzen ist gar nicht so schwer. Es gilt einfach, die Bedürfnisse des Menschen zu erkennen und dessen Ressourcen zu nutzen. Ich erläutere nun die Aspekte der Milieutherapie an folgenden Gesichtspunkten: - am Kranken selbst - an seinem sozialen Umfeld - an seinem Wohn- und Lebensraum - an der Betreuungsatmosphäre. Der Patient verliert sein gewohntes Umfeld. Es gilt, ihm den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten. Stellen wir uns vor, wir sind selbst betroffen. Wie würden wir uns den Aufenthalt in der Psychiatrie wünschen? a) Milieutherapie am Kranken selbst Das Eingehen auf die Bedürfnisse des Patienten und Geben einer festen Tagesstruktur kommt vor allem den dementen Patienten zugute. Man spricht hier von „Validation“. Bei der Validation handelt es sich um ein Bündel von Umgangsprinzipien, die auf der humanistischen Psychotherapie basieren. Validieren heißt „für gültig erklären. Der Patient wird in seinen Äußerungen und Verhaltensweisen, das heißt, in seiner Individualität ernst genommen. Verhaltensauffälligkeiten und biographisches Wissen werden berücksichtigt, um dem Patienten zu helfen. Durch festeingeplante Tagesaktivitäten, wie Mahlzeiten, Ruhezeiten, Therapien und Spaziergänge kann sich der Patient besser orientieren und ist nicht auf die Hilfe der Pflegekräfte angewiesen. Durch geborgene Atmosphäre, wie es zu Hause der Fall ist und durch Eingehen auf die Vorstellungen des Dementen findet er sich besser zurecht. Oft wird im Heim ein hohes Maß an Anpassungsfähigkeit und Orientierungsvermögen verlangt, das genau dadurch verloren geht. Aber nicht nur geistig verwirrte Menschen profitieren von einer geregelten Tagesstruktur und von einer sicheren und fördernden Umgebung. Die Pflege signalisiert jederzeit die Bereitschaft, Gespräche mit dem Patienten zu führen. Vor allem nach belastenden Ereignissen, wie zum Beispiel einer Fixierung auf Station ist dies unbedingt notwenig. Ohne die Schweigepflicht zu verletzen müssen wir hier so gut wie möglich erklären, warum wir so gehandelt haben. Nur so kann der Patient Ängste vor Willkürmassnahmen des Pflegepersonals abbauen. Manchmal müssen wir den Patienten auch helfen, sich mit existenziellen Erfahrungen des Lebens wie Angst, Isolation, Ungewissheit, Sterben und Tod auseinandersetzen. Manchmal unterstützen wir ihn auch bei existenzfördernden Erfahrungen wie Integration, Sicherheit, Hoffnung, Wohlbefinden und Lebensfreude. Wir dürfen aber auch nicht vergessen, dass der Patient das Recht hat, uns Informationen vorzuenthalten. Wenn wir alle alltäglichen Lebensbereiche des Patienten ersetzen, muss regelmäßig überprüft werden, wann erste Ressourcen wieder genutzt werden können. Gemeinsam mit dem Patienten stecken wir nun neue Ziele ab. Der Patient wird so aktiv in seine Pflegeplanung miteinbezogen. Fähigkeiten, Fertigkeiten, Gewohnheiten, Vorlieben und Abneigungen werden akzeptiert und in unser Handeln einbezogen. Ließen sich die geplanten Maßnahmen nicht wie vorgesehen durchführen, muss der psychisch Kranke unterstützt werden, neue Lösungsmöglichkeiten zu finden und er muss eventuell zu Ausdauer ermutigt und motiviert werden. Der Tagesablauf ist gut strukturiert und übersichtlich. Am besten steht dem Patienten hierzu ein Tagesplan zur Verfügung. Dies motiviert ihn, keine Therapie zu verpassen. Eventuell benötigt der ein oder andere Mensch Hilfe bei der Körperhygiene. Diese sollte ihm gegeben werden. Oft geschieht es in Ermangelung von Personal und Zeit leider, dass mehr Tätigkeiten übernommen werden, als eigentlich nötig sind, z.B. zu viel Hilfe beim Waschen. Beim Einüben alltäglicher Tätigkeiten wie Einkaufen und Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel ist anfangs Begleitung sinnvoll. Und welche Rolle spielt die Familie in der Milieutherapie des Krankenhauses? Die Familie soll nach Möglichkeit mit in die Pflege einbezogen werden. Dazu gehört, dass die Angehörigen ausführlich informiert werden über: · die Erkrankung selbst, · Selbsthilfegruppen und · Betreuungsangebote. Ideal ist, wenn das Krankenhaus sich nah am Wohnort des Patienten befindet. So bekommt er öfter Besuch von Familie, Partner und Freunden. Der Kontakt bricht nicht so schnell ab. Die Familie hilft nach der Entlassung, den Patienten wieder in die Gesellschaft einzugliedern. So fällt es dem Patienten leichter, seine Krankheit zu akzeptieren und mit ihr zu leben. b) Milieutherapie am sozialen Umfeld Sobald wie möglich sollen neue Patienten ihre Mitpatienten kennen lernen. Wenn das Pflegepersonal diese vorstellt, wird die Kontaktaufnahme erleichtert. Auf Station sollten viele Möglichkeiten gegeben sein, zu kommunizieren und zu interagieren. Stühle und Tische im Flur und im Aufenthaltsraum erleichtern dies sowie gemeinsam eingenommene Mahlzeiten. Der gemeinsame Besuch des Cafés und der Therapien fördert die Kommunikation ebenso. Die psychisch kranken Menschen profitieren davon, indem sie zeitweise von ihren Problemen und ihrer Symptomatik abgelenkt werden. Sind Missverständnisse aufgetreten , ermutigen wir die Patienten, diese selbst zu bereinigen. Gegebenenfalls bieten wir unsere Hilfe an. Die professionelle Pflegekraft signalisiert ständige Gesprächsbereitschaft.. Auch im Bezug auf das soziale Umfeld ist es wichtig, frühere Kontakte nicht einschlafen zu lassen. Die Patienten werden ermutigt, frühere Aktivitäten wieder aufzunehmen und Neue für sich zu entdecken. So schließen sie eventuell auch wieder neue Kontakte. Leider ist ein Aufenthalt in der Psychiatrie immer noch etwas anderes als ein Aufenthalt in der Somatik. Das Haus sollte sich bemühen, dass keine Informationen, zum Beispiel über die Krankmeldung, an den Arbeitgeber gelangen. Hat der Patient seine Arbeitsstelle oder seine Wohnung verloren, hilft der Sozialpädagoge. Er berät die Angehörigen auch in rechtlichen, finanziellen und sozialen Aspekten, damit nach der Entlassung des Patienten Versorgungsstrukturen geschaffen werden können, die der Entlastung der pflegenden Angehörigen, der aktivierenden