LG GSA 4082B: Zwei Brenner im Parallel-Betrieb in meinem PC-Tower (dieser hier ist der untere von beiden).

LG GSA 4082B: Blick auf das Etikett auf dem Brenner.

LG GSA 4082B: Der Brenner auf meinem Tisch, nachdem er ausgebaut wurde.

LG GSA-4082B Bulk
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LG GSA-4082B Bulk

 DVD-Brenner
Platz 198 in der Kategorie "DVD-Brenner". Bauart: intern / Geschwindigkeit DVD-R: 8 Geschwindigkeit / Geschwindigkeit DVD-R: 8 Geschwindigkeit/ DVD+/-R/RW 4xDVD+RW 8xDVD+R 24xCD-R 16xCD-RW intern ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 3,20 / 5,00 (3.2 von 5)

LG GSA-4082B Bulk Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,20 / 5,00 (3.2 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Installation:  sehr leicht
Fehlerkorrektur:  ausgezeichnet
Geschwindigkeit:  schnell
Laufgeräusch:  sehr leise
Zuverlässigkeit:  sehr hoch
Vorteile
  • Brannte bis zu seinem Ausbau sehr zuverlässig
Nachteile/Kritik
  • Aus heutiger Sicht technisch total veraltet
schorschl

Operation Dasi

ein Testbericht von 2005-07-13 14:07:51 vom 13.07.2005
Empfehlung: ja
0. Einleitung
1. Kaufentscheidung
2. Einbau
3. technische Details
4. Lieferumfang
5. Betrieb
6. DVD-RAM
7. Fazit



0. Einleitung

Auch 700 MB Datensicherungsvolumen eines CD-Rohlings sind bei dem wachsenden Datenvolumen auf meiner Festplatte irgendwann einmal zu wenig. Eine Sicherung meiner logischen Festplatten per Acronis True Image hatte selbst mit aktivierter Komprimierung eine Datei erzeugt, welche ich nicht mehr auf einen CD-Rohling unterbringen konnte. So musste ein DVD-Brenner her, wenn ich nicht zum CD-Jockey mutieren wollte.


1. Kaufentscheidung

Mit dem CD-Brenner 8523B von LG hatte ich schon sehr gute Erfahrungen gemacht, so griff ich auch wieder zum gleichen Hersteller. Ich habe mir dann das 4082B ausgesucht, obwohl mit dem 4120B bereits ein schnelleres Laufwerk verfügbar war. Mit knapp 65€ war das 4082B aber dann wiederum deutlich günstiger und hat auch alle meine Vorgaben hinsichtlich Kompatibilität mit Bravur erfüllt.

Als Alternative stand der NEC 2500A zur Auswahl; preislich etwa auf dem gleichen Leven, nur bot der LG noch zusätzlich die DVD-RAM-Funktionalität inklusive, weiter war da die gute Erfahrung mit LG.


2. Einbau

Das LG 4082B ist, wie schon üblich für einen internen CD/DVD-Brenner, ein 5 ¼ Laufwerk und wird per IDE (primär oder sekundär) an die Hauptplatine angeschlossen. Der Anschluss konnte wie erwartet problemlos durchgeführt werden. Anschlüsse für IDE-Kabel, Sound und das Stromkabel entsprechen den Normen und können fehlerlos angeschlossen werden. Lediglich den Jumper auf den Rückseite sollte man auf /Master einstellen, oder wenn bereits ein Laufwerk an dem IDE-Kabel angeschlossen ist auf /Slave
ändern. Das Betriebssystem erkennt das Laufwerk ohne zusätzlichen Treiber. Das Laufwerk kann horizontal und vertikal verbaut werden.

Wer sich hier nicht sicher ist, sollte den Einbau einem geübten Semiprofi überlassen.


3. technische Details

Während man bei den CD-Rohlingen nur auf R und RW achten muss, spielt beim Brennen und Lesen von DVDs noch eine weitere Norm eine Rolle, bzw. genau genommen zwei Normen. Dies ist zum einen die DVD-R und die aus lizenzrechtlich entstandene DVD+R Norm. Letztere entstand aufgrund der Unzufriedenheit einiger Hersteller mit den hohen Lizenzgebühren, welche man im Zusammenhang mit der DVD-R Norm entrichten mussten. Preislich unterscheiden sich die Normen aufgrund des Preiskampfes nicht mehr.

