Kuschelwuschel meint: Vor dem Besuch hatte ich noch nichts weiteres über den Film gehört, außer dass er von den Brüder Coen stammt.
Ladykillers
Komödie
USA 2004
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4 Testberichte über Ladykillers
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Meine Eltern erhalten ja noch zwei Filme letztmalig von Netleih.de und da sind dieses Mal Ladykillers und "Und dann kam Polly" mit dabei. Über den ersten Film möchte ich heute berichten, denn ich konnte ihn mir endlich auch ansehen und war schon sehr gespannt. Erstens weil ich Tom Hanks als Schauspieler sehr gerne sehe und zweitens weil ich doch irgendwo auch hohe Erwartungen an einen spannenden Film hatte, obwohl ich nur ein Filmplakat gesehen habe und nichts weiter. Mein Vater meinte sogar es wäre ein alter Klassiker und deshalb handelt es sich um ein Remake und zwar aus dem Jahr 1955. Mal sehen ob das Remake mir gefallen hat, ich gebe aber zu, das Original nicht gesehen zu haben!
Kurze Infos zum Film
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Es handelt sich hier um das Genre Komödie oder auch Krimi und Regie hat hier Joel Coen geführt. Er war unter anderem schon für Fargo, The Big Lebowski oder O Brother, where are Thou zuständig. Freigegeben ist er ab 12 Jahren und hat eine Gesamtspielzeit von genau 100 Minuten. Außerdem stammt der Film wie so oft aus den USA und wurde 2004 produziert. Im Original heißt er auch einfach "The Ladykillers" und jetzt mal sehen wer noch so alles mitspielt an der Seite von Tom Hanks!
Die Schauspieler
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Tom Hanks spielt Prof. Goldtwait Higginson Dorr
Irma P. Hall spielt die Marva Munson
Marlon Wayans spielt Gawain MacSam
J. K. Simmons spielt Garth Pancake
Tzi Ma spielt den "General"
Ryan Hurst spielt Lump
Diane Delano spielt Mountain Girl
George Wallace spielt Sheriff Wyner
Stephen Root spielt Fernand Gudge
Jason Weaver spielt Weemack Funthes
Natürlich ist der Hauptcharakter Hauptdarsteller Tom Hanks und das merkt man dem Film auch an. Aber das ist auch gut so, denn er brilliert wie gewohnt in seiner Rolle und als zweiten Hauptcharakter sehe ich sogar direkt die alte Marva Munson, die von Irma P. Hall verkörpert wird. Sie spielte zuvor schon in Buddy mit und Tom Hanks natürlich schon in weitaus mehr tollen Filmen wie Road to Perdition, Catch me If you can oder Green Mile um nur einige wenige zu nennen. Marlon Wayans spielte schon in Requiem for a Dream mit und da wäre dann noch Tzi Ma mit dem Film Der stille Amerikaner. Im Großen und Ganzen waren das alle bekannten Namen, der Rest ist mir relativ unbekannt. Wie Tzi Ma das schon alleine macht mit der Zigarette im Mund, ist atemberaubend. Nun denn, ansonsten ist halt Tom Hanks der Gentleman und lässt auch sonst, eher den anderen den Vortritt. Wer am Ende mit dem Geld nach Hause fährt wird natürlich nicht verraten :-)
Die Handlung
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Es geht grundsätzlich um einen Raub von einigen Millionen und zwar aus einem Spielcasino. Doch das lassen sich die "Diebe" natürlich nicht anmerken und geben sich als Musiker aus. Nur mit dieser Täuschung erhalten Sie bzw. Mr. Dorr auch ein Zimmer bei der Witwe Munson. Aber eigentlich geht es hier nicht um das Zimmer, sondern um den Keller wo kräftig geübt werden soll. Doch hier wird natürlich keineswegs geübt, sondern der Tunnel bis zum Tresor gegraben...
Dieses Haus ist nämlich ideal für das Graben eines Tunnels bis zum Tresor und dann muss nur noch ein Loch gesprengt werden und schon gelangt man ans Geld. Doch während der "Tunnelarbeiten" platzt leider immer wieder Miss Munson herein und das macht die Sache nicht einfacher. Der Tunnel ist soweit fertig und auch das Geld ist schon in den Händen der Diebe. Doch leider bekommt Miss Munson dies alles mit und schlägt Ihnen einen Deal vor, nämlich das Geld wieder zurückzubringen...
