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| Kunella Leinöl (100 ml) |
1,09 € |
11Std. 40Min | 0 | ||
| Alle Angebote für Kunella Leinöl Speiseöl | |||||
Bewertung
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Vorteile
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Nachteile/Kritik
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![]() Bekannt mit Pellkartoffeln und Quark...ein Testbericht von Kletterrose2002-10-16 23:40:26 vom 16.10.2002 Empfehlung: jaIn unserer restlichen Familie, die aus anderen Regionen stammt, und die das Leinöl erst nicht so kannte, wird es jetzt auch schon seit einigen Jahrzehnten gern verwendet. Worauf ich nun näher eingehen möchte, ist das "Speise-Leinöl" der Marke "Kunella Feinkost". Zu dem Produkt Es handelt sich um ein kaltgepreßtes Speise-Leinöl aus der Spreewaldregion der Firma "Kunella Feinkost GmbH", die ihren Sitz in 03046 Cottbus hat. Im Internet ist die Firma unter www.kunella-feinkost.com zu finden. Leinöl als natürliches Heil- und Hausmittel erfreut sich nicht nur im Spreewald großer Beliebtheit. Leinöl ist reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und cholesterinarm und dadurch sehr gesund und bekömmlich. Durch die Nutzung von Leinöl werden nämlich auch die Blutfettwerte positiv beeinflusst, wofür die zu 70 % enthaltene mehrfach ungesättigte Linolsäure sorgt. Selbst Diabetiker können ihre Speisen unbedenklich mit Leinöl anreichern, da es keine Kohlenhydrate enthält. Leinöl ist gut für Herz, Magen und Darm und wird insbesondere bei Schleimhautreizungen, Verstopfung, Mittelohrentzündung, zur Senkung des Cholesterinspiegels, zur Vorbeugung von Arteriosklerose oder auch Heiserkeit (hierfür sollte das Öl warm gemacht und getrunken werden) verwendet. Zusammenfassend hier noch die Brenn- und Nährwerte, die wie folgt je 100 ml angegeben sind: Brennwert: 3441 kJ/837 kcal Eiweiß: 0 g Kohlenhydrate: 0 g Fett: 93 g - davon gesättigte Fettsäuren: 8,5 g - einfach ungesättigte Fettsäuren: 16,9 g - mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 67,6 g Cholesterin: < 5 mg Das Leinöl selbst ist von gelblicher Farbe und etwas dickflüssig. Die Lagerung sollte kühl erfolgen, ich bewahre es nach Anbruch immer im Kühlschrank auf. Öffnet man die Flasche, die mit einem Drehverschluss ausgestattet ist, entströmt ein sanfter Geruch nach Leinsamen. Leinsamen selbst verwende ich auch sehr gern, ob beim Brotbacken oder im Müsli, da er gesund ist und verdauungsfördernd wirkt. Und eben genau diese verdauungsfördernde Eigenschaft ist auch durch den Verzehr von Leinöl gegeben. Einsatzmöglichkeiten Wofür nehme ich nun aber das Leinöl? Am bekanntesten ist wohl, Leinöl mit Pellkartoffeln und Quark zu essen. Das war auch mein erstes Rezept, was ich bereits im Grundschulalter selbständig zubereiten konnte ;-). Und da ja damals Tiefkühlprodukte noch nicht in den heutigen Ausmaßen angeboten wurden, musste man sich eben einfache Gerichte schon von klein auf selber zubereiten. Gerade in der letzten Woche genossen wir wieder ein rundum gesundes Leinölessen mit Kartoffeln aus dem Garten, die meine Großeltern immer noch selbst anbauen, und mit frischer Petersilie und Schnittlauch im (gekauften) Quark. Die männlichen Mitglieder meiner Familie mögen zwar auch noch ganz gern ein Stück Hausmacherleberwurst dazu, aber mir reicht das Kartoffel/Quark/Leinölessen so wie es ist. Meine Großeltern essen Leinöl auch manchmal pur mit etwas Brot und Zucker oder so zum Brot. Ich selbst mag das aber nicht so, da mir das Leinöl pur doch einen zu herben und öligen Geschmack hat. Olivenöl z.B. könnte ich auch nicht direkt