Lesen:
CDs 32x
DVDs 8x +/-

Schreiben:
CDs 24x
DVDs 8x +/-

Folgende Formate werden unterstützt:
CD-Formate:
CD-R/-ROM/-RW/
DVD-Formate:
DVD-ROM/-R/+R/-RW/+RW/RAM

MTBF: 100.000 Stunden
(MeanTime Between Failture = Lebensdauer in Betriebsstunden bis zum ersten Fehler)

Der Rechner sollte nach Herstellerangaben mindestens mit 128 MB Arbeitsspeicher bestückt sein, eine CPU mit mind. 700 Mhz haben und auf der Festplatte 5 GB Platz bereitstellen, damit die Images bzw. temporären Dateien abgelegt werden können. Natürlich beinhalten diese 5 GB auch die Software und ggf. den Treiber. Die 2 MB Datenpuffer sind inzwischen ebenso wenig herausragend wie der Buffer Under-Run-Schutz. An Betriebssystemen wird Windows 98/ME/2000 und XP unterstützt.

Noch ein paar Infos zum Hersteller:
Die 1947 in Südkorea gegründete Firma Goldstar wurde 1995 in LG Electronics umbenannt. LG Electronic hat drei Geschäftsfelder: Digital Display & Media, Digital Appliance (weiße Ware und Hausgeräte) und Telecommunication Equipment & Handset. Nähere Infos auf der Homepage


4. Lieferumfang

Gekauft habe ich den DVD-Brenner in der Bulk-Version für knappe 65€. Außer dem Laufwerk selbst, waren eine CD mit Nero-Express und ein Beipackzettel enthalten. Das ganze gab es in einer Plastikfolie. In der Retail-Version wäre wohl noch ein Treiber für DVD-RAM enthalten. So musste man sich den Treiber beim Hersteller herunterladen, leider stellt LG den Treiber inzwischen nicht mehr zur Verfügung. Man findet auf den Seiten nur noch Firmeware-Updates und Handbücher im PDF-Format. Keine Ahnung wieso, vermute aber nutzungsrechtliche Gründe. Vielleicht gibt es noch Retail-Pakete in welchem der Treiber enthalten ist, in der Bulkversion dürft ihr diesen jedenfalls nicht erwarten.


5. Betrieb

Habe den 4082B nun seit etwa einem Jahr im Einsatz. Dabei nutze ich zu über 60% DVD-R-Rohlinge, ab und an mal auch ein paar DVD+R-Rohlinge und im geringen Maße auch DVD-RW-Scheiben. Ausschuß gab es nur in einem Falle, hier bat mich ein Bekannter einen Rohling aus einer Ricoh-Serie zu brennen, da er damit Problem hatte. Offensichtlich war diese Charge bei der Herstellung ein Fehlgriff. Ansonsten brenne ich mit Rohlingen aus dem Lidl (Octon) und auch aus dem Aldi (Tevion), manchmal kaufe ich auch Rohlinge aus dem Hause Intenso. Die verwendete Schreibgeschwindigkeit liegt hier in der Regel bei 4x oder auch 8x, je nachdem was der Rohling hergibt. Selbst mit 8facher Geschwindigkeit hatte der LG mit allen verwendeten Rohlingen keine Probleme.

Die Schreibgeschwindigkeit von CD-Rohlingen fällt mit bis zu 24fach und bei CD-RWs mit 16x leider relativ mau aus, so habe ich den bereits vorhandenen LG 8523B im Rechner belassen und damit mir die deutlich höheren Schreibgeschwindigkeiten erhalten.

Im Schreibbetrieb kann man das Laufwerk so gut wie nicht mehr hören. Nur beim Lesen, mit entsprechender Lesegeschwindigkeit macht sich das LG akustisch bemerkbar. Optisch macht sich ein Schreibvorgang durch das Blinken der grünen LED an der Frontblende bemerkbar. Öffnet bzw. schließt man die Schublade, dann dauert mir dies allerdings einen Tick zu lange, keine Ahnung ob dies an der Mechanik liegt oder andere Gründe hat. Zwischen Betätigen des Auswurfknopfes und dem Auswurf liegt auf jeden Fall eine zu große Reaktionszeit.

Auch habe ich trotz des noch vorhandenen CD-Brenners 8523B einige CDs mit dem 4082B gebrannt. Bis auf die geminderte Schreibgeschwindigkeit mit 24x habe ich allerdings keinen weiteren Nachteil erkennen können. Auch bei CD-RW Schreibvorgängen nicht.