Davon sind alle natürlich nicht gerade begeistert und deshalb ist allen schnell klar, die alte Frau muss beseitigt werden. Doch der eine kann es aus bestimmten Gründen nicht und andere kommen sogar bei dem Versuch selber dabei um. Die Frau hat etwas sehr Ungewöhnliches und es ist nur die Frage, wer sie endlich zur Strecke bringen kann. Doch das ist einfach gesagt als getan und deshalb ist letztlich fraglich, wer am Ende das Geld kassiert...
Dies werde ich aber wie gewohnt auch nicht verraten, denn das ist am Ende noch das einzig spannende an diesem Film. Ansonsten ist er zwar teilweise schön lustig, doch leider nicht sonderlich spannend!
Meine Meinung
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Ich bin mir ehrlich gesagt noch nicht so ganz sicher was meine Bewertung dieses Films angeht, ich tendiere aber zu Schlecht oder Mittel. Empfehlen möchte ich ihn eigentlich nicht mehr und ich denke auch, das das Original von 1955 wohl viel besser war, zumindest konnte ich das ein wenig heraushören von meinem Vater, der das Original von damals noch kennt. Es gibt ab und zu immer wieder ein paar lustige Szenen, doch davon leider zu wenig. Spannung ist hier aus meiner Sicht höchstens am Ende etwas geboten, aber der gesamte Film plätschert so dahin. Einzig richtig positiv war die Gospelmusik im Film, die den Film ein wenig besser gemacht hat als er eigentlich ist. Ich vergebe also ein "Schlecht" als Bewertung und das obwohl ich das Tom Hanks gar nicht antun möchte. Ich mag ihn als Schauspieler, doch hier war die Inszenierung nicht so sonderlich gelungen, aber das muss ja jeder selbst wissen. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, doch meistens vergebe ich doch eher wenig schlechte Bewertungen. Hier musste es einfach mal sein und es lag mit Sicherheit auch zum Teil daran, das ich so hohe Erwartungen an diesen Film hatte. Vielleicht erhalte ich irgendwann mal die Gelegenheit mir das Original anzusehen und dann kann man noch besser vergleichen. Aber im Großen und Ganzen bin ich einfach enttäuscht worden von diesem Streifen!
Daher passt auf das ihr nicht auf der Müllverwertung landet, euer Sky!
Pro: Tom Hanks!Ab und zu recht lustig!Gospelmusik!... Kontra: Nicht gerade spannend oder unterhaltsam!Hatte wohl zu hohe Erwartungen!
Professor GOLDTHWAIT HIGGINSON DORR (Tom Hanks) ist so was wie die Reinkarnation von ULYSSES EVERETT MCGILL aus „O Brother where art you?“, nur ist er ein bißchen übertriebener dargestellt, und eben dieser Professor kommt nach Mississippi in eine Kleinstadt und zieht in das Haus einer dicken Negeroma ein. So ne richtig nette katholisch übertriebene, Gospelverehrende Frau die 47 Jahre mit Ihren Ehemann OTIS verheiratet war, der vor 21 Jahren starb.
Die alte nette Dame hat einen Faible, der Ben Johnsen Schule monatlich seit Jahren 5 US $ und 0 Cent spenden, mehr kann sie sich von Ihrer kargen Pension nicht leisten, und für sie ist diese Tat was hochwertvolles was Ihr der Herr hoch vergelten wird, und da sie auch bei allen Veranstaltungen mitmacht, ist sie oft abends fort, kann sich zwar nicht jeden Eintritt leisten, aber von den paar zehrt sie eine ganze Weile. Zu Hause bespricht sie alles mit Ihrem verstorbenen Ehemann.
Als DORR zu Ihr kommt ahnt sie nicht was auf sie zukommt, da er sich als Dr. Phil vorstellt, der für mittelalterliche Musik schwärmt und mit seinem Ensemble von 4 Leuten der musikalischen Zeit des Rokoko frönt, da er und seine Kumpanen, alle natürlich ehrliche, ehrenwerte Kirchengänger, sehr gerne ruhig, bescheiden, und einfach sind, und unbedingt Ihre neuen Musikstücke üben wollen. Die nette Dame, MARVA MUNSON – 70 Jahre alt, freut sich natürlich das sie Ihr Zimmer vermieten kann, und zeigt DORR den Vorratskeller in dem er üben möchte.
