LG BD-208P
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 Videorekorder / Videorecorder
Platz 60 in der Kategorie "Videorekorder / Videorecorder". Anzahl Audioköpfe: 1 / Standbild: vorhanden / Video Programming System (VPS): vorhanden / System: VHS / Longplay: vorhanden / Anzahl Videoköpfe: 2 / ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 (5.0 von 5)

LG BD-208P Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Gering

Mehr braucht man nicht

ein Testbericht von 2002-04-20 11:19:48 vom 20.04.2002
Empfehlung: ja
Auch wenn die Ära der Videos und der Videorekorder zu ganz allmählich auszuklingen beginnt, habe ich mich dennoch entschlossen, noch einen neuen, zweiten Videorekorder zu kaufen. Denn das Aufnehmen laufender Sendungen ist mit Videorekordern grundsätzlich billiger und einfacher zu handhaben las mit der neuesten, dafür aber auch überteuerten CVD Technologie, wie sie in den Fachzeitschriften derweil fleißig angekündigt wird.

Nach längerer Recherche nach einem mir entsprechenden Modell habe ich bei ebay für 120 € eine LG 208P ersteigert.

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LIEFERUMFANG
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Dem Videorekorder waren eine ausführlich erscheinende Bedienungsanleitung, ein Videokabel und ein Scartkabel – lobenswert - beigelegt. Beide benötigt man auch, um den Videorekorder in Betrieb zu nehmen, anders als bei anderen Geräten, die man entweder über den Scartanschluss oder über den Videoanschluss anschließen kann. Auch finden sich die Batterien für die übersichtliche Fernbedienung im Karton.

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AUFBAU und ANSCHLUSS
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Nun, zwar habe ich schon so manchen Videorekorder aufbauen, anschließen und in Betrieb nehmen müssen, weil mein beruf das so mit sich bringt, aber so große Probleme wie bei diesem Gerät hatte ich noch nie.
Zwar meint man bei LG in der Anleitung gleich zu Beginn stolz verkünden zu müssen, dass jeder Nutzer, der andere Rekorder bedienen kann, die Anleitung eigentlich nicht brauchen würde, aber gerade das hat mich in den Wahnsinn getrieben, denn eben dieser Erfahrungsweg klappte hinten und vorne nicht.
Denn putzigerweise ,und das geht so nicht aus der Anleitung hervor, muss der Videorekorder wie folgt angeschlossen werden:

Das Antennenkabel in den Fernseher (!) stecken. Fernseher und Videorekorder mit dem Scartkabel verbinden.
Nur letzteres steht in der Anleitung und so habe ich allerlei Versuche gestartet, natürlich mit dem gewohnten Stecksystem ANTENNE in den Rekorder, SCARTKABEL bzw. Verbindungskabel ins TV Gerät (was laut Anleitung S. 15 auch gehen soll. Die Ausnahme, eben mein 208er, steht freilich nicht drin).
Denkste Puppe.
Nun: Ein Anruf bei LG, und die Sache war gegessen. Merkwürdig nur: der 208P ist der einzige der 200er Reihe, bei dem diese Verkabelung zwingend so gesteckt werden muss.

Nur wissen muss man es.

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LEISTUNG UND DATEN
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Den BD 208P unterscheidet von den anderen LG-BD Modellen, dass er wie der BD 288 SHOWVIEW beherrscht und VPS-Programmierungen möglich sind. zudem stellt sich die Uhrzeit beim Anschluss des Gerätes mittels Scartkabel automatisch ein.

Leitungsmerkmale
*Automatische Sendersuche: Bei der Inbetriebnahme sucht das gerät automatisch alle in ausreichender Qualität empfangbaren Programm und weist diese einem Programmplatz zu. Der Effekt ist überraschend, denn anders als das Fernsehgerät, kann ich mittels Videorekorder vier weitere Programme in guter Qualität empfangen

* Gut gemeint, freilich ein wenig „fummelig“ ist die nachträglich Senderzuordnung. Hier kann man die automatisch zugeordneten Sender in der Senderliste hin und her verschieben. Was aber einfach beginnt, kann lange dauern: 30 Minuten Dauerklicken waren nötig, um dieselbe Senderreihenfolge auf dem Rekorder herzustellen, wie sie ich in meinem Fernsehgerät programmiert habe.

* 80 Programme fasst der Programmspeicher. Sicher, es gibt Rekorder, die mehr speichern können, aber mal ehrlich: Wo nichts zu speichern ist, braucht man auch keine dreistelligen Speichermöglichkeiten.