6. DVD-RAM

Auch wenn die DVD-RAM Funktionalität mit ein Entscheidungsgrund für den LG war, so nutze ich diese Funktion heute kaum. Anstatt den Rohling mit einem Brennprogramm anzusteuern, wird bei einer DVD-RAM das Medium über den Dateimanager wie eine Festplatte behandelt. Per Drag&Drop werden Dateien auf das Laufwerk mit der Maus verschoben und im Hintergrund läuft der Brennvorgang.

Voraussetzung dafür ist z.B. InCD oder auch der DVD-RAM Treiber von BHA (bhacorp.com).

Bei größeren Dateien macht dies allerdings weniger Sinn, da starte ich lieber gleich das Brennprogramm selbst und nutze ggf. eine DVD-RW. Zumal die DVD-RAM Medien nicht an jeder Ecke zu bekommen sind. Grundsätzlich ein gute Idee, wenn man mit kleinen Häppchen (Dateien) arbeitet.


7. Fazit

Ich kann Euch das LG 4082B – Laufwerk uneingeschränkt empfehlen. Zuverlässigkeit, ein hohe Kompatibilität zu den verschiedensten Formaten und die Akzeptanz verschiedensten Rohlinge machen es zu einem Allrounder.


Vielen Dank fürs Lesen und ggf. auch Bewerten und Kommentieren.
LG Michael
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Installation:Installation von LG GSA-4082B Bulk  DVD-Brenner: 5,0 sehr leicht
Geschwindigkeit:Geschwindigkeit von LG GSA-4082B Bulk  DVD-Brenner: 4,0 schnell
Fehlerkorrektur:Fehlerkorrektur von LG GSA-4082B Bulk  DVD-Brenner: 5,0 ausgezeichnet
Laufgeräusch:Laufgeräusch von LG GSA-4082B Bulk  DVD-Brenner: 5,0 sehr leise
Zuverlässigkeit:Zuverlässigkeit von LG GSA-4082B Bulk  DVD-Brenner: 5,0 sehr hoch
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Kommentare
mami_online
mami_online, 15.07.2005
vielen Dank!!!
morla
morla, 14.10.2005
sehr hilfreich
kakaue
kakaue, 28.02.2006
sh lg chris
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Miraculix1967

In memoriam: Mein alter DVD-Brenner - möge er in Frieden ruhen!!!

ein Testbericht von 2011-06-13 22:36:54 vom 13.06.2011
Empfehlung: ja
Vorteile: Brannte bis zu seinem Ausbau sehr zuverlässig...
Nachteile/Kritik: Aus heutiger Sicht technisch total veraltet
Erfahrungsbericht LG GSA 4082B

Einleitung:

Im Oktober 2003 stand ich vor einem großen Dilemma: Meine monatliche Datensicherung sprengte das Volumen einer CD. Außerdem wollte ich als Film-Freak DVD's 1:1 kopieren und nicht wie bisher auf mehrere CD's verteilt. Ein DVD-Brenner musste also her: Und ich kaufte mir meinen ersten DVD-Brenner, über dessen mehrjährige Erfahrung ich euch heute berichten möchte: den LG GSA 4082B.

Für diejenigen, denen dieser Bericht zu lang ist, gibt es hier ein Inhaltsverzeichnis, aus dem ihr den für euch interessanten Teil herauspicken könnt:

Inhaltsverzeichnis:

I. Allgemeiner Teil

1. Das Produkt
2. Aussehen des Brenners
3. Der Hersteller
4. Systemvoraussetzungen
5. Kaufort, Preis und Verfügbarkeit
6. Lieferumfang

II. Eigene Erfahrungen

1. Einbau und Installation

1.1. Für Interessierte hier ein Exkurs: Was bedeuten die Begriffe "Master" und "Slave"?

2. Installation der Software
3. Kopieren von Film-DVD's

3.1. Kopieren von DVD's bis 4,7 GB Größe
3.2. Kopieren von DVD's über 4,7 GB Größe
3.3. Abspielbarkeit der Rohlinge auf meinem DVD-Player

4. Kopieren von Daten-DVD's mit 8-facher Geschwindigkeit
5. Brennen von CD- und DVD-Images
6. Direkte 1:1-Kopien (On-the-Fly)
7. Zuverlässigkeit des Brenners
8. Nach 6 Jahren: Verabschiedung in die digitalen Jagdgründe
9. Fazit und Kaufempfehlung

I. Allgemeiner Teil

1. Das Produkt

Es handelt sich um einen internen DVD-Brenner zum Einbau in den Computer und zum Anschluss an die IDE-Schnittstelle auf dem Motherboard eines Computers. Er soll DVD's mit einem Volumen von 4,7 GB bis zu 8-facher DVD-Geschwindigkeit und CD's bis zu 24-facher CD-Geschwindigkeit brennen können. Für Dual-Layer-Rohlinge ist er hingegen nicht geeignet.

