Lamborghini
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 N64 Spiel
Platz 81 in der Kategorie "N64 Spiele". Genre: Rennspiele / ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 3,00 / 5,00 (3.0 von 5)

Lamborghini gebraucht & neu

Lamborghini Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 3,00 / 5,00 (3.0 von 5)
von 67% aller Autoren empfohlen (2/3).
Bewertungsverteilung:
Bedienung:  gut
Suchtfaktor:  in Maßen
Wird langweilig:  nach wenigen Wochen
Geeignet für Spieler ab:  6 Jahre
Grafik:  mittelmäßig
Sound:  mittelmäßig
Schwierigkeitsgrad: Einsteiger
Haben Sie das Spiel gespielt?: ja
Vorteile
  • Schöne Autos, interessante Rennstrecken, entspannte Spielatmosphäre, gelungene Steuerung, gute Perspektive, mittlerweile sehr preiswert
  • Konstant flüssiger Spielverlauf, schnell erlernbare Steuerung, beachtlicher Mehrspielerspaß (bis zu viert), interessante Spielmodi, kreative Boxenstopps, schön bunt
Nachteile/Kritik
  • Unspektakuläre durchschnittliche Grafik, sehr müde Sound, wenig Auswahl, viel zu langsames Spieltempo, insgesamt einfach zu leicht
  • Deutlich zu langsames Renntempo, nur zwei Autos anwählbar, schwache Akustik, zu simple Steuerung, unspektakuläre Perspektiven, insgesamt zu leicht, alleine wird es zu schnell langweilig
Yasmeen

Countach oder Diablo?

ein Testbericht von 2004-10-06 23:32:03 vom 06.10.2004
Empfehlung: nein
Vorteile: Schöne Autos, interessante Rennstrecken, entspannte Spielatmosphäre, gelungene Steuerung, gute Perspektive, mittlerweile sehr preiswert...
Nachteile/Kritik: Unspektakuläre durchschnittliche Grafik, sehr müde Sound, wenig Auswahl, viel zu langsames Spieltempo, insgesamt einfach zu leicht
Ein weiteres Rennspiel aus der Frühzeit des Nintendo 64 steht nun auf dem Programm, eingefleischten Rennspielexperten wird der Name „Automobili Lamborghini“ bekannt vorkommen, den übrigen Videospielfans (wahrscheinlich sogar selbst Besitzer eines Nintendo 64) sagt dieser Name weniger etwas. Im Nachhinein ist dies dann wohl auch nicht so schlimm, denn dass dieses Spiel nicht so wahnsinnig berühmt wurde, hat dann leider auch seine Gründe, auf die ich jetzt gleich noch näher eingehen werde. Ganz so schlecht ist Automobili Lamborghini aber wiederum auch nicht, darum solltet Ihr lieber selbst entscheiden, ob vielleicht doch ein Kauf dieses mittlerweile extrem niedrigen N64-Racers in Betracht kommt.

Es dürfte kaum jemanden von Euch überraschen, dass wir es angesichts des Titels mit einem Rennspiel auf Asphalt zu tun haben, in welchem Lamborghinis die Hauptrolle spielen. Dies allein ist ja wahrlich noch kein Fehler. Und in der Tat sind die zwei zur Verfügung stehenden Flitzer sehr nett anzuschauen, als da wären ein Lamborghini Countach und ein Lamborghini Diablo. Noch schöner ist es fast dabei, dass die Straßen wie leergefegt zu sein scheinen, alle scheinen extra Platz für uns und unsere edlen Autos gemacht zu haben. Im Verlauf des Spiels kommen wir an wunderschönen Gebirgslandschaften, vereinsamte Steppengebiete und erstaunlich verkehrsarmen Innenstädten vorbei. So richtig können wir die malerische Umgebung allerdings nicht genießen, denn wir sind im Grunde viel zu sehr damit beschäftigt, den Motor stets im sehr hohen Drehzahlbereich zu halten.