GAWAIN MCSAM (Marlon Wayans) hört sich gerne schreckliche Hipp Hopp Musik an, schimpft gerne herum, ist so ein richtiger Prolet, hat ein paar verpatzte Banküberfälle hinter sich, keine Freundin, ist der typische Looser und arbeitet auf einem Spielcasinoschiff, den in diesem Bundesstaat ist ein Casino am Land verboten, darum sind sie alle auf dem Wasser, und dieses zieht von Ort zu Ort. GAWAIN hält natürlich innigen Kontakt mit DORR wie auch
GARTH PANCAKE der bei den Freedomreitern war, und in den 60 er Jahren für den Süden gekämpft hat, gegen die Apartheid, gegen den Rassismus, gegen die bösen weißen Leute die so gemein waren und die Neger versklavt haben. Er lebt jetzt im Süden mit seiner Freundin MOUNTAIN GIRL die er bei einer Selbsthilfegruppe für Reizdarmerkrankte Leute kennen gelernt hat, unter dem leidet auch er, und das macht sich bemerkbar in undefinierbar markanten Furzen, die in Massehaltigen Exkrementgebirgen flüssiger Natur enden. Wenn der mal am Stillen Örtchen sitzt, braucht er keine Zeitung sondern ein ganzes Lexikon, und aus dem stillen Örtchen wird ganz schnell ein stinkender Holocaustkriegsschausplatz. Natürlich hat er keine Geheimnisse vor GIRL, was DORR sehr sauer aufstößt wie auch GAWAIN, mit dem er sich streitet, weil er einfach primitiv ist.
Dazu gesellt sich Der GENERAL, eine Art Überbleibsel aus der antipräbilogischen Orgasmusverbindung von Mao tse Tung mit Ho Tschi Minh. Der arbeitet in einem Freßlokal und wollte GAWAIN verprügeln als dieser ihn überfiel. Er ist ruhig, raucht gerne, und wie die anderen hat er auch auf die Anzeige von DORR geantwortet einem verbrecherischen Plan zuzustimmen der ganz super geheim bleiben muß.
Einer ist noch da, der blöde, dumme, Footballspieler LAMP, der ist so was wie eine Mischung zwischen taubstummen Neandertalergrizzlie und dem Erfinder des Feuers. Er freut sich wie ein kleines Kind, hat den Intelligenz von Frankensteins Igor, und ist so was wie eine Mischung zwischen George W. Bush und dem Glöckner von Notre Dame. Einfach ein Tolpatsch.
Der ist sozusagen das Alibi, weil mit dem Trottel kann ja kein Ganovenquintett was ausrauben, und das wollen sie, das Casino ausrauben indem sie durch den lehmigen Boden der Stadt zum Casino hingraben, weil davor ein Büro liegt wo die ganzen Millionen lagern, nur ist es nicht so einfach weil MARVA eben stört. Nicht zu vergessen Sheriff WAYNER und sein unintelligenter Hilfssheriff.
Also der Film ist eigentlich ein Schaustück zwischen der Schauspielkunst des introvertierten Professors und der gutmütigen Witwe, zwischen Verschlagenheit und Verlogenheit, und absoluter Gutmütigkeit die in Dummheit endet, beginnt, und wieder endet.
Die alte Fassung ist natürlich um einiges besser aber auch die neue hat eine ganz besondere Daseinsberechtigung, nicht nur weil die Brüder Joel und Ethan Coen wieder einen neuen makabren eigenartigen Film hingerotzt haben, sondern weil die ganzen Filme immer Remakes sind, und das sind meistens Filme die man nicht so oft sieht und kennt.