Pflege und der Informationsvermittlung über die Erkrankung dienen. Er kennt zumeist auch Selbsthilfegruppen für Patienten und Angehörige. Wichtig für den psychisch kranken Menschen ist die Wiedereingliederung in die Gesellschaft, deshalb ist ein breitgefächertes Therapieangebot umso wichtiger. Der Patient erlernt in der Koch- und Backgruppe wieder Fähigkeiten, die er benötigt, wenn er wieder auf sich selbst gestellt ist. Manchmal ist es auch vonnöten, den Sinn des Tages- und Wochenplanes zu erklären, um den Patienten zu motivieren. Es liegt in den Aufgaben des Pflegepersonals und des Ärzteteams, den Patienten zu beraten, welche Therapiegruppen sinnvoll für ihn sind; ihm am meisten Nutzen bringen. Über Veränderungen im Therapieprogramm sollte der Patient stets informiert sein. In Merzig hängt zum Beispiel ein Wochenplan aus. In der Auswahl des individuellen Angebotes darf der Patient weder unter-, noch überfordert werden. Bei Überforderung droht depressiven Menschen oft Suizidgefahr, da sie den Anforderungen glauben, nicht gerecht zu werden. Unter den Teammitgliedern sollten in regelmäßigen Teambesprechungen geklärt werden, welche Erwartungen an die anderen Teammitglieder gestellt werden und welche Normen und Regeln gelten, denn es gelingt geschickten Patienten sonst immer wieder Mitarbeiter gegeneinander auszuspielen. Die Stationsregeln gelten dann allerdings für alle; das heißt, für Patienten und für Mitarbeiter. c) Milieutherapie am Wohn- und Lebensraum Die Station sollte im Rahmen der Milieutherapie möglichst wohnlich gestaltet sein. Der Patient wird so an seine häusliche Umgebung erinnert. Dazu gehören gepflegte Grünpflanzen, helle freundliche Räume, saubere Tischdecken und gelüftete Räume. Die Wände sind mit ansprechenden Bildern dekoriert. Liegt die Klinik naturnahe, ergänzt die wohnliche Umgebung eine schöne Aussicht aus dem Fenster. Um dem Patienten die Möglichkeit zu geben, sich zeitweise zurückzuziehen, müssen örtliche Gegebenheiten genutzt werden. Eine gute Anbindung öffentlicher Verkehrsmittel an die nächste Stadt ermöglicht es dem Patienten sobald wie möglich wieder Alltagsfähigkeiten einzuüben. Sind die Bedingungen nicht so ideal, kann man mit viel Fantasie und Optimismus einige milieuschädigenden Faktoren ausgleichen. Folgende Orientierungshilfen sollten jedoch gegeben sein. Der Patient sollte die Möglichkeit haben, ungestört fern zu sehen, Radio zu hören und seine Tageszeitung zu lesen, um sich über das Tagesgeschehen außerhalb des Krankenhauses informieren zu können. Außerdem trägt zur Orientierung und Selbständigkeit bei, dass er im Tagesraum einen Kalender und eine Uhr findet. Selbstverständlich sollte sein, dass der Patient bauliche Möglichkeiten zum Rückzug hat, gerade wenn er keinen Ausgang hat und auch dass das Briefgeheimnis nicht missachtet wird. d) Milieutherapie an der Betreuungsatmosphäre „Milieutherapie an der Betreuungsatmosphäre“ heißt, Schaffung eines möglichst gesunden Umfeldes auch im Krankenhaus Wichtig ist dafür, dass eine menschliche Atmosphäre herrscht, in der sich zwischenmenschliche Kontakte und ein gesundes Verhältnis zum sozialen Umfeld ausbilden kann. Alle Mitglieder des Teams und die Patienten sind dafür verantwortlich, dass die Atmosphäre angenehm ist. Heutzutage leben verschiedene Völker in Deutschland, deshalb müssen andere Kulturen und Religionen berücksichtigt werden. Juden essen zum Beispiel kein Schweinefleisch. Auch sonst sollte der Patient, so wäre es ideal, in seinen Wünschen und Bedürfnissen ernst genommen werden. Eine Schwesternrufanlage ermöglicht ihm, diese Bedürfnisse zu äußern. Der Patient. hat bei der Stationsversammlung das Recht, Kritik und Anregungen anzubringen. In seinem individuell festgelegten Tagesplan hat er die Möglichkeit, Therapien nach eigenen Interessen selbst auszuwählen. Auch bei den Mahlzeiten erhält er ein Mitbestimmungsrecht. Heute tragen die Patienten der Psychiatrie auch keine Anstaltskleidung mehr. Vielmehr können sie mit ihrer persönlichen Kleidung ein Stück ihrer Persönlichkeit ausdrücken. Das therapeutische Team bezieht alle Berufsgruppen ein, die mit dem Patienten zu tun haben. Idealerweise herrscht ein höflicher Umgangston und ein reger Austausch untereinander. So können Rückschritt, Stagnierung und Fortschritte der Patienten besser beobachtet werden. Wir müssen den kranken Menschen immer wieder signalisieren, dass wir für sie da sind und uns jederzeit Zeit nehmen zu einem Gespräch. Keine Informationen, die den Patienten betreffen, dürfen wir ihm dabei enthalten. Setze ich mich mit dem Patienten auf eine Tasse Tee zusammen wird ihm auch signalisiert, dass ich nicht wieder auf dem Sprung bin. Das Team zeigt sich als unterschiedliche Personen mit verschiedenen Schwächen und Stärken. Fähigkeiten und Grenzen werden gegenüber den Patienten erkennbar. 1.2. DAS THERAPEUTISCHE MILIEU WAS BEDEUTET ES FÜR MICH? Das therapeutische Milieu bedeutet für mich eine vorübergehende Lebensgemeinschaft von Menschen, die durch schicksalhafte Entwicklung ihrer Krankheit zusammengeführt worden sind. Da sie alle ihren gewohnten Lebensraum und ihre Gewohnheiten zurücklassen mussten, sollte ihnen der Aufenthalt in der Psychiatrie so angenehm wie möglich gemacht werden. Wärme, Geborgenheit, Freundlichkeit, Anteilnahme, Offenheit und Klarheit bauen die vielleicht bestehenden Vorurteile ab. Für mich spielen Erwartungen, Bedürfnisse und Interessen des Patienten eine große Rolle. Ich stimme den in der Literatur beschriebenen Idealvorstellungen über das Leben in der Psychiatrie zu. Alle Mitglieder des großen therapeutischen Teams müssen daran arbeiten, dass diese , trotz zum teil widriger Umstände, so gut wie möglich umgesetzt werden können. Leider sind viele Mitarbeiter der Ansicht, dass vieles nicht zu realisieren ist. Mit kleinen Schritten kann aber, meiner Meinung nach, noch einiges verbessert werden. Beständige Weiterbildung und Interesse am Patienten bilden die Grundvoraussetzungen dafür. 