löffelweise verspeisen, ich mag es nur in Verbindung mit Salaten und zur Zubereitung von gekochten Speisen. Leinöl kann außerdem noch zum Backen (z.B. Quarkkeulchen) und Kochen (z.B. Bratkartoffeln) genutzt werden, was ich allerdings eher selten mache, da ich dann mehr Sonnenblumenöl bzw. Olivenöl nehme. Meine Uroma allerdings (die Mutter meines Opas, die also auch aus dem Spreewald stammte) machte immer die leckersten Pfannkuchen, die ich je gegessen habe. Und sie nahm dafür neben Talg und Schmalz eben auch Leinöl. Wenn ich heute so darüber nachdenke, waren das damals schon ganz schöne Kalorienbomben, aber geschmeckt haben sie. Für Salate (z.B. Bohnen- oder Tomatensalat) habe ich Leinöl dann auch schon mal verwandt, allerdings eher selten. Ich nehme Leinöl meistens doch nur für Pellkartoffeln mit Quark. Preise Bei unserer letzten Spreewaldtour im August holten wir uns das kaltgepreßte Speise-Leinöl im Zweierpack zu je 250 ml an einem Stand und bezahlten zusammen 4 Euro. In den Supermärkten ist es natürlich auch zu finden, so z.B. bei Reichelt oder im Kaufland. Im Kaufland habe ich das kaltgepreßte Speise-Leinöl nur in der 100 ml Flasche zu einem Preis von 0,94 Euro gesehen. Das Original Lausitzer Leinöl ist etwas günstiger, hier bezahlt man für 100 ml nur 0,49 Euro und für 250 ml 1,27 Euro. Da die 250 ml Flasche schon recht viel in der Menge ist, und das Leinöl nur sehr kurze Zeit nach dem Öffnen haltbar ist, empfehle ich auch eher die kleinere Flasche, mit 100 ml. Gerade wenn man Leinöl noch nicht kennt und es dem einen oder anderen dann vielleicht gar nicht schmeckt, hat man dann wenigstens nicht einen riesigen Fehlkauf getätigt. Oder auch selbst wenn man es mag, es aber nicht schafft, es so schnell zu verbrauchen, hat man dann am Ende kein überlagertes und evtl. ranziges Leinöl und kann sich bei Bedarf lieber wieder ein neues kleines Fläschchen besorgen. Fazit Wer noch nie in seinem Leben von Leinöl gehört oder es probiert hat, dem empfehle ich, es durchaus einmal zu versuchen. Mir fiel es nicht weiter schwer, Leinöl zu mögen, da ich bereits als Kind an dieses Öl herangeführt worden bin. Und da ich auch sonst gern mit verschiedenen Ölen koche, backe oder Salate und Speisen zubereite, ist eben auch das Leinöl nicht mehr aus meiner Küche wegzudenken. Ob nun Kürbiskernöl, Sonnenblumenöl, Distelöl oder Leinöl, jedes basiert ja auf der Grundlage von speziellen Kernen und Samen und gestaltet so jedes Essen individuell und abwechslungsreich. Nicht zu vergessen sind die guten Eigenschaften des Leinöls wie die Senkung der Blutfettwerte, des Cholesterinspiegels usw. Wer also auch sonst gern mit verschiedenen Ölgeschmacksrichtungen experimentiert, der dürfte vielleicht auch eine Nutzung von Leinöl in Erwägung ziehen. Und damit beende ich nun meinen Bericht und wünsche euch einen schönen Abend, eure Jana ... |
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![]() °~° Was macht den Lausitzer stark?ein Testbericht von Corni2004-01-17 19:50:43 vom 17.01.2004 Empfehlung: ja Vorteile: sehr hoher gesundheitlicher Wert durch Omega-3-Fettsäuren...Nachteile/Kritik: verdirbt relativ rasch und ganz leicht bitterLEINÖL, PELLKARTOFFELN UND QUARK • Beim Stöbern nach Rezepten im Internet, stieß ich kürzlich auf diesen Mundartspruch. Mit dem Gedanken „Oh graus, Leinöl!!