Wie bei allen Filmen der Coen Brüder spielt Gospel, Bluesmusik eine große Rolle und so kann man teils recht gute Ohrwürmer hören die mir nicht so ganz zugesagt haben, weil sie zu wenig waren, zu wenig rockig und zu altmodisch aber recht gut waren. Ich hätte mir mehr Musik gewünscht, aber das macht nichts, das hätte meiner Meinung nach den langweiligen Film nicht besser gemacht. Ja er war langweilig, unkultig wie ein sauerstoffgefülltes Kondom beim Sex, und gar nicht lustig, leider, ich hätte mir mehr vorgestellt. Es war zwar ein Spaß anzusehen wie Dorr gespielt von Tom Hanks gut verkörpert wird, aber dieses ganze Getue von ihm ist mir einfach zu viel gewesen, zu viel des Guten, weil er war nach 30 Minuten nicht mehr so komisch wie am Anfang. Seit man ihn durchschaut hat, was er so macht, redet und tut, und wie er die gute Witwe Polte übers Ohr hauen möchte, ist es schon wieder der Fluß des Lebens geworden. Einfach immer das selbe.
Tom Hanks ist zwar gut, aber nervt ein bißchen, überhaupt mit seinem proletenhaften Gelächter, das überhaupt nicht zu ihm paßt. Manchmal ist es nervend, genauso wie der Streit zwischen dem englisch aristokratisch aussehenden Pancake und dem blöden Proleten Gawain der schimpft, ein Arschfetischist ist und so übertrieben wie ungefähr der Typ in Scary Movie Teil 2, einfach schrecklich. Von Spannung fehlt fast jede Spur in dem Film. Dazu die unnötig übertriebene kitschige Liebesbeziehung zu dem Typen der seine Freundin ist und der aussieht wie ein blonder Gorilla mit Pippi Langstrumpfzöpfen.
Die alte Dame spielt nett, aber so übertrieben unbedarft, kennt sich 0 aus mit allem, und glaubt die Typen die Harfe, Violine, Geige spielen sind die Götter der Kirchenmusik, und die Ohrfeigige Vorschau ist die einzige halbwegs witzige Szene in dem Film gewesen. Mir hat er nicht so gefallen.
Unnötig war der Vietcong Kämpfer der so viel geredet hat wie mein Brotdöschen, und dann der tumbe Idiotische American Footballspieler als Alibi der auch nicht lustig war, und raus kam ein schlechtes Remake.
Im Original war übrigens der Fluß eine Bahnlinie. Das Remake versucht dauernd absichtlich witzig zu sein, modern witzig, wo es gar nicht witzig ist, im alten Film war da dauernd ein wackelndes Haus, im neuen Film eine Explosion die als Gasgebrechen abgetan wird. Im Original gab es außerdem eine Mrs. Marpel ähnliche Mrs. Wilberforce.
Tom Hanks ist natürlich super, das Ende auch, der Film etwas langweilig und einfach nichts besonderes dieses Mal von den Brüdern. Deswegen, warten bis er auf Video kommt.
68,40 von 100
Pro: ein nettes Remmake, die Coen Brüder, und ein bißchen Spaß... Kontra: langweilige Produktion, zu wenig witz, teilweise übertrieben
Da habe ich mehr erwartet !, 19.08.2004
Jahrelang haben die Coen-Brüder ausschließlich gute bis heraus ragende Arbeiten vorgelegt.
Jetzt aber: ein Mordsabsturz.
Dieser Film sieht aus, als hätte ihn irgendein beliebiger Regisseur gemacht.
Nur die schöne, in Sepia-Tönen gehaltene Kameraarbeit von Roger Deakins lässt daran denken, dass die Coens doch irgendwie beteiligt gewesen sein müssen.
Am schlimmsten leidet die Geschichte, die sich zwischen altmodischem Krimi-Charme und neumodischem Fäkal-Humor nie entscheiden kann, unter der Fehlbesetzung der Hauptrolle:
Tom Hanks, der amerikanische Jedermann, wirkt als überkandidelter Professor (noch dazu im Look der 1950er, obwohl der Film in der Gegenwart spielt!) dermaßen unglaubwürdig, dass er den ganzen Film in den Abgrund zieht.
Die netten Gospelchöre und das schöne Sounddesign vermögen daran nichts zu ändern, dass die LADYKILLERS so schwach sind, dass man das Ende herbei sehnt.
Fazit: Besser den alten Film mit Alec Guinness, Peter Sellers und Herbert Lom ansehen.