2. Aussehen des Brenners

Yopi hat ein sehr schönes Produktbild (siehe links oben) eingestellt. Darüber hinaus habe ich noch ein paar eigene Bilder eingestellt (siehe rechts neben diesem Bericht).

3. Der Hersteller

LG Electronics Deutschland GmbH
Jakob-Kaiser-Str. 12
47877 Willich
Deutschland

Telefon Nr : ++49 (0)2154/492-0
Fax Nr : ++49(0)2154/428799

Internet: http://de.lge.com/index.do
Email: info@lge.de

4. Systemvoraussetzungen

Aus heutiger Sicht erscheinen die Systemvoraussetzungen für diesen DVD-Brenner geradezu lächerlich. Ich trage sie zu eurer Erheiterung aber trotzdem einmal vor:

  • Betriebssystemanforderungen: Windows 98 SE, Windows 2000 Professional, Windows ME, Windows XP Home Edition, Windows XP Professional (unter diesem System arbeite ich)


  • Minimale Systemanforderungen: CPU Pentium IV 2,4 GHz oder höher, mindestens 10 GB freier Platz auf der Festplatte, DirectX 9 oder höher, Grafikkarten-Speicher mindestens 128 MB oder höher


  • Kurz gesagt: Ein Einbau des Brenners in ein PC-System unserer Tage bereitet überhaupt keine Probleme - solange es noch Motherboards mit einer IDE-Schnittstelle gibt.

    5. Kaufort, Preis und Verfügbarkeit

    Ich habe den Brenner im Oktober 2003 bei eBay seinerzeit als Schnäppchen zum Sofort-Kaufen-Preis von 59,95 Euro erstanden. Dazu muss man sagen, dass der damalige Straßenpreis um gut 20 Euro höher lag.

    Zur Verfügbarkeit ist ganz lapidar zu sagen: Neu kaufen kann man das Gerät im Handel schon seit langem nicht mehr; es werden längst Nachfolgemodelle produziert. So dachte ich. Denn: Bei eBay habe ich heute noch drei Brenner als Restposten in einer Preisspanne von 1 Euro bis hin zum Sofort-Kaufen-Preis von 29,95 Euro gesehen (Stand: 13.06.2011). Wer will, kann hier also noch ein Schnäppchen machen.

    6. Lieferumfang

    In dem Karton, in dem der Brenner in Styropor-Halterungen eingepackt war, fand ich insgesamt folgendes Zubehör vor:

  • 1. den Brenner selbst

  • 2. ein passendes IDE-Kabel zum Verbinden des Brenners mit einer passenden Schnittstelle auf dem Motherboard

  • 3. ein Audio-Kabel zum Verbinden des Brenners mit der Audio-Schnittstelle auf dem Motherboard

  • 4. vier Kreuzschrauben zur Montage an einen internen Schacht im PC-Tower

  • 5. Software auf CD:


  • a) Nero Express: abgespecktes Brennprogramm, das als OEM-Version nur mit diesem Brenner funktioniert

  • b) Cyberlink PowerDVD: Abspielprogramm für Film-DVD's

  • c) Cyberlink PowerProducer: Bearbeitungsprogramm für Videos im DVD-Format


  • II. Eigene Erfahrungen

    1. Einbau und Installation

    Der Nachteil eines solchen internen Brenners ist der, dass man den Computer aufmachen muss und ein paar Handgriffe benötigt, um das Gerät ans Laufen zu bekommen. Im Einzelnen sah das bei mir wie folgt aus:

  • 1. Ich schraubte eine Seitenwand des PC-Towers ab. Dann drückte ich eine der Kunststoff-Verblendungen nach vorne heraus, um so einen freien Schacht für den Brenner zu schaffen.

  • 2. Dann steckte ich das eine Ende des IDE-Kabels in den Brenner und ebenso das passende Ende des Audio-Kabels. Das Ganze schob ich dann in den Schacht und befestigte die vier Kreuzschrauben, damit der Brenner nun Halt hatte. Doch nun wurde es etwas knifflig, denn ich musste die Einstellungen für Master (engl.: für "Meister") und Slave (engl. für "Sklave" ) machen. Wer wissen möchte, was es mit diesen Begriffen auf sich hat, den verweise ich auf Punkt 1.1. weiter unten.