“ wollte ich die Seite gar nicht erst aufrufen. Aber plötzlich stiegen Erinnerungen in mir hoch: bei meiner Oma gab es das ja auch ab und an, wenn ich sie in den Ferien besuchte - und gern gegessen habe ich es damals doch eigentlich, hm. Aber die Oma wohnte mitten in Thüringen, wie kam das Lausitzer Traditionsgericht dorthin? *grübel* Ach ja, eine großväterliche Wurzel führt direkt in die Lausitz! Also wollte ich mal testen, inwieweit das Würzelchen noch Kraft besitzt, mir das Leinöl schmackhaft zu machen. Ich studierte also ein Rezept nach dem anderen, alles klang so appetitlich und bald war ich soweit, ich MUSSTE mir Leinöl kaufen! Und nun möchte ich versuchen, Euch dieses gesunde und wohlschmeckende Öl auch ein wenig näher zu bringen. °~°~°~°~°~°~°~°~°~°~°~°~°~°~°~° DAS PRODUKT KUNELLA „ORIGINAL LAUSITZER LEINÖL“ °~°~°~°~°~°~°~°~°~°~°~°~°~°~°~° Die Leinpflanze (auch Flachs genannt) wurde bereits in der Jungsteinzeit zur Faser- und Ölgewinnung verwendet. Leinöl wird durch Pressung aus dem Samen gewonnen. Es ist cholesterinarm und überaus reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Dadurch ist es allerdings sehr sauerstoffempfindlich und sollte innerhalb von 6 Wochen nach dem Anbruch verwendet werden – sonst ist es ranzig! Das "Orginal Lausitzer Leinöl" gibt es ist kalt- und warmgepresst, bei letzterer Pressung bekommt das Öl durch das dabei erfolgte Anrösten einen noch ausgeprägteren nussigen Geschmack. Seit August 1998 ist dieses Öl mit dem EU-Siegel für "geschützte geographische Angabe" versehen. °~°~°~°~°~° HERSTELLER °~°~°~°~°~° Der Hersteller ist die Kunella Feinkost GmbH in Cottbus. Bemerkenswert ist, dass die Ursprünge dieser Traditionsfirma bis ins Jahr 1894 zurückgehen. Ein Blick auf die Website www.kunella-feinkost.com lohnt sich unbedingt, da die Historie sehr interessant ist. Kunella Feinkost ist mit seinem „Original Lausitzer Leinöl“ inzwischen Marktführer in Ost und West. °~°~°~°~°~° PREIS °~°~°~°~°~° Der Preis liegt um die 0,50 € für 100 ml; die größere Abpackung von 250 ml ist nur unerheblich günstiger – ich empfehle daher, mit der kleinen Flasche zu testen, zum einen, weil Leinöl rasch verdirbt, zum anderen hat man keinen großen Verlust, falls es Euch doch wider Erwarten doch nicht zusagen sollte. °~°~°~°~°~° DIE FLASCHE °~°~°~°~°~° Auf der sehr schlanken Glasflasche (ich habe die 100 ml Flasche vor mir stehen) befindet sich ein hellgrüner Verschluss. Man kann das Fläschchen bequem innerhalb einer Hand fassen. Auf dem in gelb-grünem Farbton gehaltenes Etikett dominiert eine schöne hellblaue Flachsblüte. Darüber in kräftig roter Schrift das Firmenlogo von „Kunella Feinkost“ sowie die Produktbezeichnung „Original Lausitzer Leinöl“. Das Wort „Öl“ ist dabei originellerweise in einem dicken gelben Öltropfen untergebracht. Zusätzlich ist das Etikett noch mit dem EU-Siegel für "geschützte geographische Angabe" versehen. Wer es sich immer noch nicht vorstellen kann, hier ist der Link zum Produktbild: www.kunella-feinkost.com/deutsch/product/oel1/laus itz.gif. Auf der Rückseite findet man Nährwertangaben, Produktinformationen und den Link zur Website. °~°~°~°~°~° NÄHRWERT °~°~°~°~°~° De r Vollständigkeit halber sollen die auf der Flasche stehenden Angaben auch hier stehen: Brennwert: 3441 kJ/837 kcal, Eiweiß: 0 g, Kohlenhydrate: 0 g, Fett: 93 g (gesättigte Fettsäuren: 9,2 g, einfach ungesättigte Fettsäuren: 14,8 g, mehrfach ungesättigte Fettsäuren: 69 g), Cholesterin: < 5 mg °~°~°~°~°~° AUSSEHEN °~°~°~°~°~° Das Leinöl hat eine herrlich satte und auffällig gelbe Farbe. Dieser Farbeindruck bleibt auch erhalten, wenn sich nur wenige Tropfen auf dem Teller oder auf der Speise befinden. Die Konsistenz ist eher dickflüssig, aber typisch ölig. Aber nun will ich endlich wissen, wie es riecht und drehe die Flasche auf. °~°~°~°~°~° GERUCH °~°~°~°~°~° Jetzt kann ich ganz schlecht sagen, es riecht nach Leinsamen, denn wer die noch nie