Mehr fällt mir dazu leider nicht ein :(
Pro: Filmmusik... Kontra: Fad
Prof. Goldthwait Higginson Dorr VS Marva Munson, 11.08.2004
Am Montag war ich in der Preview von "Ladykillers" im Kinopolis Kino im Main-Taunus-Zentrum (Sulzbach bei Frankfurt). Dieser Film mit Tom Hanks läuft am Donnerstag, den 29.07.2004, in den deutschen Kinos an. Vor dem Besuch hatte ich noch nichts weiteres über den Film gehört, außer dass er von den Brüder Coen stammt.
Ladykillers
Komödie
USA 2004
ca. 104 Minuten
Start: 29.07.2004
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Regie: Joel Coen, Ethan Coen
Darsteller: Tom Hanks, Marlon Wayans, J. K. Simmons, Tzi Ma, Robert Baker, Irma P. Hall, Walter K. Jordan
Drehbuch: Joel Coen, Ethan Coen
Kamera: Roger Deakins
Produzenten: Ethan Coen, Tom Jacobson, Barry Sonnenfeld, Barry Josephson, Joel Coen
Ausführende- / Koproduzenten: John Cameron
Casting: Ellen Chenoweth
Musik: Carter Burwell
Schnitt: Roderick Jaynes
Inhalt:
Marva Munson (Irma P. Hall), eine dickliche, alte, afroamerikanische Einwohnerin eines kleinen Ortes irgendwo in den Südstaaten – kommt in die kleine Polizeiwache und beschwert sich sehr aufgebracht über den Nachbarjungen. Die gerade aus ihren Schönheitsschlaf erweckten Sheriffs können der Beschwerde über zu laute Hipidy Hop Musik nicht so recht folgen. Allerdings scheint Mrs. Munson auch Stammgast zu sein, denn die örtliche Polizei wurde auch schon öfters damit beauftragt Pickles (die Katze der alten Dame) vom Baum zu „retten“. Mrs. Munson ist eine sehr fromme Frau die regelmäßig in den Gottesdienst geht und auch jeden Monat 5 Dollar für die ansässige Schule spendet! Ferner unterhält sie sich mit dem Gemälde ihres vor Jahren verstorbenen Mannes.
Bei Mrs. Munson quatiert sich eines Tages Professor (Dr. Phil.) Goldthwait Higginson Dorr (Tom Hanks) ein. Der Professor ist ein etwas komischer Kauz der immer sehr geschwollen daher redet. Allerdings hört er auch Mrs. Munson zu und kann wunderbar Lyrik (vor allem Edgar Allen Poe) vortragen. Unter dem Vorwand barocke Kirchenlieder zu proben mietet er auch den Keller als Proberaum an. Dort trifft er sich regelmäßig mit seinen Musikerkollegen.
Hintergrund des Treffens ist allerdings der Plan das örtliche Spielcasino, ein Schiff das am Ufer ankert – da das Glücksspiel zwar auf dem Festland verboten ist – aber eben nicht fünf Meter davor im Wasser, auszurauben. Das Geld wird in einem Tresor auf dem Festland, der sich im Erdreich befindet, aufbewahrt. Die Gang möchte einen Tunnel durch den relativ weichen und trockenen Lehmboden unbemerkt zu dem Tresor graben. Professor Dorr ist der Planer und der Kopf der Bande. Eigentlich kann der Plan gar nicht schief gehen, aber er hat ja noch seine trottlige Gang und auch Mrs. Munson ist noch nicht ganz so senil.
Ein asiatischer Laden wird gerade von zwei Farbigen überfallen, diese sind dabei allerdings nicht so erfolgreich, denn der Laden gehört dem General (Tzi Ma). Der General ist sehr schweigsam, ist aber als alter Kriegsveteran gut ausgebildet. Seine größtes Laster ist das Rauchen. Aufgrund seiner Erfahrung ist er natürlich genau der Richtige für diese Mission. Nur vor der resoluten Mrs. Munson hat er gehörigen Respekt, die das Rauchen auf den Tod nicht ausstehen kann. Und so versteckt er seine angezündete Zigarette auf ungewöhnliche Art und Weiße, sobald er Mrs. Munson kommen sieht.