2. Erläuterung der Projektidee °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° Selb st bei schweren psychischen Beeinträchtigungen ist der Zugang über die Sinne oft noch möglich. Aus diesem Grund hat die gestalterische Therapieform Zugang zu jedem Menschen. Mithilfe der Kunst- und Beschäftigungstherapie kann ich den Patienten spielerisch ihre eigenen Fähigkeiten aufzeigen. Nicht selten ist es möglich, durch gemeinsame Tätigkeiten nonverbal den ersten Kontakt herzustellen und erste Einblicke in die Gefühlswelt des Patienten zu erlangen. Die Serviettentechnik ist sehr einfach zu erlernen und deshalb gibt es die Möglichkeit, mit vielen verschiedenen Patienten zu arbeiten. Ihr Selbstwertgefühl wird enorm gestärkt und die psychisch kranken Menschen lernen wieder, sich besser selbst einzuschätzen. Manche Patienten verweilen recht lange im Krankenhaus. Sie haben so die Chance, ihren Lebensraum ihrem Geschmack entsprechend zu gestalten. Blumen und Pflanzen, die sie von ihrem Besuch geschenkt bekommen, kommen so besser zur Geltung als in den auf Station vorhandenen weißen Plastikvasen. Die mit Serviettentechnik behandelten Vasen sind abwaschbar und robust. Man kann sie hygienisch reinigen und das Kunstwerk bleibt dennoch erhalten. 3. Analyse und Beschreibung der derzeitigen Situation °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° °°°°°°°°°°°°°°° Die Station P3 in Merzig, meine Arbeitsstelle, ist schon sehr milieutherapiegerecht gestaltet. Es gibt viele Pflanzen, Bilder an den Fenstern, viele Tische und Stühle, die die Kommunikation fördern, Teppiche und viele Fenster. Die Station wirkt dadurch hell und freundlich und den Umgangston möchte ich ebenfalls als gepflegt beschreiben. Ein vielfältiges und abwechslungsreiches Therapieangebot ermöglicht es dem Patienten, seine Alltagsfähigkeiten zu erhalten und aufzubauen. Rückzugsmöglichkeiten für den Patienten in seinem Zimmer sind jedoch schlecht zu gestalten, da oft umgeschoben wird, wenn neue Patienten kommen. Ist die Station überbelegt, oder muss jemand einzelbetreut werden, wird seine Intimsphäre wenigstens mit einem Paravent geschützt. Mein Wunsch ist, dass auch demente Menschen so weit wie möglich ernst genommen werden und dass das Personal in allen Dingen die Vorbildfunktion innehält. 4. Beschreibung von Planung und Durchführung °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° °°°°°°°° Zuerst habe ich die Informationen zur Serviettentechnik zusammengetragen. Material gibt es genügend auf der Station und in der Ergotherapie. Darüberhinaus habe ich noch Servietten meinem Geschmack entsprechend gekauft. Auch die Patienten, die ich bisher animieren konnte, mir bei der Gestaltung der Vasen zu helfen, fanden die Idee und das Material ansprechend. Wann immer es möglich war, habe ich mit den Patienten an den Vasen gearbeitet. Am besten war dies bisher möglich, wenn ich die bastelinteressierten Menschen in die Ergotherapie begleitet hatte. Dort erhielt ich auch weitere Tipps und Informationen zur Serviettentechnik. Auch an Wochenenden war es von Zeit zu Zeit möglich, an meinem Projekt zu arbeiten. Obwohl nun die Weihnachtszeit vor der Tür steht, möchte ich die Vasen in zeitlosem Design gestalten, damit sie auch mitten im Jahr zum Einsatz kommen. 5. Derzeitiger Stand der Planung bzw. Durchführung °°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°°° °°°°°°°°°°°°°° Zuerst habe ich meine Projektidee meinem Stationsleiter bekannt gemacht. Dieser gab zu Bedenken, dass wegen des Projektes andere Aufgaben außer Acht gelassen werden könnten. Auch den einzelnen Mitarbeitern erzählte ich von meiner Idee, stieß bisher aber auf wenig Interesse. Aus diesem Grund stelle ich mir vor, meine Projektarbeit der Station zur Verfügung zu stellen und die Idee noch einmal in der Team-Versammlung zu präsentieren. Motivation wäre: - Die so beschäftigten Patienten gewinnen Vertrauen zum Pflegepersonal - Die fertiggestaltete Vase bringt ihr Selbstbewusstsein zurück. Sie sehen, dass sie etwas zustande gebracht haben. - Die Patienten können ihr Zimmer mit der schöneren Vase schmücken. - Die Stimmung der mitarbeitenden Patienten wird ausgeglichener, denn gestalterische Tätigkeiten wirken sich aktivierend und heilend auf die Menschen aus. - Sie haben das Gefühl, etwas Sinnvolles und Gutes für nachkommende Patienten getan zu haben, deshalb habe ich auch den Untertitel „Patienten für Patienten“ gewählt. Im September und Oktober war es leider sehr selten möglich, auf Station oder in den Therapieräumen an dem Vasen-Projekt zu arbeiten. Wir waren oft mangelhaft besetzt und mussten uns daher zuerst um die pflegebedürftigen Patienten kümmern. Außerdem ist das Arbeiten mit der Serviettentechnik auch nicht für alle Patienten geeignet. Patienten, die krankheitsbedingt Klebstoffe bevorzugen, sollte man nicht einbeziehen, falls solcher in den Bastelmaterialien enthalten ist. Leider war keine Inhaltsstoffliste auf den Unter- und Überlacken verzeichnet. Auch geistig stark behinderte Menschen sind nicht geeignet mit Schere, Servietten und Klebstoffen zu arbeiten. 6. Zusammenfassung °°°°°°°°°°°°°°°°°° Ich bin jedoch zuversichtlich, dass ich im Dezember und Januar Zeit finde, alle geplante Vasen (drei große Vasen, drei kleine Vasen) vollständig fertig zu stellen. Die Patienten können nun ihre Blumen in ansprechend schöne Vasen stellen. Ich habe absichtlich nicht geplant, nach welchem Design die Vasen gestaltet werden. Hier möchte ich dem Patienten freie Hand lassen und gegenüber kleinen Schönheitsfehlern möchte ich tolerant sein. Es handelt sich um Dinge, die Patienten für Patienten liebevoll verziert haben. Literaturverzeichnis - Die Facharbeit, Werner Braukmann, Cornelson Verlag - Psychiatrie- und Psychotherapie, Dilling/ Reimer Springer Verlag - Unterlagen aus dem Unterricht - Praktische psychiatrische Pflege Schädle/Deininger/ Villinger - Irren ist menschlich Prof. Dörner - Internet-Adressen: www.psywifo.klinikum.uni-muenc hen.de www.antipsychiatrie.berlinet.de www.deuts che-alzheimer.de MEINE MEINUNG