Heute möchte ich einmal meinen Vortrag zum Thema Ritter. für den ich in der Schule eine 1 bekommen habe hir zeigen.
Das Rittertum
Im 12. Jahrhundert waren es zunächst nur die höheren aAdligen, die sich ein Pferd, die dazugehörige Rüstung und Waffen leisten konnten. Doch bald konnten sich die Könige nicht mehr auf die adligen Vassallen verlassen, die oftmals nur ihr eigenes Interesse verfolgten. Also wurden aus dem Dienstvolk die besten herausgesucht und zu Berufskriegern ausgebildet, die ein kleines Lehen erhielten. Pferd, Waffen und Rüstung mussten aus dessen Einkünften bezahlt werden. Bald fühlte sich die neue Schicht der Berufskrieger den Bauern überlegen und wollten mit den Adligen gleichgestellt werden.
Um dieser Forderung mehr Nachdruck zu geben schlossen sie sich zu Ritterstand zusammen. Im 13. Jahrhundert wurden die Ritter entgültig zum Adel gezählt, nun gehörten sie dem niedrigstem Dienstadel an.
Im Spätmittelalter verloren die Ritter zunehmend an Bedeutung. Für die Kriegsführung wurden nun Landsknechtheere eingesetzt. Aus Not wurden viele Angehörige des einst so bedeutendem Stamme der Ritter zu Raubrittern, die von Überfällen auf Reisende und Transporte lebten.
Das Leben der Ritter
Zum Selbstverständnis der Ritter gehörte es nicht nur im Umgang mit Waffen und beim Reiten Geschicklichkeit zu beweisen, sie sollten auch Umgangsformen besitzen, die sich deutlich von der bäuerischen Bevölkerung unterschieden.
Deshalb schickten die Ritter ihre Söhne schon früh an einen Fürstenhof um dort als Knappen den Schliff fürs Leben zu erhalten. Dort wurden sie dann auch durch den Ritterschlag und die Schwerteleite in den Stand der Ritter aufgenommen.
Während des Friedens unterhielten sich die Ritter mit Jagd, Literatur und Turnieren. Die regelmäßigen Feste an den Fürstenhöfen gehörten zu den Höhepunkten im Ritterleben. Im Mittelpunkt der Feste standen Die Lanzenkämpfe in denen die stärksten und besten Ritter ermittelt wurden und so zu großem Ruhm gelangten.
Neben den kämpferischen Aktivitäten war auch die Literatur ein wichtiger Zeitvertreib. Die Ritter und ihre Frauen gehörten neben den Gelehrte zu den wenigen Leuten, die im Hochmittelater lesen und schreiben konnten.
Ritterliche Kultur und Werte
Das Selbstverständnis der Ritter war entscheident durch das Erlebnis der Kreuzzüge geprägt. Indem sie trotz matrielle Reize an der Eroberung immer für ein kirliches Ideal gehandelt haben. Durch den Einfluss der Kirche gehörten die Ritter einem besonderem Ehrenkodex an. Danch verpflichteten sie sichtapfer, edel, selbstlos und treu gegeüber ihrem Herren und der Kirche zu sein und die schwachen und Armen zu beschützen.
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In der Regel lebten Ritter in einer Burg, die mit einem Kerker ausgestattet war. Von den häufig vorhandenen Ecktürmen konnten Feinde früh erspäht werden und durch das Schließen der Zugbrücke am Eindringen gehindert werden.
Wer hat sich nicht schonmal insgeheim gewünscht, zum Ritter geschlagen zu werden, Abenteuer zu erleben, in der schweren, aus Blech bestehenden Uniformen zu kämpfen und danach erschöpft in den gelblichen, fast roten Sonnenuntergang zu reiten? Egal wie die Antwort auf diese Frage lauten mag, so etwas erlebt man in diesem Spiel leider nur bedingt.
Es wird schon gute sechs (oder mehr) Jahre her sein, seit ich in den Genuss dieses Videospiels geraten bin. Wie immer spielte bei unserer Zusammenkunft der Zufall eine große Rolle. Wie so oft war ich ziellos auf der Suche nach einer neuen Herausforderung – auf dem Computer – da fiel mir die DVD-Box in die Hände..
Eine halb zerrissene Landkarte, etwas gelblich und verschrumpelt. Ein bis zur Hälfte verrostetes Schwert über der Karte. Über beides die Aufschrift „CRUSADER – Kreuzzüge – Verschwörung im Königreich des Orients“. Dieses Bild des Covers machte mich natürlich neugierig; schließlich bin ich auch altertümlichen Spielen nicht abgeneigt.
Vor fast einem Jahrtausend begann im christlichen Abendland eine Mission: Ritter bewaffneten sich, um das Abendland von der Expansion der islamischen Mächte zu schützen. Nicht nur darum ging es ihnen. Sie wollten auch Macht und Reichtum genießen. In „Kreuzzüge“ begleitet man einen Ritter, Arthaud, in das heilige Land, und hilft ihm bei der Suche nach Reliquien des selben Landes. Gemeinsam gilt es Gefahren zu bestehen und Rätsel zu lösen.