Im Arcade-Modus machen wir Jagd auf neue Rekordzeiten, zwar fahren fünf andere computergesteuerte Autos mit, doch so richtig braucht Euch das nicht zu interessieren, es zählt einzig und allein die Rundenzeit und nichts Anderes. Dabei gilt es, bestimmte Zeitlimits in Form von Checkpoints nicht zu unterschreiten, ansonsten heißt es schon frühzeitig „Game Over“. Merkt Ihr zu Beginn des Spiels, dass Ihr noch nicht ganz mit der Steuerung des Autos vertraut seid, könnt Ihr selbstverständlich einige Übungsrunden drehen, sowohl in der freien Natur als auch auf einem Stadtkurs. Wählt dann einfach die drei eher einfachen Strecken aus, um erste Erfolgserlebnisse und damit etwas mehr Sicherheit zu erlangen, dann sollte es aber auch endlich losgehen. Allzu sehr sollten Euch die Anfangsstrecken nicht fordern, dies gilt meiner Meinung nach auch für nicht ganz so geübte Fahrer unter Euch. Im weiteren Verlauf des Spiels zieht der Schwierigkeitsgrad dann zwar ein bisschen an und Ihr müsst Euch in einem Mordstempo beispielsweise durch sehr enge Gebirgspässe „quetschen“, doch so wahnsinnig nervenaufreibend gestaltet sich das Ganze dann auch wiederum nicht. Damit Euch nicht zu schnell langweilig wird, begebt Ihr Euch sehr bald zum eigentlichen Kernstück dieses Spiels, nämlich dem Championshipmodus.

In diesem Modus dürft Ihr erstaunlich viel selber einstellen. Ihr könnt Euch die einzelnen Rennstrecken auswählen, die Gesamtlänge einer Saison dabei bestimmen und auch die Rundenanzahl pro zu fahrendem Rennen. Ein bisschen taktisch müsst Ihr auch denken, denn Benzinverbrauch und Abnutzung der Reifen spielen eine wichtige Rolle. Fahrt Ihr zu unökonomisch (wie sollte es auch anders mit einem Lamborghini sein?), so müsst Ihr schon sehr bald an die Box, verlässt Ihr allzu oft unfreiwillig die Fahrbahn, werden Eure Reifen ebenfalls viel zu früh in Mitleidenschaft gezogen, so dass Ihr auch in diesem Fall früher als Euch eigentlich lieb ist die Boxengasse aufsuchen müsst. Das hört sich aber komplizierter und insbesondere viel dramatischer an als es in Wirklichkeit in diesem Spiel ist, auch wenn Ihr selber den Tankvorgang und Reifenwechsel steuern müsst. Besondere Fähigkeiten werden dabei nicht von Euch erwartet, allerdings müsst Ihr beim Benzintanken wie eine Irre den Analogstick im Kreis drehen, um möglichst schnell tanken zu können. Dies mag anfangs noch interessant sein, verliert aber auf Dauer seinen Reiz. Richtig gestört hat es mich allerdings auch später nicht.

Etwas interessanter als der Solospielermodus sind die zur Verfügung stehenden Mehrspielermodi. Denn Ihr dürft tatsächlich auch zu zweit, dritt oder viert gleichzeitig um die Wette rasen, hier kommt doch phasenweise richtig Stimmung auf. Aber auch dieser Modus wird nach einer gewissen Zeit dadurch langweilig, dass die Präsentation grundsätzlich doch sehr unspektakulär ist und auch die Geschwindigkeit ordentlich zu wünschen übrig lässt. Denn sowohl im Einzel- als auch Multiplayermodus habt Ihr nie so richtig das Gefühl, einen Geschwindigkeitsrausch erfahren zu dürfen, kurzzeitig auftauchende Adrenalinkicks sind da leider Fehlanzeige.