ZUR FACHAUSBILDUNG PSYCHIATRIE ************************************* ******* Leider gibt es keine Kategorie, wo ich meinen Beitrag zur Milieutherapie hätte besser unterbringen können und ich habe keine Lust, so lange zu warten, bis es diese Kategorie gibt, deshalb habe ich meinen Erfahrungsbericht an dieser Stelle angebracht. Die Fachausbildung habe ich begonnen, weil ich mir davon versprochen habe, kompetenter pflegen zu können. Jetzt, im November, ist etwa ein Viertel der Ausbildung bewältigt und ich habe immer noch nichts Neues hinzugelernt. Gerade gestern hatten wir in der Schule eine Diskusion über eben dieses Thema. Lohnen sich 3500€ für zwei Jahre Fachausbildung??? Lohnt sich der hohe private Zeitaufwand von mindestens 10 Stunden wöchentlich??? Seit April besuchen 20 Pfleger und Schwestern fast jeden Dienstag den Unterricht, der von 8:15 Uhr bis 15:15 Uhr stattfindet. Die Ausbildung beinhaltet zwei Praktika à 5 Tage und 6 Tage Selbsterfahrung. Ansonsten ist es das Ziel der Ausbildung, mehr Hintergrundwissen zu erlangen und sich mit anderen Kollegen auszutauschen. Ob sich diese Fachausbildung als sinnvoll erweist, kann ich jetzt noch nicht beurteilen. ich halte Euch auf dem Laufenden. Viele Grüsse venus ... |
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![]() Leichen auf dem Tischein Testbericht von sannesu842004-10-15 15:29:09 vom 15.10.2004 Empfehlung: ja Vorteile: Die erfahrung und der menschliche Körper...Nachteile/Kritik: Der Geruch in der Halle und die ÜberwindungIch arbeite als Krankenpflegehelferin auf der geriatrischen Station ( unser Patienten sind über 60 und leiden überwiegend an Schlaganfällen und Parkinson), darüber hinaus sind noch sämtliche Krankheitsbilder vertreten. Leider überlebt bei uns nicht jeder Patient, deswegen bleibt es nicht aus, das auch ich in Kontakt mit Verstorbenen gerate. Meist sind es diese Patienten, die sich schon im Endstadium ihrer Erkankung befinden, zum Beispiel Lungenmethastasen oder aber auch andere Krebsarten und Schlaganfälle. Euch möchte ich nun von meiner ersten Begegnung mit einem Verstorbenen Menschen erzählen und euch berichten, wie meine erste Obduktion war. Ich war gerade mal ein dreiviertel Jahr auf meiner Station. Meine Stationsärtzin fragte uns eines Morgens ob einer von uns Pflegekräften Interesse hätte bei der Obduktion einer Patientin, die an Leberkrebs verstarb, dabei zu sein. Ich war die erste die sich gemeldet hatte, obwohl es ein komisches Gefühl war zu wissen das diese Frau von Zimmer 217 auf einmal nicht mehr lebte. Warum ich mich freiwillig meldete? Ganze einfach: Diese Chance bekommt man nur selten im Krankenhaus und ich möchte einfach so viel wie möglich über Leben, Körper und den Tod wissen, um auch mit den Schicksalen meiner Patienten besser umgehen zu können. Als ich die Prosectur (Leichenschauhaus) betrat, stand der Pathologe schon vor der "aufgeschlitzen" Frau. Mein erster Blick ging rasend schnell durch diese Halle um "abzuchecken" wo ich mich im Notfall übergeben könnte. Denn der Geruch von Tod und Verwesung stach mir sofort in die Nase, es war ein süßstechender Gestank, den ich nie wieder vergessen werde. Duch meine Neugier angestachelt, musterte ich den offenen Körper in all seinen gezeigten Einzelteilen. Die Frau aus Zimmer 217 war am ganzen Körper weiß und hatte viele blaue Flecken (Frostbeulen und Druckstellen). Sie war blutleer. Wie kann das passieren ? Dadurch das sie ja bereits vom Schlüsselbein bis zum Schambereich aufgeschnitten und fixiert war, floss das restliche Blut in eine große Auffangwanne, direkt unter ihr. In der Pathologie werden dann die Leichen direkt abgespült, was dem Pathologen die Arbeit sehr erleichtert, anders als im OP Bereich. Ihr Gesicht war abgedeckt. Witzig bis erschreckend fand ich, das die Leber neben dem Körper in einer Schale lag. Die Frau starb ja an Leberkrebs, somit musste diese genau untersucht werden. In meiner Ausbildung als Krankenpflegehelferin haben wir die Anatomie nicht so ausführlich wie in der Ausbildung zur Krankenschwester gelernt. Somit " durch den Gestank leicht verwirrt" fragte ich den Pathologen, ob in der Schale das Gehirn liegt * schäm *. Während ich die Leiche so betrachtete, füllte sich der Raum mit allen zuständigen Ärzten, inklusive meiner Stationsärtzin. Der Pathologe erklärte allen, das die restlichen Körperteile unversehrt waren und zeigte uns allen die Leber, die dabei aufgeschnitten wurde. Man konnte sehen, das die komplette Leber mit Methastasen versehen war. Normalerweise ist eine menschliche Leber 13-15 cm groß und braun, glatt, weich und glitschig. Aber bei Leberkrebs ist das Organ mit hellen (weiß, beige) Flecken bestückt. Die gesamte Prozedur hat gerade mal 30 MInuten gedauert, aber vom Gefühl her war das eine halbe Ewigkeit. Bereut habe ich es auf keinen Fall. Die anderen, unversehrten Organe werden zu Forschungszwecken an die Pathologie weitergeleitet. Nicht jeder verstorbene Patient wird einer Obduktion unterzogen. Das geschieht nur, wenn Angehörige es möchten. Diese Erfahrung wird mich mein ganzes Leben begleiten. Leider war ich nur einmal dabei, aber ich würde es immer wieder tun, denn es ist einfach interessant und nicht abstossend. Innerhalb dieser 30 Minuten habe ich viel über den menschlichen Körper erfahren und gelernt. Es ist fast schon unheimlich wie groß unsere Organe sind. Man kann sich nicht wirklich vorstellen, wie das alles so reinpassen soll. Für meinen Beruf war dieser Ausflug mit Sicherheit ein wichtiger Punkt. Denn viele Patienten fragen was "danach" passiert. Nun kann ich ihnen nüchtern und ohne Lügen erklären was geschieht. Sicherlich ist das nicht angenehm, aber in diesem Beruf, wo es sich um Leben, Heilen und Pflegen handelt, gehört der Tod nun mal dazu. Vielen Dank für euer Interesse. Sollten noch Fragen sein, dann stellt sie einfach. Eure sannesu (c) sannesu84 ... |
gurke88, 15.10.2004
das ist ein wirklich interessanter Bericht. Ich koumlnnte mir so einen Beruf nicht vorstellen, viel zu traurig.