  • 3. In meinem Fall war es so, dass ich den DVD-Brenner parallel mit meinem CD-Brenner an einem Strang betreiben wollte. Also steckte ich den Jumper am CD-Brenner um von "Master" auf "Slave", während ich die Stellung des DVD-Brenners auf Master stehen ließ.

  • 4. Um das Laufwerk endgültig mit dem PC zu verbunden, musste ich dann noch die nötigen Kabel verbinden: Hier steckte ich das andere Ende des IDE-Kabels auf den passenden Steckplatz auf dem Motherboard und verfuhr genauso mit dem Audio-Kabel: Auch das wurde entsprechend mit dem Motherboard verbunden. Und damit das Ganze nun auch "Saft" bekam, verband ich den Stromstecker mit einem passenden Gegenstück am Netzteil meines Computers. Fertig! - Jetzt brauchte ich den PC nur wieder zuzumachen und konnte ihn dann direkt hochfahren. Ein Blinken der Leuchte am Brenner sowie ein neues CD-Laufwerks-Symbol unter Windows verrieten mir, dass mein neuer Brenner nunmehr erfolgreich ins System eingebunden worden war.


  • 1.1. Für Interessierte hier ein Exkurs: Was bedeuten die Begriffe "Master" und "Slave"?

    Das Ganze hängt baulich bedingt mit den IDE-Schnittstellen des Computers zusammen: Es gibt zwei solcher Steckplätze auf dem Motherboard. Nun kann man mit Hilfe eines IDE-Kabels pro Kabel zwei Geräte an einem Strang, insgesamt also vier solcher Geräte, betreiben. Und genau hier muss eine genaue Reihenfolge festgelegt werden, WIE die Geräte pro Kabel angeschlossen werden sollen. Es muss also ein Gerät eine vorrangige Rolle spielen, also den "Meister", und das andere dementsprechend eine untergeordnete Rolle, den "Sklaven".

    Bewirkt wird das auf eine recht simple Weise, wenn man sie denn einmal weiß: Jedes Gerät, egal ob es eine Festplatte oder ein DVD-Laufwerk ist, besitzt mehrere Anschlüsse, die entsprechend im Englischen in der Computerwelt mit Master (Abkürzung: MA) und Slave (Abkürzung: SL) gekennzeichnet sind.

    Die Rolle, welche dem jeweiligen Laufwerk nun zugewiesen werden soll, wird mit Hilfe einer kleinen Steckbrücke (engl. Jumper) bewirkt. Diese Steckbrücke wird einfach beim jeweiligen Laufwerk auf den passenden Anschluss aufgesteckt. Dabei ist zu beachten: Wenn ein Laufwerk als "Meister" eingestellt ist, muss das andere automatisch auf "Sklave" gesteckt werden - sonst läuft nämlich gar nichts mehr!

    2. Installation der Software

    Hier kann es ausnahmsweise mal kurz machen: Sowohl bei Nero Express als auch bei PowerDVD als auch bei PowerProducer folgte ich jeweils den Anweisungen der Assistenten, und schon nach gefühlten 15 Minuten konnte ich mit allen Programmen arbeiten.

    3. Kopieren von Film-DVD's

    Der Hauptzweck, warum ich mir den Brenner gekauft hatte, war ja der, DVD's aus der Videothek in nahezu 1:1-Qualität zu kopieren. Dazu musste ich mir allerdings noch zwei Programme aus dem Internet besorgen: Das eine - AnyDVD - hebelte den Kopierschutz aus, das andere - CloneDVD - sorgte für das Kodieren und Kopieren des Films. Mittlerweile ist das erstere Programm in Deutschland verboten; daher benutze ich es heute schon lange nicht mehr.
    Als nächstes kam dann der Brenner endlich zum Einsatz.

    3.1. Kopieren von DVD's bis 4,7 GB Größe

    Zunächst wurde das Programm AnyDVD gestartet, welches komplett im Hintergrund lief. Das war aber nur dann nötig, wenn die DVD einen Kopierschutz aufwies. Ansonsten konnte man darauf verzichten.