Die Grafik in Automobili Lamborghini könnte durchschnittlicher eigentlich nicht sein. Ihr bekommt nämlich weder etwas Spektakuläres geboten noch müsst Ihr Euch über irgendwelche Grafikfehler ärgern. Überhaupt gibt die gesamte grafische Präsentation weder Anlass zum Lob noch zum Meckern. Die Fahrzeuge sehen ganz okay aus und auch die Hintergrundlandschaften sehen nett animiert aus, doch zu keinem Zeitpunkt werdet Ihr auch nur im Entferntesten von der Optik begeistert sein oder sogar vom Hocker gerissen werden. Alles ist brav gezeichnet, ohne Schwächen, ohne Stärken und vor allem ohne Spezialeffekte. Auch wenn alle sechs Fahrzeuge gleichzeitig im Bild sein sollten, geht die Grafik nie in die Knie und zudem ist die Grafik auch im Mehrspielermodus noch ziemlich flüssig. Dies liegt aber auch daran, dass das Tempo in diesem Rennspiel ohnehin nicht besonders hoch ist, denn eigentlich hatte ich das gesamte Spiel über nie das Gefühl, in einer atemberaubenden Geschwindigkeit über den Asphalt zu jagen. Vielmehr hatte es den Anschein einer gemütlichen Spazierfahrt, doch dann musste ich erstaunt feststellen, dass ich doch wieder einmal 240 km/h auf dem Tachometer hatte. Die Hintergrundmusik ist allerdings deutlich schlechter, sie ist ganz klar unterdurchschnittlich. Ist mir die Begleitmusik bei Rennspielen im Grunde noch ziemlich egal, so erwarte ich gerade von den Soundeffekten deutlich mehr. Doch nichts da, weder beeindruckende Motorengeräusche, noch irgendwelche hervorzuhebenden Klänge bei harten Bremsmanövern und Kollisionen, alles verläuft irgendwie wie in Trance, anders kann ich das nicht sagen. Demnach ist die Grafik noch halbwegs in Ordnung, für damalige Verhältnisse noch im Bereich des Akzeptablen, jedoch der Soundtrack bei weitem nicht mehr.

Automobili Lamborghini hat Stärken und Schwächen, wobei sich diese ungefähr die Waage halten. Die Grafik ist unspektakulär aber dafür eigentlich fehlerlos. Der Soundtrack ist schwach, aber dafür stimmen die Steuerung und die gelungene (wenn auch ebenfalls unspektakuläre) Heckperspektive. Ärgerte ich mich teilweise über den deutlich zu leichten Schwierigkeitsgrad, so empfand ich konstant schön flüssige Grafik als äußerst angenehm. Das Spieltempo blieb allerdings die ganze Zeit über viel zu lasch, was mir eigentlich unerklärlich war und ich bei einem Rennspiel vorher so noch nicht erlebt hatte. Mit den Boxenstopps wurde ein bisschen Würze in den ansonsten doch ziemlich monotonen Lamborghini-Alltag gebracht und auch die Steckenführung ist nicht uninteressant, einige Strecken sind schön lang und mit einigen motivierenden Schikanen und Berg- und Talfahrten versehen. Doch trotz des mittlerweile sehr niedrigen Preises (Ihr zahlt mittlerweile im Internet noch nicht einmal mehr 10€ für dieses Spiel) wirkt das Renngeschehen mir dann doch zu schläfrig, als dass ich eine Kaufempfehlung aussprechen möchte, Dies liegt in erster Linie daran, dass es bessere Rennspiele auch auf dem Nintendo 64 gibt (zum Beispiel Ridge Racer), wenn auch deutlich weniger als auf der Playstation. Rennspielfans dürfen aber gerne trotzdem ihre Sammlung erweitern, allen Anderen möchte ich doch von einem Kauf dieses bestenfalls durchschnittlichen Lamborghini-Rennspiels abraten, wenn auch der mögliche finanzielle Schaden im Fall eines Fehlkaufs extrem gering wäre.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Bedienung:Bedienung von Lamborghini  N64 Spiel: 4,0 gut
Grafik:Grafik von Lamborghini  N64 Spiel: 3,0 mittelmäßig
Sound:Sound von Lamborghini  N64 Spiel: 2,0 schlecht
Schwierigkeitsgrad:Einsteiger
Suchtfaktor:Suchtfaktor von Lamborghini  N64 Spiel: 2,0 in Maßen
Wird langweilig:Wird langweilig von Lamborghini  N64 Spiel: 3,0 nach wenigen Wochen
Geeignet für Spieler ab:Geeignet für Spieler ab von Lamborghini  N64 Spiel: 5,0 6 Jahre
Haben Sie das Spiel gespielt?:nein
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elisa2

