Ich nutze jetzt seit gut zwei Jahren diesen Drucker von Lexmark und bin damit im großen und ganzen zufrieden. Er hat eine Auflösung von 300 x300 oder 600 x 600 dpi. Da ich ab und zu mal ein Bild oder Text in verschiedenen Farben ausdrucke, verwende ich meist eine Farbpatrone, alternativ kann auch eine schwarze Patrone verwendet werden. Wer zwischen beiden Tintensorten wechseln will, muss an diesem Gerät die Patronen austauschen, da nur eine in die Halterung passt. Was die Kosten für die Patrone angeht, so gibt es sicher billigere. Das Teil für den Drucker ist ziemlich teuer und kostet gute 70,- bis 80,- DM. Wenn ich es umrechne, bekommen ich schon für 2 Stück einen vergleichbaren, neuen Drucker.
Damit zeigt sich wieder einmal, das ein Drucker, der beim Kauf wenig kostet, nicht gerade der billigste im Betrieb ist. Dieser hier eignet sich eigentlich nur für Leute, die ihn wenig benutzen. Wer viel Papier produziert, sollte sich nach einem anderen Gerät umsehen. Laserdrucker werden auch immer billiger. Sicher diese kosten zunächst einmal recht viel Geld (im Vergleich). Dafür sind die Kosten pro Seite aber sehr niedrig.
Die Qualität bei den Ausdrucken ist im großen und ganzen o. K., aber bei Bildern ( z. B. von Webseiten) merke ich, dass ich einen Billigdrucker habe. Die Druckgeschwindigkeit wird mit 3 bzw. 2 Seiten pro Minute ( Schwarz- /Farbpatrone) angegeben, liegt aber bei mir meist um 30 bis 50 % darüber. Wenn ich hochauflösenden Druck will, dann dauert es dann noch mal einiges länger.
Nachteilig ist auch, dass ich bei diesem Gerät nur eine Patrone einsetzen kann. Im Gegensatz zu neuen Geräten ist das nicht gut. Zumal der Verbrauch der Farbpatrone auch ziemlich hoch ist. Meist ist die rote Farbe am schnellsten leer, worauf hin ich aber die ganze Patrone nicht mehr verwenden kann. Jedenfalls, wenn ich vernünftige Ausdrucke haben will. Bei Verwendung einer schwarzen Patrone sieht es bei diesem Punkt schon etwas besser aus. Dazu kommt noch, dass bei Verwendung einer Farbpatrone die Qualität in den letzen Monaten stark nachgelassen hat. Schriften sind zunehmend unsauber, sodass ich nur noch eine schwarze Patrone verwende.
Eine andere Sache, die bei diesen Tintenstrahldruckern von Lexmark prinzipiell gilt, ist die Produktpolitik der Firma. So werden die Patronen so konstruiert, dass man die alten nicht in einem neuen Drucker verwenden kann. Dazu kommt noch, dass sie sich nur schwer öffnen lassen. Wer mit Nachfülltinte arbeiten will, der muss schon zu Werkzeug greifen und den Deckel der Patrone mehr oder weniger abreißen. Der nächste Punkt ist die Qualität der Tinte von Lexmark. Bei den Preisen sollte man ja eigentlich Spitzenqualität bekommen. Fakt ist aber, dass die Originaltinte meist schlechter ist, als die von Fremdanbietern. Womit klar ist, wie Lexmark Geld verdient. Billige Geräte, aber teure und schlechte Tintenpatronen.
Gut an dem Gerät ist noch der geringe Platzbedarf. Allerdings wird Platz in der Höhe gebraucht, da der Papierschacht von oben ins Gerät führt. Die Lärmentwicklung hält sich in Grenzen, nimmt jetzt nach 2 Jahren aber zu. Die Patrone lässt
sich ohne Probleme ein- und ausbauen und mit der Software auch problemlos justieren. Auf die Anzeige der Tintenmenge im Druckprogramm kann ich mich aber nicht verlassen, die ist unbrauchbar. Ebenso wie der Papiereinzug, der bei mehr als einem Blatt einen Papierstau produziert. Einfach grauenhaft.
