So, endlich habe ich ein Ventil gefunden, durch dass ich die in mir aufgestaute Verzweiflung loswerden kann (und ihr müsst es euch jetzt anhören;-))
Ich bin seit etwa 7 Jahren bei der LVM Versichert. Grund für meine Wahl war eigentlich mein Vater, der sie mir wärmstens ans Herz legte...und Papas glaubt man ja schließlich.
Die LVM bietet die verschiedensten Versicherungen an, und ist, stellt man Preis und Leistung in Relation, mit weitem Abstand die günstigste. Die Leistungen sind im Großen und ganzen vergleichbar mit denen, anderer Versicherungen. (Im Grunde kann man bei den meister Versicherungen verzweifelt nach den Unterschieden suchen und findet sie nicht.)
Die Haupt-Angebote der LVM sind:
Haftpflicht-
Unfall-
Kraftfahr-
Rechtschutz-
Hau srat-
Kranken-
Tier- und
WohngebäudeVersicherung.
Auch eine Altersvorsorge und Berufsunfähigkeits-Rente kann man bei der LVM abschließen.
Ich habe vor diesen besagten 7 Jahren eine Auto-Haftpflicht mit Teilkasko abgeschlossen, das bedeutet, dass ich im Schadenfall eine Selbstbeteiligung von 153 Euro habe.
Eine Teilkasko versichert gegen:
- Brand
- Explosion
- Diebstahl
- Sturm, Hagel, Blitzschlag
- Überschwemmung
- Marderbiss
- Kollision mit Tieren
- Glasbruch und
- Schäden an der Verkabelung durch Kurzschluss.
Nun kann man eine Versicherung selten als gut oder schlecht einschätzen, wenn nicht einmal irgendetwas passiert, zu dem man seine Versicherung heranziehen muss.
So auch mir:
Vor etwa 9 Wochen wurde mir mein kleiner Twingo (siehe Bericht) an einer Hauptstraße aufgebrochen. Dabei wurden 2 Seitenscheiben eingeschlagen, eine Dachleiste abgerissen, Autoradio und zahlreiche CDs geklaut.
Da dies am Wochenende geschah, konnte ich den Schaden erst montags (also 2 Tage später) melden. Wie ich da bei meinem Kundenbetreuer sitze und ihm alles erzähle....bekomme ich schon den ersten Einlauf, wieso ich denn erst jetzt käme! (Hallo! Ihr habt Sonntags zu!)
Meinen Schaden ersetzt zu bekommen erschien zunächst als sehr einfach: Auto in die Werkstatt, die Anzeige der Polizei kopieren und die Quittungen der gestohlenen Teile einreichen, fertig.
Pustekuchen!
*****Die unzureichende Information******
Erst bei der Schadensmeldung wurde mir offenbart, dass die Versicherung gegen Diebstahl (siehe oben) nur für Dinge gilt, die eingebaut sind. Alles, was in dem Auto lose liegt, müsse über die Hausratversicherung ersetzt werden. Seeeeehr witzig! Erstens habe ich (noch) keine Hausrat, und 2. wieso sagt einem das keiner, wenn man diese Versicherung abschließt? Sicherlich hätte ich dann das entsprechende getan. Schaden der gestohlenen CDs, die ich nicht ersetzt bekomme: etwa 420 Euro.
****Die Sache mit dem Radio*********
Das gestohlene Radio war erst etwa 12 Monate alt und damals ein Geschenk meiner Eltern gewesen. Nachdem ich der LVM meine Quittung bringen wollte, sagten die, dass eine Kopie völlig ausreicht.
Etwa 1 Woche später kam ein Brief, dass die LVM eine originale Quittung benötigt. Kein Problem, aber wieso weiß der eigene Kundenberater das nicht?
Einen Tag später kam ein weiterer Brief: im Übrigen würden wir auch noch gerne die Garantiekarte und den Gerätepass haben.