Wackelkandidat

ein Testbericht von 2005-11-22 10:09:03 vom 22.11.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Konstant flüssiger Spielverlauf, schnell erlernbare Steuerung, beachtlicher Mehrspielerspaß (bis zu viert), interessante Spielmodi, kreative Boxenstopps, schön bunt...
Nachteile/Kritik: Deutlich zu langsames Renntempo, nur zwei Autos anwählbar, schwache Akustik, zu simple Steuerung, unspektakuläre Perspektiven, insgesamt zu leicht, alleine wird es zu schnell langweilig
So richtig viele beeindruckende Rennspiele gibt es für das Nintendo 64 eigentlich nicht, kein Vergleich zu denen für die Sony Playstation, insofern war ich als Nintendo-64-Besitzerin schon halbwegs dankbar, wenn ich ein zumindest halbwegs sehenswertes Modul aus diesem Genre zu Gesicht bekam. „Automobili Lamborghini“ ist ziemlich genau ein solches Durchschnittsspiel, was auf den ersten Blick (und auch noch auf den zweiten) ganz ansehnlich ausschaut, es aber gleich als Top-Titel zu bezeichnen wäre eine maßlose Übertreibung, das wäre albern. Richtig enttäuschend war dieses Rennspielerlebnis aber wiederum auch nicht, wie ich jedenfalls damals fand.


Worum geht es in „Automobili Lamborghini“ eigentlich?

Da es sich um ein Rennspiel handelt, kann ich mir detaillierte Erläuterungen zu einer etwaigen Rahmenhandlung oder gar Hintergrundgeschichte sparen und direkt zu dem übergehen, was dieses N64-Rennspiel an Spielmodi aufweisen kann. Vorab möchte ich noch kurz klarstellen, dass „Automobili Lamborghini“ einen Arcade-Racer darstellt, welcher demzufolge eindeutig den nicht ganz so ernstzunehmenden Fahrspaß bevorzugt, kein Vergleich also mit einer realistischen Rennsimulation. Vergleichen könnt Ihr diesen N64-Titel am Ehesten mit einem Raserspaß, wie ihn manch einer von Euch möglicherweise von den Automaten in Spielhallen her kennt. Simulationsfans kommen hier somit aller Voraussicht nach nicht auf ihre Kosten.

Wie der Titel unschwer vermuten lässt, haben wir die Ehre, in Fahrzeuge der Firma Lamborghini einsteigen zu dürfen. In diesem Fall sogar ausschließlich, lediglich Lamborghini Countach und Lamborghini Diablo kommen bei diesem Rennspiel zum Einsatz. Dies ist zwar nicht gerade eine große Auswahl an Wagen, jedoch heutzutage irgendwie fast schon erfrischend anders, mich hat die Begrenzung auf Countach und Diablo jedenfalls nicht besonders gestört, was allerdings eventuell nicht jeder von Euch genauso sieht. Bei den Landschaften waren die Entwickler von Titus zumindest etwas kreativer, so dass wir nicht nur durch Innenstädte brausen, sondern auch Überlandfahrten absolvieren und einen zusätzlichen Abstecher ins nahegelegene Gebirge machen.

Was die Spielmodi angeht, so fahrt Ihr beim Arcade-Modus im Wettstreit mit fünf anderen CPU-Fahrern über die frisch asphaltierten Strecken, doch ist hier nur das Einhalten des Zeitlimits wichtig, das Rechtzeitige Passieren der Checkpoints ist einzig und allein das, was zählt. Beim Grand-Prix-Modus sieht das schon ganz anders aus, hier sollt Ihr die gesamte Konkurrenz in ihre Schranken weisen beziehungsweise zeigen, wer hier der wahre Champion ist. Erst nachdem Ihr Euch eine gewisse Zeit lang mit diesen Modi und speziell den grundlegenden Dingen der Steuerung vertraut gemacht habt, solltet Ihr Euch an den Meisterschaftsmodus heranwagen. In diesem Spielmodus bestimmt Ihr zunächst die Länge der Rennsaison, die Rundenanzahl pro Rennen und auch die entsprechenden Kurse.