Für mich ist dieser Drucker gerade noch ausreichend, da ich ihn nicht viel brauche. Wer aber viele Fotos, Bilder oder ähnliches drucken will, sollte sich einem besseren kaufen. Dafür taugt dieser nichts. Und für die Zukunft sehe ich mich nach einer anderen Marke um. Nur keinen Lexmark mehr!!
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Langsamer Oldie, aber durchaus noch brauchbar!
ein Testbericht von Herr_Tom2006-03-31 16:43:34vom 31.03.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Klein, handlich und sehr leicht...Nachteile/Kritik: Kosten der Tintenpatronen, Probleme beim Papiereinzug, etwas langsam
Wenn nicht viel Platz auf dem Schreibtisch oder in dessen Umgebung vorhanden ist oder man nicht gerade irgendwelche Beitische zur Verfügung hat bzw. sich auch anschaffen will, dann sind kleine handliche Drucker sicherlich eine dankbare Angelegenheit.
Bevor ich mein Faible für HP Drucker entdeckte, hatte ich als Hauptdrucker eine Zeit lang diesen Lexmark 1000, den ich vor mal ganz gut fand und der mir vor einigen Jahren mal aufgrund einer größeren Hilfeleistung als Dankeschön besorgt wurde.
Den Drucker bekommt man heute noch bei zahlreichen Online-Auktionen gewissermaßen zum Schnäppchenpreis.
- Lieferumfang -:
Mit dabei war damals neben dem Drucker, einer Papier- und Bannerpapierstütze, das Netzkabel, zwei Installationsdisketten und eine Tintenkassette. Außerdem lag darüberhinaus eine bebilderte Bedienungsanleitung.
- Größe und Aussehen des Druckers -:
Das schnuckelige kleine Gerät von 4 kg ist 36 cm breit, 16 cm tief und 15 cm hoch. Die gewölbte Druckerhaube bzw. Druckerabdeckung ist dunkelgrau und wird nach außen geöffnet, indem ein lilafarbener Knopf auf der linken oberen Seite gedruckt wird oder einen oben rechts befindlichen Griff an der Abdeckung nach vorne drückt.
An der Rückseite befindet sich rechts der Anschluss für das serielle Druckerkabel, links unten der Anschluss für das Netzkabel. Ebenfalls links oberhalb des Netzanschlusses befindet sich ein Einsatz für eine Ersatzpatrone. In der Mitte setzt man hinter dem Papiereinschub in einen Schlitz die Papierstütze mit Bannerpapierstütze ein.
- Installation -:
Nachdem man die Papierstütze eingesetzt hat, das Stromkabel und Druckerkabel angebracht sind, kann nun die Druckersoftware installiert werden. Dafür startet man den PC neu und legt dann nach Erkennen der neuen Hardwarekomponenten die entsprechenden Disketten der Reihe nach ein.
Ist dieser Vorgang beendet, so erscheint von der Druckersoftware der Hinweis Neue Kassette installieren.
Nun öffnet man die Druckerabdeckung nimmt die entsprechende Kassette, entfernt den Aufkleberschutz über dem Kupferdruckkopf und setzt die Kassette vorsichtig in den Druckerwagen ein bis sie einrastet.
Danach wird die Abdeckung geschlossen und man drückt im Steuerprogramm auf und die Option Kassette installieren. Hier wiederum muss man je nach erfolgter Installation zwischen Neue/Alte Farbkassette installiert und Neue/Alte schwarze Kassette installiert wählen und den entsprechenden Button drücken. Spätestens dann sollte man auch noch in den Papiereinzug ein Papier eingelegt haben.
Um die beste Druckqualität zu erreichen, wird die Kassette ausgerichtet und ein Muster ausgedruckt. Ist der Druck schlecht kann man zudem die Düsen reinigen lassen.