Abgesehen davon, dass ich mich frage, wozu eine Versicherung einen ausgerissenen Garantiezettel aus der Bedienungsanleitung braucht, auf dem lediglich Felder zum Ausfüllen stehen und keine Daten, hatte ich keinen Gerätepass. Nachdem ich wieder
bei der LVM anrief und genau das angab, hieß es, dass der Pass nicht nötig sei. (Ja was denn nun?). Gut, ich glaube dem Berater und bekam 2 Tage später wieder einen Brief, in dem ich zur Lieferung des Passes aufgefordert wurde. Nach einem weiteren Telefonat hieß es wieder, ich bräuchte ihn nicht.(Arrg)
*****Die Bezahlung des Schadens******
Nach ewigem Hin und Her trudelte dann irgendwann der lang ersehnte Scheck und die Kostenaufstellung ein. Darin war meine Selbstbeteiligung aufgeschrieben (153 Euro), aber keine Bankverbindung, auf die ich sie überweisen soll. Hm gut, dann kommt die richtige Rechnung wohl noch.
Der Scheck war wieder eine Sache für sich: statt der erhofften 190 Euro für mein Radio bekam ich eine Erstattung über 90 Euro.
Also: wieder da anrufen und fragen wieso! Mir wurde erklärt, dass der Ersatz lediglich der Wiederbeschaffungswert genau dieses Radios sei.
Hilfe!!! Erstens hat mir mal wieder niemand vorher gesagt, dass es sich um den Wiederbeschaffungswert handelt und zweitens finde ich eine derartige Wertsenkung binnen 12 Monaten irgendwie unglaubwürdig.
Aber um ehrlich zu sein hatte ich wirklich keine Lust mehr, nach 4 Briefen und x Telefonaten weiter nachzuforschen. Ich war einfach nur noch froh, wenigstens etwas Geld zu bekommen.
*****Meine Teilzahlung*****
Den Scheck bekam ich vor 4 Wochen. Aber die Teilkasko-Rechnung der LVM ist bis heute nicht eingetroffen. Wollen die gar kein Geld mehr von mir? Ist das der Schadenersatz für meine Qualen? Oder kommt statt einer Rechnung in 9 Monaten ein Vollstreckungsbescheid? Zutrauen würde ich es denen....
*****Fazit*****
Gut, über die Fairness des Wiederbeschaffungswertes lässt sich streiten, aber nicht über das Chaos, dass bei der LVM herrscht.
Anscheinend weiß keiner, was der andere tut geschweige denn sagt, und der Versicherte hat drunter zu leiden.
x Telefonate, x Wege die eigentlich völlig überflüssig waren und für einen Vollzeit-Arbeitnehmer oft nicht einfach zu handhaben sind.
Bei einem Einbruch hat man schon genug Wege vor sich und genug Ärger am Hals (sprich Zug fahren). Da muss Dein so genannter Freund und Helfer, die Versicherung nicht auch noch alles chaotischer machen.
Im Nachhinein frage ich mich wirklich, ob 90 Euro das Theater wert waren...
Gut, dass die 5 Pflicht Jahre vorbei sind.
...
ein Testbericht von MASELDE2009-01-05 05:09:04vom 05.01.2009Empfehlung: ja
Vorteile: TOP PREISE, KUNDENORTIENTIERTER SERVICE, FREUNDLICHES PERSONAL UND GUTE KULANZ...Nachteile/Kritik: HMMM, EIGENTLICH......
NE, ALSO ICH BIN WUNSCHLOS GLÜCKLICH MIT MEINER VERSICHERUNG
Mit der LVM lief immer alles umkompliziert und sehr persönlich ab. Wann immer ich Fragen oder gar Schäden hatte, konnte ich mich kurz via Telefon melden und alles weitere leitete mein Versicherer in die Wege. Rechnungen konnte ich auch später noch reinreichen. Ausserdem bietet die LVM faire Preise.