Was wollte man eigentlich mit dem Organ untersuchen?
modschegibbchen, 23.02.2005
wunderbar geschrieben, sehr anschaulich. das waumlre nun wirklich kein beruf fuumlr mich, aber ich habe groszlige hochachtung vor der schweren psychischen udn physischen arbeit deiner berufsgruppe. lg heike
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![]() Der nicht so alltäggliche Alltag einer Krankenschwesterein Testbericht von AdelheidvonSchaf2003-10-19 12:34:57 vom 19.10.2003 Empfehlung: ja Vorteile: nicht nur der *typische* Krankenschwesternberuf, macht meistens Spaß...Nachteile/Kritik: stressig, Überstunden, Unterbezahlung, Schichtdienst, Wochenenddienst...Erschreckender Gedanke, nicht wahr? Leider gibt es aber Menschen, die in genau diese Situationen geraten. Von einer Minute auf die andere. Einige dieser Leute trifft es dann besonders hart: sie müssen reanimiert werden, d.h. sie sind eigentlich schon tot, weil aufgrund einer Sauerstoffunterversorgung des Herzens oder des Gehirns keine Aufrechterhaltung des Lebens mehr möglich ist.Durch eine Reanimation wird dann vom Notarzt versucht, das Herz wieder zum schlagen zu bringen, entweder durch eine Herzdruckmassage kombiniert mit der Beatmung des Patienten. Im schlimmsten Falle mit Elekroschock-Behandlung. Gelingt diese Reanimation, fallen wiederum ein Großteil dieser Patienten in das s.g. Wachkoma, medizinisch auch appalisches Syndrom genannt. Am Besten für einen Laien läßt sich dieser Zustand als eine Art Dämmerungzustand bezeichnen. Die Patienten bekommen alles mit, was um sie herum passiert, sie können sich aber nicht äußern. Für die Angehörigen ist das sehr schwer zu verstehen: die Patienten starren in eine Ecke, sie suchen keinen Augenkontakt, die primitivsten Funktionen, wie z. B. das Schlucken sind verloren gegangen. Sie liegen in ihrem Bett oder wünschenswerter Weise sitzen in ihrem Rollstuhl, haben Kontrakturen(Fehlstellungen der Gelenke, die aufgrund der Schädigung von Teilen des Gehirns entsteht und die oft durch nicht sachgemäße Lagerung der Gelenke und zu wenig Therpaie leider auch noch verschlimmert wird), der Speichel läuft ihnen aus dem Mund, ohne das sie was dagegen tun können. Für die Angehörigen oder auch den Laien sieht es so aus, als würde der Patient absolut nichts mitbekommen, was in seiner Umwelt passiert. Das stimmt aber definitiv nicht. Genau mit solchen Patienten arbeite ich. Ich bin Krankenschwester, damals nach der Ausbildung...das war 1999 wollte ich unbedingt etwas machen, was schon ein bißchen außergewöhnlich ist. Und nachdem ich dann von dieser Institution hier im Saarland gehört hatte, in dem eben solche Menschen mit Zustand nach Schädel-Hirn-Trauma(Verletzungen des Gehirns aufgrund von Unfällen oder Gewalteinwirkung)oder Herzinfarkt oder sonstigen Erkrankungen behandelt werden, die ins Wachkoma gefallen sind, habe ich mich dort beworben und konnte auch anfangen, dort zu arbeiten. Wie sieht nun ein Tagesablauf hier aus, was hat eine Krankenschwester zu tun? Vorweg muß ich noch schicken, dass wir bei uns auf der Station absolute Intensivmedizin betreiben, da wir auch Patienten haben, die beatmet werden müssen, des weiteren Patienten, deren Vitalfunktionen erheblich bis gefährlich eingeschränkt sind. Die also an der Schwelle von Leben und Tod stehen. Morgens um 6:00 beginnt der Dienst für die Frühschicht. Erstmal werden Medikamente gegeben, die Vitalzeichen, daß heißt Puls, Blutdruck, die Sauerstoffsättigung(das ist die Sättigung des Blutes mit Sauerstoff) und die Temperatur werden gemessen. Bei einigen Patienten kommen noch spezielle Überwachungen hinzu, wie die Messung des zentralen Venendrucks (ein spezieller Parameter, der bei Patienten im kritischen Zustand sehr wichtig ist, er gibt den Blutdruck praktisch im rechten Herzvorhof an) Dann werden die Patienten gewaschen. Wir führen Bereichspflege durch, dass heißt, jede Schwester/jeder Pfleger ist für bestimmte Patienten zuständige, macht alles an ihnen. Was aber natürlich nicht bedeutet, dass wir uns nicht gegenseitig helfen, klar. Weiter geht es mit der Verabreichung von Nahrung. Wenige Patienten sind in ihrer Therapie so weit fortgeschritten, dass sie wieder schlucken können, diese werden gefüttert, entweder mit breiiger Kost oder schon mit etwas festerer Nahrung, je nachdem, wie gut sie schlucken können. Die meisten aber haben einen Schlauch im Magen und werden mit flüssiger Sondenkost ernährt. Diese ist auf die jeweiligen Patienten abgestimmt: Diabetiker müssen natürlich eine ganz andere Ernährung erhalten als Nicht-Diabetiker usw. Im Laufe des Morgens finden dann die Therpien statt. In unserem Haus haben wir Ergotherapie, Krankengymnastik und Logopädie. Dazu müssen die Patienten, bei denen es möglich ist, im Rollstuhl mobilisiert werden. Die Therapeuten fahren dann mit ihnen in den Therapieraum, oder sie gehen mit ihnen draußen spazieren. Es gibt natürlich auch Patienten, bei denen dass nicht möglich ist, hier findet die Therapie im Bett statt. Aber grundsätzlich wird bei uns jeder mobilisiert, bei dem es irgendwie möglich ist. Wer nun aber glaubt, dass jetzt die ruhigere Zeit bei den Schwestern/Pflegern eintritt, der irrt sich. Es sind Beatmungsparameter abzulesen, Beatmungen zu überwachen, viele Patienten müssen mehrfach in der Schicht gewaschen werden, es kommt häufig zu Notfällen, in denen dann schnell und adäquat reagiert werden muss. Infusionen müssen gerichtet werden, es muß die Bestellung für Medikamente, Verbandstoffe oder ähnliches gemacht werden. Verbände müssen gewechselt werden, bettlägerige Patienten werden alle 2-3 Stunden gewendet, damit sie sich nicht wundliegen. Mittags siehts ähnlich aus wie morgens, nur kommt dann noch die Angehörigenbetreuung hinzu. Das kann sehr stressig sein, denn viele Angehörige können nicht gut mit der neuen Situation umgehen. Es entstehen viele Ängste, viele Fragen müssen beantwortet werden. Was bekommt mein Angehöriger überhaupt mit? Merkt er eigentlich,dass ich da bin? Wie lange wird