Eine Filmproduktion kommt nicht so recht voran, denn der für Explosionen engagierte Garth Pancake (J.K. Simmons) kommt auf die glorreiche Idee dem beteiligten Hund eine Gasmaske aufzusetzen. Allerdings scheint der Hund im Umgang mit dieser Maske nicht so geübt zu sein. Nun kann sich Garth mit seinem explosiven Talent ganz dem Plan des Professors widmen. Da er aber mit einigen Aktionen sehr unbedacht ist, gibt es ab und zu mal ein kleines Unglück. Seine Freundin Mountain Girl (Diane Delano) hat er im Übrigen bei einem Reizdarm Treffen kennengelernt.
Gawain MacSam (Marlon Wayans) arbeitet im örtlichen Spielcasino, als Abfallbeseitiger und ist damit der Spitzel der Truppe. Er soll die Örtlichkeiten und Überwachungstechniken herausfinden. Leider hat er eine große Klappe und gerät somit mit jedem aneinander. Von Mrs. Munson bekommt er allerdings schmerzhaft aufgezeigt, was passiert wenn man unflätige Ausdrücke in ihrer Gegenwart benutzt.
Lump (Ryan Hurst) ein muskelbepackter Bursche versucht sein Glück beim Footballspielen, die körperlichen Voraussetzungen hat er allemal nur die geistigen scheinen für diese Spiel nicht auszureichen. Aufgrund seiner Kraft ist er prädestiniert den Tunnel zu graben, von den eigentlichen Zusammenhängen scheint er allerdings nicht viel zu verstehen.
Obwohl der Plan wirklich gut durchdacht ist, kommt es natürlich zu diversen Schwierigkeiten (Kündigung von Gawain, Fels der gesprengt werden muß, Streitereien, Verletzungen usw.) und auch Mrs. Munson scheint langsam Verdacht zu schöpfen. Schließlich kommt eine Explosion im Keller ja nicht jeden Tag vor. Auch um das Musik Vorspielen der Truppe vor Mrs. Munsons Kaffeekränzchen versuchen sie sich zu drücken. Logisch den mit dem Musizieren ist es nicht weit her.
Wie es weitergeht müsst ihr schon selbst rausfinden, sonst ist ja die ganze Spannung und der Witz des Films weg. *grins*
Wird es dem Professor und der Gang gelingen den Tresor auszuräumen? Oder kommt Mrs. Munson hinter den Plan und kann sie ihn vielleicht etwa vereiteln?
Rollen:
Goldthwait Higginson Dorr - Tom Hanks
Marva Munson - Irma P. Hall
Gawain MacSam - Marlon Wayans
Garth Pancake - J.K. Simmons
Der General - Tzi Ma
Lump - Ryan Hurst
Sheriff Wyner - George Wallace
Mountain Girl - Diane Delano
Fernand Gudge - Stephen Root
Weemack Funthes - Jason Weaver
TV Commercial Direct - Greg Grunberg
Filmographie:
Tom Hanks, eine kleine Auswahl: "Splash", "Big", "Scott & Huutsch", " Schlaflos in Seattle", "Philadelphia", "Forrest Gump", "Apollo 13", "Der Soldat James Ryan", "E-Mail für Dich", "The Green Mile", "Verschollen", "Road to Perdition", "Catch Me If You Can“
Auszeichnungen: Zwei Oscars (drei Nominierungen) und zwei Golden Globe!
Irma P. Hall u.a.: "Nix zu verlieren", "Mitternacht im Garten von Gut und Böse", "Patch Adams"
Mit dem Film „Ladykillers“ trauten sich Joel und Ethan Coen an die Neuverfilmung des gleichnamigen Klassikers mit Alec Guiness aus dem Jahre 1955. Trotz des Kult-Originals mit schwarzem britischen Humors lohnt sich auch der Besuch der Neuverfilmung. Dafür sprechen vor allem zwei Hauptgründe: Tom Hanks und Irma P. Hall.
Tom Hanks in der Rolle des genialen, überkandidelten Professor Goldthwait Higginson Dorr ist wirklich spitze. Die Rolle, die Maske, die Mimik und der Text des Professors passen wie angegossen zu Tom Hanks. Ich finde man merkt ihm an, dass er als Professor bei den Dreharbeiten viel Spaß hatte. Vor allem auch seine Mono- und Dialoge sind einfach klasse. Insbesondere die in Zusammenhang mit Irma P. Hall als Mrs. Munson. Diese Rolle ist auch treffend besetzt, man nimmt Irma P. Hall die Rolle der resoluten und bibelfesten Frau einfach ab und hat unwillkürlich Respekt vor dieser alten Lady. Erst recht, wenn sie wegen Kraft- und Hipidy Hop Ausdrücken Ohrfeigen austeilt. Für mich sind diese beiden eindeutig die Highlights des Films.
