Am Wochenende war es endlich so weit. Lange hatten wir drauf gewartet, in den letzten Tagen gegrübelt, ob das Wetter mitspielen würde und kurz vor Antritt der Fahrt gejubelt über das wunderschöne Wetter. Die Rede ist von unserer Fahrt zum Beach-Basketball-Turnier auf Wangerooge. Und da das Wetter mitgespielt hat, war es schlicht ein fantatstisches Wochenende.
ANREISE
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Die Anreise begann mit dem Auto. Was freitags Richtung Norden schon eine mutige Herausforderung ist. Ziel war Harlesiel, ein kleines Städtchen an der Küste von dem aus die Fähre nach Wangerooge fährt. Hier muss man auch das Auto abstellen, da Wangerooge autofreie Zone ist. Für das Wochenende (Fr-So) musste ich hierfür 9,- EUR berappen.
Für die Fährfahrt muss man schwereres Gepäck aufgeben, was nochmals 2,50 EUR kostet. Die Fahrt an sich dauert ca. 45 Min. und ist eine wunderschöne Einstimmung auf den Urlaub. Auf Wangerooge angekommen, wird man mit einer kleinen Bimmelbahn nach Wangerooge City gefahren. Von da aus muss man dann den Weg zu seiner Unterkunft antreten.
DIE INSEL AN SICH
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Sehr positiv empfinde ich, dass es auf Wangerooge keine Autos gibt. Das ist einfach herrlich, denn dies ermöglicht dem Urlauber optimale Bewegungsfreiheit. Man kann sich einfach überall bedenkenlos bewegen, muss nur gelegentlich einmal auf die Radfahrer aufpassen.
Ansonsten ist Wangerooge recht übersichtlich. Den Kern des Lebens bildet ein schnuckeliger Stadtkern, der alles bietet, was man von einer Ferieninsel erwartet, sprich ausreichend Souvenierläden, ausreichende gastronomische Angebote, kleinere Mode-Geschäfte, sowie mehrere Supermärkte und Bäckereien. Die Versorgung wird somit also sichergestellt. Aus diesem kleinen Kern hinaus führt der Weg zum Strand und zur Promenade, an der sich auch die Kurverwaltung befindet.
Hier ist eigentlich recht wenig los, nicht vergleichbar mit den Promenaden aus südlichen Gefilden. Es ist eben alles auf reine Erholung aus. Erwähnenswert hinsichtlich dieser Promenade sind noch der Graf Luckner, eine Art Tanzlokal und das Ahoi, eine ganz nette Kneipe.
Die Strandpromenade eröffnet dann den Weg zum Strand. Herrlicher Sand, der vor allem sehr sauber ist, ermöglichen Erholung pur, sofern das Wetter mitspielt (und das hat es letztes WE).
FREIZEITMÖGLICHKEITEN
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Wenn man dieses Zentrum Wangerooges verlassen will, so stellt man schnell einen weiteren Vorteil fest, nämlich die recht zentrale Lage des Kerns, da von hier aus sehr gut die Insel in alle Richtungen erschlossen werden kann. Hierzu bieten sich die Fahrräder an, die man vor Ort mieten kann.
Weitere Freizeitmöglichkeiten bietet das Kino (ich meine dort ein Plakat zu Spider Man und Episode II gesehen zu haben), das Meeresschwimmbad sowie diverse Tagestourangebote. Zu diesen zählen Wattwanderungen, Fahrten zu Sandbänken, auf denen man Seehunde betrachten kann...
GASTRONOMIE
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Gastronomisch bietet Wangerooge eigentlich alles, was man zum Urlaub auf einer solchen Insel braucht. Für den kleineren Geldbeutel bieten sich ein Schnellimbiss und ein SB-Restaurant an. Kleinerer Geldbeutel sei an dieser Stelle jedoch deutlich relativiert, denn für ne Currywurst muss man schon 2,50 EUR kalkulieren. Sind halt Inselpreise. Für den anspruchsvolleren Geldbeutel und Gaumen bieten sich weitere Lokalitäten wie z.B. die Wo(o)ge an, in dem man dann auch entsprechende Fischspezialitäten schlemmen kann.
ERHOLUNGSWERT
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Nun, zur Einschätzung des Erholungswerts muss ich dazu sagen, dass ich nicht unbedingt derjenige bin, der
immer High Life braucht (obwohl die bei dem ausgetragenen Turnier eigentlich ständig gegeben war). Ich genieße es ab und an auch mal, einfach nur auszuspannen, den Tag in Ruhe anzugehen, ein gutes Buch zu lesen, Spazieren zu gehen und abends nen ruhigen zu machen.