Eines schönen Wintertages meinten mein Cousin und ich mal wieder, auf dem frisch gefallenem Schnee einen "schleuderkurs" absolvieren zu müssen. Wir suchten und also den grössten freien Parkplatz und spielten mit Gas und Bremse. Es ist ein heiden Spass, und nebenbei lernt man, wie sich das eigene Fahrzeug auf glattem Untergrund verhält. Das ganze ging bestimmt ne halbe stunde lang gut und wir hatten ungelogen schon eine viertel Tankfüllung durchgebraten (damals war der Sprit noch "billig"), als ich dann doch mit etwas zuviel Schwung um die Kurve kam, die Handbremse zog und eine perfekte 180 Grad Drehung machte. Wie beabsichtigt. Nicht beabsichtig war dabei, dass mein links Hinterrad dabei mit vollem Tempo seitlich mit der Flanke gegen einen Bürgersteig knallt. Ein heftiger Ruck ging durch die Karre. Oh-oh... Aber scheinbar... Nö... die Karre fährt noch. Zumindest dachte ich das. nach 2 Radumdrehungen war dann Feierabend, die Achse war total verzogen, das linke Hinterrad hatte zirka 15 Grad Schagseite und irgendwas schleifte sehr, sehr deutlich hörbar. Ausserdem lag auch das Ganze Auto irgendwie schief auf der Strasse. So ein Mist. Ich hab mir echt die komplette Hinterachse versaut und durft jetzt die 15 km mit knappen 20 km/h nach Hause tuckern. Jeders Auto hupfte, als es an mir vorbei fuhr. Als ob ich nicht wüsste, dass ich langsam fahre und mein Rad schief steht!
Der Schaden betrug satte 1600 €!! Komplette Achse musste neu her. 1600 € hat man also Azubi aber nicht. Also meldete ich den Fall der LVM, und diese übernahm den Schaden sofort. Natürlich sieg ich in meiner Versicherung. Um knappe 10 € pro Jahr. Da kann ich viele Jahre lang 10 € mehr bezahlen, bevor sich da 1600 € summieren!
margy, 20.04.2006
Stellenweise mußte ich über deinen Text lachen, weil er sehr lustig geschildert ist. Auch ich habe gute Erfahrungen mit der LVM gemacht und bin ganz deiner Meinung.
ein Testbericht von Loopi2007-10-23 13:19:25vom 23.10.2007Empfehlung:
Die LVM und die Unfallregulierung....
...ich hatte vor ca. 2 Jahren einen wirklich (leichten !) Unfall. Bei dem Unfall gab es lediglich einen leichten Lackschaden, der m.E. leicht weg zu polieren war ( auch laut des Geschädigten !).
Wir hatten auch die Polizei gerufen, das diese den Unfall zu Protokoll nahm. Während der Wartezeit auf der Polizei, haben wir uns mit dem Geschädigten unterhalten, da der Wagen des Gegners eine neue Motorhaube besaß und diese nicht die originale Wagenfarbe hatte. Der Gegner verriet uns, das er selbst einen Frontschaden verursacht hatte. Da
unser verursachter Schaden lediglich einen langen Kratzer (ca. 10 cm vor dem vorderen Radlauf bis zur hinteren Tür...OHNE einer Beule !!!) vorwies, sagte der Gegner, das er auf diesen Schaden keinen Anspruch erheben würde.
Als dann die Polizei eintraf, legte der Gegner aber gleich los..."der Wagen würde seit unserem zusammentreffen, sich im Fahrverhalten verändert haben ( was nicht sein konnte, da wir nicht mal in der Nähe des Vorderades gekommen sind ).
Soweit so gut..
Die Polizei nahm es als Bagatellfall auf...!
Und nun kam der Hit !!
Ich habe mich dann an die LVM gewandt und den Schaden zu Papier bringen lassen. Da uns der Gegner durch seiner Zwiespältigen Aussagen, etwas sehr suspekt vorkam, habe ich noch Fotos vom geschädigtem Fahrzeug gemacht.