gerochen hat, kann sich’s dann auch nicht besser vorstellen. Also probiere ich es mal ganz objektiv: Ich empfinde den Geruch im ersten Eindruck sofort als sehr angenehm, ausgesprochen buttrig und sehr nussig. Der ausgeprägte Duft erinnert an frisch aufgeknackte Walnüsse mit ihrem ganz zart bitteren Geruch. Ich schnuppere immer wieder daran - was dem Fläschchen da entströmt, riecht ausgesprochen appetitlich! Der Wunsch, nun auch zu kosten, überkommt mich vehement, aber ich gehe die Sache etwas vorsichtig und – zugegebenermaßen – nun doch etwas skeptisch an. °~°~°~°~°~° GESCHMACK °~°~°~°~°~° Ich lege meinen Zeigefingerkuppe auf die Öffnung der Flasche, drehe sie einfach um und lecke nun vorsichtig das ab, was auf meinem Finger hängen geblieben ist. *staun* Die pure Gesundheit schmeckt aber lecker!!! Ich versuche das mal zu beschreiben, auch wenn es nicht leicht ist: Das Öl schmeckt exakt so, wie es riecht. Zuerst empfindet man einen intensiven buttrigen Geschmack, allmählich gesellt sich ein nussiges Aroma hinzu, um schließlich mit einem zart-bitteren, aber sehr angenehmen Geschmack zu enden. Dieser ist sowohl in der Geschmacksrichtung, als auch in der Intensität des sanft bitteren Aromas der Walnuss sehr ähnlich. Keinesfalls dominiert dieser leicht bittere Geschmack; ich bin in dieser Hinsicht ausgesprochen empfindlich und hätte sofort alles ausgespuckt! Im Gegenteil, das Öl schmeckt überaus angenehm, so dass ich sofort beschließe, die Familie zu traktieren und - gemäß alter Lausitzer Tradition - Pellkartoffeln zu kochen und entsprechend gewürzten Quark anzurühren, Zwiebeln und/oder Kräuter nicht zu vergessen. Gesagt, getan – und ich muss sagen, das ist wirklich sehr, sehr lecker! Man kann das Öl nun über Pellkartoffeln und Quark gießen oder aber unter den Quark rühren. Ich wollte den vollen Geschmack und habe ersteres getan. Wie herrlich nun so eine heiße, leicht gesalzene Kartoffel mit dem frischen Leinöl harmoniert kann sich nur vorstellen, wer es einmal probiert!! Auch der Quark passt hervorragend hinzu und ich gestehe offen und ehrlich: ich habe mich überfressen *aua* !!! °~°~°~°~°~°~° BEZUGSQUELLEN °~°~°~°~°~°~° Das Leinöl bekommt man in fast allen Lebensmittelgeschäften, wie Edeka, Toom, Kaufland usw. Kunella selbst hat leider keinen Online-Shop auf seiner Website. °~°~°~°~°~°~°~°~°~°~° GESUNDHEITLICHE R WERT °~°~°~°~°~°~°~°~°~°~° Ich habe lange überlegt, wo ich den gesundheitlichen Wert hinsetze – am Anfang schien es mir eher abschreckend, denn was soooooo gesund ist, kann ja nicht auch noch schmecken.... *lach* Am Ende fürchtete ich, wird es von den „Schnelllesern“ gefunden, die nun denken, es ist die pure Medizin. Könnte mir ja theoretisch egal sein, aber ich habe mir eben vorgenommen, heute einmal zu missionieren, damit Ihr es auch wirklich ausprobiert! Also folgt hier nur eine kurze Aufzählung dessen, was das Öl so gesund macht und alles weitere könnt Ihr dann in dem vorgeschlagenen Link ausführlich lesen: Leinöl besteht zu fast 70 % aus wertvollen mehrfach ungesättigten Fettsäuren, Olivenöl enthält 6 %, Kokosfett 2 %. Dabei liegt die a-Linolensäure (Omega-3-Fettsäuren) in einer besonders hohen Konzentration vor, nämlich 55 % (im Vergleich – Hanföl 22%, Rapsöl 9 %, Olivenöl 1 %, Sonnenblumenöl 0,5 % und Distelöl 0,5 %). Obwohl die Linolensäure für die Bildung von Gewebehormonen und für den Sauerstofftransport in den Zellen benötigt wird, kann sie vom Körper nicht selbst gebildet werden und muss entsprechen von außen zugeführt werden. Nebenher ist Leinöl auch noch reich an Lecithin (gut für die Nerven) und Vitamin E (beschleunigt die