All dies wird auf Wangerooge wirklich hervorragend unterstützt. Die fehlenden Autos tun wohltuend gut, die Luft ist wie an der Nordsee üblich einfach zur Erholung angetan und die Ruhe der Insel tut ihr übriges dazu. Ich habe mich sogar Sonntag nachmittag erwischt, wie ich im Sand liegend darüber nachgedacht habe, dass ich gar nicht mehr wusste, über welche Dinge ich mich in der letzten Woche bei der Arbeit aufgeregt habe (was natürlich auch daran liegen kann, dass die Gehirnzellen, die diesen Frust gespeichert haben, dem exzessiven Alkoholkonsum zum Opfer gefallen sind).
FAZIT
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Wangerooge ist eine Reise wert. Und da diese Insel für mich lediglich 2,5 Fahrtstunden entfernt liegt, werde ich diese Gelegenheit zur Entspannung sicherlich in Zukunft öfters nutzen. Denn Wangerooge ist zum Entspannen einfach herrlich. Einen kleinen Tipp möchte ich am Schluß noch geben. Wer es irgendwie vermeiden kann, sollte nicht sonntags nachmittag die Fähre zum Festland zurück nehmen, sondern noch einem Tag dran hängen und erst montags fahren. Denn sonntags sind die ganzen Wochenendurlauber auf der Fähre, was zu riesigem Stress auf dem Bahnhof und an den Fähren führen kann.
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Die Herbstferien nahen und die ersten Reiseziele werden schon wiederins Auge gefasst! Wer nicht zu weit weg will, jedoch gute Luft, Abwechslung und Erholung sucht, dem kommt die Insel "Wangerooge" gerade recht.
Mit 9 Kilometer Länge und 2 Kilometer Breite handelt es sich um eine kleine, überschaubare, friesische Insel!
Allerdings hat sie einiges zu bieten.Wer Bewegung sucht und sich sportlich betätigen will, kommt hier auf seine Kosten.Ob man sich ein Boot mietet, mit dem ausgeliehenen Rad die Insel erkundet, oder lange Strandspaziergänge unternimmt, es ist ein reichhaltiges Angebot vorhanden.
Der wunderschöne Strand läd zum Verweilen und Baden ein und bei schlechtem Wetter geht man einfach in das grosse Schwimmbad, direkt neben der Kurverwaltung.
Das"miese" Wetter hält hier aber nie lange an, denn durch den leichten Wind, werden die Regenwolken rasch verjagd.
Das Naturschutzgebiet ist gut mit dem Rad zu erreichen und auch die Inselbahn ist ständig im Einsatz.
Wangerooge ist eine "autofreie" Insel, was wirklich eineWohltat ist und sich auf Mensch und Luft auswirkt. Das maritime Reizklima der Insel und die jod- und salzhaltige Luft zieht viele Menschen mit Atemwegserkrankungen oder Hautproblemen an.
Da keineAutos zu erwarten sind, haben die Kinder auf dieser Insel "freie Fahrt", sehr zur Beruhigung der Eltern!
Im Mai öffnet der frischrenovierte "AlteLeuchturm" wieder seine Tore! 150 Stufen führen ganz nach oben... dort ist ein Standesamt, wo nicht selten der Bund fürs Leben geschlossen wird.
Diese Insel ist auf jeden Fall eine Reise wert. Erholung wird garantiert!
ein Testbericht von stoepsi2002-03-07 20:26:24vom 07.03.2002Empfehlung: ja
Ich fahre jetzt schon seit über 10 Jahren regelmäßig auf die mit 1500 Einwohnern kleinste Insel in der Nordsee und ich kann nicht sagen dass es
je langweilig war.
Auf der autofreien Insel ist für jedes ALter etwas geboten: Die
Jugendlichen können sich nach gemütlichen Nachmittagen am Strand die
Nächte in der Disko "Lucky" oder der Kneipe "AHoi" um die Ohren schlagen
und auch wenn es mir kaum einer glauben mag, während der Saison ist
dort wirklich ordentlich was los! Auch gibt es eine surfschule einen
Tennisclub und einen ponyhof für die Sportbesseneren unter uns. Die
"älteren" Leute können lange spaziergänge machen , z.b. zum "cafe
neudeich" oder zum neuen Leuchturm in den Westen oder dem Westturm.
Essen gehn kann man auf der insel auch sehr schön und vorallem gut.Und
es ist nicht der Fall dass man überall nur Fisch auf den Teller bekommt,
wie es vielleicht an der Nordsee sein könnte..nein es gibt eine große und
gute Auswahl von Restaurants. Das einzige problem sind eigentlich die
preise, die aber auf jeder insel höher sind als auf dem festland und die man
meiner Meinung nach auf jeden Fall in Kauf nehmen kann.
Ich war Silvester das letzte mal da und kann euch nur sagen,..nicht nur im
Sommer kann die Nordsee schön sein!
Da ich von Preisen nicht wirklich viel Ahnung habe kann ich jedem der sich
näher interessiert nur die page: www.ferieninsel-wangerooge.de
empfehlen!
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SimNik, 07.03.2002
Ich finde diese Bewertung erscheint sehr lebendig geschrieben. Sie zeigt Vorteile eines Lebens auf der kleinsten Insel ind der Nordsee.