Zusammengefasst und eigen interpretiert ist das die Beschreibung, die ich auf der Rückseite der Box fand. Mir schien es, dass im Spiel Religionen gegeneinander kämpfen. Deshalb fand ich das schlichtweg blöd. Trotzdem ließ ich mich davon nicht abschrecken, zahlte an der Kasse und probierte es einfach mal aus.
Damals noch mit Windows98 unterwegs, schob ich eine der insgesamt drei CDs in das Laufwerk. Nichts geschah. Also das Laufwerk über den Arbeitsplatz geöffnet und die Setup.exe manuell gestartet. Die üblichen Fragen beantwortet: Wollen Sie ein Desktopsymbol anlegen? Soll die README-Datei geöffnet werden? Und natürlich die weiteren beiden CDs nachgelegt, sobald danach gewünscht wurde. Kurz darauf war das Ding auch schon auf der Platte und ich konnte loslegen.
Mir stand kein „eigener Charaktere“ zur Verfügung. Das einzige was ich steuern konnte war, die Kamera. Diese stand an verschiedenen Orten. In jedem Ort gab es individuelle Rätsel zu lösen. Eines davon wäre beispielsweise das Zusammensetzen eines Schiffes. Ich bekam eine Art Skizze vorgelegt, mit gezeichneten Brettern und musste diese – ohne Anweisungen – richtig zusammensetzen. Aber auch anderen Rittern musste geholfen werden – von wem? Von mir natürlich. Einer dieser ehrenwerten Männer arbeitete Untertage, um seine Höhle vor dem Einsturz zu schützen, musste ich diese entsprechend mit Brettern sichern. Leichter gesagt, als getan. Denn ich durfte sie nicht dorthin tun, wo ich gerade lustig war, sondern musste exakt den Platz finden, der Vorgegeben war (blöderweise stand das nirgends, dementsprechend musste ich lange Suchen). Um zwischen den Orten zu wechseln, gab es die Möglichkeit, eine Landkarte aufzurufen und sich dann eben einen anderen Ort auszusuchen, um dort die Rätsel zu lösen. Etwas anderes passierte nicht. Die Schwierigkeitsgrade der zu lösenden Aufgaben schwankten enorm. Manchmal gab
ich es nach einer halben Stunde auf, weil es entweder zu schwer oder zu langweilig war – oder aber sie waren so leicht, dass mich das auch langweilte.
Das Spiel besteht an sich nur aus Rätseln, die man lösen muss. Mehr tut man da nicht. Die Grafik ist für die damalige Zeit sicher recht gut, deshalb nörgle ich daran nicht. Nur eben die Aufmachung ist einfach nicht gelungen. Entweder die Rätsel sind völlig sinnlos, zu einfach oder so schwer, dass man nach einer halben bis dreiviertel Stunde völlig gelangweilt das Spiel beendet. Anfangs hatte ich Spaß, eben so lange ich mich da nicht etwas eingearbeitet hatte. Sobald ich merkte, dass der „Rätselspaß“ scheinbar nie ein Ende findet, wurde es zunehmend langweiliger. Und von den kämpfenden Rittern, gab es auch nichts zu sehen. Außer, sie waren mit irgendwelchen Aufgaben beschäftigt – die ich als Spieler meist auch noch zu bewältigen hatte; wie z.B. die richtige Einstellung der Kanone – zum Dank gab es noch nicht einmal den anschließenden Einschlag der Kugel in der Burg zu sehen.
Bevor ich zum Fazit und einer Anmerkung komme, noch die Systemvoraussetzungen und allgemeine Informationen zu dem ganzen Spaß:
-Pentium 100Mhz
-Windows 95 oder höher
-16MB RAM
-4x CD-ROM Laufwerk
-Grafikauflösung 640x480, 256 Farben
-16 Bit Soundkarte
Erscheinungsdatum: 1997/1998
Anmerkung:
Vor einigen Tage habe ich es versucht auf Windows XP zu installieren. Vergesst es, funktioniert nicht. Das einzige was kam, war eine Fehlermeldung. Mehr nicht. Ob das nun an meiner Konfiguration liegt oder generell nicht klappt, weiß ich natürlich nicht. Wollt es trotzdem erwähnt haben.
Es gibt fünf Schauplätze; historische Karten und insgesamt sechsundzwanzig Rätsel zu lösen. Gesteuert wird durchweg mit der Maus.
Fazit:
Durchaus gibt es Spiele dieses Genres die mir gefallen haben. „Kreuzzüge“ gehört definitiv nicht dazu. Keine Spannung, keine unvorhersehbaren Geschehnisse. Teilweise viel zu schwer und teilweise viel zu einfach, dadurch wird das gesamte Spiel langweilig.
Deshalb: Leider zur zwei Sterne und keine Empfehlung.
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