Die habe ich dann der LVM zusammen mit meiner Vermutung, das der Gegner evtl. Versicherungsbetrug vorhatte, vorgelegt.
Auch die Schadensnummer der Polizei habe ich denen vorgelegt.
Alles Schön und Gut..!
Als ich dann nach 3 Monaten(!) eine neue Rechnung der LVM bekam, fiel ich aus allen Wolken.
Ich wurde von der SF 30 nach SF 60 hochgestuft.
Als ich mich dann daraufhin bei der LVM meldete um den Sachverhalt zu klären, erfuhr ich, das ein Schaden von rund 850,00 Euo beglichen wurde ( für den angebl. Lackschaden), was mir verschwiegen wurde, da ich nicht angeschrieben wurde. Auf meinen Wunsch hin, man möge doch einen Gutachter sich der Sache mal annehmen lassen, wurde dieser auch eingesetzt. Es stellte sich heraus, das der Gegner seine gesamte Front des Wagens hat machen lassen (aber kein Lackschaden !).
Das war nicht der Grund, warum ich einen dicken Hals bekam, da sicher jeder das Geld hätte anders angelegt... ;)
Im Zuge meines Zorns, ging ich zur zuständigen Polizeiwache, um zu erfragen, was das Ergebnis der Untersuchung war....ein Bagatellfall !
Als ich fragte, ob die LVM sich das Unfallprotokoll hat zuschicken lassen, verneinte man dieses...!!
Ich habe mich dann nochmals an die LVM gewandt und konfrontierte sie mit meiner Erkenntnis...was natürlich nicht angenommen wurde.
Als ich dann noch erfuhr, das ich eine Kopie vom Gutachten hätte bekommen könne, bat ich die LVM, mir diese zuzuschicken, damit ich bei unzulängigkeiten, meinen Anwalt hätte einschalten können. Diese Kopie ist bis heute nicht eingetroffen...im Gegenteil....lt. LVM "...hätte ich keinen Anspruch auf dieses dokument !"
Aber die Krönung kam dann...!
Als ich meinen Wagen bei der LVM versicherte, habe ich zu Kenntnis nehmen lassen, das die Kilometeranzeige meines Wagens, nicht funktionierte ( jeder der evtl. einen Opel Omega A fährt, weiss was ich meine ).
Da wir auch nur maximal 9000 Km im Jahr fuhren, gab ich diese Kilometerzahl an. Da eine reparatur der KM-Anzeige, sehr teuer ist ( da die komplette Amatur zerlegt werden muss ), habe ich diese so gelassen, wie sie ist ( hauptsache die Geschwindigkeitsanzeige geht..!).
NAch dem Unfall, bekam ich noch ein Schreiben der LVM, ich hätte eine falsche KM-Angabe gemacht und nun müsse man mich neu berechnen...was die Kosten auf ca. 25 Euro erhöht hatte. So, nun kam also die SF60 plus der erhöhte KM-satz...! Die Kosten waren so hoch als würde ich einen LKW fahren !!
Noch immer warte ich auf die Kopie des Gutachtens..2 Jahre später ! Es kommt nichts.
Mittlerweile wurde auch eine Inkassofirma beauftragt, welche die Kosten eintreiben soll.
FAZIT : LVM ist zwar sehr günstig....aber bei einem Unfall, werden Kunden zu Tätern ! Auch, wenn man durch seine Mithilfe, der Versicherung hätte Geld sparen helfen könnte.
Ich werde jedenfalls jedem abraten, sich der LVM anzunehmen....
Und der Versicherungsagent fährt weiterhin auf kosten der Kunden einen Audi A8 V8 !!
ein Testbericht von margy2006-04-20 21:41:46vom 20.04.2006Empfehlung: ja
Vorteile: kulant, kundenfreundlich, hilfsbereit, nicht zu teure Beiträge...Nachteile/Kritik: -
Bei der LVM hatten mein Mann und ich verschiedene Versicherungen abgschlossen. Zum einen Hausrat, eine Lebensversicherung, Haftpflicht, Privathaftpflicht und eine Krankenhaustagegeldversicherung.