    Das Programm CloneDVD wies mir dann per Assistenten den Weg, wie ich meine DVD kopiert haben wollte. Dabei konnte ich wählen, ob ich die DVD wie folgt kopieren wollte:

  • die komplette DVD oder nur Teile davon,

  • mit oder ohne Menü,

  • Weglassen von nervenden Werbetrailern,

  • Auswahl der gewünschten Sprachspuren.


  • Hatte ich das erledigt, klickte ich auf Los, und die Software begann mit dem Kodieren des Films. Das dauerte bei einem Film dieser Größe ca. 15 Minuten. Das Brennen auf einen Rohling dauerte dann noch einmal gut 8 Minuten. Aber was das Allerwichtigste war: Der Film hatte dann tatsächlich eine 1:1-Qualität in Sachen Bild und Ton! Zumindest zeigte mir das das Programm PowerDVD an. Von daher hatte sich die Investition in diesen Brenner schon einmal gelohnt.

    3.2. Kopieren von DVD's über 4,7 GB Größe

    Auch das Kopieren von handelsüblichen DVD's aus der Videothek, i.d.R. knapp 9 GB groß ließ, sich problemlos bewerkstelligen, jedoch mit einer Einschränkung: CloneDVD wies mich darauf hin, dass die DVD von der Größe her nicht auf diesen Rohling passe. Der Assistent bot mir daraufhin an, die DVD auf eine vorgegebene Größe "einzudampfen", sprich: zu komprimieren. Also machte ich dies und ließ das Programm eine komprimierte DVD mit einer Größe von ca. 50 bis 60 % der Originalgröße erstellen. Auch dauerte dieser Vorgang erheblich länger: Vom Komprimieren der Dateien bis hin zum fertigen gebrannten Rohling verging nicht selten ca. eine Stunde: Also für Massenproduktionen ist dieser Brenner wohl nicht geeignet, aber für gelegentliche Privatkopien reicht es.

    Zur Bildqualität dieser DVD-Kopien ließ sich feststellen: Leiche Einbußen gegenüber dem Original waren bei genauerem Hinsehen schon erkennbar. Verglichen mit drei Video-CD's im MPEG-Format, wie ich sie bis dahin von einer DVD kopiert hatte, war das Bild jedoch deutlich schärfer und die Konturen eindeutig besser zu erkennen! Und die Tonqualität blieb gleich gegenüber dem Original.

    3.3. Abspielbarkeit der Rohlinge auf meinem DVD-Player

    Zur Kompatibilität mit meinem DVD-Player DK Digital DVD 228, der seit Februar 2006 in meinem Besitz ist (siehe dazu auch meinen Bericht vom 13.05.2007), kann ich auch nur Erfreuliches berichten: Alle mit diesem Brenner erstellten Filme werden bis heute von meinem DVD-Player klaglos und ohne Probleme abgespielt.

    Heute muss ich allerdings sagen, dass ich fast keine Filme mehr kopiere, da es für mich mit weniger Aufwand verbunden ist, wenn ich mir den Film aus der Videothek nur anschaue. Außerdem hat sich bei mir einiges im Laufe der Jahre an DVD's angesammelt, von denen ich mir die meisten Filme gar nicht mehr anschaue.

    4. Kopieren von Daten-DVD's mit 8-facher Geschwindigkeit

    Einmal pro Quartal gehe ich hin und brenne mir meinen Ordner "Datensicherung", in dem sich die gesammelten Werke eines Quartals befinden, von meiner Festplatte auf eine DVD.

    Meine erste DVD brannte ich am 14.12.2003 mit 8-facher Geschwindigkeit bis oben hin voll, nutzte also die vollen 4,38 GB Speicherplatz. Oftmals "rödelte" der Brenner wie verrückt vor sich hin, dennoch: Das Ergebnis konnte sich dann nach ca. 8 Minuten Brenndauer sehen lassen: Die DVD war komplett lesbar.

    5. Brennen von CD- und DVD-Images

    Oftmals kommt es im Internet vor, dass man ganze CD's bzw. DVD's als sog. "Image" herunterladen kann. Dieses Image bezeichnet nichts anderes als eine spiegelgleiche Kopie einer CD bzw. DVD. Dementsprechend groß ist diese Datei dann auch, entweder 700 MB für eine CD oder 4,38 GB für eine DVD. Zu meinen Erfahrungen mit dem Brennen dieser Dateien kann ich nur sagen: Beim Brennen eines solchen Mediums kann schon mal etwas Zeit ins Land gehen. Denn diese wurden mit maximal 10-facher Geschwindigkeit (CD) oder 4-facher Geschwindigkeit (DVD) gebrannt. Das dauerte dann entsprechend 15 bis 20 Minuten bei einer CD und bis zu einer Stunde bei einer DVD. Immerhin waren die Daten dann auch korrekt übertragen worden, was ich daran merkte, dass ich öfters Windows XP im Laufe der Jahre von einer selbsterstellten Installa tions-CD einwandfrei installieren konnte.