Einen Hauch von Simulation erfahrt Ihr durch die Tatsache, dass Ihr den Zustand Eurer Reifen und die verbliebene Menge an Benzin nicht aus den Augen verlieren dürft. Netterweise macht uns unser Co-Pilot auf den besorgniserregenden Zustand der Reifen aufmerksam und eine spezielle Tankanzeige beziehungsweise Warnmeldung macht deutlich, dass es Zeit wird zum Tanken. In der Boxengasse geht es dann hektisch zu, schließlich müssen in Windeile sowohl Reifen gewechselt als auch nachgetankt werden. Zurücklehnen können wir uns in solchen Momenten definitiv nicht, denn nun liegt es erstens an uns, einen wackeligen Pfeil mit dem Analogstick mittig zu halten (Benzin) und daraufhin wie besessen den Stick im Kreis rotieren zu lassen, um den Reifenwechsel zu beschleunigen. Dies ist vielleicht nicht jedermanns Sache, ich fand es aber originell und sorgt zumindest für Abwechslung, finde ich.

Da es alleine schon nach wenigen Spielstunden langweilig werden könnte (denn für mehr bietet „Automobili Lamborghini“ einen zu geringen Umfang), kommt zum Glück auch der Mehrspielerspaß zur Geltung, welcher zumindest für wenige Wochen motivieren sollte. Auf einem geteilten Fernsehbildschirm ist es nämlich tatsächlich möglich, im sogenannten Splitscreen-Modus gleichzeitig um die Wette zu fahren und Euch gegenseitig von der Fahrbahn zu rempeln. Die Übersicht ist hier in der Regel kein Problem, was zwar erfreulich ist, aber zugegebenermaßen auch daran liegt, dass wir das Geschehen aus einer eher unspektakulären Sicht von hinten betrachten. Immerhin stellen uns sowohl Steuerung als auch Kameraführung vor keine nennenswerte Probleme.

Negativpunkte gibt es allerdings auch, ganz besonders das erschreckend lahme Spieltempo ist mir gut in Erinnerung geblieben. Dass wir mit weit über 250 km/h durch die Landschaft brausen, merken wir kaum, oft kam es mir jedenfalls vor wie gerade einmal die Hälfte. Dies ist wahrscheinlich der Preis dafür, dass es nicht ruckelt (auch nicht im Mehrspielermodus) und dass das Spiel generell sehr flüssig läuft. Außerdem sind die insgesamt sechs Kurse (und natürlich auch die lediglich zwei Sportwagen) nicht gerade viel und der Schwierigkeitsgrad ist auch einfach zu niedrig. Dies zusammen führt dazu, dass zumindest im Einzelspielermodus dem Spiel schon nach wenigen Tagen die Puste ausgeht, was eindeutig zu wenig ist. Der Mehrspielerspaß kann sich allerdings durchaus sehen lassen, gar keine Frage.


Wie sieht „Automobili Lamborghini“ denn aus und wie hört es sich an?

Die Grafik ist sicherlich kein negativer Punkt in diesem Rennspiel, sie sieht zwar nicht beeindruckend gut aus, kann aber trotzdem durchaus gefallen. Grafikfehler gibt es praktisch überhaupt nicht, das hat mir am Besten gefallen. Das gesamte Spiel über bleibt die Optik konstant flüssig, selbst im Zwei- und sogar Vierspielermodus, das ist wirklich eine sehr positive Überraschung. „Erkauft“ wurde sich dieses flüssige Gameplay allerdings durch nicht besonders detaillierte Hintergründe, das schon erwähnte viel zu niedrige Spieltempo und die Tatsache, dass speziell im Vierspielermodus der altbekannte „Nintendo-64-Nebel“ wieder auftaucht. Jedenfalls ruckelt und flimmert es aber zu keinem Zeitpunkt und sowohl das Design der Sportwagen (inklusive der Computerfahrer) als auch die (wenn auch etwas unspektakulären) für die nötige Übersicht sorgenden Kameraperspektiven wissen zu gefallen. Außerdem gefielen mir die urplötzlich auftauchenden Abzweigungen und scharfen Kurven, welche grafisch gut in Szene gesetzt wurden.