- Druck -:
Bei diesem Gerät hat man die Möglichkeit seine Ausdrucke über folgende Druckstufen durchzuführen. Je nach dem eben was sich jeweils am besten eignet. Soll es erst mal ein Textentwurf sein, dann kann man dies mit einer Auflösung von 300 dpi. Soll ein Text oder eine Grafik hingegen ganz normal ausgedruckt werden, so kommt dafür der Normaldruck mit 600 dpi in Frage. Diese Auflösung entspricht übrigens auch der dritten Druckstufe, dem Feindruck.
- Erfahrungen - :
Meine Erfahrungen mit dem Lexmark Drucker waren eigentlich gut.
Hervorzuheben ist für mich die Handlichkeit des Druckers. Er ist nicht nur superleicht, sondern hat auch eine schönes kleines Format, sodass man ihn gut überall hinstellen kann, ohne irgendwie Platzprobleme zu bekommen.
Ebenfalls wichtig war für mich die Tatsache, dass das Auswechseln der Tintenpatrone spielend einfach
ist. Man muss nur die Druckkopfeinheit nach vorne fahren und kann dann die alte Patrone herausnehmen und die andere nach Abzug des Schutzbandes über dem Kupferdruckkopf der Patrone einsetzen – fertig.
Was nun den wichtigsten Part das Drucken anbelangt, so gab es da durchaus den einen und anderen Punkt, der mir vor allem heute mit dem Vergleich von anderen Druckern im Nachhinein besonders auffiel. Zum einen wäre das der Blatteinzug, den ich ehrlich gesagt nervend fand, weil es bei mehreren Blättern immer mal zum Stau kam und der Einzelblatteinzug war auch etwas mühselig.
Die Dauer der Ausdrucke war und ist sicherlich verglichen mit den heutigen Druckern kein Vergleich, wenn man bedenkt, dass man für einen größeren Textausdruck bis zu drei Minuten benötigt, ganz zu schweigen bei Grafiken.
Bezüglich des Druckbildes selbst kann man eigentlich nichts Negatives sagen. S/W Ausdrucke sowie Farbdrucke sind gut.
Weniger begeistert war ich vor allem damals von den Kosten, die einem die Tintenpatronen bereiteten.
Vor gut drei Jahren lagen die Kosten für eine neue Farbpatrone bei knapp 40 Euro bzw. für eine schwarze Patrone bei knapp 35,00 Euro, was schon ziemlich hoch war. Und wenn dann der Drucker noch oft im Einsatz ist, dann reicht die natürlich nicht lange.
Mittlerweile zahlt man etwas weniger für die Teilchen. So legt man bei Büroplus beispielsweise für eine Original-Farbpatrone 30,99 Euro hin, für eine Schwarz-Patrone 29,99 Euro.
Wie für viele andere Drucker gibt es allerdings preisgünstigere Alternativen wie das JR Inkjet Refill Kit, das man unter anderem auch bei Büroplus bekommt entweder als Starter-Kit für 14,99 Euro oder als Maxi-Set für 24,99.
Was übrigens die Installation des Druckers an neueren Betriebssystemen betrifft, gibt es da eigentlich auch keine Probleme. Man muss lediglich für Windows XP auf der Homepage von Lexmark, den entsprechenden Treiber herunterladen und dann installieren.
- Fazit -:
Da ich seit längerem HP-Drucker im Einsatz habe, kommt dieses Gerät jetzt zwar nur noch selten zum Einsatz.
Ich muss allerdings sagen, dass der Drucker trotzdem immer noch gut zu verwenden ist, auch wenn er nur als Ersatzdrucker fungiert.
Wenn man einen Ersatzdrucker sich besorgen möchte, dann ist dieser aufgrund der von mir erwähnten Vorteile sicherlich nicht schlecht und durchaus empfehlenswert, sich nach diesem bei diversen Online-Auktionen mal
umzuschauen.
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ein Testbericht von Unshey2003-09-07 01:08:02vom 07.09.2003Empfehlung: ja
Ich besitze fast 2 Jahre den Lexmark 1000 Color. Ich habe ihn zusammen mit meinem damaligen PC gekauft.