Zellerneuerung). Als natürliche Medizin kann Leinsamen/Leinöl äußerlich oder innerlich eingesetzt werden. Ich zähle einfach einmal ein paar Bespiele auf: Verstopfung, Schleimhautreizung, Husten, Heiserkeit, Mittelohrentzündung, äußerliche Geschwüre, Erkrankungen der Harnwege und vieles mehr. Weiterführende Informationen findet Ihr unter www.kraeuter-apotheke.net/lein.htm Mit einem Zitat möchte ich den Exkurs Richtung Medizin beenden: < Ende Zitat von www.cysticus.de/medikam.htm, wo Ihr weitere ausführliche Informationen findet. °~°~°~°~°~°~°~°~° REZEPTVORSCHLAG °~° ~°~°~°~°~°~°~° Quark mit Leinöl und Kartoffeln: - mageren Speisequark mit Milch glatt rühren - fein gehackte Zwiebeln hinzufügen, mit Salz abschmecken - den Quark auf Tellern anrichten und mit „Original Lausitzer Leinöl“ übergießen - dazu Salz- oder Pellkartoffeln reichen Weitere sehr leckere Rezepte findet Ihr unter: http://www.spreewald-anni.de/Kulinarisches.html °~°~°~°~°~° FAZIT °~°~°~°~°~° Von dem Öl bin ich überaus begeistert und habe mich geärgert, es erst jetzt – obwohl ich doch eigentlich so experimentierfreudig bin – „wieder“ entdeckt zu haben. Die kleinen Fläschchen von 100 ml und der günstige Preis sprechen unbedingt dafür, dieses Öl einmal auszuprobieren (siehe Rezepttipps). Abgesehen von seinem außerordentlich hohen gesundheitlichen Wert ist das Leinöl eben auch noch sehr schmackhaft. Frisches Leinöl hat ein buttriges und angenehm nussiges Aroma, das nicht nur hervorragend zur Lausitzer Traditionsspeise Pellkartoffeln und Quark passt, sondern in der Küche vielfältig einsetzbar ist. Ich hoffe sehr, ich konnte Euch dieses sehr leckere Öl etwas näher bringen und vielleicht auch ein paar Vorurteile abbauen. Ich jedenfalls habe schon wieder großen Appetit darauf (man könnte ja mal die Leinöl-Stippe probieren, hmmm) und befürchte fast, dass es ein wenig süchtig macht :-) Viel Spaß beim Ausprobieren und einen recht guten Appetit wünscht Euch © Corni |
Flute, 17.01.2006
Ich mag das nicht, der Geschmack erinnert mich an rohen Fisch.
Aber meinen Alten Holzmöbeln tut es gut. Lg. Dunja
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![]() Flachs zum Essen?ein Testbericht von LeaofRafiki2004-01-04 13:19:07 vom 04.01.2004 Empfehlung: ja Vorteile: sehr gesund und lecker...Nachteile/Kritik: nicht jedermanns GeschmackLeinöl wird aus den Samen des Öllein (Linum usitatissum) gewonnen, sofern die Leinsamen nicht im Ganzen im Brot (Leinsamenbrot!) oder im Müsli landen, einer Pflanze, die eng verwandt ist mit dem Faserlein, aus dessen Fasern Flachs gewonnen wird - vielleicht kennt ja jemand noch das alte Wort „Linnen" für Leinen als Stoff für Bettwäsche und Kleidung. Leinöl ist ein wertvolles Speiseöl wegen seines hohen Gehalts an ungesättigten Fettsäuren. Ölsäure, Linolsäure und Linolensäure, die zu den essentiellen Fettsäuren gehören, die, da der Körper sie nicht selber herstellen kann, Körper lebensnotwendig sind. Es hat eine dunkelgelbe Farbe und einen (leicht bitteren) eigenen, sehr typischen Geschmack. Daher eignet es sich nicht besonders gut als Salatöl, obwohl es dem Demeter Bauck Salatöl zur Farbgebung in geringer Menge beigegeben wurde. Traditionell aber wird es (und wurde schon seit ewigen Zeiten) es in unserer Familie zu Pellkartoffeln mit Quark verwendet. Meine Großmutter, die eine Anhängerin der Reformbewegung zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts gewesen war (sprich gegen Korsetts und für viel Bewegung in frischer Luft), kaufte es immer im Reformhaus. Ich selbst verwendete jahrelang Leinöl der Firma Schneekoppe (im Supermarkt bei den Diätprodukten zu finden), bis