Von der Akustik bin ich allerdings etwas enttäuscht, was ganz sicher nicht nur mit meinem persönlichen Geschmack zu tun hat. Die hektischen Synthesizer-Klänge passen nicht so wahnsinnig gut zum Renngeschehen und klingen zudem eher so wie die aus wesentlich älteren Spielen. Schön untermalt wird die Lamborghini-Action so jedenfalls nicht, zudem die Soundeffekte leider auch nicht gerade sehr abwechslungsreich sind und nicht dafür sorgen, dass ich tiefer in den Bann des Rennspiels gezogen wurde. Leider muss ich in diesem Punkt von einer nur unterdurchschnittlichen Qualität sprechen, da von einem Nintendo-64-Titel einfach mehr erwartet werden muss.


Kann ich Euch „Automobili Lamborghini“ denn noch empfehlen?

Ja, das kann ich, allerdings ist es in diesem Fall eine nur hauchdünne Entscheidung. Dass nur Countach und Diablo zur Auswahl stehen, finde ich nicht so tragisch, schließlich soll hier eben nur in einem Lamborghini Platz genommen werden. Die sechs unterschiedlichen Kurse sind zwar nicht besonders viel, sehen dafür aber ansprechend aus und sind durch zahlreiche scharfe Kurven und Abzweigungen durchaus interessant. Die drei Spielmodi halten den Einzelspieler nicht lange bei der Stange, immerhin dürfen dann wir aber ein paar Konfigurationen beim Meisterschaftsmodus selber vornehmen. Mag die unspektakuläre aber dafür nahezu fehlerfreie Optik noch halbwegs okay sein und konnte mich der stets flüssig präsentierte Rennverlauf selbst im Mehrspielermodus positiv überraschen, so ist dies bei der Akustik leider nicht mehr der Fall.

Am Meisten störte mich aber das deutlich zu langsame Spieltempo, da will ich auch gar nicht drumherum reden, dies ist ein (weiterer) Schwachpunkt dieses Spiels. Dass die Steuerung schnell erlernt, dafür aber auch sehr einfach ausgefallen ist, hat Vor- und Nachteile, denke ich, den echten Rennspiel-Fan wird dies mit Sicherheit zu anspruchslos sein, wie überhaupt der Schwierigkeitsgrad zu niedrig ist. Die überraschenden actionreichen Boxenstopps finden zumindest meine Zustimmung, ich bin mir aber sicher, dass meine Meinung nicht unbedingt jeder von Euch teilen wird. Die Kamera ist zwar nicht sonderlich spektakulär, dafür musste ich mich aber auch nie über eine mangelhafte Sicht ärgern. Insgesamt kann ich zwar jeden von Euch verstehen, der dieses N64-Modul nicht besonders toll findet, trotzdem haben für mich die positiven Dingen ein bisschen mehr Gewicht als die von mir erwähnten Kritikpunkte.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Bedienung:Bedienung von Lamborghini  N64 Spiel: 4,0 gut
Grafik:Grafik von Lamborghini  N64 Spiel: 3,0 mittelmäßig
Sound:Sound von Lamborghini  N64 Spiel: 3,0 mittelmäßig
Schwierigkeitsgrad:Einsteiger
Suchtfaktor:Suchtfaktor von Lamborghini  N64 Spiel: 2,0 in Maßen
Wird langweilig:Wird langweilig von Lamborghini  N64 Spiel: 3,0 nach wenigen Wochen
Geeignet für Spieler ab:Geeignet für Spieler ab von Lamborghini  N64 Spiel: 5,0 6 Jahre
Haben Sie das Spiel gespielt?:ja
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Kommentare
ChiChi
ChiChi, 22.11.2005
sh
Connector
Connector, 22.11.2005
sehr gelungener Bericht
Dany
Dany, 22.11.2005
Mir wäre ein echter Gallardo lieber als ein Spiel :- trotzdem sh! LG Dany
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TomClancy

0-100=> 4,1 Sek => 492 PS

ein Testbericht von 2002-07-22 13:43:24 vom 22.07.2002
Empfehlung: ja
Lamborghini 64 ist eines der ersten Racing Game das für das Nintendo 64 erschien sind. Es ist am 4. Dezember 1997 nach Deutschland gekommen.