Es war nie ein Problem für die Versicherungsvertreter herauszukommen, sich den Schaden anzusehen, konkret darüber zu reden, Tips und Ratschläge zu geben.
Bei Schäden am Auto, im Haushalt oder sonstigen Dingen unterstützten und berieten sie uns, standen immer mit Rat und Tat zur Seite. Auch die Auszahlungen liefen reibungslos und anstandslos ab.
An zwei Fälle kann ich mich noch sehr gut erinnern. Zum einen Mal gab es einen Wildschaden, bei dem mir
ein Reh ins Auto lief bei Nacht. Die LVM schickte einen Gutachter raus, um den Wert des Autos zu schätzen und auf Grund dieses Wertes eine Zahlung zu veranlassen.
Beim nächsten Mal gab es Hagel und das Auto nahm Schaden. Mit diesem Auto fuhr ich zur Versicherung im Nachbarort. Die Leute sahen sich das Auto an und schrieben sofort einen Scheck aus.
Die Kundenfreundlichkeit und die Zuverlässigkeit dieser Versicherung ist lobens- und erwähnenswert.
Auch die Krankenhaustagegeldversicherung konnte ich ohne Weiteres während eines langen Klinikaufenthaltes in Anspruch nehmen. Ich mußte nicht bis zum Ende des Klinikaufenthaltes warten.
Auch bei einem Rohrschaden im Haus, dei dem das Wasser über die Wand auf den Teppich lief und diesen vernichtete, bekam ich reibungslos das Geld erstattet.
Auch jetzt noch, und ich bin kein Kunde mehr dieser Versicherung, helfen sie mir mit Ratschlägen weiter, kann ich mir zu Weihnachten einen oder mehrere Kalender dort holen und freue mich jedesmal über die Kulanz dieser Firma. Sie halfen mir damals im Fall der Gothaer Versicherung weiter, von der ich schon berichtete. Nicht jede Versicherung würde das machen.
Wenn der Vertrag der Gothaer ausläuft, wechsle ich auf jeden Fall wieder zur LVM.
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ein Testbericht von BOGROZO2002-10-26 10:46:30vom 26.10.2002Empfehlung: ja
Ich habe im August einen PKW OPEL Astra gekauft und war auf der Suche nach einer günstigen Versicherung. Wie es so ist, dache ich an eine Direktversicherung.
Also habe ich das Internet durchstöbert.
Obwohl ich eine LVM Vertretung in unmittelbarer Nachbarschaft habe hätte ich nie gelaubt, dass ich den Asta dort versichere. Also kurz gesagt, die LVM gehört eindeutig zu den billigsten Autoversicherern. Sie macht nur nicht so viel Werbung. Mein Tip: unbedingt ein Angebot erstellen lassen!
Mit dem beinhalteten Schutzbrief kann man sich sogar den ADAC sparen.(Wen man die Clubleistungen nicht will)
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ein Testbericht von ConnyP.2002-06-13 23:22:24vom 13.06.2002Empfehlung: ja
Heute möchte ich Euch mal etwas über die Kfz-Versicherung der LVM erzählen. Dazu kurz die Vorgeschichte.
Mein Lebensgefährte und ich wollten uns einen Gebrauchtwagen kaufen. Wir sahen uns mehrere Modelle von Autohäusern, Händlern und Privatpersonen an und entschieden uns letztendlich für einen Volvo 460 GL Automatik, 9 Jahre alt, 75 KW, Topzustand von einem Händler im Nachbarort.