es seit einigen Jahren auch kaltgepresstes Leinöl in Bioqualität im Naturkostladen gibt (u.a. von Byodo, Rapunzel etc.) Wie Pellkartoffeln zubereitet werden, weiß hoffentlich jeder, also konzentriere ich mich auf die Beilage, nämlich den Quark... Meine Großmutter, eine aus dem Spreewald stammende Berlinerin, nahm immer gut zwei Pfund Magerquark, verrührte sie mit etwas Milch zu einem sämigen Brei, den sie mit Salz abschmeckte. In diesen kamen je nach Größe ein bis zwei feingehackte Zwiebeln und zwei Teelöffel ungemahlener Kümmel und so viel Leinöl, bis der Quarkbrei eine hellgelbe Farbe angenommen hatte. Dieser mußte nun über Nacht an einem kühlen Ort „ziehen" und konnte am nächsten Tag zu den frisch gekochten Kartoffeln gereicht werden. Im Prinzip mache ich es heute immer noch so, lasse aber manchmal entweder die Zwiebeln und/oder den Kümmel weg, die ich durch frischgehackte Kräuter je nach Jahreszeit ersetze. Im Ruhrgebiet lernte ich eine Variation dieses Gerichts kennen, die darin besteht, daß das Leinöl nicht in den Quark eingearbeitet wird, sondern in einer Flasche auf dem Tisch steht, so daß sich jeder so viel er mag, davon über die Kartoffeln mit Quark auf seinem Teller geben kann, denn der Eigengeschmack des Leinöls ist nicht jedermanns Sache. Dieses einfache Gericht war früher ein typisches „arme Leute Essen", was man bei den heutigen Preisen für Leinöl, die je nach Hersteller zwischen € 1,50 - 5,00 für 250 ml reichen können, nicht mehr in jedem Fall behaupten kann. Es wird wenn dann immer nur in kleinen Gebindegrößen angeboten, da es nicht lange haltbar ist - bzw. sein soll, bei kühler und dunkler Lagerung aber etliche Monate braucht, bevor es doch ranzig wird... Aber selbst dann braucht man es nicht wegzuschütten, sondern könnte es wie unsere Altvorderen weiter im Haushalt verwenden, denn weitere Verwendungsmöglichkeiten von Leinöl sind (bzw. waren): In Kombination mit Schlämmkreide die Herstellung von Fensterkitt, dem sogenannten Leinölkitt zum Abdichten der Glasscheiben im Holzrahmen aufgrund seiner enormen Elastizität, da dieser Kitt sehr lange zum Aushärten brauchte - heutzutage bei Kunststofffenstern recht überflüssig geworden... Als Konservierungsmittel für Holz, das dadurch sehr wetterbeständig wurde sowie als Bindemittel für Farben und Lacke. Hierzu wurden dem Öl Farbpigmente beigegeben. Auch heute benutzen viele Hersteller von Naturfarben noch oder wieder Leinöl zur Herstellung umweltfreundlicher Farben. Sowie zur Herstellung von Linoleum, einem Bodenbelag, der aus Leinöl, Harz, Holzmehl, Kalksteinmehl und Jute als Träger besteht - und dem einen oder anderen vielleicht noch aus alten Wohnungen oder aber aus dem Kunstunterricht in der Schule (Linoleumschnitte) bekannt ist. Verwendete und weiterführende Infos unter http://www.seilnacht.tuttlingen.com/Lexikon /Leinoel.htm http://www.die-maus.de/sachgeschicht en/linoleum http://www.gruener-pfad.de/lexikon/de finition/define_l.html Nun laßt es Euch schmecken! © LeaofRafiki, 05.01.2004 ************************************ *************** ACHTUNG FAKERSCHUTZ: Ich poste meine Berichte lieber selber und unter gleichem Nick regelmäßig bei Ciao, häufig bei Yopi, nach dem Relaunch selten Dooyoo, und noch seltener auf irgendwelchen anderen Plattformen, aber dafür vielleicht auf meiner Homepage www.leaofrafiki.de *grins* ... |
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Allgemeine Informationen Kunella Leinöl
gelistet seit: 08.09.2003
Hersteller: Kunella weitere Kunella Speiseöle Bewertung durch unsere Mitglieder
| Allgemeine Informationen Typ: Öle, Fette & Co. |