Gameplay:
Spielt man allein so bietet uns das Spiel vier verschiedene Modi an: Arcade, Championshpi, Single Race und der Time Trials. Im Acade Modus kann man sich zwischen der Basic und der Pro Series entscheiden. Hier muss man je drei Strecken fahren. Hat man die beiden Series als erster abgeschlossen so bekommt man ein von vielen Bonus Wagen. Bei den Bonus Wagen handelt es sich um eine Dodge Viper, Ferrari -F-50 / -Testarossa, EB110 Bugatti und einen 911er Porsche. Wie man sehr gut sehen kann fahren bei diesem Spiel nur die geilsten Luxuskarossen mit. Bei dem Championship Modus muss man alle sechs Strecken fahren. Jede Strecken muss man sechsmal umrunden. Im Single Race, sowie im Time Trials Modus kann man sich hier alle sechs Strecken aussuchen um diese dann zu Üben. Man sollte das Spiel schon öfter durchspielen um auch in den Genuss der Bonus Autos zu kommen. Schlecht ist nur, dass die Geschwindigkeit bei 300 Km/h nicht gut rüber kommt.

Spieldauer:
Alle sechs Strecken sind in fast drei Stunden durchzuspielen, egal auf welchem Schwierigkeitsgrad man fährt. Die meiste Zeit widmet man sich dem Mehrspieler Modus. Neun Stunden Spass sind da garantiert. Alles in allem hat man circa 12 bis 13 Stunden guten Spielspass.

Multiplayer:
Es bietet uns einen genialen vierplayer Modus in dem man sich schon geile Rennen liefern kann. Hier gilt es dann nur noch heizen heizen heizen.

Schwierigkeitsgrad:
Die Strecken werden von Strecke zu Strecke schwere. Dennoch kann man in den Optionen zwischen Novice und Expert wählen. Die Checkpoints sind immer schwere zu erreichen. Meist verliert man das letzte Rennen, da die Zeit abgelaufen ist. Hier darf man keinen Fehler machen, falls doch kann man schon aufgeben.

Sound:
Das Spiel beginn mit einer guten Musik in der immer das Wort "Lamborghini" vorkommt, ist wirklich geil. Der Sound ist nicht grade wie man sich einen Lamborghini Motor vorstellt. Man kann nicht einmal raushören das das Maschine 12 Zylinder und 492 Pferdestärken unter der Haube hat. Der Motor hört sich natürlich gut an, aber leider nicht sowie sich ein Lambo Motor in der Realität klingt. Die Gegner fahren mit Ferrari, Porsche und Bugatti, auch deren Motorgeräusche klingen nicht realistisch. Drückt man auf die Bremse so hört man gut die Reifen quietschen. Der Sound ist nett, aber nicht sowie er sein sollte.

Grafik:
Die Rennschleudern sind schon wirklich geil dargestellt worden. Man kann sehr gut von Porsche, Ferrari, Lambo und Bugatti unterscheiden. Auch die Streckenumgebung ist nett. Die Strassen sind cool dargestellt. Es sieht auch gut aus wenn man durch Tunnel´s fährt. Schatten- und Lichteffekte sehen mies aus. Am besten zu sehen sind die Fünfloch Felgen des Lamborghini´s. Auch die 325er Reifen sind gut zu bewundern. Sonst hast das Spiel grafisch nicht viel zu bieten.

Fazit:
Das Spiel ist für alle Racing Fans zu empfehlen. Ich finde es sehr gut, dass man auch noch mit anderen Fahrzeugen, ausser dem Lamborghini fahren kann. Es bietet einen sehr viel versprechenden Mehrspieler Modus. Auf der Verpackung steht, dass das Game kein Rumble Pak unterstützt. Aber keine Panik das tut es trotzdem, ist wohl ein kleiner Fehler von TITUS gewesen . Es verbraucht sieben Seiten auf der Memory Card.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
1-3 von 3  N64 Spiele
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Produktbeschreibung Lamborghini

 
Allgemeine Informationen Lamborghini
gelistet seit: 24.09.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 3,00 / 5,00
Allgemeine Daten
Genre: Rennspiele 
Lamborghini N64 Spiel im Vergleich
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