Bevor wir das Auto allerdings kaufen wollten, informierten wir uns bei verschiedenen Versicherungsunternehmen, nach dem Jahresbeitrag einer Kfz-Haftplichtversicherung für dieses Modell. Die Preise der vielen Versicherungen, die es heutzutage gibt, sind sehr unterschiedlich,
was wir auch bei dem von uns gewählten Modell (Volvo) feststellen mußten.
Erschwerend kam dann noch hinzu, dass mein Lebensgefährte das Auto auf seinen Namen versichern wollte, er allerdings vor 5 Jahren, das letzte Auto auf seinen Namen angemeldet hatte und demzufolge auch die letzte Versicherung bestand. Nun sagte man uns bei fast allen Versicherungen, dass mein Lebensgefährte aufgrund der langen Zwischenzeit nun mittlerweile in die Schadenfreiheitsklasse 1/2 eingestuft werden würde.
Ergebnis: Der Jahresbeitrag für die Kfz-Haftplichtversicherung bewegte sich bei allen von uns kontaktieren Versicherungen zwischen 1.900,00 und 3.200,00 DM. Beim Anblick dieser Summen blieb uns fast die Spucke weg.
Jetzt fiel mir aber ein, dass meine Eltern doch beide ihre Kfz-Versicherung bei der LVM haben und ich dieses Unternehmen noch gar nicht angerufen hatte. Also holte ich das schnell nach und bin mittlerweile heilfroh, dass ich das noch getan habe. Im Gespräch mit dem LVM-Vertreter stellte sich nämlich folgendes heraus:
Wenn der Kunde, der sich für eine Kfz-Versicherung interessiert, schon einmal ein Auto auf seinen Namen angemeldet hatte, und das nicht länger als 7 Jahre zurückliegt, jetzt wieder ein Auto anmelden will, besteht die Möglichkeit, die Schadenfreiheitsrabatte von damals zu übernehmen. Ganz sicher war sich der Vertreter allerdings am Telefon nicht, und bestellte uns vorsichtshalber noch am selben Tag in sein Büro, um der Sache genauer auf den Grund zu gehen. Zu diesem Termin sollte mein Lebensgefährte außerdem die Police der Versicherung mitbringen, bei der er vor 5 Jahren mit seinem Auto versichert war.
Wir packten also den ganzen Schriftkram, der von damals noch existierte zusammen und fuhren ins Büro der LVM-Versicherung im Nachbarort. Der Vertreter schaute sich die Police des Vorversicherers an und meinte, es wäre kein Problem, die Schadenfreiheitsrabatte von damals zu übernehmen. Vorsichtshalber rief er aber nochmal bei der Versicherung an, und fragte nach, ob das mit der Rabattübernahme möglich sei. Dies wurde von der Vorversicherung dann auch bestätigt und unserem Vertragsabschluß stand nichts mehr im Wege.
Als uns der Vertreter der LVM dann den Jahresbeitrag für die Kfz-Haftplichtversicherung ausgerechnet hatte, und das Ergebnis auf dem Tisch lag, hätten mein Lebensgefährte und ich beinahe Freudensprünge gemacht. Das Ergebnis lautete:
Nur nochmal zur Erinnerung: Die Angebote der anderen Versicherungen, bei denen mein Lebensgefährte überall in der Schadenfreiheitsklasse 1/2 hätte einsteigen müssen lagen zwischen 1.900,00 und 3.200,00 DM.
Das ist doch ein gewaltiger Unterschied, oder!?
Wir jedenfalls sind mit der Beratung und dem Service der LVM voll zufrieden und können dieses Unternehmen nur weiterempfehlen.
Zur Schadenregulierung kann ich allerdings noch nichts sagen, da uns das bis jetzt (zum Glück) erspart geblieben ist. Sollte doch mal ein Schadenfall eintreten, was ich nicht hoffen will, werde ich natürlich auch über die Schadenregulierung der LVM berichten. Ich wünsche mir allerdings, dass Ihr so schnell nichts von mir über Schadenregulierung der LVM zu hören bekommt. Das versteht Ihr sicherlich, oder!?
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