    7. Direkte 1:1-Kopien (On-the-Fly)

    Nachdem im Dezember 2005 mein Dual-DVD-Brenner LG GSA 4163B hinzugekommen war, betrieb ich beide Brenner fortan an einem Strang, das heißt, an ein und demselben IDE-Kabel. Diesen Brenner betrieb ich seitdem als Slave. Der Vorteil: Ich konnte nun einen Rohling in 1:1-Geschwindigkeit (das sog. On-the-Fly-Kopieren) auf einen anderen Rohling in Windeseile kopieren - so dachte ich.

    In der Praxis erwies sich das Ganze allerdings als Flop: Offenbar weil beide Brenner unterschiedliche Geschwindigkeiten hatten und zudem noch an ein und derselben IDE-Schnittstelle betrieben wurden, stockte der Datenfluss häufig, und es kam zu erheblichem Ausschuss durch kaputte Rohlinge, weil der Brennvorgang dann abbrach. 7 von 10 Rohlingen gingen seinerzeit dabei kaputt! Das Ende vom Lied: Ich kopierte fortan DVD's nur über den Umweg eines Images auf der Festplatte - das war für mich der sicherere Weg.

    8. Zuverlässigkeit des Brenners

    Zusammenfassend nach ca. 100 CD's und etwa ebenso vielen DVD's kann ich nach 6 Jahren des Betriebes festhalten: Insgesamt 2 bis 3 CD's und ca. 15 bis 20 DVD-Rohlinge waren Ausschuss, soll heißen: Entweder brach der Brennvorgang mittendrin ab (was meist an einem defekten Rohling lag), oder der Rohling wies hinterher Aussetzer auf (was meist an zu schnell gebrannten Videos lag, die dann Klötzchen auf dem Bildschirm angezeigten).

    Man kann also anhand dieser geringen Ausschuss-Rate sagen: Insgesamt brennt dieses Gerät sehr, sehr zuverlässig.

    9. Nach 6 Jahren: Verabschiedung in die digitalen Jagdgründe

    Der Brenner war von Oktober 2003 bis Oktober 2006 mit meinem 52-fach-CD-Brenner LG GCE 8520B an einem Strang betrieben, wobei er die Master-Position innehatte.

    Nachdem mein PC-Tower am 22.10.2006 durch einen Kurzschluss "abgeraucht" war, wurden dieser Brenner und mein Dual-Brenner an einem IDE-Strang in einen neuen Tower eingebaut (der alte CD-Brenner flog dafür 'raus), wobei dieser Brenner nunmehr die Slave-Position erhielt.

    Im April 2008 gingen beide Brenner an zwei IDE-Stellen getrennt als Master in Betrieb, da die zweite IDE-Schnittstelle durch Anschaffung einer neuen SATA2-Festplatte nunmehr freigeworden war.

    Im April 2009 entschied ich dann, weil der Brenner kaum noch zum Einsatz kam, diesen auszubauen, und meinen alten CD-Brenner, einen LG GCE 8520B wieder einzubauen. Seitdem ruht er in einem Karton und wartet auf einen eventuell neuen Besitzer oder auf die digitalen Jagdgründe. Zu Testzwecken habe ich ihn heute noch ein letztes Mal eingebaut, und siehe da: Auch nach fast 8 Jahren läuft er noch technisch einwandfrei!

    10. Fazit und Kaufempfehlung

    Auch wenn dieser DVD-Brenner mittlerweile total veraltet ist: Er brennt zuverlässig CD's und DVD's auch in höherer Geschwindigkeit und kann auch die damit gebrannten Dateien zuverlässig wiedergeben. Dazu ist er auch noch sehr langlebig.

    Wer also ein preisgünstiges, gebrauchtes Einstiegsmodell sucht, der sollte sich ruhig mal im Netz nach diesem Brenner umschauen.

    Dafür, dass er allerdings total veraltet ist von der Geschwindigkeit her, und dafür, dass er auch keine Dual-Rohlinge brennen kann, ziehe ich insgesamt zwei Sterne ab.
    Es verbleiben daher noch drei Sterne und - in eingeschränktem Maße - eine Kaufempfehlung.