der Zustand andauern? Wird er jemals wieder so werden wie er mal war? Das sind nur einige von vielen Fragen, die immer wieder gestellt werden. Alles in allem ist meine Arbeit sehr interessant und macht auch Spaß. Aber sie ist anstrengend. Die Patienten können sich zum größten Teil nicht bewegen und können folglich auch übehaupt nicht mithelfen. Die Erfolge stellen sich nur sehr, sehr langsam ein, auf einen Fortschritt folgen oft 2 Rückfälle. Das ist manchmal schon etwas frustrierend. Die Fluktuation der Patienten ist bei uns im Vergleich zu einem normalen Krankenhaus sehr gering. Wir haben oft monatelange die gleichen Patienten, manchmal auch jahrelang. Da baut man natürlich auch ein ganz anderes Verhältnis zum Patienten auf, als in einer 'normalen' Klinik. Wenn aber wieder einmal ein Patient aus dem Wachkoma aufwacht, was doch recht selten ist und sehr lange dauert, ist das auch für uns Schwestern und Pfleger ein Zeichen, dass wir gute Arbeit leisten und es bestätigt unsere Mühen. ... |
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![]() Beruf Krankenschwesterein Testbericht von gfotzibaer6662003-03-13 14:39:01 vom 13.03.2003 Empfehlung: jaEine Krankenschwester hat ein sehr ausgeweitetes tätigkeitsfeld ( ich spreche aus erfahrung ), es fängt an mit medizinischen Verrichtungen wie Hilfe bei der grundpflege, geht weiter über die von Patienten heiß geliebten Spritzen bis hin zu kleinen wünschen, die den patienten erfüllt werden. Ganz ehrlich wer lässt sich nicht gerne ein klien wenig umtüddeln, wenn man krank ist ? als Krankenschwester hat man bekanntlich schichtdienst, meist im intervall früh ( von 6:00 - 14:00 ) und spät ( von 13:00 - 20:00 ), oder auch nachtschicht( von 20:00 - 6:00 ) , da man auch an wochenenden arbeitet bekommt man meist eine zuschlagsbergütung oder freie tage dafür. als examinierte krankenschwester verdient man ca 1250-16oo € im monat, was sich je nach gearbeiteten diensten errechnet. weiterbildungsmöglichkeiten gibt es auch in diesem beruf, hin zur stationsschwester, der fachschwester oder der möglichkeit diverese studiengänge durchzuführen, wenn man abi hat. Nun ein persönliches feedback : ich mag meinen beruf der krankenschwester, die leute sind in der regel sehr dankbar und am ende des monats bekomme ich für eine 21 jährige eniges an geld überwiesen und auch an dinge, die man erlebt in diesem beruf kann man sich gewöhnen ( sie es der umgang mit blut, wunden, stuhlgang etc. ) ... |
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![]() Krankenpflege - ein Traum oder Trauma?ein Testbericht von pat6732002-09-23 21:07:25 vom 23.09.2002 Empfehlung: jaEin Erfahrungsbericht von pat673 über Krankenschwester/pfleger (09.08.2002) pat673s Urteil zu Krankenschwester/pfleger Einstellungschancen Aufstiegschancen Verdienstmöglichkeiten Sozialleistungen Pro: Abwechslungsreich,interessant,gute Einstellungschancen Kontra: Schichtsystem, Stress, Ihr Bericht bearbeiten Hey, ich arbeite jetzt seit mehreren Jahren und in unterschiedlichen Bereichen als Krankenpfleger.Z.Zt arbeite ich in einem psych.Pflegeheim und ich muß sagen die Arbeit macht mir trotz allem wirklich Spaß. Mit 17 habe ich eine Ausbildung zum Telekommunikationselektroniker bei der Telekom absolviert und kurz nach der bestandenen Abschlußprüfung stand fest, dieser Job will ich nicht ewig machen. Durch den Zivildienst wurde mein Interesse für Pflegeberufe geweckt. Von da an stand fest, das ich einen sozialen Beruf erlernen möchte - mit allen Vor - und Nachteilen. Nach einigen Bewerbungsgesprächen und Aufnahmeprüfungen war es soweit, ich fing eine Ausbildung zum Krankenpfleger an. Eins vorweg, man sollte sich keine Illusionen machen, das man die Ausbildung ohne zu lernen erfolgreich überstehen kann. Das Motto heißt lernen, fragen, lernen.Manchmal ist es nicht leicht, wenn du z.B. von der Mittagschicht kommst und dann sollst du noch büffeln, das fällt oft schwer. Nach erfolgreicher Beendigung der Ausbildung und mit dem Examen in der Tasche hast du dann sehr viele Möglichkeiten dich beruflich zu orientieren z.B.: Station (alle Fachrichtungen) OP Ampulanz Ampulante Pflege Pflegeheim Altenheim und sonstige Einrichtung im Gesundheitswesen (nur eine kleine auswahl) Nach mind. 2 Jahren Berufserfahrung kannst du dich dann fachlich weiterbilden: Fachpfleger (in den jeweiligen Bereiche) Mentor Praxisanleiter Stationsleitung Pflegedienstleitung Lehrer für Pflegeberufe Betriebswirt (auch nur eine kleine Auswahl) studieren kann man auch noch. Vorteile: Abwechslungsreich Interessant gute Einstellungschancen man lernt oft nette Menschen kennen Abspruchsvoll Nachteile Schichtdienst durchschnittliche Verdienstmöglichkeit Strees hohe Verantwortung Trotz all diesen Nachteilen macht mir meine arbeit Spaß und ich gehe gerne arbeiten ... |
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![]() Krankenschwester/-pfleger ein Traumjob?ein Testbericht von seehuhn2002-08-03 20:00:34 vom 03.08.2002 Empfehlung: jaals ich nach der Realschule auf der Suche nach dem richtigen Job für mich bin, blieb ich erst einmal bei dem Beruf der Krankenschwester hängen. Doch meine Bewerbung war erfolglos. Erst wenn man ein Praktikum in einem ähnlichen Berufsfeld nachweisen kann, wäre eine Aufnahme in die Krankenpflegeschule denkbar. Ich war sehr enttäuscht, aber mit festem Willen ein Praktikum zu machen und es dann erneut zu versuchen. Gesagt, getan. Ich machte also ein Freiwilliges Soziales Jahr. Nach diesem Jahr war dieser Beruf nicht mehr so ganz mein Traumjob und ich entschied mich für einen anderen Weg. Nichts desto trotz, kann ich euch berichten, wie der Alltag einer Krankenschwester ausschaut und das möchte ich auch heute tun. ================ Das Berufsbild ================ Krankenschwestern kümmern sich um kranke Menschen in Klinken, ambulanten Pflegestationen oder auch bei häuslicher Pflege. Das Kümmern bezieht sich auf eigentlich alles, was die Patienten nicht alleine oder nur mit Hilfe durchführen können. So