* Beim LG BD 288 und 208 wird die Uhrzeit automatisch bei der Inbetriebnahme mit dem Fernsehgerät synchronisiert.


* Der Rekorder verfügt über ein Bildschirmmodus, dass aufgeräumt wirkt, mit dem ich aber rund 1/3 länger brauche, um die gewünschten Funktionen auszuführen, als mit meinem derzeitigen Hauptvideorekorder, einem GOLDSTAR von 1996.

* Hinter dem Kürzel CM.SKIP Technik verbirgt sich die Möglichkeit, bei der Aufnahme von Sendungen ebenfalls aufgenommene Werbefenster direkt beim Anschauen der Sendungen überspringen zu können. Pfiffig, wie ich finde.

* Memory – Stopp: Eigentlich kaum erwähnenswert, denn diese Funktion ist eigentlich Standart: Ein Stelle des Bandes, die man sich später noch einmal anschauen möchte kann durch Knopfdruck markiert werden.

* OPR: Dahinter verbirgt sich die sog. Optimal Picture Reproduction, die dem Seher die Möglichkeit bietet, zwei Möglichkeiten der Bildveränderung bei Betrachten von Videobändern auszuwählen. Damit soll eine optimale Wiedergabequalität erreicht werden.

* Programmierung: Das mittlerweile ins hohe Technikalter gekommene VPS und SHOWVIEW braucht man sicher kaum mehr großartig erklären: VPS basiert auf Sendesignale, mit denen die Aufnahe von Fernsehsendungen automatisiert wird, wenn entsprechende Daten eingespeichert wurden.

* Die Spurlage wird digital reguliert.

*Automatische Reinigung der Videoköpfe

* Ein Selbstdiagnosesystem, dass Auskünfte über die Videoköpfe, die eingelegte Kassette usw. bereithält

* Restbandanzeige

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AUSSEHEN UND BEDIENUNG
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Der LG 208 P ist wie alle Rekorder der Reihe mit einem silberfarbenen Plastikgehäuse versehen, was ihn von der breiten – schwarzen – Rekordermasse abhebt, was aber auch dazu führen kann, dass er nicht in jedermanns Wohnzimmer passt – rein farblich, versteht sich.
Vor allem die Anschlüsse hinten, auffällig besonders bei den beiden Scartbuchsen, liegen auf einer dünnen Plastikplatte auf, die sich beim Einstecken der Kabel tüchtig durchbiegt. Der Rekorder hat hier ein recht billiges Aussehen.
Die Vorderseite ist funktional aufgebaut. Irritierend die Farbwahl bei dem Standby . Modus: Die Diode leuchtet grün, beim Betrieb rot. bei allen mir bekannten Geräten ist es genau andersherum.
Einzig und allein die drei Bedienfelder auf der rechten Vorderseite sind ungenau eingepasst und stehen etwas ungerade vor.
Ansonsten kann der Rekorder durch simple Bedienschritte bei der Aufnahme und der Programmierung glänzen. Und auch die Wiedergabe- und Aufnahmequalität sind sicherlich überdurchschnittlich bezogen auf den Preis.

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WAS FEHLT
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Nun, ein Display wäre ganz schön, Das die Uhrzeit anzeigen könnte, auch den gewählten Sender. So ist man auf das Fernsehmenü beschränkt, dass der Rekorder bei Betätigung der Fernbedienung einblendet.
SHOWVIEW funktioniert noch einfacher, denn hier muss nur eine Kennzahl für die entsprechende Sendung aus der Fernsehzeitschrift eingegeben werden und sich eine Kassette im Rekorder befinden – fertig ist die Aufnahme.



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FAZIT
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Ein bisschen Fummelig sind einige – gut gemeinte – Bedienideen dann doch ausgefallen, doch kann das den rundherum positiven Eindruck des Gerätes kaum nennenswert schmälern. Denn im preis- Leistungsverhältnis ist der kleine 208 P ein großer. Und da muss man auch Abstriche bei äußerlichen Ambiente des Gerätes in Kauf nehmen.

Ich bin rundherum zufrieden mit dem Gerät, wird einem doch eine Leistungsfülle geboten, für die ich vor 4 Jahren noch 1190 DM gezahlt habe.


Deshalb ein knappes "sehr gut"

Michael
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
1-1 von 1  Videorekorder / Videorecorder
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Produktbeschreibung LG BD-208P

Technische Daten und Produkteigenschaften
Videorekorder
Allgemeine Informationen LG BD-208P
gelistet seit: 22.09.2003
Hersteller: Hersteller: LGLG, www.lg.com/de/
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