    In diesem Sinne richte ich einen ganz lieben Gruß an alle Yopi-Mitglieder und an alle Gäste von draußen:-)!

    Frohe Pfingsten und auf Wiederlesen:-)
    Euer "oller Druide" Miraculix1967 aus dem gallischen Dorf:-)

    Düsseldorf, den 13. Juni 2011 (Pfingstmontag)
    ...
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    campino
    campino, 13.06.2011
    - :: LG Andrea :: -
    mima007
    mima007, 14.06.2011
    bw. Viele Gruesse, mima007
    PatMcNamara
    PatMcNamara, 13.06.2011
    bw dafür! Viele Grüße aus der Eifel! Patty
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    LG GSA 4082B: Der Brenner im Einsatz in meinem PC-Tower (hier mit ausgefahrener Schublade).  LG GSA-4082B Bulk
    LG GSA 4082B: Der Brenner im Einsatz in meinem PC-Tower (hier mit ausgefahrener Schublade).
    13.06.2011
    Miraculix1967
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    LG GSA-4082B Bulk: LG GSA 4082B: Der Brenner im Einsatz in meinem PC-Tower (hier mit ausgefahrener Schublade).
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    Produktbeschreibung LG GSA-4082B Bulk

    Technische Daten und Produkteigenschaften
    DVD+/-R/RW 4xDVD+RW 8xDVD+R 24xCD-R 16xCD-RW intern ATAPI/IDE
    Allgemeine Informationen LG GSA-4082B Bulk
    EAN: 8801031202317
    gelistet seit: 19.08.2004
    Hersteller: Hersteller: LGLG, www.lg.com/de/
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    Bewertung durch unsere Mitglieder
    Produktbewertung: Kundenbewertung 3,20 / 5,00
    Allgemeine Daten
    Aufnahme: Schublade 
    Bauart: intern 
    Einbaulage: horizontal und vertikal 
    Gewicht: 0.94 Kilogramm
    Größe: 5.25 Zoll
    Maße (B x H x T): 146 x 41 x 185 Millimeter
    Ausstattung
    Anzahl der Tasten:
    Betriebskontroll-Leuchte: vorhanden 
    Bus-Typ: ATAPI/ IDE 
    Notauswurf: vorhanden 
    Puffergröße: 2048 KB (Kilobyte)
    Schreibmethoden: Disk-at-once, Track-at-once, Session-at-once, Packet, Incremental Packet, Restricted Overwriting, Random Access, Sequential 
    Unterstützte Formate: DVD: ROM, -R, -RW, +R, +RW, CD: ROM, DA, I FMV, XA, Mixed Mode, Extra, Text, Plus, Photo, Video, R, RW 
    Geschwindigkeit
    Geschwindigkeit CD-R: 24 Geschwindigkeit
    Geschwindigkeit CD-ROM: 32 Geschwindigkeit
    Geschwindigkeit CD-RW: 16 Geschwindigkeit
    Geschwindigkeit DVD+R: 8 Geschwindigkeit
    Geschwindigkeit DVD+RW: 4 Geschwindigkeit
    Geschwindigkeit DVD-R: 8 Geschwindigkeit
    Geschwindigkeit DVD-ROM: 12 Geschwindigkeit
    Geschwindigkeit DVD-RW: 4 Geschwindigkeit
    Transferrate CD-R: 3600 KB/s (Kilobyte pro Sekunde)
    Transferrate CD-ROM: 4800 KB/s (Kilobyte pro Sekunde)
    Transferrate CD-RW: 2400 KB/s (Kilobyte pro Sekunde)
    Transferrate DVD+R: 11080 KB/s (Kilobyte pro Sekunde)
    Transferrate DVD+RW: 5540 KB/s (Kilobyte pro Sekunde)
    Transferrate DVD-R: 11080 KB/s (Kilobyte pro Sekunde)
    Transferrate DVD-ROM: 16200 KB/s (Kilobyte pro Sekunde)
    Transferrate DVD-RW: 5540 KB/s (Kilobyte pro Sekunde)
    Zugriffszeit CD-ROM: 135 Millisekunden
    Zugriffszeit DVD-ROM: 155 Millisekunden
    Weitere Merkmale
    Besonderheiten: Buffer Underrun Schutz (Puffer-Leerlauf-Schutz) 
    Verpackung: Bulk 
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    Hersteller LGHersteller: LG
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