Was kann man nach 2 Jahren Erfahrung mit dem Drucker sagen. Es ist klar, dass er den heutigen Stanards nicht mehr entspricht, aber denn noch bin ich ganz zu frieden mit dem Drucker.
Zuerst kommt die Installation des Druckers, die sehr einfach funktionierte über die Windows-Hadwareerkennung.
Die Farbdrucke sind relativ gut zum Eigenbedarf, jedoch kann man sagen, dass der Drucker nicht gerade der schnellste ist und wenn man mal etwas wenig Zeit hat, dann hat
man verloren. Ein Farbausdruck kann zwischen 5 und 15!! Minuten dauern je nachdem wie komplex dieser Ausdruck ist.
Genauso ist es mit den Schwarz-Weiß ausdrucken, wo ein normaler Drucker ca. 30 Sekunden braucht liegt der Lexmark weit drüber. So kann ein Ausdruck 3-4 Minuten dauern, worüber man sich schoneimal aufregen darf *grr*.
Dazu kommt noch ein Problem mit den Patronen. So kostet eine Farbpatrone ca. 45 € und eine Schwarz-Weiß-Patrone 40 €. Ich als armer Schüler kann mir es nicht leisten jeden Monat eine neue Patrone zu kaufen. Bei vielen Lexmark-Druckern sind die Patronen so teuer, da man keine Alternativpatronen von anderen Firmen bekommt.
Was für ein Fazit kann man daraus ziehen langsamer Drucker mit hohen Kosten. Ich würd niemandem empfehlen sich einen Lexmark zuzulegen.
ein Testbericht von sugips2002-05-13 14:05:13vom 13.05.2002Empfehlung: ja
Jetzt werden sich manche wundern. Was macht der Besitzer einer Werbe- und PR-Agentur mit einem Lexmark 1000. Ich gebe zu, ich habe ihn vor mehr als drei Jahren einfach gekauft, weil er so billig war - im Sonderangebot knapp über DM 100,-- . "Um einmal ein Cover auszudrucken oder eine e-Mail vom Grafiker wird er schon reichen", dachte ich mir.
Da stand er dann, erst zuhause, dann im Büro, andere Drucker sind dazugekommen, er ist aber mein persönlicher Farbdrucker geblieben. Und ich war immer zufrieden.
Er ist für Normalpapier, Glazpapier,
Karton, Folien und Fotopapier einzustellen. Er druckt in drei Qualitätsstufen - roh, mittel und hoch bis 600x600dpi. Für meine Ansprüche völlig ausreichend. Eine Seite aus dem Internet, ein Layout aus der e-Mail, ein Bildscan, um den Ausschnitt besser beurteilen zu können, alles bestens. Er redet mit mir, sagt also, was er will und dann schnurrt er: er schnurrt langsam, vor allem bei bester Qualitätssstufe, aber bis sich der Farblaser aufgewärmt, getestet und bereit gemacht hat dauert es auch, erst dann wird er schnell - ideal für viele Ausdrucke, Kopien von einer Seite etc.
Der Lexmark aber ist sofort bereit, bietet annehmbare Ergebnisse und bis ich eine zweite Seite sende, ist er auch schon fertig. Sicher, Präsentationen gewinne ich nicht mit ihm, aber in letzter Minute hat er schon dabei mitgeholfen, wenn die Grafiker wieder einmal alle anderen Drucker belegten.
Die Farbpatronen sind relativ günstig, der Farbverbrauch ist in Ordnung, so lange man nicht vollflächig in höchster Qualität druckt, was will ich mehr. 100 Blatt passen in die automatische Papierzufuhr, die er immer reibungslos einzieht.
Ach ja. Die Farbpatronen und die in Schwarz/Weiß kosten rd. DM 70. Es gibt auch etwas billigere Nachbaupatronen etwa von Pelikan, die eigentlich genau so gut funktionieren.
Und zu guter letzt, wunderbar klein ist er, paßt auf das Tastaturkasterl und stört nicht weiter.
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