Auch die anderen Rollen sind gut besetzt und jeder dieser eigentümlichen Personen ist auf die ein- oder andere Art überzeugend und witzig – bleiben allerdings gegenüber den beiden wirklich überzeugenden Hautdarstellern dann doch (selbstverständlich) etwas blaß. Über Lump kann man lachen weil er so doof ist, kann dann irgendwann auch Mitleid haben, weil es ihn nun zu oft getroffen hat und plötzlich sagt er aus seiner Naivität heraus etwas, was sich im Nachhinein als wirklich vernünftig heraus stellt. Garth Pancake ist sicherlich ein Spezialist auf seinem Gebiet und läßt sich durch seine Dummheiten auch nicht zurückwerfen, selbst wenn er sich dabei selbst verstümmelt geht es gleich weiter. Der General, der fast nichts spricht, ist der Zielstrebige und hat nur ein Laster, das Rauchen. Wenn etwas erledigt werden muß ist er zur Stelle. Gawain hat lediglich eine große Klappe und verbockt dadurch die einfachsten Aufträge. Mit so einer Truppe kann es nur so kommen, wie es letztendlich auch kommt! Aber auch die beiden Sheriffs sind wirklich lustig gemacht und verzweifeln so herrlich wenn Mrs. Munson wegen einer Kleinigkeit in ihr Büro gerannt kommt und sie deswegen aus dem Mittagsschlaf reist und von Hipidy-Hop Musik faselt. Der Ausdruck der Unverständniss ist diesen Beiden dann so recht ins Gesicht geschrieben.
Auch wenn manche Dinge im Film vorhersehbar sind, so sind doch ein paar Dinge wirklich überraschend. So zum Beispiel die Katze (Pickles) mit ihren Aktionen.
Neben den Schauspieler ist die Story auch gut und intelligent gemacht und es gibt viele kleine Details auf die man achten sollte – zum Beispiel das Gemälde des verstorbenen Ehemanns von Mrs. Munson. Vor allem aber besticht die Krimikomödie auch durch Wortwitz und den schon oben erwähnten Mono- und Dialogen.
Bis auf den Handlungsablauf wurde schon recht viel am Film gegenüber dem Original geändert, beginnend mit der Verlegung des Handlungsortes vom kalten Nachkriegs England in die heißen Flußbiegungen des Mississippi. Außerdem wurde der Film mit Gospel und HipHop Musik upgedatet.
Letztendlich kommt das Remake von „Ladykillers“ (wie so häufig) nicht an das Original heran und dabei hätte man auch ruhig auf den Reizdarm Humor (?) verzichten können. Die Coens haben schon bessere Filme gedreht . Trotzdem ist der Film durchaus interessant und witzig gemacht und daher auch empfehlenswert – zumindest für 3,50 bis 5 Euro! Mehr muß man dafür nicht ausgeben.
Ich habe versucht nicht allzu viel zu verraten und mich auch etwas vage ausgedrückt um den Witz und die Spannung nicht vorweg zunehmen.
Weitere Informationen über diesen Film könnt ihr euch auf der Homepage ansehen: http://www.movie.de/filme/ladykillers/
Viel Spaß beim Ansehen dieses Films, wünscht euch Kuschelwuschel.
Allgemeine Informationen Ladykillers
EAN: 4011846018667
gelistet seit: 13.10.2004Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung:
Video / DVD-Daten
Vertrieb: Buena Vista
FSK: 12
Sprache: Deutsch
Anbieter (Label): Buena Vista
System: VHS Videofilm
Film / Kino-Daten
Kategorie: Spielfilm
Originaltitel: The Ladykillers
Regie: Joel Coen , Ethan Coen
Land / Jahr: USA 2004
Darsteller: Tom Hanks , Irma P. Hall , Marlon Wayans
Genre: Komödie Kaufmedium
EAN-Code: 4011846018667
Auslieferung: 11.11.2004
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