helfen sie z. b. beim Waschen und Duschen, beim Essen, beim Bewegen… Sie beobachten den Heilungsverlauf und führen die Patientenakten. Es werden deshalb z. b. Temperatur und Blutdruck kontrolliert und eingetragen, damit der Arzt einen besseren Überblick über den Krankheitsverlauf erhält. Dabei sind sie vor allem auch auf die Vorgaben des behandelnden Arztes angewiesen. Nach diesen Vorgaben geben sie auch Medikamente aus und machen z. B. Verbandswechsel. Auch sind Krankenschwestern bei Untersuchungen oder bei kleinen operativen Eingriffen dabei. Bei den großen Operationen sind speziell ausgebildete Krankenschwestern dabei. Auf der Station kümmern die Krankenschwestern sich natürlich auch um den organisatorischen Ablauf. Dort werden Dienstpläne geschrieben, Medikamente sortiert und bestellt, Waren aufgefüllt… ======================= Was man mitbringen muss ======================= Was sehr wichtig ist, ist Verantwortungsbewusstsein und psychische Stärke. Verantwortungsbewusstsein deshalb, weil man in der Lage sein muss, auch mal selbst zu entscheiden und die Verantwortung dafür zu übernehmen. Es ist nicht immer ein Arzt auf Station und in manchen Situationen muss schnell gehandelt werden. Auch die Belastbarkeit ist von großer Bedeutung. Krankenschwester ist kein Beruf den man auf die leichte Schulter nehmen sollte. Man hat jeden Tag mit kranken Menschen oder vielleicht sogar mit Schwerverletzen und Sterbenden zu tun. Da muss man schon viel Kraft haben um diese Patienten wieder ein wenig aufzubauen. Zur psychischen Belastbarkeit zähle ich auch das Ekeln vor Urin oder Kot. Diesen sollte man nicht haben. Selbst wer diesen Ekel hat, dem kann ich sagen, dass man ihn schnell ablegt. Anfangs konnte ich mir das auch nicht recht vorstellen, am Schluss war das ganz normal und nichts Außergewöhnliches mehr. Aber nicht nur die psychische Belastbarkeit ist wichtig, auch die körperliche. Nicht jeder Patient wiegt 50 kg, sonder es gibt auch Schwergewichtigere und die muss man dann auch im Bett lagern können, oder auf die Toilette befördern. Auch sollte man, was die Arbeitszeit angeht, flexibel sein. Früh-, Spät- oder Nachtdienst wechseln sich ab. Bei uns ging die Frühschicht von 7.00 Uhr bis 14.30 Uhr, die Spätschicht von 13.30 Uhr bis 21.00 Uhr und die Nachtschicht von 20.30 Uhr bis 7.30 Uhr. Und auch am Wochenende oder an Feiertagen wie Weihnachten muss gearbeitet werden. Beobachten sollte man zudem auch noch können. Mit der Zeit geht das aber schon fast von alleine. Es fällt einem schneller auf, wenn ein Patient plötzlich sehr wenig isst oder sich anderweitig auffällig verhält. Gerade wer später auch mal als OP-Schwester arbeiten möchte sollte über eine ruhige Hand und ein stark ausgeprägtes Konzentrationsverhalten verfügen. Aber auch bei der Arbeit auf der Station ist Konzentration äußerst wichtig. Schließlich arbeitet man mit verschiedenen Medikamenten die verschiedene Auswirkungen auf den menschlichen Körper haben. ================ Die Ausbildung ================ Die Ausbildung zur Krankenschwester dauert drei Jahre. Auch diese Ausbildung wird im dualen System gemacht, also Schule und Ausbildungsbetrieb zusammen. Schule findet meistens im Blockunterricht statt. Schon während dem zweiten Lehrjahr müssen die Krankenpflegeschüler am Nachtdienst teilnehmen. Diesen machen sie natürlich noch nicht alleine, sondern sind als Springer für alle Stationen da. Je nachdem, wo Hilfe gebraucht wird. Während der Ausbildung lernt man z. B.
Die Ausbildung endet dann mit einer schriftlichen und einer praktischen Prüfung. In der praktischen Prüfung muss z. B. ein Patient gewaschen werden. Was sich ganz einfach anhört, ist es aber bei der Prüfung absolut nicht. Man muss genau wissen, in welcher Reihenfolge man welches Körperteil wäscht, wann man das Wasser wechseln muss, wie man nebenbei noch die Bettwäsche wechselt. Die Ausbildungsvergütung richtet sich nach dem BAT und beträt im 1. Ausbildungsjahr 698 € 2. Ausbildungsjahr 755 € 3. Ausbildungsjahr 847 € ================= Meine Meinung ================= Krankenschwester ist ein echter Knochenjob. Auch dachte ich immer, dass der Beruf sehr abwechslungsreich ist, was er aber nicht unbedingt ist. Der Tagesablauf ist eigentlich immer der gleiche. Die Arbeitszeit ist gerade im Sommer sehr gut, da man bei der Frühschicht den ganzen Nachmittag frei hat. Dafür kann man bei der Spätschicht schön ausschlafen. Ist man erst einmal mit der Ausbildung fertig, fallen auch viele unangenehme Aufgaben weg, da viele Schüler und Praktikanten da sind, die diesen Job übernehmen. Allerdings sollte man darauf achten, dass man niemanden ausnutzt. Bei meinem Praktikum war das nämlich so. Die Vergütung ist, im Vergleich zu der geleisteten Arbeit, doch recht gering. Natürlich kommt Nachtzuschlag oder Feiertagszuschlag dazu, aber ich persönlich verdiene lieber ein bisschen weniger und habe dafür mehr Zeit für meine Familie. Die Chance auf einen Arbeitsplatz ist durchschnittlich. Die Krankenhäuser arbeiten immer mit weniger Pflegepersonal, was aber den Patienten nicht zugute kommt. Immer mehr Patienten fordern eine bessere Pflege. Gerade aber in der häuslichen Pflege kann man sich bei Interesse gut selbständig machen. Im Alter ist der Beruf nur noch bedingt zu schaffen. Schnell ist der Rücken durch die starke Belastung kaputt. Nur wenige gute machen bis zum Schluss. Außerdem haben es die Krankenhäuser nicht unbedingt nötig Ältere Arbeitsnehmer zu beschäftigen, da es eigentlich sehr viel Nachwuchs gibt. Oft müssen die Krankenschwestern umschulen oder sich weiterbilden. Gerade für die Weiterbildung gibt es verschiedene Alternativen. Hier einige Beispiele:
======== Fazit ======== Wer sich diesen Beruf aussucht, sollte praktische Erfahrungen in Form von Praktika sammeln. Diese sollten nicht zu kurz sein, schließlich sollte man genug Einblicke bekommen. ... |
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Das Mitglied ist nicht mehr auf Yopi.de aktiv. Viele Schattenseiten, aber wirklich Das was ich wollte?ein Testbericht von Hexe17232002-03-20 10:07:44 vom 20.03.2002 Empfehlung: jaIch weiß noch wie meine Kollegen bei meinen Praktikas mir immer wieder gesagt haben "laß es sein, lern etwas anderes", aber wer wollte nichts davon wissen? ICH! Kurz nach meinem Examen bin ich dann mal zu ihnen gegangen und was bekam ich zu hören? "Hast du es ja jetzt doch gemacht, konnten wir dich denn nicht abschrecken?". Wenn ich ehrlich bin, bin ich heute nicht viel anderes wenn wir mal Praktikanten auf Station haben. (Schon fast peinlich! GRINS – aber wer den Beruf wirklich lernen will läßt sich von sowas nicht abschrecken und diversen anderen Dingen auch nicht). Während der 3- jährigen Ausbildung (fast ein halbes Medizinstudium) die sich in Praxis (2/3) und Theorie (1/3) unterteilt durchläuft man verschiedene Abteilungen (Chirurgie, Innere, Gynäkologie, Säuglingszimmer, Kreissaal, OP, Sozialstation, Psychiatrie, Intensivstation je nach Hausgröße bestimmt auch noch andere Abteilungen). Im Unterricht bekommt man dann über alle Fachgebiete und was man sonst noch alles braucht etwas vermittelt (zu meiner Schande muß ich gestehen das ich die Fächer nicht mehr zusammen bekomme – es waren so viele und zum Schluß war das eine mit dem anderen Fach verstrickt!). Nach den drei Jahren, die bestimmt kein zuckerschlecken waren, darf man dann sein Staatsexamen ablegen das aus schriftlichem, mündlichem und praktischem Teil besteht. Man hat sogar eine Chance das ganze einmal zu versieben (würde ich niemandem raten, den ganzen Nervenstreß noch mal? Nein Danke!). Und wenn man das heil überstanden hat darf man sich "Krankenschwester""schimpfen". Aber trotz all der Schinderei während der Ausbildung habe ich nie ans aufhören gedacht, denn der Beruf macht mir viel Spaß. Aber gelegentlich denkt man doch, für was tut man das alles? Um das große Geld zu verdienen bestimmt nicht! Dafür bekommt man bei weitem nicht genug für das was man täglich leisten muß. Ebenso ist es auch nicht einfach, mit dem was man täglich zu sehen oder zu hören bekommt, umzugehen. Da stößt man schon manchmal an die Grenzen seiner Belastbarkeit. Am meisten rege mich darüber auf, das es teilweise immer noch Kommentare gibt von wegen "wir täten den ganzen Tag Kaffee trinken"...! Man muß wohl sagen das auch uns mal ein Pause (ganze 30 Minuten pro Schicht!) zusteht, und wenn wir mal einen Schluck Kaffee (oder Tee, Sprudel...) trinken, dann sieht das gleich jeder aber das wir den ganzen Tag sonst durch die Gegend rennen, das bemerken diese Leute dann nicht und das finde ich traurig. Das selbe ist es, wenn man mit "Schwester Stefanie" verglichen wird. Über diese Serie kann ich nur lachen! Wo ist denn da bitte die Realität? Welche normale Krankenschwester schaltet denn bitte nie ab? Da kann man sich gleich in die "Klapse" einweisen lassen. Der Schichtdienst an sich stört mich persönlich recht wenig, ich komme gut damit zurecht (außer der Nachtdienst vielleicht aber der gehört ebenso dazu) mir ist das sogar lieber. Mal habe Vormittags frei, ein andermal Nachmittags. Das arbeiten jedes zweite Wochenende kommt natürlich auch noch dazu, ich gebe ja zu, es gibt schöneres als am Wochenende zur Arbeit zu gehen, aber ich wollte es ja nicht anders. Am schlimmsten finde ich nur, wenn man sich auf einen Freien Tag freut und was kommt dann? Ja, eine Kollegin oder ein Kollege ist krank, und das heißt dann einspringen. So sammelt sich dann Überstunde um Überstunde und die dafür geopferte Freizeit wird man selten wieder sehen, denn es wird leider an Personal gespart wo es nur geht. Klar ich könnte mir meine Überstunden auszahlen lassen. Aber was bringt mir das? Ich hätte schon gerne meine geopferte Freizeit wieder. Denn die ist durch nichts zu ersetzen. Ich werde es wohl auch nie schaffen, den Tod eines Patienten einfach so weg zustecken. Klar, ewig lange darf man sich über solche Dinge nicht den Kopf zerbrechen, denn sonst ist man schon nach kurze Zeit psychisch am Ende. Ebenso darf man sich das Leid jedes einzelnen Patienten auch nicht zu Nahe kommen zu lassen, man muß wissen jetzt hab ich Feierabend und bin nicht mehr die Schwester. Ebenso ist es eigentlich wichtig das man einen guten Ausgleich zu dem Job hat. Denn was bringt mir das, wenn ich selbst noch nach Dienstschluß es nicht schaffe abzuschalten? Nichts. Ich habe an mir schon bemerkt (schon während meiner Ausbildung und das nicht nur an mir!) das ich (oder auch wir) einen furchtbaren „Galgenhumor" entwickelt haben, aber irgendwie muß man das täglich gesehene wohl kompensieren (im Grunde genommen ist es eigendlich traurig). Aber irgendwie müssen wir das ganze wohl "verdauen". Trotz all den Schattenseiten in dem Beruf mache ich es doch gerne. Nicht weil es auch irgendwer tun muß! Nein, im Grunde genommen kann ich mir nicht vorstellen etwas anderes zu tun. Warum? Das kann ich nicht erklären es ist eben so. Ich arbeite gern mit Menschen und kümmere mich um sie und höre auch zu, aber ich schaffe es immerhin fast immer wenn Feierabend ist abzuschalten (für mich persönlich ist das wichtig, denn sonst wäre ich jetzt wahrscheinlich schon am Ende!). Auch wenn ich genau weiß, morgen geht das alles wieder von vorne los aber ich tu es gern, zwar gelange ich manchmal an den Punkt wo ich denke "man war ich blöd, hätte ich nur was anderes gelernt", aber schon ein kleines "DANKE" eines Patienten und ein Lächeln läßt den Gedanken meist wieder etwas verschwinden. "Wie soll ichd den bitte den Job mit den Kästchen da unten beurteilen? ALso wirklich! Das geht wohl nicht wirklich!?") Eure Hexe1723 ... |
Blue-Sky, 09.09.2002
Wollte auch immer Krankenschwester werden...habe es versaumlumt...leider...aber jetzt wuumlrde ich es gerne nachholen. Guter Bericht
Deeenis, 06.06.2002
Starker Bericht, da versteht jemand die Pflege...
gfotzibaer666, 13.03.2003
habe auch nen bericht uumlber das thema geschrieben. wenn du lust hast lieszlig es mal
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